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und durch ihre Einwirkung zumeist ist das Gefängniswesen gründlich reorganisiert worden.

1833 suchte Fliedner für ein aus dem Gefängnis ent- lasienes Mädchen, welches sich bessern wollte, eine geeignete Unterkunft. Da er keine fand, beschloß er selbst das Mädchen aufzunehmen. Das kleine Gartenhaus der Pfarrei wurde zum Asyl eingerichtet. Bald kam Zuwachs, und so entstand allmählich das erste deutsche Magdaleneu-Asyl.

1835 eröffnete Fliedner nach dem in England gesehenen Vorbild in Kaiserswerth und Düsseldorf eine Zufluchts­stätte für noch nicht schulpflichtige Kinder solcher Eltern, denen die Pflege und Ueberwachung ihrer Kleinen schwer­fällt. Er nannte diese Anstalten Kleinkinderschulen.

1836 erbot er sich, junge Mädchen zur Erziehung solcher Kinder auszubilden. So erwuchs das erste deutsche Seminar zur Ausbildung von Kleinkinderlehrerinnen (Kinder­gärtnerinnen oder Kinderpflegerinnen).

Am bedeutungsvollsten von allem, was Fliedner geleistet hat, ist jedoch seine Wirksamkeit auf dem Gebiete der weib­lichen Diakonie. In der altchristlichen Kirche hat es Frauen gegeben, welche als Angestellte der christlichen Gemeinden Kranke, Kinder, Alte und sonstige Hilfebedürftige zu pflegen hatten. In der Reformationszeit waren Bestrebungen auf­getaucht, dies Amt zu erneuern. Bei den Merioniten in Holland hatte sich ein schwacher Schatten desselben erhalten, und Fliedner lernte diese Einrichtung in Holland kennen. Nun hatten in den Befreiungskriegen deutsche Frauen- und Jungfrauenvereine bei der Pflege der Verwundeten ausge­zeichnete Dienste geleistet. Vielfach war die Frage erörtert, aus diesen Vereinen heraus das altchristliche Diakonissen­amt wieder ins Leben treten zu lassen. Der große Staats­mann von Stein, der Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. und andere große Leute zeigten für diese Sache das wärmste Interesse. Aber über Bereden und Beraten kam die An­gelegenheit nicht hinaus. Jeder scheute sich, die schwierige Sache anzufangen. Da griff Fliedner zu. Von seinem großen Gottvertrauen getragen, kaufte er in der festen Hoffnung, daß Gott ihm helfen würde, obgleich er keine Mittel besaß, ein Haus und richtete es zu einem Mutter­hause für auszubildende Diakonissen und zu einem Kranken­hause zur Uebung derselben in der Krankenpflege ein. Sein Gottvertrauen täuschte ihn nicht. Die pekuniären Mittel wurden ihm in wunderbarer Weise zu teil. Kranke kamen, eine Schwester, der bald mehrere andere folgten, trat ein und die Diakonissen fache war in der christlichen Kirche neubegründet.

Es würde zu weit führen, alle weiteren Einzelheiten der Wirksamkeit Fliedners, der 1864 entschlief, aufzuführen. Nur eine kurze Angabe über den zeitigen Stand der Diakoniffensache wollen wir nachfolgen lassen.

Das Arbeitsgebiet der Diakonissen erstreckt sich von Transee im Norden Norwegens bis nach Kairo in Egypten und von Sarata am Caspischen Meer bis nach Pittsburg in Nordamerika Es gibt im Ganzen 60 selbständige Mutterhäuser mit ca. 7000 Schwestern, welche auf über 17OO Arbeitsseldeui thätig sind. Welche Summe von Arbeit und Hingabe, aber auch welche Fülle von Hülfe und Trost in Leibes und Seelennot liegt in den Zahlen verborgen I Und wie mannigfaltig stellt sich die Thätigkeit dar, wenn wir bedenken, daß die Schwestern auf fast allen Gebieten, welche dem weiblichen Barmherzigkeitswerk zugänglich, be­schäftigt sind, nämlich in 551 Krankenhäusern, 104 Armen- und Siechenhäusern, 524 Gemeindepflegen, 99 Waisen- Erziehungshäusern und Schulen, 304 Kleinkinderschulen, 30 Krippen, 23 Rettungshäusern, 9 Industrieschulen, 36 Mägdeanstalten, 14 Anstalten für Idioten.

Die Zahl der Schwestern ist freilich noch lange nicht ausreichend, um das vorhandene Bedürfnis zu decken. Es könnten noch viele tausend Jungfrauen auf diesem Gebiete eine dankenswerte Lebensaufgabe finden.

Telegraphische Depesche».

Stuttgart, 20. Sept. Der Kongreß für Hand­fertigkeitsunterricht wurde heute vormittag 10 Uhr bei Anwesenheit des württembergischen Unterrichtsministers Sarwey und Vertreter anderer deutscher Zentral - Unter- richtsvcrwaltungen, sowie unter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen Deutschlands, aus Oesterreich und der Schweiz eröffnet, eine Anzahl deutscher Städte, Berlin, Darmstadt, Kolmar u. a., waren durch Delegierte des Magistrats vertreten. Gemeinderat Winkler begrüßte den Kongreß namens der Stadt Stuttgart. In das Präsidium werden gewählt: Lamers, Bremen, von Schenkendorff, Görlitz, und Elben, Stuttgart. Landtagsabgeordneter v. Schenken­dorff sprach über pädagogische und soziale Bedeutung der Knabenhandarbeit. Dr. Götze, Leipzig, sprach darauf über das in Leipzig von dem Verein zu begründende Lehrer­seminar. Nach längerer Debatte stellte Lammers, Bremen, die (Statuten zur Beratung, die ohne Aenderung ange­nommen wurden. Den künftigen Verein bilden: Lammers Vorsitzender, von Scheukendorff Geschäftsführer, Götze, Grunow-Berlin, und Oberreal-Schulinspektor Dr Nöaae- rat, Brieg, Schatzmeister.

Gen»», 20. Sept. Die Frau Kronprinzessin hat sich heute vormittag um 11 Uhr auf einer Yacht nach Portofino begeben, woselbst Höchstdieselbe in der Villa Carnarvon Aufenthalt nehmen wird.

Paris, 20. Sept. Der Borschafter Graf Münster ast hier eingetroffen. DerTernpS" weist auf den Miß­erfolg Englands in Egypten hin, dessen Lage immer schlechter werde, und meint, Europa werde nicht zögern, in einer Frage zu intervenieren, deren Entscheidung ihm zukomme. . Madrid, 20. Sept. DerImperial" schreibt, dir jüngsten Ereignisse ünerträfen durch die unerwartete ab­surde und unbegreifliche Art und Weise, in der sie sich vollzogen, alles, was bisher in diesem, an Verirrungen so fruchtbaren Lande vorgekommen sei.

Madrid, 20. Sept. Amtlich wird mitgeteilt: Die zersprengten Reste der aufständischen Truppen, welche sich in die Umgegend der Stadt geflüchtet hatten, sind von Gendarmen gefangen und befinden sich in den Händen der Behörden der umliegenden Ortschaften, so daß die auf­ständische Bewegung völlig als beendet anzusehen ist.

Landon, 20. Sept. (Unterhaus.) Parnell bean- itragt eine zweite Lesung der irischen Bodengesetzbill und erklärt, die Annahme derselben trüge bessere Früchte für den Frieden Irlands, als die Sendung einer Anzahl Generale Mit Truppen. Fitzgerald beantragt Verwerfung derselben.

Wort Staatssekretär im Reichsamt des Innern, Staats- Minister v. Bötticher:

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden, Deutscher Kaiser, König von Preußen, thun kund und fügen hiermit zu wissen, daß wir Unseren Staatssekretär des Innern, Staatsminister v. Bötticher ermächtigt haben, gemäß Artikel 12 der Verfassung die gegen­wärtige Sitzung des Reichstages in Unserem und der verbündeten Regierung Namen am 20. September d. Js., zu schließen.

Gegeben unter Unserer Allerhöchsteigenen Unter­schrift und beigedrucktem Kaiserlichen Jnsiegel.

(Straßburg i. E., 18. September 1886.

tgez.) Wilhelm.

sgegengez.) v. Bötticher." Auf Grund der ihm erteilten kaiserlichen Ermächtigung erklärte darauf der Herr Staatssekretär namens der ver­bündeten Regierungen den Reichstag für geschlossen.

Mit einem vom Präsidenten ausgebrachten Hoch auf Se. Majestät den Kaiser, in welches' die Mitglieder des Dauses stehend dreimal begeistert einstimmten, schloß um 12 Uhr 20 Minuten die Sitzung.

Vermischtes.

Frankfurt. Ein hiesiges Börsengeschäft wurde von einem Hauptmann a. D. wegen Uedervorteilung verklagt. Der betreffende Hauptmann hat durch Spekulation circa 80000 Mark verloren. Der Staatsanwalt wird gegen das Bankhaus einschreiten.

Wien, 20. Sept. (Cholerabulletin.) In Triest 5, in Pola 2 Erkrankungen, in Pest 13 Erkrankungen und 4 Todes­fälle, in Fiume 1 Erkrankung und 2 Todesfälle.

(Sakespeare am griechischen Hofe.) Aus Athen wird geschrieben: So Zange noch der Hof zum Sommeraufenthalt eines der Schlösser der Umgebung bewohnt, werden daselbst häufig von den Mitgliedern der königlichen Familie und des Hofes kleine Lustspiele oder Szenen aus klassischen Stücken aufgeführt. Vergangene Woch gab man den letzten Akt des Hamlet' ; der Thronfolger spielte den Dänenprinzeu, die älteste Prinzessin die Ophelia. Die Prinzessin hatte au das Studium ihrer Rolle unendlich viel Fleiß verwendet, allein sie erklärte, sie sehe nicht ein, warum Ophelia eigentlich sterben solle. Man könne sie ganz gut mit Hamlet verhei­raten, nachdem doch die beiderseitigen Familien mit der Partie einverstanden seien. Ein Kammerherr fand die Sache einleuchtend und schrieb einen anderen Schluß, nach welchem Hamlet bei dem Duell mit einer leichten Wunde davon kommt während Ophelia, die von Bauersleuten aus dem Wasser gezogen wird, deuselben pstegt. Schließlich wird natürlich Hochzeit gemacht und das ganze Haus Hamlet ist in dulcijubilo.

(Preisausschreiben.) Der Verlag desUniversum' (E. Friese) in Dresden eröffnet eine Konkurrenz für litte» rarische Arbeiten zum Abdruck in seiner illustrierten Zeit­schriftUniversum' und ladet alle deutschen Schriftsteller und Schriststelleriunen zu reger Beteiligung ein: 1. Preis: 4000 Mark für die beste Novelle, deren Stoff dem deutschen Familienleben entlehnt ist, jedoch eine geschichtliche Begeben-

I heit oder Person als Hintergrund hat, im Umfange von mindestens 45 bis höchstens 60 Seiten desUniversum'.

2. Preis: 2000 Mark für die beste Novelle ohne Beschrän­kung des Stoffes im Umfange von 2430 Seiten des Universum'. 3. Preis: 1000 Mark für die beste Humo­reske im Umfange von 612 Seiten desUniversum'. Das Preisrichteramt haben: Professor Dr. Georg Eders, Dr. Ernst Eckstein und die Redaktion desUniversum'. Alle Einsendungen müssen bis zum 1. Februar 1887 abends 7 Uhr bei der Redaktion desUniversum', Dresden, Pill- nitzstraße 55 eingegangen fein. Alles Nähere, sowie die Regeln für die Beteiligung an der Konkurrenz enthält das soeben erschienene erste Hert desUniversum', welches von jeder Buchhandlung und direkt vom Verlag desUniversum' in Dresden zur Ansicht frei ins Haus geliefert wird.

Man schreibt aus Rom:Vor einigen Tagen erhielt König Humbert folgenden drolligen Brief:Lieber Herr König! Ich habe sehr viel von den schönen Kleidern ge­hört, welche die Königin hat, und möchte dieselben gerne einmal ordentlich sehen. Die Königin ist zwar, wie ich höre, nicht hier, aber Sie haben gewiß die Schlussel; jetzt, in den Ferien hätte ich Zeit, zeigen Sie mir doch alles und schreiben Sie mir, lieber Herr König, wann ich kommen soll. Marietta Leoni, Schülerin der fünften Klasse.' Der König ließ durch seinen Sekretär der kleinen Marietta folgende Antwort senden: Liebe Marietta! Der König grüßt Dich und läßt Dir sagen, daß ihm so viel Neugierde bei einem kleinen Mädchen nicht gefalle. Uebrigens kann er beim besten Willen Deinen Wunsch nicht erfüllen, denn die Königin ist eine sehr gute Hausfrau und hat vor ihrer Abreise alles gut verpackt und versperrt.'

(Drei Kinder erstickt!) Ein Schneidermeister Hübner in der Wilsneckerstraße in Berlin hatte sich Sonntag Abend in ein Lokal begeben mit seiner Fran, nachdem sie sich über­zeugt, daß ihre drei 410 Jahre alten Kinder eingeschlafen. In der Zwischenzeit hat eine Katze die brennend gelassene Lampe umgeworfen, das mit Seegras g polsterte Sopha fing an zu glimmen und in dem fürchterlichen Rauch sind alle drei Kinder erstickt. Hilfe war vergebens.

(Ueberfallener Eisenbahnzug.) Die von Mailand in die Umgegend verkehrende Darnpf-Tramwaybahn erfaßte bei der Station Magenta einen Maultiertreiber, der das Ge­leise leichtsinnigerweise betreten. Der Mann blieb tot. Ob­wohl nun der Zugführer an dem Unglück vollkommen un­schuldig war, lauerte eine erregte Menge dem zurückkehrenden Zuge auf und überfiel denselben bei der Haltest-lle mit I Stöcken und Steinen. Das Hilfegeichtei der Passagiere brachte Karabinieri - Wachen herbei, die mit blanker Waffe auf die Exzedenten einhieben. Von denselben wurden sieben Mann, außerdem ein Karabinieri und der Zugführer, letz­terer schwer, durch Steinwürfe verwundet. Zahlreiche Ver­haftungen wurden vorgenommen.

(Das Eisenbahn-Unglück in Amerika.) U ber das Eisenbahn - Unglück, welches sich am 13. d. M. bei Silber Creek im Staate Newyork ereignete, liegen nun nähere Be­richte vor. Der Zug bestand aus siebzehn Wagen und fuhr | mit einer Geschwindigkeit von acht Meilen die Stunde. Das Unglück ereignete sich bei einer Biegung der Bahn und der Zusammenstoß mit dem Fruchtige erfolgte so plötzlich, daß die Luftbremsen des letzteren gar nicht zur Anwendung tarnen und der langsamer fahrende Pasiagierzug nicht zum Stehen gebracht wurde, obgleich der Maschinist sofort Gegendampf

I gab. Der Anprall war so laut wie eine Explosion. Der Gepäckwagen des Zuges fuhr durch den Rauchwaggon und zersplitterte ihn buchstäblich. Vierzehn Insassen wurden so­fort getötet und die erlittenen Verletzungen waren derartig, daß es vielfach unmöglich war, die zu einer Leiche gehörigen

! Stücke zusammenzufinden. 0rei Personen find seitdem ge- I storben, außerdem aber eine große Anzahl verwundet.

Während des Manövers entstand in Bardewitz bei Wittenberg zwischen mehreren polnischen Arbeitern und Mann­schaften des Ziethen - Husaren - Regimentes eine Schlägerei, wobei ein Husar Messerstiche erhielt, denen er erlegen ist.

Das 50jahrig- Jubiläum des Diakonissen­hauses z« Kaiserswerth.

Am 22. September feiert das älteste Diakonissenhaus zu Kaiserswerth sein 50jähriges Jubiläum. Die von dem Gründer dieser Anstalt, Dr. theol. Fliedner, ausge­gangenen Anregungen sind für viele Zweige der christlichen Humanität bahnbrechend gewesen, so daß dies Jubiläum auch für weitere Kreise bedeutungsvoll ist.

Theodor Fliedner, welcher in der kleinen evangelischen Gemeinde zu Kaiserswerth am Rhein Pfarrer war, wurde durch die Not feiner Gemeinde veranlaßt, längere Zeit in Holland und England zu kollektieren. In dem letzteren Lande hatte sich schon ein reiches Leben und Wirken auf dem Gebiet der christlichen Humanität entfaltet. Fliedner kam mit den maßgebenden Persönlichkeiten in Berührung und wußte, nach Kaiserswerth zurückgekehrt, die empfangenen Eindrücke energisch und geschickt für die deutschen Verhält­nisse zu verwerten. I

Die erste Frucht seiner Thätigkeit war die Konstituierung I der rheinisch-westfälischen Gefängnis-Gesellschaft, welche 1826 erfolgte. Fliedner war auf folgende Weise zur Bildung I dieses Vereins gekommen. Er hatte sich die Erlaubnis ausgewirkt, im Gefängnis zu Düsseldorf Seelsorge treiben zu dürfen. Mehrere Jahre wanderte et jeden zweiten Sonntag den zwei Stunden weiten Weg von Kaiserswerth nach Düsseldorf, um diesen Liebesdienst verrichten zu können. Er lernte hierbei die schauerlichen Verhältnisse in den damaligen Gefängnissen kennen, wo alt und jung, oft die I Geschlechter nicht einmal getrennt, ohne Beschäftigung zu- I sammeufaßeu. Hochschulen der Verbrecher waren dieselben im wahren Sinne des Wortes. Fliedner untersuchte dann I noch eine große Anzahl von Gefängnissen an anderen Orten und gründete hierauf die genannte Gesellschaft. Dieselbe ist die Mutter aller andern deutschen Gefängnisvereine, |

| Marktberichte.

Frankfurt,20. September. (Fruchtbericht.) (Mitgeteilt von Jakob Haarbarger, Kommissions- und Agenturen.Geschäft.) Welzen, Wetter,n., 1-/.6-7*/,, fremder 16*/, 19 Mk. Roggen, n., Mk. 13*/,. Gerste M. 13*/,-16. Hafer M. 12-13. RapS 21'/,'/». Weizenmehl, nord»., Nr. 00 Mk. 22*/, - 23, Nr. 0 Mk. 2122, Nr. I Mk 20-20*/,, Nr. II Mk 17*/,18, Nr. Ul Mk. 16*/,17. Roggenkleie <pr. 50 Kilo) Mk. 4*/ Weizen­kleie lpr. 50 Kilo) Mk. 4-*/.. Roggenmehl/! (ab Berlin) E-k 8'/.*/> Der heutige Markt verlief geschäftälos. Dl« Preise verstehen sich ftanko hier pro 100 Kilo je nach Qualität.

Frankfurt, 20 Sept. Auf dem heutigen Viehmarkte waren angetrieben 350 Ochsen, 412 Kühe Stiere u Rinder, 24 Bullen, 260 Kälber, 100 Hämmel, 130 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität (per 100 Pfund Schlachtgewicht) 66-68 Mk-, 2. Qualität 60-64 Mk- Bullen 1. Qualität 46 bis 48 Mk , 2. Qualität 36 -40 Mk. Kühe, Stiere und Rinder 1. Qualität 56 - 58 Mk, 2. Qual 5052 Mk. Kälber je nach Qualität per Pfd. 50-65 Pfg. Hämmel 1. Qual. 5860 Pfg, 2. Qualität 50 - 52 Pfg. Schweine 1. Qualität 5658 Pfg, 2. Qual. 52-54 Pfg.

Wäre nicht jedermann mit denselben zufrieden, so existier'en sie längst nicht mehr. Höchst am Main. Ge- ebrtester Herr! Mein Leiden ist ein chronische- Unterleib-leiden welche- ich schon sehr lange hatte; durch Apotheker R. Brand» Echweizerpillen geht e- mir jetzt aber viel besser, was ich mit festem Gewissen veröffentlichen kann und auch überall schon mündlich gesagt habe. Ich sprech- ihnen hiermit nochmals meinen verbindlichsten Dank au». Achtungsvoll Frau Elisabetba Kübler. Man" achte beim Ankauf in den Apotheken auf da- weiße Kreuz in rotem Feld und den Namenszug R. Brandt-. [s

Oesterreichische Staatsbahn 5pEt. Gold-Priori­täten I u. II. Em Die nächst- Ziehung findet am 1. Oktober statt. Gegen de» KurSveriust von ca. 8*/, Prozent bei der Auslosung übernimmt da»Bankhaus Karl Neuburger, Berlin, Französische Straße 13, die Versicherung für eine Prämie von 6 Pfg pro 100 Mark. [15