London, 1. Sept. Das „Reutersche Bureau" meldet aus Aokohama, 31. August: Nachrichten aus Korea zufolge verlangte der chinesische Gesandte infolge des Gerüchts, daß man versuchen würde, eine Schutzherrschaft des Auslandes über Korea herzustellen, telegraphisch Truppen. Infolge dessen trafen neun chinesische Kriegsschiffe mit größeren Truppenabteilungen ein. Zahlreiche, als Kaufleute verkleidete chinesische Soldaten sind in Seoul eingerückt, wo große Erregung herrscht.
Bulgarien. Die Reise des Fürsten in seinem Lande ist bisher glänzend verlaufen. Er hat freilich mit klarer Ueberschau der thatsächlichen Lage zuerst die ihm ergebensten Bezirke, vor allem die ostrumelischen, aufgesucht und sich ihrer unbedingten Treue versichert. Je näher er Sofia kommt, desto trübere Aufgaben türmen sich auf seinen Weg. Zuerst ist die Hauptstadt Westbulgariens der wunde Punkt des Landes, wo. die Revolution die meisten Anhänger gehabt hat und unzweifelhaft im Geheimen und Offenen auch noch hat; soll doch selbst Karaweloff keineswegs über jeden Verdacht erhaben, ja nach einer Meldung sogar verhaftet sein. Eine schwere Sorge bereitet ferner die Bestrafung der Schuldigen; wird sie leicht genommen, so bleiben der feindlichen Agitation ihre verderblichen Hydra- Häupter, die Milde des Fürsten erscheint im Lichte der Schwäche und die Gesetze erhalten im Lande eine schwere Erschütterung; wird sie nach der Strenge des Gesetzes ausgeübt, so schreibt die russische Rache ihr Menetekel an die Wand. Die angenehmste Lösung wäre zweifellos die, daß die Betroffenen sich selbst dem Gesetze entziehen, wozu ihnen das langsame Vordringen des Fürsten meist Zeit ließe. Ein großer Teil der eigentlichen Verschwörer befindet sich bereits auf rumänischem Gebiete, die besonders eidbrüchigen Truppen aber haben sich aus der Hauptstadt nach Südwesten gezogen, um dort vielleicht auf serbisches Gebiet, wo man sie entwaffnen würde, überzutreten. Ausgeschlossen ist die Möglichkeit eines Kampfes mit revolutionären Elementen keineswegs; gelingt es dem Fürsten, auch diese traurige Aufgabe rasch und glücklich zu überwinden und seinem Lande die Schrecken eines Bürgerkrieges zu ersparen, so wäre damit viel, sehr viel für seine Stellung gewonnen. Denn man muß nach den Aeußerungen der russischen Presse voraussetzen, daß Rußland nur auf die Eventualität einer offenen, blutigen Revolte wartet, um seine Schleusen aufs neue zu öffnen. Die innere Lage Bulgariens findet ihre Beleuchtung in folgenden Telegrammen:
Tirnowo, 1. Sept. Der Fürst ist mit seinen Be- gleilern gestern um 2 Uhr von hier abgereist und in Elena um 8 Uhr angekommen. Ueberall in den Orten, durch welche der Fürst fuhr, fand derselbe begeisterten Empfang, wie an den vorhergehenden Tagen. Die Bevölkerung unter Führung ihrer Popen strömte herbei und brachte dem Fürsten enthusiastische Ovationen dar.
Petersburg, 1. Sept. Das (offiziöse) „Journal de St. Petersbourg" schreibt: Wenn die Depeschen aus Bulgarien konstatieren, daß der Fürst von Bulgarien seine Rückreise fortsetzt, so lassen sie andererseits keinen Zweifel über die Unordnung, worin sich das Land und die Armee befinden. Auch würde ein starker Optimismus, den wir nicht heucheln können, dazu gehören, um anzunehmen, daß mit der Rückkehr des Fürsten in die Hauptstadt die bulgarische Frage gelöst und alles wieder zur Ordnung zurück gekehrt sei. Die Krankheit tritt immer rascher auf, als es der Heilkunde möglich ist, dieselbe verschwinden zu machen. Man begreift die Ungeduld des Kranken, wie derjenigen, die sich für seinen Zustand interessieren, aber die Ungeduld beschleunigt nicht die Heilung. Es ist daher weise, sich mit Geduld zu waffnen. — Die „Neue Zeit" meldet, Dolgoruky werde nicht nach Bulgarien reisen
Moskau, 1. Sept. Die „Moskauer Zeitung" (das Organ Katkows), bespricht die jüngsten Ereignisse in Bulgarien und wirft die Frage auf, ob Rußland wirklich seine Freunde und Anhänger, die Urheber der patriotischen Bewegung und Bulgariens beste Männer verlassen werde. Man nenne sie die Russenpartei, aber die Russenpartei Bulgariens sei die rechte bulgarische Nationalpartei. Das ganze bulgarische Volk müsse eine Russenpartei sein. Habe nicht Rußland Bulgarien geschaffen und die bulgarische Nationalität ins Leben gerufen? Habe es nicht alle Anstrengungen dahin gerichtet, Bulgarien vor den Jntriguen zu schützen, welche seiner Nationalität, Zukunft und Wohlfahrt drohen? Der Fürst habe sich den Feinden Rußlands hingegeben! Aber waren die Feinde Rußlands im Oriente nicht stets die bösesten Feinde der mit Rußland glaubens und blutsverwandten Volksstämme, welche Rußland mit seinem Blute verteidigte und befreite, indem es hierbei dem unaufhaltbaren Drange seines Geschickes folgte? Ein durch russisches Blut geschaffenes Bulgarien könne auch nur in Verbindung mit Rußland und unter dessen Schutze existieren. Der Fürst Bulgariens sei der Kandidat Rußlands gewesen, alle seine Rechte wurden lediglich durch seine Pflichten gegenüber dem Kaiser von Rußland bedingt. So hätten es alle verstanden. Anders konnte man die Beziehungen Bulgariens und seines Fürsten zu Rußland nicht verstehen Nachdem der Fürst Rußland verraten hatte und das Werkzeug der Feinde Rußlands und selbst Rußlands Feind geworden war, verlor er nicht alle Würden und sämtliche Rechte in den Augen der Bulgaren? Ist er nicht als Usurpator aufgetreten und seine Genossen als Verräter des Landes? Die Bulgaren waren dem Fürsten zur Treue verpflichtet, nicht mit Uebergehung Rußlands, sondern durch Rußland. Sie konnten ihm nur soweit
treu sein, als er dem Kaiser von Rußland treu war. War es nicht die Pflicht jedes ehrlichen Bulgaren, sie gegen den Verletzer jener wahrhaft heiligen Bande aufzulehnen, welche Bulgarien mit Rußland verknüpfen müssen? Als der Prinz von Battenberg in Bulgarien seine Affairen betrieb, konnten wir da die Bulgaren des Undankes zeihen, wo wir selbst sie in die Hände des Fürsten gegeben hatten? Aber jetzt, wo die Bulgaren Rußland Treue bezeugten und trotz aller Schwierigkeiten ihren Feind zu bewältigen und herauszutreiben vermochten, werden wir ihnen jetzt Meuterei und Revolution vorwerfen? Waren wir von „faits et gest’s“ des Prinzen nicht unterrichtet? Der Artikel schließt: Es ist schwer, sich gegen die Wehmut zu wehren, aber Sünde, sich derselben hinzugeben. Wir wollen lieber hoffen, daß sich alles befriedigend aufklären und, was uns jetzt empört, sich in Segen umwandeln werde.
Bukarest, 1. Sept Den gegenwärtig in Bukarest befindlichen bulgarischen politischen Flüchtlingen wurde bedeutet, ihr provisorisches Domiziel wo immer zu wählen, nur nicht in den Douaudistrikten. Man motivierte die Maßregel mit der vollständigen neutralen Haltung Rumäniens gegenüber von Bulgarien bezüglich der in dem Rumänien befreundeten Bulgarien vorgekommenen Ereignisse. — Der bulgarische Minister des Aeußeren, Ratschewitsch, ist gestern abend hier eingetroffen.
Hessen-Raffau.
Marburg, 2. Sept. Seitdem wir den Sedantag feiern, war derselbe wohl nicht so vorn Wetter begünstigt als diesesrnal, von der zu erwartenden Herbsttemperatur ist nichts zu merken, wohl aber 25—26 Grad Wärme im Schatten und so konnte dann auch, wie bei dem schönsten Sommerabend, das gestern abend zur Vorfeier des heutigen Tages stattgehabte Konzert auf Lederers Terrasse irn Freien abgehalten werden und erfreute sich dasselbe eines zahlreichen Besuches. — Mit einstündigem Glockengeläute von 6 — 7 Uhr morgens wurde die Feier des heutigen Tages eröffnet. Gemeinsamer Kirchgang seitens der städtischen Behörden und der Kriegervereine nach der reformierten Kirche ufld Schulfeierlichkeiten sind für den Vormittag bestimmt Schüler und Schülerinnen der Bürger- und Freischulklassen feiern den 'Nachmittag mit gemeinsamen Spaziergängen. Den Abend feiern untere beiden Kriegervereine mit Musik, Gesang und Reden, der großen Zeit gedenkend, die uns die Feier des Sedantages schuf. — Um auch unserem Personal eine Teilnahme am heutigen Festtage zu gewähren, schließen wir unser Blatt einige Stunden früher als sonst und werden etwa Versäumtes morgen nachholen.
Marburg, 1. Sept. > Strafkammer. Feriensitzung.) Der erste Verhandlungszegenstand betraf eine Anklage wegen Verleitung zum Meineid und richtete sich gegen den 33jährigen Schuhmacher Moritz Weigand von Gladenbach. Derselbe ist verheiratet, Vater von 8 Kindern und wird beschuldigt, am 25. Januar d. I. zu Gladenbach es unternommen zu haben, den Taglöhner Ludwig Schneider von da zur Begehung des Meineid-Verbrechens verleitet zu haben. Der Sachverhalt ist nach der heutigen Beweisaufnahme kurz folgender: Der Handelsmann Wolf Schiff zu Gladenbach hatte gegen vier Personen, unter denen sich auch Weigand befand, eine Anklage wegen Beleidigung erhoben, da diese behaupteten, Schiff habe vor längerer Zeit in einem Walde bei Gladenbach mit seiner damaligen Dienstmagd intimen Verkehr gepflegt, was die Verurteilung Weigands zu 50 und der übrigen Angeklagten zu je 15 Mark zur Folge hatte. Der Termin vor dem Amtsgerichte in Gladenbach in dieser Sache fand am 2. Februar d. I. statt. Einige Tage vorher ließ der Angeklagte den 37jährigen Tagelöhner Ludwig Schneider, der wegen Einbruchdiebstahl bereits 1 Jahr Zuchthaus verbüßt hat, zu sich rufen, deutete ihm kurz an um was es sich handele und sagte dann, „er, Schneider, sei ihm damals als er Schiff gesehen ebenfalls in jenem Walde begegnet und habe ihn angeredet, er tooöc, ihn als Zeugen darüber angeben, um dem Gerichte gegenüber den Beweis der Wahrheit erbringen zu können." Schneider indessen behauptete, von alledem nichts zu wissen und wies das Ansinnen des Angeklagten zurück, trotzdem ihm letzterer nach einander ein Paar Stiefel, 5 Mk., wofür er sich ein gutes Nachtessen verschaffen könne und außerdem noch einen dicken Schoppen obendrauf in Aussicht stellte, ihm ferner auch 10 Pfg. für einen Schnaps einhändigte. Schneider sollte am Abend wiederkommen und dann, das Weitere geregelt werden, derselbe ging jedoch nicht hin, sondern erzählte diesen Vorgang seiner Frau und anderen Personen, durch die es zu Ohren des Schiff kam, welcher die Anzeige erstattete. Weigand beteuerte seine Unschuld und gab an, er sei wirklich in dem Glauben gewesen, daß ihm Schneider damals begegnet fei und habe deshalb versucht, denselben zu einer Zeugnisabgabe zu bewegen, was allerdings zu seinen Gunsten hätte dienen müssen, aber keineswegs daran gedacht, denselben zur Aussage einer Unwahrheit zu verleiten ; überhaupt seien seine dem Schneider gegenüber gethanen Aeußerungen ganz harmloser Natur gewesen, die letzterer nunmehr im Interesse Schiffs auszubeuten suche. Das Gericht sah jedoch den Beweis der Schuld für erbracht an und verurteilte den Angeklagten zu 1 Jahr Zuchthaus, 2jährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und verfügte ferner die sofortige Verhaftung Weigands. — Der Bergwerks - Aufseher Johannes Schneider III. von der Schiefergrube „Maria" zu Gladenbach hatte sich gegenüber einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung des Förderers Georg Bruder von Runzhausen zu verantworten. Letzterer
war am 10. Februar d. I. beim Fördern durch Herabstürzen einer größeren gefrorenen Schuttmaffe verschüttet und derart verletzt worden, daß er zwei Tage später starb. Schneider, welchem die Aussicht über diese Arbeiten übertragen gewesen, gab an und wies auch durch Zeugen glaubhaft nach, daß er speziell den Verstorbenen wider« holentlich gewarnt und ihm verboten habe, an jener gefährlichen Stelle zu arbeiten, woraufhin die kostenlose Freisprechung seitens des Gerichtshofes erfolgte. — Am 6. Juni d. I., einem Sonntag Morgen um 4 Uhr fuhren der Bäcker Kaspar mit seinem Söhnchen und der als Wilddieb berüchtigte Landwirt Daniel Schellenberg, genannt der „Husar", in des ersteren Wagen von ihrem Wohnorte Frankenau nach Wildungen. Kurz vor letzterem Orte wurden sie von einem patrouillierenden Gendarmen angehalten und f nd derselbe beim Durchsuchen des Gefährtes einen Sack mit zwei jungen geschossenen Schmalrehen in demselben vor. lieber deren Herkunft befragt, erzählte Schellenberg in der urverfrorensten Weise, daß der Sack von einem unbekannten Mann mit krausem Bart, blauem Kittel und Mütze, auf den Wagen geworfen worden sei, ohne daß er üben dessen Inhalt oder Zweck etwas gesagt habe. Erst jetzt sehe er, daß derselbe zwei Rehe enthalte, über deren sonstige Herkunft er keine Ahnung habe. Die beiden Caspar, Vater und Sohn, gestanden später dem Gendarmen gegenüber, kaß der Sack mit dem Wilde von Schellsnberg schon in Frankenau auf den Wagen gebracht worden fei, und letzterer selbst sich eine halbe Stunde später ebenfalls zu ihnen gesellte, widerrufen diese Angaben heute jedoch wieder und auch der Angeklagte Schellenberg blieb beharrlich bei der Erzählung seines Märchens stehen. Letzterer wurde der Wilddieberei schuldig befunden und da er bereits dreimal wegen gleicher Vergehen bestraft wurde und als Wilddieb bMnut ist, zu 9 Monaten Gefängnis und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren verurteilt und ferner auf Zulässigkeit der Polizeiaufsicht erkanut. — Der 12jährige Schulknabe Conrad Reibt aus Gehau hatte am 7. Mai d. I. durch unvorsichtiges Umgehen mit Zündhölzchen einen Waldbrand verursacht, welcher eine Fläche von 3 Acker einäscherte und einen Schaden von zirka 40 Mk. verursachte. Da der Knabe reumütig seine Thal eingestaud, so erkannte das Gericht nur auf einen Verweis, weil er noch zu dumm fei, um die Einsicht in die Strafbarkeit seiner Handlung zu besitzen, wie cs in der Urteils- j motivierung hieß — Daniel August Priester von Ober- ! urf erhielt eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten, weil er ; dem Putzpulverhändler L. Rödding von Jesberg, welcher i am 22. Juni in der Henkelschen Wirtschaft zu Oberurf
saß, von hinterwärts eine Bierflasche auf dem Kopf entzweischlug und zwei Tage darauf an die hiesige Staatsanwaltschaft einen Bericht einsandte, in welchem er den । Sachverhalt umkehrte und seine That als von Rödding | gegen ihn verübt hinstellte. Priester und Röbding leben \ schon lange Zeit in Feindschaft und suchen durch fort« ; währendesProzeffensich gegenseitig so viel als möglich zu ärgern.
— (Vakante Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 11. Armeekorps.) Altena (Westfalen st Magistrat, Polizeidiener und Polizeigefängnisaufseher, auf Lebenszeit, 900 Mk. Gehalt und freie Wohnung. Eisenach, Postamt, Postschaffner auf wöchentliche Kündigung, 800 Mk. Gehalt und 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Eltville I Rhein ■, Amtsgericht, 2 Lohnschreiber auf Kündigung, 5—8 Pfg. für die Seite. Erbenheim, Postagentur, Landbriefträger, zunächst auf vierwöchentliche Kündigung, 540 Mark Gehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Frankfurt (Main st Postamt 1, Postschaffner, zunächst auf vier- wöchentliche Kündigung, 800 Mk. Gehalt und 240 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Hersfeld, Postamt, Landbriefträger, auf Kündigung, 480 Mk. Gehalt und 108 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Homburg v. d. H., Amtsgericht, Kauzlei- gehülfe auf Kündigung, Vergütung 5 bis 8 Pfg. für jede Seite des gelieferten Schreibwerks. Niederrad, Postamt, Landbriefträger, zunächst auf Kündigung, 650 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Rödelheim, Bürgermeisteramt, Vollziehungsbeamter, auf dreimonatliche Kündigung, 300 Mark.
Wiesbaden, 1. Sept. Das Vergnügungsprogramm für den hier stattfindenden Deutschen Juristentag steht nunmehr fest. Mittwoch, den 8. September findet von 4 Uhr an gesellige Zusammenkunft mit Konzert auf dem Neroberge und abends 8 Uhr Begrüßungsfeier im Zivilkasino statt; Donnerstag, den 9. September, nachmittags von 3 Uhr an Gartenfest mit Feuerwerk und Tanzunter- haltung im Kurhause; Freitag, den 10. September, nachmittags 3 Uhr Extrazug nach Hattenheim auf Einladung des Herrn A. Wilhelms zum Besuche der Kellereien desselben, nach der Rückkehr abends 7*/s Uhr Festoper („Undine" von Lortzing) und außerdem gesellige Zusammenkunft im Kasino. Sonnabend, den 11. September, nachmittags 3 Uhr, Festessen im Viktoriahotel; abends 8*/i Uhr gesellige Zusammenkunft in der Kaiserhalle. Sonntag, den 12. September, vormittags 8 Uhr 40 Min., Ausflug nach Aßmannshausen - Niederwald - Rüdesheim, worüber ein besonderes Programm bei der Anmeldung ausgegeben wir'. Dienstag, den 7. September, von 3 bis 6 Uhr befindet sich im Taunushotel (Nheinstraße, ganz in der Nähe sämtlicher Bahnhöfe) ein Wohnungs- und Empfangsbüreau; ebenso Mittwoch, den 8. September, von vormittags 9 Uhr bis abends 8 Uhr. Von da an ist dasselbe an diesem Abende im Kasino (Friedrichstraße) und ist auch an den folgenden Tagen während der Sitzungen geöffnet.