wonach der Inhaber einer Apotheken-Konzession erst nach lOjähriger Dauer des Geschäftes dieselbe wieder veräußern darf, entspricht den Interessen des Publikums und den Wünschen der Mehrzahl der Apotheken. Die „Chemiker- Zeitung" meint indes, es sei fraglich, ob nicht auf dem Wege des Gesetzes die Regelung habe erfolgen muffen. Sei die Verordnung rechtsgiltig, so würde es möglich sein, etwa die Hälfte aller preußischen Apotheken in personalkonzessionierte umzuwandeln und ihren Wert demnach auf das empfindlichste zu verringern. Das sei eine ernste Mahnung an alle Apotheker, nunmehr mit aller Einigkeit dafür einzutreten, daß die auf der Leipziger Generalversammlung beschlossene und auch vom Reichskanzleramte acceptierte Realkonzession endlich zur Durchführung gelange, wobei obige 10jährige Mindestdauer des Besitzes ebenfalls gesetzlich festzustellen wäre. — Vom kaiserlichen statistischen Amt ist soeben die erste Abteilung des Bandes 21 der Statistik des Deutschen Reichs (Reue Folge» veröffentlicht worden, welche enthält: 1. das Verzeichnis der Schiffs- unfälle an der deutschen Küste im Jahre 1885, 2. den Nachweis der im Jahre 1885 als verunglückt angezeigten deutschen Seeschiffe und 3. den Bestand der deutschen Kauffahrteischiffe am 1. Januar 1886, sowie die Bestandsveränderungen während des Jahres 1 885. Das erstgedachte Verzeichnis führt 220 Schiffe auf, welche an der deutschen Küste Unfälle erlitten haben, und zwar sind 69 gestrandet, 11 gekentert, 15 gesunken, 100 zusammengestoßen und 25 uon Unfällen anderer Art betroffen worden. Der Flagge nach waren darunter 145 deutsche, 5 russische, 6 schwedische, 7 norwegische, 4 dänische, 41 britische, 6 niederländische, 2 spanische. 2 italienische Schiffe und je 1 französisches und griechisches Schiff. Nach ihrer Verwendung bestanden die fraglichen Schiffe aus einem Kriegsschiff, 180 Kauffahrteischiffen, 4 Leichtern, 13 Fischerfahrzeugen, 11 Passagierdampfern, 4 Schleppdampfern, 3 Fährschiffen, 2 Lootsen- sahrzeugen und 2 Luftfahrzeugen. Infolge der Unfälle gingen total verloren 39 Schiffe und sind 27 Personen umgekommen. Nach dem unter 2. genannten Nachweise find im Jahre 1885 die Verunglückungen (Totalverluste) von 151 registrierten deutschen Seeschiffen mit einem Gesamtraumgehalt von 38546 Registertons zur amtlichen Kenntnis gelangt. Von diesen Verunglückungen entfallen 12 auf das Jahr 1884 und 1 noch auf das Jahr 1877, es beträgt mithin die Zahl der zur Anzeige gelangten im Jahre 1885 verunglückten deutschen Seeschiffe 138 mit einem Nettoraumgehalt von 33977 Reg.-Tons. Diese Zahl wird durch nachträgliche Meldungen vermutlich nicht unwesentlich noch zunehmen. 3. Der Bestand der deutschen Kauffahrteiflotte belief sich am 1. Januar 1886 auf 4135 Seeschiffe mit einem Gesamtraumgehalt von 1282449 Reg.-Tons und 38931 Mann regelmäßiger Besatzung. Darunter waren Segelschiffe 3471 mit 861844 Reg.- Tons und Dampfschiffe 664 mit 420605 Reg.-Tons. Die Segelschiffe bestanden ans 152 Vollschiffen (Fregatt- fchifsen), 780 Barken, 12 Schoonerbarken, 114 dreimastigen Schoonern und 1 anderen dreimastigen Schiff, ferner aus 290 Briggen, 145 Schoonerbriggen und Brigantinen, 308 Schoonern, 271 Schoonergalioten, Galeasse» und Galiolen, 61 Gaffelschoonern und Schmacken, 682 anderen zweimastigen Schiffen und 655 einmastigen Schiffen; die Dampfschiffe aus 46 Räder- und 618 Schraubendampfern. Von der Gesamtzahl der Schiffe hatten 1861 Schiffe einen Nettoraumgehalt von weniger als 100 Reg.-Tons, 1473 einen solchen von 100 bis unter 500 Reg.-Tons, 469 von 500 bis unter 100 Reg -Tons, 301 von 1000 bis unter 2000 und 31 von 2000 Reg.-Tons und darüber. Unter 1 Jahr alt waren 61 Schiffe, von 1 bis unter 10 Jahre alt 1078, von 10 bis unter 20 1242, von 20 bis unter 30 1110, von 30 bis unter 50 589 und über 50 Jahre alt 38 Schiffe, während von 17 Schiffen das Er- bauungsjahr unbekannt geblieben ist.
— Ueber die Entwickelung und den Stand des Volksschulwesens sind bis vor einiger Zeit von drei zu drei
„Das wird er gewiß thun," unterbrach das Mädchen die aufgeregte Rede der alten Frau, „aber jetzt trinke von der Medizin und versuche zu schlafen."
Die Kranke nahm einen tiefen Zug aus der Flasche und athmete leicht auf. „Was wars mit dem Bruder des Grafen, von dem Du heute sprachst?" fragte sie dann mit neu belebtet Stimme, und hielt Jaguscha, die die Medizin fortstellen wollte, an den dichten Falten ihres Rockes fest. Das Mädchen wandte sich um und trat einen Schritt zu der Mutter zurück. „Er ist aus der Hauptstadt zurückge- kehrt und wird hier im Schlosse bleiben, weil er krank und «lend ist," erzählte sie in mileidigem Tone, „und die Gräfin sagte mir, daß seine Tage wohl gezählt seien und der Tod nicht lange mehr auf sich warten lassen würde."
„Armer Pan, (Herr) seufzte die Leidende, „fo, jung noch und schon dem Grabe verfallen. Du hast ihn nie gesehen, Kind, es war ein hübscher, frischer Mann, als er die Priesterweihe empfing, viel kräftiger und viel jünger, wie unser Herr Graf, den Kummer und Sorgen vor der Zeit grau und hinfällig gemacht haben."
„Und Du kannst Dich noch so gut auf ihn besinnen, obgleich er so früh fortgegangen und auf ein Seminar gekommen fein soll?" fragte Jaguscha mit weiblicher Neugier, und steckte, nachdem sie den Heiltrank verschlossen hatte, die langen, glänzenden Flechten des Haares fest.
„Ob ich mich noch auf ihn besinnen kann?" rief die Alte, in ihren früheren, aufgeregten Ton zurückfallend, „vor den Fenstern des Kruges stand der fünfzehnjährige Junge im schwarzen, schnurbesetzten Sammetrocke, und schaute in die Schänke, wo Lichter brannten und der Klang der Fiedel ertönte." (Fortsetzung folgt.)
Jahren seitens der Regierungspräsidenten Berichte erstattet und letzteren statistische Nachrichten beigegeben worden. Teilweise wegen anderweiter statistischer Ausnahmen über einzelne Gebiete des Volksschulwesens ist in der Erstattung dieser Verwaltungberichte eine Unterbrechung eingetreten. Vorzüglich aber hat sich je länger desto mehr die Notwendigkeit ergeben, der Entwickelung des Volksschulwesens in neuerer Zeit entsprechend, die statistischen Erhebungen teilweise nach anderen Gesichtspunkten vorzunehmen, bei thunlichster Beschränkung auf das Notwendige doch größere Vollständigkeit, Einheitlichkeit und Gleichmäßigkeit, auch in Beziehung auf die gesamte preußische Unterrichts-Statistik, zu erstreben, die Erhebungen in Anschluß an die allgemeinen Volkszählungen zu bringen und dieselben auf die gleichen Perioden auszudehnen. Für die erste Erhebung in diesem Sinne sind nach Anhörung der statistischen Zentralkommission der 20. Mai 1886 als Stichtag angenommen und vier Tabellen festgestellt worden. Der Kultusminister hat jüngst den königlichen Regierungen die nötige Anzahl von Exemplaren der Tabellen behufs Verteilung an die mit den Erhebungen zu beauftragenden Personen zugehen lassen und dabei noch besonders darauf hingewiesen, daß sämtliche im Bereiche des niederen allgemeinen Bildungswesens liegende Schulveranstaltungen zu berücksichtigen sind. Es handelt sich demnach nicht allein um die öffenllichen Volksschulen, deren Besuch zur Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht erforderlichen Falls erzwungen werden kann, sondern auch um die über das Ziel der Volksschulen hinausgehenden, aber nicht zu den höheren Lehranstalten gehörigen Mittelschulen und höheren Mädchenschulen (gehobene, Rektorats- und bergt. Schulen), ferner um die gesamte Privatschul-Judustrie auf dem Gebiete des niederen und gehobenen Volksschul-Unterrichts; weiter um alle diejenigen Schulveranstaltungen, welche nach dem Lehrplane der öffentlichen Volks- und Mittelschulen arbeiten, bezw. ihren Schülern und Zöglingen die von solchen gewährte Schulbildung vermitteln (Schulen von Rettungshäusern, Waisenhäusern, Anstalten für nicht vollsinnige Kinder und dgl.) mit Einschluß der sämtlichen Seminar-Uebungsschulen, mit Ausschluß jedoch der Vorschulen für noch nicht oder nicht mehr schulpflichtige Kinder (Kindergärten, ländliche Fortbildungsschulen, niedere Fachschulen u. dgl.) (soweit derartige Schulen, wie Seminar-Uebungsschulen, höhere Mädchenschulen u. s. w. in den Geschäftskreis der königlichen Provinzial-Schulkollegien gehören, werden diese Behörden die erforderlichen Erhebungen veranlassen. In zweifelhaften Fällen, z. B. wenn eine öffentliche Volksschule als Seminar-Uebungsschule dient, wird zwischen den beiden Ressorts Verabredung zu treffen fein. Die statistische Zentralstelle in Berlin, welche die Bearbeitung des Materials übernehmen wird, legt keinen Werk auf Zusammenstellung der Nachrichten über jede einzelne Schule zu einer Bezirksübersicht, es genügt für dieselbe vielmehr, eine lose Sammlung der Original-Nachweisungen für jede einzelne Schule bezw. für die Schulen eines Schulsystems, einer Stadt u. bergl. zu erhalten; nur muß die Vollständigkeit der Einzelnachweisungen bescheinigt werden.
Hamburg, 6. Aug. In einer Gastwirtschaft Jber । St. Pauli-Vorstadt wurden heute 8 Sozialdemokraten bei i der Abhaltung einer geheimen Sitzung überrascht und zu- | samt dem Gastwirie verhaftet; auch wurden zahlreiche Sammellisten, Abrechnungen und Briefschaften beschlagnahmt. Von den Verhafteten sind je zwei aus Hamburg, Harburg, Altona und Ottensen. Die Verhafteten sind nach dem Altonaer Gefängnisse abgeführt worden.
Karlsruhe, 5. Aug. Die Mitglieder der Lehrkörperschaften der Universität Heidelberg und die zu deren Jubelfeier entsendeten Delegierten und Ehrengäste wurden bei ihrer Ankunft auf dem hiesigen Bahnhofe von dem Oberbürgermeister Lauter begrüßt und begaben sich darauf zu Fuß durch die ein dichtes Spalier bildende Menge nach dem großherzoglichen Schlosse. Beim Passieren des Rathauses ertönte von dessen Balkon aus der Einzugsmarsch aus Wagners „Tannhäuser". Bei dem Eintritt in den Empfangssaal des Schlosses wurde jeder einzelne der Geladenen zuerst dem Großherzog und dann der Frau Großherzogin vorgestellt, welche beide an jeden der Vorgestellten huldreiche Worte richteten. Die vorgestellten Personen begaben sich hierauf in den Schloßgarten, wo, während die Militärmusik konzertierte, Thee gereicht wurde. Nach Beendigung der Vorstellung und nachdem sämtliche Gäste ihre Namen in ein Gedenkbuch eingetragen hatten, wurde in den oberen Räumen des Schlosses das Souper eingenommen, bei welchem sich der Großherzog und die Frau Großherzogin ununterbrochen unter ihren Gästen bewegten. Unter den letzteren befanden sich auch die preußischen Minister von Eoßler und Dr. Lucius, sowie der preußische Gesandte von Eisendecher und der badische Gesandte Marschall v. Bieberstein aus Berlin. Nach beendetem Souper fanden im Schloßgarten bei glänzender Beleuchtung durch Magnesiumlicht und bengalische Flammen Gesangsvorträge der Karlsruher Gesangvereine statt. Um 10V, Uhr führte ein Extra- zug den Großherzog gemeinsam mit seinen Gästen nach Heidelberg zurück.
Heidelberg, 6. Aug. Der von dem Maler Karl Hoff/Professor an der Kunstschule zu Karlsruhe entworfene und unter feiner persönlichen Leitung zur Ausführung gebrachte historische Festzug, welcher die seit der Gründung der Universität verflossenen 5 Jahrhunderte zur Darstellung brachte, ist programmmäßig verlaufen. An demselben nahmen über 900 Personen mit 300 Pferden und 14 Prachtwagen teil. Durch feine bis in die geringsten Einzelheiten durch
geführte historische Treue in den Trachten, Gerätschaften und allen übrigen Beziehungen, sowie auch durch die Farbenpracht und den Reichtum der verwendeten Stoffe machte der Zug auf sämtliche Zuschauer einen unvergeßlichen Eindruck. Die volle Entwickelung des Zuges dauerte Stunden. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog hatte nebst Familie und Gefolge, dem Prorektor und den Dekanen der vier Fakultäten auf einem nahe am Ausgangspunkte des Zuges errichteten Pavillon Platz genommen, so daß der Zug den Pavillon zweimal passierte. Die Delegierten und die Ehrengäste der Universität sahen von einer neben dem Pavillon aufgeschlagenen Tribüne zu. Der Großherzog von Hessen hatte incognito an einem Fenster des Hotel „Darmstädter Hof" Platz genommen. Die Straßen der Stadt, durch welche sich der Zug bewegte, waren von einer Kopf an Kops gedrängten Menschenmenge angefüllt. Die Ordnung wurde nirgends gestört.
Mürrcherr, 6. Aug. Die „N. N." schreiben: „Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat, wie wir aus sicherster Quelle erfahren, an maßgebender Stelle in München seiner hohen Befriedigung darüber Ausdruck gegeben, daß die Verhandlungen mit dem österreichischen Premier, Grafen v. Kalnoky, außerordentlich günstig verliefen, und ebenso die Verhandlungen mit dem russischen Botschafter, Frhrn. v. Mohrenheim, eine weitere Zusammenkunft mit Herrn v. Giers überflüssig machen, so daß die Erneuerung des Drei-Kaiser-Bündnisses dadurch an Wahrscheinlichkeit gewonnen habe. Dabei konnte der Reichskanzler mitteilen, daß Rußland heute von einem Bündnis mit Frankreich weiter entfernt ist als je, und daß es auch in Konstantinopel Erklärungen abgegeben hat, wonach augenblicklich ein weiterer Schritt Rußlands im Orient nicht in Aussicht steht. Die Batumfrage wird von England nicht weiter urgiert. Sollte übrigens auch bas Drei-Kaiser- Bunbnis nicht erneuert werben, so wäre boch bie festverbündete Macht Deutschlands und Oesterreich-Ungarns für die Erhaltung des Friedens eine vollständige Garantie." Es wird damit teilweise bestätigt, was anderseits bereits bekannt geworden.__________
Ausland.
Salzburg, 6. Aug. Prinz Wilhelm, von Preußen ist heute früh zu Wagen von Reichenhall hier eingetroffen und um 9V< Uhr mit dem Postzuge nach Gastein gereift
Paris, 6. Aug. Die Erklärung Limbourgs, welche deutlich durchblicken läßt, daß er den General Boulanger, den Kriegsminister der französischen Republik, nicht für satisfaktionsfähig halte, ist wohl die stärkste Mißachtungskundgebung, welche demselben in den letzten Tagen zuteil geworden ist. Aber die ganze Angelegenheit zeigt wieder einmal, wie schwer ein Mensch, dessen Verehrung einmal im Herzen des französischen Volkes Platz gegriffen, fehlen kann, ohne fallen gelassen zu werden, und wenn auch heute noch die royalistischen Blätter und alte Feinde des Generals im republikanischen Lager, wie die Döbats, ihren Federkrieg gegen den Kriegsminister fortsetzen, so tritt doch schon hier und da das Bedürfnis zutage, dem General als dem verzogenen Liebling des Volkes seine Vergehen als Dummejungenstreiche zu verzeihen und ihn rein zu waschen. So macht die Justice, welche sich bisher ausgeschwiegen hak, bereits wieder Miene, für Boulauger einzutreten, sie bringt nämlich heute bie Erklärung Limbourgs unb begleitet biefelbe mit dem ihrer subjektiven Ueberzeugung entnommenen Beiwort „piteux“. Auch Ranc kämpft im Matin mit einigen scharfen Worten vergebens gegen die sich bahnbrechende Siebe zu dem General an, unb bas einzige, was er schließlich von ihm verlangt, ist, baß er in bie Reihen bet Opportunisten zurücktrete, bann möge er bas bleiben, was er nach der Behauptung seiner Freunde sei: ein guter und kräftiger Kriegsminister. Auch die Regierung scheint geneigt zu fein, über die ganze Geschichte Gras wachsen zu lassen. Freycinet rührt sich nicht und der aus der Provinz zurückgekehrte Minister des Innern, (Samen, soll ungeachtet der letzten Vorkommnisse Boulanger sehr freundlich empfangen haben. Mögen die Franzosen in diesem Ehrenhandel thun und lassen, was ihnen beliebt, unsere Sache ist es nicht, für das Ansehen der dritten Republik in die Schranken zu treten.
Washington, 6. Aug. Der Kongreß vertagte sich, ohne eine Maßregel bezüglich der Freilassung des verhafteten Redakteurs Cutting zu beschließen.
Hesse«-Nassau.
Marburg, 7. August. So eben erschien in der Elwertschen Buchhandlung dahier ein neues Schriftchen unseres gründlichen und unermüdlichen Lokalforschers W. Bücking, wenn dasselbe auch Bekanntes in zum Teil neuer Bearbeitung zu seinem Inhalt hat, beansprucht es dennoch ein recht allgemeines Interesse. Bekanntlich erschienen namentlich auch in unserem Blatt mehrfach „Mitteilungen aus der Vorzeft Marburgs", diese mit etlichen Zugaben hat der verehrte Verfasser jetzt zusammengestellt unb sie bilden den Inhalt des vorliegenden Schriftchens; er kömmt damit einem mehrfach geäußerten Wunsche nach, denn, wie die Tageslitteratur ebenso rasch verschwindet wie sie erscheint, bleibt es doch wünschenswert, Artikeln von bleibendem Wert auch ein dauerndes Heim zu sichern. Daß dieses die Artikel des um die Auffindung, Klarlegung unb Popularisierung unserer Lokalgeschichte so unverdrossen • arbeitenden Verfassers wert sind, ist wohl unbestritten, bleiben sie doch stets allen, welche sich mit unserer städttschen oder engeren vaterländischen Geschichte beschäftigen wollm,