wandt werden. — Die evangelisch-lutherische Landessvnode ist auf den 13. Mai einberufen; die Dauer derselben auf drei bis vier Wochen bemessen.
AuKlnnP.
_ Wien, 21. April. Die „Wiener Abendpost" erfährt, daß bei der näheren Erörterung aller für den Abschluß des neuen österreichisch-rumänischen Handelsvertrags prinzipiell wichtiger Punkte, auf welche sich die Beratungen hier seiner Zeit ausdrücklich beschränkten, zwischen den Delegirten von Oesterreich-Ungarn und von Rumänien sich nirgends solche Differenzen ergaben, welche die Fortsetzung der Verhandlungen infrage stellen würden. Die Delegirten beschlossen daher, diese Vorberatungen zu schließen und die weiteren Verhandlungen schleunigst -womöglich noch im Laufe der kommenden Woche) in Bukarest aufzunehmen, weshalb sich die österreich-ungarischen Kommissäre schon in nächster Woche nach Bukarest begeben dürften.
Paris, 20. April. Die Arbeitseinstellung in De- cazeville dauert nun bereits 53 Tage und die Anarchisten bieten alles auf, dieselbe noch bis nach Verlauf der Pariser Wahl am 2. Mai aufrechtzuerhalten. Inzwischen setzen aber, wenigstens äußerlich, die Arbeiterdeputierten Michelin und Planteau ihre Bemühungen, eine Versöhnung zwischen der Gesellschaft und den Grubenarbeitern herbeizuführen, fort, aber ihre Forderung, alle Arbeiter ohne Unterschied wieder anzustellen, will die Gesellschaft nicht nnbedingt zugestehen und erklärt, je nach ihren Bedürfnissen die Arbeiter wieder zu beschäftigen und zu diesem Zweck Anwerbungs-Register auflegen zu wollen. Besonders Leon Say soll wenig zum Nachgeben geneigt sein. In Deca- zeville wurden gestern 4 Arbeiter in den Gebäuden des Hüttenwerks, in welche sie sich eingeschlichen hatten, festgenommen. — Im heutigen Ministerrat kündigte der Äriegsminister an, daß die Einschiffung der Truppen, welche Tongking verlassen, nahezu beendet sei, und daß General Warnet gestattet worden sei, nach Frankreich zurückzukehren. — General Baron Ameil, Sohn eines Waffengefährten des ersten Napoleon, ist gestern gestorben. Im letzten Kriege befehligte er eine Reiterei-Division, kämpfte bei Weißenburg und bei Sedan und war bis zur Beendigung des Krieges Gefangener in Deutschland. — Eine andere bekannte pariser Persönlichkeit starb gestern am Herzschlage, der 1838 geborene Herzog von Castries. Er war ein Schwiegersohn - des wiener Banquiers Baron v. Sina und ein Schwager des Marschalls Mac Mahon.
London, 21. April. Die „Daily News" melden, die britische Regierung stehe mit den Großmächten in einem Meinungsaustausche über die Ergreifung entschiedener Schritte zur Vermeidung eines griechisch-türkischen Kriegs; rin endgiltiger Entschluß sei indessen noch nicht erzielt. — Die „Times" meldet aus Mandalay eine große Feuersbrunst, welche am 15. April, am Birmaschen Neujahrstage, Mandalay heimsuchte; dieselbe soll durch den Thronprätendenten Myinzaing veranlaßt sein. Die Stadt wurde an sechs verschiedenen Stellen durch eine Freibeuterschar angesteckt; mehrere hundert Häuser sind niedergebrannt. Der Palast ist zwar gerettet worden, aber das Postamt, das Schatzamt und mehrere andere Gebäude innerhalb der Palastumzäunung wurden eingeäschert.
Athen, 21. April. Das amtliche Blatt veröffentlicht die in der letzten Session der Kammer angenommenen Gesetzentwürfe, betreffend die Vermehrung der Cadres, die Auf- nahme einer Anleihe, sowie die Einführung des Zwangskurses.
Heften - Raftair.
Marburg, 22. April. Am Charfreitag Abend 7 Uhr findet in der hiesigen reformier t en Kirche eine liturgische Passionsfeier unter Mitwirkung des reformierten Kirchenchores statt.
Marburg, 22. April. Die in voriger Nummer von Gießen signalisierte Jtalienerfamilie, welche auf einem Drcirade die Reise von Bonn zurückgelegt hatte, passierte gestern nachmittag gegen 4 Uhr auch unsere Stadt und setzte ihre Reise ohne Aufenthalt in der Richtung nach Cassel weiter fort. — Auf der Eisenbahn Marburg-Ockershausen passierte gestern der erste Unglücksfall dadurch, daß einem Arbeiter infolge Fallenlassens einer eisernen Schiene der rechte Fuß gequetscht wurde. — Eine Zigeunerfamilie, bestehend aus Mann, Frau und 3 Kindern, ist gestern abend durch einen Gendarmen hier eingebracht worden. Dieselben wurden in Betziesdorf wegen Bettelns festgenommen und findet die Frau nebst Kindern in dem hiesigen Arbeitshause so lange ein Unterkommen, bis der Mann aus seiner Haft entlassen wird.
Marburg, 21. April. (Strafkammer.) Wegen Landstreichens und Benutzung falscher Papiere war der 38jährige Bäckergeselle Fr. Wilh. Zesinghaus aus Barmen von dem hiesigen Schöffengerichte zu einer Gefängnisstrafe von 3 Wochen und nach Verbüßung derselben zur Ueberweisung an die Landespolizeibehörde verurteilt worden. Wie gewöhnlich in derartigen Fällen, hatte der Verurteilte gegen die erkannte Haftstrafe nichts einzuwenden, wohl aber gegen die Ueberweisung in eine Zwangsarbeitsanstalt und versuchte deshalb durch Berufung an die Strafkammer eine Abänderung des Urteils in diesem toinne herbeizuführen. Letztere verwarf dieselbe jedoch kostenfällig. —J)ii gleicher Weise wurde die von dem Landwirt Johannes Schuppner zu Erdyausen gegen ein Urteil erster Instanz eingelegte Berufung verworfen, welches denselben wegen Körperverletzung, begangen an dem Müller Johannes Klingklhöfcr auf der Bruchmühle bei Erdbausen, zu einer 3 monatlichen Gefängnisstrafe verurteilt hatte. Schuppner und Klingelhöfer sind schon seit langer
Zeit durch gegenseitige Prozesse arg verfeindet und wurde letzterer am 22. September v. I., als er vom Felde nach Hause gehen wollte, von ersterem ohne jede Veranlassung mit einem dicken Knüppel angefaüen und blutig geschlagen. Klingelhöfer hatte schon vorher von dem Landratsamte die Erlaubnis erhalten, zum Schutze gegen seinen Nachbar Schuppner einen Revolver tragen zu dürfen. — Die Wittwe Johs. Graf IV , Katharine geb. Niederhöfer zu Frechenhausen, erhielt wegen Beleidigung des Bürgermeisters Hausmann daselbst eine Gefängnisstrafe von 8 Tagen. Der erste Richter hatte auf eine solche von 2 Wochen erkannt. — Der Ackermann und frühere Bürgermeister Heinrich Engel zu Willersdorf hatte infolge zweimaliger Körperverletzung und Bedrohung seiner Frau sowie wegen Beleidigung eines Gendarmen eine Gesamtgefängnisstrafe von 4 Monaten erhalten und Berufung dagegen erhoben. Engel, schon mehrmals wegen Beleidigung und Mißhandlung vorbestraft, ist 54 Jahre alt, Vater von 5 Kindern und stehl wegen Trunksucht unter Kuratel seiner Frau. Bei einem im August v. I. stattgehabten Familien streite stürzte sich der Angeklagte mit einem Messer auf seine Frau und brachte ihr einen fingerlangen Schnitt am Halse bei, es gelang letzterer indessen, sich mit übermenschlicher Anstrengung von ihrem Manne zu befreien und aus dem Hause zu entfliehen Die Wunde, welche mit einem stumpfen Kartoffelmesser beigebracht worden, war nicht lebensgefährlich und heilte ohne Nachteil. Bei dem zweiten Falle hatte sich Engel zu seiner Frau auf das Feld begeben, wo dieselbe mit Kartoffelausmachen beschäftigt war. Er bat sie in freundlichem Tone, ihm die Hacke zu überlassen, um an ihrer Statt weiter zu arbeiten; da er jedoch die rechte Hand in verdächtiger Weise stets unter seinem Kittel verborgen hielt, ahnte die Frau nichts Gutes und verweigerte ihm dieselbe. Nunmehr zog Engel unter dem Kittel einen sog. Knickfänger hervor und versetzte der Frau abermals zwei Stiche, von denen der eine den Hals, der andere die Schulter traf. Als diese darauf hülfe- schreiend davonlief, verfolgte er sie mit erhobener Hacke, wurde aber von hinzueilenden Männern von weiteren Mißhandlungen abgehalten. Bei seiner Verhaftung benahm sich Engel höchst störrig und beleidigte den dienstthuenden Gendarmen Fiweger. Die Strafkammer fand denn auch in keiner Weise Veranlassung, das erstinstanzliche Urteil abzuändern imb verwarf die Berufung.
— (Pers.-Chron.) Ernannt die Referendare Dr. Bartels Ist und Köhler zu Gerichtsassessoren, der Gerichtsschreiber Sekretär Weitzel in Bergen zum Gerichtsschreiber bei dem OberlandeSgericht in Cassel mit der Funktion als Buchhalter bei der Justizhauptkasse daselbst und der etatsmäßige Gcrichtsschreibergehilfe Assistent Rössing in Fulda zum Gerichtsschreiber in Biedenkopf. — Der bisherige Zivil-Supernumerar Christoph Koch ist zum Sekretariats- Assistenten bei der Königlichen Regierung zu Cassel ernannt worden. — Der hiesige Regierungs-Hauptkassen-Assistent Salomon ist unter Beförderung zum Regierungs-Haupt- kassen-Buchhalter an die Regierungs-Hauplkasse zu Danzig versetzt worden. — Der bisherige Büreau - Hilfsarbeiter Caspar Bloemacher ist zum Kassen - Assistenten bei der Königlichen Regierungs-Hauptkasse zu Cassel ernannt worden. — Der Kataster-Sekretär Lammert ist zum 1. Mai i). I. von Kassel nach Münster und der Kataster-Kontroleur Trappmann unter Ernennung zum Kataster-Sekretär von Lüdinghausen nach Cassel versetzt. — Der praktische Arzt Otto Schloth aus Nordheim hat sich in Wabern und der prakt Arzt Dr. Bode hat sich in Spangenberg niedergelassen.
Homberg, 19. April. Am 16. d Mts. hat die Aufnahmeprüfung der Lehrer stattgefunden. Von den zur Prüfung zugelassenen Präparanden, ca. 45 an der Zahl, haben 12 die Prüfung nicht bestanden. Den heiter strahlenden Gesichtern konnte man den Unterschied von den die Prüfung nicht bestandenen Präparanden und die Freude über den Erfolg ihrer angestrengten Thätigkeit vor der Prüfungszeit absehen. Wir wollen hoffen, daß diese jungen Leute auch die spätere Abgangsprüfung mit demselben Erfolge bestehen.
Deisel, 21. April. Heute morgen gegen 6 Uhr stürzte der 42 Jahre alte Müller Wilhelm Wellhausen in der sogenannten Untermühle bei Deisel, als er eben im Begriffe stand, Häcksel zu schneiden, so unglücklich vom Boden auf die Scheunentenne, daß der Tod sofort erfolgt ist.
Bebra, 19. April. Nachdem am vergangenen Freitag Oberpräsident Graf zu Eulenburg zur Auerhahnjagd hier anwesend war, traf am Sonntag Generalpostmeister von Stephau zu gleichem Zwecke hier" ein. Derselbe verweilte mehrere Tage hier. — Seitens der königl. Eisenbahndirektionen Frankfurt a. M. und Erfurt wird Hierselbst eine größere Jmprägnieranstalt für Eisenbahnschwellen und Telegraphenstangen durch eine Berliner Firma erbaut.
Telegraphische Depeschen.
Rom, 21. April. Heute ist hier Ministerrat abgehalten worden. Tie Zeitungen melden übereinstimmend, j das Dekret betreffend die Kammerauflösung werde Montag erscheinen.
Brindisi,, 21. April. Von gestern auf heute Mittag sind 6 Cholerafälle, davon 2 mit tötlichem Ausgange zu melden. Auch ist ein früher Erkrankter gestorben.
Paris, 21. April. Die Deputicrtenkammer gench- I migke den Anleihegesetzentwurf mit den vom Senat beschlossenen Abänderungen. Bei der Spezialberatung der I Vorlage betreffend die Ausstellung im Jahre 1889 wurden ! die Anträge, wonach die Aussteller für ihren Ausstellungs
raum zahlen und wonach fremdes Baumaterial und fremde Arbeiter von den Ausstellungsbauten ausgeschlossen werden sollten, abgelehnt und die Vorlage in der Schlußabstimmung unverändert ^mit 350 gegen 151 Stimmen angenommen. — Der Senat hat sich bis zum 25. Mai ver- tagt Dem „Tcmps" zufolge soll der französisch-chinesische Vertrag am 25. d. Mts. unterzeichnet werden.
Konstantiaopel, 21. April Der russische Botschafter Nelidow und der russische Gesandte von Athen sind beute von hier nach Livadia abgereist. Server Pascha reist Freitag nach Livadia. Shakis Pascha ist nach Sofia abgereist, um den Ferman zur Ernennung des Fürsten Alexander zum Gouverneur von Ostrumelien zu überbringen.
Universitäts - Chronik.
— Der bisherige Privatdozent Dr. Johann Franck u Bonn ist zum außerordentlichen Professor in der philo- sophtscken Falkultät der dortigen Universität ernannt worden.
Vermischtes.
Brüssel, 21. April. Frau Vandeismissen ist ge- starben. (Jqr Gitte, der Deputierte und Advokat Vauder- smissen, harte vor e Niger Z it auf sie, mit der er in der Ehescheidung stand, etmn Mordversuch gemacht, der jedoch nicht den sofortigen Tod zur Folg- halte. D. Red.)
Paris, 20. April. G.stern früh ist einer von den vor zwanzig Tagen angekommenen gebissenen Russen seinen Wunden erlegen. Am Sonntag zeigten sich die ersten Symptome der Wasserscheu. Gestern früh verlangte der Kranke zu, trinken; man reichte ihm ein Glas Wasser, und zum ersten Male geschah cs, daß ein Wasserscheuer trinken konnte, was der Pasteur'schen Methode zugeschrieben wird. Allein die Magen- und Brusikcämpfe stellten sich schon ein und führten den Tod herbei. — Gestern sind acht Araber, von denen drei von einem tollen Hund gebissin worden sind, hier angekommen. Alle gehören einer Familie an und keiner wollte sich von den Kranken trennen. Sie sind in einem kleinen Hotel untergebracht worden.
— Es ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß die Häufigkeit der Brände derart von den Wochentagen abhängig ist, daß am Sonntag unverhältnismäßig mehr Brände stattfänden als an Wochentagen. Rach der „Skat. Corr." har eine Untersuchung der in Preußen int Jahre 1883 vorgekommenen Brände besondern Anhalt für diese Annahme nicht ergeben, vielmehr kommen am Sonntage nicht viel mehr Brände vor als an Alltagen, und der Montag übertrifft sogar noch den S mittag. Es fanden nämlich von je 10000 Bränden statt am Donnerstag 1347, am Freitag 1365, am Sonnabend 1378, am Dienstag 1441, am Mittwoch 1469, am Sonntag 1480 und am Montag 1530. In den Städten ist der Dienstag mit 1363 Bränden der beste, der Montag, mit 1541 der schlimmste Tag, in den Landgemeinden, für welche ganz besonders eine größere Brandhäufigkeit am Sonntage angenommen wurde, hat der Mittwoch mit 1557 die erste und der Sonntag mit 1446 rangiert erst am 4. Platze.
— (Warum küssen sich die Menschen2) Wieviel Siunden resultatlosen Meditierens hätte sich doch Kater Hidigeigei erspart, wenn er seine der Philosophie geweihten Mußestundm auf die Lektüre von „Prof. Dr. G. Jägers Monatsblatt. Zugleich Bundeszeitschrift des Deutschen Gustav-Jäger-Bundes. Organ für Gesundheitspflege und Lebenslehre" verwandt hätte! In Nr. 4 des 5. Jahrgangs genannter Zeitschrift, die noch immer auf „hölzernem" Papier gedruckt wird, hätte Hidigeigei Antwort auf seine bisher ungelöste Frage „Warum küssen sich die Menschen?" gesunden. Auf Seile 93 heißt es dort: „Hat denn die Natur nicht das Anthropin so auf die Oberfläche gelegt, daß es in Duftform in die umgebende Atmosphäre gelangt und nicht nur von dem Erzeuger, sondern von Allen, die in seine Nähe kommen, eingeatmct werden muß, und zwar gerade in der Form, in welcher ich (das ist Herr Professor Dr. G. Jäger. Anm. d. Red. d. „N. A. Ztg.") es empfehle und verwende, nämlich in homöopathischer Verdünnung? Endlich, was geschieht denn, wenn die Menschen sich küssen uud die Tiere sich lccken? Was ist denn das anziehende Etwas, das, abgesehen von allem Gcschlechtsgcnuß, Mutter und Kind, Mann und Frau immer wieder mit Gewalt heranzieht, um sich zu streicheln, in den Haaren zu krauen, zu küssen, ja sogar zu beißen und dabei zu sprechen: „Du bist süß?"
— Ueber Kannibalismus in Haiti macht das in Port- au-Prince erscheinende Journal „Le Peuple" folgende Mitteilungen: „General Alfred Milord, der Kommandant des Arrondissements Grand GoLve, schritt vorige Woche, begleitet von der Polizei, zur Verhaftung von zehn oder zwölf Personen beider Geschlechter, die Handel mit ermordeten Personen trieben, um deren Fleisch auf dem Marktplatze von, Grand GoLve zu verkaufen. Der Bürger, der uns l t se Thatsache berichtete, ist in jeder Hinsicht glaubwürdig. Als diese Leute nach der Stadt zurückgeführt wurden, starb eine Frau, die vor einigen Wochen das heilige Abendmahl gmommen hatte, von Reue überwältigt auf dem Wege dahin und ihre Leiche wurde von der Eskorte beerdigt. Eine andere Frau, Namens Sophia, kam in der Stadt, auf einen Esel gebunden, an, wurde von den Nachbarn und der Frau unseres Gewährsmannes erkannt, die zu ihr wie folgt sprach: „Wie kommt es, Schwester Sophia, daß Du, die Du die ttöchin des Paters Fcehel gewesen und vor kaum 15 Tagen das heilige Abendmahl genommen hast, Dich von Menschenfletsch nährst? Du hättest lieber Selbstmord verüben sollen, als Dich in diesem Zustande hierher bringen lassen." An dem, etwa 20 Schritte von dem Hause besagter Frau be- iegenen Polizeiamte angekommen, wurde Sophia völlig tot vom Esel herabgenommeu und unverzüglich darauf mußten befangene ein Grab Herstellen, in welches sie beerdigt wurde. Die anderen Menschensresser erklärten, daß sie seit geraumer Zeit Menschenfleisch für Schweinefleisch auf dem Markte in Grand Goäve verkauften. Sie haben Enthüllungen von großer Wichtigkeit gemacht, die unglaublich wären, wenn wir nicht von der Thatsache überzeugt wären."