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stone — erster Lord des Schatzamts; Herschell — Lord­kanzler; Spencer — Präsident des Geheimen RatS; Childers — Inneres; Rosebery — Auswärtiges; Gran­ville — Kolonialminister; Kimberley — Indien; Banner­mann — Kriegsminister; Harcourt — Schatzkanzler; Ripon — Marineminister; Chamberlain — Präsident des Lokalregierungsamtes; Trevelyan — Sekretär für Schott­land; John Morley — Sekretär für Irland; Charles Rüssel — Staatsanwalt. — Die Zusammensetzung des neuen Kabinetts wird von den Morgenblättern im allge­meinen ziemlich beifällig beurteilt. Die größte Befriedigung erregt die Ernennung Lord Roseberrys zum Staatssekretär des Auswärtigen; dieselbe wird als eine Bürgschaft dafür angesehen, daß die guten Beziehungen zu Deutschland auf­recht erhalten würden.

Brüssel, 4. Febr. Bei dem gestrigen Festessen des konservativen Vereins zu Ehren des Kabinettschess und Finanzministers Bernaert, an welchem sämtliche Minister, die Präsidenten der Kammern und 71 Mitglieder beider Kammern, sowie Delegierte aller katholischen Vereine des Landes teilnahmen, legte Bernaert sein politisches Programm dar. Dasselbe basiert auf der Rückkehr zu den Ideen des »"Konkordats von 1830. Der Redner sprach seine Hoffnung aus, daß es gelingen werde, diese Politik in Gesetzen zum Ausdruck zu bringen und sagt, die konservative Partei die von der Freiheit lebe, wisse die Freiheit aller zu ge­währleisten.

Kopenhogen, 4. Febr. Das Höchstengericht sprach den Vizepräsidenten des Folkethings Hörup von der An­klage der Majestätsbeleidigung frei, legte ihm jedoch die Prozeßkosten auf.

Petersburg, 4. Febr. Mit dem Fürsten von Montenegro sind zugleich der russische Minister-Resident in Cettinje, Argiropulo, und der montenegrinische Finanz­direktor Matanowitsch eingetroffen. — Der Asicnreisende, Oberst des Generalstabs Prszewalsky ist für Auszeichnung im Dienst zum Generalmajor befördert worden. — Das „Journal de St. Petersbourg" bezeichnet auch die in Pariser Blättern vom 30. Januar veröffentlichten Mit­teilungen über eine angeblich in Petersburg entdeckte nihilistische Verschwörung als reine Erfindung. — Der „Graschdanin" demenliert seine frühere abfällige Kritik über die Thätigkeit des bulgarischen Ex-Kriegs- ministers Kantakusen und die Unterstellung, Kantaku'sen werde sich dieserhalb in Petersburg rechtfertigen müssen. Das Blatt sagt, die Thätigkeit des Generals in Bulgarien sei im Gegenteil stets von der russischen Regierung ge­billigt worden, und dieserhalb sei ihm zweimal, am 24. März uno am 18. Novbr. v. I. die „allerhöchste" Anerkennung zuteil geworden.

Warschau, 4. Febr. Nachrichten aus Lublin zufolge fanden dort anläßlich des Eindringens der Polizei in ein Dominikanerkloster, um Verhaftungen vorzunehmen, Exzesse der Bevölkerung statt, wobei zur Wiederherstellung der Ordnung Militär requiriert werden mußte.

Athen, 4. Febr. Die Antwort der griechischen Re­gierung auf die Kollekttvnote der Mächte wurde gestern übergeben.____________________________________________

Hessen-Nassau.

Marburg, 5. Febr. Der hiesige Elementarlehrer Herr Kurz rock verläßt bekanntlich mit dem Schluffe des Schuljahres seine hiesige Stelle, um eine solche in Caffel anzutreten. Die Wiederbesetzung der hiesigen Stelle ist unterm 7. Januar im Amtsblatt König!. Regierung in Cassel ausgeschrieben und zwar mit dem Bemerken, daß Bewerber bis zum 30. Jannar ihre Gesuche einzureichen haben; dem Vernehmen nach sind bis dahin deren s i e b e n- undzwanzig eingegangen, worunter auch mehrere von Lehreren an Stadtschulen.

Marburg, 5. Febr. Die nächste Prüfung für Hufschmiede wird am 30. März d. I., Vormittags 8 Uhr, in der Werkstätte des Schmiedemeisters Wilhelm Schädla dahier abgehalten werden. Die Meldungen zu der Prü­fung sind mindestens eine Woche vorher unter Einreichung eines Geburtsscheines und etwaiger Zeugnisse, sowie unter Einsendung der Prüfungsgebühr mit 10 Mark an den Vorsitzenden der Prüfungs-Kommission zu richten. Das erforderliche Handwerkszeug hat der Prüfling selbst mit­zubringen.

— Vom 1. April d. I. an treten einige neue Vor­schriften im Eisenbahnbettieb in Kraft. Die Personenzüge dürfen als Maximum höchstens 100 Achsen stark sein, die Güterzüge höchstens 150 Achsen und die gemischten sowie Militärzüge höchstens 110 Achsen. Die Fahrge­schwindigkeit eines Personenzugs (auch Schnellzugs) auf horizontaler S.recke oder mit einer Steigung bis zu 1 : 200 Meter darf höchstens 75 Kilomtr. in der Stunde betragen. Bei außergewöhnlichen Anläffen kann sie auch bis 90 Kilometer in der Stunde betragen. Güterzüge dürfen höchstens 45 Kilometer in der Stünde zurücklegen und Arbeitszüge höchstens 30 Kilometer.

Battenhausen (Kr. Frankenberg), 3. Febr. Heute wird das Bergwerk Einforst (Stahlerz) zwischen Batten- hausen und Löhlbach in völligen Betrieb gesetzt. Ein Ober­steiger mit Bergleute sind gestern hier angekommen. Eben­falls wird das schon längst bekannte Jbelshäusersche Berg­werk auf Kupfer bei Battenberg in Betrieb gesetzt werden. Beide genannte Werke waren schon im vorigen Herbst mit Mutung belegt, auch mit den Vorarbeiten begonnen. Fallen nun beide Bergwerke so lohnend aus, als sie jetzt von

i jedem Fachmann anerkannt worden sind, so wird die Bahn Wildungen, Haina und Frankenberg eine Frage der Zeit sein.

Neukirchen, 3. Febr. Im benachbarten Orte Wehrda ereignete sich vor Kurzem ein recht bedauerlicher Unglücksfall, der für die Beteiligten noch recht unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. Nachbarn bemerkten eines Nachmittags aus Fenster- und Thürfugen eines einzelnen am Ende des Dorfes stehenden Häuschens einen dicken Qualm hervordringen. Sie eilten herbei, vermochten aber nicht in die Stube zu dringen, weil dieselbe von Rauch und Qualm dicht angefüllt war. Erst nachdem die Fenster eingeschlagen worden, konnte man bis zu den in der Stube stehenden Betten vordringen und da man vermutete, daß das kleine Kind der Hausbewohner noch in der Stube sei, untersuchte man zunächst die Betten. In einem der letzteren fand man das vierjährige Söhnchen auf; zunächst glaubte man nicht, daß der Rauch demselben geschadet haben könnte, nach kurzer Zeit aber hatte man eine Leiche vor sich. Das Kind war im Rauch erstickt. Die Mutter des Kindes — ber~ Vater arbeitet auswärts — hatte dasselbe etwa zwei Stunden vorher allein in der Stube zurückgelassen, um eine Besorgung in Neukirchen zu machen. Man kann sich den Schmerz und den Jammer denken, als sie bei ihrer Rückkehr das Kind tob vorfanb, bie Wohnung zerstört unb die wenigen Mobilien zum großen Teil vernichtet! Das Feuer ist offenbar badurch ent- stanben, baß bas eine Bett zu bicht am Ofen stanb unb letzterer nicht ganz bicht in seinen Fugen verklebt war. Die Leiche bes Kindes ist von den Gerichtsärzten in Gegenwart zweier Beamten des Amtsgerichts Burghaun! seziert worden und nimmt man darnach an, daß möglicher- weiser gegen die Mutter wegen Fahrlässigkeit noch vor­gegangen werden wird. (K. Z.)

Frankfurt, 4. Febr. In der A—straße hat sich gestern ein Bierbrauer und Wirt in dem Keller seines Hauses durch einen Pistolenschuß entleibt. Vor drei Wochen erst feierte er seine Verlobung, vor nun vierzehn Tagen trat er in den Stand der Ehe und heute schon be­reitete er seinem Leben auf eine so furchtbare Weise ein Ende. Am Dienstag übernahm er sein neues Anwesen, worauf er 10000 Mk. Anzahlung leistete. Das Motiv zu der That ist nicht genau bekannt, doch scheint hier ein Fall von Geistesstörung vorzulieqen. — Ein junges Mädchen hatte nach dem Besuch eines Balles einen empfindlichen Schmerz im rechten Fuß wahrgenommen, welcher von einer vorher nicht dagewesenen Entzündung herrührte. Der Arzt konstatierte eine Blutvergiftung. DaS Mädchen hatte eine kleine Schnittwunde am Fuß, in welche von den bekannten billigen roten Ballstrümpfen, die sich durch ein wunder­bares Abfärben auszeichnen, Farbstoff in die Wunde ein­geführt wurde. Erst nach viertägiger Anstrengung gelang es dem Arzt, jede Gefahr zu beseitigen. Das Mädchen wird jedoch vor Ablauf von Wochen nicht wieder ausgehen können. — Kürzlich wurde hier ein junger Mann ver­urteilt, ein Mädchen entweder innerhalb zweier Monate zu heiraten oder demselben 20000 Mk. für Nichtinne­haltung des gegebenen Eheversprechens zu zahlen. — Die Hauptwerkstätte für den neuen Frankfurter Zenttalbahnhof wird voraussichtlich nach Gießen verlegt werden, und zwar würde die Werkstätte in die Nähe des Kleinlindener Bahn­überganges und die Wohnhäuser für die Arbeiter, welche die Staatsbahnverwaltung baut, längs der Bahn, nach Kleinlinden zu, zu liegen kommen. Wegen der Bauten steht die Bahnverwaltung angeblich bereits mit Bauunter­nehmern in Verbindung. Für Gießen würde dies eine Vermehrung der Bevölkerung um ca. 1000 Köpfe bedeuten.

Reichstag.

Berlin, 4. Februar 1886.

In heutiger Sitzung wurde die zweite Lesung der Mtlitär- Unfallvnsiche ungs-Vorlage erledigt. Der Entwurf wurde im großen und ganzen in der Fassung der Kommission mit einigen Amendements des Abg. Struckmann (nationallib.) angenommen, mit welchen sich der Redner der konservativen Partei zum Teil einverstanden erklärt hatte, während sämt­liche von dem letzteren bekämpfte Amendements der deutsch­freisinnigen Partei abgklehnt wurden. Die nächste Sitzung findet morgen (Freitag) 1 Uhr statt; auf der Tagerordnung steht: Gesetzentwurf bett, die Bürgschaft des Reiches für die egyptische Anleihe; Gesetzentwurf bett, die Aenderung des Gerichtsverfaffunasgesetzes und Wahlprüfungen.

Abgeordnetenhaus.

Berlin, 4. Februar 1886.

(13. Plenarsitzung.) HauS und Tribünen sind mäßig besetzt.

Am Ministettische: Mehrere Kommiffarieu.

Präsident v. Köller eröffnet die Sitzung um 11'/. Uhr mit geschäftlichen Mitteilungen.

Das Haus tritt in die Tagesordnung ein, deren erster Gegenstand die Beratung der Verhandlungen des Landes­eisenbahnrates im Jahre 1885 bildet.

Auf Vorschlag des Abg. Frhrn. von Minnigerode (deutsckkons.) wurden diese Verhandlungen an eine besondere Kommission von 14 Mitgliedern verwiesen.

Darauf werden der Bericht über die Ergebnisse deS Be- ttiebes der für Rechnung des Preußischen Staates verwal­teten Eisenbahnen im Bettiebsjahre 1884-85, sowie der Bericht über die Bauausführungen und Beschaffungen der Eisenbahnverwaltung während des Zeitraumes vom 1. Oktober 1884 bis dahin 1885 an die Budgetkomunsfion verwiesen.

Darauf setzt das Haus die zweite Beratung deS Etats bei dem Spezialetat der indirekten Steuern fort.

Abg. Graf v. Kanitz (deutschkons.) führt auS, daß eS sich das stattstische Amt zur Aufgabe gemacht, die Summe

zu ermitteln, welche Inland und Ausland an einander be­zahlen und da habe es sich herauSgestellt, daß die Unter? btlanz im Jnlande 55 Millionen betrage. Während andere Länder ihrer Industrie durch hohe Schutzzölle zu großem Aufschwünge verhilfeu, würde unser Export voraussichtlich sich noch vermindern statt zu steigern. Redner, welcher die bd uns bestehenden Schutzzölle für zu niedrig hält, beklagt außerdem, daß die Zusammenstellungen des statistischen Amtes mit so Vielem Beiwerk versehen seien, baß sie für diejenigen, welche sich nicht näher damit beschäftigen lönnteu, absolut unbrauchbar seien. (Zustimmung rechts.)

Den freihändlerischcn Ausführungen der deutschfrei­sinnigen Abgg. Rickert und Büchremann gegenüber betont Abg. Graf v. Kanitz (deutschkons.) wiederholt die Not­wendigkeit der Schutzzölle für die Landwirtschaft; dieselben hätten lediglich deshalb nicht die gewünschte Wirkung gehabt, weil sie eben zu niedrig wären. (Bravo! rechts.)

Abg. Frhr. v. Minnigerode (deutschkons.) tritt den \ Ausführungen seines Fraktionsgeuossen bei und bezeichnet es als einen gänzlich wertlosen Rat, wenn die Linke die Landwirte aufforderte, sich selber zu helfen. Den Land­wirten fehle das Vertrauen zu der Opposition ganz und gar. (Sehr wahr! rechts.) Solche wohlfeilen Ratschläge hätten denselben Wert, als wenn man einem Erlrink-nden einen Strohhalm hinhalte. Die Landwirtschaft befinde sich aber in einer beispiellosen Natlage, denn sie werde von der fremden Konkurrenz überflutet, und da müßten energische Schutzmaßreln ergriffen werden. (Bravo! rechts.)

In gleicher Weise sprach sich auch Abg. v. Below- Saleske (deutschkons.) aus. Redner führte aus, baß eS der Linken sehr genehm wäre, wenn sich die Landwirte, wie es der Abg. Rickert (deutschfreis.) wünsche, nur mit Kohl- und Rübenbau beschäftigten; seitdem dieselben jedoch angefangen, sich ernsthaft mit der Nationalökonomie zu befassen, sei die du ch Landwirte vertretene Rechte deS Hauses der Linken so bedeutend an Zahl überlegen. (Sehr wahr!) Redner plaidtert sodann für eine Ermäßigung des Jmmobilienstempels, sowie für eine Kapilalrenteiisteuer, giebt des wetteren dem Wunsche auf Beseitigung der Gold­währung Ausdruck und schloß, indem er die Ueberzeugung aussprach, daß das Monopol trotz des Widerstrebens der Opposition zur Durchsührung gelang n und die erhofften Mittel zum Segen des Landes gewähren würde. (Bravo! rechts.)

Nachdem Abg. Tannen (nat.-lib.) für eine Reform der direkten Steuern plaidtett, und nachdem Abg. Rickert (deutschfreis.) seinen freihändlerischen und der Landwirt­schaft abgeneigten Standpunkt zur Geltung gebracht, er­folgte eine nennenswerte Debatte nicht mehr.

Das Resultat der Verhandlung war die unveränderte Bewilligung der Spezialetats der indirekten Steuern und des Finanzministeriums nach den Beschlüssen der Kom­mission.

Damit war die Tagesordnung erschöpft; die nächste Sitzung zur Fortsetzung der zweiten Beratung des Etats findet Sonnabend 11 Uhr statt.

Schluß H Uhr.___________________________

Telegraphische Depesche«.

Berlin, 4. Febr. Im Reichstage wirb ber Antrag vorbereitet, beit Reichskanzler zu ersuchen, mit ben be­teiligten Mächten in Unterhanblung zu treten, um die Einführung ber internationalen Doppelwährung zu er­möglichen.

Wien, 4. Febr. Die „Polit. Korresp." metbet au- Bukarest: Wie bestimmt verlautet, ist der Delegierte Bul­gariens instruiert, auch eine Kriegsentschädigung seitens Serbiens zu verlangen. Madschid Pascha wird diese For­derung namens ber Pforte erheben. — Im Abgeordneten- hause würbe heute Smolka mit 279 von 289 Stimmen zum Präsidenten, Graf Richard Clam-Martinitz mit 167 von 276 Stimmen (105 Sttmmzettel waren unbeschrieben) zum ersten Vizepräsidenten und Chlumecky mit 257 von 273 Stimmen (11 Stimmzettel waren unbeschrieben, zum zweiten Vizepräsidenten gewählt.

Rom, 4. Febr. Der König und die Königin wohnten gestern abend dem Ball in ber beutschen Botschaft bei. Die Königin tanzte mit bem Botschafter von Keubell bie Ehren-Quabrille. Das Ballfest war äußerst glänzenb und währte bis 4 Uhr morgens.

Paris, 4. Febr. (Deputiertenkammer.) Die Be­ratung ber Interpellation des sozialistischen Deputterten Basly über ben Arbeiterstrike in Decazeville wurde auf nächsten Donnerstag fortgesetzt. Bei ber Beratung einer Petitton, welche ben Verkauf ber Kronbiamanten verlangte, um aus bem Erlös eine Altersversorgungskasse für Arbeiter zu stiften, sprach sich be Lanjuinais von ber Rechten gegen bie Petition aus unb äußette babei, er sehe voraus, baß sich Frankreich in nicht zu ferner Zeit von ber Republik losgemacht haben werde. Lanjuinais wurde wegen dieser Aeußerung zur Ordnung gerufen, die Linke verlangte jedoch unter großem Tumulte seine temporäre Ausschließung, ber Präsibent gab bem Verlangen ber Linken aber nicht nach unb trat für bie Freiheit auf ber Rednertribüne ein.

Poris, 4. Febr. Der ftühere Botschafter in Berlin, Graf Saint-Vallier ist gestorben.

London, 4. Febr. Das Oberhaus hat sich bis nächsten Montag, bas Unterhaus bis nächsten Sonnabend vertagt. Für bas Unterhaus sind in denjenigen Wahlbezirken, in welchen durch die Ernennung der neuen Minister Vakanzen entstanden sind, Neuwahlen angeordnet worden.

London, 4. Febr. Ein Wahlschreiben Gladstones an seine Wähler in Midlochian besagt, es sei vor allem Pflicht ber »reuen Regierung, von ihrer amtlichen Stellung Gebrauch zu machen, um sich über ben sozialen Zustand in Irland ein Urteil zu bilden, wie nur das Ministerium allein in ber Lage sei, sich ein solches bilben zu können.