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Alle Rechte Vorbehalten.

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Carl Joh. Vogt,

Bahnhofstraße 6, neben der Post.

Carl Joh. Vogt,

Bahnhofstraße 6, neben der Post.

kh habe mich in Giessen als Rechtsanwalt niedergelassen.

Mein Bnreau ist mit demjenigen des Herrn Rechts­anwalt Grünewald, Ecke der Liebig- n. Frank­furterstrasse, vereinigt.

Giessen, Dezember 1892.

Erhebt es aber sich aas Stein, So »siezt man denen cs zu weih'», Die reich an Siegen triumphirten Und als Heroen exccUirtcn.

Du selber schließlich machst cs gern, Wünsch'st Tu zu bleiben möglichst fern Dem Feind, der Dir auf allen Wegen Zu Deinem Aerger tritt entgegen.

Es Leben kann und Macht verleihen. Wird von Papier es hergcstellt. So dient es in der ganzen Welt, Des Geistes rliicht ge Gestalten Für alle Zeiten sesiznhalten.

Zum bevorstehenden Weihnachtsfeste offerire ich zu billigen Preisen:

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Carl Leypaldt.

41 Wetter

WT Rav bittet die Schaaf«

Dr. Ferdinand Stein,

Rechtsanwalt.

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Zuschauer schreibt

Künstler „

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Künstler „

Spanische Etikette. — Philipp IV. non Spanien befand sich ungenau# der grvl en Reichlhümer, welche der Krone ans du amerikanischenKolon'ien stossen, in fortwährender drückender Geldnoth. ES schien einmal kein Scgm diesem Golde zu stecken ; denn obgleich in an davon seit der Entdeckung Amcrik^! t im Laufe von anderth ilb Jahrhunderten gewaltige, den Indianern abgeprch^ - Mengen eingeschlcppt hatte, waren König, Latid und Volk in Spanien babj nur immer ärmer geworden. Philipp's junge Gemahlin hatte eines Tages 1 l Wunsch ausgesprochen, mit ihrem Gemahl den Eskorial zu besuchen, um do» die Gruft der spanischen Könige zu besehen. Der etwas abergläubische Könj, welcher es für eine böse Vorbedeutung hielt, wenn seine und seiner Gemahls erste Reise sich nach ihrem dereinstigen Begräbnistorte richte, beschloß zunächst mit der Königin nach Aranjuez zu gehen. Obglei.t, nun Aranjuez nur ets« vier deutsche M ilen von Mqdrid entfernt ist, so bestimmte doch die damalia- Hofordnung, daß diese Reise öie Summe von 560,000 Livres, etwa 450,M \ Mark kosten müsse — nicht mehr und nicht weniger. Da war nun guter Rntb theuer, denn es war kein Geld da. Weil man dieses aber dem Könige doch nicht sagen konnte, so mußten die Wege herhalten, welche angeblich infolge letzten Regens völlig grundlos sein sollten. Als König und Königin sich fjjets durch nicht abhalten laffen wollten, mußte der Leibarzt erklären, daß ange^ :

steht nur die erwähnte erste Zahl . . . . ’ . . ’ . . . . 7 darunter setzt also ein Zuschauer eine weitere belieb ge Zahl, etwa .

Der Künstler hat nun vier Zahlen zu schreiben, die jede darüber stehende zu 9 ergänzen, d. h. also unter die 7 eine 2, unter 3 eine 6, unter 4 eine 5, unter 8 eine 1, also...........

Schreibt der Zuschauer nun vielleicht..........",

so muß der Künstler darunter setzen...........

Auslösung folgt in Nr, 52.

Auflösungen von Nr. 50:

tnger

/Sei« Brvtfche mit Kasten und

3 Geige», eingespielte In­strumente, find zu verkaufen. 7513) Schwanallec 20, 3. Stock.

Ein anderes Beispiel. Nehmen wir die Zahl 1111 ab _ 2__

= 1109

stellige Zahl Hal dann ein weiter r Zuschauer eine eben solche zu sehen, hieraus schreibt der Künstler, dann wieder ein Zuschauer, ferner nochmals der Künstler, jeder ab­wechselnd eine vierstellige Zahl, so daß schließlich der Zettel 5 Reihen vier­stelliger Zahlen ausweist. Aus Wunsch des Künstlers snmmirt ein Zuschauer die Reihen, der Künstler läßt das oben erwähnte Paoierstück entfalten und zum .allgemeinen Erstaunen stehs darauf die soeben ausgerechnete Zahl zu lesen!

Erklärung: Die erste Zahl des Zettels ist eine beliebige, nehmen wir für dieses erlänternde Beispiel.............. 2367

von dieser ersten Zahl sind nun vom Künstler 2 in Abzug zu bringen _ 2

gibt . . . 2365

Verlag von Joh. Ang. Koch in Marburg.

Uebigirt von Theodor Freund, gedruckt und heruusgegeden Wi der .Union' Lrutfch- »erlagsgefellfchaft (früher Hermann »chduleins Nachfolger' in Elultgart

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Das vorher bestimmte Faeit ist also in diesem Falle . . Die Rechnung stellt sich so .

darüber schreibt. Eines Tages kommt ein bejahrter Mann zu Richelieu und zeigt, wie er das Geheimniß gesunden habe, mit siedendem Wasser die schwersten Lasten zu , ... bewegen; der Minister aber hieß ihn einen

Verrückten und ließ ihn schließlich, da er immer wieder kam, in der That in’s Irrenhaus bringen. Salomon de Eaus, der erste Entdecker der Tampslraft, ist auch in Bic tre gestorben. [ftt]

Oine seltsame Verordnung der Stadt Nürnberg ans dem 15. Jahr­hundert lautet: „Wer Einem einen Hnnd erjchtagen hat, soll dies in folgender Weise büßen: Er soll den erschlagenen Hund mit dem Schwanz unter freiem Himmel aushängen, so hoch, daß der Hund mit dem Maul die Erde berührt, alsdann aus den Hund so lang Waitzen schütten, bis der ganze Hund sammt dem Schwanz bedecket und überschüttet ist. Dieser Waitzen ist seine Buße an den Herrn des Hundes." sH.

blicklich in Aran,uez die Luft nicht gut jt|. doch auch das half nichts; der König hag) einmal die Reise beschlossen, und dabei blieb es; solglich mußte Geld geschafft werden gleichviel wie. Der Herzog von Slebing! I Eöli, der damalige Minister, verkäujte schließ­lich zwei Gouverneurposten und nahm, «1- - auch der hierfür gewonnene Erlös noch nich- reichte, die zur Ausrüstung einer Anzghj: von Kriegsschiffen bestimmten und bereit; vorhandenen Gelder. Nun konnte die Reiß “ nach Anleitung der Hofordnung geiuachi werden, und dieselbe gefiel der Königin gut, daß sie noch in demselben Jahre einen zweiten Aufenthalt in Aranjuez beschloß. ____

Als der Ho! sich diesmal zur Ab. eise am schickte, drohte gerade ein Krieg zwischen i i 5) Spanien und Portugal, und es sollte eine Armee an die Grenze gesandt werden, wozu man natürlich Geld bedurfte. Als der Her- 's zog von Medina-Eöli, welcher sich nicht zu . S—= helfen wußte, dem König seine Noth klagte, erroieberte dieser: „Macht was ihr wollh nur greift die zur Reise nach Aranjuez be­stimmten Gelder nicht nn." Die Truppen mußten ui.ter diesen Umständen wieder ent­lassen werden, und Spanien schloß einen ungünstigen Frieden, aber der König hatte nach Aranjuez reisen können. sR. Se.j

Schicksal des Genie's. — Hätte es der allmächtige sranzösische Minister Richelieu gewollt, 120 Jahre früher wäre schon der Dumps eine Macht geworden. Rührend ist zu leien, was die schöne Marion de Lorme

. Diese Zahl hat der Künstler auf den Faeitzetiel zu schreiben, und nur als fünfte Zahl stets eine 2 an er te S elle zu setzen. Diese Zahl gibt er alsdann als das vorher bestimmte Facit in Verwahrung. — Also 22365.

Das Abziehen der ersten 2, resp. das Vorherbestimmen des Facits geschieht natürlich durch Kopfrechnen. Auf dem Blatt, welches vor dem Zuschauer liegt,

Empfehle: feinstes BlWen-Mebl, 18 Pfd. 3 Mk., 25 Pfd. 4 Mk. Weizen-Mehl, 20 Pfd. 3 Mk., 25 Pfd. 3.50 Mk.

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7512) Haspelstraße 4.

tg Hauptgewinne Mark 90,000, 40,000 etc.

L 2888 Geldgewüme Mark 422,300.

B* Ziehung am 7. Januar 1893.

- Originalloose Mark s. Antheile V21.75 Mark, % 1 Mark, | 10/2 io Mark, 10A s MarL (7505

s Porto und Liste 30 Pfennig.

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Sobald tS ist von Holz gemacht. Ward cd gebraucht einst in der Schlacht, Obschon auch sübcn Melodeien

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Sa. 2110t)

des Ziffer-Räthsels: Voltaire;

L T T 0 T des Homonyms: Leiden.

zu Wien als die Tochter eines Arztes geboren. Nach dem Tode des Vaters lebte ste von 1833 bis 1835 mit ihrer Mutter in Rußland, wurde 1843 Gesellschasts- oame der Fürstin Schwarzenberg und begleitete diese auf Reisen durch Deutsch- land und ,zrankreich. Später widmete sie sieh, in Wien ihren Wohnsitz behaltend, ganz nteranschen Arbetten. Ihre tiefempfundenen, gedankenvollen und an ori­ginellen Zugen reichen Gedichte bilden mehrere Sammlungen; bedeutend sind auch lhre kritstchen Arbeiten, und ihre Schrift über „Wiens Gemäldegallerien m ihrer kunsthistorischen Bedeutung" zeugt von großer künstlerischer Bildung.

3agd auf Wapitihirkcke. (Mit Bild aus Seite 203.) — Der größte der amerikanischen Hwfche, der Wapiti, von den Amerikanern gemeinhin Elk genannt, wtrb von dem müßigen Gesindel, welches sich dort jenseits der Grenze der Eivili- Wtwn.herumtreibt, m empörend roher Weise abgeschlachtet. Wird ein Rudel sn ■10JAun M 60 bis 10) Berittene zusammen und halten ein

Kesseltreiben. Lae Lhiere werden dabei erst abgehetzt und ermüdet, dann auf einen Haufen zusammengetriebeii und schonungslos mit Revolvern und Hinter- ladern n,edergeschossrn (stehe unser Bild aus S. 203). Natürlich geht dies edle Wild bei solcher Behandlung gleich dem Bison einem raschen Aussterben ent­gegen, was sehr zu beklagen ist.

a ei« Irröot. — König Friedrich irnfürften, erließ im November 1731 folgendes Gesetz: „Wir Friedrich 2-silhelm von Gottes Gnaden, König in Preussen u . a. m. Thun kund und fügen hiemit zu wissen: Nachdem Wir mißfällig angemerefet, bafe bie Dienst-Mägde und gantz gemeine Weibes-Leute, es seyn Christen oder Juden, sowol in den Städten wie auch auf dem platten Lande, seidene Camisöler, Röcke und Lätze gar häufig tragen, solches aber nicht allein de:n Debit der dem gantzen Lande so sehr, ersprießlichen Woll-Manufacturen hin­derlich, sondern auch den vorher bereits ergangenen Verordnungen entgegen ist: also Wir der Notdurft zu ictjn erachtet, solchem Unwesen durch dies s Ebiet zu ,"teuren. Wir setzen, ordnen und roollen demnach hiemit, daß nach Verlaus sechs Monate nach Publi- cation dieses Edicts, keine Dienst-Mägde und gantz gemeine Weibes-Leute, es seyn Christen oder Inden, ferner seidene Cami­söler, Röcke oder Lätze tragen, sondern, wofern sich nach Ablauf solcher gesetzten Zeit dennoch welche damit betreffen lassen würden, benenfelben solche seidene Kleidung öffentlich auf den Strassen abgenommen werden soll... Gegeben zu Berlin. Friedrich Wilhelm." DDL H.s

Aüns noch unvekannte vierstellige Zastten int Voraus zu addiren. — Der Künstler läßt sich von einem der Zuschauer eine beliebige Dierft llige Zahl nennen, die er auf ein Blatt Papier schreibt. Diese Zahl gibt ihm bereits das Resultat an, das er auf ein zweites Blatt schreibt und dieses einem Dritten gibt mit dem Auftrag, es geschlossen zu verwahren. Unter die vier-

Die tiefbetrübten Eltern:

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Todes-Anzeige.

Freunden und Bekanntm die tramige Mittheiluug, daß

gestern Mittag unser jüngstes Söhnchen

Theodor

nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist.

Marburg, den 16. December 1892.

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Bankier: Sie wollen also die Hand meiner Tochter. Ich mir zuvor eine Frage: Haben Sie Schuldent

Lieutenant: Aber geehrter Herr, diese Frage ist doch völlig überflüssig.