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WcheMWe Beilagm: Kreis-Blatt für die Meise Marburg und Kirchhain.
wk mw Muftriertes SonntWsSlatt.
M 296.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. —Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnserationsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Sonnabend 17 Dezember 1892
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVII. Jahrgang.
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Bestellungen auf das erste Vierteljahr 1893 der „Ober hessischen Zeitung" mbst ihren Beilagen „Illustriertes Sonntagsblatt" and „Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain" bitten wir auswärts sofort erneuern zu wollen, damit sämtliche Nummern rechtzeitig geliefert werden können. Der Abonnementspreis beträgt bei allmPostanstalten Deutschlands 2 Mk. 65 Pfg., in Marburg bei der Expedition 2 Mk.
Gediegene Leitartikel und politische Corre- spondenzen werben die Leser der „Oberhessischen Zeitung" über alle Fragen und Vorgänge von allgemeiner Bedeutung auf dem Laufenden erhalten. Den Vorgängen in unserer Stadt wie in der Provinz und den angrenzenden Landesteilen widmet die „Oberhessische Zeitung" eine besondere Aufmerksamkeit. Der feuilletonistische Teil der „Oberheff. Ztg." bringt intereffante Erzählungen von guten Autoren und das „Illustrierte Sonntagsblatt" wird wie bisher den Lesern eine angenehme Unterhaltung bieten.
Inserate finden in keinem anberen täglich erscheinenben Blatte Oberheffens eine so große Verbreitung wie burch bie „Oberhessische Zeitung".
Neubestellungen auf bie „Oberhesfische Zeitung" für bas erste Vierteljahr 1893 »erben von allen Postanstalten, ben Landbriefträgern , in ber Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach mtgegengenommen.
Neu eintretende hiesige Bezieher erhallen das Blatt bis zum Schluffe des laufenden Monats unentgeltlich.
Der Nr. 1 des neuen Quartals wird ein hübsch ausgestatteter „Wandkalender für das Jahr 893" beigefügt werden.
Die Exped. der „Oberheff. Ztg."
Unter der Königstanne.
Preisgekrönter Roman von M. Th. May.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
„Bringe mir die Lampe und das Schreibzeug hier herüber, Paul," sagte der Direktor und legte eie ermüdet den Kopf an die Rücklehne des Sessels »und das große, dunkelgebundene Buch, das rechts «f dem Schreibtische liegt."
I „Diogenes Laertius," sagte Paul, der den Titel wsah.
Wieder flog ein flüchtiges Lächeln wie ein leiser bonmnstrahl über das Gesicht des Direktors.
„Ganz richtig, Diogenes Laertius," wiederholte R gutmütig, „deutsch von Schnell, II. Band."
„Und spielen werden Sie heute nicht mehr, Herr Direktor?" fragte Paul verlegen.
„Nein, heute nicht mehr, wer weiß, wen mein Spiel stören könnte. Ich lernte ja meine Nachbarchast noch nicht," entgegnete Siegftied und schlug das Buch auf.
„O, Herr Direktor, da könnten Sie ruhig fein," rief Paul eifrig. „Wir und die Herren Beamten dewohnm diesen Flügel allein, zwei Zimmer stehen davon noch leer und die ersten Zimmer des Mittel- staktes, nach dem Hofe zu, find die der Baronesse. Dort würde man unmöglich etwa» vom Spiele hören?"
„Ei, Du bist ja bereit» vorzüglich informiert," agte der Direktor mit leisem Tadel. „Woher weißt Du denn all die Details?"
„Das Kammermädchen der Baronesse ist sehr freundlich," entgegnete Paul noch verlegmer als vorher. „Ich traf Fräulein Milka auf der Treppe Und fragte fie, wo die Küche fei."
„Und sie beschrieb Dir die Lage der Wohn
Deutsches Reich.
W. Berlin, 16. Dezbr. Unser Kaiser arbeitete am Donnerstag Vormittag mit dem Kriegs- minister v. Kaltenborn und mit dem Chef des Mili- tärkabinetts. Sodann kamen ber Kaiser und die Kaiserin von Potsdam nach Berlin, nahmen im Opernhause den neuen Vorhang in Augenschein und entsprachen einer Einladung des Erbprinzen von Meiningen zur Tafel. Nach Aufhebung derselben wohnten die kaiserlichen Majestäten im Berliner Theater einer Wohlthätigkettsvorstellung bet. Am Nachmittag ist der Kaiser sodann zur Abhaltung von Hofjagdm nach Letzlingen abgereift. — Die Militärkommission des Reichstages zur Spezialberatung der neuen Militärvorlage, welche aus 28 Vertrauensmännern der Reichstagsftaktionen besteht, ist Donnerstag zusammengetreten. Der konservative Abg. von Manteuffel ist Kommisfionsvorsitzender. — Die Londoner „Times" veröffentlicht einen längeren Artikel über die Chancen des zukünftigen europäischen Krieges aus der Feder eines hervorragenden auswärtigen Stabsoffiziers und kommt darin nach einer Gegenüberstellung zu dem Ergebnis, daß der Dreibund trotz der geringeren Zahl der Streitkräfte doch die Offensive gegen Rußland und Frankreich ergreifen dürfe, weil die Streitkräfte kompakter seien. Der Verfasser hofft indessen, daß das in der Geschichte unerhörte Blutbad der Menschheit erspart bleiben werde. — Die „Nat.-Lib. Son." zieht aus der jetzt vollendeten ersten Beratung der Militärvorlage folgendes Facit: „Der Reichskanzler hat sich bisher gegenüber allen Hinweisen, daß die Regierung der Verständigung zu Liebe Zugeständnisse machen, ihre zu weit gehenden Forderungen und das allzu rasche Tempo der Durchführung ermäßigen müsse, schweigend und zurückhaltend verhalten. Wir glauben jedoch nicht annehmen zu sollen, daß damit alle weiteren Zugeständnisse zurückgewiesen find. An der Selbsttäuschung, mit diesem Gesetz in seinem vollen Umfange durchzudringen, kann Caprivi nicht mehr festhalten, wenn aber die Regierung einigen guten Willen hat und die Grenze der Leistungsfähigkeit des Volkes anerkennt, so ist auch heute noch mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß eine Verständigung zu erzielen ist und zwar auf einer Grundlage, die die wesentlichsten und prinzipiell wichtigen Stücke der Reformpläne zur Verwirklichung bringt." — Seit Montag finden in der Medizinalabteilung des Kultusministeriums Sachverftändigen-Beratungen über die Frage einer Abänderung der Apotheken-
gemächer ihrer Herrin? Merkwürdig! Ich würde es vorziehen, Paul, wenn Du Dich von dieser freundlichen Milka nicht ausforschen ließest Du hast höflich und artig zu fein, wenn eine Begegnung notwendig und unausweichlich ist, aber ich wünsche nicht, daß Du hier Bekanntschaften machst. Und nun geh', Paul."
Paul verneigte sich tief und sagte sehr kleinlaut und betrübt „Gute Nacht."
„Gute Nacht," erwiderte Siegftied gütig. „Du magst Görlich sagen, daß er sich morgen früh bereit halten soll, wir werden einen Streifzug in den Wald unternehmen"
„Und ich darf mit?"
„Ja, Du darfst mit!"
Sehr getröstet wiederholte Paul feinen Guten- nachtgruß und verließ das Zimmer, in dem Rol Siegfried noch lange wach faß und die Grundsätze der Stoiker studierte. Die Lampe verlöschte erst, als der Sturm längst ausgelobt hatte und das matte bläuliche Mondlicht, das sich ruhig und glänzend auf Berg und Thal legte, Frieden verkündigte.
3.
Waldesrauschen, wunderbar
Hast Du mir daS Herz getroffen: Treulich bringt ein jedes Jahr Welkes Laub und welkes Hoffen!
(Lenau.)
Wie war es traulich in dem hübschen, behaglich ausgestatteten Gemache, das man im Schlosse „das rote Zimmer" hieß Es lag dem Salon der Baronesse gegenüber und gewährte einen weiten Ausblick über ben ganzen Vorgarten, über bas Dors Ober-Rotheim und die Felder und Wiesen, die sich daran schlossen, auch den Waldpfad, den gestern Rolf Siegftied hinauf- geritten war und ben Wald, dessen dunkle Wipse
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orduuug statt. Den Vorsitz führt Geh. Rat Dy. Pister, — Die Sonntagsruhe ist in Berlin für den letzten Sonntag vor Weihnachten durch folgende Besttmmung des Polizeipräsidenten aufgehoben worden. „Am letzten Sonntag vor Weihnachten darf die Be- chäfttgung der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter in allen Zweigen des Handelsgewerbes während des ganzen Tages bis um 10 Uhr abends mit Ausschluß der für ben Hauptgottesdienst festgesetzten beiden Stunden stattfinden." — Dem Gouverneur von Deutsch-Ostafrika soll ein wirtschaftlicher Beirat zugeteilt werden; für diese Stellung ist, dem Vernehmen nach, Dr. Kärger, Privatdozent an der Berliner Landwirtschaftlichen Hochschule, in Aussicht genommen; er dürfte die Reise nach Ostafrika bald antreten. Dr. Kärger hat sich vor einigen Jahren in Brasilien aufgehalten und über seine Beobachtungen 1890 in der Gesellschaft für Erdkunde in Berlin berichtet. Dann trat er in ben Dienst ber Persischen Seeengesellschast in Tanga; boch blieb er nur einige Monate in biefer Stellung.
— (Erklärung.) Die „Konservattve Korre- sponbenz" bringt in ihrer neuesten Nummer folgenbe Erklärung: „Der Herr Reichskanzler hat in ber Montagssitzung bes Reichstages im Anschlüsse an bie Interpellation betreffend bie Brüsseler Münz- konferenz bemerk, baß er klar sehe, wie man braußen im Lanbe bestrebt sei, ben Bimetallismus mit bent Antisemitismus vor denselben Wagen zu spannen und mit agitatorischer Peüsche zu fahren". Daß sich ber in biefen Aeußernngen liegenbe Vorwurf gegen bie konservative Partei nicht richten kann, ist klar, eine Rechtfertigung unsererseits erübrigt sich also. Ein anberer Vorwmf in ber zweiten Rede bes Herrn Grafen Caprivi an bent erwähnten Sitzungstage war indessen birekt gegen bie konservative Partei gerichtet, unb bantm ist es notwendig, die folgenbe Erklärung abzugeben: Auf bent konservativen Parteitage gelangte ber Chemnitzer Delegierte Ulrich, ein wesentlich als lokaler Volksrebner bekanntes Mitglied bes Landes- vereins ber Konservativen int Königreich Sachsen, zum Worte unb äußerte nach bem stenographischen Berichte bas nachstehenbe: „Ich möchte unfere verehrten Abgeorbneten bitten, baß sie ein wenig mehr „bemagogisch" — aber nicht etwa in schlechtem Sinne, soubern hn guten Sinne werben. Es if notwenbig, daß sich bie Führer unserer Partei an« gewöhnen, mehr ben Volkston zu treffen". Ist also in ber That das ominöse Wort „bemagogisch" gefallen, so hat es boch hn entferntesten nicht ben Sinn gehabt ober haben sollen, ber in ber liberalen Presse
heute silbern glitzerten unb funkelten, konnte man vom „roten Zimmer" aus übersehen. Es war in der Nacht starker Reif gefallen unb empfinblich kalt geworden.
Das „rote Zimmer," das von den Rotheim'schen Familienmitgliedern gerne zu gemütlichem Plaudern in den Morgen- oder NachmUtagsstunden ausgesucht wurde, hatte auch heute seine Anziehungskraft bewährt-
Tante Lona, deren schöne, schlanke Hände selten müßig im Schoße lagen, arbeitete an einer wunderschönen Spitze, nach einem alten kunstvollen Muster; die Ausführung erforderte so große Sorgfatt, daß Baronesse Yella schon oft erklärt hatte, sie werde beim bloßen Zuschauen schon ungeduldig. Heute aber war die alte Dame nickt mit ganzem Herzen bei der Arbeit, die ihr sonst so viel Freude machte. Manch bekümmerter Blick Tante Lona's streifte heimlich das schöne Gesicht ihrer Nichte, die in einem Schaukelstuhle lehnte und die kleinen Füße an das Kamingitter stemmte.
Das herrliche Haar rollte in langen, schweren Locken über den stolzen Nacken unb würbe nur von einem prachtvoll gearbeiteten Korallenkamm zusammengehalten. Regungslos saß bas junge Mädchen da, die Arme unter der Brust verschränkt und starrte in die glommen. Ein Funke flog herüber auf ihr Kleid von schwerem grauem Seidenstoff. Della regte sich nicht, ja fast schien es, als bedauere sie, daß der Funke verlösche, ohne Schaden zu thun. „So rücke doch etwa» vom Kamin zurück, Della, wenn Du nicht den Schirm vorgestellt haben willst," sagte die alte Dame ängstlich. „Du fitzest so nahe, daß auf Dein Kleid sicher noch mancher Funke fliegen wird."
„Wa» thut das, Tante?" sagte das schöne
etzi hineingelegt wird. Wenn ber Herr Reichskanzler also seineVerwnnberung barüber ausdrückte,.daß bem Worte „demagogisch" in der konservativen Versammlung nicht widersprochen worben ist, so wirb er aus bem oben zitterten stenographischen Wortlaute ber betreffenden Stelle ersehen, baß ein Wiberspruch absolut unnötig war; benn demagogisch im guten Sinne heißt volkleitenb. Demagogisch im schlechten Sinne, bemagogisch in ber Weise, wie häufig bie Sozialbemokraten unb auch Deutschfreisinnige aufzutreten pflegen, wird ein konservattver Mann niemals fein; den damagogischen, b. h. volksverhetzenden Agitationen, mögen sie von welcher Seite immer betrieben werden, wird die konservattve Partei stets auf das schärfste entgegentreten.
— (Eine neue Löwe- Affaire.) Der Pariser „Figaro" veröffentlicht einen Brief der Gewehrfabrik Löwe-Berlin vom November 1886 an den damaligen Kriegsminister Bonlanger, in welchem derselbe gebeten wird, mit Löwe wegen Fabrikation von Lebelgewehren zu verhandeln an Stelle der amerikanischen Fabriken. Bonlanger antwortete darauf nicht. Der „Figaro" hebt hervor, daß diese Berliner Offerte gleichzeitig mit der Schnäbeliaffaire erfolgt sei. Die Firma Löwe in Berlin erklärt dazu: Der im Pariser „Figaro" veröffentlichte Brief ist echt; er datiert vom 20. November 1886, während bie Fabrikation von Gewehren für bie beutsche Regierung 1889 begann. Der Brief hat also mit ber Gewehrfabrikation überhaupt nichts zu thun. Die Löwesche Fabrik beschäfttgte sich 1886 lediglich mit Maschienen- fabritation. Die Löwesche Firma hat den Auftrag nicht erhalten, sondern derselbe ist zum größten Teil nach Amerika, zum kleineren Teile an eine andere deutsche Fabrik gegeben. Die „Nat.-Ztg." bemerkt dazu: „Wir müssen sagen, daß wir ein im November 1886 nach Paris gerichtetes Anerbieten von Maschinen zur Waffenfabrikation sehr ungehöttg finden. Es war die Zeit des parlamentarischen Kampfes um bie Septennatsvorlage. Die beutsche Regierung war damals der Meinung, baß Boulanger ben Krieg gegen Deutschland beabsichtige. Auch wenn bie Leitung ber Löweschen Fabrik, in Uebereinstimmung mit ber Opposition gegen bie Septennatsvorlage, biefe Ansicht ber deutschen Regierung nicht teilte, hätte sie besser gethan, ein derartiges Anerbieten an den damaligen französischen Kriegsminister zu unterlassen."
Danzig, 15. Dezbr. General - Superintendent Taube ist plötzlich an einem Gehirnschlage gestorben.
Slokp, 15. Dezbr. Bei ber am Donnerstag int preußischen Landtagswahlkreise Stolp - Bütow- Lauenburg wurde ber konservative Kandidat Land-
Mädchen gleichgiltig, ohne den Blick von den Flammen zu wenden.
„Du lieber Gott, was das thut? Nun, abgesehen von bem Unglück, bas entstehen kann unb vor bem uns ber Himmel bewahre, „verdirbst Du Dein Kleid," sagte Frau von Balten ärgerlich.
„Dann zieht man ein anderes an," entgegnete Della so apathisch wie vorhin.
Ein etwas unwilliger Ausdruck flog über das gütige Gesicht Tante Lona's Doch ehe sie etwas erwiderte, hielt sie die Spitze glatt gespannt auf dem prächtigen rot und blau gemusterten Vorhänge, um den Effekt der zuletzt gearbeiteten Arabesken zu beurteilen.
„Dann zieht man ein anderes Kleid an," wiederholte Tante Lona nach dieser Heinen Pause, indem sie die Arbeit sinken ließ „und das unbrauchbar gewordene Kleid verschenk man, nicht wahr? Ich weiß wohl, daß Du es so machst," fuhr die alte Dame fort, als ihre Nichte nicht antwortete, „aber recht ist das nicht, Della, gewiß nicht."
„Die Frau hat in jedem Kreise, in ben Gott sie gestellt hat, mag sie nun Fürstin ober eine schlichte Arbeiterfrau fein, bie Pflicht, zu sparen. Man kann dabei sehr gut auch ben Pflichten seine» Stanbes genügen. Seit ich bei euch bin, kann ich eine gewisse Unzufriedenheit nicht los werden, daß Du alle Tage schon in ftühester Morgenstunde in reichster Gesellschaststoilette erscheinst. Bei Deiner Jugend hast Du solchen Putz doch wahrlich noch nicht nötig.
„Tante Lona predigt," sagte das schöne Mädchen mit halbem Spotte und rollte spielend das dunkle goldene Haar um seinen Finger. „Gieb mich auf, Tantchen, bei mir ist alle Mühe umfonft Mich ändert niemand mehr." (Fortsetzung folgt.)