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M 291.

Zweites Blatt

-n.

ihn von Herzen lieben, zum Frieden leitet. Marburg, den 10. Dezember 1892.

Wchmüiche Bellagm: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain, em ■» »««.«■. te AAusirierleA SauuiagAblaii.

Hemeinnütziges.

— (Zimmerpflanzen im Dezember. Die Zimmerpflanzen wollen in diesem Monat sehr sorgsam be­handelt sein. Zum größten Teile befinden fie fich jetzt schon in der Winterruhe, weshalb fie nur gerade soviel Wasser erhalten dürfen, daß die Erde frisch ist. Wird hiergegen gesündigt, gießt man stärker, dann schadet man den Pflanzen, weil die Blätter nur sehr wenig verdunsten und die Erde infolge des reichlicheu Gießens schlecht wird. Auch die Wurzeln leiden dann in der übernasien Erde, und die Folge davon ist, daß die Blätter schlecht und gelb werden. Ost kommt es dann auch vor, daß das Laub schlaff wird, ganz so, wie wenn man die Pflanzen im Sommer zu trocken weiden ließ. Tas ist schon ein sehr böses Zeichen. Man thut dann am besten, wenn man den Topf an eine recht warme Stelle bringt, wo er schneller austrocknen kann. Niemals laffe man jetzt in den Unter» sätzen Wasser länger als eine Viertelstunde stehen. Zum Begießen verwende man nur Waffer von mindestens Zimmer­temperatur. Womöglich jede Woche wasche man die Blätter mit einem weichen Schwamm und warmem Wasser, dem man etwas Seife zusetzen kann, was namentlich bei mit Ungeziefer besetzten Pflanzen sehr vorteilhaft ist. Wenn es irgend angeht, spritze man seine Pflanzen täglich mit einem Zerstäuber mit warmem Wasser. Werden die Fenster geöffnet, so entferne man zunächst sämtliche Pflanzen aus der Nähe des Fensters. Gedüngt dürfen die Zimmer­pflanzen mit Ausnahme der zu tteibenden überhaupt nicht werbe». Sogenannte Fettpflanzen, wie Kaktee», Agaven, Aloe 2C., hält man fast ganz trocken, da man sie auf diese Weise am besten durch den Winter bringt. Sie find gegen Näffe des Bodens außerordentlich empfindlich und faulen nur zu leicht. In ihren fleischigen Stengeln resp. Blättern haben fie eine solche Menge Wasser aufgespeichert, daß sie zur Not damtt, ohne Schaden zu leiden, den ganzen Wimer auskommen. Ihre eigentümlich gebaute dicke Haut ver­hindert es, daß dieses Wasser verloren geht.

Litterarisches.

— Das jetzt für Famllien und Fachkreise begehrteste Modeblatt allergrößten StylS, die in Zweifarbendruck elegant ausgeführte „Große Mobenwelt" (Vierteljahrspreis nur 1 Mark), bringt auch in ihrer neuesten Nummer eine Fülle deS Interessanten. Wir machen besonders auf die künst­lerischen, als stimmungsvolle Gemebilder fich darstellende Mode-Originale, die vornehmen neuesten Wäsche-Vorlage» und die entzückenden Handarbeiten-Originale aufmerksam. Der jeder Nummer beiliegende doppelseitige Schntttmuster- bogen enthält fast das doppelteSchntttmaterialder Konkurrenz­blätter. Unentgeltliche Probenummern durch alle Buch­handlungen und durch die Expedition der „Großen" Mobenwelt", Berlin W„ Magdeburger Platz 5.

Der von Pfarrer Kneipp herausgegebene WöriS- hofener Kneippkalender (Verlag der Jos. Kösel- schen Buchhandlung in Kempten. Preis 60 Pfg., inest Porto 60 Pfg.) erfreut fich Heuer einer besonders günstigen Ausnahme, was wohl als Beweis gelten darf, daß die Zahl der Anhänger von Kneipp's ebenso einfacher als in ihren Wirkungen hundert- und tausendfach erprobter Heü- methode im steten Wachsen begriffen ist. Wenige Woche» nach Erscheinen liegt heute bereits die fünfte Auflage deS Kncippkalenders vor. Der außergewöhnlich intereffante und originelle Inhalt rechtferttgt aber auch diese geradezu über­raschend schnelle Verbreitung und sei der Kalender daher hiermft auch unserm Leserkreise auf's Wärmste empföhle».

— „Töte sie!" Roman von Balduin Groller. Berlin 1892. Verlag deS Vereins der Bücherfreunde. Einzelpreis für Nichtmttglirdrr geheftet Mst S.—, gebunden Mst 3.76. Von Balduin Groller, als Erzähler mancher fröhlicher Geschichten berefts bestens bekannt, hat der Verein der Bücherfreunde ein neues Buch herausgegeben, das ge­wiß jedem Leser einige angenehme Stunden bereiten wird. Der Roma», eine lebenswahre Schilderung voll schönen Humors, bezaubernder Anmut und Schalkhaftigkeit, führt uns in die höchsten Gesellschaftskreise Wiens. Das inter­effante psychophyfiologffche Problem, das der Verfasser z» erklären unternommen hat, ist ht glücklicher Weise gelöst. De» etwas rätselhaften Titel „Töte fie" wollen wft nicht erllären; wir wollen dem Leser das Vergnügen überlassen, seine Neugierde selbst zu befriedigen Eine Mord- »nd Räubergeschichte ist eS nicht — davor braucht man keine

Stift, seit alten Zeiten die „Hölle" genannt, dann wehte dem Studenten nicht nur der Geist der Gelehrsamkeit ent­gegen, sondern auch ein Hauch des Friedens und bet Ordnung, der uns wie aus einer besseren Vergangenheit im Lärme der zerfahrenen Gegenwart grüßte. Im Colleg war Weizsäcker von größter Objektivität und Ruhe, welche von den subjekttven und unruhigen Füchsen nicht selten kritiflert wurde; sieht man fich freilich nachttäglich seine Hefte an, dann lernt man diese Weizsäcker'sche Objektivftät chätzen. Der Mann müßte ein Auditorium von Gelehrten jaben. Aber trotz dieser erhabenen Ruhe, welche das •euer der Herzensempfindung nur in weihevoller Stunde ervorbrechen ließ, steht der akademische Lehrer Weizsäcker als ein liebenswerter Charakter in unserer Erinnerung. Seine ganze Persönlichkeit hatte etwas von dem Adel der Vornehmheit, welchen eine abgeklärte, sittlich gereifte Welt­anschauung chrcn Trägern zu verleihen pflegt. Möge, das ist unser Wunsch, dem Siebzigjährigen noch manches Lusttum in ungeschwächter Geisteskraft beschieden sein, möge allen Theologiestudierenden, ob sie lehren oder lernen die edle und freie Auffassung unseres Berufes, welche Weizsäcker vertritt, vorbildlich sein. Wir brauchen dann an der Lösung des Conflikts zwischen Theologie und Kirche, der unser christliches Gemeinschaftsleben vergiftet, nicht zu verzweifeln, weil wir vertrauen, daß der Gott der Wahrheit alle, die

Einführung einer Schwemmkanalisation geforderten I hygienischen Standpunkte aus begutachtet werde, daß Bedingungen im J'arwasser gegeben sind, bezw. der Bitte des Stadtmagistrats, bis zur vollstandrgen von der Stadt München zumteil erfüllt sind, Fertigstellung der notwendigen Verbmdungskmmle - zumteil erfüllt werden und erfüllt werden können; bewerkstelligen zu dürfen, stattgegeben werde. Auch i ~ |er kommt aufgrund seiner Ausführungen zu diese Frage wurde vom verstärkten Obermedizalaus- ■

Zur Schwemmkanalisatum dem Schlüsse, daß die Isar vollständig imstande schuß einstimmig bejaht. V

Malt die „Münchener Allgem. Zeitung" in ihrer!ist, die Münchener Fäkalien aufzunehmen und zuI ------- ,

Ar. 331 vom 1. Dezember 1892 einen auch fürIverarbeiten, und daß durchaus kein Grund für diel Carl $8CÜfä(fer.

Marburger Verhältnisse überaus wichtigen und inter-1 Annahme vorhanden sei, daß durch die Schwemm-1 gum Dezember 1892.

essanten Artikel, den wir im Wortlaut folgen lassen: I kanalisation irgend eine Gefährdung in sanitärer! Morgen vollendet ein Mann das siebzigste Lebensjahr, Zur Schwemmkanalisation. Zu der Frage der ! Beziehung auch für die von München flußabwärts I bxss„, Name zu den gefeiertsten der theologischen Wissenschaft arhtohina der Fäkalien in die Isar hatte der kgl. gelegenen Städte und Orte eintreten könne. General- gehört, D. Carl Weizsäcker, Kanzler der Universum Obermedizinalausschuß in seiner Sitzung vom 25. Okt. stabsarzt vr. w Lotzbeck äußerte sich dahin daß Tübingen. flt»ne s»°ne^^ ^/^^°"Rückblick ans d I. sein Gutachten einstimmig dahin abgegeben: vom willtar-arztlichen Standpunkte in der Einführung I ba8ti ^as die Mühe und Arbeit der siebzig Jahre für die 1 daß die Genehmigung der Einleitung der Fäkalien I der Fäkalienabschwemmung in München ein Vorteil I Mitwelt geleistet hat. Eire Anzahl hervorragender Theologen, vön München in die Isar vom hygienischen Stand- für die gesundheitlichen Verhältnisse der Münchener welche sich in irgend einer Weise als Schuler Weizsäckers punkte aus zu keinen Erinnerungen Anlaß giebt; Garnison eibI^t t^rbe" ^eirtnaet SWgjäiuigen vereinigt,^nd ta Tübingen werden gewiß

2 daß demnach keinerlei Bedenken gegen die unter I für die gesundheitlichen Verhältnisse der Freisinger I bit, welche an der Universstät lehren und lernen, ihren I begutachtete Einleitung in Rücksicht auf die unter-! und Landshuter Garnison nicht gefunden werden I Kanzler gebührend zu feiern wissen. Weizsäcker hat es nicht halb München an der Isar liegenden Orte bestehe; könne. Oberbaudirektor v. Siebert wandte sich an I nötig. gefeiert zu werden, °b°r doch muv es uns gestattet 3. das Projektil, (direkte Einleitung nach Ein-derHand des von derobcrsten Baubehörde ^"'oloflic, beionberä um bie($rforid)ung beä ^euen Seftamentä

schaltung eines Fangbeckens) für das in gesundheit-1 Gutachtens gegen aufgetretene Befürchtungen bezug-1 ^denken. Die jüngste Gegenwart hat zwar leider be- licker Beziehung empfehlenswerteste zu erachten sei.Ilich der Veränderung der Sohle des Flußbettes der «miesen, daß man die Namen vieler Vertteter unserer Gottes- — Bei der außerordentlichen Wichtigkeit dieser Frage Isar nnd der damit zusammenhängenden Wasser- gelehrsamkeit Istbrr in Ketzerkataloge, als inbieRuhmeslafeln st, bie ,-st-bh-Mch« L-.MM- Mmch-»« "d ,«»stbl,l,u -°b -r!wt- bl-I- “ ÄJÄÄÄlJ

mit Rücksicht auf die vielfachen, in der Oeffentlich-! ordentlicher Korrektton und Regulierung der FlusseLaben ^fallen lassen müssen. Aber mag man auch in leit laut gewordenen Befürchtungen der Isar abwärts! für unbegründet. Miuisterialrath Haag präzisierte I weiten Kreisen mit Furcht unb Mitleid der Theologie gegen- aelegenen Städte wurde zur eingehenden Prüfung die Stellung der Landwirtschaft zum Projekte derI überstehen, für den akademischen Burg-r soll diese Thatsache der Frage der verstärkte Obermedizinalausschuß ein- Fäkalien-Abstbwemmung dahin, daß in1 landwftt-I^n um^Mckers gerecht zu werden. Carl Weizsäcker- berufen; gestern fand die Sitzung unter der persön-1 schastltchen Kreyen keine große Neigung bestehe, die I obcr> “(e b{” Württembergische Regierung sich selbst adelnd Ücken Leitung des Staatsministers Frhrn. v. Feilitzsch I Latrinenabfuhr zu benützen, da mit der Verschaffung! genannt bat, Carl von Weizsäcker — ist seit Beginn statt. Sämtliche geladenen Mitglieder waren erschienen, derselben auf daS flache Land große Mißstände ver- der^sechzigerJahre Professorder^T^ologie w Tub^ außerdem waren auf Ansuchen des Stadtmagisttats I Kunden seien und die neuesten Erfindungen auf, der Tübwge? Schulet Seine Lebensarbeit ist

Landshut vr. Willemer, städt. Chemiker daselbst,! Gebiete der Chemie der Landwirtschaft anderweitigen I bQg @tubium bei Kirchengeschichte, aber daß er sein Haupt- bann zur Erteilung von Jnformattonen der städt. I Ersatz für den in den Latrinen hauptsächlich ent-1 jutereffe von jeher der Erforschung des Apostolischen Zeit- Oberinaenieur in München, Niedermayer, zur Sitzung! haltenen Sttckstoff bieten, vr. Willemer ist bezüglich! alters zugewandt hat, war für den Nachfolger Baurs nicht mehr Lg-l-d-n. Mi Referenten w.re» -nst-ftM »».. Lr R°d>»-It b<s mit den

Rat vr. Merkel, kgl. Bezirksarzt und Krankenhaus-1 einverstanden; insbesondere haben auch seine Unter-1 in b8mn „ pd) sicher Weise mit den von David Friedrich dftektor in Nürnberg und Med.-Rat vr. Rauscher, Buchungen des Wassers in dem von den beiden Isar- Strauß wie von Ferdinand Christian Baur zur Debatte kgl. Landgerichtsarzt in Deggendorf. Oberingenieur armen eingeschlossenen Stadtteile „Zwischenbrücken" gestellten Problemen auseinander Man darf sag-n, fliiedermayer^ f , 0,«. I. s ... .*, &,«> ÄI berichtigt und ergänzt hat. Zwei Hauptwerke haben ihn

über den technischen Teil des Projektes der Fakalien-1 das Vorkommen von Ablagerungen in der -Jlar bei I bann bjt vorderste Reihe der lebenden Gelehrten, wie abschwemmung und demonsttirte an der Hand der Landshut Hinweisen zu müssen, wobei er es nicht I überhaupt der christlichen Theologen aller Zeiten gerückt,

städtischen Pläne die für Durchführung der Schwemm- für ausgeschlossen hält, daß sich möglicherweise bei I seine Übersetzung d-s N^n Testaments und s«ne Geschichte

alition ™ I ir» ,>.c,...nx über bie Fa- I UebersttzungH^es" Muen Testaments erschien 1874, in 5.

nehmenden Arbeiten. Die beiden Referenten hatten I vr. Lehmann-Wurzburg verbreitete sich über die Fa-1 ätu^[afle 1892. Ihren Wert in ein paar Sätzen zu schildern,

sich dahin vereinbart, daß Med.-Rat vr. Merkel den kalienabschwemmung in Würzburg, wo 90 Prozent schwer; man muß das Buch gebrauchen, um er kennen - flKnemeint» Teil der Sacke die Frage der Verun-! sämtlicher Fäkalien abgeschwemmt werden, und kam! zu lernen. Weizsäcker hat hier das Neue Testament in die reinigung der Flüsse durch Schwemmung überhaupt, aufgrund seiner theoretischen Forschungen als Bakterio- g^ÄibekVemeinb^Iieb«- L

vr. Rauscher den speziellen Teil, die Schwemmkanali-! löge und seiner praktischen Erforschung der ^urz-1 sollte die Lutherbibel nicht ersetzen, sondern diesem, wie er fation in München und die Verunreinigung der Isar burger Verhältnisse zu dem Resultate, daß die beste I felbft sagt, mächttgen Werke von geschlossener Eigenart ein im besonderen, behandelte, vr. Merkel kam auf- Fäkalienentfernung die Abschwemmung ist. Herr! anderes zur Seite stellen, um »K-nnwis und Verständnis gründ seiner Ausführungen zu nachfolgenden Schlüssen : Geh Rat vr. v. Pettenkofer wandte sich g-gen du LZ HM das Vezu

1. Die Verunreinigungen eines Flußlaufes durch Siel-! Ausfuhmngen vr. Willemers über die Bildung von I nQ^^e Werk durchaus erreicht. Wer mit Weizsäcker einmal wasser sind unbedenklich, wenn die Abwässer gehörig Schlammwinkeln in der Isar bei Landshut und er-1 Paulusbriefe durchgearbeitet hat, weiß das. Weizsäcker verdünnt den sorgfältigst hergestellten, mit behördlich klärte die Bildung von solchen Schlammwinkeln bei I ist ein Meister der Kunst, zugleich wörtlich und frei zu übersetzen, stn Bau kontrollierten Hausanschlüssen versehenen Landshut als Folge der Fäkalienabschwemmung für ®O°t

Sielen übergeben werden wenn der Fluß, welcher I ausgeschlossen. Prof. vr. Rosenthal-Erlangen führte I Jahrhunderts 8$u uns reden, aber in deuffcher Sprache,

den Sielinhalt aufnehmen soll, im Verhältnis zur aus, daß die Hygiene auf die Abschwemmung der Er sagt selbst einmal: „Die Uebersetzung ist Erklärung",

Sielwaffermenae genügend Wasser und ein ent- Fäkalien hindränge, und erklärte sich deshalb auch und wir dürfen dieser Wort als kürzeste und ttefferwste

Lmb?A--,V -°d w.» »ab StaW« mit b« »TO™« W« «»ms '• «*«*5 WÄ'ÄÄ’S nicht schon verunreinigt die Stadt betritt. 2. Es.vollkommen einverstanden. Oberregierungsrat Hör-1^eiHg Destament ein dauerndes Ehrendenkmal der ucu- ist darauf zu achten, daß schwimmende Teile vom mann gab eine neuerliche Eingabe des Magisttats I testamentlichen Wissenschaft. Möge es auch in der Gemeine Flusse abgehalten werden, daß die Flußufer abwärts München bekannt, in welcher mit RLcksicht darauf. imm-r mehr bekannt werben! Daneben st-ht -Das Apo to- uicht zu dicht bewohnt sind, da sonst stets neu hin- daß schon bei vielen Anwesen entweder sämtliche

zukommende Verunreinigungen dem Wasser und den ] Fäkalien oder nur die Grubenuberwasser in die be-1 b)e [anfljant gereisten Früchte eines sonnigen Gelehrtenlebens tu ihm enthaltenen Kräften nicht die Ruhe zur Selbst-!stehenden Kanäle eingeleitet werden, und daß es!^geboten. Was das Neue Testament an Quellenmaterial reiniauna belassen, und daß das Wasser des Flusses I wünschenswert wäre, wenn bis zur Ferttgstellung! für die Geschichte bietet, hat er hier zu einem kunstvollen vor vollständig beendeter Selbstteinigung weder als der ganzen Kanalisation wenigstens ein teilweiser I Gesamtbilde “cn^8töi3

Trinkwasser benützt, noch daS sonst vorhandene Trink-1 Anschluß an die bestehenden Kanäle erfolgen könnte, I ^idet, indem kein einziger Theologenname genannt wird, wasser durch das Flußwasser beeinttächttgt werde. I um die Erlaubnis gebeten wird, daß die Abschwem-1 ^ine einzige Anmerkung den Schein der Gelehrsamkeit her- 3. Pathogene Keime, welche in den Fluß gelangen, mung der Fäkalien bis zur vollständigen Fertig- vorruft, ist es hoch eine wissenschaftliche Leistung ersten find unschädlich, so lange die unter 1 und 2 be- stellung der notwendigen Verbindungskanäle durch I |W8. ^S^gWert^vermag^im EmSinne der zeichneten Bedingungen vorhanden sind; fie können I die bishengen Auslaßkanale stattfinden darf. Geh. I Schwierigkeit einer solchen Gesamtdarstellung in eigener von Flußläufen — eS mag kanalisiert sein oder! Rat vr. v. Kerschenstemer und Med.-Rat vr. Aub I Arbeit bereits erfahren hat. Nichtsdestoweniger ist das nickt — nie ganz fern gehalten werden. Eine ge- begutachteten die Genehmigung dieses Provisoriums Buch aber auch ein Wegweiser für Anfänger und darf, ge­ordnete Abschwemmung mit reichlicher Spülung ist vom hygienischen Standpuntt aus und b-Mw°rt-ten rad-^we.l ÄÄbÄ unbe-

das beste Mittel gegen dieselben, wobei vorausgesetzt! dieselbe dringend als die einzige Moglichkett der I Migenden Einzelarbeft nach ttner ruhigen und beruhigenden wftd daß im Falle von Epidemien, bei welchen die I Sanierung unhaltbar gewordener Verhältnisse. Die I Gesamtdarstellung sehnen. So aufaesaßt, darf das Buch Zahlen der pathogenen Keime im Stelwasser steigen beiden Referenten vr. Merkel und vr. Rauscher allerdings nicht nur gelesen, es muß stndiett werden, müssen, möglichste Unschädlichmachung derselben in schlossen sich diesen gutachtachtlichen Merungtn in nwürlich nW erschöpft^ SatteriPert® erL,

statu nascendi, d. h. vor den Klosetten oder inner-1 jeder Richtung an. Hiermit waren die Verhand-1 tbtn,],weil{ß finfa wir hier in der Lage, de» Menschen halb derselben (durch Desinfektion oder ähnliche dem l lungen geschlossen und wmde zur Abstimmung ge-1 ggeiäfäder, so wie er uns bekannt ist, zu zeichne». Wir ieweüigen Stande der wissenschaftlichen Erkenntnis schritten. Es folgte die Verlesung des Gutachtens haben 8 Semester Tübingen stMett, aber Weizsäcker entsprechende Verfahren) dmchgefihrt werden kann. des Ob-rw^zinalausschusfts vom ^ 1892 Persönlich Ketteten,^war^schwer.^ Er^ M

vr. Rauscher wies au der Hand des aktenmaßigen I und der verstärkte Obermediztualausschuß erklärte I toQr «r Studenten nicht eben leicht zugänglich. Wir haben und voll ihm gesammellev Materials in eingehendem! einstimmig sein Einverständnis mtt diesem Gutachten. I baz imraei bedauert, aber wir haben es verstände». Kam Lorttage nach, daß die von'vr. Merkel für die>Weiterhin wurde die Frage vorgelegt, ob vom.man aber einmal zu ihm in das alte Haus neben dem

* öm «2°-»Marbura. ttvit _ ._____

ÄKtTm., S^aflbebirn unb SBien; Stubotf XXVII. Jahrgang.

2 AL, bei alle» ßWämlem 2 Mk. W Psl- Exkl. (Knttrrfrrn 11 1RQ9 Masse in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

hb s,«, fflÄ“ Sonntag, II. Dezemver IMS. DmckemCo.in^ankfurta.M., Berlin,Hannover, Paris.,

10 Pfg», ötetKÄttt sM Die fftue m Mß.__________ —-----—