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McheMWe Beilagrn: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham
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Erstes Blatt
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kann den Besuch der Vorstellungen nur
auf's Wärmste' empfehlen; die Erfolge des Herrn
Krause sind geradezu staunenerregend.
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«rkbar, das sei seine einzige Krankheit, an der er
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überaus großes Entgegenkommen. Ueber die Vorgänge im Gerichtssaal während des etwa zweistündigen Ausschlusses der Oeffentlichkeit wird von den Berliner Zeitungenund ihren BerichterstattemnatürlichSchweigen beobachtet. Nur die „Staatsbürgerzeitung" macht einige Andeutungen über die äußeren Vorgänge. Danach soll auf den Korridoren und im Zeugenzimmer eine große Auftegung geherrscht haben. Depeschenboten seien hin und her geeilt. Auch soll an den Kaiser und den Kriegsminister telegraphiert worden sein. — Auf der Kilimandscharostation (Ostafrika) find gegenwärtig unter Kompagnieführer Johannes ein Leutnant, ein Arzt und etwa 160 Mann stationiert. Es sind daselbst mehrere kleine Geschütze nebst einer größeren Menge Munition vorhanden. Auf dem Wege von Masinde nach dem Kilimandscharo sind Zwischen- stationcn eingerichtet, um die Verbindung aufrecht zu erhaltm. In Masinde befindet sich ein Offizier mit 60 Mann. — Nach einem Gouvernementsbefehl vom 12. September führt die bisher amtlich als Kili- mandscharostafion bezeichnete Station fortan den Namen „Marangnstation". — Seitens der Deutsch- Ostafrikanischen-Gesellschaft sind der Berliner königl. Münze 6 400 000 Kupferpesas in Auftrag gegeben worden.
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Berautwortlicher Redakteur: Christoph Rauteuhau« m Marburg Redaktion und Expedition: Markt 21
wandeln — sog. Mondsuch 2c.) findet bestimmt am Freitag den 9. d. Mts. im großen Saal des Cafe Quentin statt. Herr Albin Krause hat durch seine staunenerregende Leistungen in jüngster Zeit auch in Cassel ein außerordentliches Interesse erweckt. So schreibt u. a. der dortige Kreis- physikus Dr. Spiegelthal in einem amtlichen Attest:
Mde. — Zuruf: Und der Aerger! — Fürst: Ich Mgere mich nicht. — Zwischenruf: Aber andere Leute! I- Fürst (lächelnd): Das sollte mir leid thun. — i Luf die Frage, ob der Fürst in den Reichstag komme, ; entgegnete derselbe: Wollen abwarten! Hierauf fand
Dr. Voelker in Cassel empfiehlt neben Herrn Dr. Rockwitz dortselbst einen Besuch auf das Dringendste. — Vor uns liegt eine Mappe mit einer großen Anzahl derartiger Empfehlungen und Gutachten sowie behördlichen Anerkennungen, unter den letzteren eine solche vom Regierungs-Präsidium Cassel. Von den ersteren erwähnen wir die Empfehlung des bekannten Prof. E. von Bergmann-Berlin, der Professoren Hitzig, Landois, Krayer, des Naturwissenschaftlichen Vereins für Sachsen und Thüringen :c. So steht uns denn eine Vorstellung wissenschaftlicher Art bevor, welche wir Wohl kaum jemals wieder zu sehen in die Lage kommen dürsten, da Herr Krause der einzige reisende Darsteller auf diesem Gebiete ist.
Warburg, 3. Dezbr. (Hessischer Geschichts- oereiu.) Bevor in der gestrigen Sitzung des Hessischen Geschichtsvereins zur Tagesordnung geschritten wurde, fand eine Besprechung statt über die Verhandlungen des jetzt in Cassel tagenden Kommunallandtages vom 30. v. M.» weil das verunglückte Projekt, auf Grund fester schriftlicher Zusicherung seitens des Staates einen Konservator für das ehemalige Kurhessen zu besolden, der Gegenstand dieser öffentlichen Verhandlungen war. Man traut eigentlich seinen Augen nicht, wenn man den Bericht über diese kommunalständischen Verhandlungen liest, und es ist wirklich schwer einzusehen, wie solche Dinge überhaupt möglich sind. Der Ausdruck dieser Stimmung wurde unter den Anwesenden wiederholt laut, doch wurde von einer Stellungnahme Abstand genommen, bis eine wörtliche offizielle Veröffentlichung der Verhandlungen bekannt geworden. — Der Vortrag des Abends wurde vom Herrn Obersten a. D. Nebelthau gehalten. Der 2. Dezember 1892 ist nämlich der Tag, an welchem vor hundert Jahre» die letzte größere selbständige siegreiche Waffenthat von den Hessen-Casselschen Truppen ausgeführt wurde, nämlich die Erstürmung der von dem ftanzöstschen Revolutionsheere besetzten Stadt Frankfurt. Um diesen Tag nicht ungefeiert vorübergehen zu laffen, war die Sitzung unseres hiesigen Geschichtsvereins anberaumt. Wir
tmammelt waren, die den Fürsten stürmisch be- püßten. Persönlich wurde der Fürst von den Ab- xordneten Schoos, Enneccerus und dem Konsul Weber iewillkommnet. Aufgefordert, eine Erftischung zu ßch zu nehmen, ging der Fürst unter stürmischen
Kreuz im Sonnenlichte funkelte, während die langen Reihen der Zwergkirschen, denen es oben nicht zu kühl war, das Dörfchen zum Teil mit ihrem jetzt gar struppigen, kahlen Laubholze einzäunten. Auch manches größere Bauwerk, eine lang gestreckte Fabrik, eine Malerei, standen wie riesige Grenzsteine mit blendend weißem Gemäuer in der Landschaft und alles das war eingefaßt von mächtigen Bergen, die mit unerschöpflicher Mannigfaltigkeit in welligen ineinanderfließenden Formen am Horizonte dahinzogen. Die ganze Kette war in jenen blauen Duft gehüllt, der uns anmutet, als berge er lauter reizvolle Geheimniffe. Höher im Gebirge war schon Schnee gefallen, der lichtweiß durch den Herbst- duft glänzte.
Mit einem tiefen Atemzuge wandte der Reiter den Blick von dem Friedensbilde vor ihm, rückte sich im Sattel zurecht und ritt auf dem schmalen Wege langsam weiter. Mit dem sanften Rauschen des Waldes vereinigte sich ein seltsames Flüstern, Murmeln und Plätschern.
Forschend schaute der Reiter in die grüne Wildnis hinein, aber die Aeste der majestätischen Tannen senkten sich bis fast auf den Boden herab und hinderten den Einblick in ihr Reich, so daß von dem stattlichen Flusse der jenseits des Waldes mtt starkem Gefälle dahinschoß, hier nichts zu erblicken war, obgleich der Waldboden an dieser Stelle nur einen schmalen Streifen bildete. Jetzt wurde der Weg breiter, links traten die Felder zurück und einzelne kleine Bauernhütten mit anstoßenden Gemüsegärtchen, in denen jetzt zumeist große Bündel von Bruchholz lagen, wurden sichtbar.
Ein kleines Mädchen mit sonnenverbranntem Gesichtchen und wirr herabhängendem blonden Haar trat mit einem großen Bündel trockenen Reisigs
Hessen-Nassau.
Alarvnrg, 5. Dezbr. (Bürgerausschußsitzung.) Für die öffentliche Sitzung des Bürgerausschusses am Mttwoch den 7. Dezember nachmittags 5 Uhr im Rathaussaale ist nachfolgende Tagesordnung festgesetzt worden: 1. Bericht über die Kämmerei - Rechnung für das Rechnungsjahr 1890/91. 2. Gestattung eines Wasserzulaufs aus dem Ginstergraben zur Keppler'schen Wiese im Afföller. 3. Erwerb von Grundflächen am Dammelsbergweg. 4. Definittve Anstellung eines Elementarlehrers. 5. Vorlage über die Dienst- und Gehalts-Verhältnisse der Lehrer an der Realschule. 6. Erhöhung des Gehaltes für Turnlehrer Schneider.
Warburg, 5. Dezbr. (3. Abonnements- Konzert.) Das 3. Saalbau-Abonnementskonzert der Jägerkapelle totrb erst am nächsten Freitag stattfinden.
Warvurg, 5. Dezbr. (Krause-Vorstellung.) Die von uns angekündigte Vorstellung des Experimentators Albin Krause auf dem vielum- strtttenen Gebiete der Suggestion (merkwürdige Fälle von Einschläferung, vermeintlicher Gliederstarre, Erregung von traumhaften Wahnvorstellungen, Nacht
erglänzen.
Wie mit einem Teppich bekleidete den Waldboden dichtes blühendes Erikagesträuch. Die schimmernden dlaßroten Glöckchen öffneten, so wett sie nur konnten, ihre kleinen, zierlichen Kelche dem Sonnenlichte; sie wußten gar wohl, daß es nicht viele sonnenhelle tage mehr geben werde, ehe der Schnee sie zu- ■<tdte für lange Zeit. Plötzlich aber horchten sie
auf. Es klangen Hufschläge auf dem festen Wald- wege. Und den Tannen kam es vor, als ob der Mann, der langsam an dem Waldesrande entlang ritt, auf die mächtigen hohen Bäume einen seltsam ernsten Blick heftete.
„Tanne könnt' ich mit Dir tauschen!" sagte der Retter halblaut vor sich hin und hielt sein prächttges Roß an. Der Retter nahm den Hut von der hohen Stirn und ließ mit Behagen einige Augenblicke den frischen Windhauch, der rauschend die dunklen Aeste bewegte, durch sein dicht gelocktes Haar streichen. Dann warf der Mann den Blick zurück, wie um zu sehen, ob ihm jemand folge; aber weit und breit war außer ihm keine Menschenseele zu schauen. Feiertagsstill lagen zu seiner Linken wett ausge- dehnte Felder. Auf welligem Hügelland erschienen sie scharf abgegrenzt, wie in bunter Laune hinge- zeichnet. Hier ein fast regelmäßiges Quadrat, dort ein langgestrecktes Rechtäk, dazwischen schob sich wohl auch ein aus breiterer Tiefe nach der schmäleren Höhe aufstrebendes TrapH an. Alle Felder waren zumeist in ein einförmiges Braun oder Grau gehüllt. Rur wenige Wintersaat ersetzte mit hellem Grün die farbmreichen Matten, welche vor wenigen Monden Frühling und Sommer hier ausgebreitet hatten. Auf der Höhe zwischen den Feldern stand eine kleine, graue Windmühle, welche eben schläfrig sich zu rühren begann: die Flügel drehten sich gemächlich einmal herum, wie zur Probe und dann standen sie, wahrscheinlich ermüdet von der großen Anstrengung, wieder still. Sie hatten feit der Ernte schon so viel gearbeitet und mußten sich doch allmählich auf den Winterschlaf vorbereiten.
Unten weiterhin lagen zwischen den Wiesen und dem Ackerlande auch ein zierliches Dörfchen mit spitzem, rotem Kirchturm, auf dem das vergoldete
Hurrahrufen nach dem Fürstenzimmer, um ein Glas Grogk zu trinken; er wurde hierbei von den genannten Herren und dem Dr. Chrysander begleitet. Während dieser Zeit unterhielt sich die Fürstin und die Gräfin Bismarck vom Fenster des Waggons aus mit verschiedenen Personen. Nach etwa 15 Minuten kehrte Fürst Bismarck in den Zug zurück, entblößten Hauptes die ihn stürmisch umjubelnde Menge durchschreitend. Wiederum erschollen unausgesetzt begeisterte Hochrufe, mit den Rufen „Wiederkommen!" „Reichstag!" untermischt. Der Fürst hielt vom Coupsfenster aus eine kurze Ansprache. Wenn man, sagte er, Jahrzehnte lang dem Staate treu gedient, habe man das Recht auf Ruhe. Das Erscheinen im Reichstage würde aber für ihn eine derartige körperliche Anstrengung bedeuten, daß er es nur im Notfälle thun würde. Hier ertönte das Abfahrtssignal. Das Publikum brachte erneute brausende Hochrufe aus, bis der Zug den Blicken entschwunden war. Absperrungsmaßregeln waren diesmal nicht getroffen. Dem Zugpersonal schenkte der Fürst zwanzig Mark. — Der Ahlwardt-Prozeß in Berlin zieht sich ungemein in die Länge. In der letzten Sitzung legte der Angeklagte Ahlwardt dem Gerichtshöfe zur Beweisaufnahme sechs Schriftstücke vor, die von dem Staatsanwalt als zweifellos amtliche, die nur durch einen horrenden Vertrauensmißbrauch in den Besitz des Angeklagten gelangt sein können, erklärt wurden. Der Gerichtshof beschloß auf Antrag des Staatsanwalts für die Verlesung der Aften- stücke und für die Verhandlung darüber die Oeffentlichkeit auszuschließen, weil die öffentliche Ordnung gestört werden könne, und die Sicherheit des Staates die Ausschließung der Oeffentlichkeit erheische. Heute, Montag, werden die Verhandlungen fortgesetzt. Die nationalliberale „Köln. Ztg." äußert sich zu dem Verlauf des Ahlwardt - Prozesses: Ahlwardt und sein Verteidiger suchen die Sache in einer Weise in die Länge zu ziehen, die kein unbefangener Beobachter billigen kann. In jeder Sitzung verlangen sie die Vorladung weiterer Zeugen, die neuerdings mit Vorliebe in Afrika gesucht werden. Zumeist liegt es auf der Hand, daß die Betreffenden gar nicht in der Lage find, zur Sache das Allermindeste zu bekunden, aber darauf kommt es der Verteidigung auch gar nicht an, da sie nichts anderes bezweckt, als die Urteilsfällung so lange hinzuziehen, als bis Ahlwardt durch die Erwählung als Reichstagsabgeordneten der parlamentarischen Immunität habhaft wttd. Wenn es sich nicht gerade um Leute handelt, die fich am Viktoria-Nyanza aufhalten, zeigt das Gericht ein
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ans dem Walde. Das Kind legte verschämt den Arm über die kleinen Augen, als der Herr ihm lächelnd zunickte
Der Weg machte jetzt eine scharfe Biegung. Plötzlich kam in mächtigen Sätzen ein riesiger Neufundländer dem Reiter entgegen. Bellend und heulend vor Freude sprang er an dem Pferde hinauf, für welches der schwarze, glänzende Geselle ein alter Bekannter schien, denn es wandte bei dem stürmischen Gruße den Kopf ganz ruhig mit einem fast gnädigen Blicke nach dem Hunde. Der Retter streichelte den Kopf des prächtigen Tieres. „Nicht so wild, Locki," sagte er lächelnd, „unsere Trennung hat ja nicht lange gedauert."
Locki schritt nun neben dem Pferde her, dann ' und wann zu seinem Herrn aufschauend und stets Lust zeigend, wieder zu demselben empor zu springen. Ans einmal jagte er wieder voraus und stand nach wenigen Sekunden bei einem noch jungen Manne in kleidsamer Jägertracht, der dem Retter entgegenkam. Kaum war der Jäger des Reiters ansichtig geworden, als er sofort grüßend den Hut abnahm und seine Schritte beschleunigte.
„Du bist schon hier, Paul?" fragte der Reiter, als der Jäger dicht neben dem Pferde stand. „Ich war sehr Überrascht, als mich Locki vorhin begrüßte."
Der Angesprochene erhob sein hübsches gebräuntes Gesicht und erwiderte lächelnd: „Ich Inn scharf geritten, Herr Direktor. Mein Pferd habe ich im Dorfwirtshaufe gelassen. Von dem Wagen mit den Herren Beamten ist aber noch keine Spur zu sehen. Der Fahrweg muß bedeutende Krümmungen machen. Ich bin Ihnen, Herr Direktor, mit Locki entgegen gegangen; als der Hund aber Frigga's Hufschläge erkannte, war er nicht mehr zu halten."
Deutsches Reich.
W. -Berlin, 5. Dezbr. Der Kaiser und ie Kaiserin wohnten Sonntag Vormittag mit ihrer gebung dem Gottesdienste in der Friedenskirche Potsdam bei. Nachmittags verblieben die Majestäten Neuen Palais. Das Kaiserpaar begiebt sich am
. Dezember über Magdeburg nach Hannover, wo Nachmittags 3*/4 Uhr eintrifft und im Schlosse steigt. Am 9. Dezember reift der Kaiser nach dem gdschloß Springe und kehrt mtt der Kaiserin von rt nach Potsdam retour. Am 9. und 10. Dc- ber finden die Jagden des Kaisers statt, am 10. Dezember abends wird die Heimreise angetreten. — Gegenüber einer Deputation des deutschen Realschul- - männervereins hat der Kultusminister Dr. Bosse die Ansicht, daß er Gegner der Realgymnasien sei, zmückgewiesen und versichert, daß er den Fortbestand dieser Anstalten durchaus nicht beinträchtigen wolle. — Fürst Bismarck traf am Sonnabend Nachmittag karz vor sechs Uhr auf dem Stettiner Bahnhof hier ein. Trotzdem die Ankunft in weiteren Kreisen unbekannt hatten sich dennoch etwa 600 Personen einge- fmiden. Der Fürst schlief bei der Einfahrt in den Lahnhof. Durch ein enthusiastisches Hnrrah geweckt, fragte der Fürst, wo er sei. Auf die Antwort in Lettin, entgegnete der Fürst lachend: „Das höre aber auf welchem Bahnhof ?" Der Fürst, der vortrefflich aussah, knüpfte dann verschiedene Gespräche w. Auf die Frage nach seinem Befinden antwortete a, man werde körperlich und getftig steif, worauf ws dem Publikum die Erwiderung erfolgte, von tiger Steife sei nichts zu bemerken. Hierauf erwiderte der Fürst, dennoch mache sich das Alter be-
Anter der Lönigstaiwe.
Preisgekrönter Roman von M. Th. May.
(Nachdruck verboten.) „Aus des Berges höchster Spitze Steht die Tanne schlank und grün, Durch der Felswand tiefste Rchc Läßt fie ihre Wurzel zieh'n.
O, wohl magst Du lieblich wehen. O, wohl magst Du trotzig rauschen! Einsam auf des Berges Höhen Stark und immergrün zu stehen — Tanne, könnt' ich mit Dir tauschen!" (Freiligrath.)
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Ueberführung des Salonwagens nach dem Lehrter ~ hnhof statt, wo ebenfalls Hunderte von Personen
Erscheint täglich außer en Werktagen mich Som- xnb SIM-
Feiertagen. — Ouartal-Lbauuemeute-Prei» bei der Erve- VltVlv
bitten 8 M., bei allen Postämtern 8 3RL 86 i^fg. (exkl. Ä_ " . —
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Daube u. Co. in Frankfurt a. SOL, Berlin, Hannover, Partei
* Knapp am Waldesrande stieg der Pfad all- (7070 mähftch empor. Brombeerranken streckten die winterlich kahlen Zweige über den Weg, als wollten fie die glänzend braunen Zapfen forträumen, welche Me hohen dunklen Tannen freigiebig für den aus dem höheren Norden als Wintergast übergefiedelten Tannenhäher hingestreut hatten. Hochmütig schaute dabei der Hagedorn im Schmucke seiner blinkenden hmlelroten Früchte auf den kahlen Brombeerstrauch hernieder. Die zarten Hageroseu, deren Blättchen so leicht im Winde zerflatterten, hatten dem Strauche dankbar zur Erinnerung an ihr kurzes Dasein in der schönen Sommerzeit den farbigen Schmuck der Früchte zurückgelassen und der Hagedorn ließ ihn selbstgefällig in den klaren Strahlen der Sonne
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