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der kleinsten Werke, sind zusammengestellt und ent-

eines Geldstückes spielen, kurzer Zeit gedeckt wird.

Die Repertoirs, auch mit großem Verständnis

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Das neue Auswanderungsqesetz.

Hebei das neue Auswandermigsgesetz äußerl sich

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Na.

gewesen waren. Wenn eine derartige scharfe Musterung in gewissenhafter Weise in jeder Generation vorge­nommen werden würde, was ohne alle Gefahr oder Nachteil für die betreffenden Tiere geschehen kann, so würde mit den Jahren diese heimtückische Krankheit mehr und mehr unter unseren Rinderheerden aus- slerben. Bisher hat sie in erschreckender Weise zu- 1 en Daunen, was wohl in erster Linie darauf zurück­zuführen ist, daß man sich daran gewöhnt hat, bei der Auswahl zur Zucht weniger normale, ebenmäßig gebaute Figuren, als vielmehr diejenigen Individuen zu berücksichtigen, welche als vorzügliche Milchtiere bekannt oder von solchen abstammend in hohem Grade die Körperformen einer guten Milchkuh, also vor Allem eine kräftig entwickelte Hinterpartie aufweisen, deren Entwickelung durch Geschlechter hindurch auf Kosten der Brust und somit der Lunge vor sich ge­gangen ist. Hierdurch wird in vielen Fällen künstlich die Anlage zur Lungentuberkulose angezüchtet und von Geschlecht zu Geschlecht steigend vererbt. Denn es liegt auf der Hand, daß eine eingeengte, weniger kräftig entwickelte Lunge den Tuberkelbazillen nicht in dem Grade zu widerstehen vermag, wie eine normal entwickelte.

Wegen der Möglichkeit der Uebertragung der Tuberkulose von einem Organismus auf den anderen durch Genuß tuberkulösen Fleisches haben neuerdings, wie dasZentralblatt der Bakteriologie" mitteilt, zahlreiche wissenschaftliche Versuche mit negativem Ergebnisse stattgefunden, woraus so lange, bis das Gegenteil erwiesen ist, gefolgert werden darf, daß die Uebertragung aller Wahrscheinlichkeit nach, wenn auch nicht ausgeschlossen ist, so doch zu den Selten­heiten gehört.

Die Seiden-Fabrik G. Henneberg (k. u. k. Hofl) Zürich sendet direkt an Private: schwarze. weiße und farbige Seidenstoffe von 75Pfg. bis Mk. 18.65 p. Meter glatt, gestreift, karriert, gemustert, Damaste 2 c. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessinsc.) Porto- und zollfrei. Muster umgehend.

Heller'sche Spielwerke.

Mit den Heller'schen Spielwerke wird die Musik in die ganze Welt getragen; auf daß sie überall die Freude der Glücklichen erhöhe, die Un­glücklichen tröste und allen Fernweilenden durch ihre Melodien herzbewegende Grütze aus Ver Heimat ende. In Hotels, Restauerationen u. s. w. ersetzen sie ein Orchester und erweisen sich als bestes Zugmittel; für Obige empfehlen sich noch besonders die automatischen Werke, die beim Einwerfen

zu Zuchtzwecken diejenigen Tiere auszuwählen, welche vollkommen gesund sind und daher in den meisten Fällen für die Krankhett überhaupt nicht veranlagt sein werden.

Professor Eggeliug impfte iat August v. I. auf einem Gute 36 Kühe und einen Bullen mit Tuber- knlin, woraus 30 Kühe und der Bulle durch Temperatm-

Marburg,

Sonntag, 4. Dezember 1892.

Landwirtschaftliches.

Ueber die Anwendung des Tuberkulins zur Fest­

teigerungen reagierten. Sämtliche geimpften Tiere wurden geschlachtet und von dem genannten Herrn untersucht. Die Untersuchung ergab Tuberkelherde bei den 30 Kühen und dem Bullen, während die 6 Kühe, welche nicht reagiert hatten, sich als vollkommen gesund erwiesen. Nur dir letzteren hätten demnach zur sucht Verwendung finden dürfen, während die übrigen 30 und der Bulle von der Zucht auszuschließen

Marburg und Kirchhain.

Verantwortlicher Redakteur: Christoph Rautenh aus tu Marburg * Redaktion und Expedition: Mark 21.

Erscheint täglich «her en Werkte,en uech Sonn» and Staate,ttk Onertel-rlbennemmU-Prei» bei da Erpe- totre 2 Mk., bei eilen PoMUan 9littM JJffr veftellpld). Jnserti-ns,ebühr für die ,esprltrne Zeile lOPfq., Reklemen für die Beile M Pf»

bleiben. Das reich illustrierte Bändchen giebt auf 140 Seiten eine Uebersicht über sämtliche von der Photographischen Gesellschaft publizierten Photographieen unb Photogravuren nach Gemälden moderner und klassischer Meister und wftd gegen 50 Pfg. in Briefmarken franko zugeseridet.

(Obstba u.)Hast du den Raum, pflanz' einen Baum, und pflege sein, er bringt dir's ein!" Der bekannte Spruch hat Recht; wie oft aber ist der Pflanzer später enttäuscht, wenn das hoffnungsvolle Bäumchen nicht gedeihen will oder ohne Früchte bleibt. Doch wie leicht wäre dies ost zu vermeiden, wenn vorher besser überlegt würde, welche Sötte für den betreffenden Standort sich eignet. Ein höchst nützlicher Ratgeber hierfür ist das soeben im Verlage von Fischer & Metz in Rüdesheim in neuester (4.) Auflage er­schieneneVerzeichnis der von der Geisenheimer kgl. Lehr­anstalt für Obst- und Weinbau zum Anbau empfohlene Obstsorten, geordnet nach Wert, Reifezeit, Verwendung, Wachstum, Erziehungsart rc., von Oekon. Rat Dtrekwr Rudolph Goethe." Bei dem sehr billigen Preise (M. 1.-) giebt das Büchlein eine klare Uebersicht der geeignetsten Sorten Aepfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsichen, Mandeln, Kastanien, Bcerenstüchte re. rc., so daß es jedem Obst- und Gartenfreund warm empfohlen werden darf. Gegen Einsendung von Mk. LIO erfolgt franko Zusendung durch die Verlagsanstalt von Fischer & Metz in Rüdesheim a. Rh.

Litterarisches.

MeisterwerkederHolzschneidekuust auf dem Gebiete der Architestur, Skulptur und Malerei. Preis des Heftes 1 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig.

DaS soeben erschienene zweite Heft des fünften Bandes enthält Tizians Biographie und Selbstbildnis im königl. Museum zu Berlin, sowie folgende Abbildungen: Mild- thätigkeit von Hermann Koch. Der öffentliche Ausrufer von Fausto Zonaro. Fuchs, Fasanen beschleichend von Christian Kröncr. Präriepferdc, von Wölfen angegriffen, von Albett Richter. Holländisches Genre von R. Gudden. Die Ausrüstung Amors durch Venus und die Grazien von Tizian. Karstlandschast bei Triest von A. Heilmann. Am Wildpartthor in der Winternacht von F. Lindner. Tizians Venus mit dem Lautenschläger. Der Kuß der Mutter von V. Gamba.

Deutsche Stoßfechtschule nachKreußlerschen Grundsätzen. Zusammengestellt und herausgegeben vom Vereine deutscher Fechtmeister, mit 42 in den Text gedruckten Abbildungen. Preis gebunden 1 Mark 50 Pfg. Verlag von I. I. Weber in Leipzig.

(Jugend-Gartenlaube. Vietteljährlich 1 Mark. Verlag der Kinder-Gartenlaube in Nürnberg. Heft 9 von Band II enthält das GedichtSandmännchen"; Fortsetzung der interessanten ErzählungDas alte Haus" von B. Buchwald, mit feinem farbigen Bild;Hart gebüßt", eine nordische Sttandgeschichtc von A. Groner, mit einem prächttgen Farbendruckbilde; die ErzählungEin Künstler" von F. v. Miura; Mädcheubttefe von F. Andreae; Rätsel und Bttefkasten. Außerdem zwei Tafeln wirklich entzückender Malvorlagen, die vielen gefallen werden. Wir wüßten den Familien keine bessere, vornehmere und billigere Lektüre für die Jugend zu empfehlen: Die prachwollen farbigen Bilder verleihen den Heften einen ganz hervorragenden Schmuck.

Jugend-Gartenlaube. Viateljährlrch nur 1 Mark. Verlag der Kinder-Gattenlaube in Nürnberg: Heft 10 von Band II bringt:Im Park des Neuen Palais bei Potsdam" von A. Heintze, eine hübsche poetische Schilderung aus dem ftöhlicheu Leben der Kaiserlichen Prinzen. Schluß der vortrefflichen ErzählungDas alte Haus von B. Buchwald, mit Farbendruckbild. Die Er­zählungDer Schneebruch" mit einem schönen farbigen Bild. Eine altdeutsche GöttersageWoher die Erdbeben kommen".Ein Tag aus dem Leben der SBögeI._ Mädchen-Briefe" von F. Andreae. Aufgaben, Rätsel und Briefkasten. Ferner zwei wunderhübsche colottette BilderSpielende Hunde". Wir müssen immer von neuem hervorheben, daß die Jugend-Gartenlaube in der That ein ganz hervorragendes Unternehmen ist, interessant, vor­nehm, zweckdienlich und doch billig. Sie verdient einen Ehrenplatz in jedem Hause.

Ein allerliebsterHaushaltungs-Kalender für das Jahr 1893, ihrer Kundschaft gewidmet von der Liebig's Fleischexttact- Compagnie", wird auch in diesem Jahr an das Publikum zum Versandt kommen.

I. C:Schmidt's Abreiß-Kaleuder mtt täglichen Ratschlägen für den Blumen- und Pflanzensteund 1893. Preis 50 Pfg.

Von der Photographischen Gesellschaft in Berlin geht uns soeben der neue Katalog für 1892/93 zu. Derselbe hat gegen den letzterschienenen an Ueberfichtlichkeit der Anordnung und Vornehmheit der Ausstattung noch wesentlich gewonnen und dürste für jeden Kunstfreund ein stets willkommenes Nachschlagebuch Über die künstlerische Produktion der Gegenwart und deren Vervielfältigungen

Gaffel.

Königliche Schauspiele: Vom 4. bis 11. Dezember.

Sonntag den 4.:Im Schlafe".Rübezahl". ..

Schwert des Damokles".Die Puppenfee". Anfang */27 Uhr. Montag den 5::Vardhämana. Neu einstudiert: Johann von Paris". Anfang 'hl Uhr. Dienstag den 6>: Djamileh".Cavalleria rusticana. Mittwoch den 7.: Columbus". Donnerstag den 8.:Czaar und Zimmer- manu". Freitag den 9.: 3. Abonnements-Konzert. Gast: Frl. Elisabeth Leisinger vom Königlichen Opernhause in Berlin. Sonnabend den 10.:Doppelselbstmord". Sonntag den 11.:Adelaide".Mein Leopold". Anfang '-7 Uhr.

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition diefes Blatte»,

XXVII. Jahrgang.

Moffe in Frankfntt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube tu Co. in Frankfurt a. M., Balin, Hannova, Patts.___________________________

dieNordd. Allg. Ztg." folgendermaßen:Das Er­fordernis der ReichSangehörigkeit, des Wohnsitzes im Reichsgebiete und der Beftellung einer Kaution für den Auswanderungsagenten wurde schon in ftüheren Entwürfen ausgesprochen. Dazu würde erforderlich ' erscheinen, daß der Unternehmer tat Falle überseeischer

Beförderung seinen Wohnsitz und seine gewerbliche Niederlassung an einem deutschen Hafenplatz haben und über geeignete eigene Schiffe verfügen müßte. Gegenwärtig schließen binnenländische Gewerbtreibende ! zwar im eigenen Namen Beförderungsanträge ab, befinden fich aber ihatsächlich gar nicht im Besitz der | erforderlichen Transportmittel. Sie find vielmehr | lediglich als Inhaber sog. Auswanderungsbureaus I zu qualifizieren, von denen aus fie entweder auf- | gründ von ihrerseits mit in- oder ausländischen Schiffs- | gesellschafien bestehenden Abkommen oder aber je nach G Konjunktur und Gelegenheit die mit ihnen fich ttn- laffenden Auswanderer dieser oder jener Schiffslinie zuweisen. Auf diese Weise hat sich in Deutschland die Sache vielfach dahin gestaltet, daß neben denjenigen zwei Kategorien von Mittelspersonen, welche dem fachlichen Bedürfnis bei der Auswandererbeförderung durchaus genügen, nämlich der Transpottanstalt und den für dieselbe thätigen Agenten, als dtttter Faktor der sog. binnenländische Unternehmer, und nicht selten in der Person eines besonderen Schiffsagenten noch ei« dtttter Faktor in Betracht kommt. Hierdurch sind wiederholt Unzuttäglichkeiten hervorgerufen worden, uamentlich auch insofern, als Faktoren mitwirken, deren Thätigkeit sich der gesetzlichen Kontrolle ent­zieht, und als hierdurch die Gefahr nahegelegt ist, daß der heimlichen Begünstigung illegitimer Aus­wanderung Vorschub geleistet wird. Daß dem Reichs­kanzler die Möglichkeit gewahrt bleiben müsse, durch Bestimmung der Einschiffungshäfen in der Konzessions- mkunde die Unternehmer von der Beförderung von solchen Häfen auszuschließen, in denen für die Auf­nahme und Einschiffung der Auswanderer geeignete Anstalten nicht vorhanden sind, ettchttnt, nach den gemachten Erfahrungen, ebenfalls erforderlich. Wenn baS Wohl des Auswanderers, welcher bei einer Be­sörderung durch Freunde, die nicht seine Sprache, Sitte und Eigenheiten kennen, allen möglichen Er- ttgnissen ausgesetzt ist, in der That wittsam gewahrt werden soll, so erscheint dies nur möglich bei einer Beförderung, welche sich bis zum Ausschiffungshafen im Bestimmungslande unter dem Schutze des deutschen Gesetzes vollzieht, und bei welcher imfFalle des Vor­kommens von Unzuttäglichkeiten ttne unmittelbare Einwittung in der deutschen Machtsphäre liegt".

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Vermischtes.

Hamburg, 25. Novbr. Umfangreiche Jahre lang uventdeckt gebliebene Postdiebstähle auf dem Hamburger Post-Hauptamt standen gestern zur Ab­urteilung vor dem hiesigen Landgericht, nachdem die Untersuchung etwa l1/^ Jahre gedauert hatte. Die Diebstähle, die vermutlich bereits im Jahre 1881 begonnen haben, nahmen in den Jahren 1888 bis 1891 einen so großen Umfang an, daß eine förm­liche Verkehrshinderung mit dem Auslande, nament­lich mit England, chitrat. Da trotz aller Beschwerden fortgesetzt von England kommende Briefe mit sog. Postale-Ordres Anweisungen der englischen Post- behörde verschwanden, so wurde in England das Mißtrauen gegen die deutsche Postbchörde, insbe­sondere gegen die Hamburger, rege. Der Schaden, den Hamburger Bankiers, Lotterie-Kollekteure rc. er­litten haben, beträgt mindestens 20000 Mk., ob­gleich nur ein solcher von 4500 Mk. nachgewiesen werden konnte; insgesamt haben fich nämlich nur 150 Verluststücke nachwttsen lassen. Die Zahl mag aber das 8lOfache betragen haben, da die meisten Postsendungen undeklariett gingen und in vielen Fällen btt Entdeckung die Sache nach dem Post- gesetz bereits verjährt war. Die Postdiebstähle be­gangen zu haben und ttn williger Abnehmer für die Postale-OrdreS gewesen zu sein, waren der Post­schaffner Heinrich Rahner und der Zigarreuhändler Benjamin Levy angeklagt. Beide waren geständig, aber Jeder will von dem anderen verführt worden fein. Daß dem Postschaffner das Stehlen zur Ge­wohnheit geworden war, geht aus seinem Verhalten nach der Verhaftung Levys hervor, dessen Entdeckung in Folge scharfer Beobachtung gelange nachdem er sich hei dem wiederholten Verkauf der Anweisungen verdächtig gemacht hatte. Rahner stahl nämlich noch alles, was ihm unter die Finger kam, nachdem Levy sich schon ein ganzes Jahr in Untersuchung befunden hatte. Er scheint dann einen zweiten noch nicht ent­deckten Abnehmer gefunden zu haben. Obgleich mil­dernd für Rahner in Bettacht gezogen wurde, daß sein Gehalt bei der Postbehörde sehr gering gewesen sei und er fich mit seiner zahlrttchen Familie in Nahrungssorgen befunden habe, erkannte das Gettcht

doch auf eine strenge Ahndung des unerhörten amt­lichen Vertrauensbruchs, indem es den Postschaffner zu sechs Jahren Gefängnis und acht Jahren Ehr­verlust verurteilte; der Hehler Levy, der auch Ur­kundenfälschungen bei der Verwertung der Anwci- ungen begangen hatte, wurde zu sechs Jahren Zncht- >aus, 6 Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht ver­urteilt.

Das Reichsgericht hat die Verurteilung des Bankiers Schröder wegen Konkursvergehen und Interschlagung bestätigt und die Revision verworfen.

Ein Tistanzritt von 300 deutschen Meilen soll anläßlich der nächstjährigen Weltausstellung in Chicago stattfinden. Die Rivalen find die Pferde­hirten von Nebraska und Dakola.

Die Unsicherheit in Griechenland, mit der es bekanntlich recht arg bestellt ist, nimmt noch immer zu. Letzter Tage find wiederholt Post­boten überfallen, die sich fteilich nur in vereinzelten Fällen verteidigten, sondern sich sofort unter Aus­lieferung ihres Baarbestandes und ihrer Wertsendungen salvietten.

Theater-Anzeigen.

halten die beliebtesten Melodien auf dem Gebiete der Opern, Operetten und Tanzmusik, der Lieder und Choräle. Thatsache ist ferner, daß der ^Fabrikant auf allen Ausstellungen mit ersten Preisen aus­gezeichnet, Lieferant aller europäischen Höfe ist und ihm jährlich Tausende von Anerkennungsschreiben zugehen.

Die Heller'schen Spielwerke sind daher als passendstes Geschenk zuWeinachten, Geburts­oder Namenstagen, außerdem für Seelsorger, Lehrer und Kranke zu empfehlen.

Man wende sich direkt nach Bern, selbst bei kleinen Aufträgen, da die Fabttk außer in Inter­laken und Nizza, keine Niederlagen hat. Es werden auch Teilzahlungen an vertrauenswürdige Per­sonen bewilligt und illusttirte Preislisten ftanko zugesandt.

Wama, Weichnachten bekomme ich doch wieder einen Ergänzungskasten? So hören wir viele Müder fragen, und die vorsichtigen unter ihnen setzen wohl noch hinzu: Mama, aber Nummer so und so muß es fein und ein Anker muß daraus stehen, sonst kann ich ihn nicht zu meinen zwei Anker- Steinbaukasten gebrauchen. Ja, so ist es in der That, wie wir aus der sehr hübschen Preisliste der Firma F. Ad. Richter & Cie. in Rudolstadt ersehen, weshalb auch wtt den Lesern eine gewisse Vorsicht beim Einkauf eines Steinbaukastens glauben anraten zu müssen. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn man am Festtag sich zu spät davon überzeugen müßte, daß man keinen der berühmten Anker-Stttnbaukaften, sondern eine minderwertige Nachahmung ein- gekanft hat; ein Teil der Festfreude wäre dahin!

Unter den Weihnachtsgeschenken nehmen die Anker- Steinbaukasten mit Recht nach wie vor die erste Stelle ein; wer sie bei einem Bekannten gesehen hat, kauft auch für sich einen solchen, und wer sie besitzt, vergrößert sie jedes Jahr durch einen ober mehrere Ergänzungskasten. Das ist bei keinem anderen Spiel möglich, diese find im Gegenteil fast ausnahms­los schon nach kurzer Zttt wertlos. Die Anker- Steinbaukasten dagegen bleiben viele Jahre hindurch gut und sind darum auch das auf die Dauer billigste Geschenk.

stellung der Tuberkulose bei Rindern bringen die Mitteilungen der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft" ääm i eine Aeußerung des Professors der tterärztlichen i Hochschule zu Berlin, Eggeliug, welche von allgemeinem : Interesse sein dürste. Das Tuberkulin hat sich zu obigem Zwecke, wie bekannt, als ein wirksames Mittel erwiesen, denn regelmäßig fteigert sich unter Austtete verschiedener anderer charakterifttscher Anzeichen d Körpertemperatur, sobald das Mittel unter die Haut | gespritzt wird, wodurch die Feststellung der Tuber- r kulose mit Sicherheit erfolgen kann. Zu bemerken ist hierbei, daß das Mittel gerade bann, wenn bie Tuberkelherbe oft noch mikroskopisch klein finb, fich also bie Krankheit im allerersten Stabium befinbet nnb somit auf anbere Weise am lebenbett Tiere kaum, jedenfalls nicht annähernd mtt Sicherheit festgestellt werden könnte, eine starke Reaktion, oft stärker als bei vorgeschrittenem Stadium im Organismus hervor - rnst. Es ist demnach der Tierzüchter mit Hilfe des Tuberkulins in der Lage, aus seinem Viehbestand