McherMche BMagm: Kreis Matt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Marburg,
Freitag, 25. November 1892.
«nzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Armoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt o. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVII. Jahrgang.
Neubestellungen auf die „Oberhessische Zeitung" für dm Monat Dezember Verden von allen Postanstalten, dm Landbriefträgern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladmbach entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten erhalten die „Oberh. Ztg." bis zum 1. Dezember unentgeltlich.
Die Exped. der ,^Dberhesi. Ztg."
Die Ergänzungsfteuer wie fich die neue Vermögenssteuer bescheiden nennt, ist in ihren wesentlichen Bestimmungen den Lesern bereits mitgeteilt. Kurz ausgedrückt, wird Jedermann mit all seinem Hab und Gut — beweglich und unbeweglich — mit Ausnahme von Hausrat und Möbel, nach seinen pflichtmäßigen Angaben und der angenommenen Abschätzung — Schulden abgezogen — <mf sein Nettovermögen bei Heller und Pfennig eingeschätzt, so daß Manchem wohl zum erstenmale klar wird, wie viel Reichsmark er eigentlich wert ist. Denn werden die Eingeschätzten durchgesiebt und wer schwerer als 6000 Mark ist, wird mit etwa 1/2 Mk. auf 1000 zur Steuer herangezogen. Bekanntlich ist über die neue Steuerreform schon viel geschrieben und geredet, Brochüren sind in die Welt gegangen und Beiträge find gehalten und man hat sich förmlich ereifert für diese neuen Steuern. Für die „aus- gleichende Gerechtigkeit" insbesondere der »tuen Vermögenssteuer, die nur einen kleinen Prozentsatz vom Vermögen nur 50 Pfg. von 1000 Mk. beanspruche. Man hebt namentlich hervor, daß man gerecht d. hi nach der Leistungsfähigkeit die Steuern um verteilen könne, wenn man gena« wisse, was Jedermann an Vermögm habe. Solche günstigen Ansichten find wohl mehr hinter dem grünen Tische als im Leben groß geworden. Wo man bei Landbewohnern und Geschäftsleuten hinhört, begegnet man recht großen Bedenken. Haus und Hof mit Vieh, Schiff und Geschirr nach Kaufpreisen abschätzen, Geschäfte mit Vorräten, Handwerkszeug, Ausstände nach ihrem Werte darlegen, das heißt doch ein vollständigs Inventar machen und wer die Schwierigkeit kennt, die eine solche Aufnahme selbst seitens sachkundiger Taxatoren hervorruft, wenn eine Familie durch Todesfall einmal in diese Lage kommt, der kann sich gerechten Bedmken nicht erwehren, welche Last und
Veronika.
Roman von Jenny Piorkowska
sRachdruck verboten-!
(Fortle-nng.)
Sie sah, wie fich sein Gesicht verfinsterte und seine Augen einen harten Ausdruck annahmen. »Veronika, beantworten Sie mir eine Frage," sprach er. „Das Mädchen sagte, sie besitze Beweise, ■ um ihre Schuld klar darzustellen, ist das wahr? Reden Eie, verbrannten Sie da« Testament oder nicht? Antworten Sie mir."
Sie wußte, daß es nutzlos war, zu versuchen, das Unvermeidliche von sich abzuwenden, sie konnte dem Geschick nicht entgehen. Klara Morton hatte ja die Ueberreste des Testaments als Beweise in Händen.
„Haben Sie ein Testammt vernichtet, Veronika?" wiederholte Sir Marc seine Frage. „Antworten Eie mir. — Die Ungewißheit bringt mich von Sinnen."
Sie wandte ihr bleiches Antlitz dem feinigen zu xnb sprach langsam: „Es ist wahr, ich verbrannte das Testammt Sir Jasper'S."
Der junge Mann schrak zurück, als ob ihn eine Ratter gestochen hätte. „Es ist unmöglich," stieß er hervor, „nein, nein, es kann nicht sein. — Sie können es nicht gethan haben, — es wäre zu entsetzlich. Sie sagen es nur, um meine Liebe auf Me Probe zu stellen, — nur, um meine Treue zu erproben. Veronika, Sie können das, was Ihr Mund spricht, nicht gethan haben!"
„War es denn ein so großes Verbrechen?" fragte sie einfach, wie um ihre innere Erregung zu verbergen.
„Ein Verbrechen?" wiederholte er, fast betäubt
Kümmernis vielen Tausenden damit auferlegt wird und zwar namentlich in den Kreisen des Mittelstandes, der in der überwiegenden Mehrzahl seiner Mitglieder an Hab und Gut doch je 6000 Mk. sein eigen nennt.
Man hat es als einen Vorzug dieser Einschätzung erklärt, daß es eine Sicherheit für den Kredit gebe, wenn Jeder wüßte, was Jeder wert sei, was aus den Steueransätzen zu erfahren nicht allzu schwierig sei. Aber das ist doch so wenig ernsthaft zu nehmen, als der Vorschlag, jeder deutsche Steuerzahler solle künftig eine Marke mit seiner Wertsumme am Hute ragen.
Aber auch andere angebliche Vorzüge wiegen nicht allzuschwer. Daß mit dieser Steuer große Vermögensstücke getroffen würden, die bei der Einkommensteuer leer ausgingen, z. B. wertvolle Bauplätze und bergt. Solche vorübergehend brach liegenden Werte fallen wenig ins Gewicht, kommen, wenn verkauft, als recht ansehnliche Steuerobjekte wieder zum Vorschein und der, welcher eine solche Kapitalansammlung einheimst, verfällt auch sofort der Einkommensteuer. Die Vermögenssteuer ist wohl zuerst in den Vereinigten Staaten von Amerika für die einzelnen Staatssteuern aufgekommen. Damals vor 40—50 Jahren wurde sie in Europa von den Gelehrten eine „rohe Steuer" genannt, weil in Amerika jeder schwören mußte: ich besitze heute an Hab und Gut so und so viel, davon zahlte er berat seine Steuer. Ein Rohpiobukt ist bie Steuer heute nicht mehr, sie ist wesentlich verarbeitet ratb verfeinert, aber sie bürste kaum anmutiger geworben sein. Der Vorzug ber ausgleichenben Gerechtigkeit kann wenigstens nicht erhoben werben, berat nichts ist gleicher als eine Vermögenssteuer auf bem Papier, nichts ungleicher als eine Vermögenssteuer in ber praktischen Ausführung, berat sie beruht wesentlich auf Abschätzungen, ttnb wo finb diese gleichmäßig auszuführen? Aber auch sonst finb Ungerechtigketten nicht zu ver- meiben. 6000 Mk. in Landeskreditobligationen oder solchen der Stadt Marburg angelegt, geben 210 Mk. Einkommen, ber Gutsbesitzer, bem abzüglich ber Hypotheken 6000 Mark vom Werte seines Hauses bleibt, hat baraus häufig freie Wohnung — 400 Mk. ratb einen Ueberschuß von ber Miete in gleichem Betrage, bei ber Vermögenssteuer zahlt 210 Mk. Einkommen soviel wie 800 Mk. Im letzten Falle kann es einem Hauseigentümer passieren, daß er 10 000 Mk. Wert übrig hat und keinen Pfennig davon einnimmt.
Als ein besonderer Vorzug ber Vermögenssteuer
von bem furchtbaren Schlage. „So thaten Sie es wirklich, Veronika?"
Das junge Mädchen neigte das Haupt.
„Und weshalb thaten Sie es? Sagen Sie mir den Grund, ber Sie dazu veranlaßte, damit ich Ihre Handlungsweise beurteilen kann"
„Das vermag ich nicht," entgegnete sie. „Ich kann Ihnen nichts weiter sagen, als daß ich das Testament aus eigenem freiem Willen verbrannt habe."
. Allmächtiger Gott!" rief er, wie vor einer Erscheinung jurüdtretenb, „ist es glaublich? Wußte außer Ihnen noch irgend jemand darum?"
„Diese Frage kann ich Ihnen nicht beantworten," versetzte sie.
„War irgend jemand zugegen, als Sie dieses thaten?"
„Nein," war ihre Antwort.
„Enthielt das Testament, welches Sie vernichteten, etwas gegen Ihre Interessen, weshalb Sie es vernichteten?"
Veronika richtete ihre Augen bei dieser Frage auf ihn, dann erwiderte sie leise: „Ich darf Ihnen die Beweggründe, die mich dazu veranlaßten, nicht erklären, aber eins darf ich Sie versichern. Als ich das Testament verbrannte, wußte ich nicht, daß ich ein Verbrechen beging."
„Und wenn Sie es gewußt hätten?" rief Sir Marc
„Dann würde ich es sicher auch dann verbrannt haben." ,
„So schwören Sie mir, daß es wahr ist?" sagte Sir Marc.
„Ich schwöre es Ihnen," entgegnete sie.
Schweigend standen fich beide einander gegenüber. Die Sonnenstrahlen fielen voll in das Zimmer
wird der überaus geringe Prozentsatz gerühmt, nur dorn Tausend! Es ist das zwar gar nicht so gering, denn es bedeutet l]/2—2 von Hundert des Einkommens, aber — vor Allem — wenn einer nun ganz gewiß wüßte, daß es dabei bliebe. Wenn einmal Geld not thut oder ein Finanzminister kommt, ber noch mehr zu ber sozialen Auffassung hinneigt, bann braucht man in bem ganzen Gesetze nur bie eine Zahl zu änbern — ben Prozentsatz bei Steuer! Heute 1/2 vom Tausend — bann 1, 2, 3, 4 rc. vom Tausenb unb jebes 1 vom Tausend bebeutet 80, vielleicht 100 Millionen Steuern. Das ist bas Gefährliche bei ber Sache. Wir meinen, für eine geringe Ergänzungssteuer ist bie ganze Abschätzungsarbeit zu riesig, eine große Steuer ber Art für bie Zukunft ist zu leicht ins Werk zu setzen. Es kostet nur einen einfachen Griff an bie Steuer-Schraube. Hoffen wir, baß alle biese unb viele anbere Bedenken bei ber Beratung unsrer Abgeordneten sorgfälttg geprüft werben.
Deutsches Reich.
W. Aerlin, 24. Novbr. Der Berliner Hof bericht vom Dienstag hatte gemelbet, baß ber Kaiser sich zur Abhaltung einer Jagd nach Neugattersleben begebe. Diese Meldung ist aber unzutreffend, denn ber Kaiser ist wegen einer leichten Erkältung im Neuen Palais geblieben. Die Abreise war in ber letzten Minute aufgegeben. — Am Mittwoch erlebigte ber Monarch bie laufenben Regierungsgeschäfte unb hörte Vorträge. Heute, Donnerstag, soll bie Abreise zu ben Hofjagden nach Letzlingen erfolgen. — Dem Reichstage ist am Mittwoch nunmehr b i e neue Militärvorlage zugegangen, welche in Text unb Begründung ben schon bekannten Angaben fast ganz entspricht. Die Friebenspräsenzstärke bes beutschen Heeres an Gemeinen, Gefreiten unb Obergefreiten wirb für bie Zeit vom 1. Oktbr. 1893 bis 31. März 1899 auf 482068 Mann als Jahresdurchschnittsstärke feftgefteöt. Vom 1. Oktober ab werden die Infanterie in 711 Bataillone, die Kavallerie in 477 Eskadrons, die Feldartillerie in 494 Batterien, die Fußartillerie in 37 Bataillone, die Pioniere in 24 Bataillone, bie Eisenbahntruppen in 7 Bataillone, ber Train in 21 Bataillone formiert. Ein zweiter Gesetzentwurf hanbelt von ber Rekrutierung. Der Kaiser bestimmt banach für jebes Jahr bie Zahl bei in bas Heei unb bie Marine einzustellenden Rekruten. Der Gesamtbebarf an Rekruten wirb für bas unter preußischer Verwaltung stehende Reichsmilitärkontingent
herein unb bie Vögel zwitscherten vor bem Fenster auf den Rosenstöcken ihre Lieber.
„Sir Marc" begann Veronika endlich, „versprechen Sie mir, baß Sie mich nicht verraten werben!" „Ich verspreche es Ihnen," entgegnete er ernst, „ich werbe Sie nicht verraten. Doch wie war es möglich, baß Sie bas thun konnten?"
Sie sah ihn bestürzt an, während von neuem ihre Gestalt konvulsivisch erbebte. „Ist denn mein Verbrechen so strafbar?' fragte sie.
„Ja, denn es wäre entsetzlich, wenn bie, welche batmrch geschädigt wurden, Anklage gegen Sie erheben wollten." Ueberrascht hielt Sir Marc plötzlich inne, als er gewahrte, daß bei diesen Worten ein sanftes Lächeln über das bleiche Antlitz Veromka's glitt. Aber im nächsten Augenblick sah bas junge Mädchen nur noch trüber als zuvor vor sich hin. Umsonst legte sie sich bie Frage vor, was sie thun sollte, um ihrem Verlobten bas Vorgefallene begreiflich zu machen, — sie durste bas Geheimnis nicht verraten —
Dieser Entschluß war unumstößlich Sie bürste um alles in ber Welt das Gelübde nicht brechen, welches sie mit ben Hänben auf bem Herzen ihres toten Vaters abgelegt hatte unb sollte sie selbst des- halb die Liebe Marcs verlieren.
Mit stagendern Blick sah er sie an. „Vertrauen Sie mir Ihr Geheimnis."
„Ich kann es nicht," erwiderte sie, „ich bin mit eisernen Ketten gebunden, ich darf es Ihnen nicht offenbaren."
„So sagen Sie mir wenigstens das Eine," sagte btt junge Mann schmerzlich. „Wünschte ber Verstorbene, baß Sie das Testament vernichteten? Richtete er den Wunsch an Sie, es zu thun?"
„Nein," versetzte sie ruhig.
durch das preußische Kriegsministerium, für bie übrigen Reichs - Militärkontingente brach bie betr. Kriegsministerien auf bie Armeekorpsbezirke verteilt, und zwar nach bem Verhältnis ber im laufenben Jahre in diesen Bezirken vorhandenen, zur Einstellung in den aktiven Dienst tauglichen Militärpflichttgen, ausschließlich derjenigen ber seemännischen Bevölkerung. — Der „Reichsanzeiger" publiziert dieVerkehrs- orbnung für bie Eisenvahnen Deutschlands, bie vom Bundesrat in feiner Sitzung vom 15. b. Mts. beschlossen worben ist, unb am 1. Januar 1893 an bie Stelle bes Betriebsreglements für bie Eisenbahnen Deutschlanbs treten wird. — Dem Reichstage sind am Mittwoch bie Gesetzentwürfe über bas Auswanderungswesen und über den Reichsinvalidenfonds, ferner über Abänderung von Bestimmungen des Strafgesetzbuches 2C. (das Gesetz zur Bekämpfung ber Unfittlichkeit) endlich der Antrag Rintelen über bie Wiederaufnahme des Verfahrens, sowie bie Entschäbigung für unschuldig erlittene Strafen. — Der Bundesrat wird in seiner Donnerstagssitzung über bie neuen Steuergesetzentwüife für die Militärvorlage Beschluß fassen unb biefelben natürlich annehmen. — Der Senioren-Konvent des Reichstags hat am Mittwoch beschlossen, baß bie erste Lesung des Reichshaushalts am 30. November beginnen soll. Der Termin für Beratung ber Militärvorlage ist noch nicht festgesetzt. — Der preußische Minister bes Innern hat ein Gesuch ber beutschen Korbmacheriramng um Aufhebung derKorbrnacher- arbeit in ben Gefängnissen abschlägig beschicken, ba man einen einzelnen Arbeitszweig von bem Betriebe brach Gefangene nicht ausschließen unb dadurch bie anberen Arbeitszweige mehr belasten bürfc. — Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung für ganz Deutschlanb. Dem Reichstage ist ber Entwurf eines Gesetzes betr. bie Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung zugegangen. Danach soll am 1. April 1893 in Deutschland als gesetzliche Zeit bie mittlere Sonnenzeit des 15. Längengrades östlich von Greenwich (bie mitteleuropäische Zeit) eingeführt werben. Es wirb burch bieses Gesetz, nachbem mehrere Staaten, wie Württemberg, Baben unb Elsaß-Lothringen, bie mitteleuropäische Zeit bereits für ben gesamten behördlichen Dienst eingeführt haben und bie preußische Eisenbahnverwaltung bie Einführung auch für ben äußeren Dienst in nahe Aussicht genommen hat, toieber ein einheitlicher Zustand bezüglich ber amtlichen Zeitrechnung für ganz Deutschlanb geschaffen.
— (Fürst Bismarck unb bie Emser
„Wollen Sie mir nicht vertrauen?"
„Ich vermag es nicht," versetzte sie.
„Wenn hier ein Geheimnis herrscht unb Sie es mir erklären wollen, bann thun Sie es, doch wenn Sie bas nicht können, so muffen wir von einander scheiben."
Veronika wandte sich ab, um die Thränen zu verbergen, die ihr in die Augen traten. „Scheiben," flüsterte sie vor sich hin, „scheiben!"
„Ja," antwortete er kalt. „Wenn Sie mir nicht das Vertrauen schenken, Ihr Geheimnis mit Ihnen zu teilen, bann, Veronika, müssen sich unsere Wege trennen. Wir müssen scheiden unb wenn mir bas Herz darüber bräche Meine Ehre verbietet mir, einem Mädchen meine Hand zu reichen, welches aus freien Stücken das Testament eines Toten vernichtet und deshalb, Veronika, müssen wir uns trennen."
„Trennen!" sprach sie mit schwacher Stimme nach. „Ich glaubte, daß Sie mich liebten und die Siebe soll keiner Wandlung fähig fein "
„Cb ich Sie liebte ?" rief Sir Marc schmerzlich- „Ich liebe Sie noch trotz allem, was Sie gethan haben, aber Ihr Geheimnis trennt uns!"
»Sie dürfen mich nicht verlassen, Marc," stieß sie hastig hervor, indem sie ihm ihre Hände ent« gegenftredte.- „Ohne Sie ist mir das Leben nichts. Sie dürfen nicht von mir gehen."
„Unb dennoch kann ich nicht anders, Veronika," entgegnete er, von ihr jurüdtretenb, „wenn Sie mir das Geheimnis nicht erklären können, bürfen wir uns niemals angehören."
Da"- junge Mädchen hörte diese Worte unbeweglich an. Es war ihr, als vernähme sie den Ausspruch ihres Todesurteils. Regungslos stand sie da; das bleiche Antlitz senkte sich vor dem durch-