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Erstes Blatt
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Trulfche
alle Wunden will dies Fest aufreißen, nicht will cs uns anleiten, uns an unserm eigenen Schmerz zu weiden. Vielmehr will es uns den Schmerz, den der Verlust geliebter Toten brachte, überwinden lehren, indem es in uns die Zuversicht begründet, daß der Entschlafenen bestes Teil uns unverloren ist, aufgehoben in der Gemeinde der Seligen.
So vergessen wir heute den Schmerz und und gedenken der geliebten Toten; gedenken ihrer, nicht weil's so Sitte ist, weil's so rührend, weil's so schön ist, sondern weil wir ihnen treu sind, die uns einst verbunden waren, weil wir Gott danken wollen, der sie uns gab; gedenken ihrer nicht als der Toten, der Verlorenen, sondern als der Lebenden; gedenken vor Allem Dessen, dem wir es zu danken haben, daß das Grab uns nicht mehr eine Stätte des Dioders und der Verwesung, sondern ein Ein- gang zum Leben ist.
sich noch dazu aufs hohe Pferd und schreien in alle vier Winde aus, man sei sich selbst genug und könne Deutschland entbehren. Die lieben Seelchen haben also schon wieder vergessen, daß von ihrer Seite der Anstoß zu den Vertragsverhandlungen ausging. Die Moskowiter sind wie der Fuchs, der vergebens nach den Trauben geschielt hat.
Der alljährlich zusammentretende Parteitag der deutschen Sozialdemokratie tagt in diesem Jahre in Berlin. Charakteristisches Kennzeichen der Verhandlungen ist, daß der Respekt vor der Parteileitung sehr herabgegangen ist. Die Krikik ist scharf genug und die Delegierten nehmen kein Blatt vor den Mund. Besonders hat Herr Liebknecht als Leiter deS Zevtral- organs „Vorwärts" etwas auszustehen gehabt. Die Agitation für die noch ausstehenden Ersatzwahlen zum Reichstage ist eine sehr lebhafte, es scheint, als ob die Parteien besonderen Wert darauf legten, ihre Stärke im rechten Lichte zu zeigen gerade angesichts der bevorstehenden Beratung der Miliiärvorlage tat Reichstage. Namentlich lenken die Vorgänge in den Wahlkreisen Stuhm-Marienwerder, wo nicht weniger als sechs verschiedene Kandidaten aufgestellt sind und es sich um Erhaltung des Mandates in deutschen Händen gegenüber den Ansprüchen der Polen handelt, und in Friedeberg - Arnswalde, wo der bekannte Antisemitenführer Rektor Ahlwardt aufgestellt ist, die besondere Aufmerksamkeit auf sich. Die Cholera in Hamburg ist nunmehr als erloschen zu betrachten und die Stadt für seuchenfrei erklärt. Die getroffenen Maßregeln sind demzufolge wieder aufgehoben.
In Wien war die letzte Woche eine solche der Fürstenbesuche: Der russische Kronprinz, Großfürst Nikolaus und der König Karl und der Kronprinz Ferdinand von Rumänien statteten nacheinander dem Kaiser Franz Joseph Besuche ab und wurden in der Donaustadt mit allen ihnen gebührenden Ehren empfangen. An die Visite des ältesten Sohnes des Zaren knüpften sich mancherlei Erörterungen; Wiener Zeitungen sprachen von dem Ereignis als von einem wichttgen Friedenssymptom, aber hinterher kühlte sich diese enthusiastische Auffassung ganz bedeutend ab. Die Dinge bleiben genau so, wie sie vorher gewesen sind. Das geht schon aus der Thatsache hervor, daß Rußland mit seinen Truppenkonzenttierungen an der deutschen und österreichischen Grenze ganz gemütlich fortfährt. Die Ministerkrisis in Budapest ist zu Ende. Der frühere ungarische Finanzminister Wekerle hat das neue Kabinett gebildet, dessen Programm vor allem eine energische Ausbildung der kirchenpolitischen Gesetzgebung bildet.
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Gittes Ihnt,
Die heutige Nummer umfaßt zwölf Seiten.
Wochenschau.
Die letzte Woche vor dem Beginn der Verhandlungen im deutschen Reichstage hat noch allerlei Sensationsnachrichten bezüglich der neuen Militärvorlage heroorgebracht. Bald hieß es, der Kaiser selbst stehe dem Gesetzentwürfe, der doch in seinem Auftrage dem Bundesrate unterbreitet worden ist, sehr kühl gegenüber, bald wurde gesagt, ein Teil der deutschen Fürsten, an der Spitze der König von Sachsen, sei wenig von der neuen Heeresorganisation erbaut und wolle den Kaiser ersuchen, die Vorlage wieder zurückzunehmen. Dann tauchten Meldungen auf, es beständen Schwierigkeiten wegen der Deckung der Kosten, welche die Heeresverstäikung erfordere, und endlich hieß es, die Ablehnung der Neuforderung sei so gut wie entschieden, der Reichskanzler Graf Caprivi werde seinen Posten aufgeben und der Reichstag in naher Zeit aufgelöst werden. Alle diese Nachrichten sind nichts Anderes als der Ausdruck der verschiedenen Strömungen und Gegenströmungen in unserem politischen Leben, aber nicht im Mindesten sachgemäße That- sachen. Es steht heute nur so viel fest, daß der Reichstag bei seinem Zusammentritt in nächster Woche die neue Militärvorlage vorfinden wird; was weiter geschehen soll, das wird dann von dem Votum des Parlamentes abhängen. Das ist allerdings zutreffend, daß sich die bisher wenig günstigen Aussichten für die geplante Neuordnung bis zur Stunde nicht gebessert haben; die Abneigung gegen die große Neubelastung ist sehr bedeutend, und es muß schon etwas Außerordentliches geschehen, wenn ein totaler Umschwung in den Anschauungen des Reichstages eta-
tteten soll. Es war mit bezug hierauf die Rede von dem Abschlüsse eines französisch-russischen Bündnisses, aber eine Bestätigung dieser Meldung ist nicht erfolgt. Dieselbe ging von Paris aus und war wohl nur ein Versuch des russischen Finanzministers, sich die Franzosen für eine neue Anleihe geneigt zu machen. Die erste Beratung der preußischen Steuerreformgesetze hat int Berliner Abgeordnetenhause begonnen. Wenn die Gesetze auch schwerlich ohne tiefgreifende Aenderuugen angenommen werden, so scheint doch an einem schließlichen positiven Resultat kein Zweifel zu sein.
Unser Kaiser hat den Besuch des Königs Albert von Sachsen zur Teilnahme an der Hofjagd in Königs - Wusterhausen empfangen, der, wie schon erwähnt, irrtümlich mit der Militärvorlage in Verbindung gebracht wurde. Es hieß dann auch noch, der König von Sachsen bemühe sich wegen einer Versöhnung des Kaisers mit dem Fürsten Bismarck, aber auch diese Angabe hat sich nicht als zutreffend erwiesen. Der Kaiser entsprach noch einer Jagdeinladung nach Wernigerode zum Grafen Stollberg und begab sich dann mit dem aus Paris in Berlin eingetroffenen Großfürsten Wladimir von Rußland zur Jagd nach der Göhrde. Großfürst Wladimir, der älteste Bruder des Zaren, ist von den gesamten russischen Prinzen so ziemlich der Einzige, welcher Dank seiner geistvollen deutschen Gemahlin dem Deutschen Reiche ein warmes und herzliches Interesse entgegenbringt. In der kommenden Woche wird der Kaiser bekanntlich den Reichstag persönlich eröffnen.
Viel Aufmerksamkeit hat eine neue Enthüllung des Fürsten Bismarck in den „Hamb. Nachr." erweckt, worin er bestätigt, die Depesche König Wilhelms I. ans Ems über die bekannten Vorgänge mit Benedetti abgeändert zu haben, weil ihm daran lag, reine Bahn zu machen und die Stellung Deutschlands zu Frankreich klar zu stellen, — für immer. In fremden Zeitungen wird nun behauptet, Fürst Bismarck habe die berühmte Depesche gefälscht und sei der eigentliche Kriegsanstifter somit gewesen. Die Dinge liegen aber so, daß Frankreich bereits beleidigend aufge- treten war, und Fürst Bismarck die Depesche nun so redigierte, daß keine Versumpfung der ganzen Angelegenheit mehr möglich war. Immerhin wäre es vielleicht besser gewesen, diese Angelegenheit nicht an die große Glocke zu hängen; es dürfte nunmehr an manchen Stellen wieder eine recht unliebsame Deutschenhetze geben. Die von vornherein wenig ansprechenden Handelsvertragsverhandlungen zwischen dem Deuffchen Reiche und Rußland erscheinen jetzt völlig aussichtslos. Die Petersburger Heroen des Moskowitettums setzen
t Zum Totenfest.
Totenfest — wie kommen Feuer und Wasser, Tag und Nacht zusammen? Tod und Fest — Fest und Tod? Gewiß sagt der Dichter mit Recht: „Das Leben ist der Güter größtes md)t !"■
aufhört? Je und je ist dem Menschen der Tod ein Schrecken gewesen.
Selbst in dem Volke des alten Bundes heißt es: „Wird man in den Gräbem erzählen deine Güte?" oder: „Wer wird dir im Totenreich (Hades) danken?" Und der moderne Mensch sagt wohl: „Der Tod ist mir gleichgültig!" Wohl drängt sich in unserer nervösen Zeit mit ihrem krankhaften Empfinden Tausenden der Wunsch auf: „O lüg’ ich in der kühlen Erde und alles, alles wäre still!" Aber gerade die letztvergangenen Tage mit ihrer oft wahnwitzigen Angst vor der drohenden Seuche, die Taufende dahingerafft, zeigen, tote die Menschheit noch immer unter dem Seepter des Königs der Schrecken zittert.
Die Natur entsetzt sich vor der furchtbaren Katastrophe, wo Leib und Seele ans einander gerissen werden. Dazu sagt uns eine Stimme in der tiefsten Brust, daß das Grab nicht das Letzte sein könne, daß auch uns eine Frist gesetzt sei, zu sterben, und danach — ja, was bann noch? — danach das Gericht.
Welch eine Macht war nötig, um die Mensch- hest von diesem Schrecken zu erlösen — nicht sie darüber wegzutäuschen, sondern wirklich zu erlösen, so daß auch ein ernster, nüchterner Mann sagen darf: „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" Ist es zu verwundern, daß nur ein Wunder es zu Stande brachte? Ein Wunder? Ist Jesu Auferstehung nicht ein ebenso gesetzmäßiges Geschehnis, wie etwa die Auflösung des Wassers in Dampf, ober seine Erstarrung zu Eis? Allerdings nach einem anderen „Naturgesetz", nach dem „Naturgesetz
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Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureanr von Haasenstein u. Vogler in ,
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. StttDTflQnfl. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. M *1 ö o
Daube n. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
in der Geisteswelt."
Gewiß, auch wir trauern noch über unsere Toten, aber wie die, die Hoffnung haben. Mcht
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
** 8tt!ee M, Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktton und ^Expeditton: Markt 2h"* **
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Dieier tinl ^er was sollen alle anderen Güter, wenn das Leben mb madjtr * ..... ..... . — . .
Veronika.
Roman von Jenny Piorkowska
(Nachdruck verboten.]
(Fortsetzung.)
en (6771 el, 20.
In heftiger Erregung fuhr Veronika plötzlich tot einen Schritt zurück; ein fast überirdischer Glanz lag auf ihrem Antlitz.
„Um Deines toten Vaters willen!" schluchzte Lady Brandon.
„Wohlan!" sprach Veronika endlich in dumpfem Tone, „ich will es thun, ich will das Testament lerbrennen und das Geheimnis treu behüten, bis ich sterbe — selbst im Tode noch will ich es be
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Lady Brandon erhob sich und führte das junge Mädchen an die Seite des Verstorbenen. „Lege Deine Hände auf feine Brust, hier auf fein Herz," sagte sie, „und nun schwöre mir, daß Du nie das Geheimnis Deiner Geburt und Herkunft verraten willst."
Veronika that, was Katharinens Mutter von ihr verlangte. Dann neigte sie sich zu dem Vrr- siorbenen nieder und berührte mit ihren Lippen seinen starren Mund.
„Dieses Geheimnis soll zwischen uns liegen, Vater," sprach sie; aber plötzlich fuhr sie erschreckt zurück und eilte auf Lady Brandon zu, welcher eine Ohnmacht die Sinne zu umnachten schien. Der Kampf war zu heftig für sie gewesen und kraftlos sank sie der bestürzten Veronika in die Arme.
Das junge Mädchen ließ sie auf einen Sessel uieder und zog dann eilig die Glocke. Diener eilten herbei und trugen die bewußtlose Lady mit Worten des Bedauerns auf ihr Zimmer, während Veronika, wie von einem bangen Traum umfangen, in ihr Gemach zurückkehrte.
Nicht lange war sie Erbin ron Schloß Brandon "gewesen, — nicht lange hatte sie sich Sir Jaspers Tochter genannt. Alles Edle und Höhere ihrer Natur war durch Lady Brandons leidenschaftliche Bitte in ihr erweckt worden. In ihrer Begeisterung vergaß sie ganz, was das Opfer sie kosten würde. Sie dachte nur daran, daß sie Katharinens Glück sicherte und den ruhmvollen Namen ihres Vaters rettete.
Stumm und still saß sie da, während draußen auf den Zweigen der Bäume vor dem Fenster die Vögel zwitscherten und der Sonnenschein die ganze heitere Welt erhellte. Wie lange sie so verharrt, wußte sie selber nicht. Sie sann darüber nach, daß ihr goldener Traum vorüber war und daß sie nun bis zu ihrem Tode Veronika di Cintha bleiben würde.
Plötzlich erhob sie sich von ihrem Sitze. Das Testament mußte verbrannt werden, bevor sie Lady Brandon wieder sah. Sie wollte es nicht lesen Das mußte nur den Schmerz in ihr auf’« neue erwecken.
Sie nahm es aus dem Kasten, in den sie es gelegt hatte. Sie las die Aufschrift: „Der letzte Wille und das Testament vor Sir Jasper Brandon, Baron von Hurstwood." Sie küßte dm Namenszug und ihre Thränen perlten darauf nieder. Auf welche Weise konnte sie es vernichten.
Seltsam, anstatt aus Papier, war das Testament auf starkes Pergament geschrieben, das sie weder zerreißen noch zerschneidm konnte. An diesem warmen Julstage war nirgends Feuer im Kamin Sie konnte sich nicht in die Wirtschaftsräume begeben, um das Schriftstück zu verbrennen; das wäre ausgefallen und hätte möglicherweise unangenehme Folgen Hervorrufen können. Es blieb ihr nichts
anderes übrig, als in ihrem eigenen Zimmer ein Feuer anzünden zu lasten, um das Testament hier zu verbrennen.
Auf ihr Klingeln erschien Klara Matton, ein junges Mädchen, welches sie auf Sir Jaspers Rat zu ihrem Kammermädchen genommen hatte. Sorgfältig verbarg sie das Testament und hieß die Eintretende ein Feuer im Kamin anzuzünden.
„Feuer?" fragte das Mädchen, hier im Kamin Miß?"
„Ja," entgegnete Veronika.
„Aber," wendete das Kammermädchen ein, „es ist ein warmer Tag heute, Miß."
„Hier im Zimmer empfindet man nichts von Wärme," fagte Veronika.
Und als das Kammermädchen sah, wie es Veronika durchschauerte, glaubte sie, dieselbe sei vielleicht erkältet. Aber immerhin war es ein sonderbares Begehren an einem warmen Junitag; und während Klara Morton das Feuer anzündete, sagte sie sich im Stillen wiederholt, daß ihre Herrin einen besonderen Grund dafür haben muffe, zu dieser ungewöhnlichen Zeit ein Feuer anzünden zu lasten; ttotzdem gehorchte sie. Aber das Feuer wollte nicht brennen. Drei- bis viermal ging es aus und Veronika mußte Klara immer wieder her beirufen.
„Wie fest sie darauf besteht!" dachte das Mädchen. „Wozu kann sie nur das Feuer gebrauchen wollen? Dahinter ist sicher ein Geheimnis verborgen"
Endlich brannte das Feuer und Veronika verschloß die Thür. Hierauf holte sie das Testament wieder hervor. Jetzt hielt sie es in der Hand, sah erst nach der Pergammtrolle und bann in die Stammen. Reichtum, Ehre, Stellung, Glück, ein edler Name — alles das wurde mit dem Dokument
vernichtet, wenn sie es in die Flammen warf. Durste sie es verbrennen?
„Ich will es thun," sagte sie nach einer langen, dumpfen Pause. „Ich will das Opfer bringen, um das Glück meiner Schwester zu bewahren Ich thue es aus Dank für ihre Liebe für mich und werde es nie bereuen."
Mit den letzten Worten war sie dem Karnin näher getreten, nun schütte sie das Feuer auf und legte das Pergament mitten in die Glut hinein. Im nächsten Augenblick stieg ein dichter Rauch auf und Veronika atmete freier, sie glaubte das Testament verbrannt Einige Minuten hatte sie regungslos in die Glut gesehen, als plötzlich hastig an die 2Hür geklopft wurde, — wer konnte das fein?
„Wer ist da?" rief Veronika.
„Ach, Miß di Cintha," erwiderte die (Stimme Klara Mortons, „ich habe eine Bitte an Sie."
Veronika öffnete die Thür und das Kammermädchen sah erstaunt in das blaffe Antlitz ihrer jungen Herttn. „Ich habe Ihnen eine Taffe Thee gebracht, Miß," sagte sie, „ich dachte, es würde Jhnm vielleicht gut thun."
Ihr scharfes Auge bemerkte den dichten Rauch im Kamin. Sie zog sich ohne ein Wort zurück, kehrte aber in wenigen Augenblicken schon voll Hast zurück.
„Miß di Cintha," rief sie, „wenn Sie doch einmal zu Lady Brandon Jammen wollten; ich habe schon zu wiederhottenmalen bei ihr angeklopft, tonn aber keine Antwort bekommen. Ich fürchte, daß ihr etwas zugestoßen ist."
Und Veronika eilte fort, ohne zu bemerken, daß das Mädchen allein im Zimmer zurückblieb.