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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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liebsam ausgenommen worden wären. Nicht „um den Krieg noch heißer zu entflammen, wie sich ein nattonalliberales Blatt ausdrückt, sondern um demütigende Friedenssituationen und die Lahmlegung der nationalen Entwicklung zu hindern und um diese nationale Entwicklung in den günstigen Weg gemeinsamer Kämpfe aller Deutschen gegen erneute französische Uebergriffe zu leiten, war der Krieg notwendig. Wäre er unterblieben und an seine Stelle ein fauler Friede mit Beibehaltung der Maingrenze getreten, so wäre damit auch die junge Blüte des Norddeutschen Bundes wahrscheinlich geknickt gewesen, ohne die Frucht der Reichs-Einigung zu bringen.4 Diese Enthüllung bringt die für Viele neue Thatsache, daß der Krieg dem deutschen Reiche nicht allein aufgedrängt wurde, sondern auch Fürst Bismarck mit seiner Herbeiführung einverstanden war und dafür sorgte, daß die Sache nicht wieder einschlief. Frankreich that Deutschland gegenüber den ersten beleidigenden Schritt und der damalige Bundeskanzler Graf Bismarck war sofort entschlossen, den Krieg, der früher oder später doch einmal unvermeidlich gewesen wäre, zu führen, um seine nationale Politik zum Abschluß zu bringen. Die französische Kriegserklärung, die für alle Deutschen eine Ueberraschung war, war also für den Fürsten Bismarck keine aufregende, sondern eine erwünschte und herbeigesehnte Botschaft. Nach der Gründung des deutschen Reiches hat dann Fürst Bismarck diese Politik des Krieges zur rechten Zeit fteilich nicht mehr vertreten; er verurteilte in einer Reichstagsrede einen Angriffskrieg bekanntlich auch für den Fall, daß der Erfolg von vornherein sicher war. Hätten andere Tendenzen noch Geltung gehabt, dann hätte der Dreibund nur im Sommer 1891, als in Rußland die Hungersnot einbrach, loszuschlagen brauchen; der gordische Knoten der europäischen Frage wäre wahrscheinlich heute zerhauen.
Deutsches Reich.
Ilerkirr, 16. Novbr. UnserKaiser, welcher sich am Montag Nachmittag von Potsdam aus zur Teilnahme an Jagden nach Wernigerode begeben hatte, ist dort am Abend eingetroffen und glänzend empfangen worden. Am Dienstag Morgen wurde dem Kaiser von der städtischen Mufikgesellschaft ein Hornquartett dargebracht. Um 8 Uhr fand sodann bei prachtvollem Wetter der Aufbruch zur Jagd statt. Es wurden zwei freie Suchen im Hasseröder Saupark abgehalten. Das Ergebnis war sehr gut.
Auf der Rückfahrt nach Wernigerode wurden dem Kaiser von der Bevölkerung lebhafte Ovationen dargebracht. Am Abend erfolgte die Rückreise nach Potsdam. — Zur Abhaltung einer größeren Hofjagd wird sich der Kaiser am 16. d. M. früh nach der Höhrde begeben und am nächsten Tage nach Potsdam zurückkehre». — Die Segenskirche in West- Reinickendorf ist am Dienstag in Gegenwart der Kaiserin geweiht worden. — Der Bund es rat des deutschen Reiches hielt am Dienstag in Berlin eine Sitzung ab. Eine Anzahl von Etats-Kapiteln wurden in derselben angenommen und die Militärvorlage zu beraten begonnen. Die Frage der Kostendeckung steht noch aus. Der Antrag Bayerns wegen des Hausiergewerbes ging an die Ausschüsse. — Die nach Berlin berufenen Generalsuperintendenten der preußischen Landeskirche haben am Dienstag ihre Beratungen über die Streitsache wegen des Apostolikums begonnen. Die Verhandlungen, an denen auch der Oberkirchenrat und der Generalsynodalvorstand teilnahmen, werden wahrscheinlich mehr als einen Tag in Anspruch nehmen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." weift den in letzter Zeit vielfach verbreiteten Klatsch von neuen Verhandlungen unter den deutschen Bund es fürsten über die Militärvorlage mit folgenden Zeilen zurück: „In stets gut unterrichteten Abgeordnetenkreisen, welche Fühlung mit maßgebenden Stellen haben, versichert man mit aller Bestimmtheit, daß die Zeitungsmeldung über eine Verstimmung der deutschen Fürsten wegen der Militärvorlage ein reines Fantasiegebilde sei, und daß auch auf der letzten Jagdzusammenkunft des Kaisers mit dem König Albert von Sachsen in Königs-Wusterhausen und während des daran anschließenden kurzen Aufenthaltes des Königs Albert in Berlin in keiner Weise über die Militärvorlage verhandelt worden sei. — Der frühere preußische Eisenbahnminister von Maybach vollendet am 29. November sein 70. Lebensjahr. Während seines diesjährigen Sommeraufenthaltes in Engadin wurde er von einem ausschlagenden Pferde getroffen und verletzt. Die Folgen dieses Unfalles sind aber völlig ausgeglichen und Herr v. Maybach, der seit einigen Wochen wieder nach Berlin zurückgekehrt ist, erfreut sich z. Z. der besten Gesundheit. — Der 150. Geburtstag des Feldmarschalls Fürsten Blücher wird am 16. Dezember d. I. festlich begonnen werden. In militärischen Kreisen werden Anstalten zu einer Gedächtnisfeier getroffen. — Bei der Veranlagung zur preußischen Einkommensteuer für das laufende Jahr hatten mehrfach die Veran
lagungskommissionen behufs rechtzeitiger Beendigung des Veranlagungsgeschäfts das Einkommen der Steuerpflichtigen festgesetzt, ohne auf die Angaben in den Steuererklärungen Rücksicht zu nehmen und bevor die im § 38 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes und in den Artikeln 55 und 57 der ministeriellen Anweisung vom 5. August 1891 vorgeschriebene Beanstandung der betr. Steuererklärung stattgefunden hatte und alle Beweismittel zur Feststellung der Wahrheit und Vollständigkeit der von dem Steuerpflichtigen gemachten Angaben erschöpft waren. Infolge dessen sind, wie verlautet, die Vorsitzenden der Einkommensteuer-Berufungskommissionen für die bevorstehende Veranlagung zur Einkommensteuer vom Finanzminister angewiesen worden, die Vorsitzenden der Veranlagungskommissionen auf die pünktliche Befolgung der gedachten Vorschriften aufmerksam zu machen. — Wie das „Laubaner Tgbl." erfährt, bestimmt eine erst kürzlich erlassene Verfügung des Justizministers von Schelling betr. die zulässige Dauer der Schöffengerichtssitzungen, daß die Richter bei Feststellung des Verhandlungsplanes darauf Bedacht zu nehmen haben, die Ermüdung der Schöffen und demzufolge eine mögliche Beeinträchtigung des Urteils durch kürzere Sitzungen zu vermeiden. Die Dauer derselben soll deshalb in Zukunft 3 bis höchstens 5 Stunden nicht überschreiten. Dadurch wird dann aber eine Vermehrung der Zahl der Sitzungen erforderlich. — Die „Hamb. Nachr." schreiben: „Das „Berl. Tagebl." veröffentlicht in seiner Morgenausgabe vom 8. November einen Artikel über die Kriegsgefahr im Jahre 1875, der deshalb unser Interesse erregt, weil das Blatt die Einzelheiten seiner Ausführungen nur aus den Archiven des Auswärtigen Amtes erhalten haben kann. Die Sache ist um so auffälliger, als kürzlich in der „Allg. Ztg." darauf hingewiesen wurde, daß das „Berl. Tagebl." die richtigen Ziffern aus der streng geheim gehaltenen Militärvorlage lange vor den entsprechenden Mitteilungen in den „Berl. Polit. Nachr.4, der „Post4 u. s. w. gebracht habe. Es hat den Anschein, daß neuerdings die freisinnige Presse zu offiziösen Funktionen benutzt wird und sich benutzen läßt." — Ein anderer Artikel des Hamburger Kanzlerblattes „Haltlose Kritiken4 weist verschiedene Behauptungen zurück, die in der fteisinnigen Presse an die Unterredung des Fürsten Bismarck mit Hans Blum geknüpft wurden. Es handelt sich dabei lediglich um Dinge von geschichtlichem Interesse. — Der sozialdemokratische Parteitag, der am Dienstag in Berlin seine diesjährigen Verhandlungen
Fürst Bismarck
fährt fort, hochinteressante Enthüllungen zur Geschichte des neuen Deutschen Reiches zu geben. Es ist wiederholt behauptet, Fürst Bismarck habe 1872 in der sogenannten Emser Depesche, welche die Vorgänge in dem rheinischen Bade zusammenfaßte, sich nicht ganz genau an den Thatsachen gehalten, sondern hervorgehoben, was ihm für seine politischen Pläne am besten paßte. An diese Erörterungen knüpft die nachstehende, vom Fürsten Bismarck selbst herrührende Darlegung in den „Hamb. Nachrichten4 an: „Die Vorgänge bei der Veröffentlichung der Emser Depesche find in der Presse aufs Neue diskutiert worden; dabei hat man das Verhalten des damaligen Bundeskanzlers Grafen Bismarck häufig als eine bedenkliche Md tadelnswerte Sache dargestellt. Logisch wäre daraus zu schließen, daß alle Diejenigen, welche so sprechen, es lieber sehen würden, wenn der Krieg mit Frankreich überhaupt nicht geführt worden wäre. Wenn Graf Bismarck damals durch die Veröffentlichung der Emser Depesche darauf hingewirkt hat, die Franzosen bis zur vollen Uebernahme der Initiative und der Schuld an dem Kriege zu reizen, so glauben wir, daß der damalige Leiter der deutschen Politik fich hiermit um Deutschland wohl verdient gemacht hat. Wäre die ftanzösische Kriegserklärung damals nicht erfolgt, wäre der ganze Krieg unterblieben, so blieb die Thatsache bestehen, daß Deutschland in einer spanischen Angelegenheit von Frankreich [grundlos bedroht, in öffentlichen französischen Verhandlungen beschimpft und herausgefordert war, und sich vor diesen Drohungen und Beschimpfungen von seiner eingenommenen Stellung zurückgezogen hatte. Es wäre in eine ähnliche Lage gekommen, wie sie 1850 den nationalen und liberalen Politikern als das Ergebnis von Olmütz erschien. Thatsächlich wäre die Lage von 1870 aber demütigender gewesen, als die der Olmützer Zeit, weil in Olmütz Oesterreich । im Bunde mit Rußland auftrat und der österreichischen
Politik wirklich österreichische Interessen zu Grunde lagen, während die französischen Herausforderungen - 1870 rein mutwillig und händelsüchtig waren. Nur durch den gemeinsamen Krieg gegen Frankreich war die deutsche Einheit zu vollenden. Erfolgte der Kampf nicht, so hatte Norddeutschland eine schwere Schädigung seiner nationalen Ehre und seiner nationalen Aufgaben weg und konnte sich aus der ehrverletzten j poge, in die es geraten war, nur durch Neuschaffung vielleicht ungeschickter Kriegsfragen retten, die nicht kblos im Auslande unverstanden geblieben oder un-
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^ °^^^2nserlE»Ssbtzr für di« gefotitaie Zeile Donnerstag, 17. November 1892. MvsiemFrankftirt°.M., Be^n Münchenu.Köln; G.L.
£ Pf?- Reklamen wr die Zelle 85 Prgi Daube tu Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Veronika.
Roman von Jenny Piorkowska
» sRachdruck verboten.j
(Fortsetzung.)
Den ganzen übrigen Tag befand Jasper sich in einer heftigen Unruhe. Als der Abend hereinbrach, bat 'rr Katharine, ihm die Lieder, die er so gern hörte, Vorzusingen, — die Lieder, die er am meisten liebte tob Veronika war es, als füllten sich seine Augen Mit Thronen.
Katharine hatte einige Lieder vorgetragen und soeben eine Lieblingsmelodie chres Vaters beendet, «ls derselbe sie plötzlich zu sich rief. Sie kniete *6en ihm nieder und er zog ihren blonden Kopf en seine Brust.
„Mein Kind, mein Liebling,4 sprach er, „bin tch gut gegen Dich gewesen?4
„Immer, Vater,4 versetzte sie.
„Hast Du ein glückliche« Leben geführt, Katharine, sprich?4
»Ja,4 antwortete sie. „Vater, Du weißt, daß ich nie Kummer und Sorge gehabt habe, daß ich seit meiner Kindheit keinen traurigen Augenblick kannte.
„Gott sei Dank dafür!4 sagte sie innig. „Kacha- tine, wenn ich sterben und Dich verlaffen sollte, — würde Dich irgend jemand zu dem Gedanken veranlassen können, daß ich hart gegen Dich gewesen fei, — würde irgend etwas imstande sein, Deine Liebe zu mir zu schmälern?4
„Nein, nie Vater!4 rief sie, unter Thränm lächelnd, indem sie ihre Arme innig um seinen Nacken schlang und ihn herzlich küßte. „Ich liebe Dich so rältlich, Vater,4 sprach sie, ihn liebkosend, „mehr als ich es Dir sagen kann und ich wünsche sehn- lichst den Tag herbei, wo Du wieder, wie früher,
Deine volle Gesundheit besitzen wirst.4 Sir Jasper lächelte trübe, als er die blonden Locken von der Stirn seines Lieblings zurückstrich und in ihre großen, so kindlich dareinschauenden Augen blickte. Einige Minuten lang saßen Vater und Tochter sich schweigend gegenüber, dann beugte er sich zu ihr nieder und ihr schönes Antlitz zwischen ihre beide Hände nehmend, küßte er sie zärtlich.
„Gute Nacht, mein Kind,4 sagte er, sie wiederholt liebkosend, „möge der Himmel Dir seinen Segen geben!"
Sie wunderte sich über seine feierlichen Worte, ohne daß ihr die leiseste Ahnung kam, daß sie seine Stimme zum letzenmale gehört haben sollte.
„Du scheinst mir heute Abend sehr leidend zu ein,4 bemerkte Lady Brandon sorgenvoll.
„Es wird vorüber gehen,4 entgegnete er, „ich habe ein seltsames Herzpochen und fühle mich sehr erschöpft4
„Wenn Du doch Sir William Fletchen konsul- ultieren wolltest,4 sagte die Lady, „er soll der beste Arzt in ganz England sein."
„Ich will es mir überlegen," gab Sir Jasper zur Antwort.
Es war eine herrliche Juninacht, eine jener Nächte, in denen es gar nicht dunkel zu werden cheint. Veronika hatte in ihrem Gemach über eine Stunde am offenen Fenster gestanden, als plötzlich eine Dienerin eintrat und sie bat, sich nach Sir Jasper's Zimmer zu begeben, der Kranke habe nach ihr verlangt.
„Ist Sir Jasper kränker geworden?" fragte Veronika bestürzt-
„Sein Diener sagte, er sei sehr krank, Miß," erwiderte das Mädchen.
Ohne Säumen verließ Veronika ihr Zimmer.
Sie trug noch das elegante schwarze Spitzenkleid mit roten Blumen, nur die Diamantsterne hatte sie aus ihrem Haar genommen und dasselbe fiel in glänzend schwarzen Locken über ihre Schultern herab. Auf ihrer Brust glänzte ein Kreuz von Rubinen.
Sie erreichte die Thür des Zimmers, — dieselbe war nur angelehnt und Lady Brandon stand nahe derselben. Sie sah sehr blaß und besorgt aus. „Ich begreife es nicht, Veronika," flüsterte sie.
„Sir Jasper hat nach mir und Dir geschickt, er wünscht uns zu sprechen. Es soll jedoch niemand weiter zu ihm kommen. Er sieht so feit» am aus, so daß ich mich fast ängstige. Komm jerein. Veronika trat an das Lager des Kranken und der Ausdruck seiner Augen überraschte sie chmerzlich
„Schließt die Thür," murmelte er-, „es darf mich niemand unterbrechen. Marie, meine geliebte Frau, komme her. Du bist es, die mir verzeihen muß. Ich habe gegen Dich gesündigt, aber mein Unrecht ist mir stets in besserem Lichte erschienen, als in dem ich's jetzt sehe.
Eine Sünde, von der ich kaum weiß, wo das Unrecht beginnt und wo es endet — eine Sünde, meine Marie, deren Strafe auf ein unschuldiges Haupt fällt.
Veronika, treten Sie näher zu mir. Ich habe Sie rufen lassen — ich habe Ihnen eine Geschichte zu erzählen. Knieen Sie hier her, wo ich Ihr Gesicht sehen kann. Richten Sie diese Augen — die Augen der toten Giulia — bis zum letzten Ülugenblicke auf mich, damit meine Kraft und mein Mut mich nicht verlassen. Und Du, Marie, der ich Unrecht gethan habe, gieb mir Deine Hand, ich jabe Euch ein Geheimnis zu enthüllen."
Die Nachtlampe war halb beschattet, ihr matter
Schein fiel auf das blaffe Gesicht des Kranken, auf seine weißen, abgezehrten Hände, — das trübe Licht beschien auch die zwei knieenden Gestalten, Veronika s schönes Gesicht und Lady Brandon's angstvolle Züge.
Wenn der Wind sich regte, streifte ein großer Klematiszweig mit geheimnisvollem Rauschen das Fenster. Sonst herrschte eine tiefe Stille ringsum» her; eine herrliche, feierliche Sommernacht lag über die schöne, schlafende Erde ausgebreitet.
Sir Jasper erzählte die Geschichte einfach und deutlich. Er gab seine Beweggründe an, tadelte seine eigene stolze, empfindliche Zurückhaltung, seine Schwäche und Thorheit, die ihn so tief in's Unrecht gestürzt hatte. Lady Marie hörte ihm mit stillen, bitteren Thräneu zu.
„So warst Du schon einmal verheiratet, Jasper, und sagtest Du mir nie davon," schluchzte sie „und ich glaubte immer, ich wäre die Einzige, die Du liebst. Wie konntest Du mich so täuschen?"
„Ich beklage die Vergangenheit, Marie. Ich kann kaum erwarten, daß Du mich verstehst — verstehe ich mich doch selbst kaum; es ist so schwer, zurückzuschauen. Ich liebte sie innig und verlor sie o bald. Ich konnte nie von ihr, meiner teueren, toten Giulia sprechen, ihren Namen nicht nennen — es zerriß mir das Herz."
»So hast Du sie, lebend und tot, immer am liebsten gehabt, Jasper?" fragte Lady Brandon.
„Du bist mir ein gutes, treues und zärtliches Weib gewsfen, Marie," versetzte er, „aber sie war meine erste Liebe."
(Fortsetzung folgt.)