Bei dieser Sachlage muß die Fortführung der in den letzten Jahren begonnenen allgemeinen Aufbesserung der Beamtenbesoldungen zum lebhaften Bedauern der Staatsregierung für das Jahr 1893/94 noch ausgesetzt bleiben.
Dagegen soll das für die Unterbeamten bereits bestehende System des Aufsteigens im Gehalt nach Dienstaltersstufen zunächst auf die mittleren Beamtenklassen ausgedehnt und das Auftücken von Hilfsarbeitern dieser Klassen in etatsmäßige Stellen durch Vermehrung der letzteren gefördert werden.
Die gesetzliche Feststellung der Grundsätze für die Veranschlagung, Führung und Konttole des Staatshaushalts ist inzwischen wesentlich gefördert worden, aber noch nicht zum vollen,Abschlüsse gelangt, sodaß Ihnen in der bevorstehenden Tagung, in welcher überdies Ihre Zeit und Kraft durch andere wichtige und dringliche Vorlagen stark in Anspruch genommen werden, ein bezüglicher Gesetzentwurf noch nicht vorgelegt werden kann.
Den bedeutsamsten Gegenstand Ihrer Beratungen wftd der Abschluß der im Jahre 1890/91 begonnenen Umgestaltung des staatlichen und kommunalen Steuerwesens bilden.
Der zu diesem Behufe verfolgte Plan bezweckt, die in untrennbarem Zusammenhänge stehenden Ziele der Reform gleichzeitig und in vollem Umfange zu erreichen. Diese Ziele sind darauf gerichtet, unter Beseitigung der unbilligen und ungleichen Vorbelastung der Grundbesitzer und Gewerbetreibenden und unter stärkerer Heranziehung des vererblichen Besitzeinkommens im Gegensatz zum Arbeitseinkommen, die staatlichen Steuerlasten nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen zu verteilen, den Gemeinden neue Steuerquellen zu eröffnen und dadurch, sowie durch geeignete gesetzliche Bestimmungen zu einer gerechteren Verteilung der Gemeindelasten unter wesentlicher Beschränkung der Zuschläge zur Einkommensteuer zu gelangen.
Eine Denkschrift wird den Gesamtplan eingehend erläutern und begründen. Zu seiner Durchführung werden Ihnen drei Gesetzentwürfe, welche sich gegenseitig ergänzen und bedingen, zur verfassungsmäßigen Beschlußfassung vorgelegt werden.
Der Gesetzentwurf wegen Aufhebung direkter Staatssteuern ist bestimmt, sämtliche Ertragssteuern einschließlich der Bergwerkssteuer als Staatssteuern aufzugeben und die von denselben bisher getroffenen Steuerquellen den Gemeinden zur selbständigen Benutzung frei zu lassen.
Der Entwurf eines Ergänzungssteuergesetzes soll
„Es war eine Ahnung davon," entgegnete sie, „daß ich nach England kommen mürbe " Dann sah sie ihn wieder an. „Sie sind mein Vormund?" fragte sie schüchtern.
„Ja," erwiderte er, „ich kam hierher, um Sie willkommen zu heißen. Ich dachte, Sie würden sich in fremdem Lande sehr einsam fühlen."
„Ich bin mein ganzes Leben lang einsam gewesen," versetzte sie mit einem Lächeln, — das trübste, welches er je gesehen hatte.
„Wir müffen versuchen, Sie glücklicher zu machen," sagte er.
„Weshalb sind Sie mein Vormund?" fragte sie- „Ich verstehe cs nicht. Meine Tante sprach nie von Ihnen zu mir, bis Sie am Sterben lag und dann sagte sie mir, daß im Norden, in England ein reicher Mann lebe, der, wenn sie tot sei, mein Vormund sein würde, daß ich bei ihm in England leben und sehr liebenswürdig gegen ihn sein müsse. Es wird mir nicht schwer fallen, liebenswürdig gegen Sie zu sein "
„Weshalb?" fragte er.
„Weil Sie mir gefallen," antwortete sie einfach „Ich kann stets gleich beim ersten Begegnen sagen, ob mir jemand gefällt ober nicht unb Sie gefallen mir."
Er half ihr in ben Wagen steigen und nahm neben ihr Platz. Die Diener besorgten bäs Gepäck. Mr. Seyrave fuhr mit Sir Jasper und besten Münbel heim unb ben ganzen Weg hindurch sprach der Baron in seinem Innern: „Das ist Giulia's Tochter, — dieser schöne Kopf lag an Giulia's Brust, — das ist Giulia's Kind!" Es verlangt, ihn darnach, sie in seine Arme zu schließen unb zu sagen:
„Veronika, Du hast^die Augen Deiner Mutter,
in mäßiger Weise die nur nach Beseitigung der Brutto- bcsteuerung bestimmter Vermögensarten mögliche Besteuerung des nutzbaren Reinvermögens mit Ausschluß des Mobiliars unter Freilassung des kleinen Besitzes einführen und auf diesem Wege die durch die Gerechtigkeit gebotene unterschiedliche Heranziehung des Besitzeinkommens erreichen. Der Gesetzentwurf bildet hierdurch und durch die Heranziehung von Steuerkräften, welche ihrer Natur nach von der Einkommensteuer frei bleiben, eine notwendige Ergänzung und Ausbildung der letzteren.
Der Entwurf eines Kommunalabgabengesetzes regelt das Steuerwesen der Gemeinden und Verbände nach festen Gesichtspunkten, ohne die Berücksichtigung der besonderen und verschiedenartigen Verhältnisse der Gemeinden außer Acht zu lassen. Er sucht durch erweiterte Anwendung des Grundsatzes von Leistung und Gegenleistung den Steuerbedarf der Gemeinden zu vermindern, sorgt bei der Deckung des letzteren für die Benutzung der durch die Ueberlaffung der Realsteuern eröffneten Steuerquellen und sichert auf diese Weise, unter Wahrung freien Spielraums für die Selbstverwaltung, eine richtigere Verteilung der Gemeindelasten bei angemessener Berücksichtigung der Verwendungszwecke.
Wenn auch durch die Reform nicht eine Vermehrung der Staatseinnahmen, noch eine Erhöhung der Steuerlast, sondern lediglich eine bessere Ordnung des gesamten direkten Steuerwesens erreicht werden soll, so muß doch nach der Lage der Finanzen des Staats für dm Ausfall voller Ersatz geschaffen werden, welcher durch den Verzicht auf die Realsteuern im Bettage von etwa 102 Millionen Mark erwächst.
Dazu sollen die tat voraus hierfür bestimmten Mehrerträgnisse der Einkommensteuer, die bisherigen Ueberweisungen aus den Getreide- und Viehzöllen an die Kreise, für welche diese und die Gemeinden durch die Freigabe der gesamten Realsteuern vollen und gesicherten Ersatz erhalten, sowie das Aufkommen aus der Ergäuzungssteuer bienen.
Aus der wesentlichen Uebereinftimmung mit den dargelegten Zielen der Steuerreform, welche bei den Beratungen über das Einkommensteuergesetz und des Gewerbesteuergesetzes tm Landtage hervorgetteten ist, schöpft die Staatsregierung die zuversichtliche Hoffnung, daß es gelingen werde, auch über die jetzt vorgelegten Entwürfe zu einer vollen Einigung zu gelangen.
Der geplante Fortfall der staatlichen Realstmem ist von erheblichem Einflüsse auf die Bildung der Urwähler-Abteilungen für die Wahlen zum Hause
Du hast dieselbe süße Stimme, dasselbe warme liebevolle Herz." All' sein eingebildeter Widerwille gegen sie schwand bei ihrem Anblick. Er konnte nicht begreifen, wie er sie hatte vergessen können! Er machte sich deshalb bittere Vorwürfe. Wie hatte er unfreundlich gegen Giulia's Kind sein können? Ich bin mein ganzes Leben hindurch einsam gewesen," hatte sie gesagt und diese Worte thaten ihm weh.
Es verlangte ihn danach, zu ihr zu sagen: „Veronika, ich bin Dein Vater, aber meine Liebe für Deine Mutter liegt in meinem Herzen verschlossen. Es ist mein teuerstes Geheimnis, es ist mir so heilig, daß ich nicht davon sprechen kann." Es war eine harte Probe für ihn, aber „noch nicht," sprach er zu sich selbst, „noch nicht."
Plötzlich wandte er sich zu ihr „Erzählen Sie mir von Ihrem Leben, Veronika," sagte er, „was machte dasselbe so traurig? Wie hoben Sie es zugebracht?"
„Ich habe immer bei meiner Tante Assunta gelebt," entgegnete sie „und meine Tante war seltsam, ich glaube, irgend etwas muß ihr das Herz gebrochen haben, als sie noch sehr jung war. Sie lachte nie, ja sie lächelte selbst nie, aber sie haßte die Engländer, „sie sind so treulos und grausam," pflegte sie zu sagen, sie wollte nicht, daß ich irgend welche Freude hätte. Tage-, monate-, jahrelang saßen wir in dem düsteren, alten Palaste bei einander und beobachteten das Wasser und den Himmel und sprachen nur selten ein Wort. Sie gab mir Geschichtsbücher zu lesen und nach vielen Bitten erlaubte sie mir, Unterricht in der Malerei zu nehmen, — das war alles und viele Jahre meines Lebens habe ich mit Geschichtelesen unb Malen zugebracht."
„Das war wohl fein sehr frohes Leben?" sagte er.
der Abgeordneten und der Wahlabteilungen für die Wahlen von Gerneindeverttetungen. Die dadurch und infolge der Veranlagung der neuen Einkommensteuer eintretende Verschiebung in der Abstufung des Wahlrechts bedarf der Abhilfe. Zu diesem Zwecke wird Ihnen eine Gesetzvorlage so bald als thunlich zugehen.
Wegen der Verwendung des bis zum Jnkrast- tteten der Gesetzentwürfe über die Steuerreform gesammelten Fonds aus den Mehrerträgnissen der Einkommensteuer werden Ihnen besondere Vorschläge unterbreitet werden.
Dabei wird auf die Verbesserung der Lage der Volksschullehrer und auf die Erleichterung der Schullasten der Gemeinden Bedacht genommen werden.
Vorschläge wegen Erweiterung, Vervollständigung und besserer Ausrüstung des Staatseisenbahnnetzes werden Ihnen auch in diesem Jahre, wenn auch in einem durch die Finanzlage des Staats beschräntten Umfange zugehen.
Meine Herren, indem ich Sie einlabe, Ihre Arbeiten wieder aufzunehmen, gebe ich der Zuversicht Ausdruck, daß unter Gottes Segen auch in der bevorstehenden Tagung Ihre Beratungen und Beschlüsse das Wohl und Gedeihen des Landes fördern werden.
Auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers und Königs erkläre ich den Landtag der Monarchie für eröffnet.
Hierauf brachte der Präsident des Hauses der Abgeordneten von Koeller das Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König aus, in das die Versammlung begeistert etastimmte.
Deutsches Reich.
W. Berlin, 10. November. Unser Kaiser wohnte am Dienstag Vormittag in Kiel der Vereidigung der Marinerettuten bei. Nach der Vereidigung hielt der Kaiser, wie nachttäglich bekannt wird, eine kurze Ansprache an die Rekruten, in der er sie, hinweisend auf die Heiligkeit des Eides, zur Treue gegen den obersten Kriegsherrn ermahnte, jener Tugend, die schon die alten Germanen geziert hätte. Dann brachte Vizeadmiral Knorr, der Ches der Ostseestation, das Hoch auf den Kaiser ans. Am Mittwoch früh begab sich Se. Majestät an Bord des Flaggschiffes „Baden" und ging, begleitet von den Panzerschiffen „Bayem" und „Württemberg" und den Avisos „Greif" und „Meteor" um 10 Uhr in See, aus der der Monarch kurz vor 1 Uhr nach Kiel zurückkehrte und sich mit seinem Bruder, dem
„Nein. Ich habe meine Tante oft gebeten, sie solle mir sagen, wo mein Vater und meine Muttter begraben lägen, aber darüber wollte sie nie sprechen. Ich habe nie das Grab meiner Mutter gesehen!"
Sir Josper's Antlitz war bleich vor Erregung. Er sprach zu sich: „Es ist Giulia's Tochter, welche dieses traurige Leben geführt und keine frohe Stunde kennen gelern hat."
Er wagte nicht, sie anzusehen, damit sie sich nicht über ben schmerzlichen Zug in seinem Gesichte wundere.
„Wie alt sind Sie, Veronika?" fragte er.
„Zwanzig Jahre," antwortete sie, „mir aber ist es, als hätte ich ein ganzes Jahrhundert in dem alten dunklen Paläste verlebt Wenn meine Tante auf mich böse war, sagte sie immer, ich sei ein Kind, ein einfältiges Kind. Ich selbst aber komme mir sehr alt vor, mehr wie eine Frau, deren Leben fast abgelaufen ist."
„Sie werben anbers empfinben, wenn Sie erst ein wenig länger hier gelebt haben, erwiderte er sanft. „Veronika, sehen Sie um sich, das ist ein englischer Winter. Sehen Sie, wie weiß die Erde ist, — und wie die Eiszapfen gleich riesigen Diamanten von den Bäumen und Sttäuchern herab- hängen? Wie die Sonne auf den Schnee scheint und auf dem Eise glitzert; ich kann mir kaum einen großartigeren Anblick denken."
„Ich begreife nicht," sagte Veronika sinnend, „weshalb meine Tante eine solche Abneigung gegen England hatte. Wissen Sie es?"
Er bemühte sich, ihr unbekümmert zu antworten. „Nur ein sehr gelehrter Philosoph vermag die Neigungen und Abneigungen einer Dame zu begreifen," erwiderte er. „Veronika, Sie sagten, Sie hätten ein
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Matt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
***** * Sebattiim8uni> Expedition^Rarkt til. 9 Illustriertes SonntagSAatt. Redaktion und Expedition^Martti"** SRal6ur9
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Erscheint täglich «iß« an Werktagen «ach Saun- und Feiertagen. — Ouartal-Abonnemeutr-Preir bei der Sxpe- ditian $ ML, bei allen Postämtern 8 ML 26 Psg. (exkl. Bestellgelds JnsertionSgebühr für die gespalteur Zeil« 10 Pfg., Reklamen fnr die Zelle 25 Pfg.
Marburg,
Freitag, 11. November 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstcin u. Vogler in Frankfutt a. M., Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, VattSi
XXVII. Jahrgang.
Eröffnung des preußischen Landtags.
Im Riitersaale des Berliner Schlosses erfolgte em Mittwoch Vormittag 12 Uhr die Eröffnung des preußischen Landtags durch den Ministerpräsidenten grafen Eulenburg. Vorher fand in üblicher Weise Hotiesdienst für die evangelischen Mitglieder in der Dom-Jnterimskirche, für die katholischen in derHed- vigskirche statt. Zur Eröffnung hatten sich, für welche aus räumlichen Gründen der Zuttitt des Publikums ausgeschlossen blieb, die Mitglieder des Hetteu- unb Abgeordnetenhauses im Rittersaale versammelt, vor welchen der Ministerpräsident die nachstehende Thronrede verlas:
Erlauchte, edle unb geehrte Herren von beiden Häusern des Landtages!
Seine Majestät der Kaiser und König haben mich mit der Eröffnung des Landtages der Monarchie zu beauftragen geruht.
In der Finanzlage des Staats, auf deren voraussichtlich ungünstige Gestaltung im Jahre 1891/92 bereits bei Ihrem letzten Zusammenttitt hingewiesen wurde, ist eine Wendung zum Besseren noch nicht eingetreten.
Die Rechnung des Jahres 1891/92 hat, wesentlich infolge der Steigerung des Ausgabebedarfs bei ben Staatseisenbahnen mit einem Fehlbeträge von mehr als 42 Millionen Mark abgeschlossen. Die «forderliche Vorlage wegen Deckung dieses Betrages durch Aufnahme einer Anleihe wird Ihnen zugehen. Such für das laufende Jahr kann nach den bisherigen Ergebnissen ein günstiger Abschluß nicht ermattet werden, da insbesondere die Einnahmen der Staatseisenbahnen unter der durch das Auftreten der Cholera verschärften Ungunst der wirtschaftlichen Verhältnisse nicht unbeträchtlich hinter dem Voranschläge zurückbleiben.
Wenn auch die Finanzlage bei der fortschrei- ieuden Entwickelung der sonstigen Staatseinnahme- quellen und bei der Größe des Staatsvermögens zu keinerlei Besorgnissen Anlaß giebt, so müssen doch bei dem derzeitigen Rückgänge der Ueberschüsse der umfangreichen Staaisbetttebe in dem Staatshaushalts-Etat für 1893/94, dessen Aufstellung die Staats- regierung gegenwättig noch beschäftigt, die Ausgaben in allen Zweigen der Staatsverwaltung mit großer Sparsamkeit unter Beschränkung auf die dringlichsten Anforderungen bemessen und die Einnahmen aus den Letttebsverwaltungen besonders vorsichtig veranschlagt »erden.
Veronika.
Roman von Jenny Piorkowska sRachdruck verboten.s (Fottietzun^)
Sir Jasper war selbst nach dem Bahnhof ge- zangen, um Veronika zu begrüßen. Lady Brandon war sehr schlau unb Katharine war noch schlauer. 6r fürchtete, er könne sich verraten. Deshalb hatte er beschlossen, Veronika auf bem Bahnhof zu be- Mßen, damit ihr erstes Begegnen ohne Zeugen fcrttfänbe. Es erfüllte ihn mit bangem Schrecken, efe sie ihn mit Giulia's Augen anblickte.
Ein paar Augenblicke stand er still unb bekämpfte Me Bangigkeit, welche ihn beherrschte, bann streckte tt ihr zum Willkommen beibe Hände hin.
„Veronika," sprach er sanft, „willkommen in England!" Er küßte nicht bas schöne Antlitz, tt wagte nicht, sich selbst zu vertrauen. „Willkommen!" wiederholte er. „Sprechen sie englisch?" fügte er hinzu.
Zu seiner Ueberraschung antwortete sie ihm ttrglisch, sie sprach bie Sprache sehr gut, nur mit einem leichten fremden Acent, der ihr einen besonnen Reiz verlieh. „Jo, ich spreche englisch, es »ar mein eigener Wunsch, meine Tante wollte nicht, baß ich es lernte"
„Und weshalb wollten Sie es erlernen?" fragte tt, „unser Englisch klingt hatt gegen Ihre schöne italienische Sprache"
„Ich weiß selbst nicht weshalb. Aber schon, »enn nur von England gesprochen wurde, ward mir Miz seltsam zu Mute. Ich wußte kaum, ob es Schmerz oder Freude war, jetzt aber weiß ich, was « war!"
„War?" fragte er begierig, ob sie wohl etwas bvn der Wahrheit wisse.