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Saul.]
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zwei Jahre müßten
überlaffen sei;
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zärtlich,
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Er saß allein in seiner Bibliothek. Der Himmel
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deckte. Durch die stille, kalte Luft klang fröhlich
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;i/g 86 das Weihnachtsläuten. Welche Poesie lag in diesen
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Er lauschte den Glockentönen und je klarer und lieblicher dieselben klangen, um so trauriger wurde sein Gesicht. Andere, ebenso süße, hoffnungsvolle Musik klang an sein Ohr; die Töne von Gelächter wd Gesang, denn Schloß Brandon war mit Gästen ungefüllt, die Weihnachten lustig feierten.
Er wünschte, die Glocken möchten aufhören zu lauten, es lag in dem Tone ein gewisser Vorwurf für ihn. Die eine Thorheit seiner Jugend hatte sich in eine Geisel verwandelt, die ihn strafte und auf seinem Gesichte tiefe Falten des Schmerzes und des Lummers hervorrief, die ihm die halbe Welt verdunkelte und selbst am Christfest traurige Erinner- nngen in ihm hervorrief.
Wie er so dasaß und da alles überdachte, da
>7^ 107 draußen war llarund blau, die Luft kalt und schnei- u/8 ioc »end. Die Bäume, die Hecken und das Immergrün 'Vs sc zlitzertm von dem weißen Reissrost, der alles be-
war es ihm, als sei diese eine Thorheit die schönste Periode seines Lebens. Selbst jetzt, wo Jahre darüber hingegangen waren, wo die Zeit es hätte vergessen machen sollen — selbst jetzt noch war es seine schönste Erinnerung.
Mit goldenen Lettern stand sie auf dem Hintergründe eines trüben Lebens, — eine Liebe, so heiß, so schön, so innig, so leidenschaftlich, so tief, daß sie die erloschene Asche seines inneren Lebens wieder anfachte.
Das war die Geschichte seiner Thorheit und seiner Liebe! Er, Sir Jaspar Brandon, war der einzige Sohn seiner Eltern. Sein Vater, Sir Francis, hatte ziemlich spät geheiratet; seine Mutter Lady Maud, war jung und er war ihr einziges Kind und wurde in einer Weise von ihnen vergöttert, die nur üble Folgen haben konnte.
Die Angst, mit welcher seine Mutter an seinem Bettchen wachte, die Besorgnis, wenn ihm nur der Finger wehe that, seines Vaters dummer Stolz und seine Freude an dem Knaben waren fast zu beklagen. Nie war ein Kind von solcher Sorgfalt und Liebe umgeben, aber er erwiderte auch nicht minder innig.
Die Brandon'sche Familie war normanischer Abstammung, sie waren alle ritterlich, leidenschaftlich, schweigsam — der größten Heldenthaten fähig, aber still und zurückhaltend, leidenschaftlich in der Liebe, unversöhnlich im Haß.
Der junge Erbe, Jasper Brandon, stand seinen Vorfahren keineswegs nach. In seinem zwanzigsten Lebensjahr schien das Mannesalter in ihm plötzlich zu erwachen. Er wollte sich nicht mehr liebkosen und verzärteln lassen. Sie mochten ihn lieben, wie bisher, aber er mußte ein Mann werden. Er sagte seinen Eltern, er wolle eine Reise durch Europa
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machen und für die nächsten sie erlauben, daß er sich selbst als es an den Abschied ging, seinen Enschluß.
Seine Mutter umschlang Thränen benetzten sein Gesicht seine beiden Hände.
englischen, eifrig besprochen, und es ist interessant, zu konstatieren, daß man dort überwiegend der Annahme zuneigt, die neue Heeresverstärkung würde trotz der großen Opfer an Geld und Menschen vom Reichstage schließlich doch bewilligt werden. Bei uns ist noch nicht viel von dieser Wahrscheinlichkeit zu bemerken, wenn auch die Aufregung, mit welcher der neue große Gesetzentwurf anfänglich ausgenommen wurde, sich etwas gelegt hat. Ein geschlossenes Eintreten für die Vorlage ist noch seitens keiner einzigen Reichspartei zu konstatieren; allerdings laufen schon leise Gerüchte um, die von Kompromissen sprechen, aber ob diese Angaben auf Wahrheit beruhen, ist heute noch nicht zu erfernten. Ausgeschlossen ist es nickt, daß die neue Reichstagssession Ueberraschungen bringen wird. Nach welcher Richtung hin sich dieselben aber bewegen werden, ist noch nicht zu erkennen.
AuS der Kolonialwirtschaft liegt nicht viel vor. Die Nachfolgerfrage im Posten des Generalgouverneurs von Deutsch-Ostafrika scheint geregelt zu sein. Von einer Wiederberufung des Majors v. Wißmann zum Ersatzmann für den Freiherrn v. Soden ist abgesehen, und der bisherige Abteilungschef im Berliner Kriegsministerium Frhr von Schele nach Ostafrika entsandt. Unruhige Bewegungen der wilden Eingeborenenstämme find nicht weiter zu melden; Dr. Peters hat bei Vornahme der Grenzregulterung unseres Schutzgebietes in einer Reihe von sehr frucht- barm Landschaften aufs Neue die deutsche Flagge gehißt. In Londe-- hoffte man aufs Neue, das bisher wenig ausgebeutete deutsch-südwestafrikanische Schutzgebiet (Lüderitzland) für ein Butterbrot erwerben zu können, allein die Reichsregierung ist, wie verlautet, entschlossen, an diesem Besitz festzuhalten.
Die Franzosen haben ihre Siegesbotschaft aus Westaftika von der Einnahme der Hauptstadt des Negerreiches Dahomey immer noch nicht erhalten, obwohl sie Tag für Tag angckündigt worden ist. In Paris tröffet man sich über das Ausbleiben der Siegesbullettns einstweilen damit, daß man sich über die Belohnung für die Sieger herumstreitet. Denkmünzen 2c. sollen geprägt werden, obwohl eigentlich noch gar kein Anlaß dazu vorhanden ist. Der Haupt- fieg soll ja erst noch kommen. Die ganze Geschichte ist wieder echt ftanzöfisch. Der große Streik der Bergleute ist zu Ende und hat der Regierung, die sich als Schiedsrichter in den Ausstand eingemischt hatte, eine klägliche Mederlage gebracht. Die Bergleute haben den Schiedsspruch des Premierministers Loubet verworfen, hinterher Alles durchgesetzt, was
sie verlangt haben. Es werden nicht nur alle Arbeiter, welche gestreikt, wieder eingestellt, sondern auch diejenigen, welche an den Stteikausschreitungen teilgenommen haben, begnadigt. Man fürchtet, daß dieser Ausgang schlimme Wirkungen haben wird.
In London bereitet man sich zu dem alljährlichen großen Lordmayor-Bankett vor. Der alte Gladstone, von welchem man bei dieser Gelegenhett eine bedeutende Rede zu hören hoffte, wird aber nach Vorschrift seines Arztes fern bleiben.
Die Russen fangen im Orient wieder an, Mätzchen zu machen. Es fft bekannt, wie sich die Petersburger Regierung vor Kurzem erst in die bulgarischen Angelegenheiten einmischen wollte, worauf sie vom Sultan eine bündige Antwort empfing. Nunmehr beginnt das Spiel von Neuem: Der russische Botschafter in Konstanttnopel hat von Petersburg aus die Weisung erhalten, beim Sultan die Forderung zu stellen, daß Rußland zu jeder Zeit durch die für neutral erklärte Wasserstraße der Dardanellen Kriegsmaterial und Munition befördern könne. Eine solche Fordemng ist der reine Hohn auf die Neutralitätsbestimmungen, und ihre Gewährung würde jeder anderen Macht das Recht geben, ein Gleiches zu fordern. Der Sultan ist deshalb mit Recht sehr betteten. Wessen sich aber Europa von dem Moskowitertum zu versehen hat, das zeigen diese Anschauungen über die Heiligkeit der Verträge.
mit der ersten Beratung der Steuerentwürfe zu Ende zu kommen, bevor der Reichstag seine Arbeiten wieder aufnimmt. Die neue Militärvorlage, das Sorgenkind der neuen Session, ist vor der Hand noch im Bundesrate ; es ist soviel bekannt geworden, daß die bisher veröffentlichte Begründung die amtliche Mottvierung bei Weitem noch nicht erschöpft. Wegen der bekannten, durch Jndiskretton erfolgten vorzeitigen Veröffentlichung der Militärvorlage ist von einem besonderen Verfahren abgesehen; es sind aber alle Maßnahmen getroffen, zu verhüten, daß geheime Schttststücke des Bundesrates zum Gegenstand von Handelsgeschäften werden.
Im allgemeinen sah es, wie stets unmittelbar vor Beginn der Parlaments campagne, bei uns mit der inneren Politik sehr still aus. Fürst Bismarck hat durch mehrere Ansprachen und eine längere Unterhaltung für etwas Aufmunterung gesorgt; ans den Worten des Altteichskanzlers ergiebt sich zunächst, daß die Hoffnung, ihn im Parlament zu sehen, sich auch in diesem Winter kaum erfüllen wird. Der Fürst lehnt es, seinen eigenen Worten nach, ab, im Reichstage dem Kaiser Oppofitton zu macken. Bemerkenswert ist ein Appell von ihm an die Landwirt- schaft, sich nicht zu viel bieten zu lassen. Daß der Fürst immer ein sehr energischer Vertreter landwirtschaftlicher Interessen gewesen ist, ist ja allgemein bekannt; er bleibt mit seinen jetzigen Worten also nur seinen stets kundgegebenen Prinzipien treu. Das Befinden des Fürsten läßt zu wünschen nichts übrig, wohingegen die schon lange kränkelnde Fürstin mehr und mehr unter der Bürde des Alters zu leiden scheint. Da die Cholera als erloschen in Hamburg anzusehen ist, wird die fürstliche Familie demnächst nach Friedrichsruhe überfiedeln, von wo sie seit Antritt der bekannten Wiener Reise- fern geblieben ist.
Die Handelsvertragsverhandlungen zwischen dem deutschen Reiche und Rußland, die eine Zeit hindurch so viel von sich reden machten, werden sich jetzt allem Anschein nach in Wohlgefallen auflösen, also resultatlos bleiben. Die russische Regierung scheint den Handelsvertrag nur als magere Wurst betrachtet zu haben, um damit nach der fetten Speckseite einer neuen Riesenanleihe zu werfen. Nachdem der Zar und sein Finanzminister, wie überall, so auch im deutschen Reiche, nur zugeknöpften Taschen begegnet sind, lassen sie das Vertragsprojekt wieder fallen. Uns kann es recht sein. Die Zeiten, in welchen wir auf russischen Roggen angewiesen waren, find vorüber.
Die neue deutsche Militärvorlage wird auch in den Zeitungen des Auslandes, namentlich in den
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Wochenschau.
In die Tage des polittschen Streites ist ein anwuttges und großartiges Friedensfest gefallen, die Wiedereinweihung der neu ausgebauten und glänzend hergestellten Schloßkirche in Wittenberg, an deren Thür Dr. Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablaß anschlug, in bereit Innern er selbst mit seinem Mitstreiter Melanchihon int ewigen Schlummer ruht. Aus der ursprünglichen Lokalfeicr war durch die Anwesenheit des deutschen Kaisers Md der deutschen protestanttschen Fürsten, die entweder selbst erschienen waren ober Vertreter gesanbi hatten, durch bie Entsendung von Abgeordneten seitens der ausländischen evangelischen Fürsten und durch die Teilnahme von Tausenden von evangelischen Christen eine Zentralfeier für die ganze evangelische Sttche geworden. Unser Kaiser hat zur Feier der Weihe der Lutherkirche selbst eine längere Ansprache über die Kraft und Bedeutung des Proteftanttsmus gehalten, die sich in durchaus versöhnlichen Bahnen bewegt. Versuche, die hier und da gemacht sind, Ms Anlaß der Wittenberger Feier Zwiespalt zwischen die katholischen und protestantischen deutschen Bürger zu tragen, haben auf keinerlei Gelingen zu rechnen. Glänzend war der äußere Verlauf der Feier, die Überall die tieffte Befriedigung hervorgerufen hat. Rit dem Kaiser waren auch dessen Gemahlin, sowie die drei ältesten Prinzen nach der Lutherstadt gekommen. Seine Reise dorthin unterbrechen hatte ter König Wilhelm von Wütttemberg müssen, dessen Xante, die Königin-Wittwe Olga, die Gemahlin des dor Jahresfrist verstorbenen Königs Karl, am Abend dor dem Festtage verschied. Zur Beisetzung hat sich ter Kaiser nach Stuttgart begeben.
Der Beginn der parlamentarischen Verhandlungen steht nun unmittelbar bevor. In der kommenden Woche wttd der preußische Landtag den Reigen eröffnen, welchem dann zwei Wochen später der deutsche
Reichstag folgen wird. Das Arbeitsmatenal für den Landtag, die Steuerreformgesetze des Finanz- Ministers Dr. Miquel, sind in dieser Woche durch letzte Beschlüsse des Staatsministeriums definittv festgestellt, die Volksvertteter können sich also sofort rimb unverzagt in das Studium der umfangreichen Lorlagen stürzen. Man hofft int Abgeordnetenhause
Veronika.
Roman von Jenny Piorkowska
sRachdruck verboten.I
1. Kapitel.
„Die Vergehen unserer Jugend strafen uns in ' . r unseren alten Tagen!" Nie wurde ein Wort ge- l e r, sprachen, was mehr Wahrheit, mehr Klugheit, mehr ltze. Warnung enthielt, als dieses. So dachte Jaspar Brandon am Weihnachtsabend, als das Geheimnisvolle, das Schöne, das Innige des Christabends, ^welches auf Schloß Brandon herrschte, die Stille urg, j zu unterbrechen schien.
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»Du wirst nicht vergessen, Jasper," sprach dieser, „daß mein Leben in Deiner Hand ruht. Ich würde einen Fehltritt von Dir nicht überwinden können." Der junge, stolze Erbe lächelte, denn er dachte, wie unmöglich es sei, daß er etwas wirklich Unrechtes thun könne.
„Wenn Du am Leben bleibst, bis ich Dir Kummer bereite, Vater," antwortete er, „so wirst Du nie sterben."
Das waren seine letzten Abschiedsworte. Er reifte durch Norwegen und Schweden, durch Deutsch land und Holland, durch das schöne Frankreich und das sonnige Spanien. Am längsten verweilte er in dem herrlichen, sruchtbaren Italien, wo, wie es ihm schien, seine Seele erst zu vollem Leben erwachte.
Venedig hatte den größten Reiz für ihn, das stolze Rom, das heitere Florenz, das alte Verona, das herrliche Mailand,sie waren ja alle schön, aber Venedig entzückte ihn, er liebte diese Stadt, wie ein Liebender seine Geliebte. In Venedig erwachte alle Poesie, alle Leidenschaft feiner Natur. Die düsteren, alten Palläste, die stillen Wasser, die schnell dahingleitenden Gondeln — alles das erschien ihm so poetisch.
Eines Tages stand er sinnend vor den antiken Mauern eines herzoglichen Palastes und gedachte des großen Dramas von „Romeo und Julie," er gedachte der Balconscene und der Liebe, die dabei aus des
Die Beisetzungsfeierlichkeiten in Stuttgart.
In Stuttgart hat am Freitag Vormittag bie Beisetzung ber Königin Olga unter großer Beteiligung der Bevölkerung ftattgefunben. Schon am frühen Morgen bewegte sich eine zahlreiche Menschenmenge hn Trauergewande burch bie Straßen. Die auswärtigen Fürstlichkeiten, welche an ben Trauerfeierlichkeiten teilnahmen, trafen Vormittags ein. Die Beisetzungsfeier nahm um 11V2 Uhr ihren Anfang. Um biete Zeit wurde vor dem Katafalk in Anwesenheit ber königlichen Familie, ber Fürstlichkeiten, ber auswärtigen Gesandten, ber Stanbesherren, ber Staatsminister unb Mitglieber des Geheimen Rats, ber Generalität unb einer Aborbnung ber Geistlichkeit aller Konfessionen und anderer Persönlichkeiten ein Gebet durch den Oberhofprebiger Prälaten Schmid gesprochen und sodann durch bie russische Geistlichkeit eine kurze Trauerlitanei abgehalten. Nach beenbigtem Trauergottesbienst würbe ber Sarg unter Vorantritt der russischen Geistlichkeit burch schwarzgekleibete Hof-
Mädchentz Antlitz geleuchtet haben mußte, als plötzlich aus einem der Fenster ein Mädchenkopf heraussah — ein Mädchenkopf — er sah ihn nur eine Minute, doch diese Minute veränderte den ganzen Lauf seines Leben».
Vor Kurzem noch hatte er gedacht, daß er sich in einiger Zeit verheiraten werde, daß schöne Kinder um ihn herum auswachsen würden, aber an Liebe hatte er dabei nicht gedacht. Doch jetzt bemächttgte sich seiner eine tiefe, innige Liebe, er fühlte, daß diese» Mädchenantlitz der Stern seines Lebens werden würde. Es war nur ein Mädchenantlitz mit Haaren von glänzendem Gold und Augen von der dunkelsten Farbe — ein Antlitz mit schönem Munde — ein Antlitz, das man, hatte man es einmal ge- sehen, nie wieder vergessen konnte.
Das Mädchm schaute langsam die breite Wasserstraße hinauf unb hinab, dann fiel ihr Blick auf das zu ihr aufgerichtete Gesicht und sie verschwand. Durch beharrliches Fragen machte er ausfindig, wer sie war und lernte ihre Geschichte kennen; er beschloß, sie zu heiraten.
Sie hieß Giulia di Cintha und wohnte mit ihrer älteren Schwester in einem düsteren, alten, halb zerfallenen IPalaste. Sie waren die letzten Nachkommen eines edlen, aber herabgekommenen Geschlechtes.
Die ältere Schwester Assunta hatte eine traurige Vergangenheit hinter sich. Sie war in ihrer Jugend schön gewesen und ihr Geliebter, welcher bei der damals bestehenden venetianischen Regierung angestellt war, war in politischen Geschäften nach England gegangen und dort in schändlicher, verräterischer Weise ermordet worden. Daher hatte Assunta einen tätlichen Haß auf die Engländer und England. Morgens und abends betete sie, daß Gott
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Äebaf-wit dunb t^pedition^RarV Ul. WMriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition^ Martt"2tt ” SK°t61lr9
5/8 1067 Tönen! — Welcher Kummer, welcher Schmerz, 13/8 9Sr welch' verlorene Liebe, welch' erstorbene Hoffnungen, 'V--E iwelch' begrabenes Glück!
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«zeigen nimmt entgegen die Erpeditton dieses Blattes, 8ö"^zkNi cwartal-AbomlemeMS-PrttS bei der Erp«. iXrtUlVlirUf sowie die Annoncen-Buremtt von Haasenstein u. Vogler in „
Mtiyu L Mk., M allen PoASnttern S ML L5 Pfz Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. f^QhrQQttÜ
eefrdtait Seite Sonntag, 6. November 1892. Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. C M H v
10 Prn-- Reklamen mr die Zeile LS Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.