* i
Zweites Blatt
cm-
in
18karat
Stuckm
Be
Ausdauer auf der glorreichen Reise in Deutschland unter ihrem genialen Dirigenten Frank v. d. Stucken.
Richard Katzenmayer, Präsident;
Mchard Weihnacht, Reise-Marschall;
Ernst Urchs, Schriftführer;
Constantin Lucius und
Max Ams, Schatzmeister;
John B. Pannes, Beisitzer, Verehrung gewidmet von ihrem
Arion — Rew-Aork.
angenommen.
zirkskommando Marburg, Kasernenstratze 18. Hauptmeldeamt Marburg für die Kreise Marburg, Kirchhain und Biedenkopf. Anmeldestunden für Reservisten und Landwehrleute Vormittags 9—2 Uhr; außerdem für die Studierenden der hiesigen Hochschule Nachmittags 2—31/« Uhr?
Kanarienvogel, Amsel, Drossel, Fink und Staar und die ganze Vogelschaar singt am besten, lebt am längsten bei Fütterung mit V o ß'schem Vogelfutter. Hier nur zu haben bei Carl Lcy- v o l d t, Markt 3. Der große Prachtkatalog der Vogelhandlung Voß Köln ist daselbst einzusehen. Kurze Schrift über Vogelpflege umsonst.
Die heutige Nummer umfaßt zwölf Seiten.
Dorf und Bettog: Joh. «lug.
Redaktion u
Universität, Lahnthor 3. Daselbst: Kuratorium, Rektorat, Kaffe, Sekretariat und Kanzlei; ferner!
Dem Newyorker Gesangverein „Arion",
der vor kurzem von feiner Europafahrt in die Heimat zurückkehrte, wurde von den vereinigten Sängern Newyorks ein großes Fest bereitet, über dessen Verlauf uns folgendes mitgeteilt wird:
Das war ein Ehrentag für den „Arion" gestern, wie ihn seine lorbeergeschmückten Sänger wohl schöner und ehrender selbst im alten Vaterlande nicht erlebt haben, denn nicht nur ihre engeren Sanges- drüder begrüßten sie gestern in der großen Halle des Zentral-Turnvereins, sondern das ganze Deutschtum Newyorks, repräsentiert durch die „Vereinigten Sänger von Newyork", rief ihnen jubelnd seine Grüße zu, zollte ihnen in begeisterter Weise den Tribut der Anerkennung und des Dankes dafür, daß sie der alten Heimat den Beweis gegeben, daß Germanias Söhne auch hier im Jagen nach dem allmächtigen Dollar die Ideale, welche sie mit herüber brachten, nicht vergessen haben, daß sie das Lied, welches ihnen einst die Mutter sang, noch treu im Herzen bewahrt haben. Das Ehrenfest, welches dem würdigsten Vertreter des deutschen Liedes und Wortes, dem „Arion", gegeben wurde, ward durch einen pompösen Fackelzug eröffnet, an welchem sich alle, dem Verbände angehörenden Vereine beteiligten. Der stattliche Zug von über 1OOO Fackelträgern setzte sich kurz nach 8 Uhr unter Vorautritt der Jägerschen Kapelle und unter Führung des schneidigen Festmarschalls Wm. Texter und seiner Adjutanten von der 67. Straße aus in Bewegung. Nachdem derselbe durch mehrere festlich geschmückte Straßen Aorkoilles gezogen war, begab er sich nach der, im hellsten Lichterglanze strahlenden Halle des „Arion", wo auf Einladung des Empfangs- Komitees, bestehend aus den Heeren Oedekoven, Ritterbusch, Schwarzschlld, Hirsch und Göppele, die Sänger den Ehrenplatz im Zuge einnahmen, welcher dann zurück nach der Festhalle zog. Dort angckommen, begaben sich die „Vereinigten Sänger" und ihre Gäste in den großen Saal.
Nachdem Alle an den reich besetzten Tafeln Platz genommen, ward der feucht-ftöhliche Kommers durch Präsident Felix Schwarzschild mit einer herzlichen Ansprache eröffnet. In kurzen Zügen gab der Redner eine Geschichte des Gesanglebens dieser Stadt, wie erst in letzterer Zeit eine Vereinigung aller Sänger erzielt sei und daß dieselbe an diesem Abend erst ihre rechte Weihe erhalte, denn in voller Stärke seien die Sänger Newyorks ausgezogen, um den Verein zu empfangen, der jenseits des Oceans so ehrenvolle Lorbeeren errungen habe. Hierauf stellte der Präsident als nächsten Redner Herrn Richard Katzenmayer vor und nicht endenwollender Beifall durchbrauste die Halle, als der treue Führer der Arioniten sich erhob. Seine Rede war wieder ein oratorisches Meisterstück, in kurzen Motten cuttollte er den lautlos lauschenden Zuhörern ein interessantes Bild der Sängerfahrt; in ergreifenden Worten schilderte er die mächttgen Eindrücke, welche sie empfangen hätten, und als er die Episode in Stuttgart schilderte, wie ein altes Mütterlein ihnen einen Vergißmeinnichtstrauß in den Wagen geworfen, an welchem eine Sorte befestigt war, auf welcher die Worte standen: „Grüßt mir meinen Sohn in Amerika", da blieb wohl kaum etil Auge trocken, dachte doch so mancher Sänger in diesem Augenblick an sein eigenes Mütterlein im lieben Httmatsthal. Der Beifallssturm, welcher seiner Rede folgte, entzieht sich jeder Beschreibung.
Den nächsten Toast brachte Herr Wm. Tenhompel, Präsident des „Beethoven Männerchor", auf das deutsche Lied in gleich herzlicher Weise aus. Derselbe ward von Dr. John Friedrich in längerer, spannender Ansprache beantwottct, in welcher der begabte Redner die Errungenschaften des deutschen Gesanges schilderte und mit den Motte» schloß:
„Sollst uns nicht lange klagen, Was Alles dir wehe thut.
Nur fttsch, mir frisch gesungen Und alles wftd wieder gut."
„Heget und pfleget das deutsche Lied, wo immer die deutsche Sprache erklingt I"
Den ruhmgekrönten Sängern des Arion wurde ein Lorbeerkranz aus Sterling Silber überreicht, auf dessen Blättern alle Namen derselben verzeichnet sind. In der Mitte des Kranzes der in einem kissenartigen Futteral ruht, ist eine prachtvoll ciselierte Platte im Stile Ludwigs XIV., auf der im Kreise die besuchten 12 deutschen Städte eingraviert sind. Ferner ist im Mittelpunkt die Widmung
Fremdenführer.
Reichspostamt, Bahnhofstraße 4. 8Uhr morgens bis 8 Uhr abends, Telegramme werden auch in der Nacht
graviert ist. Auf der einen inneren Seite ist die Widmung: „Ihrem genialen Meister des Siegeszuges nach Deutschland gewidmet, von seinem dankbaren „Arion". Auf der anderen Seite ist das der Attoniten, (bekanntlich von van der
Nun sang der „Chor der Europafahrer" unter Leitung seines Meisters Frank van der Stucken die beiden reizenden Lieder „Fröhliche Armut" von !Bremser und „Wiegenlied" von Brahms, welchen rauschender Applaus folgte.
Ten nächsten Toast „Amerika" bcantwottete Herr Ashbel P. Fitch, worauf der Präsident dann „unferm Richard", Richard Weinacht, das Wort erteilte, welcher von einem gleichen Beifallssturm, wie Ex- Präsident Katzenmayer, begrüßt wurde. Ein Hoch, ein donnerndes Hoch auf den prächtig blühenden, einigen und starken „Nordöstlichen Sängerbund" brachte der liebenswürdige Redner in humottstischen Motten aus, und jeder Sänger erhob sich, in dasselbe ans vollem Herzen einzustimmen.
Herr Carl Lentz aus Newark, der Präsident des letzten Sängerfestes, beantwortete diesen Toast in herzlichster Weise und sprach den Wunsch aus, daß das nächste Fest des Bundes in Newyork von einem herrlichen Erfolge begleitet sein möge. War es auch schon spät, sehr spät geworden, als dieser Redner geendet, so-wurde der Kommers doch noch lange fortgesetzt, und noch manches fröhliche Lied erschallte, bis endlich die liebe Morgensonne durch die Fenster guckte und an den Heimweg mahnte. Die Dichter der hübschen Kommerslieder waren die Herren B. Kaempffert, Chr. Goeppele, F. L. Nolte und H. Oedekoven.
Aus Arion's Füllhorn.
Landwirtschaftliches.
— (Wichtige Entscheidung.) „Eine für >ie Landgemeinden wichtige Entscheidung hat der Senat des Oberverwaltungsgerichts zu Berlin am 12. d. M. getroffen. Der Besitzer des in der Ge- mattung Opperz bei Fulda belegenen einzelnen Hofgutes Engelsberg, Oberingenieur Sch. zu Frankfurt a. M>, hatte sich geweigert, den Betrag von 40 Mk. 32 Pfg. zu zahlen, welchen die Gemeinde als Beitrag zur Unterhaltung des Gemeindebullen für das Jahr 1891/92 von ihm gefordert. Die Weigerung gründete Sch. darauf, daß er feit dem Jahre 1890 :ür feinen Viehbestand einen eigenen Bullen halte, und erhob gegen den abweisenden Beschluß des Gemeinderats die Klage im Verwaltungsstreitverfahren vor dem Kreisausschnsse zu Fulda. Dieser wies die Klage als unbegründet ab, da es sich um eine öffentlich-rechtliche Abgabe handle, zu welcher herkömmlich alle viehhaltenden Besitzer nach der Zahl der vorhandenen Kühe beizuttagen verpflichtet seien. Auf Berufung des Klägers entschied der Bezirksausschuß zu Cassel unter Aufhebung der Vorentscheidung dahin, daß Kläger von dem streitigen Beitrage ftei- zulassen fei, da die behauptete Observanz nicht erwiesen und es sich um eine öffentliche, jedoch gebührenartige Gemeindeabgabe handle, zu der herkömmlich zwar alle beteiligten Viehbesitzer beizuttagen hätten, jedoch nur nach Verhältnis der that- sächlich gedeckten und nicht aller vorhandenen Kühe. Auf Revision des Gemeindevorstandes bestätigte das Oberverwaltungsgericht unter Aufhebung der Vorentscheidung das den Kläger abweisende Urteil des Kreisausschusses."
gebracht:
„Den Sängern mit der unvergleichlichen
Frank van der Stucken empfing eine goldene Julius Jürgensen — Minuten Repetier-Uhr, auf welcher auf der einen Seite der fahrende Atton und auf der anderen, das Monogrammm F. V. D. S.
Kreise Marburg und Kirchhain.
Verantwortlicher Redakteur: Christoph RauteuhauS in Marburg Redaktion und Expedition: Markt 21.
Amtliche Nachrichten.
— (Vakanzen irn Bezirk des 11. Armeekorps). Arnsberg, Magistrat, Polizeisergeant, Größe nicht unter 1 m 70 cm, Probezeit 6 Monate, Anstellung aus Lebenszeit, Anfangsgehalt 1300 Mark, bei guter Dienstführung alle 3 Jahre 50 Mark steigend, bis zu 1500 Mk., Bewerbungen an den Magistrat zu Arnsberg. - Bei verschiedenen Postämtern im Bezirk der Kaiserl. Postdirektion in Frankfurt a. M. 4 Packetträger bczw. Stadtpostboten, Probezeit 6 Monate, Anstellung zunächst auf vierwöchige Kündigung, Kaution 200 Mark, je 700 Mark Gehalt und den gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß. — Frankfurt a. M., Landgericht, 3 ständige Kanzleigehilfen, erforderlich eine solche Gewandtheit, daß täglich mindestens 8 Bogen Schreibwerk gefertigt werden können, selbstständige Abfassung von einfachen schriftlichen Mitteilungen an Behörden und Privatpersonen, Anstellung auf vierwöchige Kündigung, Einkommen nach Leistung; bei guten Leistungen sofott die höchste zulässige Vergütung von 40 Pfg; pro Bogen, bei Bestehen der Prüfung tritt allmähliches Einrücken in etatsmäßige Kanzlistenstellen ein; Wegen der Teuerungsverhältnisse in Frankfurt a. M. haben die Bewerber darauf Bedacht zu nehmen, daß sie durch ihre Leistungsfähigkeit im Stande find, sich ausreichenden Verdienst zu verschaffen. — Montabaur, Kaiserl. Postamt, Landbriesträger, Probezeit 6 Monate, Anstellung zunächst auf 4wöchige Kündigung, Kaution 200 Mark, 650 Mark Gehalt und 72 Mark Wohnungsgeldzuschuß. - Offenbach a. M., Kaiserl. Postamt, Postschaffner, Probezeit 6 Monate, Anstellung auf 4 wöchige Kündigung, Kaution 400 Mark, 900 Mark Gehalt und 180 Mark Wohnungsgeldzuschuß.
Aula, Hörsäle, Seminare, Karzer.
Universitäts-Bibliothek, Am Plan 2. Lesezimmer geöffnet täglich von 9—1 Uhr Vormittags und mit Ausnahme des Sonnabends von 2—4 Uhr Nachmittags. Bücherausgabe und Rücknahme am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 2—4 Uhr, Mitwochs und Samstags 11—1 Uhr. Geschlossen an den Sonn - und Feiertagen. Während der Ferien nur Vormittags geöffnet;
Elisabethkirche, Schlüffel gegenüber beim Küster, Schloß,Mittwoch von 2—4 Uhr frei, sonst 0.50 Mk. Im Schloß auch die Sammlung des hessischen Geschichtsvereins im Sommer Donnerstag von 4—5 Uhr frei.
Museen. Archäologisches, Saalbau: Geöffnet Sonntags von 11-1 Uhr frei, sonst öffnet der tm Hause wohnende Pedell gegen Entschädigung; — Zoologisches Institut und Museum neben der Elrsabeth- nrche: Mittwoch und Sonnabend nachmitt. (ftei); —
Mineralogisches Institut ebendaselbst: Mittwoch von 1—3 Uhr (frei). — Geologisch - paläontologisches Institut, Mittwoch Nachmittag von *A3 — 5 Uhr geöffnet, und mathem.-physikalisches Institut, Rent- hofstr. 6. Erlaubnis zum Eintritt beim Direktor einzuholen. — Sternwarte ebendaselbst, dem Publikum jeden Montag Abend von 9 Uhr an unentgeltlich geöffnet. Karten sind bis zum Montag Mittag beim Direktor der Sternwarte zu lösen. — Anatomie, Ketzerbach 63, täglich geöffnet, Sonntags ftei. — Botanischer Gatten am Pilgrimstein, Werktags geöffnet von 6—12 und 1—6 Uhr, frei; Gewächshäuser im Sommer von 4 — 6, im Winter von 2—4 Uhr.
Gerichte. Landgericht Schloßberg 7. Amtsgericht Kugelgaffe 10.
Landratsamt und Polizei, Barfüßerstraßc 11. ©teuertaffen I. II., Barfüßerstraße 11. Geöffnet an den Wochentagen von 8—1 Uhr mit Ausschluß der Hebetermine und des letzten Werktags im Monat.
Hanpt-Steueramt, Bahnhofstraße 12. Satafteramt I. und II;, Barfüßerstraßc 11. Kgl Spezial-Kommission, Bahnhofstraße 11. ßanbeSrenterei, Rotergraben 5, 1 Tr.
Landes-Heil- und PflegeanstaltenMedizinische Klinik (Poliklinik) Klinikstraße 1, Sprechstunden 10—12 Uhr Vormittags. Chirurgische Klinik (Poliklinik) Pilgrimstein 2, Sprechstunden 8- 11 Uhr V. und 12 — 1 Uhr Sonntags. Augenklinik (Poliklinik) Rosenstr. 4, Sprechstunden von 11 —12 Uhr Vormittags. Privatbehandlung 10—12 Uhr. Poliklinik für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Rotergraben 4, Sprechstunden von 10 — 11 Uhr. Zahnärztliches Institut (Poliklinik) Ketzerbach 54a, Sprechstunden 9 — 11 Vormittags. — Frauenklinik (Entbindungsanstalt), Pilgrimstein 3.
Sprechstunden der Aerzte: Dr; Abee, Barfüßerstraße 2, 8 — 9 Uhr V., 3 — 4 Uhr N. Zahnarzt Gröll, Steinweg 35 A, 9—12 Uhr V; und 2—4 Uhr N. Sanitätsrat Prof. Dr. v. Heusinger, Ketzerbach 14, 8—9 V., 12—2 N. Pros. Dr. Hüter, Reitgaffe 9, 7 — 8 V., 12—1 N. Dr. Justi, Marti 24, 8—9 V., 12-1 N. Dr.Kothe, Kasernen- sttaße 7, 7—9 V., 1—3 N. Dr. Sardemann, Steinweg 35, '/-8—',-9 V., 11-1 N. Dr. Wigand, Wötthstr; 1, bis 9 Uhr V., 'M-1/,2 N. Zahnarzt Witzel, Ketzerbach 54 A, 2—5 N; Kümmell (Tierarzt), Kasernensttaße 26.
Zahntechniker: M. Auffatth, Steinweg 2; H; Boß, Neustadt 11.
Ortskrankenkasse, Markt 19. Büreaustunden von 8—12 Uhr Vormittags.
Städtisches Rathaus, Markt 1. Daselbst: Amtszimmer des Oberbürgermeisters, Sprechstunden von 9—12 Uhr, Sekretariat, Armenkasse, Stadtkämmerei, städt. Meldeamt, Standesamt, Spar- und Leihkaffe, — Daselbst auch Nachtwache.
Bank - und Wechselgeschäfte: Bang, Barfüßerstraße 51. Eichelberg u. Wertheim, Wettergasse 25; Menke Eichelberg u.Sohn, Wettergasse 15. Sttauß, Barfüßetttraße 40. Zeisse, Bahnhofstraße 23.
Tarif für Dien st männer: Bis '/»Stunde 25 Pf., mit Gepäck bis 10 kg 30 Pfg., 15 kg 40 Pfg., 25 kg 50 Pfg., 50 kg 60 Pfg., über 50 kg je 10 kg 5 Pfg mehr. '/> Stunde bis 1 Stunde ohne Gewicht 40 Pfg., mit Gepäck von 10—50 kg 50 bis 80 Pfg. Rückweg für Antwort die Hälfte der Taxe;
Chaisen-F nhrwerk ist zu haben bei den Fuhrwerks- befitzern Eckstein, Ed. Heppe, Ochs, Petz, Schaaf, Schmalz.
Droschken-Tarif des Fuhrwerksbesitzer Ed; Heppe: Von der Bahn nach der Stadt 1—2 Personen 1 Mk., 3—4 Personen 1 Mk. 50 Pfg. Zeitfahtten durch die Stadt kosten bei 1—2 Personen 2 Mk., bei 3—4 Personen 2 Mk. 50 Pfg. pro Stunde.
Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofott zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofott zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" Wetter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die fich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seidm- Fabrik <8. Venneberg (K. u. K. Hoflicf.) Zürich versendet gern Muster von ihren ächten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke potto- und zollftei in's Haus.
kombiuiett:)
„Ein starker Hort
Dem deutschen Lied
Dem deutschen Wort."
Richard Katzenmayer, der redegewandte Präsident, der glorreichen Sängerfahrt des Arion empfing ein reich mit Silber beschlagenes Album mit dm Photo» graphim aller Sänger und des Vorstandes die an der Europafahrt Teil nahmen.
Im Roccoco Relief ist die schwere Einfassung des Albums gehalten, graviert mit dm 12 Städten Deutschlands die vom Arion besucht wurdm. — In der Mitte ist der Arion auf dem Delphin und da- ruutei die Widmung des dankbaren Arion, in Verehrung ihrem unvergleichlichen Präfidmtm.
Mchard Weihnacht empfing ebenfalls ein solches Album mit schwerem Silberbeschlage, auf dem ein Lorbeerkranz ruht, deffm Blätter die 12 dmtschm Ruhmes-Städte tragen.
Damuter auf geschmackvoller Platte die Widmung: „Der Arion seinem liebenswürdigen und fähigen Reisemarschall in Verehmng dargebracht."
Jedem Sänger der fich an der Europafahrt beteiligte, wurde eine silbeme Medaille und jedem Vorstandsmttgliede eine goldme, in Anerkmnung ausgezeichneter Verdienste überreicht.
Die Vorseite trägt das Bild des Arion auf dem Delphin und die Rückseite die Widmung.
— " .. „. ■ „ Anzeigen nimmt entgegen die Erpedttion dieses Blattes,
Erscheint taglfth außer an W«^m«chS»Ml»Md zVttllfDlWd» sowie die Annoncen-Burearw von Haasenstein u. Vogler in VVTT1I OaAv aama
6)~A Ä «Effi «Ä Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. JahrgllNg.
JI2. 2e)U. ÄS fönmtfrtfl 23 Oktober 1892 Mofie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
»cstellgelL).JnsertionsgebMr für die «LPalteue Zelle W0NNIllg, ÄD. «JllUVCr lOIW. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
10 Pfg., Reklamen Tut Die Heue an Psg. _ _ — . — - _»_=