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Wöchentliche Bellagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Druck r-nv »erlog: Joh. «uz. Koch, Uriiversiläts-Buchdruckerei in Marburg. gMff (SrttttHrt rtSltTrt'H Verantwortlicher Redakteur: Christoph Rautenhau» in Marburg

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Betzrllgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaüene Zeile Mittwoch, 28. September 1892. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. " b

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8^* Unsere geehrten Leser ersuchen wir freundlichst, ihre Bestellung für das vierte Vierteljahr 1892 bei den betreffenden Post­anstalten, den Landbriesträgern oder unserer Expedition baldmöglichst bewirken zu wollen, da unsererseits nur in diesem Falle eine pünktliche Zusendung derOber- hessischen Zeitung" mit ihren Bei­lagen vom 1. Oktober 1892 ab gewähr­leistet werden kann.

Neu eintretende Bezieher erhalten das Blatt bis zum Schluffe des laufenden Monats unentgeltlich.

Deutsche und ausländische Arbeiter.

Wenn bei den deutschen Sozialdemokraten irgend eine Eigenschaft abstoßend wirkt, so ist es ihr bei allen Gelegenheiten bewiesenes internationales, ja man könnte oft sagen antinationales Gebühren. Das große Gebiet der Arbeits- und Arbeiterstagen wird von ihnen nicht in erster Linie unter den Gesichts­winkel des Nutzens für die deutsche Produktion ge­stellt, sondern lediglich nach internationalen Gesichts­punkten beantwortet. Deshalb ist auch die Sozial- demostatie keine deutsche, sondern eine internationale Partei, deren Wirken schon oftmals der Produktion anderer Länder zu Gute gekommen ist. Ganz anders verhalten sich die industriellen Arbeiter ftemder Länder. Wir wollen hier von den stanzösischen nicht sprechen, da der bei ihnen stark entwickelte Nationali­tätssinn bekannt genug ist. Neuerdings haben aber auch die englischen Arbeiter gezeigt, welche Stellung sie auf diesem Gebiet einnehmen. Jüngst hat der englische Gewerkschaftskongreß getagt. Auf demselben sind zwei bemerkenswerte Anträge zur Verhandlung gekommen. Der eine bestaf die Ausschließung aller stemdländischen Jndustrieerzeugnisse, der andere das Verbot der Einwanderung unbemittelter Fremden. Der zweite Antrag wurde angenommen, der erste abgelehnt. Man bemüht sich nachträglich den Anstag auf Ausschließung aller ftemden Fabrikate als Scherz zu behandeln, jedoch ist damft der Gedanke, welcher ihm zu Grunde lag, nicht aus der Welt geschafft. Es ist vielmehr erwiesen, daß unter der englischen Arbeiterschaft ein so starker Nationalitätsgedanke vorherrscht, daß man sogar im eigenen Lande nur eigene Ware verbraucht wissen will. Einen solchen

Auf Wronkermühle.

Original-Roman von E. D. H. Brandrnp.

^Nachdruck verboten.j (Fortsetzung.)

Inzwischen hatte der Qualm in der Stube etwas Abzug genommen und ich entdeckte zu meinem Entsetzen dicht am Fenster die Gestalt des alten Herrn am Boden liegen, von einem paar glim­mender Fetzen seines Nachtzeuges bedeckt. Einen Augenblick fühlte ich mich wie erstarrt. Dann aber sprang ich auch schon, ohne mich zu besinnen durch das Fenster. Schon im Moment hielt ich den Leb­losen in meinen Armen und stürzte mit ihm in das Nebenzimmer. Dabei schrie ich fortwährend Feuer Feuer Feuer! Es war die höchste Zeit, daß ich mit meiner Last au» der Schlafstube ge­kommen, denn als ich hinter mich blickte, war dieselbe nur noch ein Feuermeer. Rasch schlug ich jetzt noch die Thür zu. Nun aber kamen die Mariellen aus ihrer Kammer gestürzt. Sie stierten «ich verstört an. Als sie aber meine bedauerns­werte Bürde sahen, schrieen sie vor Entsetzen laut auf. Ich mahnte sie zur Ruhe und gebot ihnen, mir die Thüren zu öffnen, die ich passieren mußte, um in das Freie zu gelangen. Dann aber befahl ich, die Knechte zu wecken und mit diesen vereint von der Einrichtung des Hauses in Sicherheit zu bringen, was sie nur erschleppen vermöchten. Um weiteres konnte ich mich vorläufig nicht be­kümmern. Ich mußte mich ja beeilen, meine Last aus den Armen zu legen, denn die eigenen Sachen fingen auch schon an, miv auf dem Leibe zu schwelen. .

Hier in der Mahlstube angekommen, bettete ich den Herrn dann auf mein Lager, nachdem ich mit­telst eines in Wafler getauchten Sackes an seinem

Antrag aber, wie den auf Ausschluß ftemder unbe­mittelter Arbeiter hätte man nur einmal auf einem deutschen sozialdemokratischen Parteitage stellen sollen. Der betreffende Antragsteller hätte etwas erleben können. Wenn die englischen Arbeiter ihn annahmen, so wollten sie sich lediglich gegen die Konkurrenz von fremden Arbeitern im eigenen Lande schützen. Durch die Einbringung des anderen Antrages aber wurde bewiesen, daß ihnen auch das Wohl der ge­samten englischen Produktton am Herzen liegt. Und hierin unterscheiden sich hauptsächlich die deutschen von den ausländischen Arbeitern. Während diese wohl wissen, daß es ihnen nur wohlgehen kann, wenn ihre heimische Produktion in die Höhe geht, wenn Handel und Wandel im eigenen Lande blühen, ist der deutsche sozialdemokrattsche Arbeiter im Allgemeinen von solchem Haß gegen die Arbeit­geber erfüllt, daß er sogar diese Alltagswahrheit verkennt und, während er für sich alle möglichen Ansprüche erhebt, den Leitern der Produktton möglichst keinen Gewinn gönnt. Aus dieser Grundverschieden­heit der Auffassungen in den Arbeiterkreisen erklärt sich auch der Umstand, daß es in anderen Ländern weit leichter zu Verständigungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommt, als in Deutschland. Hier würde aber nur Abhilfe geschaffen werden, wenn endlich die Sozialdemokratie in ein nationales Fahr­wasser eiulenkte, worauf zu hoffen allerdings gegen­wärtig sehr wenig Aussicht vorhanden ist.

Deutsches Reich.

W. 38erlitt, 27. Septbr. Aus Jagdschloß Rominten berichtet derReichsanzeiger":Se. Majestät der Kaiser und König erlegten am Freitag und Sonnabend in der Rominter Heide auf den Morgen- und Abendpürschen einen Sechzehnender und einen zurückgesetzten Achter; im Laufe des Tages erledigten Se. Majestät Regierungsgeschäfte. Sonntag Nachmittag unternahmen Allerhöchstdieselben eine längere Spazierfahrt." Im Marmorpalais bei Potsdam ist am Montag folgendes Bulletin aus­gegeben worden:Das Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin, sowie der neugeborenen Prinzessin ist ein andauernd gutes gewesen. Ihre Majestät die Kaisettn werden heute zum ersten Male das Bett ver­lassen." Die Beratungen im Bundesrat werden in dieser Woche wieder ausgenommen und am Donnerstag voraussichtlich die erste Plenarsitzung nach den Sommerferien stattfinden. Aus dem preußischen Staatsministerium: Der Ministerpräsident und

und meinem Körber jedes Fünkchen Feuer ausge­löscht hatte."

Braver Junge," unterbrach Gottlieb Wronker hier die Erzählung des Mühlknappen.Das alles wird Dir so leicht niemand vergessen, selbst wenn unser armer alter Freund nicht am Leben bleiben sollte. Doch nun," setzte er dann hinzu,sage uns auch, womit Du dir die Entstehung des Feuers erklärtest."

Der junge Mann zuckte die Achseln, dann aber erwiderte er auch schon:Ich meine, der alte Herr ist wieder einmal, wie er es so lieben sollte, mit der brennenden Pfeife zu Bett gegangen und dann ein­geschlafen, ohne daß er fie bei Seite gestellt hätte. Wenigstens lag vor dem brennenden Bette ein zer­brochener Meerschaumkopf."

Kreuzmillion sapermmt!" Wilhelm Wald war totenblaß von seiner Bank in die Höhe gefahren. Wenn das unter die Leute kommt," schrie erso"

Er unterbrach sich, kalte Schweißtropfen perlten auf feiner Sttrn, Gottlieb Wronker aber blickte be­troffen zu dem Freunde hinüber. Verstand er es wch, in der Seele desselben zu lesen und wußte, daß Wilhelm nur den Nachsatz zurückgehalten hatte,so wird die Feuerversicherungsgesellschaft zu allem ge­habten Verlust auch noch Anstand nehmen, die verhältnismäßig geringe Summe auszuzahlen, mit welcher seiner Zeit der Vater unser Hab' und Gut eingekaust hat."

Wie sehr der Wronkermüller nun auch diese Befürchtung des Freundes teilte, verriet er doch mit keinem Worte, was er dachte, sondern suchte Herrn Wilhelm so viel als möglich aufzurichten und zu trösten.Natürlicherweise," sagte er dann, nimmst auch Du mit Deinen Damen vorerst bei mir Quartier- Auch dem Mlonecker Vieh biete ich

Minister des Innern, Graf Eulenburg, welcher z. Z. auf Urlaub weilt, gedenkt am Donnerstag wieder in Berlin einzutreffen und sogleich seine Dienstwohnung im Ministerium des Innern zu beziehen. Der Eisen­bahnminister Thielen, der vor sechs Wochen seinen Urlaub angetreten und sich zunächst nach der Schweiz begeben hat, ist am Montag wieder in Berlin ange­kommen. Das gesamte Staatsministerium wird somit vom Donnerstag ab, nach der Rückkehr des Grafen Eulenburg, wieder vollzählig sein. Der Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Entscheidung des Königs, wonach den bei den Regierungen beschäftigten Forstassessoren durch die betreffenden Präsi­denten selbständige Decernate unter eigener Verant­wortung, analog den Regierungs-Assessoren, übertragen werden können. Der Finanzmtnister hat zu den die Betriebs st euer betreffenden Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes vom 24. Juni 1891 unterm 23. August d. I. eine Ausführungsanweisung er­lassen, die in der Reichsdruckerei in Broschürenform vervielfältigt ist. Von dieser amtlichen Ausgabe sind Exemplare an die Vorsitzenden der Steuerausschüsse sowie an die Kreis- bezw. Steuerkassen und die Städte einschließlich der im Stande derselben befindlichen Flecken, ferner an die Landräte übermittelt worden. Zu der neulichen Mitteilung derMagd. Ztg." über den Stand der Verhandlungen der preußischen Regierung mit dem Herzog von Cumberland bemerkt derHannov. Kour.": Nach unseren Jn- formattonen sind die Verhandlungen überall noch in der Schwebe; die Hoffnung richtet sich allerdftigs darauf, daß sie bald zu einem Alle befriedigenden Abschluß gelangen werden, aber Positives steht darüber noch nicht fest. So ist u. a. das Verhäünis der königl. öffentlichen Bibliothek noch nicht geregelt, für welche der preußische Fiskus das Eigentumsrecht be­ansprucht. Der Herzog ist geneigt, die Kunstschätze und Sammlungen unter gewissen Bedingungen in Hannover zu belassen, doch sind diese Bedingungen von der preußischen Regierung noch nicht angenommen, zu erwarten steht aber bei dem Bestreben der gegen» fettigen Verständigung, daß die Verhandlungen eine den Wünschen der Bevölkerung von Stadt und Provinz Hannover enffprechende Wendung nehmen werden. Ueber das Gestüt in Herrenhausen ist ebenfalls noch nicht endgilttg entschieden.

Kiek, 26. Septbr. Auf der Fahrt der Herbst­übungsflotte von Danzig nach Saßnitz ereignete sich der beklagenswerte Unfall, daß bei stürmisch-bewegter See der Kommandant des Torpedoboots8 II", Leutnant z. S. Kölle, in Ausübung seiner Berufs­

passenden Unterstand in dem vor einigen Tagen fertig gewordenen neuen Schafstall, der erst zum Frühjahr bevölkert werden sollte. Was aber den Wiederaufbau der niedergebrannten Gebäude anbe­trifft, so kann mit denselben sofort begonnen werden; Balken, Bollen und Bretter habe ich genügend vor­rätig und Arbeitskräfte sind auch so viele zu be­kommen, als wir gebrauchen. Also Kopf hoch, Wilhelm, zeige den Leuten, daß Du noch immer der alle hellere Müller Donnerwetter bist."

Zum erstenmal glitt jetzt ein leises Lächeln um die Lippen des so schwer vom Unglück heim­gesuchten Mloneckers.Ja ja, Du hast recht, bester Freund!" sagte er dann.Es wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn nur der arme arme Vater"

Hoffen wir, daß auch dem alten Herrn noch geholfen werden kann," unterbrach Herr Wronker den Freund jedoch wieder. Dann aber wendete er sich erneuert dem Mühlknappen zu:Ehe ich mit Deinem Herrn Mloneck verlasse, will ich Dir noch meinen Knecht Wladislaw zur Unterstützung senden. Er ist mit mir herübergekommen und soll jetzt bei Dir bleiben, bis der Geselle heimgekehrt."

Bevor die Herren dann den Wagen bestiegen, rer sie wieder nach Wronkermühle führen sollte, kehrten sie noch einmal nach der Brandstätte zurück, wo die vereinten Arbeitskräfte der beiden Mühlen- ;üter damit beschäftigt waren, mit langen Feuer- haken die brenntnben Holzwände niederzureißen.

Wie sehr sich Herr Wald nun auch zusammen- nahm, um innerlich zur Ruhe zu kommen, erschüt- terte ihn der Anblick doch von neuem so tief, daß er nicht im Stande war, irgend welchen durchdachten Befehl zu geben. Er überließ denn auch alle noch notwendigen Anordnungen den Herren, in deren Be-

pflicht den Tod in den Wellen fand. Der kom­mandierende Admiral Frhr. v. d. Goltz widmet dem Dahingeschiedenen einen warmen Nachruf, indem er denselben als einen thatkräfttgen, besonders hoffnungs­vollen Offizier bezeichnet, dessen Verlust das See­offizierkorps auf das Schmerzlichste beklage.

Arttswakde, 27. Septbr. In dem Wahlkreise des verstorbenen Abg. von Meyer-Arnswalde ge­dachten auch die Nationalliberalen einen Kandidat, und zwar Herrn Hobrecht, aufzustellen. Nach der Nationalzeitung" wird Hobrecht eine solche Kandidatur nicht annehmen. Das genannte nationalliberale Blatt fordert die Freisinnigen auf, einen solchen Kandidaten zu nominieren, für den die Nationalliberalen stimmen könnten, damit die Wahl eines konservativen Abge­ordneten vereitelt werde.

Ausland.

Arankreich. In Marseille ist am Sonnabend der sechste nationale Arbeiter-Kongreß unter dem Vorsitze des Maire von Roubaix Caxette eröffnet worden. Gegen 100 Delegierte, darunter der sozial­demokratische deutsche Reichstagsabgeordnete Liebknecht, nahmen an der Sitzung teil. Gestern beschäftigte sich der Kongreß mit der Frage der Feier des 1. Mai. Nach einem Telegramm desD. B. H." richtete der deutsche delegierte Liebknecht eine Ansprache an die Versammlung, in der er ausführte: eine Nationalitäts­frage existiere für die Sozialdemokraten, die nur zwei Klassen kennten, eine besitzende und die Proletarier, nicht. Die deutschen und französischen Sozialdemo­kraten bildeten mit den Arbeitern aller Länder eine einzige Nation gegenüber den Kapitalisten. Die zwischen den Franzosen und den Deutschen liegenden Sttöme Bluts seien von den Feinden des Proletariats vergossen worden ohne Zuthun der deutschen Sozial­demokraten und bildeten keine Grenze zwischen den Sozialdemokraten der beiden Länder.Wir sind Brüder, sind und bleiben internationale Revolutionäre, trotz der von der Bourgeoisie ausgesprochenen Ver­leumdung, daß wir die revolutionäre Fahne verlassen hätten und Chauvinisten geworden seien. Die deutschen und ftanzösischen Sozialdemokraten bilden mit den Sozialdemokraten der übrigen Länder eine einzige große Armee. Wir sind bereit, den letzten Bluts­tropfen für die Sache des Sozialismus zu opfern". Der Sieg, den Oberst Dodds am 19. d. M. bei Dogba über die Dahomeer erfochten hat, ist be­deutungsvoller, als man anfänglich annahm. Der französische Oberbefehlshaber hatte seine Truppen gegen gleitung er sich befand. Die aber befahlen sofort, daß ein Teil der versammelten Arbeiter jetzt die geretteten Mobilien nach Wronkermühle schaffen möchten; ebenso wie das Vieh, das sie sich zusammen suchen sollten. Nachdem bann der fernere Aufent­halt der Mlonecker Knechte und Mägde bestimmt worden, beorderte Herr Gottlieb nur noch feinen Wladislaw zur Hülfeleistung des Mühlenknappen und wandte sich dann wieder zu dem unglücklichen Freunde.Komm nun, lieber Wilhelm," sagte er, den Arm des Mloneckers in den seinen ziehend. Hier ist jetzt alles Notwendige besorgt. Laß' uns deshalb eilen, zu Deinem Vater und den Frauen zurückzukehren."--

Auf Wronkermühle hatte man inzwischen, von Raddatz geleitet, den Schwerverletzten in die soge­nannte Kinderstube gebettet. In dem hübschen, be­haglichen Raum, in welchem noch vor wenigen Stunden die älteren Herren der Gesellschaft gezecht, geraucht und gefpielt hatten, hörte man jetzt nur )as schmerzvolle Stöhnen des von neuem bewußt­losen Patienten und das leise Weinen der Frauen, welche sich zu seinen Pflegerinnen installiert. Be­sonders Lieschen war unttöstlich und wenn sie sah, wie furchbar der Großvater litt, wollte chr fast das Herz brechen.

So war fast eine Stunde vergangen. Da aber langte Emst mit dem Arzt an und der alte joviale Mediziner trat in das Krankenzimmer, in welchem der Schmied bisher treue Wacht gehalten.

Nachdem Doktor Stem die Damen begrüßt, reichte er auch Raddatz die Hand und sagte frennd- ich:Na, haben Sie mir einmal wieder in das Handwerk gepfuscht, Schmiedchen? Leinewand und Del aufgelegt, he! Ganz recht, ganz recht, )ätt' vorerst auch nichts anders thun können. Doch