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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Druck Verlag: Joh. Aua. Koch. UniverfitärS-Buchdruckerei in Marburg. Verantwortlicher Redakteur: Christoph Rautenhaus in Marburg

Redaktion und Expedition: Markt 81. Redaktion und Expedition: Markt 21.

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Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile SüNNtaq, 25. Se-tembkr 1892. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. az y Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

HM- Unsere geehrten Leser ersuchen wir freundlichst, ihre Bestellung für das vierte Vierteljahr 1892 bei den betreffenden Post­anstalten, den Landbriesträgern oder unserer Erpedition baldmöglichst bewirken zu wolle«, da unsererseits nur in diesem Falle eine pünktliche Zusendung derOber­hessischen Zeitung" mit ihren Bei­lagen vom 1. Oktober 1892 ab gewähr­leistet werden kann.

Neu eintretende Bezieher erhalten das Blatt bis zum Schluffe des laufenden Monats unentgeltlich.

Wochenschau.

Leider ist es bis zur Stunde noch immer nicht gelungen, den bösen Gast, der vor einem Monat den deutschen Boden betrat, die Cholera, wieder völlig zu vertreiben. In ihrem Hauptsitz Hamburg hat die Seuche zwar schon beträchtlich an Wut verloren, der Charakter der Krankheitsfälle ist ein ganz erheblich milderer geworden, aber die Zahl der Todesfälle pro Tag bleibt noch immer bei über hundert stehen. In der letzten Woche war auch zu wiederholten Malen eine Zunahme der Erkrankungen zu verzeichnen, die allerdings nur von kürzerer Dauer war. Gne wert­volle Feststellung ist aber gemacht, die für künftige Choleraepidemieen von Nutzen sein wird. Der Sitz der Cholerabazillen ist das Wasser, und der Genuß verseuchten Wassers ruft weit leichter eine Erkrankung hervor, als Berührung mit Personen, die aus Cho­lerastädten kommen. Und dann die Hauptsache, deren Klarstellung wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird: Die Cholera entsteht auch bei uns selbst­ständig in Flußgebieten unter Bedingungen, die wir nicht kennen. Es ist Thatsache, daß Personen an der Seuche erkrankten, die mit Niemandem in Be­rührung gekommen waren, von welchen die Krankheit auf sie hätte übertragen werden können. Es muß also die Bildung von Seuchenheerden selbständig und ohne Einschleppung erfolgen können. Verseucht ist außer der Elbe auch das ganze Gebiet von Havel und Spree; auf letzteren beiden Flüssen hat die Er­krankung von Schiffern und deren Angehörigen nun doch in ernsterer Weise zugenommen, und die Sani­tätspolizei wendet deshalb der Binnenschifffahrt eine besondere und vollbegründete Aufmerksamkeit zu.

Auf Wronkermühle.

Original-Roman von E. D. H. Brandrup.

^Nachdruck Verboten.]

(Fortsetzung.)

Ich dachte eben daran, Fritz, der ja jetzt zu Hause bleibt zum Postillon damour zu machen," erwiederte Ernst. Wenn Du hiermit einverstanden bist, so ziehe ich also meinen Vetter in das Ver­trauen und bitte ihn, der Vermittler unserer Korrespondenz zu werden. Ist er dazu bereit, so lege ich später alle an Dich gerichteten Briefe in an ihn adressierte Couverts. Fritz wird dann leicht Gelegenheit finden, Dir meine Zeilen zuzustellen und Deine Antwort auf dieselben in Empfang zu nehmen."

»Ja, ja, so muß es gehen," erwiderte das junge Mädchen und wollte eben noch ein paar Worte hinzusetzen, als Marinka breit vor sie hin­trat und dem Pärchen auf blinkendem Tablett Bowle und Torte präsentierte. Nachdem sie sich beide be­dient, war es aber auch zu Ende mit ihrem tete ä tete. Das Herumreichen der Erfrischungen hatte den Tanz unterbrochen. Ueberall machte sich jetzt das Anklingen der Gläser hörbar. Feodor aber, das sechs Fuß hohe Kind mit dem Bärtchen auf der Oberlippe schrie wiederholt mit überlauter Stimme:Die Wronkermüller sollen leben und die Mlonecker und die Poltzer und die und die und die hoch und zum drittenmale hoch!"

Um Lieschen hatten sich die Brylower und die Plötzer jungen Damen gruppiert. Die Töchter des Pfarrers gesellten sich dazu und da alsbald auch Fritz und die übrige junge Männerwelt in den Kreis trat, benutzte Ernst die Gelegenheit, entbehrlich zu fein, um Onkel und Tante aufzusuchen. Rasch ver­ließ er den Saal, schritt durch den Flur und kreuzte

Berlin hat bisher immer nur einzelne Erkrankungen, dasselbe gilt für Stettin. Vorsichtshalber ist aber nun auch ein besonderer Reichskommissar für das Stromgebiet von Oder und Weichsel ernannt. Das Elend in Hamburg ist groß. Die Hamburger bitten vor allen Dingen um Wiederanknüpfung des ge­schäftlichen, heute völlig abgebrochenen Verkehrs, wo­durch der Brot- und Verdienstlosigkeit von selbst ge­steuert werden würde.

Eine Zusammenkunft zwischen dem deutschen Kaiser und dem Kaiser Franz Joseph von Oesterreich wird im Oktober in Wien aus Anlaß der Abhaltung von Jagden stattfinden. Es bleibt also mit den erfreu­lichen und sympatischen Kaiserbegegnungen unter Kaiser Wilhelm II. genau so, wie es unter seinem Großvater gewesen ist. Vorher unternimmt Kaiser Wilhelm wie alljährlich noch einen Ausflug nach dem weltentlegenen ostpreußischen Jagdschloß Rominten. Das Befinden der Kaiserin und der neugeborenen Prinzessin ist durchaus erfreulich, so daß die weitere Ausgabe von täglichen Bulletins unnötig geworden ist. Von Interesse für weitere Kreise ist die That­sache, daß sich in dieser Woche zwei deutsche Fürsten­söhne, die Prinzen Ernst von Meiningen und Heinrich von Hessen mit bürgerlichen Frauen vermählten. Es sind dies eine Tochter des bekannten Schriftstellers Jensen und die Sängerin Milena. Aus Varzin kommt die Kunde, daß es dem Fürsten Bismarck dort recht gut geht.

Auf dem Gebiete der Politik ist thatsächlich Neues aus dem deutschen Reiche nicht zu vermelden. Die Erörterungen über die neue Militärvorlage und die Deckung der Kosten derselben, über die preußische Vermögenssteuer und andere Dinge, die hiermit in Verbindung stehen, dauern fort, aber es steht noch immer bei dem alten Faktum: Etwas Gewisses weiß Niemand. Man muß die amtlichen Publikaten ab­warten, die anfangs Oktober erfolgen werden, worauf dann vier Wochen später die Parlamentssession be­ginnt. Das thörichte Geschwätz von einer Reise des Kaisers zur Weltausstellung nach Chicago ist erfteu- licherweise jetzt amtlich als unbegründet bezeichnet. Weiß der liebe Himmel, es kann heute der blühendste Unsinn ins deutsche Reich hinausgetrompetet werden, es finden sich immer noch gläubige Seelen. Auch dem Reichskanzler Grafen Caprivi, der letzten Sonn­tag in Familienangelegenheiten eine Reise nach Grün­berg unternahm, wo sein Neffe Landrat ist, sind aus diesem Anlaß allerlei angeblich hochpolitische Aeußerungen in den Mund gelegt. Der Kanzler sprach diesmal als Soldat mit den Mitgliedern

das Speisezimmer. In dem dahinter liegenden Gemach fand er endlich Herrn und Frau Wronker. Den elfteren eben dabei, eine Blechschachtel mit Sardinen zu öffnen, die letztere, Silberzeug für den Abendtisch zurecht zu legen.

Mit wenigen Worten hatte Ernst nun auch den geliebten Pflegeeltern von dem Vorschläge Master Westons erzählt und zugleich hinzugefügt, daß er durchaus geneigt sei, das Anerbieten zu acceptieren.

Zu seinen grenzenlosen Erstaunen stieß er jetzt aber auf einen fast heftigen Widerstand von Seiten der Tante, während der Onkel nicht mit der Ein­willigung zu der Abreise zurückhielt.

Bleib' im Lande und nähre Dich redlich!" rief die schlichte Frau immer wieder. Und es be­durfte der ganzen Unterredungskunst der beiden Männer, ehe auch sie ihre Erlaubnis zu der zeit- roeiligen Ueberftebelung des Neffen nach dem großen Sodom in England" gab. Zur Bedingung machte sie es sich jedoch, daß Ernst vorher noch, ehe er wegreiste, mindestens acht Tage in Wronker­mühle verbleiben muffe.Denn," meinte sie es wäre ein Schimpf und eine Schande für mich als deutsche Hausfrau und Derne Pflegemutter, ließe ich Dich, mein Junge, so Knall und Fall die Heimat wieder verlaffen, ohne vorher eine gründ­liche Revision mit Deinen Sachen vorgenommen zu haben. Was würde so eine flachshaarige Mistreß von mir denken, wenn sie bei der ersten Wäsche gleich an ein Ausbeflern gehen müßte. Nein, nein das soll nicht fein. Alles, was von Deinem Zeug nicht mehr recht fest ist, wird kassiert und mindestens auf ein Jahr hinaus darf auch nicht eine fremde Nadel an Deinen Sachen rühren.

Und dann Alte?" fragte Herr Gottlieb Wronker,

eines Kriegervereins und ließ die Politik ganz bei Seite. Man hat sich also wieder einmal unnötiger­weise Gedanken gemacht. Mit der Ausarbeitung des dringend notwendigen Reichsgesetzes zur Abwehr von ansteckenden Krankheiten ist jetzt begonnen. Die Vorlage wird dem Reichstage in der neuen Session unterbreitet werden. Hingegen scheinen dieHandels- verttagsverhandlungen mit Rußland im Sande ver­laufen zu wollen. In Petersburg hat wieder ein­mal die deutschfeindliche Strömung die Oberhand gewonnen. Uns kann es gleich sein.

Große politische Ruhe herrscht auch noch immer in Oesterreich-Ungarn und Italien. In Wien ist das Hauptinterresse auf den Skandalprozeß gerichtet, welcher die tolle Wirtschaft von polnischen Beamten in der Bukowina klarlegt, und in Italien ist der 22. Jahrestag der Besetzung Roms durch die ita­lienischen Truppen im Jahre 1870 in üblicher Weise festlich begangen. Nebenbei widmen sich auch die Behörden mit vergrößertem Eifer der Brigantenjagd in Sizilien, und man hat bereits ein halbes Dutzend Banditen hinter Schloß und Stiegel gebracht.

In ihrem Element sind wieder einmal die Fran­zosen, die mit großem Aufwand den hundertsten Jahrestag der ersten Proklamierung der französischen Republik im Jahre 1792 begingen. Es ist was Rechtschaffenes zusammengeredet, und selbst das heutige Haupt der Familie Napoleon, der Prinz Viktor Napoleon, hat'ein schwülstiges Manifest losgelassen, um das sich freilich Niemand kümmert. In Paris fanden gleich ein paar historische Festzüge statt, und die Provinzstädte suchten es der Hauptstadt nach Kräften gleichzuthun. Präsident Carnot hat dem Schluß der großen ftanzösischen Manöver beige­wohnt und dabei auch eine Friedensrede gehalten. Seine lieben Landeskinder mäkeln aber an dem Prä­sidenten sehr herum. Der ftühere Präsident Grevy war als ein arger Knauser verschrieen und wurde deshalb allgemein bespöttelt. Herr Carnot tritt nobel auf, und nun sagen die radikalen Zeitungen wieder, er geberde sich wie ein Monarch. Allen es recht zu machen, ist auch in Franfteich wirklich ein Kunststück. Uebrigens steht es mit dem Ergebnis der großen französischen Manöver nicht zum Besten. Die Zahl der Maroden war ungewöhnlich bedeutend und die Marschleistungen haben außerordentlich viel zu wünschen übrig gelassen. Einen Sieg will nun aber endlich der ftanzösische Befehlshaber Oberst Dords an der Dahomeyküste in Westaftika über die Schwarzen errungen haben; in dem Gefecht sollen zwar über tausend Gegner gefallen sein, aber da die

seiner noch immer hübschen Frau in die runde Wange kneifend.

Und dann kömmt Ernst zum Besuch herüber, damit ich ihm alles, was bis dahin abgetragen ist von neuem in Ordnung bringen kann."

Also blos wegen ein paar zerrissener Hemden oder des Anstrickens bedürftiger Strümpfe soll Ernst von London nach Wronkermühle reisen! Alte Alte was sind das für Geschichten."

Ach was, Vater, Du weißt recht gut, welche Gedanken hinter meinen Worten stecken! Und nicht wahr, mein Junge," wendete sich Frau Louise wieder an den Reffen, während in ihren Augen die Hellen Thränen standenund nicht wahr, mein Junge, ein bischen Sehnsucht nach uns wirst Du auch haben, denn ..."

Weller kam Frau Louise nicht. Schluchzen er- stickte ihre Stimme. Ernst ober hatte schon beide Arme um den Hals der Weinenden gelegt und einen innigen Kuß auf die zuckenden Lippen preffend, er­widerte er:

Ja, ja, Du Gute. Und nach einem Jahr wird man mir sicher gestatten, auf einige Tage in die teuere Heimat zu eilen, damit ich"

Soll denn das Gewimmer gar kein Ende nehmen?" polterte Herr Gottlieb jetzt aber in die Worte des Neffen. Und zu seiner Gattin gewendet, setzte er hinzu:Inzwischen verbrennen Dir in der Küche die ganzen Braten der schändliche Geruch davon bringt bereits bis hier herein ..."

Verbrennen. Die Braten verbrennen!" rief Frau Louise entsetzt.Erbarme Dich, bie Mariellen werben mir boch das nicht angethan haben." Und sich die Thränen von den Wangen wischend, stürzte sie nach der Küche.

Herr Gottlieb blickte ihr lächelnd nach:War

Sieger die Geschlagenen nicht im Mindesten ver­folgt haben, wird dies Siegesbulletin mit erheblichem Mißtrauen gelesen. Da die beiderseitigen Regie­rungen gegen die Schlägereien zwischen ftanzösischen und belgischen Arbeitem in Nordfrankreich bisher so gut wie nichts gethan haben, haben sich sozialistische Abgeordnete aus beiden Ländern zusammengethan, und die feindlichen Kollegen zur Ruhe ermahnt. Die Antwort darauf ist eine neue Hauerei zwischen dm Arbeitem der beiden Nationalitäten gewesen.

Hübsche Dinge werden aus Rußland, in dessen Südprovinzen die Cholera grassiert, gemeldet: In Warschau hat ein Brigadegeneral seinen Korpskom­mandeur, der ihm einige unliebsame Wahrheiten sagte, vor versammeltem Kriegsvolk mit dem Pistolenkolben derartig verarbeitet, daß der Verletzte bettlägerig ist. Noch schöner ist die Thatsache, daß der Höchstkom­mandierende im Militärbezirk Kiew, General Drago­mirow, einen ihm vom Zaren erteilten Verweis in so schnoddriger Weise beantwortete, daß sofort die Kassierung erfolgte. Dragomftow war zum Gene­ralissimus für einen Krieg mit Rußland ausersehm.

Aus Zenttalaftika kommen nun endlich zuver­lässige Nachrichten über den Urspmng des großen Araberaufftandes am Kongo. Damach waren die Araber nicht die Karnickel, welche anfingm, sondern der ewig in Geldverlegenheiten befindliche Kongo­staat. Unter dem Kommando des Belgers van Karcktoven hatte derselbe nämlich eine mehrere tauftnb Mann starke Expedition abgesanbt, welche alles Elfen­bein, das sie findet, fortführen soll. Diese Kolonne hat nun einen wahren Raubzug unternommen, den Arabern ihre Elfenbetnschätze ohne jede Vergütung einfach weggenommm und in dieser Weise ihren Marsch bis nach Wadelai, der früheren Provinz Emin Paschas, fottgesetzt. Die Araber haben dem Kongostaat das ihnen Geschehene nun gründlich heimgezahlt, und so erklärt sich Manches. Das muß man aber sagen: Eine eigene Zivilisation ist es, die hier in Zentral- aftika bettieben wird.

Deutsches Reich.

W. Berlin, 24. Septbr. Folgendes kaiser­liche Handschreiben ist dem Berliner Hilfs­komitee für Hamburg zugegangen:Die Bildung eines Berliner Hilfskomitees zur Liudemug des über Hamburg durch die Cholera hereingebrochmen großm Notstandes hat Mich und Ihre Majestät die Kaiserin und Königin, Meine Gemahlin, mit lebhafter Be- fnedigung erfüllt. Wir zweifeln nicht, daß der ost-

ja nurne Finte," sagte er dann,aber ich mußte der gewaltigen Rührscene doch ein Ende machen. Wie konnte ich es denn dulde», daß meine Alte sich rote Augen machte an einem Tage, wie der heutige, wo sie bas Haus voller Gäste hat."

Als Ernst Brenner zurückkehren wollte, traf er im Flur mit Fritz zusammen, welcher eben in ber Küche gewesen, um für bie Schwester des Straf­anstalts-Direktors ein Glas Zuckerwaffer zu bestellen, was bie Dame gewünscht hatte.

Du siehst ja so merkwürdig erregt aus," rief ber junge Wronker jetzt bem Vetter zu.Und was ist's denn eigentlich um den Besuch Deines früheren Lehrherrn? Täuscht mich nicht alles, so hängt dasselbe auf das Engste mit Deinem erhitzten Gesicht zusammen! Aber so sprich boch, Mensch," setzte Fritz ungebulbig hinzu, ohne daß er bem Vetter Zeit gelassen, antworten zu tönnen.

Das Letztere that Emst denn auch. Dann aber zog er den Gefährten in den schönen Abend unter Gottes freiem Himmel hinaus und erzählte ihm, in welch' neue Verhältnisse er zu treten gedächte.

Der Vetter hörte ihm schweigend zu und doch zog eine Sturmflut wechselnder Empfindungen durch bie Seele bes jungen Landwirtes Ernst verließ die Gegend das Land! Er ging nach London. Konnte er, Fritz, denn etwas Besseres wünschen, als die Entfernung des begünstigten Nebenbuhlers? Nun blieb ihm ja Zell und Gelegmhell, für feine eigenen Wünsche zu wirken. Und das wollte er ohne Rück­sicht auf bas Glück unb bie Hoffnungen bes Jugend- gefpielen. Fritz Wronker war von Hause aus kein eigentlich schlechter Mensch, aber wo es galt, ein Ziel zu erringen, da dachte er genau wie bie Jünger Loyala'S:Der Zweck heiligt bie Mittel "