MchM Beitum.
WScheMiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Drvck hi» Setlag: Joh. Äug. Koch, UniverfitStS-Buchdruckerei in Marburg. (JrtttttfrtrtÄMrtff Verantwortlicher Redakteur: Christoph RautenhauS in Marburg
Redaktion und Expedition; Markt 21. Redaktion und Expedition: Markt 21.
M 224.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-Abomiements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exll. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zelle 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 26 Pfgi
Marburg,
Freitag, 23. September 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. & Daube in Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVII. Jahrgang.
eubeftettungen auf das 4.Quartal der „Oberhessischen Zeitung" nebst ihren Beiblättern „Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain" sowie „Illustriertes Sonnlagsblatt" werden schon vom heutigen Tage ab entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten in hiesiger Stadt erhalten die Zeitung vom Tage der Bestellung ab zugesandt, ebenso die Abonnenten außerhalb, sobald sie die Postquittung nebst genauer Adresie an uns einsenden.
Die Exped. d. Oberh. Ztg.
Deutsches Reich.
W. Berlin, 22. Septbr. Am Mittwoch Vormittag arbeitete der Kaiser mit dem Chef des Zivil- stlbinets und nahm darauf den Vortrag deS Reichskanzlers Grafen Caprivi, sowie den des Staatssekretärs Frhrn. v. Marschall entgegen. Der Kaiser reist heute zur Jagd nach Rominten. Der Pester Lloyd meldet, daß Kaiser Wilhelm am 9. Oktober in Wien zu dreitägigem Aufenthalt eintrifft, während dieser Zeit sollen Jagden im Lainzer Tiergarten abgehalten werden. — Im Befinden des mit dem Pferde gestürzten Prinzen Hermann zu Schaumburg-Lippe zeigt sich andauernde Unruhe, besonders des Nachts ist der Schlaf des Kranken noch sehr ungenügend. Der Prinz hat etwas Nahrung zu sich genommen. Die Temperatur ist normal, doch ist die Lebensgefahr noch nicht geschwunden. — Im Zustand des Prinzen Karl Radziwill, der in Lodz von Geistesgestörtheit befallen worden und in einer Privatheilanstalt untergebracht ist, ist eine wesentliche Besserung eingetreten. Die Aerzte stellten Verfolgungsmanie fest. Professor Bergmann wurde aus Berlin zum Prinzen berufen. — Verschiedenen Zeitungen wird mitgeteilt, daß der preußische Minister für Handel und Gewerbe, Herr von Berlepsch, fest entschlossen ist, keine wesentlichen Aenderungen der gesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe vorzunehmen, namentlich soll die fünfstündige Arbeitszeit nicht verlängert werden. Das Letztere könnte auch nur durch ein neues Gesetz erfolgen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." weist in einem längeren Artikel darauf hin, daß die gesetzlichen Bestimmungen über Unterstützungswohnsitz und Frei-
Auf Wronkermühle.
Original-Roman von E. D. H. Brandrnp.
(Nachdruck verboten.s j
(Fortsetzung)
Der Mlonecker Wagen hatte mittlerweile die lange Scheune umfahren und näherte sich im ge- mütlichm Zuckeltrab dem Wronkermüller Herrenhause. Feodor Stelzer — das große Kind mit dem zierlichen Bärtchen auf der Oberlippe und der eleganten Figur stand in der Hausthür und schrie jetzt aus Leibeskräften alle Jnsaffen mit dem Rufe zusammen: „Die Mlonecker — die Mlonecker!" Natürlich stand gleich darauf die ganze Gesellschaft »it dem Gastgeber an der Spitze vor der Thür.
„So spät — so spät, teuerste Frau Kom- miffariuS — liebes Lieschen!" schallte es nun von allen Testen auf die Ankommenden ein. . . . Aber wo haben Sie denn den Großpapa — den lieben Herrn Wilhelm? ' fragte man dann. „Die Herren find doch nicht behindert — nicht unwohl?" —
Dabei hatte Fritz schon die Damen — nachdem er Feodor Stelzer ohne viele Umstände bei Seite geschoben — vom Wagen gehoben, innerlich verwundert darüber, wo Ernst denn sein möge, daß er sich es nehmen ließ, Lieschen diesen Dienst zu leisten. Und indessen Frau Volkmann versuchte, allen an sie und die Nichte gerichteten Fragen gerecht zu werden, sprach der Sohn vom Hause chevalereske Worte zu derjenigen , welche unbe- wußt das Gefühl heißer Leidenschaft auch in chm geweckt. —
Während alledem hatten von dm übrigen Gästen entfernt auch die beidm Töchter des reichen Brylowers gestanden und mit einander gezischelt: „Müller- Donnenvetter," scheint heute nicht bei der Partie zu fein," flüsterte jetzt die Aeltere kichernd —
zügig keit in der That einer Revision bedürfen.— Der Reichsschatzsekretär von Maltzahn traf in Stuttgart ein zu einer Konferenz mit den dortigen leitenden Kreisen über die neuen finanz-steuerpolitischen Pläne der Reichsregierung. — Der preußische Kultusminister Dr. Bosse, welcher der Leichenfeier für den Professor von Jhering in Göttingen beiwohnte, hat den Hinterbliebenen die vollste Teilnahme des Kaisers an dem erlittenen schweren Verlust ausgesprochen. — Es ist bekannt, daß sich an die in diesem Winter bevorstehende Beratung der neuen Steuervorlagen in preußischem Landtage auch eine Erörterung des Landtagswahlrechtes, das auf dem sogenannten Dreiklassensystem beruht, anschließen wird. Es heißt nun gerüchtweise, es bestehe Neigung, dies Wahlrecht dahin abzuändern, daß an Stelle desselben das allgemeine, gleiche und dirette Wahlrecht tritt, wie es im Reiche besteht, nur mit der einzigen, aber bedeutsamen Abänderung, daß die Wahl öffentlich sein soll, nicht geheim. In diesem Sinne sollte dann auch das Reichstagswahlrecht umgeformt werden. Daß hmte kein einziger Staat besteht, der ein tadelloses Wahlrecht hat, ist unanfechtbar, und auch das Reichstagswahlrecht ist dies nicht, aber ehe hierin eine Abänderung erfolgt, wird wohl noch die neue Militärvorlage ohne einen Laut angenommen. Die Dinge liegen nicht so einfach, wie es scheint. Wst haben ja aus Frankreich Beispiele', daß man sich dort wiederholt das Wahlrecht so zurecht schnitt, wie es der Vorteil der republikanischen Partei zu empfehlen schien, aber daß hierbei schließlich wesentlicher Nutzen herauskam, kann man nicht eben fügen. — Es wäre Schade! In der „Voff. Ztg." ist zu lesen: „Zu den Plänen bezüglich der Erhöhung der eigenen Einnahmen des Reiches sollte nach einem viel verbreiteten Gerüchte auch eine stärkere Heranziehung der Börse gehören. Näheres war darüber nicht bekannt geworden. Die Angabe scheint nicht ohne thatsächlichen Hintergrund zu sein; wie geschrieben wird, verlautet indessen, daß die Anregungen eine Aufnahme gefunden haben, welche eine Verwirklichung des Projekts unwahrscheinlich macht. Die von sachverständiger Seite abgegebenen Urteile sollen sich entschieden gegen eine stärkere Besteuerung des Börsenverkehrs richten." Diese Sachverständigenurteile kennt man. Der Fuchs als Sachverständiger für Federvieh würde es auch am liebsten sehen, wenn kein Huhn und keine Ente mehr geschlachtet würde, damit er alles allein verzehren kann. An der Börse stöhnt man auch immer, — wenn andere eS hören!
„schade, denn ich hatte mich schon darauf gefreut, einmal wieder fein Kupferköpfchen bewundern zu dürfen. Und nun."
Ein leichtes Geräusch hinter ihr unterbrach die Worte des übermütigen Fräuleins. Aber wer beschreibt das Entsetzen der kleinen spottsüchtigen Damm, als sie, umschauend, in das freundlich grinsende Gesicht gerade der Person sahen, über die sie eben noch so lustig medisiert:
Müller-Donnerwetter, der Name gefällt mir," rief Herr Wald jetzt aber mit schallender Stimme. Dann neigte er, wie in tiefster Ehrfurcht sein Haupt vor den tieferglühenden Mädchen und den Hut ziehend, sagte er in gemütlichem Spott:
„Und hier meine Schönen, haben Sie auch das „Kupferköpfchen"; bewundern Sie es ganz nach Herzenslust, ich halte still."
Und er hielt still — sekundenlang, bis eine allgemeine — schnell hervorbrechende Heiterkeit die ganze Gesellschaft um ihn scharte und der älteste Wronkermüller den jovialen Gesellen wie im Triumph in das Haus führte, wo Mutter Teschen eben im Speisezimmer den letzten Stuhl an die blumengeschmückte Tafel gestellt. %
Das Mittagessen, welches in Qualität wie Quantität gleich bewunderungswürdig ausgefallen, war beendet. Da bei der großen Anzahl der Gäste an eine Siesta nicht gedacht werdm konnte, so sehr eine solche auch manch „Einer" und manch „Eine" vermißte, suchten sich die Anwesenden nach Möglichkeit über die Müdigkeit hinwegzuhelfen Die älteren Herren saßen denn auch bald um die geliebten Spieltische gruppiert. Auch an einem kleinen „Tempelchm" ließ man es nicht fehlen, besten Bankhalter der Brylower wurde. Die jungen Leute belustigten sich dagegen unter dem Schutze der anwesendm Mütter
— Die „Kreuzztg." erhält von dem Grafen Mirbach- Sorquitten eine Zuschrift, in welcher es heißt: Trotz der diesjährigen etwas besseren Ernte wird sich die wirtschaftliche Lage der Grundbesitzer infolge des sehr bedeutenden Sinkens der Preise ungünstiger gestalten als im Vorjahre. Die Landwirte werden sich in ihren wirtschaftlichen Betrieben zu weitgehenden Einschränkungen gezwungen sehen, namentlich hinsichtlich der Ausführung von Meliorationen, des Bezuges von Maschinen und Geräten und des Ankaufs künstlicher Düngemittel. Letztere sind viel zu teuer, um bei den gegenwärtigen Getreidepreisen eine auch nur annähernd lohnende Verwendung zu finden. — Die Grafen v. Bismarck verschwinden immer mehr in der Armee und es dürste fraglich fein, ob die beiden Söhne des Fürsten, von denen Graf Herbert als ältester Oberstleutnant, und Graf Wilhelm als Major unter den Offizieren ü la suite der Armee geführt werden, im Avancement noch weiter aufrücken. Die in Jahresfrist erfolgten Verabschiedungen des Majors Grafen August v. Bismarck und des Mtmeisters Grafen v. Bismarck-Bohlen, welche das neueste „MM. Wochenbl." meldet, erregen ein gewisses Aufsehen. Beide, als äußerst tüchtige Offiziere bekannt, gehörten dem 1. Garde - Dragonerregiment Königin von Großbritannien und Irland an und standen, bevor sie den erbetenen Abschied erhielten, ä la suite des genannten Regiments. Die Gründe, welche die beiden Grafen bestimmt habe», a»8 dem Dienst auszuscheiden, sind unbekannt. — Bei einer Berliner Sozialdemokraten-Ver- s a m m l u n g kam es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Bebels und den „Unabhängigen", so daß die Redner nicht mehr verständlich waren. Die Redner wurden dermaßen gestört, daß sie nicht weitersprechen konnten. Auch der Abg. Singer drang mit seiner Sttmme bei der steigenden Unruhe nicht durch. Während seiner Rede wuchs der Tumult, bis er schließlich in eine große Prügelei ausartete, bei der Unabhängige und Offizielle sich mit Stuhlbeinen, Gläsern, Ochsenziemern und Gummischläuchen derarttg bearbeiteten, daß es auf beiden Seiten eine große Anzahl leicht und schwer Verwundeter gab und zerbrochene Stöcke, Gläser und Hüte das „Schlachtfeld" bedeckten. Die Polizei räumte das Lokal und drängte die Versammelten auf die Straße, wo sie von Schutzleuten auseinander getrieben wurden. Da haben wir also einen Vorgeschmack von den Segnungen des sozialdemokrattschen Zukunftsstaates. — Um den Verkehr an den Karawanenstraßen von D e n t s ch - O st a f r i k a in ge-
auf dem weiten Rasenplatz vor dem Hause an verschiedenen Gesellschaftsspielen, welchen die Gutszugehörigen in respektvoller Entfernung zuschauten.
So vergingen allen Anwesenden ein paar ganz intereffante Stunden. Ernst freilich wäre mit seinem Lieschen am liebsten im nahen Wald lustwandelt, doch da das nicht anging, so suchte er wenigstens so viel als möglich an die Seite des geliebten Mädchens zu kommen, ein Bestreben übrigens, in dem er immer wieder — nicht durch Fritz, denn der ließ die Beiden gewähren, trotzdem er sie, so viel es ihm möglich war, beobachtete — sondern durch Feodor Stelzer gestört wurde. Der kindische Mensch hatte es ja daraus abgesehen, Lieschen wiederholt mit seinen albernen Fragen zu belästigen. . . Vielleicht, weil sie die einzige von den jungen Damen war, die nicht das Herz besaß, den Bedauernswerten auch noch zu verhöhnen.. .
So kam die Kaffeestunde heran und man schickte sich bereits an, dem angenehmen Ruse zu derselben Folge zu leisten, als sich auf der Landstraße von B. ... her erneuert eine Equipage im raschesten Tempo näherte. Da nun aber die erwarteten Gäste vollzählig waren, so fragte man sich um so verwunderter, wer denn heute diesen sonst so roenig frequentierten Weg gewählt haben möge, um nach dem nahen Landstädtchen C. . . . . zu kommen. Es fiel natürlich niemanden ein, daran zu denken, daß das Ziel des oder der Kommenden doch Wronkermühle fein könnte. . . .
Ernst Brenner aber, der sich wieder an Lies- chens Seite dirigiert hatte, wurde erst jetzt durch eine hingeworfene Bemerkung der nahestehenden Plötzer Damen dazu veranlaßt, sich den bereits ziemlich herauzekommenen Wagen etwas aufmerksamer zu betrachten. Nun aber zuckte auch die
ordneterc Bahnen zu leiten, wird seitens des kaiserlichen Gouverneurs beabsichtigt, für die Dienste der Eingeborenen, auf welche die Karawanen bei ihrem Durchzuge durch das deutsche Schutzgebiet angewiesen find, Herbeischaffung von Trinkwasser und Lebensmitteln, Stellung von Führern u. dgl., die Vermittlung der Stationen vorzuschreiben. Durch diese soll der Entgelt für die geleisteten Dienste gezahlt und die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen überwacht werden.
Ksnigsverg, 21. Sept. Eine freudige Ueber- raschung ist den Steuerzahlern in Königsberg zu Teil geworden. An Kommunalsteuern war ein Zuschlag zur Staatseinkommensteuer von 220 Proz. ausgeschrieben und auch in 2 Vierteljahresrenten erhoben worden. Nach Abschluß der Steuerveranlagung sind zur Balanziemng des Etats nur 187 Proz. erforderlich. Die Kommunalsteuer wird jetzt auf diesen Satz erniebrigt und die zuviel erhobenen 33 Proz. werden auf die noch ausstehenden beiden Vierteljahrsrenten angerechnet.
Mittenverg, 21. Sept. Die Einweihung der restaurierten Schloßkttche in Wittenberg wird nunmehr definitiv am 31. Oktober stattfinden. DieUebergabe erfolgt an derjenigen Thür, an welche Luther vor 375 Jahren seine Thesen gegen den Ablaß angeschlagen hat. Daran schließt sich Festgottesdienst und historischer Festzug.
Kekgol«md. Die Befestigungsarbeiten auf Helgoland werden durch 400 Arbeiter z. Z. mit großer Energie betrieben. Jrn Augenblick werden Kasematten angelegt.
Hessen-Nassau.
Marvurg, 22. September. Gesund und munter kehrten gestern Abend die Mannschaften unseres 11. Jägerbataillons aus dem Manöver zurück, erwartet und freubig begrüßt von einer großen Menschenmenge. Gegen 3/49 Uhr lief der Extrazug in den hiesigen Bahnhof ein und nach kurzer Zeit erfolgte unter klingendem Spiel der Bataillonskapelle der Einmarsch in die Stadt. Wie wir hören, wurde das Bataillon während der ganzen Manöverzeit von keinerlei ernstlichem Unfall betroffen, auch soll dasselbe mit den innegehabten Qnartteren durchweg zufrieden gewesen sein. Heute findet die Entlassung der Reservisten statt.
Marvurg, 22. Sept. Bekanntlich hat unser Reichstag auf Verwendung Mommsens zur Erforschung des Römischen Grenzwalles (Limes) für
freudigste Ueberraschuug über das hübsche Gesicht des jungen Mannes. „Herr Weston!" rief er dabei. Und sich vor dem geliebten Mädchen leicht verneigend, eilte er hinweg, um nach wenigen Sätzen an die eben haltende Equipage zu gelangen.
Master Weston, der Direktor der Maschinen- bauanstalt von Fly & Sons in 8 war ein älterer, etwas leidend aussehender Herr. Aber das müde, abgespannte Gesicht desselben erhellte sich sofort, als er Ernst gewahrte, welcher ihm übrigens schon bei der Durchreise in B . .. . einen Besuch gemacht hatte.
„Na, da find Sie ja, mein junger Freund!" rief der Direktor jetzt seinem einstigen Eleven in liebenswürdig väterlichem Tone zu. Und fich leicht beim Aussteigen auf den Arm des ehrerbietig grüßenden jungen Mannes stützend, fuhr er fort:
„Ich komme heute nur Ihretwegen herausgefahren, lieber Brenner. Suchen Sie deshach auch ein ungestörtes Viertelstündchen für mich zu erübrigen, selbst wenn Ihnen das nicht leicht fallen sollte. Wie ich sehe, haben die guten Wronkers einmal wieder das ganze Haus voller Gäste."
„Zu deren angenehmsten meine Verwandtm aber fraglos den Herrn Direktor zählen werden," erwiderte der junge Mann verbiMich. Und eine einladende Handbewegung nach der Thür machend, sagte er dann: „Dort erwartet Tante Sie bereits, sehen Sie nur in das strahlende Gesicht der braven Frau und Sie werden über die Freude orientiert sein, die hier Ihr Kommen bereitet."
„Schmeichler," erwiderte Weston. Dann aber eilte er auch, nach rechts und links grüßend, auf die Hausfrau zu, an deren Arm er hernach in das Haus und zu den dort vereinten Herrschaften trat. (Fortsetzung folgt.)