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Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Sebaftwn 9unb ^pedition^Markt ^tU(lerri * Illustriertes Sonnta-sblatt. Redaktion und Expedition^Markt"2°* SKai6ur0

Am Abend hatte der Kaiser eine lange Konferenz mit dem Reichskanzler Grafen Caprivi. Am Sonntag verblieb der Kaiser im Marmorpalais in Potsdam im Kreise seiner Familie. Die Kaiserin Augusta Viktoria hat zu der Sammlung des Vaterländischen Frauen-Vereins der Provinz Schleswig-Holstein zum Besten der Hamburger Notleidenden 1000 Mk. beige­tragen. Der konservative Abgeordnete v. Meyer» Arnswalde, Mitglied des deutschen Reichstages und preußischen Abgeordnetenhauses, ist am Freitag Abend an einer Lungenentzündung gestorben. Herr von Meyer gehörte der alten und strengen konser­vativen Richtung an und genoß wegen seiner be­deutenden geistigen Gaben und seines liebenswürdigen Wesens überall und bei allen Parteien die höchste Achtung. Ein sehr entschiedener Gegner war er von häufigen Gesetzes- änderungen. Er wurde 1876 Landrat des Kreises Arnswalde, in welchem Amte ihm sein Sohn gefolgt ist. Im amtlichen Reichstags-Handbuch war bei dem Namen des nun verstorbenen Abgeordneten nach dessen eigener Mitteilung die Parteistellung wie folgt be­zeichnet:konservativ, aber möglicherweise wild". Der Rentier Ernst Mackensen, Mitglied des Hauses der Abgeordneten für den 3. Hildesheimer Wahl­bezirk (Marienburg - Goslar), ist, wie derH. C." meldet, am 7. d. M. gestorben. Der Königliche General der Infanterie z. D. v. Flatow, zuletzt Direktor der Kriegsakademie, entschlief gestern Morgen hier sanft nach kurzem Krankenlagen im 72. Lebens­jahre. Nach zuverlässigen Mitteilungen darf es als wahrscheinlich bezeichnet werden, daß der preu­ßische Landtag spätestens für Mtte November, der Reichstag etwa vierzehn Tage nach Eröffnung des Landtages einberufen wird. Die von der Frankfurter Ztg." und demBreslauer General­anzeiger" über die Militärvorlage in die Welt gesetzten Nachrichten, daß es sich dabei um viel höhere Mehrausgaben handle, als bisher bekannt sei, und daß nach durchaus glaubwürdigen Versicherungen die jährlichen Mehrkosten, die das Militärgesetz zur Folge haben werde, sich auf weit über hundert Millionen belaufen würden, werden uns als durchaus unzu­verlässig bezeichnet. Die Kommission für die «weite Lesung des Entwurfs eines deutschen bürger­lichen Gesetzbuchs, welche Anfang Juli ihre Beratungen einstellte, wird am 10. Oktober d. I. dieselben wieder aufnehmen. In dieser Woche hat >ie sogenannte Vorkommisfion die Arbeiten im Reichs- ustizamt wieder begonnen; dieselbe arbeitet die der Gesamtkommission vorzulegenden Schriften und Be­ratungsgegenstände aus.

Nachbar Wronkers herrscht, da fiel es mir plötzlich noch schwerer auf die Seele, welch' unsagbaren Kummer mir dagegen vor vielen Jahren ebendieser Tag gebracht "

Das junge Mädchen streichelte die Wange des Greises und küßte seine gefurchte Stirn:Willst Du nicht Dein Herz vor uns ausschütten?" flüsterte es dann.,Großpapa, es ist ein altes Wort: Ge­teiltes Leid ist halbes Leid. Erzähle uns, was Dir am 10. Oktober geschehen, damit wir Dir Trost sprechen und mit Dir fühlen können."

Der Alte atmete schwer. Dann blickte er zu feinem Sohne hinüber:Du weißt, welche Erin­nerungen mich heute quälen, Wilhelm," stöhnte er mit versagender Stimme.

Auch nur zum Teil, VaterI denn nie hast Du mir erzählt, was eigentlich Bruder Karl veranlaßt hat, heute vor neunundzwanzig Jahren Mloneck auf Nimmerwiedersehen zu verlaflen. Frei­lich habe ich mir die Thatsache zu erklären gewußt. Ob ich dabei aber die Wahrheit erreicht, weiß ich nicht.*

Großvater, erzähle uns die traurige Geschichte," bat Lieschen jetzt von neuem.

Herr Michel blickte einen Moment vor sich nieder.Ich werde wohl dazu verpflichtet sein, Euch das Geheimnis zu lüften," sagte er dann

Laß jedoch erst das Mittagessen vorübergehen, mein Liebling. Was ich Euch berichten will, ist nicht dazu angethan, ein Mahl zu würzm."

Dabei blieb es. Als aber auch die Reste von Gemüse und Braten in die Küche zurückgetragen worden und die Stubenmagd den Tisch abgedeckt satte, brachte Lieschen den beiden Herren die Rauch- Utensilien. Für sich selbst und Tante Bertha stellte re die Strickkörbchen bereit, denn Frau Volkmann

2]5 ^erMew^ Qu^^Monnements-^s^be^de^g-Z Marburg, fotote Vie Annoncen-Brirmux von Haasenstein^m Vogler ^in _____

' Befte2gkL).^3ns^rtwnsgebM strebte gefoaüm Zeile Dienstag, 13. September 1892. feSSäSiS XLVII. Jahrgang.

----I__Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Auf Wronkermühle. $auptL_ bi§ in baS. Zimmer?! rief die Matrone - Doch hört nur: Als wir an die Ecke kamen, Original-Roman von E. D. H. Brandrup. Iun- »Aber laß gut sein, Wilhelm," fuhr sie gleich Iwo sich der Mlonecker Weg abzweigt, näherten sich L (Nachdruck verboten.) Ibarauf eijiig fort,ich will gerne die kleine Rück-1 uns, von B. kommend, zwei Herren. Zu unserem

(Fortsetzung.) i stchtslofigkeit in den Kauf nehmen. Zeigt sie mir I Erstaunen erkannten wir aber niemanden anders in

Es ist alles gut gegangen, Väterchen," sagte IM ba& Du dich endlich dazu verstandest, meinen ihnen, als Fritz Wronker und seinen Vetter Ernst"

Herr Wilhelm und fuhr sich mit der Hand über den Irmnerungen Gehör zu geben, das heißt, nicht mehr Und nun berichtete Herr Wald mit der größten Aus- wnsequent unbedeckten Kopf, dort eine blutgierige I D^nen Schädel zum Gespött der Leute machst, in-1 führlichkeit alles, was er von Fritz gehört, während

Mücke verjagend.Die Schweine, welche ich auf lb^ Du ihn aller Blicke aussetztest." I Ernst mit Lieschen gesprochen hatte.Morgen,"

km Kastenwagen mitgenommen, hab' ich zu einem I »Das thue ich ja schon längst nicht mehr," log I setzte er hernach hinzuwerden uns die beiden fo hohen Preise losgeschlagen, wie ich kaum bei I Herr Wilhelm und zog dazu eine so scheinheilige I Franzosenfresser übrigens zum Frühstück besuchen, jetziger Zeit erwartet. Doch," setzte er dann hinzuIGrimmaffe, daß Lieschen sich kaum halten konnte,»Mache also Deine Vorbereitungen, liebe Bertha. gehen wir jetzt in das Haus ich bin hungrig I laut aufzulachen. Dann aber riß er sich auch schon I damit"

und durstig dazu." Dem Greise ehrerbietig den Iden Hut vom Kopf:Hätt'jedoch nie geglaubt," I Die Dame zuckte die Achseln:Ich dächte Bortritt lassend, begaben sich nun alle drei in das I sagte er nun,wie man sich so schnell an den «doch, immer darauf eingerichtet zu sein nicht blos Wohngebäude. Hier, im geräumigen Speisezimmer I donnerwetterschen Filz gewöhnen kann, daß man selbst »zwei, sondern, wenn es sein müßte, auch ein Dutzend erwartete sie eine stattliche Matrone. Sie war diel vergißt, ihn auch im Hause abzunehmen! Ra, Du l Gäste zu bewirten," unterbrach sie den Redenden in Schwester von Lieschens verstorbener Mutter eine I verzeihst mir ja aber die Ungezogenheit, Schwägerin, I piquiertem Ton.

oerroitroete Frau Distrikts - Kommiffarius Bertha «und nun die Hand!" INa na, liebe Schwägerin die Mahnung war

Volkmann. Der Gatte der Dame starb zu derselben I »Da hast Du sie und hier auch die andere,"! nicht böse gemeint und"

Zeit, in der Herr Wilhelm sein geliebtes Weib ver-1 erwiderte Frau Bertha, das Herz von Stolz erfüllt, IKinder, fangt nur heute nicht wieder mit diesem loten. Kinderlos, wie Frau Bertha war, nahm fiel daß ste nun doch endlich über die hauptsächlichste i Wortgeplänkel um einNichts" an," rief jetzt aber ditzumal gern den Vorschlag ihres Schwagers an, l Sonderbarkeit Wilhelms gesiegt hatte, wandte sie sich I der Großvater. Seine (Stimme hatte dabei einen i» ihm nach Mloneck zu ziehen, um die in der I hernach auch in verdoppelter Zärtlichkeit an die Nichte l so merkwürdigen Klang, daß alle erschrocken zu ihm Stoßen Wirtschaft fehlende Hausfrau und seinem! und drückte Kuß nach Kuß auf die frischen Lippen! hinsahen. Noch betroffener aber wurden sie, als sie Kinde die Mutter zu ersetzen. Wilhelm Wald aber IbeS herzigen Mädchens. I bemerkten, wie bleich der Greis aussah und daß ihm

suhlte sich dann unter der Fürsorge und dem Regi-1 Rasch hatten Vater und Tochter sich dann ihrer I langsam eine Thräne über die gefurchten Wangen Mut seiner Schwägerin so wohl, daß er nicht daran I Reisehüllen entledigt Wenige Minuten später saßen I rieselte.

«chte, sich noch einmal zu vermählen.Grüß Gott,! die Hausgenoffen um den sauber servierten Tisch. IUm Gotteswillen, was ist Dir, Groß- Mrtha!" rief der gemütliche Herr jetzt und bot!Da hätte ich bald vergessen, Euch eine Neuigkeit!Väterchen?" rief Lieschen jetzt und stand auch der Matrone, die eben den verspäteten Mittagstisch mitzuteilen," sagte Herr Wald zu Vater und! schon hinter dem Lehnstuhl des ihr so Teueren, geordnet hatte, die Rechte. Ehe aber Frau Volkmann Schwägerin, nachdem die Suppe genoffen worden!O, Kind," erwiderte Herr Michel,ich be- e entgegengestreckte Hand des Schwagers nahm und I und die kleine Tafelrunde auf den zweiten Gang I gehe heute einen Erinnerungstaa gar trauriger Art

Je Begrüßung b-s Heimgekehrten erwidere, warf des trefflichen Mahles harrte. Und als nun Dein Vater von der Begegnung mit

ne einen erstaunten Bluk auf den Kopf Herrn Wilhelms. IEine Neuigkeit?" frug Tante Bertha und hob den beiden jungen Herren erzählte, die so unversehrt

frHr*'* o.Wunder, verhüllte ja der so lange vernach-Igespannt den Kops empor. laus dem fürchterlichen Kriege hervorgegangen und

«ssigte Hut setzt den kahlen Schädel: Mit bedecktem! »3°, ia und noch dazu eine recht erfreuliche!« ich mir die Freude vorstellte, welche jetzt int Hause

«Neubestellungen auf das 4. Quartal!und, falls sich dabei der Verdacht der ErkrankungILeib- und Bettwäsche, gebrauchten Kleidern, Hadem vv derOberhessischen 3 eituna" |an ®boIcra ergiebt, ärztlicher Untersuchung zu unter-«und Lumpen aller Art, Obst, ftischem Gemüse, nebft ihren Beiblättern Kreisblatt für! £ , ' A letztere ist erforderlichenfalls zu wieder-Butter und Weichkäse aus dem hamburgischen Staats- S r e i f 7 ®7r b H t n ,1 n h <8 i r K' Mit B-fmd-»-» Md IhnrHab. g.bl-t t« [ofto tmrch Land--. P°Itz-L!r°,bnM, ,u

die -Ire 11 e JHarburg und Kirch I Ist den samlMpMMichcn Bestimmungen cnifprtchenü I verbieten. Ausgeschlossen von dem Veiboi bl-ib-n Harn sonneIllustriertes Sonn-Izn verfahren. IWäsche und Kleider von Reisenden. Hinsichtlich der

t a gsb latt" werden schon vom heutigen! Derselben Behandlung unterliegen alle Personen, vorbezeichneten Gegenstände, welche von aus dem

Tage ab entgegengenommen. Neuzugehende I^lche aus einem anderen Ort eintreffen, an welchem I hamburgischen Staatsgebiet kommenden Personen

Abonnenten in hiesiger Stadt erhalten VeröffenttichungImitgeführt werden oder etwa trotz des erlassenen

Leitung vom Taae der Besielluna ab stuae-lor1 !'®e^en ^ichs- und Preußischen Staats-1 Verbots in Post-oder anderen Sendungen eintreffen,

Zenung vom ^uge oer «jqteuung ao zuge I Anzeiger" Cholera epidemisch herrscht. gelten die durch meine, des unterzeichneten Ministers

Kr E m Abonnenten, außerhalb, so- 2 Quarantänen werden grundsätzlich nur für der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegen- bald sie die Postqmttung nebst genauer Adreffe den Seeschifffahrtsverkehr durch die Zentralbehörden heiten, Verfügung vom 25. Juli d. Js. M. an uns einsenden. I geschaffen. Ausnahmsweise können dieselben nach Nr. 6605 erlassenen Vorschriften. ' Alle verbots-

Tie Exped. d. Oberh. Ztq. ! Zustimmung der letzteren von der Landes-Polizeibe- widrig eingeführten Gegenstände sind zu desinfizieren . -1,- - «Horde für Flußfahrzeuge auf Flüssen dann eingerichtet oder, falls sie wertlos sind, in unschädlicher Weise

ftfinfyrn (Vrrnfi , werden, wenn die gefährliche Infektion des Flusses! zu vernichten.

W V Cholerakeimen zu befürchten steht. Die Zurück-! Auf andere, als die vorbezeichneten Gegenstände

Die Reichsregierunk1 veröffentlicht folgenden, Re Ab- Haltung der Personen in der Quarantäne soll so ist das Ein- und Durchfuhrverbotsticht auszudehnen »ehrmaßregeln gegen die Cholera betreffenden Erlaß: lange dauern, bis sechs Tage seit dem Verlassen der Bereits erlassene Polizeiverordnungen, durch welche Das Bestreben ihren Verwaltungsbezirk gegen verseuchten Gegend oder seit dem Ablauf des letzten solches geschehen ist, sind, soweit sie sich auf andere Avon Hamburg drohende Gefahr der Cholera zu «auf dem Fahrzeug vorgekommenen Cholera - Er-1 Gegenstände erstrecken, außer Kraft zu setzen.

h/t zahlreiche Orts-, Kreis- und Landes-1 krankungsfalls vergangen sind. I Auf Sendungen, welche von der Post oder Eisen-

Polizeibehorden zu sehr verschiedenem Vorgehen in Eine Landquarantäne ist in der Regel unzulässig, bahn nur durch das hamburgische Staatsgebiet hin- Letreff der Behandlung der aus dem verseuchten weil sie für die in ihr festgehaltenen Personen ge- durch, nicht aber aus demselben ausgefübrt werden, Gebiet eintreffenden Personen und Gegenstände und ahrl ch, den Verkehr in hohem Grade störend und hat sich das Ein- und Durchfuhrverbot nicht zu er- bomtt zu Unzutraglichkeiten geführt, die nicht weiter fast stets wirkungslos ist. Nur in sehr seltenen strecken

Melassen werden dürfen Vielmehr bedürfen die Ausnahmen, in denen die Sicherheit besteht, daß die Das gleiche Ein- und Durchfuhrverbot ist gegen- bezuglichen Maßnahmen bft der G eichmaßtgket der gesunden Personen von den kranken und diese beiderlei über anderen Orten oder Gegenden zu erlassen, an Gefahr für alle Landestelle der e nheitlrchenRegelung. Personen von den nur möglicherweise mit dem denen nach der unter 1 Abs. 3 bezeichneten Ver- Wir bestimmen hiermit, daß dieselbe den nachstehenden Krankheitskeime behafteten völlig getrennt zu halten öffentlichung die Cholera epidemisch herrscht.

Grundsätzen entsprechend zu erfolgen hat: sind und die Wirksamkeit der Quarantäne wegen be- Durch Landes-Polizeiverordnung ist sicher zu stellen,

1. Alle aus bem 6amburglf^^en ©taatSge6iet fonberer $6^1^ des zu schützenden Ortes sich baß jebe aus bem hamburgischen Staatsgebiet oder kommenden Personen haben.sich wahrenb ber nächsten erwarten läßt, bars tiefe Maßregel von bei Orts- von einem anderen als verseucht bekannt gewordenen sechs Tage nach dem Verlassen desselben an jedem I behörde nach Zustimmung der Landes-Polizeibehörde I Ort eintreffende Post- oder andere Packetsendung von .an welchem sie anlangen, spRestens zwölf angeordnet werden. Unter keinen Umständen dürfen dem Empfänger vor der Oeffnung der Ortspolizei- Siunden nach der Ankunft bei der Orts-Polizeibehorde I Reisende zum Zweck der Quarantäne auf Bahnhöfen behörde gemeldet und daß von der letzteren bei der unter Angabe ihrer Unterkunft zu melden und über zurückgehalten werden; es müssen vielmehr die er- Oeffnung festgestellt wird, ob die Sendung Gegen- r ^chem sie b°s vorgenannte Gebiet« forderlichen Raume anderweitig, getrennt vom Bahnhof, stände, deren Einfuhr verboten ist, enthält. Jstletz-

verta sen haben, auszuwe sen Wo eine solche Melde- bereit gestellt werden. teres der Fall, so werden die betreffenden Gegen-

Pflicht noch nicht besteht ist sie sofort unter An- 3. Die gänzliche Absperrung eines Ortes gegen stände desinfiziert, bevor sie zum weiteren Verkehr drohung angemessener Strafe gegen Zuwiderhandlungen Personen aus einer verseuchten Gegend ist im allge- zugelassen werden einzuführen. Die erlassenen Verordnungen sind in meinen unstatthaft und kann nur von der 1

kurzen Zwischenräumen wiederholt zu veröffentlichen, Polizeibehörde höchstens da gestattet werden, wo! ~ m _

insbesondere durch Anschlag auf den Bahnhöfen wegen der besonderen Verhältnisse des abzusperrenden l Deutsches Reich,

bekannt zu machen, einzuschärfen und streng zu Hand-! Ortes ein wirksamer Schutz gegen die Cholera durch! W. Aerlitt, 12. Septbr. Am Sonnabend nahm ^ben. I diese Maßnahme ermöglicht wird und die letztere der Monarch den Vortrag des Chefs des General-

^le gemeldeten Personen sind bis nach Verlaus «daher gerechtfertigt erscheint, z. B. ausnahmsweise Istabes der Armee, Generalleutnants Grafen von von sechs Tagen nach dem Verlassen des hamburgischen «die Absperrung einer Insel, eines Badeortes, eines I Schlieffen H., entgegen und arbeitete später mit dem Gebiets mit lhunlichst geringer Belästigung hinsichtlich abgelegenen Gebirgsortes. Ches des Mlitärkabinetts, General von Hahnke, der

ihres Gesundheitszustands polizeilich zu beobachtens 4. Die Ein- und Durchfuhr von gebrauchter auch mit einer Einladung zur Tafel beehü wurde.