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7a iViele Grüße von der Tante!' rief der älteste Sa ** hochaufgeschossenen Burschen, nachdem fie alle

Nr. 42

So verlebten denn die beiden Knaben sammen die schöne Kinderzeit. Nicht immer riedlich, denn ihre Charaktere waren eben so chieden, als sie sich äußerlich ähnlich sahen.

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empfing am Mittwoch Mittag im Marmorpalais be Potsdam den Ministerpräsidenten, Minister des Innern Grafen Eulenburg. Am Donnerstag hatte der Kaiser eine Konferenz mit dem Reichskanzler Grafen Capriv und nahm später die Vorträge des Kriegsministers und des Chefs des Militärkabinetts entgegen. Der Kaiser hat auch die Abhaltung der großen Manöver beim 13. und 14. Armeekorps aufge­geben. Für den Bundesrat des deutschen Reiches wird eine Ergänzung des Gesetzes über die Kautionen der Bundesbeamten des Reiches vorbe­reitet. Der preußische Staatsanzeiger veröffentlicht neue Anordnungen betreffend Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung der C h o l e r a. Das Hauptgewicht ist darnach zu legen auf sofortige Anmeldung von Erkrankungen, auf sorgfältige Ueberwachung des Eisenbahnverkehrs, auf Kontrolle der aus Cholera­bezirken kommenden Reisenden und auf strenge Ueber­wachung des Schiffsverkehrs. Der Reichsanzeiger bringt folgende Mitteilung: Die wenigen bisher in Berlin eingeschleppten Cholerafälle haben, wie amtlich festgestellt worden ist, den Ausbruch der Epidemie nicht zur Folge gehabt. Diese Fälle sind, bis auf einen einzigen, neuerdings festgestellteu Ein­schleppungsfall, nach sorgfältigen Beobachtungen jetzt als beseitigt anzusehen. Mchtsdestoweniger werden selbstverständlich die gegen die Einschleppung und Weiterverbreitung der Cholera getroffenen Maßnahmen in unverminderter Wirksamkeit erhalten werden. Jeden­falls aber steht fest, daß von einer z. Z. in Berlin herrschenden Choleraepidemie nicht die Rede sein kann. Zu dem Arttkel derRordd. Allg. Ztg." zu Gunsten der Zentrumspartei schreibt dieKöln. Ztg.": Wir haben über den Ursprung des bekannten Huldigungsartikels derN. A. Z." Erkundigungen eingezogen und können auf Grund bestimmter Er­klärungen versichern, daß die Regierung dem Artikel durchaus fernstgestanden hat. Der Arttkel stammt weder von der Regierung, noch giebt er die An­schauungen der Regierung wieder, die im Gegenteil durchaus nicht mit demselben einverstanden ist. Nach einer Zeitungsmeldung sind ministerielle Er­hebungen darüber angestellt worden 1. ob die in den einzelnen Kreisen geltenden, die Fürsorge für erkrankte Dien st boten betreffenden Bestimmungen für unzulänglich zu erachten sind; 2. im Falle der Bejahnng dieser Frage, in welchem Umfange titt Bedürfnis zu einer entsprechenden Um­gestaltung-dieser Fürsorge anerkannt werden muß; 3. ob es sich nach Lage der Verhältnisse empfiehlt, eine anderweitige gesetzliche Regelung auf dem Wege

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der Reichsgesetzgebung oder demjenigen der Landes­gesetzgebung anzustreben; 4. ob es zweckmäßig und mit den Grundsätzen der Billigkeit vereinbar er­scheint, die Dienstherrschaften (etwa im Wege der Abänderung der Gesindeordnung) auch über die Dauer des Dienstvertrages hinaus und eventuell auf welche weitere Zeitdauer zur Fürsorge für ihre er­krankten Dienstboten gesetzlich zu verpflichten; 5. ob es sich empfiehlt, Vereinigungen der Dienstherrschaften zu gemeinsamer Leistung der ihnen obliegenden Für­sorge für Dienstboten und Gesinde vorzusehen. Dem Vernehmen nach dürste der nächstjährige preußische Etat auch eine Summe für dieWeltausstellung in Chicago aufweifen. Die nordamerikanische Regierung hat großen Wert darauf gelegt, daß die Ausstellungsabteilung, welche sich auf das Unterrichts­fach bezieht, von der preußischen Unterrichtsverwaltung beschickt werde, weil das preußische Unterrichtswesen als mustergiltig angesehen werde und wie in der alten, so auch in der neuen Welt bekannt zu werden verdiene. Die Anerkennung, welche damit der preußi­schen Unterrichtsverwaltung ausgesprochen ist, ist er- ftenlich. Der Kultusminister ist denn auch geneigt, mit statistischen Zusammenstellungen, graphischen Dar­stellungen, Lehrbücherkollekttonen u. s. w. die Aus­stellung zu beschicken. Selbstverständlich ist diese Be­schickung mit Koste» verknüpft, die in den Etat eingestellt werden müssen. Die preußische Volksvertretung wird jedoch sicherlich einer solchen Position schon mit Rücksicht auf die Anerkennung, welche dem preußischen Unter­richtswesen damit auch in der neuen Welt verschafft werden soll, ihre Zustimmung nicht versagen. Der Vorwärts* kritisiert heute in scharfer Weise die günstigen Auslassungen Virchows über den Stand der Cholera in Rußland und sagt, man habe ihm nur Potemkinsche Dörfer (Blendwerk!) gezeigt, von denen sich der scharfsinnige Gelehrte in ärgster Weise habe täusche» lasse». Die Teilnehmer an dem Küntzelschen Unternehmen im Suahali und Sultanata haben dieser Tage, wie dieFranks. Ztg." meldet, den Beschluß gefaßt, die Gesellschaft als solche aufzulösen. In den Kreisen, welche Emin Paschas seltsame Reisen erörtern, wird mehrfach die Ansicht vertreten, daß er mit Unterstützung der Araber, ge­wissermaßen getragen von ihrem Wohlwollen, umher- ziehen müsse, da es ihm durchaus an den nötigen Tauschwaren fehle. Das klingt aber sehr unwahr­scheinlich. Eher ist anzunehmen, und dies geht auch aus dem letzten Bericht des Dr. Stuhlmann hervor, daß Emin sich auf die eingeborenen Häuptlinge stützt, bereit Ansehen er zu heben und ihren Handel mit der

schäft geschehen und würde daher durch Verringerung ihrer Kaufkraft auch auf Handel und Industrie un­günstig zurückwirken; er könnte und würde un­zweifelhaft Rußland große Vorteile, Deutschland aber nur Nachteile bringen. Solches würde selbst au: solchen Gebieten der Fall sein, wo zunächst Vortei für deutsche Industrien in Aussicht zu stehen scheint; vermehrte Einfuhr von Maschinen, auch landwirt­schaftlichen Maschinen, nach Rußland und Vervoll­kommnung der Verkehrsmittel würden die dorttge Produktton steigern und hierdurch die Konkurrenz­fähigkeit Rußlands auf dem Weltmärkte erhöhen. Da parlamentarische Vertretung in Rußland nicht vorhanden ist, so hängt es lediglich von dem persön­lichen Ermessen des Staatsoberhauptes ab, bestehende Verträge unter dem Eindrücke der augenblicklichen Lage oder aus lediglich politischen Erwägungen, die zuweilen in kurzer Zeit recht sonderbare Wandlungen durchlaufe», in kurzer Frist wieder abzuänderu oder durch anderweite Maßnahmen wirkungslos zu machen (es sei in dieser Beziehung an den Ukas erinnert, der die Zahlung der Zölle in Gold anordnete, und an die Wandlungen, welche seit Jahresftist die Be- fttrnmungen über Getreideausfuhr erfahren haben). So würde selbst bei Abschluß eines Handelsvertrages durch diesen ein dauernder Zustand nicht geschaffen, fortgesetzteBeunrnhigungvonLand wirt­schaft, Handel und Industrie nicht ausge­schlossen fein. Von wesentlicher Mitwirkung müßten hierbei die schwankenden russischen Valutaverhältnisse sein, deren Ordnung nicht abzusehen ist, deren spekulative Benutzung aber auch jetzt schon die Schutzzölle Deutsch­lands, ungeachtet ihrer beseitigen Höhe, zeitweise voll­ständig wirkungslos macht, sowie die Abhängigkeit der Eisenbahnftachttarife von der Willkür der russischen Staatsregierung und die dadurch bedingte Wandel­barkeit derselben. Ganz abgesehen von politischen Erwägungen, welche angesichts der Stellung Ruß­lands dem benachbarten Deutschen Reiche gegenüber dessen Beihülfe zur materielle» Kräftigung dieses Landes nicht im eigenen Interesse gelegen erscheinen lassen, sind es demnach außer den landwirtschaftlichen auch allgemein volkswirtschaftliche Erwägungen, welche ernstliche Bedenken gegen den Abschluß eines Handels­vertrages mit Rußland aufdrängen. Ein Bedenken solcher Art ist es auch, welches aus dem Wegfall eines weiteren Teiles der bisherigen Einnahmen aus den landwirtschaftlichen Zöllen erwachsen müßte*.

Deutsches Reich.

W. Nerlitt, 9. September. Unser Kaiser

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F Zu den Handelsvertragsverhand­lungen mit Rußland.

Von einigen Seiten wird mit einer gewissen Sorge dem Resultate der deutsch-russischen Handels­vertragsverhandlungen entgegengesehen. Man be­fürchtet, daß deutscherseits an Rußland weitergehende Konzessionen bewilligt werden könnten, als dem Jnter- effe einzelner Gewerbe, insbesondere der Landwtrt- s schäft, als dienlich erachtet werden könnte. Es ist h erklärlich, daß die in der Preffe laut gewordenen Nachrichten über den mutmaßlichen Inhalt der Ver- l einbarnngen mit Rußland gegenüber, namentlich in landwirtschaftlichen Kreisen, denen durch die vor­jährigen Handelsverträge schon recht schwere Opfer auferlegt wordm find, Befürchtungen Platz greifen, und wir hegen die bestimmte Erwartung, daß der Landwirtschaft neuerdings nicht neue schwere Opfer zugemutet werden. Vorläufig indessen liegen die Dinge noch so, daß es geraten erscheint, eine ab­wartende Haltung einzunehmen, bis Thatsächliches vorliegt. Bis zur Zeit nämlich befinden sich die deutsch-russischen Verhandlungen noch im ersten Sta­dium der Vorbesprechungen und es liegen russischer- seiis noch nicht diejenigen Angaben vor, aus denen man schließen könnte, was von jener Seite geboten wird, um in ernsthafte Verhandlungen überhaupt ein­treten zu können. Es ist also Grund zu der An­nahme vorhanden, daß die deutsch-russischenHandels- verttagsverhandlungen* resultatlos verlaufen werden. Von fteihändlerischer Seite scheint man eben­falls dieser Ansicht zuzuneigen; denn man sucht auf dem üblichen Wege, durch Benutzung der Handels­kammern eine künstlicheBewegung* zu Gunsten Rußlands hervorzurufen. Wir hegen indessen die sichere Erwartung, daß eine noch so lebhafteBe­wegung", die doch nur auf Bevorzugung des Groß­handels auf Kosten der Landwirtschaft hinausläuft, keinen besttmmenden Einfluß auf die Entschließungen unserer Reichsregierung haben werde.

Auch der Landeskulturrat des Königreichs Sachsens hat an die königlich sächsische Regierung das dringende Ansuchen gestellt, bei dem Bundesrate dahin wirken

zu wollen, daß von dem Beschlüsse eines Handels­vertrages mit Rußland abgesehen werde.

Der Abschluß eines Handelsvertrages mit Ruß­land könnte*, so heißt es in einem längeren, den obigen Beschluß begründenden Artikel, der derLeipz. Ztg." aus dem Sächsischen Landeskulturrate znge- flaugen istwas von keiner Seite bestritten wird, nur auf Kosten der heimischen Landwirt-

Eltern ja längst auch in die Herzen geschloffen, als wenn ich ebenfalls ihr leibliches Kind wäre."

Hierin hatte ber junge Mann benn auch voll­ständig recht. Herr und Frau Wronker auf Wronker» Mühle sahen in ihm gleichsam ihren älteren Sohn und besonders Frau Wronker liebte Ernst mit wahrhaft mütterlicher Zärtlichkeit. Er war ja der früh verwaiste Sohn ihrer Zwillingsschwester, welche an einen Regierungssekretär in B. mit Namen Brenner verheiratet gewesen. Als eine Epidemie schnell hintereinander beide Eltern des Knaben dahin» gerafft hatte, hielten die Wronker's es denn auch für ganz selbstverständlich, daß sie den erst dreijährigen Ernst zu sich nahmen, um ihn mit ihrem nur ein Jahr jüngeren Fritz zu erziehen. Um so natürlicher erschien ihnen ihr thatkräftiges Eingreifen in das Geschick des Neffen, als Herr Wronker zu dem Vor» mund Ernst Brenners ernannt worden war.

Der Arbeit Segen.

Novelle von M- Widdern.

(Nachdruck verboten.) (Schluß)

Als Ernst Brenner fein zehntes Jahr erreicht satte, brachten die Pflegeeltern die beiden Jungen nach dem Ber Gymnasium, welches sie auch mit Erfolg besuchten Erst sechszehn Jahre alt hatte Ernst schon das Zeugnis zur Berechtigung zum ein­jährigen Menst beim Militär in der Tasche. Zu einem Lebenslauf wählte er nun das Maschinen- xnifadj und trat als Volontär in die Fabrik der HerrenFly & Sons* ein. Seine nunmehrigen Prinzipale waren geborene Engländer, welche auch in London noch eine bedeutende Maschinenbauanstalt iesaßen. Me Fabrik in B. wurde von einem Direttor geleitet, der ebenfalls Engländer war. Weston, so hieß derselbe galt als eine Kapacität

1.

8au- u- ahme

ade, Be-

Auf Wronkermühle.

Original-Roman von E. D. H. Brandrup.

(Nachdruck verboten.)

Nahe der Stadt B int Posen'schen liegt einer )er dicht bestandensten Kieferwälder der Provinz. Zwischen den hohen alten Bäumen, deren eigentüm» ich kräftiger Dust die Lust schwängert, zieht sich in mannigfachen Windungen ein sogenannterHolz­weg* ; der augenscheinlich viel benutzte Fußweg macht ich etwas tiefer in den Forst hinein bemerkbar. Auf diesem schritten um die dritte Nachmittags stunde des

eigenen Häuslichkeit heimisch zu werden, ehe sie sich an den Schönheiten einer fremden Welt erfreut.*

Da waren Sie wohl recht lange mit einander verlobt?* fragte der Hausierer, auf den die Neuver­mählten den angenehmsten Eindruck gemacht.

Stander wiegte den Kopf:Langel Nun Lieschen! sechs Monate warm es ja doch wohl,* »einte er dann und faßte die Hand des reizenden Weibes.

Nachdem wir einmal zu der festen lieber» Zeugung gekommen, daß wir zu einander paßten, »ie nur je ein paar liebende Menschenkinder,* setzte «r hernach hinzuhätte ich freilich am Liebsten gleich das Aufgebot bestellt. Meine Kleine mochte sich aber partout in eine solche Eile nicht fügen und so mußte ich denn warten, bis sie es für' schicklich hielt, mir an den Altar zu folgen und*

Hier wurden die Worte des Fabrikanten jäh unterbrochen.

Wie die wilde Jagd stürmten in diesem Augen- ölick nämlich die drei jüngsten Söhne des Exschul» Meisters die Freitreppe der Veranda hinauf. Sie kamen aus Molkenheim, wo' sie die Kostgänger Frau Bertrams warm und eine höhere Lehranstalt Gejuchten.

10. Oktober im Jahre 1872 zwei junge Männer die sichtlich dm besseren Ständen angehörten rüstig fürbaß. Es waren ein paar stattliche, sich auffallend gleichende Erscheinungen: Beide hoch und schlank hatten sie schöne, edelgeschnittene Gesichter, blonde Haare und ein zierliches Bärtchen auf der Oberlippe.

Da die geringe Breite des Pfades es ihnen nicht gestattete, neben einander herzugehen, so ver­folgten sie int Gänsemarsch ihren Weg, aber mit weiten, eiligen Schritten. @ine ganze Strecke waren sie so schweigend dahingegangm. Jetzt aber rief ber Jüngere, hinten nach Folgende plötzlich ärger­lich, indem er sich dm Schweiß von der ©time wischte:

Weich' ein sommerlich heißer Tag! Und bei diesen zwanzig Grad Reaumur im Schatten laufen wir beide, als hänge das Wohl und Wehe einer Welt davon ab, daß wir so schnell als möglich auf Wronkermühle eintreffen. Und doch fürchte ich fast, Mutter wenigstens wird durch unser heutiges Kommen in arge Verlegenheit geraten. Ich kenne sie eben u genau, um zu wissen, daß fie zur Feier der Heim- ehr ihrer beiben Krieger allerlei weitgehende Vor- >ereitungen trifft. In diese fallen wir nun zer- törend wie eine Bombe.*

Aber schuldlos, ganz schuldlos, lieber Fritz,' erwiderte der Andere.Wie konnten wir benn wissen, baß man uns zwei Tage vor dem festgesetzten Termin gestatten würde, den bunten Rock auszuziehen ? llebri» gms werden Deine Eltern uns bie Ueberrumpetung gern verzeihen und auch die Tante sich freuen, ihre Jungen schon heute in bie Arme schließen zu bürfen.

Ja, ja,* fuhr er m t bewegter Stimme fort, ihre Jungen* benn mich haben Deine braven

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brei die Mützen zumGuten Abend!* geschwenkt. Der Jüngste aber setzte hastig hinzu:

Und sie läßt Euch sagen, daß daß sie uns auf dem Fuße folgt!"

So war es denn auch. Bald saß auch die brave Zimmermeisterswitwe in dem trauten Kreise auf der Veranda Ihre Gegenwart aber erhöhte noch den Frohsinn der lieben Menschen und heiteres Gelächter würzte bas treffliche Mahl

Da aber erhob ©tauber plötzlich den Kelch, ber bis an den Rand mit perlendem Rheinwein gefüllt war.

Dieses Glas trinke ich der Arbeit! sagte er, welche Segen bringt und schafft!*

Ja, der Arbeit, ber Arbeit,* klang es wieder- >ott im Kreise. Fritz rief jedoch aus voller Brust: Sie lebe hoch hoch und zum brüten Male hoch!* -

Lustig klangen bie Gläser aneinanber. Der alte Exschulmeister aber neigte bas schneeweiße Haupt auf bie Brust hinab unb in seiner Seele tönte es: Wer hätte wohl biese Stunbe vorausgesehen, als >er Schulze mir höhnend sagte, daß Herzfeld meinen Schwiegersohn brotlos gemacht?*

, . iIch hatte eigentlich die Absicht,* sagte Stander, i »meine kleine Frau direkt vom Diner hinweg nach den Ufern des Rheins zu führen. Lieschen wollte jedoch absolut nichts von einer Hochzeitsreise wissen. Cie dachte es sich so viel natürlicher, erst in der

«rfcheiut täglich außer°au Werttagm nach Soun^und «»zeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes,

da"^'b^°MEentS-^ttS bd bet Erste- Vllvtlf kowie dieAnnoneen-Bureaux von Haasenstein u.Vogler in VVXTII - ,

dm?» LMk., bd allen Postämtern L Mk. Ld Psg. (etfL Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. AahraUNa

d^«K'»-3nfertto»SSkbichr für die AstAene Zelle S0NNUbeNd, 10. September 1892. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, DÄnchen u. Köln; G. S <0*2 0 b

10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.'r Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

$r,<J 8 Reaktion 8und ^pedition^Markt 21. Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expeditton Martti"" 8 " Marburg