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fititt brachte erneuert einen hübschen, klingenden | Da gab es kein zufälliges Treffen auf der Dorf-
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WSchentltche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
*"** -*■» Illustriertes Sonntagsblatt. to —-
Seit Sedan. |ä“nXUtnhnatoIfU^en toircKf.ei"e Ur,’a$e $~eVin?|toirb' welche sich daran knüpfen, die aber doch sicher! dem früher einzuberufenen preußischen Landtage die
« L mä»: m Lr-LL » ssbt? s ä SäLSäwä?“ fchnell emporstiegen, aber ebenso schnell wieder sanken I recht nahe war. Nach mannigfachem Schwanken I durch Erkenntnis und Nation -lll-wnLks-in h-,- I Militär - Bevollmächtigte am russischen Hofe,
Md zermalmend von einem Geschick zerschmettert haben sich dann diejenigen Staaten zusammenaefun- Das ist's in der Generalmajor von Villaume, ist unter Entbindung
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ä**SÄ*Ä LlSySTSKifi- * würdigen oder friedfertigen Haltung haben wir es I wärts, immer weiter abwärts, bis endlich mit den! Ruhmesthat deutscher Kraft war der Taa ein «uhm I ft q m . MM Major am 26. Mai 1877.
S**"* d°r tonangebende achtziger Jahren die Besserung'kam, die & im £ KSg**“ ™ jÄF taÜi
etaat m Europa ist. Mag man das gern zuge- gemeinen, wenn auch unter leichten Schwankungen, L I am 21 Juli 1888; in dieser
stehen oder ungern, an der Thatsache können alle bis ins letzte Drittel des vorigen Jabrrelmts erstreckte letzten Charge blieb er nur 2^ Jahre, denn bereits
Empfindungen des Neides oder des Hasses nichts Soziale und wirtschaftliche Schwägkeiten, Erlahmung Dmtsches Reich. “m erfÄ bk Beförderung
anbern, und auch in Zukunft wird an diesem Faktum I der Kaufkraft, schwere Ernteausfälle brachten wiederum I W Aerkiu 2 Sevtbr Der @nifpr nnh Generalmaior. — Der Empfang des Bene- NMWck^LMMMMAMW schift. Wir habenden sogenannten russisch-fran- für besser Tage benterfbar? $%.££flj%den Zweck gehabt »0^01 Zweibund, welcher gern den Frieden stören so vorsichtig auf, wie die erste zarte Blume, die nach I Am Spätabend reiste der Kaiser vom Berliner Stettiner I rto^en @rnft,ra ^otographicen des neu zu er-
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?!$ .cr bei Sedan noch mcht wieder ge-! aus das erste Schneeglöckchen folgt, Hoffnung läßt l Korr.": Die Gerüchte über Differenzen des Finanz-1
tWlpbpnSTi^Fip ptttptt t r I r ... . ^den» 11111) wir haben hier! Ministers Dr. Miquel mit dem ^Reichskanzler Ausland.
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Ouattal-«bon^^tS^^siei^der"Ett^ fHlQvß»WA ^"zeigen nimmt eMgegen die Erpedition dieses Blattes,
Jfä. 207. ditian 2 Mk., bei allen Postämtern L Mk. 26 $(g. (^1. von Haasenstein u. Vogler in YVüII(V<;
S&8etie Sonnabend, 3. September 1892. XXVII. Jahrgang.
- — SCaubc u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, PariSi
$)er Arbeit Segen. paus war Ihr ja verschlossen und die Geschwister! Freilich, innerlich war sein Trotz gebrochen. Aber! ihres kleinen Häuschens Von des Taaes Last und
Novelle von M. Widdern. 1 greiftn0(^.1.mmer bte ErlaubnisIder grenzenlose Eigensinn, sein lächerlicher Hochmut Mühen ruhench schlang sie ihre Arme um die Kniee
(Nachdruck verboten.) i^S ^strengen die altere Schwester zu besuchen. I gestatteten ihm nicht, klein beizugeben, wie er sich aus-! und blickte in den wundervollen Früblinasabend (Fortsetzung.) Aber ob der Vater selbst es denn nicht sah, wovon drückte. .Lotte hätte einmal den Respekt gegen ihn ver- hinaus Sie dachte in S^tonn9m., h,r
Rastlos schreitet die Zeit dahin. — Am raft= |'^on ganz Dobbern sprach ? Ob es seinen 2tugen Lefjen," schrieb er auf die Anzeige seines Schwieger-! seit zwei Tagen auf feiner Gesckästsreise^wai-
Metten aber für dm, welcher in steter Arbeit um|a^T” entging, daß Anton Berger die Leidenschaft, | sohnes, daß ihm ein Knäbchen geboren — „Lotte hätte I Qnft. ? r.,
r5 tägliche Brot kämpft. Wie im Fluge zogen i^^e er für sie, Lotten, gehegt — jetzt auf die I einmal den Respekt gegen ihn vergessen und damit sei | Qrp;„p„ aT crL ^16 ^l.”b'<ben
tonn auch die Wochen an den Bewohnern bed lungere Tochter Michels vererbt hatte, deren keusche! das Band zwischen ihm und ihr für ewig zerschnitten/ ! unter der Aufsicht Großmutterchens
^olden'schen Häuschens vorüber Fast ehe sich's! Schönheit frerüch auch ein verwöhnteres Auge entJ Die arme junge Mutter wäre fast gestorben!»^ »Das siebe Kmd Mem Gluck
^e Frauen versahen, hatte Fritz sich zu einer zweitenI^cken konnte, als es das des Inspektors war?! Iüber diese unerhörte Härte. Fritz aber umgab sie|bL q;™,™ §^ude- kam es dann unwillkürlich über Äu,iertour gerüstet und war dann wiederholt seines Die junge Frau wußte cs nicht. Aber sie! während dieser ersten Tage nach der Geburt des^ das schöne Ke"Ä ^löülickf ^ft^., Mögen- Während Daheim der Gehilfe bangte für das unschuldige Kind und wünschte nichts| Söhnchens mit zu wahrhaft rührender Liebe. Auch r^n einm nonE d°s Muttergluck
^ettoafftc und die Befehle ausführte, die ihm sehnlicher, als ein vertrauliches Wort mit ihm reden die alte Mutter suchte Lotten durch verdoppelten f verliehen und em tiefer
.Kr Äflir-Metm. hu !önmu. D-ch bub war tarn möglich.'wi. ber Surtfinn fit bi, Li«g!-» b-«^ »nnaLch-n L !ÜÄ.^
?uch diese Tour belohnte die Mühe. Der junge I Vater Lieschen und die übrigen Kinder gefangen hielt. | Vaters zu entschädigen. | gvnn ^n< der Vater das fuße
Gem"""n ^rächte erneuert eiueil hübschri,, llu^riwr» i Ta gab es kein zufälliges Treffen auf der 2)ors-1 Das junge Weib drückte das Kind immer und | forA ; J \ hirf»n nn^Jr^L« Q^n
gromn heim und wieder manchen vielversprechenden | straße — eine Zusammenkunft in der nahen Stadt immer wieder an die Brust, sagte sich immer wieder, ® ? m ■
^ltrag. Dennoch hoffte Lotte auf eine baldige Wiederver- daß dieses kleine holde Geschöpf Leben von ihrem "^chtfersigen. Nichts - gar nichts. Denn me
trftzwischen Weihnachten geworden, das einigung mit den Ihren, die ihr dann die Macht,Leben sei — ein Stück ihres Selbst. — krife fnfnrt annehmen, daß ich
"blches Lotte Nicht mit den Ihren in die Hand legen sollte, Lieschen zu schützen. — Dennoch konnte das Knäbchen Lotten kaum mehr en — ^»n aftün S>t®Tr'
to.?1?- i!nTl ,;mmer reizte der Vater seinen Stand doch dem jungen Ehepaar in dem beglücken, als Fritz sich durch seine Geburt zeigte. O>m (SinXr A ^s SBIau
vwernunfttgen Groll. Derselbe wurde nach wie Häuschen an der Dorfgrenze ein gar freudiges Er-, »Jetzt fühle ich mich erst vollkommen Mann,'sagte ftsX „nT9 - 68 feiner
°°n dem Inspektor geschürt, welcher nur zu oft eignis bevor. * der junge Holzschnitzer mit wirklichem Stolz, als er ontt, -f. an-, , R.
* tos Schulmeisters Haus kam. I „Wenn aber erst die süße Erwartung Leben! zum erstenmal ben zappelnden Jungen int Stübchen! r r ^^iger
z, D» Leute machten bereits ihre hämischen!und Gestalt geworden,* so sagte sich das junge Weib umhertrug. „Und das sag' ich Dir Lotte: doppelt I^bMng war sie m dre Hohe gefahren und: «emerfungen über diese vielen Besuche. Ja, der mit schämigem Erröten, „kann uns der Vater un- fleißig will ich nun sein, damit wir dereinst int L »Lieschen! nef sie nun — Lieschen!" Und §70ch rm Dorf wollte wissen: Herrn Anton | möglich länger feindlich gegenüberstehen. Dem ersten I Stande find, etwas tüchtiges aus unserem »üben I • nLR°9 'te den Gartmstteg hinab und stand schon ^ger sei die häßliche Ehehälfte bereits eine Last| Enkelkinde zu lieb', das die Tochter ihm in die 15U machen." |Tm Moment atemlos an der geöffneten Pforte der
«w es verlange ihn danach, sich für so viel Un-1 Arme legen mürbe, müßte zweifellos die harte Eis I Den ganzen zweiten Winter arbeitete er denn | wngentbehrten Schwester gegenüber. Aber wie — ?°"tott an dem holden Anblick der eben erblühten | kruste schmelzen, die der alte Mann sich um das I auch angestrengt in seiner Werkstatt. Mit Beginn I Gotteswillen, sich denn das Mädchen aus? Seine "Aren Tochter des Schulmeisters zu entschädigen.!Herz gelegt." Und bann — bann wollte sie ihm|des Frühlings aber zog er zum ersten Mal per|Prule "aren verstört unb die schönenbunttenAugen kriufvt.r6*6 3U de» Ohren Lotte Golben's war! die Augen öffnen über die Motive der Besuche I Wagen in die Welt hinaus. Er führte diesmal ein un-1 "sickten wie irr.
(41Ä ^s hatzliche Gerede gekommen. ES erfüllte das I Anton Bergers in feinem Haufe. I gleich umfangreicheresWarenlager mit sich, denn vordem. | ^»Lieschm, Kind, was tst Dir ? Um des Himmels-
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