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jaltbar). 1892. — Der „Hamiov. Sour.", dem man Be-Iam 3. August in Teneriffa eingetroffen,
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Wöchenlltche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
^ebattion 8unb Expedition^ Markt 21. Zlluslrierles Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition: Markk"2l""*
Deutsches Reich. ^T'??aftn Jer SchütztruppeIauf Blutbeschuldigung .aus rituellen Motiven" gegen! Schüler durch die behandeluden Aerzre gelten beson-
w iß w ft „ r 3 ?'ch-0itafnka m den Gefechten gegenIdie juben zuruckzuwelsen sei und daß ferner bie dere Bestimmungen die nach der Art der Krankheit
. r \6- fu.8“ ’ m-nICI *ai? I«e -2Ba^C im August v. I. bewiesenen Tapferkeit, Verbreitung des Blutmärchens in Wort und Schrift verschieden sind" Bei Unzulänalichkeit eines Kranl- begab ffch am Montag früh zu Pferde nach dem Euffchlossenheit und Umsicht die Krieger-Verdienst- strafbar sei, aus demselben Grunde aus demes beiisreuanisses“1T,ÄT Lorwtädter Felde und wohnte bafelbft bem »rigabe. mebaille 1. Klasse: ben farbigen Offizieren Murgan nicht gestattet wirb, fittenverderbende'Schriften feil- Zeugnisses vn
Exerzieren frr 2. und 4. Garbe - Kavallenebngabe Effendl unb Gaber Effenbi; bie Krieger-Verdienst- zubieten. Diese Forderung geht im Grunde genommen stände Zweifel erregm obda^UtteildesArzws bn. Von dort nach dem Marmorpalais zuruckge- niedaille 2. Klaffe: vier farbigen Unteroffizieren und auf ein Ausnahmegesetz zu Gunsten einer bestimmten über bie^DttoenhSt h'Pr »wSS
febrt, empfing der Kaiser den Fürsten Otto zu neun Soldaten verliehen. Für ihre in dem Gefecht Religionsgesellscha st'hinausOb biSS
Stolberg-Wernigerode, den Präsidenten des evange- bei Jpuli am 1. April d. Js. bewiesene Tapfer- eherfofaen SSerunfl gerabe ta iX SS S
Men Oberürchenrats, Barkhausen und den Statt- keit sind mit der Krieger - Verdienstmedaille gebracht ist, möchten wir 2 sehr bSeifeln £ b£bie Senfen 2»ÄSS Halter von Elsaß-Lothringen, welcher auch zur Tafel 2. Klasse vier Soldaten ausgezeichnet worden. - ist unsers Erachwus nur geeignet Oel in das Feuer des fteuanissesZeinesMebi-inn!benmi^ Laa 7ek^b?L?°L-iN- 7 kus dem Süden von Deutsch-Ostafrika, auf Lu giefeen unbfftÄ beLL Vortrag des Chefs des Zivilkabmetts. Heute,Iden bisher aus Rücksicht sur die damit verbundenenlErbitterung genug hervoraerufen hat aanz unnötiaer-1sur Rennwma Mhw hrm
Di-nstag, gedenkt der Kaiser von Potsdam nach Kosten der Gürtel militärischer Stationen nicht aus- weise nochmehrzu!erwimn undmZZ ani£
»erlm zu kommen, um auf dem Tempelhofer Felde gedehnt werden konnte, erhält das .Deutsche Kolonial- Ksniasv^g 15 August Der Regiernnas- 7a stellt worden "°^^igen Angaben enthalt, den Uebungen der 1. unb 3. Garbe-Kavalleriebrigade I blatt" bie Nachricht, baß bie Masiti einen räuberischen I Präsident in Königsberg hat wegen der drohenden! üfiatfiura 16 wn(1 h s w „
beizuwohnen und später einer Einladung des Offiziers- Einfall in die Gegend von Kilwa versucht haben. Choleragefahr für" diestn und d?n nächsten Monat fassen de? Backw7?'en ben korps des 1. Garde-Dragonerregiments, anläßlich Der dortige Bezirkshauptmann berichtet, daß dieselben die Abhaltung der in Dietrichswald?anstehenden Seiten des Publikums nimmt jetzt b"/ Bäckerzta "
kr,5eter bes Tages vo, Mars-la-Tour, zur Tafel nach Verwüstung von brei Ortschaften, Buguli, Kiata Marienfeste untersagt unb insb^onbere noch bie Zu- angesichts ber brohenden Ch^erEsahr se^r eneraM
ä2eomh,rfft£ ann0ffjU - Die unb des Dorfes des Salim Ben Omar und nach laffung von Pilgern aus Rußland verboten. das Wort, inbemsieich»ieÄÄÄ-
^ocbjett der Pnnzefsin Margarethe von «Ermordung von etwa 20 Personen wieder abgezogen! Straßburg. 15 August Pariser -leitunaen I T)fla 9inf<ifien hnn sRnrfmnron «.iL.» sn„t>r».rma
S te/ÄÄrtl' K 5Dtt®‘>W6«u?lma“ 6ot ? d-» «.l°qMgi,ch°n W-n« z-ou-t. Ist von UNS-°r7t»°Äs-N! «ÄUL
.,. aus guter Ouelle hort, nicht vor Anfang!Anfang ^uli einen Rekognoszierungsmarfch bis nach I der enffchieden für den Anschluß der Eliatz-Lotbrinaer I eneraiick hi>Fnmnft rnnrh»« mir nächften Jahres stattfinden und wahrscheinlich während Mitana unternommen, das nächste Hinterland von an das deutscheRech ewMretenwa bestaeAn ^rz» der Annahme
der Festlichkeiten im Januar 1893 gefeiert werden. Kilwa aber völlig ruhig gefunden. Dieselbe Nach- gttffe gerichtet 3 “gV er^ nu7 L bS Ä
- Am 17. August, Vormittags lU/4 Uhr, findet richt kommt aus Mohoro, wo der Akida Schech Emir | er thue n^ was sewe PffM der I “?
j“ .®erlinker Schlosse die feierliche Nagelung und etwa 20 Leute zur Beobachtug der Mafiti aufgeboten heute deutscher Untertha^se^un? erhoffe die Be- geschieht düs anaeückt? eimr Z Jn
W»h° »Nb daran anschließend im Lustgarten die hat. Das Hinterland von Lindi ist in einer günstigeren ruhignng ber S“/ÄÄ zu er- bentfaen Lnzen ÄL ufaeimttch^nua Lenben Üebergabe der bem Füsilier-Bataillon 3. G arb e-ILage, als es burch Matschemba, mit bem burchanZ!reichen, zum Wohle ber Kirche unb der Reichslanbe |Krankheit bei ber bie geringsten Unterlaüunasi'ünden regt ment 8 3. F.zu verleihenden neuen Fahne I freundschaftliche Beziehungen bestehen, gedeckt wird. München, 15. Aug. Das Reichstaasmandat I aLen nnbebinote fiifif'hnä " Staatsanzeiger" veröffent-I— Der Afrikaforscher Hauptmann Kling, welcher «für den oberbayerischen Wahlkreis Kelheim-Neuhausen! steckung, bezw. Uebertragung heraufbeschwören bezw
Mt bas @eie5 uber die Kleinbahneu unblnach feiner Ruckkeyr aus bem Jnnem bes beutschenIist durch den Tob bes Reichstagsabgeorbneten und!vermehren können Es gibt nichts Unavvetit'lickeres Privatanschl.nßbahnen vom 28 3»« Togogebstts erheblich an Dysenterie erkrankte, ift bat,erif^^en2anbtag§(tbgeorbnetenerkbigt. £nb £
--------- ------ , dem man Be-!am 3. August m Teneriffa eingetroffen. Da --- a 1,., ,,}.... „fa L,.’ Y S”K, w Ä‘ to”taT»d Hessen-Nassau. F
bürg in das Mimsterprasidium berufen wurde, weil direkt nach Deutschland begeben. - Für das den ursachten Schulversäumnissen bat der Minister ber neben r?6t l
die Verpflichtung übernommen haben, in wirklich Denkmals bem Prof, von Miller, Erz gießerei in Sr Beteiligen über durch Krankheit bedingt Schul- Zurücknehmen der Smaren ^ein anMnbtoer 5- grunblegenben Fragen nichts gegen oder ohne die München, übertragen worben. — Der Prozeß Versäumnisse bestehen muß naw mie nnr hi, mn-1Samnnn fnnn anftandiger Ge-
MWW WWW MMMM UMWM ch Anerkennung ber auch von ben farbigen Offizieren, Parlamenten ein Gesetz vereinbaren, baß jebe Anklage! Für die Anzeige von ansteckenben Krankheiten ber, b e rGastwi r t e ?h r en Gäste? ge g en >
Feiertagem^- QuarUil-AbonnemeMS-PreiS bei der EZ Marburg, sowie dieAnnoncen-Bu^eaux vonHaasenstein'mVMe7in __
X Mittwoch, 17. äluguft 1892. XIVII.Jahrgang.
---- w «kg., Reklamen kur die Zeile 25 Psg. n Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Fleur ailimee. fta^e Mensch mit seinem sonoren Lachen, seiner ein Skandal, wie wenig Jntereffe Du an ben schönen in der Tiefe dieser blaudunklen Augen lag nichts Novelle von M. Bernhard. .vollkommenen Gemutsharmome und seinen glück-.Gütern hast!" !anderes als ein aroßes sonniaes Glück lind
(Nachdruck verboten.^ I seligen Augen wirkte förmlich verstimmend auf I .Das soll anders werden, Papa, verlaß Dich! Oswald Kroneck konnte sich beruhigen. $ (Schluß.) Iwich .darauf!" I Wenige Wochm später erfolgte die Verlobung
Gräfin Ilie von Sternau blickte den Baron mit „So ? Thut mir leid! Ich dachte das Gegen- Der Baron ries „Aha!" machte seelenvergnügte des Barons Thilo von Hildburg mit der Comteffe ff"! anderen Augen an, als Lydia es jemals ge- teil ! Zu den glückseligen Augen lag übrigens Augen und pfiff vor sich hin; das Anzeichen seiner Ilse von Sternau. Der Husarenoffizier nahm nicht chan hatte! Fatale Erinnerung! Was sollte ,re noch em besonderer Grund vor: Kroneck war damals allerbesten Laune. Inzwischen waren die beiden seinen Abschied, sondern blieb noch jahrelang mit ^d-.F°rt^damlt! .Bräutigam, hat kürzlich geheiratet, die Hochzeit I Reiter um den sehr großen, schönen Garten herum-1 seiner lebenslustigen jungen Frau in Berlin. Von
„Wohm retten wir, Papa?" brach Thilo endlich wurde ganz still und klein m Berlin gefeiert, geritten und hielten nun vor dem Wohnhause. Ein Zeit zu Zeit fuhr das zufriedene Ehepaar zu den bte schwelgen Die Pferde gingen schnaubend im I Wir. Deine Mutter und ich, haben ein ansehnliches I kleiner Stallknecht lief diensteifrig herzu. Eltern des Barons auf's Land.
Schritt auf weichem Waldesboden, überall brach das.Geschenk gefault und ich denke, eben jetzt reiten mir .Herr Kroneck daheim?" fragte der ältere Herr. Aber nach Kleinhausen kam Baron Thilo Hild.
Sonnenlicht durch die Zweige und schimmerte lustig, beide hinüber, um uns die unbekannte Auserwählte „Jawohl, Herr Baron!" ließ sich eine sonore bürg im ganzen doch sehr selten. Es wollte sich
«is den sprossenden, lichtgrünen Trieben, die sich in meines braven Kroneck anzusehen, ganz zwanglos und Stimme vernehmen und aus der glasbedeckten Veranda immer nicht so recht machen, fehlte auch an Zeit Menge hervordrängten. wie zufällig; warum eine steife Staatsvisite ab- trat Kronecks hohe Gestalt. „Wie v ------ -
„Dir ist'S gleichviel, wohin es geht, nicht, wahr?" warten ? Ich möchte dem kleinen Frauchen gern jede I mit Ihrem Herrn Sohn zu uns zu kommen' Fritz' Brrbflltrhrl
fragte der alte Baron zurück, ein stattlicher, grau-! Befangenheit nehmen, ihr Mann hat es um mich nimm den Herren die Pferde ab! Ich bitte treten! 9
haariger Fünfziger. verdient, daß ich ihm auf alle diese Weise ent- Sie näher! Welche Freude meineFrau haben wird! sNachdruck „«boten i
.Durchaus!" Du hast mich zu einem wetten gegenkomme! .Sie ist soeben in den Garten gegangen, die ersten tnb w. nMa„ «w-h l«°wdruck verbotemf
gitt aufgefordert, das Wetter ist wie geschaffen da- Baron Thilo nulte em wenig zerstreut zu diesen Frühlingsblumen selbst zu holen, muß aber in jedem ti r .««faen
für, ich habe große Lust dazu, das Ziel ist mir gleich!" Auseinandersetzungen feines Papas, die ihn ziemlich Augenblick .... da ist sie schon Hier' liebsteE eTn &0orStelen S* “
. „Schon! Dann reiten wir also nach Klein- unberührt ließen; was ging ihn der herrliche Ad- Lydia, ist Baron Hildburg und - -« ^erbft feL Ueber dem Fluß wallte
hlwsen und besuchen Kroneck! Ich schrieb Dir doch I miniftrator Kroneck und sein unbekanntes junges I 1tnh, I, r . bel und nur tn undeutlichen Umriffen er»
*>n Kroneck? Ein Juwel von einem Administrator,!Frauchen an? I E < • . .. ., Ikannte er die Schiffe, welche vor Anker lagen Ein-
K-oretisch wie praktisch gleich vortrefflich gebildet, Bis Kleinhausen war es ein weiter-Weg, die verMhEF^ di^mölT"^liches Gefühl der Tram^keit beschlich ihn, ^lrch und durch strebsam und tüchtig und eine! Rosse bekamen zu traben zwischen frisch aufgrünenden Ki» Hände voll Maialöckck-n ^"t durchzitterte sein Herz, em sehnsüch-
Liebenswürdigkeit im Verkehr, eine gewinnend« Offen-! Feldern, auf glatter Chaussee, dann ging es wieder [iebrfuenber denn iemalT ein flmhSes törtKAe J ermn Gegenwart lieber Menschen
l«t, mit großer Intelligenz gepaart, wie gesagt, ein durch Wälder; endlich tag in einer Halsenkunq rin ? 4 I ermSte m Jetner Seele.
Prachtexemplar. Ich habe ihm Kleinhausen ganz in! freundliches, stattlich von Türmchen flankiertes Wohn-1 ,xAftn um die süßen Pinnetent?u<IcnbeS ®^e men,|. roanbte Kopf und ließ die Blicke prüfend Pacht gegeben, wir fahren beide nicht schlecht dabei,!Haus, von neuen Wirtschaftsgebäuden umstanden, vor | aab eJ . fr i |umhergleiten, aber ferne Augen fanden
-r hat einiges Vermögen und wollte sich selbständig ihnen. ' L®s Y-m Tableau - es gab eme kleine nichts, was sem Wohlgefallen erregte. Eine möblierte
: Elnikez, ■ Pllrtz i Grach ut, 8qi, GrabW cten.
20 Pf, ) 2^ 18 R?
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10 ötz (4981 Reife.
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