irg,
■amt terre UL flteit
cfunda ■ fertiod
Fleur animee.
Novelle von M- Bernhard.
(Nachdruck verboten.)
(8 1°* I V *
4 io:
Bl.
egen®
-Kost«
(489 f
i Hea i. b. 8 , meti zur»!
»del.
r-Lkrie; lanti >90.
ou cirti Ferna: rusalts, cg, G°l-
n alirz einanba esichligt
ti6L
20 % i 2 M.
18 MI, Ml.
10 U (4825
leise.
>1* i 2 391' 'v 10*
(Wtljriiiliijr Scitung
WöchenMche Beilagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marvurg und Mrchham.
Redaktion ^und l^vedition^ Markt 21. Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition^ Markt"21° “ 3Kat*’urfl
4107 4 ioi i - 88
3 4 107 '/s 101- 3.. 88
3/4 107
1/1 9S
i 10?
K
'•6
i/t 9#
5, 8 IO»
3, 6« V, s
Deutsches Reich. |burd) ben Prozeß in Cleve erwiesen? Ist die Ueber-l seitens der, deutschen Gewerbetreibenden etwaige bei! der Bahn nach seinem Schlosse Urville nrrück Taas
X_T »zeugung an Buschosts Unschuld dadurch unzweifelhaft, Abschluß eines deutsch-rumänischen Handels-Idaraut trikit er mieSer in sn> « •$ , ' -
J'Ä'i s&-tspss? d?Ä-h^''L SÄ! ÄSfaMS Ä 5"r”- fr? ?
s-»-- b-lw-h»« Nach Schlu» des Excr.I kennt mal di- Stimmung schlecht g-nug. W-S ich md Borschl-gr -» die S?t,tan« £ÄE'S“ WS *” “'o ° zierens kehrte der Kaiser nach dem Marmorpalais zu- im vergangenen Winter im Landtage ausgesprochen! Im Laufe des September dürften die Verhandlungen! Abend kebrt Ke M^iestöt ??
E und empfing den Reichskanzler, welcher sich von habe, daß bei solchen jüdischen Sachen ein unfaß- über denAbschlußeff 19Im nMffen S Js I ? Lch^ Urvrlle Mruck.
dorsdam begeben halte. Später arbeitete ! bares Etwas über den Verhandlungen schwebt und daß I Vertrages beginnen Es ist nur eine verhältnismäßia I der >tivilbebnrden ftat/ tür die Spitzen
d-r Monarch mit dem Chef des Zivilkabinets und man den Schuldigen nie entdeckt, das hat sich auch kurze Zeitdäfür übrig dadi voäuanA J 'r Heimkehr
7run?e des Rücktritts des Ministers! Ueber die neue preußische Vermogenssteuerlbercits am 30. November d I außer Kratt treten Ides Soi.-rs
Herrfnrth bringt die „Nordd. Allg. Ztg." folgende! verlautet nach Berliner Zeitungen folgendes: Dielwerden. Hoffentlich gelingt es bis dabin einen!wobl kaum nertretL 'fem $ wird, wie stets, ®n.£e": »Nachdem der Rücktritt des bisherigen Vermögenssteuer soll auf den Normalsatz von >4 auf neuen Vertrag abzuschließen. Das deutsche Reich ist!-
S E b tx$snCrn' ^rrfurth, eine vollzogene Tausend bemessen werden. Ferner soll die Freilassung an Rumäniens gesamter Wareneinfuhr im vorigen ~ ----------------
Thalsache geworden, ^machen sich die Blatter von kleiner Vermögen bis zu 6000 Mk., die Freilassung Jahre mit nahezu einem Drittel (112 Millionen Mark)! Hessen - Nassau.
Neuem daran, dessen Ursachen zu ergrwiden. Wenn Ides Vermögens von Personen mit sehr kleinem Ein-! beteiligt gewesen. Dagegen eraiebt fick binlänalick! Mark—ii 9r„n r, = . T1 m .. boßa der Konsekturalpolitik ein recht weitgreifender! kommen, in dürftigen Verhältnissen lebenden Witwen, I die große Wichtigkeit der bevorstehenden Handels-! führtin einem' füiVli<fi ernm^uItugl^nr:^£r Drl '5
Bs «5-5?-«•i
En5S"SS;:ä"S“Ä S^ffSJÄ.TtrS! XF4?“5^4^^ 8ax»-a.£TS.“äs muwäiss
Szechenyi, aus Gesundheitsrücksichten zurücktteten, und!heblich ändern, so wird bereits im letzten Jahre, fiirlam Sonntag, den 11. September mittels Sonder-!eine Nackieier'des PfeheLereins-E?enafö-f pnt“9 ?°$ Dor ..®eS*nn beS Hostes sich m das Privat-1 welches die amtlichen Angaben noch nicht vorliegen,! zuges von Koblenz dort eintreffen ' und am Bahnhofe! Gestalt eines nffentriAen W
Ostafrika^^E"' D" Gouverneur von Deutsch- das Konto zu Gunsten der Vereinigten Staaten, von den Spitzen der Zivil- und Militärbehörden ^des abzuhalten ^9arten
v^<r" 'Dvden, hat, wie das „Bert.,Bntffch-Jndiens und Rumäniens infolge der Getreide-!Landes, bei der Ehrenpforte von den städtiscken! MarNnra 11 gs„^„n o « <
sgs.-.“Hns
ihm Frohsinn und Heiterkeit aus den Augen lachte! Fenster, mieden herrlichsten Blumen dekoriert, blieb vertiefte sich ganz und gar ins Sichten und Aus- Und warum? Werl er Kohl pstanzen und Erbsen! er stehen; fiel es ihm ein, daß eine verheiratete! suchen der Blumen säen ließ und abends Broschüren über Dresch- Cousine von ihm in den nächsten Tagen ihren Ge- Fleur hrtAte wr k .-x
(Fortsetzung.) maschmen las! Und er, Thilo von Hildburg, das burtstag hatte - sollte er hier eintreten und etwas;» diesem Mommt durckons Bar°n^hiloder sich
Unter dem dunklen Vollbart Kronecks lachten ^ant gate der Damen, der Löwe der Saison, hübsches für sie bestellen? Heute oder eines andern § nSTate t“n9n’e!(.te'
i®ei Reihe blendend weißer Zähne. „Dazu hätte das Oberhaupt ber jeunesse doree, der Matador Tages - was kam es übrigens darauf an? auf daß ick endlick ™r eZa m ? ’
uh wahrhaftig keine Zeit! Unsereins hat zu lhun | des Rennplatzes, saß diesem Stoppeltreter gegenüber | Da sah er mitten in dem Gewirr non Tüll Im » m-”1?- t.rTr ”?LrtIu£ reizendes
ganM Tag, und abends, da ist man so und beneidet- - jawohl, beneidete ü,n iUtid, ^»7^ Ä Ä Ä fett? T, Un3
d°i «n kaum mchL-ft h°k, -m'M«B°'ch °« -M>°m r«4M. in L Num dK LL
P t . ... L Das Gespräch ging noch em Weilchen hm und fülle eine Hand auftauchen. . . eine Hand, die etwas großen, blaudunklen Augen würden sich wkder einmal
üerr^one^»^' wenn ich fragen darf, Herr- her, wobei Herr Kroneck eine enthusiastische kleme zu suchen schien, denn sie streckte sich langsam tastend in die seinen heften, aber das kam nichtvor Es Herr Kroneck? sagte der Baron. «Lobrede auf Baron Hildburg, den Vater, vom Stapel,vor; es war durchaus nicht iu sehen wem sie ae» I hatten firh mA »;« n„^ora o, ,-7 r'.
i4ait?rh “Sh! Journale sachwissen- ließ, dann erhob sich der glückstrahlende Bürgerliche, hörte, die tadellose, schmal?, schneeweiße Hand, ohne funden/fie krittsierte/und bewunderen Zm “ff
ÄFito m.ch. Am-ä *«—* 4 -S* ***•
,Es füllt mein Leben aus!" „Es ist wirklich die Möglichkeit! Wer uns beide Baron Thilo, schon un Daraus entrüstet. . Endlich verschwand „Fleur animee“ vom Fenster,
„Ein sehr stolzes Credo!" dachte der neidische! sieht, sollte meinen, die Wahl sei nicht schwer und! ^^tzt gehe ich auf keinen Fall herein, um es mir I em paar wunderschöne Bouquets mit sich nehmend, «°ron. doch - wessen Los ist das erstrebenswertere? Dieser °nzusehen! aber ohne einen Abschiedsb rck für ihr Publikum.
„Und hier in Berlin, was treiben Sie da,!Mensch liebt seinen Beruf, er studiert gern, er findetIDas war auch nicht nötig, denn in demselben|„r Eine halbe Minute später stand Thilo im wenn es nicht unbescheiden ist, zu fragen?" ! Freude am Leben, er sieht sich die Kunstsammlungen! Augenblick wurden ein paar hohe Palmen im Hinter-1 -olumenmagazm, zwei von dm Zuschauern mit ihm.
„O, ich bitte! Hier in Berlin" - ein glück-!an — für mich alles überwundener Standpunkt! — ^"iide beiseite gerückt und in der strahlenden Be- Es war em elegantes nicht fihr geräumiges Miges, geheimnisvolles Leuchten ging in den Augen, und dazu ist er eine gute Erscheinung, kerngesund Züchtung erschien em schlankes, dunkel gekleidetes | wtt ausgesuchtem Geschmack dekoriert; nichts «s Administrators auf und ließ den Mann fast.und entschieden nicht dumm!" IMädchen, das sich in das Schaufenster hinüberbog! -lendendes, Auffallendes, alles harmonisch und fein
Mn erscheinen — „da habe ich zunächst Aufträge! So monoloaisierte Baron Thilo unb besten große schwarzblaue Augen geradewegs in | ^getont. Seitwärts saßen ein paar bleiche, un-
J» Herrn Barons,"Jhrls Ä Ä “u er! fete£ JÄTi2&Ä i * ^lo von Hildburg sahen. scheinbar aussehende Mädchen und hantierten emsig
die^nü' ^Kündigungen behufs neuer Einrichtungen, I Haar und Bart zu stutzen. Er fand nichts dran! Diese schwarzblauen Augen standen in einem ^e behäbige Matrone"mil kluam Auam und^einZ
tr^en rooÜcn' emzuziehen — sodann — 'Lu stutzen und das ärgerte ihn wieder. zartrosigen, jugendlichen Gesicht und kontrastierten I wohlwollendenGesicht • vor der dreien Marmorn^
•~u”? , . . . | Eine Viertelstunde später ging er denn schien-!auffällig mit dem lichtblonden, seidenweichen Haar,!die als Ladentisch diente ffhenZ»
s-be Z «NN besuche ich einige Theater, Konzerte, dernden Schritt eines Menschen, der kein rechtes das in einer ebenso kleidsamen, wie einfachen Frisur Damm Ären in SÄ ft •Tbl. “k ^ende Treiben auf den Sttaßen Ziel hat, die Linden entlang. In seinem eleganten geordnet war. L Marmorfftte aber 2 n !
ÄÄ M u-d iah .-a.F*!’1“'. ?“ **" «d- wär- d-r L-s-r-m D--Ofst,in brauten blieb wie „erobert fielenE L?Blu«nb^
ben irnff Q ° k e^ntC ich .8Urucf unb 1ich,leutnant für jebermann em erfreulicher Anblick ge- und starrte das reizende Bild an, das sich ihm hier I graziöse Gestalt und das licktblnnde s
?±ton»°ä " "i* i° miiu-rMg, ausges-h-n. so un.rmarw -rä e-ii-N- D» jung? Mädchen L-n Mum-nf-" b und fl-*wär l72mi,„7
“** &e“ tome- «l-ck-pil,! 2Bie| Au einem strahlend -rlmcht-t-n rses-nzr°i-nldrinnen senile fofort ihr- bunllen Siinpein mdlb-r-r MH- noch Niel ernMuL a!« znoof
Sdniaflen. - Ouartal>8bofmantnte>$reis bei bet Sipe- Marburg, ^oiotc btt 2lnTwncen'23ureaur bon ßccifenftttn u
Fr-i'-g, 12. «J 1892. SZMKMLßT
— . ” jccuoe u. (5,0. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris,
rclanga figkeitr ein tn fohlem dasseli lnhaftz
(43$ :er a. J ixter. sel. ort, in Crt. t, trbä
Alb« iern in Her in Zus. ii zufiiga Bfiest
(488!
!r. 28,