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»uu|iöen euiiamen Wvynung UNO scyaute Dato auslvttllie nacy oer Kiraje ym. Was war denn heute ine yane unrecht geiyan und wußte es auch; des-« Die kleine schmucklose Dm-Mrck- mnr iid-rttistt km einen, bald aus dem anderen Fenster heraus Ilos, daß der Pastor die Glocken läuten ließ? Ah,«halb war sie mürrisch und verbiffen, deshalb war sie!nur die für die GutsberrsLast reservierte Kavelle J hatte sich in der letzten Nacht eine dicke Schnee-1 richtig, Gräfin Christine hatte es vergessen — es! einsam, winterlich kalt und alt — und unglücklich. I roQr [eer nne seit Jahren seit ^abrrebnten P@s I “E68 j” Ä'b melancholische GleichförmigkeitIwar ersttrWechmtchtsfeiertag! „Die Leute" gingen« Und die Glocken tönten noch immer! ImmerImachte kein kleines Aufsehen, als Gräfin Christine I S, • bre Gegend gelagert. Nur die alten m dre Kirche und der Pastor hielt seine Weihnachts- noch hallte der tröstende verheißende Dreiklang her- kräftig und trotz ihres Alters hoch ausgerichtet reckten rhr knorriges Geäst schwarz predigt, ww er das alle Jahre that und iedes Jahr über aus der einfachen schmucklosen Dorfkirche nach dort eintrat. Nur der alte, weiß^tarige Prediger, »nd gespenstisch m die Luft, eine Zuflucht unruhrg thun wird, bis er stirbt; dann kommt em anderer, dem finsteren einsamen Schloß, immer noch sah der gerade auf der Kanzel stand? frchr in un- wtember, schreiender Raben, die von dieser fShfo>Ider macht es auch so — —. Immer do« Lte-IiNrönn I L-i..-. l.:. . ... ...
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I stellt. Gebt also wohl acht auf diesen Keim in euch
I selbst, auf den Keim zur Liebe untereinander. Denn aus! ebenso wie es die hohe und vornehmste Mission für Ides Christentums ist, diese» Samenkorn Gottes in
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg un- Kirchhain.
Redaktion 9unb ^pedition^Marit A. Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition^Markl^LI^^ ™ 9X0161118
Deutsches Reich. IS“!!?*!
tvt o ~ . e .. , J i?fl" diese Angelegenheit völlig geheim gehalten I mit genngerem Parlamentär! chem Einfluß auskommen, I ist glücklich erfolgt Den Taufakt volttoa die Prinzessin
E ReI no7'^öiond^ Unser K°i,er hat wird, gerades wie die Einzelheiten der Militär-1weil der Bedarf der Parlamentsmitwirkung im um-1von Schau^urg-Lippe" ^Sie taufte "das SE auf JJ"1' N°ch England beendet und am Sonntag Vorlage selbst. Man mutz ruhig abwarten, was gekehrten Verhältnis zur Einsicht der leitenden Staats- den Namen „Wörth" ' Der Stapellauf des Vauzer! 5"^'2,5Äf\,n9e^Tflt ÄTL“ kEmt em Raten ist völlig zwecklos. - männer stehe. In der langen Amtsführung Bismarcks schiffes B”onterato
S 0«nnbmn iSmDem Vernehmen nach wird die Entbindung der sei kein Fall vorgekommen, in welchem dem Reichs- Anwesenheit des Prinzen und der Prinzessin Adolf n 'ia s der zweiten Hälfte des laufenden tage zugemutet worden wäre, über schwerwiegende von Schaumburg-Lippe ebenfalls glückW
^n Aufenthalt des Monarchen Monats erwartet. Die englische Hebamme, die auch Fragen so schnell sich schlüssig zu machen, wie dies Auf Befehl des Kallers taufte Vizeadmiral Morr no^ einzelne in allen früheren Fällen ihres Amtes gewaltet hat, bei den Handelsverträgen geschehen sei. das Schiff „Hildebrand". 3
interessante Meldungen, denen wir Nachstehendes I weilt feit Ende vorigen Monats wieder in Potsdam. I —<Ti i <» t n r m s »& n a h , r » smas*.».!
r b?r ^nL7 Der deutsche Botschafter in Wien, Prinz Renß, schulwesens in Preußen wird bekanntlich & .. m ..
K den anwesenden ist, wie wir erfahren, gestern vom Reichskanzler von den verschiedensten Seiten angestrebt. Ueber den Hessen-Nassau.
Mitgliedern lange unterhielt. Den meisten Unter-«Grafen Capnvi zu einer längeren Unterredung em-1gegenwärtigen Stand der Angelegenheit sind der! Marvnr« 8 Auamt Eine nickt nur in Mgenscha tt?der fü8 ick?B si^ ^ ®DrbeiLft hiesiger Aufenthalt, siir den Kreuzztg." folgende Mitteilungen zugegangen: „Der hiesig Stad?'sondem wett üb« bie Ganzen ber=
! ' Wx. aniongs em strengstes Jneogmto zu wahren suchte, I Kultusminister Graf Zedlitz - Trützschler hatte im selben hinaus allseitig geachtete und beliebte Per- brauche nm ine Mte B^e AminT diplomattschen Kreisen sehr beachtet, vorigen Jahre dem „Preußischen Verein der öffent- sönlichkeit, unser Mitbürger Herr Moritz Lederer,
™' gute »riie, um ihre Fahrgeschwindig-1 Man glaubt zu wissen, daß er mit den bekannten lichen höhern Mädchenschulen" die Zusage erteilt, die hat nach langem schweren Leiden heute das Zeitliche nächstes 2r wiede?und boffe 'mitten “fflfie“- Vermählung des Gestaltung des gesamten Mädchenschulwesens in An- gesegnet. Der Verblichene übemahm nach demTode
Tr XL- Ä ! • Grafen Herbert Bismarck in Zusammenhang stehe, griff nehmen zu wollen, und hatte sich infolge dessen seines Vaters die von diesem gegründete Ster»
»m £eftLbfintS£fl sm ? ”Otb verschiedenen Seiten angekündigten Rück- von dem Vereine ins Einzelne gehende Vorschläge brauerei und Bierwirtschast und brachte beides unter
SäffitaSÄ1" h r ?e SV'/ \Sen auß-rordeutlich^eliebten Bot- für eine solche Gestaltung erbeten. Nachdem diese schwierigen Verhältniszu Msehen so vttderum^den "ersten0 Dreis duck das ^9^^^ Hiesigenunterrich-Vorschläge eingegangen waren, ttat der Wechsel im Jahren „ein Frühschoppen bei Moritz" oder ein
ES?« nnJr, ai<?- “ Der Pol. Corr." wird von Kultusministerium ein. Jetzt hielt es der Vorstand Bierkonzert daselbst einen Teil unseres studentischen
ba £e„ 9abrt toalier »£?' Ä ft 9s' Kerstan- des „Preußischen Vereins" für angezeigt, den Nach- Lebens bildete Sein Andenken wird bei Allen die
vollen ^Erfolg davon Der 2 s ist Ä - putschen Bot' folger des Grafen Zedlitz, den jetzigen Kultusminister ihm näher oder ferner standen ein ehrendes bleiben.
iE S imhÄ’ ffluLm s J SO Psund -1 schafter versichert hatte, Frankreich denke für den Rest vr. Bosse, in einer persönlichen Audienz von Abge- „Friede seiner Asche!"
1000 Mk. und eine silberne Medaille. Sonnabend I des Jahrhunderts an keine Ausstellung, der Plan I ordneten aus seiner Mitte für die Angelegenheit zu I Marvnra 8 Aua freunde des aestirnten
; SrÄrid^öDn d« ThT" Ausstellung in Paris verkündigt wurde. Dies gewinnen. Den letztem ist nun von dem Minister Himmels seien' darauf0'aufmerksam gemacht, daß
fwd3ein^A^^'iedsesseuw" E diplomatische Rücksichtslosigkeit, zunächst die erfreuliche Eröffnung gemacht worden, gegenwärttg M^en lüTb 11 XnbS tief 6 Kaiseradl? statt SoSab ttü? a dl! ' m 3d,n” völkerrechtlichen Beschwerde, daß die Ordnung der äußern Lage der Mädchen- unten am Rand dis füdöstlichm Himmels ein Komet
' i ®‘?nnta0 Nmh öingen biel— Nach einer Auslassung der spanischen Blatter I schullehrer bereits Inder nächsten Zeit erfolgen werde: sichtbar ist welcher wenn er noch bester in Erdnäbe
denkt der Kaiser I die deutsche Retchsregiernng dm Kabmettm v-n Ma-1 seines Ministeriums. Aber auch für die Jnangriff- wird. Nimmt man ein Femrohr zu Hllfe dann I !Ä Z-n Einladung des drid und Rom angezeigt haben, daß sie sich an den nähme der Regelung der mnim Verhälfe ° des kann ma™ W^mhm^ machen, daß der
« b?ae2 um dM Das i. ^»dmdm C ° l n m b u s - Mädchenschulwesms ist es den Abgeordneten des Schweif des Kometen gabelförmig ansläusi.
Absttiaeauartiei wer^enderMllr und?^' fSÄ*"1 t EutsendungeinesSchiffes nicht „Preußischen Vereins" gelungen, den Minister zu Maröurg, 8.Ang. Das gestern auf dem Dammels- £Ä?8 ^d sein konig- beteiligen könne, da kemes abkömmlich fei. Von gewinnen, nachdem derselbe zunächst geglaubt hat, in berg abgehaltene Gewerkschaft» fest der verlad auf Sn, ' Dauer der verschiedenen Setten hob man den kläglichen Eindruck dieser Beziehung noch eine abwartende Stellung ein- einigten hiesigen Arbeiter war ttotz der nicht gerade
: de? neue? Milttä v oÄ'a7 Von welcker aber L7' nehmen zu können. Sie sind mit der Zusage mt- günsttgm Witterung seitens der letzteren überaus
»och imm« nicb fe tftebt tnen? fi, h^ ^xsS V s ^rnimmt, ist lassen, daß eine feste Gestaltung des gesamten zahlreich besucht, und verlief die Feier bei Konzert,
■= Mgehm wttd b schäftiaen bVdt§ HebDeff^S i V Blatter unzutteffend, Mädchmschulwesms bereits im nächsten Herbst erfolgen Tanz und Kinderbelustigungen in der schönsten Weise.
A »wS wLpTW bereits die Oeffentlichkett, vielmehr die Teilnahme der deutschen Kreuzer-Kor- solle, falls seitens des Ressorts des Kultusministers In der Festrede wurde auf den großen Wert der
V S&itaSaÄtataf6 SelbTerständlick Lndia?E^.W"helm" an den Festlichkeiten ange- nicht für die nächste Session des Landtages besonders gewerkschaftlichen Organisationen, sowie auf den Srn ZSrf ~ Die Hamb. Nachr." ichreibm heute: reichliche Vorlagm erforderlich würden, was nicht engen Zusammenschluß der Arbeiter hingewiesen. Die
föbSnabeIr1to7^bri7nSt,fi^tfi; 5 Sri?“ ^plötzlich für Par-Wahrscheinlich wäre. Die Beratungen über die von Rede endete mit einem Hoch auf die Gewerkschaften.
wSB^esprechungenb^arüb«^stal^ Me dSs S Bis-narck habe immer dem „Preußischen Vereine" eingereichien Regelung»- Bei einttetender Dunkelheit marschierten dtt Fest-
1-1 BreinK7nn 9hnn h i das Gleichgewicht beider verfassungsmäßigen Ge- Vorschläge werden demnach unter Zuziehung von teilnehmer in langem Zuge durch die Stadt nach
Jlte Marschka«eraden. IBluten sterben mit der Zeit wieder ab. Fahl undIich ungerechter Weise wehe gethan. Damals mußtelauch sie so leicht in den Fehler verfiel, sich selbst Bon Waldemar Urbau. IM kommt der Herbst, ahnungslos wirst er seine ich, sagte sie sich. etwas vorzulügen? War sie wirklich so blind für
, sRachdruck verboten., I Schatten über all diese Herrlichkeiten und der Winter I Die Gräfin glaubte es auch, daß sie damals ihre Fehler, so unsicher über den Zustand ihres
(Fortsetzung.) l,t tot und kalt. Tas Enbe, Nicht» Witter! — —" gemußt hätte, weil sie sich's schon so oft gesagt und eigenen Innern? Sie war ratlos, untröstlich, un-
. . HL Da klangen die Glocken der Kirche von Hoheneck sie fast zwanzig Jahre lang keinen anberm Trost, glücklich unb doch beschloß sie au» Neugierde in
, Cäcilie war fett zwei Tagen von Schloß Hoheneck I Gruber über das weite Schneegefilde; sie klangen I keinen anderen Halt in sich gehabt hatte, als diese! die Kirche zu gehen. War sie iu verschämt, sich Vtt; sie hatte sich persönlich verabschieden wollen, I^Mch und feierlich tu ihrem harmonischen Dreiklang, I— etwas verblichene und stockfleckige Familien-1 ihre innere Hilflosigkeit eirauaeftekn, oder zu trofcia tba Gräfin Christine hatte fie nicht vorgelassen. I roo9[l9i traulich, freundlich für lebe» Herz. Itrobition. Aber jetzt fiel bieser Trost, bieser Halt leine Hilfe außer sich anzuerkmnm? Trotzig! »le Gräfin saß nun wieber allein in ihrer weit-1 Gräfin Christine drehte sich hastig um undlweg; Gräfin Christine hatte sich hinreißen lassen,!Gegen wen? Gegen sich selbst?
lausigen einsamen Wohnung und schaute bald aus «blickte nach der Kirche hin. Was war denn heute! sie hatte Unrecht gethan und wußte es auch; des I Die kleine schmucklose Dorfkircke war überfüllt
»bdn ”°n «S W 26 S f°--’ 3mmcr «e-lGräfin Christine „die Leute"^na'ch 'der"Kirche'"geh7n?Iv'erände'V'ruHeV? ^aülich^i'Tm'in "seiner
ä^bvlich nach Nahrung ausspahten. Alles warIwohnliche. |tm Sonntagsputz, das Gesangbuch in der Hand,!Predigt fort:
«tt« dem winterlichen Frost erstarrt, die ganze! Hter wurden die Gedanken der Gräfin Christine, harmlos und ruhig mit einander plaudernd. Ein! Da« ill's i» mn« im« „n„
t« Wfi„ $Wta= tot, toten, »« in letter M so H-Ufi» ,0 HSufig. eig-mr seftlicher ZLier war wer fte^ebreL LeM-L X
und °lt. durch «ne ebenso unvermittelte, rote plötzlich auf- War das Weihnachten? Sie erschienen alle so zu- 7ch7rhebtüberalle BeknntiMe Är Wett J
^näSnÄ t f bTt"9 U"t0^\ t w ^eden mit sich und den anderen, so fteundlich, 3so ^'d-rtie Pflle urS
yugenea, ote ztenicyen Ceandstemturmchen, das bar»! Sw sah Cäcilie vor sich, m demselben Augen-1--glücklich! k;c Entwickluna des Keime« den ffintt feffift in
Floskelwerk, mit dem ine uner-I blick, wo sie haßerfüllt den Arm gegen sie erhoben! »Was kann der Pastor denn sagen?" murmelte I jede Menschenbrust gelegt hat und der uns allen 3)nXfi ß6 Regenrinnen,! hatte. Diese verschüchterte Angst, diese» erschreckte I Gräfin Christine wieder, fast wie ärgerlich mit fich! unter der Teilnahme am Gesckick unseres Näcktten
ÄL ."'Erkerchen mtt ^«1« ^^etausIabungen unb dabei boch biese» ft^genbe s-lbst. „Ist er nicht auch ein alter Mann, fast so ünt« dem^Zusammemehö^^ mtt 5
; der kalten formen- und! Erstaunen und liebevolle Vertrauen — ganz wie! alt wie ich? Er wird „den Leuten" was erzählen! Schöpfung begannt ist Alle Menscken fühlen diesen
^benfemdlichen Schneedecke verborgen so daß nur Ermelinde, ganz wie damals. Tag und Nacht! und damit gut. Wenn man alt wird, fieht man! Keim in der Brust denn er itt es der das ^gewalttgergrauen Gramtmauern mtt den massigen wurde Gräfin Christine diese Gestalt nicht los unb ja doch, was das alle» ist. Was kann er also Mmsch^tum °uf2'h2e Stuseder'^övsuna eckturmen sichtbar blieben rote ein trotzig ragendes ost fuhr sie nachts keuchend aus dem Schlaf empor, sagen?" |Memcyentum auf b,e^ höchste Stuft der Schöpfung
^murmelt- (ä - f” ^ülllein Dörner frischten sich die Erinnerungen Soll ich aus Neugierde einmal hingehen?
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wnenö, munfchend, verlangend. Aber alle dieje|und mtt vollem Recht gehandelt, dief-r aber habe I gerechte, aufrichtige, kluge Frau. Wie kam es, bafel Stimme im Herze "zu hören und die Liebe unter»
jmi Feiertage^ Oua^al-Wonnkments^-Preis*ei der 0•». Marburg, sowie Ve Amwncen-Mir^aux von ^rasenstei7 m °in
dkZelle Dienstag, 9. August 1892. Masse in Frankfurt a. M.', Berlin, München u^Köln;^G. L Ä^^ä^üg.
10 ^8" gtetlamen Mr die Zelle L5 Pfg. ' Daubeu. Co. in Frankfurta.M., BerliniHannover, Paris,