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ähnlich und dahinter steckt etwas. Ich will nicht gesund hier stehen, wenn da nicht etwas dahinter steckt."

Und dann der Name Dörner. Wie in aller Welt sollte sie denn zu dem Namen Dörner kommen?

Ach, daß Gott sich erbarme, Frau Lindner, das ist's ja eben. Eben der Name ist's ja, der mich darauf gebracht hat " Ich habe einmal etwas ge­hört von einem Schauspieler mit dem Namen Dornau, hören Sie wohl, Dornau, nicht Dörner. Dieser Dornau war in der Stadt am Theater und unsere Gräfin Ermelide soll ganz und gar in ihn verschossen gewesen sein. Und wie Gräfin Ermelide in Wien gestorben war, da war auch Dornau in der Stadt verschwunden. Kein Mensch hat wieder etwas von einem Schauspieler Dornau gehört."

Aber Dörner und Dornau ist doch nicht das­selbe, Frau Gurlt."

Na, Sie wiffen ja, was die Schauspieler für Leute sind; denen ist ja kein Name gut genug Wenn einer Müller heißt, so nennt er sich als Schauspieler Mellini und wenn einer Schulze oder Schmidt oder Lehmann heißt, so nennt er sich Carius oder Marius oder wie immer. Warum soll sich also einer, der Dornau heißt, nicht Dörner nennen?"

Sie meinen also--?"

»Gott soll mich leben lassen, ich meine gar nichts Aber ich denke mir: dahinter steckt etwas und das laß ich mir nicht ausreden."

Der eminente Wissensdrang und Forschungs­trieb, der die beiden Frauen beseelte und den man außerhalb Hoheneck vielleicht einfa^r Llatschbaserei genannt haben würde, hatte sie so eingenommen, > ihre Wahrnehmungskraft für das, was um sie »erum, oder richtiger über ihnen vorging, bedeutend

Zu dem freisprechenden Urteil im Bochumer Schienenprozeß äußert sich dieNordd. Allg. Ztg." wie folgt:Was aber will dieser Richter­spruch jetzt besagen, nachdem 14 Monate der Verdacht bestehen konnte, es sei eines der renominiertesten Werke des rheinisch-westfälischen Jnduftriebezirks im Stande, nicht nur aus schnöder Gewinnsucht schmähliche Be­trügereien zu verüben, sondern auch Leben und Gut des Publikums den denkbar größten Gefahren aus­zusetzen! Dieser Verdacht war sowohl dazu angethan, Glauben und Verttanen zu unserer eigenen Industrie im Vaterlande zu erschüttern und derjenigen Partei Wasser in Menge auf ihre Mühle zu liefern, welche davon lebt, daß sie den Bestand unserer staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen, und insbesondere auch die angeblich lediglich kapitalistische Arbeits­ordnung als der Erhaltung nicht wert bezeichnet; nein, dieser Verdacht hat auch vor Allem dazu her­halten muffen, der ausländischen Konkurrenz als Mittel zu dem Zwecke zu dienen, die deutsche Jndusttie in den Nachbarländern, wie überall da zu verdrängen, wo dieselbe seit Jahren und Jahrzehnten Fuß gefaßt und sich angesichts des scharfen Wettstreits nicht ohne Mühe, aber um so ehrenvoller behauptet hatte. Wenn darunter nicht nur der Bochumer Verein und die rheinisch-westfälische Industrie, sondern die gesamte deutsche Produktton leiden mußten und wie dem nationalen Ansehen Deutschand auch dessen National­wohlstand ein gar nicht zu berechnender Schaden zugefügt wurde, so ist der letztere mit der Freisprechung nicht etwa repariert. Der Konkurrenzneid wird sich lange noch des Bochumer Prozesses als eines Mittels bedienen, um die Solidität deutscher Werke zu ver­dächtigen, nachdem eS 14 Monate dauern sollte, bis jene Freisprechung von einer Anklage erfolgte, wie sie schlimmer gegen einen der wichtigsten Zweige der nationalen Produttion nicht zu erheben wäre. Mit Rücksicht hierauf ist es nicht nur bringenb notwendig, so nachdrücklich wie möglich auf die Frivolität hinzu­weisen, die in dem Vorgehen des Redakteurs Fus- angel und seiner Helfershelfer lag, sondern auch dringend erforderlich, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie Mittel und Wege zu finden seien, um zu ver­hüten, daß noch einmal ein derartiger mehr oder weniger politischer Tendenzprozeß angeftrengt werden könne. Nur wenn in diesem Sinne eine gründliche Einkehr in die Erscheinung tritt, wird man sagen dürfen, daß dieser Prozeß wenigstens ein Gutes ge- toirft habe."

(Der Papst über den Antisemi­tismus.) Eine bekannte ftanzösssche Schriftstellerin

Blatt, wie derHamburgische Korrespondent", sich dadurch beunruhigt gezeigt hätte. Die von jenem Wochenblatte verwertete Erzählung ging dahin, es habe, als nach Zurückziehung des Volksschulgesetzes das Zentrum einige Kriegsschiffe nicht bewilligte, der Papst Herrn von Schlözer kommen lassen, um ihm sein Bedauern über diese Abstimmung des Zentrums auszudrücken, und ihm zu sagen, er legte den größten Wert darauf, daß Graf Caprivi im Amte bleibe. TasDeutsche Wochenblatt" folgert hieraus, daß Graf Caprivi mehr noch der Ver­trauensmann Roms als des Zentrums sei, und deutet an, daß er das Demütigende, was hiettn läge, nicht zu empfinden scheine. Wir sind berechtigt, zu konstatieren, daß an dieser ganzen Geschichte kein wahres Wort ist, und hoffen damit demDeutschen Wochenblatt" das Gefühl patriotischer Demütigung, das ihm seine allzu lebhafte Phantasie zugezogen hatte, abgenommen zu haben."

Die Marlchkameradeu.

Bon Waldemar Urban.

(Nachdruck »erboten.]

(Fortsetzung)

»Frau Gräfin," sagte Cäcilie,ich will nichts »n Ihnen, als ihre Zuneigung erringen."

Nein, so was! Wer hätte das gedacht!"

Ach, wenn ich nur reden wollte, Frau Lindner, 4 könnte Ihnen Geschichten erzählen ich sage Auen, Geschichten! Aber es ist besser, ich sage «ichts. Was tot ist, ist tot "

Nun sehen Sie mal an, Frau Gurlt. Aber, «ß die Sache nicht so klipp und klar liegt, das ficht die Welt. Da steckt etwas dahinter und die Marianne auf dem Kuhhof sagt es auch. Dmken Sie, die Marianne schwört Stein und Bein, sräulein Dörner sähe der jungen Gräfin Ermelide, oie schon vor zwanzig Jahren gestorben ist, ähnlich "

Frau Gurlt blieb vor Schreck starr und steif; M nach einer Pause fragte fie hastend und ge­heimnisvoll:

..Auch die Marianne hat's geschm? Nein so ^as! Die Augen und das Kinn, aber besonders

Augen, ganz wie bei der Gräfin Ermelide!" »Aber Frau Gurlt, es ist ja gar nicht möglich, habe freilich die junge Gräfin nie gesehen, aber Fräulein Dörner ist doch erst achtzehn Jahre alt s»er noch nicht einmal ganz und Gräfin Ermelide lst schon zwanzig Jahre tot.

Und die Mutter von Fräulein Dörner lebt noch."

»Lebt noch?"

, »Natürlich. Sie wohnt in der Stadt und ist Stickerin. Friedrich hat's auf den Briefen gelesen, * er manchmal fortschaffen muß."

Nun sehen Sie mal an!"

Aber da» kann sein, wie es will, fie sieht ihr

Jetzt stand sie ganz nahe vor ihr, aber sie traute sich nicht mehr zu ihr aufzublicken.

Was soll denn dahinter stecken?" fragte die Greisin hart und kurz.

Gnädigste Frau Gräfin Oh*-"

Was soll denn das alberne Stottern? Ich will doch hoffen, Sie sind eine verständige Frau, welche weiß, was fie sagt. Sie haben behauptet, Fräulein Dörner sähe meiner Tochter ähnlich. Worauf stützt sich diese Behauptung?

Gnädigste Ach, daß Gott--"

--sich erbarme!" ergänzte Gräfin Christine

zornig.Sie sollen diese Redensarten lassen und nur wie eine vernünftige Frau sagen, worauf sich Ihre Behauptung stützt. Sie wissen, daß ich selbst chlecht sehe, dafür aber um so besser höre. Oder haben Sie blos einfältigen Klatsch getrieben ?"

Frau Gurlt ermannte sich. Diese letztere Ver­mutung wollte fie auf keinen Fall durch chr Schweigen unterstützen.

Was ich gesehen habe, das habe ich gesehen, Frau Gräfin. Fräulein Dörner hat in den Augen eine große Aehnlichkeit mit Gräfin Ermelide, als fie noch eine so junge Dame war. Aber, ich hätte trotzdem meine Wahnehmung für mich behalten, wenn nicht*

Und was weiter? Wollen sie etwa behaupten, daß Fräulein Dörner meine Enkelin fei?"

Ach, baß Gott--. Wie sollte ich so etwas

behaupten?"

Oder in sonstigen verwandtschaftlichen Bezie- jungen zu Hoheneck steht?"

Gnädigste Frau Gräfin--"

Ihre Reden liefen darauf hinaus!"

Ich bitte um gnädige Verzeihung. Ich hab

vermindert wurde. Sie standen im inneren Schloß­hof und als ihre Forschungen nach dem dunkelen Punkt so weit gediehen waren, hörten fie auf einmal wie ein Fenster über ihnen heftig zugeschlagen wurde. Erschreckt richteten sich vier Augen nach den Fenster in die Höhe, wo sie gerade noch wahrnahmen, wie die alte Gräfin, bleich wie eine Leiche, vom Fenster zurücktrat.

Ach, du meine Güte!" hauchte Frau Gurlt wie gebrochen.

O du himmlischer Vater dort droben!" mur­melte Frau Lindner.

Die beiden Frauen hatten sich von ihrer Zer­knirschung über ihr fürchterlich drohendes Verhängnis noch nicht wieder erholt, als auch schon der Diener aus dem Schloß her austrat.

Frau Gurlt, Sie sollen sofort zur Frau Gräfin kommen," sagte er.

Scheu, wie schon gerichtet, wankte die sonst so iattliche und redegewaltige Pförtnerin davon. Sang, sam, zögernd und seufzend ging fie die Treppe hin­auf, scheu, widerwillig pochte sie an.Werden Sie endlich hereinkommen?" hörte fie die kurze harte Stimme der Gräfin Christine.

Sie trat ein. Die Gräfin konnte fie ja doch nicht morden, wenngleich der Frau Gurtt in dem Augenblick unheimlich genug war.

Endlich stand sie vor der Gräfin und sah ihr lüchttg. schuldbewußt ins Gesicht. Deren Züge waren wie aus Marmor, so bleich und so unbe­weglich; statt der Augen sah Frau Gurtt zwei roße schwarze, rätselhafte Punkte. Sie hatte die Gräfin feit zehn Jahren nie anders gesehen, als mit dieser dunkelen Brille, aber sie war ihr noch nie so gespenstisch erschienen wie jetzt.

Kommen Sie näher. Immer näher. Hierher!"

Eine Rechtfertigung des Reichs­kanzlers Grafen Caprivi

bringt dieNordd. Allg. Ztg." In verschiedenen Blättern war mitgeteilt, der Reichskanzler unterhalte sehr enge Verbindungen mit der Zentrumspartei, derart, baß sogar ber Papst geäußert, er würbe es sehr bebauern, wenn Graf Caprivi von seinem Posten scheiben würbe. Wie bieN. A. Z." mitteilt, ist an ber ganzen Geschichte kein wahres Wort. Der sehr interessante Artikel bes Blattes hat folgenben Wortlaut:Unter ben Mitteln, welche man an- wenbet, um ben gegenwärtigen Reichskanzler anzn- zreifen, nimmt bie Behauptung, daß er mit bem Zentrum ober mit evangelischen Kreisen streng kirch­licher Richtung in allzu nahen Beziehungen stehe, eine hervvrragenbe Stelle ein. Darüber, was er von bem Wert ber Religion für ben Menschen denkt, mb darüber, baß er es für eine Aufgabe ber Re­gierung hält, auch ihren Bürgern bas Dasein in Staat unb Reich lieb zu machen, hat sich Graf v. Caprivi öffentlich ausgesprochen. Hat man sich nicht gescheut, barans bie Folgerung zu ziehen, baß Graf Caprivi einFinsterling" sei, so war bas eine un­gerechte Behauptung, bie ungefähr ebensoviel Wert hat, als biejenige, er habe bedenkliche Beziehungen aus seiner militärischen Vergangenheit zu katholischen Offizieren ober aus benRoon'schen Konventikeln" zumMuckertum" mitgebracht. Wenn unter Roon- schen Konventikeln eine in ben fünfziger Jahren ent» ftanbene Vereinigung evangelischer Jünglinge gemeint sein soll, so hat Graf Caprivi in biefe Vereinigung ober eine ähnliche niemals einen Fuß gesetzt, unb was feine militärischen Reminiszenzen angeht, so be­wahrt er allerbings noch heute manchem katholischen Offizier unb Soldaten ein ebenso gutes and treues Andenken wie seinen evangelischen Kameraden. Es scheint fich inbezng auf bie Angriffe gegen ben Reichskanzler Grafen Caprivi eine gewisse Methode herauszubilben. Zunächst macht man ihm einen völlig unbegrünbeten Vorwurf. Die mittelparteiliche Presse beeilt fich nicht gerabe, ihn bagegen in Schutz zu nehmen. Tritt aber bann ein Blatt, das zur Rechten ober gar zum Zentrum gehört, für ben An­gegriffenen ein, so heißt es: Da seht Ihr, baß ber Mann nichts taugt, fort mit Caprivi! Eine her- lorragenbe Leistung in biefer Beziehung brachte vor einiger Zeit bas von berjenigen Partei, bie es zu vertiefen vvrgiebt, bereits öfter verleugneteDeutsche Wochenblatt". Wir würben bavon keine Notiz ge­nommen haben, wenn nicht selbst ein so angesehenes

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2 M., 8 Mk., M.

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2.50 0.85 per Fl.

bemerkt wirb, baß auch Fürst BismarcksHamburger Nachrichten" für ben Rücktritt bes Ministers sprechen, bessen Hauptwerk, bie neue Sanbgemeinbeorbnung, bem Altreichskanzler freilich nicht genehm war. Fürst Bismarck hat seine Abreise ans Schön­hausen über Berlin unb Naugard nach Varziu ver­schoben. Er würbe schon am Donnerstag Mittag in Berlin erwartet, kam aber nicht. In Naugard wirb ber Fürst bei seinem älteren Bruder, bem früheren Sanbrat von Bismarck, übernachten. Ein Sgl. Preußisches Eisenbahn-Abnahme-Amt wirb am 1. Oktober in Essen in Wirksamkeit treten. Zum Vorsteher ist ber Eisenbahndirektor Schmitz in Köln bestimmt. Zum italienischen Botschafter in Berlin an Stelle des verstorbenen Grafen Lannay ist der General Graf Sanga ernannt. Die Ernennung hat die volle Zustimmung des Kaisers und der Reichs­regierung gefunden. Graf Friedrich Bran­denburg, General der Kavallerie und General­adjutant Kaffer Wffhelms I., kurze Zeit auch kommandierender General des preußischen Garbekorps, ist in Schloß Domanze in Schlesien gestorben. Graf Branbenbnrg ist 73 Jahre alt geworben. Von der bentschen Reichsbank werben fortan bei gleichzeitigem An- unb Verkauf von Wertpapieren für benfelben Auftraggeber nur einmal besondere Ge- bühren, unb zwar von bem größeren ber beiden Be­träge, berechnet werden. Maklergebühren sind selbst­verständlich nur zu zahlen, soweit bie Reichsbank solche thatsächlich verauslagt hat. Nachdem nun­mehr das Gesetz über bie Kleinbahnen vollzogen unb bessen amtliche Bekanntmachung halb zu erwarten ist, werben wohl auch verschiebene, beim Ministerium ber öffentlichen Arbeiten bereits vorliegenbe Gesuche um bie Genehmigung zum Bau von Kleinbahnen nunmehr bewilligt werben. Wie es heißt, ist auch eine Aktiengesellschaft für ben Bau von Kleinbahnen in ber Bilbung begriffen unb gebenft beninächst an die Oeffeutlichkeit zu treten. Im preußischen Handelsministerium find bis jetzt infolge ber Rund­frage über die Ausstellung ungefähr 1200 Ant­worten von Industriellen eingegangen. Davon sprechen sich, wie berConfett." erfährt, ungefähr 700 Antworten bebingungsweise ober unbebingt für eine Berliner Weltausstellung aus, währenb 500 Antworten bireft ablehnend lauten. Gegen bie Weltausstellung sinb meistens Großinbustiielle, unter biefen toieber gerabe viele, welche ein bedeutendes Ausfuhrgeschäft machen, von denen man also in erster Reihe annehmen würde, daß sie Interesse an einer Weltausstellung hätten.

Deutsches Reich.-

W. Berlin, 5. Ang. Zum Besuch Kaiser Wilhelms auf der Insel Wight bringt dieLondoner Morgenpost" folgende Zeilen:Unsere Beziehungen zu Deuffchlaud sind jetzt und werden dieselben bleiben, wie fie es vor zwölf Monaten waren, unb bie allgemeine Anerkennung dieses günstigen Ver­hältnisses macht es für die Regierung beider Länder überflüssig, besondere Aufmerksamkeit auf einen so klar barliegenben Faktor jeder europäischen Lage zu lenken. Die Engländer vergessen nicht, baß ber beutsche Kaiser ber Verbünbete ber Königin ist, unb bas hohe Interesse, welches ber deutsche Kaiser für bie englischen Einrichtungen zur Schau trägt, kann nicht ermangeln, einen burdjbiingenben Einfluß auf bie guten Beziehungen zwischen Englanb uudDeutsch- lanb auszuüben. Aber trotz allebem begrüßen wir Wilhelm II. in erster Reihe als ben Enkel ber Königin unb ben Sohn unserer Prinzeß Royal. Banbe solcher nahen Verwandtschaft zwischen ben Regierern großer Staaten muffen schon allein ein starkes Pfand gegenseitigen guten Einverständnisses zwischen den beiderseitigen Unterthanen bilden. Wenn diese Bande von Zeit zu Zeit durch ungezwungenen persönlichen Umgang gestärkt werben, so ist es be- greiflicherweffe weniger wahrscheinlich, baß politische Ursachen ihrer guten Wirkung Abbruch thun. Erst nach ber Rückkehr bes Kaisers wirb bie Entscheidung darüber fallen,, ob ber Minister bes Innern, von Herrfnrth, hn Amte verbleibt ober nicht. Sehr

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Sonnabend, 6. August 1892. »UMS E Jahrgang

______________________________u '____________ Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, PariSi

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Redaktion 9unb Expedition^Markt 21. Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition: Markt 21. 6