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Wöchenlliche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Exve- dition 2 Mk bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsrrtionSgebnhr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.

Marburg,

Mittwoch, 3. August 1892.

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blatte«, sowie dieSnnoncen-Bureaux vonHaasenstein ».Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

XXVII. Jahrgang.

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er als Gutsbesitzer begann ist nun wieder Landedelmann, wie er nur in der Zwischenzeit Staates Diensten sich geweiht.

gingen hinein voll Erwartung still, wer ins Heiligtum treten will, sie standen vor einem gewaltigen Mann sahen ihn stumm und staunend an.

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Trinkspruch aus ?öbi«gr*

Sie sollen ihn nicht lästern, Den besten deutschen Mann, Weil er dem Kurs von gestern Sich nicht bequemen kann. Wer wagt es, ihn zu schelten Um Vaterlandsverrat?

Sein Wort muß höher gelten, Noch höher seine Thal!

Der uns das Reich geschaffen Und sicher hingestellt,

memsdebatten und Parlamentsstreitereim der letzten Seffwnjicgen hinter uns, darunter ist also ein dicker Strich zu machen. Es ist kleinlich, abgethane Dinge immer wieder bei den Haaren herbeizuziehen, aus reinem

H |r aber lud sie gastlich zu Tisch, I wurden bewirtet mit Braten und Fisch. J schenkte mit freundlichem Zuspruch ein 1 ^te besten Tropfen vom Deutschen Rhein.

1 ** selbstso edel* wie Rheinweinglut

1 »stille und doch voll Kraft und Muk." | *« wurden sie warm und behaglich froh,

Drei Tübinger fuhren am grünen Thor --- oberen Saline in Kisfingen vor.

Als wäre es ganz natürlich so, !lls wären sie nut einem altm Freund llach langer Trennung wieder vereint. Er sprach mit ihnen nach Zecherbrauch Frisch weg beim Glase. Er weiß es ja auch, Daß er fest im Herzen eingewebt Eines jeden richtigen Deutschen lebt.

Er zeigte ihnen Blumen und nannte ihre Namen, Die sie als Andenken mit sich nahmen.

Er sprach mit gemütlich plauderndem Mund

! Doch ermahnt er die Gäste auch diesmal schnell, Nur festzuhalten am allen Kartell.

1 m Ende rückten sie auch heraus nd brachten seine Gesundheit aus, nd bezeugten ihm auch ihres Danke« Zoll, !)en ihm Deutschland ewig bewahren soll. Er bedankte sich freundlich und stieß mit an.

Auch die Frau Gemahlin nahm Teil daran. So nahmen sie gütig der Gäste wahr, Bis es wieder Zeit zum Gehen war. Und sie reichten die Hände zum Abschiedsgmß. Denn Alles hat einen schnellen Schluß, Was einmal im Leben uns wird beschert Und so gewiß nicht wiederkchrt.

Sie mußten hinaus zur Eisenbahn.

Denn der Sohn mit der jungen Frau kam an. Ind als er zurück mit ihnen fuhr, Da folgten die drei noch seiner Spur. Die junge Frau saß fast versteckt

Vom großen Schlapphute mit verdeckt.

Aus dem zweiten Wagen klang ftoher Ton Von der glücklichen Mutter mit ihrem Sohn. So ging es hinan zur Saline geschwind. Gott segne den Mann mit Weib und Kind!

Steht ein Wechsel im Reichs­kanzlerposten bevor?

Ohne einen jeden ersichtlichen äußeren Anlaß Wurden in den letzten Tagen wiederholte Meldung» verbreitet, die Tage des Reichskanzlers Grafen Caprivi seien gezählt, resp. der leitende Staatsmann werde von seinem Posten weichen müssen, wenn er sich zu feiner Aenderung feiner inneren Politik entschließen könne. Von allen solchen Sensationsmeldungen bleibt, wenn auch nicht viel, so doch immer etwas hängen, und so find schon in der deutschen und in der aus­ländischen Presse allerlei seltsame Vermutungen auf- güaucht, als ob bei uns unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit sich geheimnisvolle Dinge abspielten, welche des Tages Licht zu scheuen hätten. Das ist aber mit Nichten der Fall. Womit sich unsere maßgeben­den Kreise beschäfttgen, resp. beschäfttgen könnten, ist Jedem bekannt, der sich regelmäßig mit politischen Dingen beschäftigt. Es handelt sich im Reiche um die Weltausstellungsfrage für Berlin, um die neue MÜärvorlage, welche unter Einführung der zwei­jährigen Dienstzeit für die Infanterie eine Erhöhung der Friedensstärke in Vorschlag bringt, die aber dem Reichstage in dieser Session wohl noch nicht zugehen »ird, um einige gewerbliche und finanzielle Tages- ftagen. In allen diesen Dingen hat das letzte Wort der Reichstag, ebenso in der Kolonialpolittk, die ja aber doch nicht von Neuem in Singriff genommen wird, sondern nur eine Fortsetzung zu erfahren hat. In Preußen, dessen leitender Minister heute aber nicht mehr Graf Capribi, sondern Graf Eulenburg heißt, stehl von großen gesetzgeberischen Arbeiten vor allen Dingen die Fortführung der Steuerreform in Frage, bei welcher in erster Lime der Finanzminister Dr. Miquel in betracht zu ziehen ist. Von einem neuen Bolksschulgesetz, welches die Gemüter erbittern könnte, ist keine Rede. Das ist es, was gegenwärtig die leitenden Männer in Berlin beschäfttgt; es kommen dabei weder geheimnisvolle Dinge in betracht, wenn auch keine Regierung Tag für Tag öffentlich erklären lassen kann und wird, wie weit ihre gesetzgeberischen Vorarbeiten vorgeschritten sind, noch ist hierin eine besonders Caprivische Politik zu sehen. Die Parla-

nlung berg,

r, Beckri, Missions- Franksm eben.

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Deutsches Reich.

W. Aerki«, 2. August. Unser Kaiser ist wohlbehalten mit der DachtKaiseradler* in Cowes auf der Insel Wight unter dem Donner der Ge­schütze eingetroffen, in dessen Hafen das Kaiserschift vor Anker gegangen ist. Der Prinz von Wales, der Herzog von Connaught, Prinz Christtan von Schleswig-Holstein waren dem Monarchen nachge­fahren. Am Montag Nachmittag statteten der Kaiser und Prinz Heinrich ihrer Großmutter, der Königin Viktoria, im Osbome-Schlosse einen Besuch ab und wurden auf dem Wege dorthin von der Bevölkerung lebhaft begrüßt. Die drei ältesten Söhne des Kaisers sind in Norderney angekommen. Zum

Das sie hier so einzutreten gewagt, | Am verehrtesten Haupte ihrer Welt !?ich so einfach hattm vorgestellt.

Non Kaisern und Königen und seinem Hund,

Non seiner Jugend, und wie e« kam,

Daß er sich der Polftik annahm, Wie ' ----- '

Einer fiel ihm ins Wort:und gleich In der Zeit gegründet das Deutsche Reich. Sie fragten ihn auch nach diesem und dem, Ind er sagte soviel wie ihm bequem. Er kam nicht viel auf Politik, Nur hie und da so ein Seitenblick.

durch | Vergnügen an der Sache, von welchem aber die All- l^vor-s gemeinbeit blutwenig hat. Es hieße auch wirklich, unseren Parlamenten wenig Charakterfestigkeit zu-

Generalkonsul des deuffchen Reichs in Capstadt ist der bisherige vorttagende Rat im Auswärtigen Amt Frhr. v. Nordenpflicht ernannt worden. Den unlängst erledigten Generalkonsulposten in Warschau wird der gegenwärtig mit der kommissarischen Ver­waltung des Generalkonsulats in Sofia Getraute Legattonsrat Frhr. von Wangenheim übernehmen. Wie diePost" zuverlässig erfährt, ist man im Reichsamt des Innern mit der Ausarbeitung eines Gesetzentwurfes beschäftigt, welcher die Pflichten des Kaufmanns für die Aufbewahrung fremder Wertpapiere betrifft. Der Gesetzentwurf wird dem Bundesrat bei dessen Wiederzusammeutritt im Herbst zur verfassungsmäßigen Genehmigung unter­breitet werden.

Zur Reise des Kaisers nach Eng­land bringt dieNordd. Allg. Ztg." folgend Zeilen:Die Reise, welche der Kaiser nach England angetreten, ist zunächst veranlaßt durch den Wunsch, den hohen Anverwandten aus dem königlichen Hause von Großbritannien seinen Besuch abzustatten. Aus Aeußerungen, welche in englischen Blättern vorliegen, ist aber zu entnehmen, daß nicht blos der Hof, sondern auch das englische Volk sich anschickt, Kaiser Wilhelm herzlich zu begrüßen als den Herrscher einer befreunbeten Macht, deren auf die Erhaltung des Friedens gerichtete Politik mit deu Wünschen und Interessen Großbritanniens zusammenfällt. Die Klarheit und Stettgkeit, mit welcher dieses Ziel Seitens Deutschlands verfolgt wird, hat in England ein Verträum in die deutsche Politik begründet, das auch während der Wahlauftegung der letzten Wochen durch kein Wörtchen des Zweffels angefochten worden ist.Die kaiserlich deutsche Regierung", schreibt ein Londoner Blatt,ist eine Regierung, die es ernst meint und eine klare, bestimmte und unerschütterliche Polittk verfolgt". Offenbar ist man sich dieser That- sache auch im übrigen Europa, selbst in den dem deuffchen Reiche weniger wohlwollend gegenüber« stehenden Ländern vollständig bewußt. Das Sen- fattonsbedürfnis der Presse muß allenthalben darauf verzichten, von dieser Seite her sich auf irgend welchen Ausbeute verheißenden Stoff Rechnung zu machen. Klarheit und selbstbewußte Ruhe können ja auf die Dauer auch bei Widerstrebenden ihres Eindrucks niemals verfehlen. Alle Welt erkennt in der Polittk Kaiser Wilhelms II. eine der starken Säulen, woraus die Erhaltung des Weltfriedens beruht; alle Welt weiß, daß das gewerbfleißige Volk Großbritanniens einmütig demselben Ziele zustrebt. Und so kann auch der Besuch unseres Kaisers am Hofe Ihrer Majestät der Königin Viktoria nur dazu beitragen, diese für >as gesamte Europa so wichtigen Thaffachm den Völkem von Neuem lebhaft vor Augen zu führen und so das Vertrauen in eine weitere segensreiche Fortdauer der friedlichen Ruhe unseres Weltteils neu zu kräftigen.

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Tagen mehrfach erklang, so genügt es an ein Wort des Fürsten Bismarck zu erinnern, das dieser vor versammeltem Reichstage sprach und welches für alle seine Nachfolger Giltigkeit hat. Der Fürst betonte darin, daß er int Auftrage Sr. Majestät des Kaisers an seinem Platze stehe und so lange auf demselben verharren werde, als es dem Monarchen gefalle.

Mau verkennt auch die heutigen Verhältnisse total, wenn man annimmt, Graf Caprivi klammere sich mi aller Gewalt an sein Amt. Daß er sehr ungern Fürst Bismarcks Nachfolgerschaft übernommen hat, daran zweifelt Niemand, ebenso ist bekannt, wie er nach zweijähriger Slmtierung des Volksschulgesetzes wegen seine Entlassung gab. Es hat des Befehls des Kaisers bedurft, den Reichskanzler zur Rücknahme seines Gesuches zu veranlassen. Man sieht, daß der leitende Staatsmann auch damals durchaus nicht \ von der Würde und Bürde der Reichskanzlerscha begeistert war, daß er daran unbedingt festgehalten hätte. Es ist dann die Vermutung aufgetaucht, Graf Caprivi würde nur noch eine gewisse Zeit, um die politische Ehre zu wahrm, im Amte bleiben und nach dieser Zeit durch den Grafen Eulenburg ersetzt werden. Das ist ebmfalls eine falsche Anschauung. Nicht zum eigenen Plaisier, nicht aus Liebe zur Gewalt, nicht, weil er von dem Ehrgeiz beseelt ist, erster Beamter des deutschen Reiches zu heißen, bleibt Graf Caprivi auf seinem Posten, fonbern nach dem Befehl des Kaisers und im Hinblick auf die neue Militär­vorlage, welche bestimmt ist, das Fundammt der Reichs-Armee neu zu regeln. Graf Caprivi ist ein ausgezeichneter General, und kaum ein Anderer ist so, wie er, geeignet, die neuen Militärvorlagen in den schützenden Hafen einzuführen; selbst Fürst Bismarck, wenn er noch im Amte wäre, könnte in dieser Hinsicht dem Reichstage nicht das tatsächliche, praktische Material unterbreiten, über das sein Nach­folger verfügt. Ans dieser Sachlage ist schon auf den ersten Blick ersichtlich, daß unser Kaiser alles Andere eher thun wird, als ein Entlassuugsgesuch des Grafen Caprivi zu unterzeichnen.

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örauM tanzen, wie die Reichsregiernng auffpielte. Geschehen ch^all«ß ist das nicht, geschehen wird das nicht, darüber kann ®<m ganz ruhig sein. Was nun dm Ruf:Der mb W Kanzler muß zurücktreten, wenn er bas unb bas Kretienfi thut, ober bas und das nicht!" betrifft, der in diesen

alon st* i)ten do, ^arlo mit aal 2t.

daß fern er Len­ser« i, «isen ®

folgende zwei Gedichte des Herrn Professor ö W Henke (in Tübingen) gehen uns zu, kr kürzlich (nicht im Schwarm der 5000) bei Tsmarck in Kisfingen herzlich aufgenommen, diesen kinm Besuch auf das anmutigste zu schildern weiß; «neben der Toast, ben er daselbst bei Tafel auf kn Fürsten ausgebracht. Wir glauben, da kürzlich Äler Augen nach Kissingm gerichtet waren, dieselben dier mitteilen zu sollm, umsomehr, da fie schon durch d« Art des Vorttags, wie wir meinen, unbedingten Beifall verdienen. Th.

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ßoökenz, 1. Slug. Gestern Mittag um 12/2 Uhr traf mit dem reich beflaggten SonderbootFrauenlob" der Newyorker GesangvereinArion" von Singen kommend, hier ein. Am Rheinufer harrte eine nach Tausenden zählende Menschenmenge. Als das Schiff angelegt hatte, traten die aktiven Sänger auf die Landebrücke; Beigeordneter Ortmann begrüßte den Arion" namens der Stadt Coblenz, er lobte die Sänger, die es verstanden, auf ihrem Triumphzuge durch Deutschland das deuffche Lied zu so hohen Ehren zu bringen. Der Präsident desArion" dankte für dm herzlichen Empfang, den man ihnen erwiesen. Die Fahrt desArion" sei ein Herzens­bedürfnis aller Mitglieder getoefen; sie wollten be­weisen, daß sie im neuen Land die Alten, tteu der deutschen Sprache und dem deutschen Liede geblieben. Der MännergesangvereinRheinland" fang das Dreger'sche LiedGruß an Deutschland"; der Ches der Weinhandlung Deinhard u. Co., Kommerzienrat Wegeler, erinnerte au die Besuche der Newyorker Judepeudmt - Schützen und der amerikanischen Ingenieure. Kaiserin Augusta habe damals gelegent­lich des Empfangs der genannten Vereinigungen gesagt, man müsse jede Gelegenheit begrüßen, fest- haltm und verwirklichen, um internationale Ver­bindungen zu hegen und zu pflegen. Die Amerikaner sangen zwei Lieder, dann wurden nochmals herzliche Grüße ausgetauscht und derFrauenlob" mit 219 fröhlichen Menschen an Bord setzte bei prächtigem Sonnenschein unb unter tausenbsachem Hochrufen bie Fahrt nach Köln fort. Auf ber ganzen Fahrt würbe bas Festschiff an allen Orischaftm burch Böllerschüsse begrüßt.

Aoch«m, 1. Slug. Jrn Bochumer Schienen­prozeß hat ber Regierungsbaurat Hellwig u. a. folgmbe Erklärung abgegeben:Ich nehme Gelegen­heit, hier vor aller Welt zu erklären, baß auf sämt­lichen beutschen Eisenwerken bie größte Reellität herrscht, baß auf ben deuffchen Eisenwerken mit viel größerer Exaktheit gearbeitet wirb, als im Auslanbe, unb baß bie Eisenbahnverwaltungen ber deutschen Eisenindustrie das größte Vertrauen entgegenbringen können, während gerade im Auslande, und ganz be­sonders in England, ein gewisses Mißtrauen am Platze ist." Am Montag wurde die Beendigung des Zeugmverhörs erwartet. Die an diesem Tage über das Verhalten des angeklagten Ingenieurs Bering vemommmm Zeugm bekundetm, daß derselbe ein strenger, gewissenhafter und vielbeschäftigter Be­amter sei. Zu wiederholtm Malm habe derselbe aufgeladenes Material wieder ablaben lassen, mit >er Anweisung, es nochmals ben Abnahmebeamten vorzulegen. Bering habe das Bestreben gehabt, tets gute Maare zu liefern und die Abnehmer auf chlechtes, versehentlich abgenommenes Material auf­merksam zu machen. Andere Zeugen bekundeten, von falschen Zerreißproben Kenntnis gehabt zu habm.

Das nun in Wehr unb Waffen Trotz bietet einer Welt, Er kann noch unterscheiden, Was diesem Reiche frommt, Unb Alles wohl vermeiden, Wovon ihm Schabm kommt. Er haft' es mögen schirmen, Wie Keiner, er allein, Auch noch in neuen Stürmen. Es hat nicht sollen sein." Doch wie fie's mögen treiben, Unb wer bie Aemter führt, Die Ehre soll ihm bleiben, Die ihm allein gebührt!

Wer immer ohne Wanken Zu Kaiser hält unb Reich, Soll unablässig banken Dem Mann, betn keiner gleich, Dem Manne, ber geschlungen Des neuen Reiches Band, Uns Allen hat errungen Ein großes Vaterland.

Gott woll' « uns erhalten Durch allen Haß unb Streit Von feinblichen Gewalten Bis in die fernste Zeit! Unb auch des Reiches Vater Erhalt' er uns lange noch Als besten Reichsberater: Fürst Bismarck lebe hoch!