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September werden entgegengenommen fach überlegenen Feind, der zum dritten Teil noch

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von Gedanken durchkreuzte Astas verschmitzten | ihn wieder.

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»Ganz gewiß kannst Du das, bester Heinrich!" . .rief sie beteuerndIch bitte Dich, wie könnte ich

Sie standen einander gegenüber, zwischen sich! wohl mit einem solchen Menschen, wie der Graf

Verzech mir, Asta, ich will nie wieder solche

- - . . . Gedanken hegen!" entgegnete er, um den Tisch

»Ehe rch aber diese Frage an Dich ruhte, fuhr I herumgehend und ihre Hand ergreifend. Der Moment

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Wcre Beachtung verdienen. Aus unserem ost-1 sie seeuntüchtig geworden sind. Zu Gunsten der Manischen Schutzgebiet ist jetzt btr offizielle Bericht Notleidenden in den russischen Cholerabezirken wird «tt das unglückliche Gefecht am Kilimandscharo-1 in Paris jetzt eine große offizielle Sammlung be-

fowie von unterer Expedition in Marburg, Mit großem Mute hat sich dann der schwache deutscheIrechten Zank zwischenFranzosen, Spaniern und <Äia- Rarkt Nr. 21, und unserer Vertretung b"^ denleindlichtn Schwarm hindurch geschlagen.'~ - -- 9

m Kirchhain, Herrn B. Rindt. genommen'sein^ bie1e ^IaWc bercit8 ^Revanche

-------1 Nunmehr ist auch in Deutschland gegen die Cholera 28ü(6enf(f)(IU. ! energisch mobil gemacht worden; an unserer ganzen

mn IDstgrenzc findet eine gesundheitliche Konttolle der

»iSmaKi J ? sft U^!r3a efr °ns Rußland kommenden Reisenden statt, das Gleiche Wilhelmshaven, wo derselbe dem Stapellauf eines Le)W in allen Seehäfen, in welchen Schiffe aus @übru6Ianb einlaufen und endlich ist noch ein Verbot! btr Anfuhr von Kleidern, Lumpen, Obst rc. aus

ÄrfSrhS wette Rche ist aus das Beste Rußland erlassen. Es wird gehofft, daß die Epidemie M 5 5^' ®be ber 6e^e6t bie Reichsgreuzen nicht überschreiten wird, doch ist!

StfttUtmgnt auf dieOberhesksche!^ btr5rcit)erEDDnSülDtö geschlagen, gönnen.

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von Carres. »» ÄÄ

längere Ansprache über Die Seuche halt sich aber dort noch in gewissen Ganzen.

'eichstteuen Den Franzosen ist in dieserWoche wieder einmal

9ÄrrM' 1 de^oche über Jena Gelegenheit gegeben, ihre Tapferkeit in nicht sehr rühmlichem Lichte zu zeigen: In Versailles wird ein Ln?baS Ätt» in 9r a°r^ntCrtte98 Anarchistenprozeß verhandelt, in welchem die großen 2 derbstgenommen, Dynamitdiebstähle in der Umgebung von Paris zur tarnen Ä^der davon abge-l Aburteilung kommen. Nach ihrer Art hatten die

' SGenossen der Angeklagten den Richtern und den E; <?" M- Geschworenen Drohbriefe übersandt, bei deren Lektüre f3ena ber M-Hrzahl der Geschworenen der Mut sank, so in seinem Stammschlosse Schonhausen an der daß sie von ihrem Amt dispensiert zu werden wünschten.

I x , Diesem wenig tapferen Benehmen ist aber nicht ent­

weich nach der Rückkehr des Kaisers wurde viel-«sprachen worden. Auch in Paris wächst die Anarchisten- ftch eine definitive Entscheidung über den noch in! furcht wieder. Mehreren als Anarchistenfängern be­ster Schwebe befindlichen Plan einer deutschen Welt-1 kannten Polizeibeamten und selbst dem Scharfrichter Estellung in Berlin erwartet. Die Beschlußfassung Daibler, welcher Ravachol guillotinierte, werden > aber noch vertagt, weil noch zahlreiche Gutachten! Wohnräume verweigert. Zu Ende gekommen ist der Jnteressantengruppen fehlen. So weit bisher! Anarchistenprozeß in Lüttich in Belgien. Die Ange- - !tckaunt, ist die Regierung des Königreiches Sachsen I klagten erhielten Gefängnisstrafe von zwei bis fünf- M der des Großherzogtums Baden eine entschiedene undzwanzig Jahren. Bei den in dieser Woche be- Mgnerin des Projektes. An sonstigen politischenIgonnenen Flottenübungen der ftanzösischen Kriegs-! Pchrichten war die Woche arm. Natürlich hat es! marine hat sich das sprichwörtliche Malheur der!

94 '«!r'lVEn sein wuroe; uy vm nun m Der Lage, Mch 941,1 ** }u fragen, was ich vorher nicht durfte und 104 M zu erraten Dir nicht schwer fallen kann."

l|r »Asta," sagte er,jetzt darf ich das Wort aus-8i, Signore ----------

^echM' Smmir QOta "ierrehn Tagen verwehrtDann hat sie mich also doch b-loqen'"

I war. .. Ist Deine Liebe zu mir so groß, daß Du! Wie?" sraate b#r l°9en

Ifteudig mein Weib werden würdest?" I Brauen.Wa/ist ' 't emporgezogenen

I . »Du weißt » Heinrich Du weißt, daß ich nie! Der Hauptmann aber ging bereits jur Tbür emen anderen geliebt habe, als Dich!" hinaus. Als dieselbe in's Schloß fiel, sprang der

I Ihre schonen Augen ichauten voll zu chm empor;!Graf auf Asta zu, gerade noch zur recfiten Rett «ste erschienen ihm wie zwei Spiegel lauterster! um die ohnmächtig Werdende in seinen Armen IWahrheit. Er legte den Arm um ihre Mitte, erlaufzufangen.

I neigte sich, ihre roten Lippen zu küssen da wurde! TTV

Ide Thür aufgethan und Canzoni kam schnellen! .n c.

I Schrittes herein. ! nächsten Vormittag reiste die Baronin

I Amberg fuhr zurück, als habe Afrikas gistigste!^" Wn-Uhr-Zuge von Elbersberg

Schlange sich vor ihm aüfgebäümt. S ^mter ihr lag, atmete sie

I Asta stieß einen leisen Schrei aus.

I Canzoni blickte von dem einen zur andern, ohne l Ab-^--^"^ ^ den Zwischenfall vom letzten

jedoch in Verlegenheit zu geraten. * - . t

IIch bitte um Vergebung, wenn ich störte," L« V" Erlöser Herr, hatte er

sagte er, zu Asta gewendet,ich wollte Dir nur so z» eÄrttkenP unterstehen, Dich melden, daß ich für Deine Abreise morqen früh rebn ? leinen Freund nicht

Uhr aller arrang^rl habe. Da ha»B AK weiter zu bemühen. In Eichberg erwarte ich Dich ££ fc . und fahre mit Dir weiter." I^i;» Glbersbe^ bis nach Elchberg dauerte die

Dann verneigte er sich gegen Amberg. £ne ^ichberg ist ein Kreu-

ex- o,. m f |zungspunkt für verschiedene Simen und daher voll

ES ist mir angenehm, Ihre Bekanntschaft zu! lebhaften Verkehrs. AstaS Courierma dielt hier wackln, Herr Hauptmann; ich bitte Sie, mir zu nur fünf Minuten Sie lehrte glauben, daß es nicht meine Schuld ist, wenn dies!hinaus, um nach dem Gras,?», nicht An früher geschah. Sie haben'ohne Zweifel L7chnV zu w^Ä von der Frau Baronm bereits mein Glück ver-I Drei Minuten verainaen und nimmh« ES, 3«, «6 bin d-r gliidl». M°m> unto bi, klamett E-ft-ll ÄÄ & SnhJ, rotrb unsere Vermählung gekleidete Dame steuerte auf ihr Coupe Io»

ttntaf- ®" 5"te" * 9ai iür amu Sf

9 lAsta. »Es ,st daher hier kein Platz für Fremde!"

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107',», Rngt," begann er ruhig, fast eisigOu> yuuc i zu verstehen gegeben, daß ich mit dem Moment

AspptÜk- SpitL I Kopf. Sie war bleich geworden, aber sie schlug

Novelle vonFriedrichMeister. I ihre Augen vor Ambergs durchbohrendem Blick ^Nachdruck verboten.^ «nicht nieder.

(Fortsetzung.) I »^b ich dem Grafen Canzoni ein Heiratsver-

Amberg eilte hinaus. «sprechen gegeben habe?" wiederholte sie langsam

Dornbusch blickte ihm kopfschüttelnd nadj. Meine Frage.

Dann fiel fein Auge auf Linas Bildner ging »Das wollte ich gern wissen," nickte er.

Mcr und betrachtete es aufmerksam unter ver l »Es ist mir völlig unbegreiflich, wie Du auf totem Kopfschütteln. «solch einen Gedanken kommen kannst," antwortete

Inzwischen hatte Amberg sich bei der Baronin Ift« jetzt.Nein, ich habe dem Grafen kein HeiratS- «ttenbach anmelden taffen. Er fand dieselbe allein I versprechen gegeben. Wer Dir das erzählt hat, der Bmit ihren Koffern und Taschen beschäftigt. Sie I hat Dich belogen."

i alles vorbereitet, um am nächsten Vormittag! Auf diese Wendung war der Hauptmann nicht zehn Uhr abreisen zu können. Der Graf sollte «vorbereitet. Er hatte eine einfache Bestätigung der ^Stunde früher fahren und sich ihr auf derIihm gewordenen Mitteilung erwartet. Sollte man! Station Eichberg anschließen. Als der Hauptmann I sich einen schlechten Scherz mit ihm erlaubt haben? I Mrat, warf sie einen schnellen, forschenden Blick! Asta hatte ihm seines Wissens noch nie eine Und N fein Antlitz Sie war auf alles gefaßt. I Wahrheit gesagt, er war daher ehrenhalber verpflichtet, I

»Soeben ist mein Freund Dornbusch wieder an-1 ihr zu glauben. Zu weiterem Nachdenken mangelte | - -- -tIch hatte jetzt die Zeit.

tve«' «v»i»4yv.. »«ji-vvii, TOp .u, ..... w... »wuiwitl »Ich darf mich also darauf verlassen, daß zwischen I W Rückkehr von einem gewissen Versprechen ent-1 Dir und dem Grafen keinerlei heimliches Einver-I Men sein würde; ich bin nun in der Lage, Dichlständnis obwaltet?" fragte er nach einer Pause. I

3 Äönfontnor mornmi I .-.t__<________ o « < , ... J: .. ö ö. I I flCQCH £)IC UrtCll§t)OlIftrC(f UHQ QCtoCttClt Itltb QCtöbt

I von allen Postanstalten, den Landbriefträgern, I mit Hinterladern bewaffnet war, angegriffen hat! I Augmblick"so°aussE a^würde"^es^u"imm reael-1 E^Eicht, als daß die Bulgaren

tnmip non unserer Krneditinn i« Mit großem Mute bat sieb dann der ickwacke £ 2?. "nent< rI9eI= bo^Ite Stricke nahmen.

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y*l 82i* ^.runden Tisch. Noch hatte keines feiner Worte ist, im Einverständnis sein! Du solltest mich doch /t! 93»* gedeutet, daß er um ihr Geheimnis wisse, allein! besser fennen!" /,100s* fte auffallende, höfliche Kälte erfüllte sie mit Be-

* 391^ M» und Furcht.

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4 931,1 *°erg fort,habe ich Dir noch eine andere vor ! war gekommen, wo er fein Versprechen einlösen /»jtoj* ... hast Du dem Grafen Canzoni ein «mußte; die Kälte begann aus feinem Herzen zu £«»1* ^versprechen gegeben oder nicht?" !fchwinden und fein Blick wurde weicher. Er hielt

/,iIU x®1 wußte also doch etwas! Aber wieviel? Ein! ihre Hand und der alte Magnetismus durchströmte rtin von Gedanken durchkremte Astas verschmitzten l ibn wieder.

lli-b-in, bl-fich»wäLLVL JU&ä*.«* s-hmn, ha, sich lasoftm g-wa-b-lt, d-i b-» DI-«-r Mck van bm gi7n 5 nur noch die inneren Unruhen und die daraus er-I Homestead ist ein Revolver - Attentat^ wSt *« fär bl- In b«u Surtann, «S

lebenden Europäer in Frage kommen. Den Sultans-1 nicht mehr in Lebensgefahr. Der Ersatz der streikenden e8 vicht gelungen, die aufständischen I Arbeiter in Homestead durch Arbeitslustige hat unter Andscheras zu unterwerfen, und diese marschieren dem Schutze des Militärs bea^ Ran rte^I nun auf Tanger, in dem bekanntlich zahlreiche I Schlägereien abgesehen ist es n»<k> ru Aussckireiknnaen Europäer leben. Die Engländer, die wegen dis nicht mehr^

mit I zweiflungsszenen, wenn die brodlos gewordenen hem Sultan sehr aufgebracht waren, haben sich be-1 Arbeiter, von welchen viele kleine Häuser in Lome- MbS*®"8 iUt8,i-Rö*M« utaSrz'f/fSb'b««te s.chLb"L«

1-L ......° L°n b-- n^°-L SÄSfÄ? -""-'"'N Wb -Mchlmb-N,.

| Die bis jetzt ununterbrochen andauernde Parlaments-1 ~ " !---------

j"i-------- ------ I Deutscher Reich.

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toac^fen. Diesmal ist aber die Wiener Regierung! zahlreichen Generalen Md höheren Militärs einer weniger saumselig gewesen und hat den Uebergriffen größeren GefechtsübMa der «Xmta

!energisch ein Ziel gesetzt. JnJtalien herrscht völlige Garnison beikenMann?^ JÄa" polittsche Sttlle. Die geplante Reife des Königs Hebungen kehrte der Kaffn wiede/na^dem I Humbert nach ©ernte zur Kolumbusausstellung, diel Palais zurück und nahm später bfe s a

Bedeutung gewinnt weil ein!Ministerpräsidenten Grafen Eulenburgs ^Chefs franzüstsches Geschwader zur Begrüßung des Königs des Zivilkabinetts und des Chefs des Militärkabinetts

Die Bulgaren haben die russische Regiemnglv. Wedel geladen worden. SU*

'-wer geärgert und ihr alle seit Jahren erlittenen tritt der Monarch hmtt SonnÄnd^ Ä^tt Ä Anfechtungen mit Zinsen heimgezahlt. Sie hat nach England i ?

ble ^änb' bekommen,! Prinzessin von Meiningen haben sich von Berlin zu worin die russische Regierung ganz offen die Er-1 kurzem Aufenthalt nach Bayreuth beaeben mordung des Fürsten von Bulgarien billigt und l konservattve Jfrtui-^ta' Geldanweisungen zu diesem Zweck macht. Und dasl gestrigm Berliner Artikel w T blt

NE bl-s-Ib- Stestans, | im, S«b, bk SStaZ gS S' ÄS® <r

Wlifl« ihr tr-Ibm. Son-r-bmg b-. muß<m> s-inm L Ä*oT..m!J"°01!19" Vt61 M* »"e» W ui» durch dm d-ch

DSensattonsberichten nicht gefehlt, wie sie stets um! Torpedoboote w'iedeVbewäW?''Ein^diese7Fahrzeugel das böfesiroiffen"9' DiebAttEück sindlaktticb °eck?mÖ9n^crrtoeife ein unbequemerer Mann

bsida-mn-u» »efunfen,, einige «nbenflnb s-^chL'ba'silm» b?WL feK-ÄÄÄKfft

Ui- Ruhm politisch- Mörb-r gd>m,8« ,»

HmiPip-n-E«, im Hochp-rratsproz-ss-1 zu b-s-ftlg-ul 'S

bon Sofia, blt zu ihren Planm auch mit ruffisch-ms genannt- .Bildung- und feinen .Gelbfack*. Di-

GßechM Beitong.

Wöchenüiche Beilagen: Kreis-Blatt für -re Kreise Marburg und Kirchhain. "

*2 9 Redakttov uiw e»e£?Ml£rU'tttrl «erantwortlicher Redakteur: Christoph Rautenhau, in Marburg

' Redaktion und Expedition: Markt 21.

Erscheint täglich außer an Werttaaen nach Rann, »nh

Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Sxpe- nimmt ewgegen die Erpedition dieses Blatte»,

JI2. HO* dition 2 Mk., bei allen Postämtern L Mk. Ltz Psg. (erkl. wmie bte »nnoncen=a3uream von Hänfenstem u. Vogler in

Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile Knnntrtrt '-il Cy1tf4 1 onn granffurta. M.,Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII

10 Psg., Reklamen für die Zelle L5 Um VvNNlag, £>1. ^Ull löU2. Mosfe m Hankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. ^Ulft^U irg. -------------------- Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, PariSg