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Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blatt«, sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. ^010011(1. Mofle in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L / 8 »

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

fnrf ob Verlag: Iah. Ang. Loch. UniverfitätS-Bachdruckerei in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

(4347 ___

Marburg,

Dienstag, 19. Juli 1892.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und -w/T jz»w Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe»

Jfo, J()/. dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 28 Pfg. (exkl.

Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 28 Pfg.

Illustriertes Sonntagsblatt. ^Redaktion und Expediüon^ Mark"21° SRalburfl

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Jetner Flagge am britischen Häfenverkehr stetig wirken. Die Deutschen im Auslande würden! vorauszusehen, daßfich biT^aeb^n^ I StabtmMaefebrt U J

Men ' ^ran0t e§ 9^^chzeitig den Antell der bri-1 kommerziell dem Vaterlande genähert und das Unter-! schäften mit der Frage, ob diese Vergünstigung be-I Marvurg 18 Juli Der Oberstabsarzt 1 Klasse I Mück ^in?en"l"tztm J^2 38 au^ZS Nr^en7 AEuss ^s7rW? °uch den nationalen stehen bleiben solle, demnächst zu beschäftigen haben der Landwehr^. Aufgebots des Landwehr-Bezirks

hX 's.» l'r" , 2r»n von 38 auf 35 Prozent I Anschluß fördern. Der Rahmen aber muffe mter-1 werden. So hat zum Beispiel das bürgerschaftliche! Marburg Herr Geb. Medizinal-Rat Vrofeffor Dr Dampferverkehrs allein von 49 auf 381national fein, auch die Teilnahme Franfteichs würdeIKollegium (Stadtverordneien-Versammluna) der StadtiMannko vff ist rum General-Arrt 2 Klasse er- ssa «ÄhÄ nannt und der Unterarzt der Reserve vom Landwehr-

3OsW . «ls und d« Bnemigten Staaten 11897, spätestens 1898 empfohlen, des Gelingens I ersucht den Rat, bei dem in diesem Sommer statt-1 bezirk Marburg Schüler sowie der Unterarzt der

Xi Xr e3nTenfitTt^üelneT6nt^deImui I forberlid was nWoeb°?b^ R^chssubvention - er- findenden Pommerschen Städtetage eine Petition an Landwehr 1. Aufgebots vom Landwehrbezirk Marburg

X Sen Veraleick^au? Entwickelung des deutschen forderlich wasengeh^dbcgrunbet wird. Sozial die Staatsregierung zu beantragen, daß bei der zu Dr. Saxer sind zu Assistenzärzten 2. Klasse be- . W en ^Ergletch aus. |werde die Ausstellung gunstrg wirken, da dem Mittel-1erwartenden anderweiten Regelung des Kommunal-!fördert worden.

Doppeltes Spiel. Unbefangenheit, ! weiß, so würde ich die Frage vielleicht nicht gestellt!Was Sie mir da soeben mitgeteilt haben, Herr

Novelle von Fr.ebrich Meister. AAn Bück der Geheirnratin entging ledoch haben vielleicht aber auch doch - jedenfalls Leutnant Amberg," sagte sie,klingt so absonder-

(Nachdruck verboten.j |emc gewisse Veränderung m fernem Wesen Nicht. I würde es dann aber nicht den Anschein haben, I lich, daß ich noch nicht recht daran glauben kann. (Fortsetzung.) I Robert Dornbusch sollte auf Heinrichs ausdrück-1 ols hätte ich die Antwort infolge unrichtiger Vor-1 Vielleicht habe ich Sie auch nicht richtig verstanden.

Als Heinrich sich draußen von der Fremden ver-1 lichen Wunsch der Unterredung beiwohnen. I spiegelungen erzielt, was jetzt unter Umständen der! Wenn Sie Ihres Vaters Sohn sind, wie Sie doch Mchiedet hatte, warum begrüßte er sie, die Geheim-! Der junge Offizier war an Winkelzüge nicht I Fall sein dürfte." I behauptet haben, dann ist es mir unerklärlich, wie

und Asta, blos durch einen kurzen Wink der I gewöhnt Wenn er etwas auf dem Herzen hatte, I Die Geheimrätin war ttotz ihrer Schminke ganz! der Nachlaß an eine andere Persönlichkeit als an M und warum schaute er sich so eifrig und so sagte er s stets gerade heraus und ohne lange bleich gewordm. Sie kniff die Lippen zusammen Sie, dm direkten Erben, übergehen kann." ÄnS^irn Drusch um? Was konnte zu i°9£- , .. und starrte an Heinrich vorbei nach der WandIch bin der Sohn des seligen Herrn Gottfried

os A» tu ».... Li* i? ^Ll°e^en etf!*e bie I roar sfe sich bewußt, daß Dornbuschs höhnische, I Amberg," entgegnete Heinrich, den die AnredeHerr

Da klopfte es an ine Thur. Imrch m meinem Innersten berührt hat, begann forschende Augen unverwandt auf ihrem Gesicht! Leutnant" schmerzlich getroffen hatte.Sie können

tzt'Dtr Herr Leutnant lassen dre gnadrge Frau R »und da meine ganze Zukunft dadurch sehr hasteten und jeden Zug desselben studierten. dessen versichert sefti/gnädige Frau. Deffenunge- -T. rmb m femem Simmer," so hwÜ ich es sür meine Vom heutigen Tage an bin ich nicht mehr achtet aber bin ich nicht der Abe. Den Grund

--^te der Diener. Pflicht, Sre, gnädigste Mama, als Mutter meiner der Besitzer von Birkenfelde," setzte Heinrich seine dieser anscheinend ungereimten Thatsache anzugeben,

^rug davon m KenntniS zu setzen." Eröffnung fort.Vom heutigen Tage habe ich bin ich nicht in der Lage, muß Sie daher um Ent- ^voynische Leitte verlieren eben bald einmal del Er schwieg und die Geheimrätin fühlte, daß sie «nur noch das Einkommen, welches der König meiner! schuldigung bitten"

Himin'k'r H?rz klopfte, sie wurde auch ein lein Wort der Erwiderung sagen müsse. Sie war! Offizierscharge gewährt und welches ich nebenbei!Nun denn, so kann ich nur sagen, daß wir, ich :L . Jte 'te'n ®}eneL ßanz | überzeugt, daß die erwähnte Neuigkeit keine gute! mit der Feder ein wenig vergrößern kann. Denn! und mein armes Kind, auf das schändlichste betrogen

;iULk»t daß sie sogleich erscheinen werde Irn Neben-1 war, ehe sie jedoch genau wußte, um was es sich|es hat sich herausgestellt, daß ich meines Vatersiworden sind!" brach die Geheimrättn tobend aus. ftt». ^1^ am Klavier und probierte einige I handelte, mußte sie ihre Worte diplomatisch wählen.! Hinterlassenschaft irrtümlich angetreten habe, daß! Betroaen? Sie veraessen lick"

, cnieHHs&n ®te 9e.^ot b^sell>en, bei der Hand zu sein,!Ich sehe es Ihnen an, mein bester Heinrich,"!dieselbe nicht mir, sondern einem entfernten Ver! "Betroaen' Jawobl betroaen'Betroaen! Meinen ySirS? ... !N°»°. -d-b Anm -tw»- »-in,ich-« Wib,rf*m <Mnbl«n, «.mm«SurgHler,gebüßt, einemTtamdgi, Ste

";;. h TTk - i^n s'beniumliche« Vorgefühl ließ ihre Pul,-1 ist. Seim Sie meiner herzlichsten Ant-ilnahm-Iden ich persönlich nie gekannt habe. Mein ganzer I vor acht Tami/als Sie um meine Tochter anhielten Amstl.iL^°"ü dasselbe o-rsi-rli-sich noch. al» st- «rstcherl und auch l« Asta-t Sie glauben ggr «tz au, Erden ist je« nur noch mein D-gm.- Q XttS,JÄZÄ

«Ä e"' ' ®WW' «b milMmde., Nach diefm Worten verbreitete stch «ta. solch. Z Ä

h »bei diesm Worten auch Dom. **' di- rein. Wahrheit Si-

.2- SnrtLr^°JQn9^mW^ buf46 ftrÄ Ä°ubte sie auf demselben Der Geheimrätin war's zu Mute, als fei sie sagen zwar Ä Ae mir nM g2en, ich weiß

er I Kem SnsroürSaften ßMeffCn Ma svielt ÄJS ^vzunehmen und so- von irgend einer Höhe herabgestürzt. Trotzdem aber aber, Sie in Ihrem Herzen an meinem Worte lauter Sehnsuchslieder auf dem Klavier " I dieies l»r^anb--ie """^lässig Robert Dornbuschs stechenden! nicht zweifeln. Es steht Ihnen übrigens frei, den

Xiben Sn Stten^ M^Si ihrem ®nJ S f SlrtenieIbe fun^ bald -m Blick. Sie öffnete mehrmals den Mund, als wolle Herrn Amtmann Bredow zu beftagen, vielleicht finden

-rhoben- Ambera rückte einen Sessel -für fiel ff« iFwft Q , , , - . p£ ^uft schnappen und endlich .fand sie ihre StimmeISie dann dessen Eröffnungen glaubwürdiger, als

^-ryoven, Amverg ruckte einen Oessel iur sie »Es ist erst eine kurze Zeit her," fuhr Heinrich wieder. Dieselbe hatte aber alle Weichheit verloren, die meinen."

o .Satt iA kitten»" tnMt» Ast» nn.fi ikn-o I v^age an Ihre Tochter richtete I ihr Ton war so gänzlich und so unangenehm verändert,!Das wäre jetzt überflüssig, Herr Leutnant,

^iucht bei Sen' ein Si lüadn lerS" mnAte «St?"?JT^Elchsten Menschen daßHeinrich seinen Ohren kaum trauen mochte. Er sollte Herr Bredow geht ^mich gar nichts an. Zwischen

cyl bei Zeiten em wenig zügeln lernen. | machte. Hatte ich damals gewußt, was ich setzt! die Frau letzt in ihrer wahren Gestalt kennen lernen. I Ihnen und uns ist alles aus. Ich überlasse Sie

Der bittet! 5DeUtf(f)lflnb§ nm I S)CUtft6e3 Iftanbe der Besuch auswärtiger Weltausstellungen I steuerwesens die bisherigen Befreiungen der Geist-

Welthandel I m Iunmöglich sei. Heute schon müsse das Programm!lichen, Kirchendiener, Elementarlehrer und Beamten

* «,-ingm Mibb-hogm °n-Ih-m. M-t-ri-, «Jim Rovmrb-r st-Mndm. - D-- »-f-ch d-s fobnfnttn «d StL-lL- Amd-muo «,» »°!

ti)et 1871. !ch-n, datz Großbritannien sowohl absolut alsrelatto!Kaisers in den Reichslanden im Herbst Fabrikattonsprozeß das Kunstaewerbe der Klein-1

w Terrain einbußt. Praktisch ist die Differenz zwar dieses Jahres aus Anlaß der daselbst stattfindenden I motorenbetrieb in den Vordergrund gestellt werden so und

L"«a7nMt der'eMM M7°die^? ^9'^9 JUtf* worden, daß das Unternehmen zugleich die längst/erlangte der Hälfte ihres ^DienstttnkonE^

sleoergewicht der englischen Weltausstellung über alle! Für die Vorbereitungen zu dem Empfang hat der! des Ausstellnnaswesens bttnae Von bervorraaenden I ftpnprhfftrfiHn finh hnfitT > l

(387,1 "«» Wbl; fs, s-m-rud-r-, von M-, -in- «vmmfflvn" äuamt. S.ch--r,,-udfgm^ KNwn SiSÄEPSfctÄ « te iÄfc

-z dem rechnenden englischen Geschastspolittker wenig Nachdem das von der Stadt angebotene Frühstück ausstellung Prof ssor Schmoller aus 9leuleaur neMt h?n XifHfK

brtHe«! W»; °°- -lulg-r Z-f. °°n tonM« U TjÄ -KÄSaXta Ä 2

ftigcnde Entwickelungstendenz von der britischen auf!worden war, ist nunmehr eine Vvrstclluna des Gc-1Der Fall «nf fm r7 IWemeinoesKmer ganz enrounoen, smo aoer auch m

1 die deutsche Natton überzugehen Mene macht. Einst- meinderates in dem großen Sitzungssaale bewilligt von der Tageso/dnung verschwenden^ ®i1 frdfumiö- 2ebr«fZ^^

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in Ladung oder Ballast anlaufenden schickt werden wird. Die Ausstattung soll Haupt- liche Sammlungen für den Freiaesvrochenen ver- und eine katboliicke VolkssLule evangelische

schiffe seit mehreren Jahren zurückgeht. Während sächlich veranschaulichen, welche Fottschriüe das Ge- anstaltet, damit er eine sorgenfteie^^Erfftemr" habe b 16 5li K biessae ffnmitP her

ging er bis 1891 auf 72,1 Prozent herab, obwohl I zugesagt. Ob der Kaiser von Metz auch nach! Liebermann bat für Buicbbnff bis nn heffm Pehetis-1 '

-- ^.ia,nlüonnenzahl des Schiffsverkehrs auf beinaheISttaßburg kommt, ist noch unbestimmt. Da dielende 200 Mark jährlich besttmmt zahlbar jedenI % $

i5Mlllwnen anstteg. Auch wenn man den Dampfer-! Truppen sich dann noch in den Manövergeländen! 14. Juli als dem Frttsprechungstage. Die Ger-l _ ..

^nh^s" wird das Verhältnis befinden und infolge dessen Straßburg nur eine l mania" meint:Mr werden unter keinen Umständen! HesseN-NassaU.

mu anderes; der prozentuale Rückgang des englischen I kleine Besatzung hat, so find militärische Uebnngeu, I dasJnsttzprivileg" der Juden dulden dass bei! Marbnra 18 Juli Se ffnellent her 6err Zeiträume von 81,1 auf 78,4 bei einem Anwatbien 1 iebeinliw daü der Kaiier einen erfien oritäffit,, ,n I ,s « , J .! F^tianzminister quel weilt seit Sonnabend

Mraume von 81 1 aus 78,4 bei einem Anwachsen I schemlich, daß der Kaiser einen ersten Ausflug in das I Christen als möglich gelten und dass darum bei! in unserer Stadt Derselbe befi<btiate in Realeitnna a soluten Gesamttonnenzahl von 52 auf 63« neueingehegte Jagdgebiet in den Vogesen unternimmt.! Juden Verbrecherspuren nicht verfolgt werden diel des Herrn Geh Medizinal - Rates Vrofeffor Dr

Mlwnen. Dahingegen hat der Anteil DeutschlandsI - Gleich der Münchener, hat sich auch die Stuttgarter!bei Christm dmu Anlass aeben" ' Iof; n,r m L /S

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Meluna der DamvftckMabr? und^mar mäckst SS? Lin LrJ .."usgesprochen, und iiwar Die gänzliche ober teilweise Befteiung der Volks- unserer Stadt und erstteg u. a. auch am Sonnabend

mW,9 wtE öwar wachst nicht wegen deren Wichttgkeit für die Hebung der Ausfuhr schullehrer, Geistlichen, Kirchendiener und Beamten Nachmittag bei schönem Wetter die Augustenruhe und

flaaae faÄndon vaterländischer und weil cinabeiwaliges Fallenlassen des Planes! von der Zahlung der Gemeindesteuern bildet ange-! Kirchspitze. DerWegwurdevonhierüberMarienhäuschen

^^deutschm^Flaa^a^'dem^internattlnalen tat I hTfirht»1"0 Tii ®e*nb%«ta W der in Aussicht stehenden Aenderungen im und Teufelseiche zL Fuß nach^Wehrda'fottgesL un?

-issionsa,s<bäft lind ^Ähronh S k wurde. Die Beschickung wurde zweifellos sehr zahl- Gememdesteuerwesen gegenwärttg in vielen Gemeinden von dort aus, nach einer im RestaurantLahngarten"

t sein und die Ausstellung auch polittsch günstig den Gegenstand lebhafter Erörterungen, und es ist eingenommenen Erfrischung, per Wagen nach der

Al seiner Flagge am bnttschen Hafenverkehr stetig I wirken. Die Deutschen im Auslande würden vorausruseben. dass ssck Me oeffhopfifnWn ©HmorJ