Einzelbild herunterladen
 

MchM ZeilMg

M 157

eise.

»dee

an,

ärztlich'

lt

lich zahlreichen Italiener demonstrierten gegen Verhalten der Polizei und sollen dabei auch brasilianische Flagge zerrissen haben. Die Folge ein richtiger Straßenkampf zwischen Italiener Polizisten, wobei mehrere Personen getötet und

das eine war und eine

tot.

20 Pf, 2 M, 8 Mk, Mk.

10 bi»

n Nach- ll2 Uhr 7. Juli.

ganze Anzahl verwundet worden sind. Die Unter­suchung wird ergeben, wem die Hauptschuld an dem Vorfall beizumessen ist.

Pracht- lefersigt, stellt: durch sre, ettdrs >rg. führung ist keine Stand:, mrrireu. > Tage, amstag, (4176

Berantwortlicher Redakteur: Christoph Rautenhau» in Marburg Redaktion und Expedition: Markt 21.

iioniiL > Juii, (4199.

IrKrllungtn auf dieOberhesfischr Zeitung" mitAmtlichem Kreisblatt^ für die Kreise Marburg uud Kirchhain werden noch fortwährend von allen Postanstalten Postboten und unseren Expeditionen in Mar­burg (Markt 21) und Kirchhain (Herrn B. Aindt) entgegengenommen.

'MS terre. Fet gkett

»er uswaht reife»

1

g vor Nöbel- nb*I

(449

Ohne weitere Zeit zu verlieren, schrieb ich ein Telegramm an Eugen, des kurzen Inhalts:Sieg­mund ist krank. Ich bin hier. Komm!" und sandte es durch einen reitenden Boten nach Lahnburg.

Als derselbe fort war, ging ich zur Gräfin und teilte ihr mit, was ich gethan hatte Sie wurde, wenn möglich, noch einen Ton bleicher und erwiderte: Ich übernehme keine Verantwortung dafür."

Des Kindes Befinden hatte sich nicht gebesiert. Eine Lethargie hatte Siegmund befallen, eine schreck­liche Starrheit, in welcher er mit dunkelroten Wangen schwer atmend dalag und die mir unheilverkündender vorkam, als vorher die fieberhafte Unruhe.

Ich setzte niich hin und sann nach. In einer Stunde hatte Eugen spätestens mein Telegramm in Händen; wann konnte er dann hier sein? Ich nahm ein Kursbuch und studierte es, bis ich her­ausgebracht zu haben glaubte, daß, wenn Eugen das Telegramm in der kürzest möglichen Zeit empfinge, er um halb 12 Uhr Nachts im Schlöffe sein könnte. Es war jetzt 5 Uhr Nachmittags also noch sechs und eine halbe Stunde und wenn er dann nicht kam, konnte er vor dem nächsten Morgen nicht da sein.

Jetzt, nachdem ich gehandelt, hatte ich Zeit, mich meinen Erinnerungen und Befürchtungen hinzugeben. Ich dachte an den schrecklichen Blick des Grafen und erkannte, daß es jedenfalls für Eugen das Gefähr- ichste war, was er thun konnte, gerade jetzt hier­herzukommen. Aber ein Blick auf Siegmund be­ruhigte mich wieder etwas Ich dachte und dachte, allmählich senkte sich die Dunkelheit über das Schloß und das Zimmer.

Siegmund bewegte sich unruhig, die Arme aus- treckend, schwer stöhnend und unverständliche Worte murmelnd; hin und wieder wterschied ich das

braucht nur die Reden der zweifellos monarchistischen Opposition von Vincke, Simson, Beseler und anderer gemäßigten Liberalen gegen alle Minister bis 1866 nochmals durchzusehen, um das Maß ihrer Empfind­lichkeit, das sie, wie wir glauben, mit Unrecht, den heutigen Ministern zuschreibt, als unverträglich mit den verfassungsmäßigen Zuständen zu erkennen. Wir glauben, daß die heutigen Minister, wenn sie au: ihren bisherigen Wegen fortfahren, und wenn die praktischen Folgen ihrer Maßregeln sich dem Lande erst mehr als bisher fühlbar gemacht haben werden, noch ganz andere Dinge zu hören bekonimen werden als die, welche dieN. A. Z." jetzt zu ihrem Ver­druß in dem Interview derNeuen Freien Presse" gelesen hat. Und wenn Fürst Bismarck, der Ein­ladung des Pindterschen Blattes folgend, seinen Platz im Reichstage einnähme, so glauben wir nicht, daß seine Kritik an den Maßregeln, die er nicht billigt, sich in den Grenzen der ihm zugeschriebenen Wiener Acußcrungcn halten würde. Wir halten den kritischen Teil der norddeutschen Artikel für unwahr und die ad liominem gerichtete Drohung strengeren Ver­fahrens gegen den Fürsten Bismarck für eine ge­schmacklose Lächerlichkeit. Uebrigens sollten wir glauben, daß derN. A. Z." wegen ihrer Angriffe auf den Fürsten Bismarck doch etwas unheimlich zu Mute sein wird, wenn sie die fanatischen Zustimmungen liest, die ihre Artikel in allen reichsfeindlichen oder reichs­zweifelhaften Organen gefunden haben. Auch die englischen Blätter finden, daß cs der kaiserlichen Regierung freistehe, den Fürsten Bismarck durch ge­richtliche Klage zum Schweigen zu bringen. Es würde im höchsten Grade interessant sein, wenn der Versuch dazu gemacht würde. Daß er dem Fürsten Bismarck selbst unwillkommen wäre, glauben wir nicht. Er hat schwerlich gegen einen dramatischen Abschluß seiner politischen Laufbahn etwas einzuwenden, auch wenn die Folgen für ihn ernster sein könnten, als es nach der Lage der Gesetzgebung möglich ist." Der Ton dieser Ausführungen weicht doch von dem früherer erheblich ab, da sie sich aller direkten Angriffe auf den Kaiser und die Reichsregierung enthalten. Ob unter solchen Umständen eine Antwort seitens der Reichsregierung erfolgen wird, ist wohl fraglich.

Dronlhcim eingelroffen. Kurz vor Drontheim war die JachtElsahn" mit den erbgroßherzoglich-oldcn- burgischen Herrschaften an Bord in Sicht gekommen, welche von Romsdalen ebenfalls nach Drontheim fuhr. Dieselbe wurde mit dreimaligem Hurrah begrüßt. Am Dienstag Vormittag wurde die Reise nach Boda fortgesetzt. Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen Eulenburg hat am Dienstag eine Sitzung des Staatsministeriums stattgefunden. In derselben, an welcher auch der Reichskanzler Gra" Caprivi teilnahm, soll über die Frage einer in Berlin gu, veranstaltenden Weltausstellung verhandelt sein. Wie verlautet, hat mau sich für eine Ausstellung erklärt. Wenn eine Schlacht zu Ende, gehen hinterher noch ein paar Gewehre los, sobald Hahn in Ruh geblasen wird. Das macht mitunter den Eindruck, als könnten die Dinge noch einmal von vorn anfangen, aber der Kundige weiß, was er davon zu halten hat und sagt:Gott sei Dank, der Tanz ist aus". So ist es auch mit dem Zeitungskampfe zwischen dem Fürsten Bismarck und der Reichs­regierung ; dem schweren Geschütz in derNordd. Allg. Ztg." zum Beginn der vorigen Woche sind noch ein paar Derbheiten in dem genannten Blatte und in Fürst Bismarck'sHamburger Nachrichten" gefolgt, worin sich beide Organe auf eigene Faust nochmal Eins auswischen, aber der ernsthafte Tanz ist wirklich aus, wenigstens für den Sommer. Fürst Bismarck trinkt seinen Brunnen in Kissingen und sein Nachfolger reitet im Berliner Tiergarten spazieren, und beide haben den Vorsatz, sich den Sommerfrieden nicht mehr stören zu lassen. Man kann dazu noch gratulieren, und Niemand wird sich nach der Fort­setzung des bisherigen Konfliktes sehnen. Weshalb Herr von Schlözer abberufen wurde. Die An­nahme, daß der preußische Gesandte beim Vatikan, Herr von Schlözer, seines Alters wegen von seinem Posten zurücktrete, begegnet in immer weiteren Kreisen großen Zweifeln. Es wird behauptet, der Gesandte sei wegen der wiederholten, bekannten Kundgebungen des Papstes zu Gunsten Frankreichs abberufen und werde auch vor der Hand keinen Nachfolger erhalten. Ob die Dinge wirklich sich so verhalten, muß dahingestellt bleiben; geglaubt wird dies Gerücht indessen vielfach. Tolle Nachrichten bringen die französischen Zeitungen auf. Die neuste ist, die deutsche Reichs- regieruug habe sich in Paris wegen der Trauerkränze beschwert, mit welchen die Statue der Stadt Straßburg auf dem Concordien-Platze in Paris bedeckt ist. Die Kränze liegen dort schon seit Jahren und es ist einfach erlogen, wenn gesagt wird, die

Ausland.

Atakien. Die brasilianische Polizei in Santos hat sich grobe Ausschreitungen gegen die Matrosen eines dort vor Anker liegenden italienischen Schiffes zu Schulden kommen lassen. Auf den energischen Protest des italienischen Vertreters hatte die brasilianische Zentralregierung Genugthuung versprochen, inzwischen ist es aber leider zu neuen bedauernswerten Zwischen­fällen gekommen. Die in Santos ansässigen, ziem-

mf aben- Facons, :ls der oste»

(4028

Zie.

Er wandte mir, als ich eintrat, ein bleich, s und eingefallenes Gesicht zu. Es kostete ihm sichtbar An­strengung, als er sich aus Höflichkeit erhob.

Mein Fräulein, Sie laden uns in ganz unerhörter Weise sehr große Verpflichtungen auf," sagte er; aber nichts von Dank, nur Bitter­keit lag in seiner Stimme. Es ärgerte ihn, daß ich den Platz inne hatte, den er nicht einzu­nehmen wagte

Wenn nicht die über alles große Furcht, welche mich beherrschte, jede kleinere Regung dieser Art überwogen hätte, ich würde mich entsetzt haben vor diesem hageren, heftigeren alten Manne; denn er sah in seiner Oual sehr alt aus Ich erkannte, daß er mich mit Eifersucht betrachtete. Aber ich that, was in meiner Macht stand, um ihn zu be­wegen, seinen Neffen zu besuchen Es gelang mir endlich. Ich führte ihn an das Bett des kranken Knaben, der mit geschlossenen Augen dalag, dieselben aber sofort öffnete.

Der Onkel beugte sich über ihn, wobei auf seinem rauhen Gesichte eine heftige Bewegung stch kundgab, die er niederzukämpfen versucht^ und mur­melte mit gebrochener Stimme:Ach, mein Lieb­ling, was fehlt Dir denn?"

Aber mit einem eigentümlich schaudernden Auf­schrei stieß das Kind ihn mit beiden Händen zurück und rief:Geh' fort! Ich will meinen Vater meinen Vater meinen Vater, hörst Du? Wo ist er? Warum holst Du ihn nicht? Du bist ein chlechter Mann, Du hassest ihn!"

Mich überfiel Entsetzen. Der Graf prallte zu­rück, sein Gesicht wurde tötlich blaß, bleifarben; seine Faust ballte sich, er blickte aus das junge Gesicht )es wieder bewußtlosen Knaben nieder, sprudelte mit unterdrückter Stimme einige Worte hervor und

Hessen-Nassau.

Marburg, 6. Juli. Dem Vorsitzenden des letzten hier stattgehabten Bismarck-Kommerses, Herm

Marburg,

Donnerstag, 7. Juli 1892.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-PreiS bei te: Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Znle 26 Pfg.

verließ das Zimmer. Siegmund uitd ich blieben allein das Kind völlig teilnahmlos und ohne Bewußt­sein dessen, was vorgefallen, ich zitternd vor Furcht über den schrecklichen Ausbruch, dessen Zeuge ich gewesen

Aber meiner schien noch eine schlimmere Auf­gabe zu harren Ich verließ auf einige Minuten das Krankenbett, um die Gräfin aufzusuchen und ihr meine Meinung mitzuteilen.

Frau Gräfin," sagte ich,Eugen muß hierher- kommen Ich fürchte, daß Siegmund stirbt . . . ich kann ihn nicht sterben lassen, ohne daß sein Vater hier ist."

Ich wage es nicht!" antwortete sie, die Hand auf's Herz pressend; ich wußte, daß sie vorhin eine Begegnung mit ihrem Gatten gehabt hatte

Aber ich wage es ich muß es thun!" sagte ch, mich im Stillen selbst über meine Entschlossen­leit wundernd.Ich werde an ihn telegraphieren."

Wenn mein Gatte das erführe!" hauchte sie

Das kann mich nicht irre machen. Soll das unglückliche Kind sterben, ohne daß die Leute, die doch vorgcben, es zu lieben, ihm seinen einzigen Wunsch erfüllen, einen Wunsch, den er von Beginn einer Krankheit an immer und immer wieder ge­äußert hat? Solche Liebe verstehe ich nicht; ich nenne das unmenschliche Grausamkeit."

Eugen sollte dieses Haus wieder betreten!" rief sie mit erstickter Stimme.

Wollte Gott, es wäre noch ein so edles Haupt unter diesem Dache! dachte ich bei mir. Laut fuhr ich dann fort:Nun, gnädige Frau, wollen Sie die Sache in die Hand nehmen, oder soll ich es thun?

Ich wage es nicht," jammerte sie verstört. Ich wage es nicht, aber ich werde ihnen nichts in den Weg legen. Die ganze Dienerschaft stehl Ihnen zur Verfügung."

Fürst Bismarcks Antwort.

Während zuerst angenommen wurde, Fürst Bismarck werde auf die Artikel in derNordd. Allg. Ztg." nicht antworten, findet sich jetzt in denHamb. Nachr." eine Erwiderung, in der es heißt:Wir haben mit der Kundgebung unserer Ansicht über die Angriffe der Nordd. Allg. Ztg." auf den Fürsten Bismarck zurück­gehalten, so lange wir den Eindruck nicht kannten, den diese Philippika auf den Adressaten gemacht hat. Vir haben uns jetzt darnach erkundigt und die Ant­wort mit dem plattdeutschen Wort erhalten:Dor lach ick öwer!" Der Fürst nimmt die Artikel der Nordd. Allg. Ztg." nicht ernsthaft und hält sie nicht füroffiziös", sondern für Theaterdonner hinter den Koulissen, den Herr Pindter als Jupiter ton ans besorgt hat.....Der Fürst bestreitet die Möglichkeit,

daß eine andere Verantwortlichkeit als die redaktionelle derN. A. Z." hinter ihren Artikeln zu suchen ist; er sieht in dem Versuche der demokratischen und kleri­kalen Presse, die Elaborate des Herm Pindter staat­licher Rcsponsabilität zuzuschreiben, eine Beleidigung für die Minister, deren politische und soziale Erziehung über dem Niveau steht, an das die norddeutschen Artikel heranreichen. Der Fürst findet, daß es einen lächer­lichen Eindruck machen muß, wenn der Redakteur Pindter sich auf das Katheder setzt und den ftüheren Reichskanzler, der 30 Jahre lang die Politik zur Be­friedigung der Krone und des Volkes geführt hat, »ie in einer Sonnabendzensur auf der Schule ab­gekanzelt in der Tonart eines Verweises, dem wegen ftühercr guter Aufführung eine schärfere Strafe einst- wcllen nicht folge .... Wir haben im Reiche noch keine Tradition über die Stellung des Reichskanzlers zu seinem Nachfolger; dieselbe soll sich erst bilden. Fürst Bismarck ist der erste Reichskanzler außer Dienst und Graf Caprivi der erste Nachfolger eines Kanzlers; Segen die preußischen Minister aber ist in den wenigen Jahrzehnten des preußischen Verfassungslebens sowohl « der Presse wie im Parlament eine ganz andere Sprache geführt wordm als jetzt. DieN. A. Z."

Deutsches Reich.

W. Wertin, 6. Juli. Unser Kaiser, welcher an Bord der NachtKaiseradler" am Sonntag Bergen bei Regenwctter verlassen hatte, ist bei klarem Wetter und Sonnenschein am Montag Abend 7 Uhr in

. Nach einer kurzen Abwesenheit trat die Gräfin ®Kber mit bleichem Antlitz und geöffneten Lippen ws Zimmer Flüsternd sagte sie zu mir:Liebe *wb Wedderburn, wollen Sie mir einen Gefallen Jjan wollen Sie mit meinem Gatten sprechen ?"

id) fie überrascht ansah, ohne gleich zu ant- «wten, fuhr sie fort:Er möchte Siegmund gerne r wagt aber nicht hierher zu kommen. Er Mubt, daß Siegmund ft erben müsse und hält sich Wr feinen Mörder, weil er ihn an jenem Tage <Jv?rnommen 34 habe ihm früher oft vor- sfWten, mit dem Kinde nicht so weite Ritte zu "achen; nun erinnert mein Anblick ihn daran und "mag mich nicht sehen, so daß ich, seit der Kleine »"stng krank zu werden, kaum gewagt habe, mich w zu nähern. O Gott, es ist entsetzlich!"

Damit wandte sie sich mit thränenlosen Augen ® Thronen kannte dieser Stanün ja nicht ging, wenn auch widerstrebend, um den «icten aufzusuchen.

. Ich fand chn in seinem Arbettszimmer. War derselbe Mann, den ich noch am Tage vorher so En9- io voll Stolz uud Leben gesehen hatte?

Im Laufe des Tages drängte sich mir mit jeder folgenden Stunde ein Gedanke stärker auf, dem «blich ein Ereignis zur Ucbcrzeugung reifen ließ. Rührend acht oder neun Stunden hatte ich Sieg- i Munds Bett kaum verlassen, aber während dieser sonzenZeit nichts vom Grafen gesehen noch gehört; auch ®ar seiner durchaus nicht erwähnt worden Das wun- «ette mich sehr, da ich wußte, wie er den Knaben liebte.

Reichsregierung fordere jetzt die Forträumung. Da­durch sollen nur die Pariser aufgehetzt werden. Aus Lissabon kommt die offizielle Bestätigung, daß die portugiesische Regierung bei der Be­schwindelung ihrer Staatsgläubiger beharrt. Sie bleibt dabei, daß sie kein Geld hat und nicht zu zahlen vermag. Der deutsche Protest ist also ohne Wirkung geblieben, bis heute wenigstens. Die Nordd. Allg. Ztg." antwortet auf die Aus­lassungen derHamb. Nachrichten", welche die offiziösen Arttkel gegen den Fürsten Bismarck so behandelten, als ob sie von Herrn Pindter her­rührten, nur die Rücksicht aus den guten Ton in der Presse verbiete ihr, dem Journal des Dr. Emil Hartmeyer auf das Gebiet persönlicher Anzapfungen zu folgen. Damit dürfte der Zeitungskampf zunächst wohl erledigt sein. Mit dem 1. Juli d. I. ist gemäß dem Beschlüsse des Bundesrats vom 17. v. M. die neue Branntwein-Gebührenordnung (Centralbl. Nr. 25 vom 17. Juni 1892) inkrast getreten und kommen alle entgegenstehenden Be- stinimungen von diesem Zeitpunkt an außer An­wendung. Der Finanz - Minister hat demzufolge mittels Rundschreibens vom 27. Juni d. I. die Provinzial-Steuer-Direktoren aufgefordert, die Steuer» stellen ihres Verwaltungsbezirks mit Anweisung zur Ausführung der Gebühren - Ordnung zu versehen.

-------------------- .. ------ /

3m Kanu der Töne.

Roman von F Fothergill.

Autorisierte deutsche Übertragung.

(Nachdruck »erboten.)

(Fortsetzung.)

ee, icdenir, OPfg. Pftmd (4132 rff, urg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

fowie die Amwncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf xxvil. rraüraana Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. "XJ "l u »

Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

t Wozu ier sowie

ind, käsend

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain Redaktion ^und Expedition^Markt 21. Illustriertes Sonntagsblatt.