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Wöchentliche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
* 8 Reaktion 8»nd Expedition Markt 21. Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition: Markt 21. 8
144.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. lexkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr füt die gespaltene Zelle 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Mittwoch, 22. Juni 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, iowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M„ Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. To. in Frankftirt a. M„ Berlin, Hannover, Paris-
XXVII. Jahrgang.
Unsere geehrten Leser ersuchen wir freundlichst, ihre Bestellung für das dritte Vierteljahr 1892 bei den betreffenden Postanstalten oder Zeitungsgcschäften baldmög- lichst bewirken zu wollen, da unsererseits nur in diesem Falle eine pünktliche Zusendung der „OberhMfcheit IeiittNg" vom 1. Juli 1892 ab gewährleistet werden kann.
Erscheinungsweise und Bezugspreis bleiben unverändert.
Durch ihr tägliches Erscheinen, den Bezug telegraphischer Depeschen und eigene Korrespondenz aus der Hauptstadt ist die „Oberhessische Zeitung" in den Stand gesetzt, schnell und reichhaltig ihre Leser über die Tagesereigniffe zu unterrichten. Auch die Provinzial« und Lokalnachrichten bringt dieselbe früh und zuverlässig.
Die „Oberhessische Zeitung" ist in Marburg und den umliegenden Kreisen nach- weisbar die verbreitetste hiesige Tageszeitung und sichert Anzeigen jeder Art die lohnendste Wirkung.
Neuzugehende Abonnenten aus hiesiger Stadt erhalten die „Oberhessische Zeitung" vom Tage der Bestellung bis zum Schluß des Monats unentgeltlich zugesandt, desgl. auswärtige Besteller gegen Einsendung der Postquittung.
Deutsches Reich.
W. Aerlin, 21. Juni. König Humbert und Königin Margarethe von Italien sind am Montag Abend bei prächtigem Sommerwetter als Gäste des deutschen Kaiserpaares im Neuen Palais bei Potsdam eingetroffen. Der Bahnhof der Wildparkstation war festlich mit Fahnen, Guirlanden, Blumen und Pflanzen geschmückt. Anwesend war der gesamte Hof, die Spitzen der Reichs- und Staatsbehörden, Generalität 2C. Die Ehrenwache stellte das Garde-Jäger- Bataillon. König Humbert, der die Uniform seines preußischen Husaren-Regimentes trug, verließ zuerst rasch den Wagen, dann folgte die Königin, die den
Im Ka«« der Töne.
Roman von F Fothergill.
Autorisierte deutsche Uebertragung.
sRachdruck oerboten.] (Fortsetzung.)
Eugens Stimme zitterte nicht, obgleich der Gedanke, von Siegmund vergessen zu werden, ihm eine Qual bereiten mußte, wie ich sie zu ermessen nicht im Stande war.
Ich ertrug mein Schicksal, ohne etwas zu sagen und war zu sehr mit meinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, um die Wolke nur zu ahnen, welche diejenigen, die ihre Blicke nach Frankreich wandten, vielleicht bemerken mochten, da sie damals zuerst am Horizont erschien. Das erste Krachen des Donners, der so lange über unser Vaterland dahindröhnte, war noch erschollen, und als wir zufällig die Worte Hohenzollern-Sigmaringen hörten, dachten wir uns weiter nichts dabei. Ich war entschlossen, Eugen nicht zu verlassen, er mochte gehen wann und wohin er wollte. Mich banden keine Pflichten; keine Siebe und kein Ehrgeiz trennte mich von ihm.
IV.
Die Zeit der Abreise des Direktors von Forli nahte heran, aber zwischen meiner Schwester Adelaide und mir wurde kein Wort darüber gewechselt.
Forli chewies seine Stärke und seinen natürlichen Adel dadurch, daß er sich jeder Umgehung oder Auflehnung gegen die Schranken, die ihrer Liebe entgegenstanden, streng enthielt. Ich sah ihn natürlich oft, während dieser für alle so düsteren Tage Er sprach mit mir von den Aussichten seiner neuen Stellung und fragte mich, ob ich zuweilen an ihn schreiben wolle, wenn auch nur drei- oder viermal im Jahre
„Gewiß will ich da«, wenn Ihnen daran liegt, etwas von mir zu hören," sagte ich tief bewegt.
Ruf einer schönen Frau noch immer mit Recht führt. Das Haar des Königs ist sehr stark ergraut, doch ieht der Monarch sehr wohl und munter aus. Die Begrüßungen der Majestäten waren überaus herzliche, wiederholt wurden Küsse getauscht und fanden Umarmungen statt. Der Kaiser küßte zuerst der talienischen Königin die Hand, der König der deutschen Kaiserin. Nach der Vorstellung des Gefolges und dem Abschreiten der Ehrenwache fuhren die Majestäten unter Eskorte von Leibhusaren nach dem Neuen Palais. Auf dem Wege dorthin bildeten die Unteroffizierschule und das Lehrbataillon Spalier. Im Neuen Palais waren abermals Ehrenwachen aufgestellt und erfolgte der Empfang durch die Hofwürdenträger. Während der Fahrt wurden die Majestäten vom Publikum mit lauten Hochrufen begrüßt. Abends war Familientafel. Heute Dienstag findet in Potsdam Parade statt, Abends Galatafel und großer Zapfenstreich. — Der Berliner Magistrat hat die Summe von 10 000 Mk. bewilligt, um den Straßenzug, durch welchen am Mittwoch der Kaiser und der König von Italien, vom Schießplatz von Kummersdorf kommend, vom Anhalter Bahnhof zum königlichen Schlosse fahren werden, auszuschmücken. Der Weg geht durch die Königgrätzerstraße und die Südseite der Linden entlang. Militär bildet Spalier, sonstige Absperrungsmaßregeln sollen auf bestimmten Wunsch des Kaisers thunlichst vermieden werden. — Am 25. Juni trifft der Kaiser in Kiel ein, wohnt dort der Regatta bei und fährt am nächsten Tage nach Kiel, um dort dem Stapellauf des Aviso St. beizuwohnen. Am 28. Juni vormittags erfolgt die Wiederankunft in Kiel und abends 6 Uhr der Antritt der Nordlandreise auf der Mcht „Hohenzollern" in Begleitung des Panzerschiffes „Siegfried." — Heber die Ziele der neuen Militärvorlage macht die „Post" folgende Mitteilungen: Die zweijährige Dienstzeit soll eingeführt werden, dann aber allgemeine Geltung gewinnen. Daraus würde eine Friedensstärke von 550 000 Mann (heute 487 000) entstehen, die laufenden Mehrkosten würden 60 Millionen betragen. Ganz neugebildet soll eine Art von Stamm- oder Kadrebataillonen beiden 173 Infanterie-Regimentern des Reiches werden. Dem genannten Blatte muß natürlich die Verantwortung für seine Angaben überlassen bleiben. — Mittels kaiserlicher Ordre vom 13. Juni d. Js. ist die Einrichtung einer Medizinalabteilung des Reichs- marineamts anstelle des jetzigen Deeernats für Sanitätsangelegenheiten genehmigt worden. Mit der Leitung der Medizinalabteilung ist bis auf weiteres
Das war bei meiner letzten Musikstunde in meinen finsteren kleinen Zimmer.
„Fräulein May, alles, was Sie und die Ihrigen angeht, wird stets das größte Interesse für mich haben," entgegnete er, mich ernst ansehend. „Nehmen Sie noch einige wohlgemeinte Worte von einem Manne an, der, so lange er sie kennt, stets nur die aufrichtigste Freundschaft für Sie empfunden hat
Sie haben da Zeug zu einer großen Künstlerin in sich: ob Sie auch den Mut und die Ausdauer besitzen, kann ich kaum sagen. Wollen Sie eine Künstlerin, eine vollkommene Künstlerin werden, so müssen Sie alles andere — den Gedanken an Liebe und Ehe und alles, was zwischen Sie und die Kunst tritt, aufgeben; denn, liebes Fräulein, Sie können nicht zweierlei zu gleicher Zeit betreiben."
„Dann habe ich alle Aussicht, eine möglichst große Künstlerin zu werden," antwortete ich; „denn nichts von dem allen wird mich je an der Verfolgung meiner Kunst verhindern."
„Warten Sie, bis die Zeit der Prüfung kommt; Sie sind erst achtzehn Jahre alt," sagte er freundlich, aber zweifelnd.
„Herr v Forli," entgegnete ich, „ich kann Ihnen die Wahrheit sagen, Sie werden mich verstehen — ich habe die Zeit der Prüfung durchgemacht, sie ist vorüber und ich bin frei für die Zukunft."
„So!" sagte er leise. „Also auch Sie haben gelitten und aufgegeben. Wir find unser vier — Sie und ich und jemand, dessen Namen ich nicht nennen will, und . . . darf ich einmal raten, Fräulein May?" »
Ich nickte.
„Mein erster Violinist, nicht wahr?"
Wieder stimmte ich ihm schweigend bei und er fuhr fort: „Und nun, meine brave Schülerin, ver-
der Generalarzt erster Klasse Dr. Wenzel beauftragt. — Bezüglich des äußeren Ganges der F o r t s e tz u n g ler Steuerreform in Preußen verlautet, es werde beabsichtigt, im Staatsministerium zunächst ein Einverständnis über die grundlegenden Punkte )er Reform herbeizuführen, welche selbstverständlich an der Hand der Vorschläge des Finanzministers zu erfolgen haben wird. Dann wird die Ausarbeitung der Entwürfe und sodann die definittve Entschließung olgen. — Der Kaiser von Rußland ist nicht, wie man den ersten Mitteilungen und nach dem gemeldeten Wortlaut des Trinkspruchs unseres Kaisers annehmen konnte, zum Admiral ä la suite der Flotte ernannt, sondern nach dem letzten „Mar. Verord.-Bl." ohne eine bestimmte Charge ä la suite der Marine gestellt. Damit ist an dem vor einigen Jahren eingeführten Grundsatz festgehalten, daß die Angehörigen außerdeutscher Herrscherfamilien einen militärischen Grad in Deutschland nicht bekleiden sollen, ä la suite der Marine stehen außer dem Kaiser von Rußland der König von Schweden und der Erzherzog Karl Stephan von Oesterreich. — Die Versammlung deutscher Buchdrucker in Breslau (Prinzipalstag) beschloß die Gründung einer Hnterstützungskasse für Nichtverbändler und einen obligatorischen Arbeitsnachweis. Beschluß über Invaliden- und Krankenkasse wurde Vorbehalten. —- Aus Anlaß der Bambergerschen Angriffe gegenBismarck, bemerken die „Hamb. Nachr." über die demokratische Kampfesweise gegen den Altreichskanzler: „Das Unwürdige bei allen diesen Angriffen auf den Fürsten Bismarck ist, daß sie sich immer mehr gegen seine Person, seinen Charakter und seine angeblichen Absichten richten, als gegen seine wirklichen Leistungen. Einer Anfechtung der letzteren begegnen wir in den demokratischen Blättern selten, und wo sie vorkommt, doch nur in einer gezwungenen und unglaubwürdigen Form. Dagegen wird mit Vorliebe das argumentum ad hominem angewandt, daß der Fürst ein gefährlicher und übler Mensch von Charakter sei, daß seine Intentionen ruchloser wären, als die von ihm erreichten Ziele. Es ist beschämend, daß selbst angesehene demokratische Blätter nicht vor diesem System der Verunglimpfung des früheren Reichskanzlers zurückschrecken und noch bedauerlicher, daß ein hervorragender Abgeordneter wie Herr Bamberger ebenfalls in das Hom der Verdächtiger seines polittschcn Gegners bläst." — Die demnächst erscheinenden tagebuchartigen Briefe Emin Paschas an seine Schwester in Neiße erläutern den Zweck der letzten Forschungsreise mit Dr. Stuhl
stehen Sie schon eher, was es heißt: Künstlerwege --daß kein wirklicher Künstler ohne Kummer, Leiden und Entsagung möglich ist. Werden Sie auch manchmal an Ihren alten, tadelnden, brum- migen Lehrer denken — ja?"
„O, Herr v. Forli!" rief ich, die Hand auf das Piano legend und laut schluchzend. „Sie sind der freundlichste, beste, geduldigste . ." Weiter konnte ich nicht sprechen.
„Tas ist reiner Unsinn, liebe May," sagte er, indem er mit der Hand über meinen Kopf strich und ich fühlte, daß diese starke Hand zitterte.
„Ich möchte ein Versprechen von Ihnen haben. Wollen Sie in der nächsten Saison für mich fingen?"
„Wenn ich am Leben bin und Sie mich dazu auffordern, gewiß."
„Danke Und — noch eins Eine Person, die uns beiden teuer ist, ist sehr unglücklich und wird noch unglücklicher werden. Sie, mein Kind, haben in hohem Grade die Macht, Traurigkeit zu lindern, Kummer und Kram zu besänftigen. Wollen Sie von dieser Macht Gebrauch machen, wenn ihre Bürde sehr schwer wird? Glauben Sie, daß Sie mit jedem freundlichen Worte, das Sie ihr sagen, mein Herz fester an sich binden!"
„Ja — das will ich."
„Wir wollen uns nicht Lebewohl sagen, sondern nur auf Wiedersehen! Wir werden un« Wiedersehen, dessen bin ich sicher. Adieu! meine liebe, gute Schülerin!"
Von meinem Gefühl überwältigt, verbarg ich mein Gesicht in mein Tuch, um die Thränen zurück- zuhalten und litt es geduldig, daß er meine Han> an seine Lippen führte. Ihn anzusehen, wagte ich nicht; der Anblick seines freundlichen, treuen Gesichtes wäre mir zu schmerzlich gewesen.
mann und bestätigen die fast völlige Erblindung Emins. — Nach einer Meldung des „Reut. Bur." aus Zanzibar vom 19. Juni soll die deutsche Streitmacht unter Herm v. Bülow, bestehend aus 5 Europäern und 150 Sudanesen mit einer Kanone, am 10. Juni eine schwere Niederlage im Moschige- biet erlitten haben. Zweidrittel der Streitmacht wurden angeblich aufgerieben, ein Europäer getötet, Herr v. Bülow und ein anderer Europäer verwundet. Die Eingeborenen erbeuteten die Kanone. Der Rest )er Streitmacht zog sich teils nach Gonga, teils nach Fort Mareng zurück. Letzteres wurde bald darauf geräumt. In Berlin ist amtlich von einer solchen Niederlage nichts bekannt.
Hessen-Nassau.
Marvurg, 21. Juni. Des Königs Majestät haben mittels Allerhöchster Ordre vom 3. Juni d. I. die Farben der Provinz Hessen-Nassau wie folgt zu bestimmen geruht:
a. für die Provinz: „Rot-Weiß-Blau", b. für den Bezirksverband Cassel: „Rot-Weiß" und c. für den Bezirksverband Wiesbaden: „Blau-
Orange".
Marvurg, 21. Juni. Der „Hessische Forstverein", welcher am Sonntag in Fulda seine 19. Jahresversammlung abhielt, hat als nächstjährigen Versammlungsort unser Marburg bestimmt.
Marvurg, 21. Juni. Die zu Anfang dieses Jahres gegründete „Sektion Marburg des Deutschen und Oesterreichischen Alpen-Vereins" zählt jetzt bereits 42 Mitglieder.
Marvurg, 21. Juni. (Ferien-Ssnderzug nach Frankfurt a. M. und Basel.) Am 2. Juli d. Js. wird ein Sonderzug mit 50 Prozent Fahrpreisermäßigung von Hamburg nach Frankfurt am Main und Basel über Cassel-Gießen bczw. Mainz- Weißenburg befördert werden. Rückfahrkarten I., II. und III. Wagenklasse mit 45 tägiger Gültigkeitsdauer werden auf den Stationen Harburg, Lüneburg, Uelzen, Celle, Hannover, Northeim, Göttingen, Münden, Cassel, Marburg, Gießen, Geestemünde, Bremen, Minden, Hameln und Hildesheim zur Verausgabung gelangen, jedoch nur nach Frankfurt a. M. und Basel. Die Hinfahrt muß mit dem Sonderznge bewirkt werben. Bezüglich der Rückreise ist das Nähere aus den Fahrkarten zu ersehen. «Für die Strecken der preußischen Staatsbahnen werden auf jede Fahrkarte eines Erwachsenen 15 Klgr., auf jede halbe (Kinder-) Fahrkarte 7 Klgr. Freigepäck gewährt.
Er ließ meine Hand los. Dann hörte ich Tritte, eine Thür wurde geöffnet und wieder zu- gemacht — und er war fort! Meine letzte Musikstunde war vorüber. Mein redlicher Freund war gegangen und wollte am anderen Tage die Stadt verlassen.
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Am folgenden Abend fand im Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten eine musikalisch-theatralische Unterhaltung statt. Wir vergruben allen unseren Kummer und erschienen bei der Unterhaltung, zu der Adelaide eine besondere Einladung erhalten hatte. Ich wollte bis zur Rückkehr Sir Peters, die, wie wir glaubten, in einigen Wochen bevorstand, bei Adelaide bleiben und dann auf den Rat Forlis nach L. gehen, um dort meine Studien zu vollenden.
Adelaide, Harry und ich gingen zum Malkasten. Die Gärten waren beleuchtet, ein Fackelzug machte die Runde um den kleinen See, Chorgesang ertönte, man klatschte und lachte. Phantastisch gekleidete Gestalten mit Fackeln in den Händen tauchten in den dunklen Alleen auf unter dem großen verschlungenen Laubdache der Ulmen und Akazien, welche die Lust mit ihrem Duste schwängerten. Dann begaben wir uns zu dem Konzert in den Saal und hörten von allen Seiten Aeußerungen des Bedauerns über die Abwesenheit Forlis.
Während der Pause gingen wir wieder in den Garten. Es war ein schöner, balsamischer Mai- Abend ; der Mond schien nicht, aber die Sterne funkelten am Himmel und im Garten schimmerten die Lichter.
Adelaide und ich hatten uns auf eine Bank gesetzt, die sich rund um einen dicken Baum zog, in dessen morsche Borke der Name „Goethe" tief ein-