MchM Leitung
WöchenÄche Bellagen: Kreis-Blatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain.
108 Redaktion 9unb ^pedition^Markt 21. "“ Illustriertes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition: Markt"21° ” ®at6ur®
M 139.
Ericheinr täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe
dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Donnerstag, 16. Juni 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, iowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,
Frankfurt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf Xävil 5ravraana. Moste in Frankfurt a. M„ Berlin, München u. Köln; G.L. u ö
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
So gehts im „freien" Lande zu.
In den Vereinigten Staaten von Nordamerika hat sich soeben ein erbauliches Schauspiel abgespielt, das recht geeignet sein dürste, so Manchen von seiner Schwärmerei für die freie Republik jenseits des großen Wassers zu heilen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, daß dort drüben kein freier Volkswille regiert, sondern daß alles mit Jntriguen eingefädelt und durch Jntrigum durchgesetzt wird. Ob Staat und Bevölkerung davon Vorteil genießen, ist denen, welche die Macht besitzen „Wurst". Die Vereinigten Staaten haben Ende dieses Jahres einen neuen Präsidenten zu wählen, der zum Beginn des nächsten sein Amt anzutreten hat. An und für sich ist eine solche Präsidentenwahl eine ganz einfache Sache, der eine Präsident geht, wenn seine Amtszeit abgelaufen, falls er nicht wiedergewählt worden ist, und sein Nachfolger nimmt von seinen! Stuhle Besitz. Ganz anders in der nordamerikanischen Union: Mit dem Präsidenten wechselt nicht blos das Ministerium, sondern die große Mehrzahl der gesamten Staatsbeamten und bei der Neubesetzung entscheidet, von wenigen Posten abgesehen, nicht die Tüchtigkeit und Fähigkeit der Bewerber, sondern die Parteistellung. Alle die, mitunter mit sehr weiten Gewissen behafteten Personen, welche die Wahl des siegreichen Präsidentschaftskandidaten gefördert haben, verlangen als selbstverständliche Belohnung ein fettes Amt, wo es wenig zu thun, aber recht viel Geld einzunchmen giebt. Diese Gesellschaft unsauberer Elemente stürzt sich bei jedem Präsidentenwechsel wie eine Schaar von Bremsen auf die erledigten Aemter und unter widerlichem Gezänk sucht Jeder dem anderen das bessere streitig zu machen. Drei Jahre dauert die Amtsverwaltung des Präsidenten und während dieser Jahre wird aus den Aenitern von den Stellenjägern so viel herausgeschlagen, daß sie für die Zukunft genug haben. Diese Günstlingswirtschaft dauert auch während der Regierungszeit fort. Gn Mann mit guten Zeugnissen kann in Washington viel weniger auf Anstellung rechnen, als ein solcher, der der Kammerzofe der Frau Präsidentin ein paar Schmeicheleien gesagt hat. Die vornehme Damenwelt in Washington „macht" in Staatssachen, daß es eine wahre Lust ist, — Alles natürlich zum Besten des Volkes, Alles in der freien Republik. Dieses Treiben hat schon wiederholt den schärfsten Tadel in der Bevölkerung gefunden, den Machthabern in Washington sind Dinge ins Stammbuch geschrieben, die sie nicht hinter den Spiegel stecken werden, aber im Besitze ihrer guten Posten
Im Kann -er Töne.
Roman von I Fothergill.
Autorisierte deutsche Uebertragung.
^Nachdruck verboten.s (Fortsetzung.)
„Miß Wedderburn hat viel zu viel Verstand, um Deine Rede zu beachten; da Du sie nun aber hergesagt hast, so denke ich, wir beginnen jetzt," sagte Olivier und gab dem Anderen einen Stoß.
Aber es war uns noch ein anderer Mitwirkender bestimmt in der Person Karl Linders, welcher in diesem Augenblick hereinspazierte und von seinen Freunden mit Jubel begrüßt wurde.
„Komm und hilf! Dein Cello wird unserem Spiel gerade die nötige Reife geben, sagte Eugen."
„Dann muß ich es holen," entgegnete Karl, mich ansehend
Eugen beinerkte den Blick und stellte uns einander vor. Dann ging Karl Linders mit Friedhelm nach einem anderen Teile der Tonhalle, um Karls Violoncell zu holen und wir waren wieder allein.
„Vielleicht hätte ich Ihnen den Herrn nicht vor- ftellen sollen. Ich vergaß Lohenzrin," sagte Eugen.
„Sie wißen wohl, daß Sie das nicht thaten," antwortete ich leise.
„Nein," erwiderte er fast in demselben Tone „Gerade der Gedanke daran bewog mich, Ihnen Karl vorzustellen Ich dachte, daß Sie es vielleicht al» ein Z-ichen aufnehmen würden . . wollen Sie?"
„Als ein Zeichen wessen?"
„Daß ich fühle, roü gänzlich ich Unrecht hatte, vergeben Sie?"
Als ich erstaunt und mit einiger Scheu wegen der fast wörtlichen Erfüllung meines Traumes da saß, kamen die beiden zurück.
werden die Leute dickfellig. Sie stteichen ihr Geld ein, lassen das Volk und die Zeitungen schimpfen und sind die köstlichen Jahre vorbei, dann sind sie gemachte Leute. Unter dem Regiment des gegenwärtigen Präsidenten Harrison hat sich die Günstlingsund Schürzenwirtschast wieder in bedauerlichster Weise breit gemacht und es herrschte deshalb in der republikanischen Partei, von welcher Harrison gewählt ist, nicht die allergrößte Neigung, ihn wieder als Kandidaten aufzustellen. Aber der Präsident und seine Anhänger verstanden ihre Sache; die Vertrauensmänner der Partei waren eben auch nur Aankee's, deren Gewissen sich nach dem Dollar richtet und so ist Harrison wieder Präsidentschafts-Kandidat geworden, und alles elegante Gesindel, alles Beute- und Stellen- jägertum der Vereinigten Staaten schreit Hurrah und Hoch! Dieser Vorgang, für die Zustände im freien Lande so recht bezeichnend, hat im Volke den schwersten Eindruck hervorgerufen. Die republikanischen Zeitungen geben offen ihrem Mißmut Ausdruck und prophezeien einen Sieg der Gegenpartei. Das ist das gelobte Land, das europäischen Staaten so oft als Vorbild hingestellt wird, das Land, in welchem heute noch die Staatskasse und die Staatsverwaltung einem Heere gemeiner, geldgieriger Beutejägcr offen steht. Wir wollen dies Vorbild lieber nicht nachahmen.
Der Vorgänger des Präsidenten Harrison war der Demokrat Cleveland, der besonders mit Unterstützung der Deutschen gewählt wurde, die des Stellcnschachers unter den republikanischen Präsidenten satt waren. Cleveland war gewiß kein Tugendbold, aber er hat sich redlich bemüht, den Aemterjägern und den Leuten, welche die Staatskasse aussogen, das Handwerk zu legen. Deshalb erregte er auch den wütenden Haß Aller, welche den Staat nur als melkende Kuh betrachten, und seine Wiederwahl vor drei Jahren wurde mit dem Aufgebot aller erdenklichen Mittel zu verhindern gesucht. Die Millionen, die zu diesem Zweck ausgegeben wurden, sind nicht klein gewesen, aber sie erzielten ihren Zweck, Cleveland wurde nicht wiedergewählt, Harrison siegte und mit ihm die Schmarotzer und Plünderer der Staatskasse. Die im Wahlkampf ausgcgebenen Millionen haben diese Leute doppelt und dreifach wieder einzubringen gewußt, die Silberbill und besonders die berüchtigte Mac-Kinley-Bill sind wahre Raubgesetze, durch welche das Geld aus den Taschen des Volkes in diejenigen der Millionenmänner übergeleitet wird. Alles in dem berühmten freien Lande! Der Zorn der Bevölkerung über diese ganze Wirtschaft der republikanischen Partei ist nicht gering, und die demo-
Karl begleitete uns auf dem sanftesten aller Instrumente, welches er mit einer gewissen angenehmen Breite und Klarheit spielte und mein Traum verwirklichte sich immer mehr. Die Sinfonie war so frühlingsartig wie möglich. Wir spielten sie fast ganz durch: den hymnusartigen und doch feenhaften ersten Satz und den zweiten, jenen Gesang allgemeiner Lieder, Freude und Dankbarkeit, worin Beethovens Geist so klar sich offenbart. Und die Sonnenstrahlen schienen zu den Tönen in's Fenster zu fallen; wir konnten sehen, wie die Felder ihre Schn edecke abwarfen, wie an den kahlen Bäumen )ie Blüten ausbrachen; die Bäche schwollen an vom warmen Regen, Vögel bauten geschäftig an ihren Nestern; Primeln und zart duftende Veilchen entsprossen allerwärts in Menge und Jünglinge und Mädchen wandelten mit liebe strahlenden Augen zwischen ihnen.
Als die letzten kräftigen, melodischen Takte verlangen, zeigte Olivier aus eines der Fenster „Friedhelm, Du Ungläubiger, sieh' da die Wiederlegung Deiner Theorieen Die Sinfonie hat die Sonne hervorgelockt.
„Das ist das erstemal," antwortete i ieser, als er sein ernstes, jugendliches Gesicht mit der Einfassung von losem, braunen Haar dem kargen Sonnenstrahl zuwandte, welcher in der Thal scheu Hereiniah „In der Regel weint sogar der Himmel über das Spiel. Weißt Du nicht, das letztemal, als es sofort zu regnen begann, da wir die Sinfonie ’pielten?"
„Dann müssen wir MißWedderbarnsMitwirkung diesen Erfolg zu verdanken haben," sagte Eugen feier» lich, wobei er mich einen Augenblick ansah.
»Hört! Hört!" murmelte Karl, eine Saite höher chraubend und verstohlen lächelnd.
krattfche Partei versteht es vortrefflich, sich dieselbe zu Nutze zu machen. Hat doch selbst ein bekannter Deutsch-Amerikaner, unser Landsmann Karl Schurz, öffentlich gesagt: „Die freie nordamerikanische Republik müsse sich mit ihrer letztjährigen Gesetzgebung vor Europa schämen." Das deutsche Element in Nordamerika spielt bei den Präsidentenwahlen eine sehr große Rolle, und wenn auch die Deutschen an und für sich der republikanischen Partei näher stehen, als der demokratischen, so werden sie das fortgesetzte Skandaltreiben der ersteren wohl kaum noch unterstützen. Steht Cleveland, der Gegenkandidat Harrisons, ihnen politisch weniger nahe, er hat den einen großen Vorzug: er ist ein ehrlicher Mann!
Man sagt, nach dem, was wir vorstehend den Thatsachen gemäß angeführt haben, gewiß mit Unrecht, daß die Vereinigten Staaten von Nord- Amerika ein freies, unbedingt zu beneidendes Land seien. Die nordamerikanische Union hat ihren Herrn, der unumschränkt gebietet, den Dollar, das Geld! Diesem wird alles untergeordnet, hieraus ist die ganze Gesetzgebung zugeschnitten, und das fadenscheinige, mit allerlei Phrasenausputz herausstaffierte Mäntelchen, welches die gröbsten Ungeheuerlichkeiten verdecken soll, erregt nirgends Eindruck. Die Mac- Kinley-Bill mit ihren Zollsätzen, wie sie selbst der entschiedenste Freund des Schutzzolles in Europa nicht für möglich gehalten hätte, hat den Millionenmännern neue Millionen, der Bevölkerung eine allgemeine Verteuerung alles Notwendigen gebracht. Dagegen richtet sich heute der Hauptansturm, diese Sache wird in der nun ausbrechenden Wahlbewegung eine große Rolle spielen. Deutschland kann nur lebhaft die Niederlage des heutigen Präsidenten Harrison wünschen; fällt dieser, muß auch in absehbarer Zeit die Mac-Kinley-Bill nach. Welchen schweren Schaden dieselbe verschiedenen deutschen Jndusttieen gebracht, ist allgemein bekannt. Sie war nicht eine Antwort aus europäische Zölle, wenn es sich darum gehandelt hätte, wäre man in Washington längst vorgegangen, sie war ein Machwerk der Leute mit vollen Taschen, diktiert vom König Dollar.
Deutsches Reich.
W. Werkin 15. Juni. Zu Ehren des Königs von Schweden, der am Montag Abend zuni Besuch der kaiserlichen Majestäten im Neuen Palais eingetroffen war, sand am Dienstag Morgen eine größere militärische Uebung statt, zu welcher die
„O, ich fürchte, daß ich eher gehemmt, als geholfen habe," sagte ich, „aber es war sehr schön"
„Aber mit dem Frühling hat es doch keine Aehnlichkeit?" fragte Friedhelm.
„Nun, ich denke doch."
„Da hast Du es. Ich wußte, daß sie sich für mich erklären würde," sagte Olivier ruhig, woraus Karl Linders etwas erstaunt aufsah.
„Wollen wir diese Träumerei spielen, Miß Wcdverburn, — wenn Sie nicht müde sind?"
Ich setzte mich willig an's Piano und wir spielten Schumanns kleine Träumerei.
„Ah," sagte Eugen mit einem tiefen Seufzer — fein Gesicht war traurig geworden — „ist das nicht durchhaucht von Dust und Poesie? Hier ist noch etwas Reizendes "
„Das wird nun so weitergehen, bis uns die Finger abfallen," schalt Friedhelm, war aber doch geneigt, dies Ende abzuwarten. Wir gingen noch viele von den „Kinderszenen" und einige „Krei§ eriana" durch Als wir „das bittende Kind" beendigt halt n, war die Dämmerung säst in Dunkelheit übergegangen Olivier legte die Geige nieder.
„Tausend Dank, Miß Wedderburn"
„O, bitte sehr!" war alles, was ich sagen konnte. Ich hätte noch so viel zu sagen gehabt: daß ich glücklich, daß meine Traurigkeit halb zerstreut, mein Traum halb erfüllt sei; aber die Worte blieben mir in der Kehle stecken Ich hätte nichts sagen können, während Friedhelm Helfen, welcher so vieles wußte und Karl Linders dabeistanden.
Ich weiß nicht, wie es kam, daß Karl und Friedhelm uns beim Betreten der Straße verließen und nach Hause gingen, so daß Eugen und ich allein durch die schmutzigen, leeren Straßen, die Königs-Allee mit ihren blattlosen, tropfenden Kastanien
beiden in Potsdam garnifonierenbeit Ulnnenregimeter hinzugezogen waren. Um 8 Uhr standen beide Regimenter in Paradeaufstellung an der nach Bornstedt führenden Allee, wo auch der Erbprinz von Meiningen und der Erbgroßherzog von Baden, sowie die Mili- tärbevollmächtigteu der fremden Staaten hielten. Der Kaiser in der Paradeuniform des 1. Garde - Ulanen- Regiments war zu Pferde vom Neuen Palais ein- getroffen, mit ihm die Kaiserin in Begleitung der ältesten Prinzen in offenem vierspännigen Wagen. König Oskar traf zu Wagen ein und stieg nach Begrüßung durch den Kaiser zu Pferde. Der hohe Gast trug schwedische Generalsuniform. Beide Monarchen sprengten dann der Paradeaufstellung zu, wo König Oskar zunächst die Kaiserin begrüßte. Mit den Fanfaren der schwedischen Nationalhymne und einem dreimaligen „Hurrah!" der Ulanen wurden die Majestäten von den Truppen empfangen. Der Kaiser führte das 1. Garde - Ulanenregiment dem Könige vor. Hochinteressant war es, wie der Kaiser die Ulanen eskadronsweise über den großen Sandberg an der Kirschallee und über die dann folgenden Hindernisse führte. Schließlich ließ er das Regiment in Linie aufmarschieren und vollführte mit demselben eine Attacke in der Karriere, die brillant geritten wurde. Ein Parademarsch in Eskadronfront im Galopp machte den Beschluß, worauf das Regiment wieder zur Linie einschwenkte und auf das Signal „Achtung" dem Könige Oskar die Honneurs erwiesen wurden, wobei der Kaiser seinem Gast mit gesenktem Säbel salutierte. Um 10 Uhr war dieser erste Teil der Vorstellung zu Ende. Inzwischen wurden das 1. Garde-Regiment zu Fuß, das Garde-Jägerbataillon und die reitende Abteilung des 2. Garde- Feldartillerieregiments allarmiert, welche dann gemeinschaftlich mit den beiden lUanenregimentem im Gefecht exerzierten. Ein Parademarsch der gesamten Truppen bildete den Beschluß der Vorstellung. Nach dem Beschluß der Besichtigungen erfolgte sodann die Rückkehr nach Potsdam. Im Neuen Palais nahm der Kaiser den Vortrag des Abteilungschefs im Militärkabinet entgegen. Mittags fand bei den kaiserlichen Majestäten größere Tafel statt, an welcher der König von Schweden, der zum Besuch in Berlin eingetroffene Großherzog von Mecklenburg-Schwerin nebst Gemahlin und der Herzog und die Herzogin Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin teilnahmen. Nachmittags wurde ein Ausflug unternommen. Am Abend fand bei den kaiserlichen Majestäten in der Jaspis-Gallerie des Neuen Palais zu Ehren des Königs von Schweden eine größere entlang, nach Sir Peters Haus gingen. Es war kalt, naß, unfreundlich und dunkel; aber ich war glücklich — über alle Maßen glücklich. Ab und zu warf ick einen Blick zur Seite auf meinen Begleiter, dessen Gesicht wieder ernst und düster aussah und um dessen Lippen ein Zug des Schmerzes lag.
„Herr Olivier, haben Sie etwas von Ihrem Sohn gehört?"
„Nein."
„Nein?"
„Ich erwarte nichts von ihm zu hören; denn wir sind gänzlich geschieden."
„O, das ist schrecklich!
Er antwortete nicht und wir sprachen nicht weiter, bis er mir vor meiner Hausthür „Gute Nacht!" sagte Als ich hineinging, dachte ich, ob er mir wohl je wieder so Äug' in Auge gegenüber ein würde. — —
Als Tage vergingen und zu Wochen wurden, und die Wochen zu einem Monat und ich noch immer denselben rührenden Ausdruck auf dem Ge- sichte meiner Schwester sah, füllte sich mein Herz mit trüben Ahnungen. Eines Morgens kam die überraschende Nachricht, daß Sir Peter nach Amerika gegangen fei
„Nach Amerika!" rief ich aus und sah Harry Arkwright an, welcher, einen offenen Brief in der Hand haltend, uns die Nachricht mitgeteilt hatte.
„Ja, nach Amerika, um nach einer Eisenbahn zu sehen, um die es schlecht zu stehen scheint, da hre Obligationen nichts einbringen," sagte Harry, den Brief zusammenfaltend.
„Wann kehrt er zurück?"
»Er weiß es nicht. Mittlerweile sollen wir ileiben, wo wir sind."