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°"cr wenig- sieuerransS der §§ 7 und 20 des Gesetzes vom Aufmerksamkeit. Als die Fahnen und Standarten

^cr *-«*"»" §trrn D0lll * Mai 1851/25. Mai 1873 (Ktietz-Sammi. von!sich näherten, trat dieKönigin mit ihrer Mutter der Sorckenbe« mederhott m den R-tchot-, gewählt^ 1873 S. 213) tritt der Skeuertarif im § 17 de, Kaiserin Md den anderen suchtiche» Damen auf brn

Balkon des Schlosses hinaus, vor welchem der Kaiser die Feldzeichen mit den begleitenden Truppen des 2. Garderegimentes und des Gardekürassierregimentes vorbeiführte. Nach der Tafel erfolgte die Rückkehr nach Potsdam, wo am Abend großer Zapfenstreich von alten Musikkapellen des Gardekorps abgehalten wurde. Heute Mittwoch ist Parade in Potsdam und Paradetafel.

Ariedrichsrnhe, 31. Mai. Die Hochzeit des Grafen Herbert Bismarck findet am 21. Juni in Wien im Palais des Grafen Palffy, des Onkels der Braut, statt. Fürst Bismarck nimmt an der Feier teil.

Kalle a. d. S., 31. Mai. Bei Gelegenheit einer Audienz des Bürgermeisters unserer Stadt bei dem Minister, um ein Privilegium zur Aufnahme einer städtischen Anleihe von 7 Millionen Mark zu beschleunigen, bemerkte der Minister, daß die Ge­nehmigung erst nach einer genauesten Prüfung der Dringlichkeit der Verwendungsart der Anleihe erfolgen könne. Jni allgemeinen bemerkte der Minister, daß die Städte sich überhanpt größerer Zurückhaltung in der Kontrahierung von Anleihen befleißigen müssen. Nur bei Bestehen der Dringlichkeitsprobe werde die Genehmigung der Aufnahme neuer Anleihen zu er­warten sein. Die Anleihe der Stadt Halle ist zur Ausführung des Baues eines Schlachthofes, Bau des Ratskellers, eines Feuerwehrdepots, eines großen Restaurants auf der städtischen Preißnitzinsel, zu Kanalbauten rc. bestimmt.

Dresden, 31. Mai. Ein Parteitag der sächsischen Konservativen soll am 13. Juni in Dresden abge­halten werden, auf welchem sich der Anschluß an die Bestrebungen des Antisemitismus vollziehen soll. Der Reichstagsabgeordnete Frhr. v. Friesen, der bereits nach dieser Richtung hin vorgearbeitet, hat den Bericht über die Durchsicht des konservativen Programms, besonders in bezug auf die soziale Frage und dieJudenfrage" übernommen.

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Hessen-Nassau.

Warburg, 1. Juni. Um die beim Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs fortlaufend eingehenden Anfragen bezüglich Wohnungen rc. erschöpfend be­antworten zu können, ist eine Zusammenstellung der vakanten besseren Wohnungen notwendig, und wird es im Interesse der Hausbesitzer liegen, ungesäumt die zu vermietenden Wohnungen unter möglichst ge­nauer Angabe der Anzahl der Zimmer, des Preises und der etwaigen besonderen Annehmlichkeiten bei schlossen, Sie beim Wort zu halten, Sie mögen jetzt wollen oder nicht."

Er drehte sich um und betrachtete mich lächelnd von oben bis unten. Der Pädagoge war abgelegt; es war ja Festtag. Ich ärgerte mich beinahe, als ich merkte, daß das Gefühl über mich kam, als ob auch für mich Festtag wäre.

Wir gingen zusammen aus. Ein rauher, kalter Wind wehte durch die nicht mehr so belebten Straßen. Als wir an der Tonhalle vorbei waren, begegnete uns Olivier ganz allein. Er sah uns an, nahm aber keine Notiz von uns, obgleich Forli den gut zog. Sein Blick hatte etwas starres und sein Reiches Gesicht hatte einen abgespannten Ausdruck. Das gab mir einen Stich ins Herz Mein Gemüts­zustand von heute Morgen war verschwunden und ich hatte mich wiedergefunden, aber nicht glücklich.

Ich folgte Forli die Treppe hinauf zur Gemälde- Ausstellung Die Räume waren leer, denn am Weihnachtsnachmittag hatte jeder etwas anderes zu thun, oder zog es vor, im Kreise der Familie am warmen Ofen zu fitzen.

Forli zeigte mir ein Gemälde, von dem, wie er sagte, alle Welt spräche. Es stellte in sehr zwang­loser Manier das Innere eines Künstlern; Eers dar.

Warum?" fragte ich, als ich e« betrachtet hatte und nichts besonders reizendes daran finden konnte.

Zeichnung und Gruppierung sind wundervoll, wie Sie sehen müssen. Es zeigt von einer groß­artigen Beherrschung der Kunst. Ich finde es aus­gezeichnet."

Aber der Gegenstand?" fragte ich.

Der Gegenstand?" wiederholte er nach einer i SaufeEs ist ein Stück Künstlerleben.

Dal ist Künstlerleben?" fragte ich, die Achseln zuckend.Er gefällt mir durchaus nicht; es ge-

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MpMdlich durch die ostentative Fernhaltung des gehörigen Fannlienglieder nur nach Maßgabe des Publikums in die Stadt. Im Lustgarten erwies der ! ck r n b eT hfn'ihrt « \ 18 4 Einkommensteuergesetzes zuzurechnen. Monarch der kleinen Königin Wilhelmine von Holland,

Forckenbeck berührt. Dieses Verhalten mußte 2. An die Stelle des im 8 3 Absatz 9 d-s welcke nn hft SRataSp

6 ft Töttk. Innd mir kaum selbst gestand. Jetzt war ich dafür!habe ich an die Zeit gedacht, wo sie und ich noch Roman von F Fothergill. Igestrast. Lu Hause waren."

Autorisierte deutsche Uebertragung. So verging der Morgen, ohne daß mein um- »Das ist sicher thöricht. Das

(Fortsetzung verboten.) I wölktes Gemüt sich erhellte. I die Vergangenheit macht uns elend.

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«arme, Inbrunst und Demut geliebt und jetzt L "eie Thränen, Fräulein May! Was bedeutet I P ,, ° ' tl

Wen eine Pause diese schöne Täuschung zu unterJba.s v 3$ blickte auf; Forli stand in der Thür I . .... t

brechen und ich betrachtete die Dinge mit falten Ieinem Bouquet von Weihnachtsrosen und Farrn-1 ®IC würfen hier nicht sitzen und die

Augen. War war er schließlich? Ein Mensch, ber|^ättern in ber Hand, mich freundlich anblickend. I . n Werten zu sich sprechen lassen. Wollen Sie seiner Lage zufrieden zu sein schien soviel|Das macht das Weihnachtsfest," sagte ich. |mtt k

scheu konnte, nicht einmal ein besonders guter!Sind Sie ganz allein?" | , wiederholte ich, unwillkürlich zu-

«der edler Mensch.

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»nd wandte es dazu an, sein Brot zu verdienen.Ich auch." der Außenwelt abgeschlossen. Aber er hatte ferne

Er hatte eine hübsche Figur, ein schönes Gesicht,!Sie auch? Sie haben doch so viele ftreunbe." Iei9enec>^rt _. , .. .

W gewinnendes Lächeln, viel Geistesgegenwart unb j . So" . uerbinos wenn ich bie Freunde narb! <$va rx ausgehen Die beiden einsamstmLeute

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k»an behandelt zu w-rd-n. Ihn verlangte niat markt kam, dachte ich an Sft - natürlich.^ «y VorL?L»'L ÄÄÄÄS vach mrr, noch danach, etwas von mir zu wissen;| mir ein, daß Sie vielleicht niemand hätten h ° 7 ^

SanS7r f° flW [°S' alS sein Krnd Jhnen fröhliche Weihnachten und frohes Neujahr U fete'fi?aXÄ fie^ an,^? - Nnn, - er wat schon reich. wünschte, wie Ihnen von rechtswegen gebührt, unb £ X i J

er war mit seinem Leben zufrieden; er litt N? bin ich denn gekommen. Ich habe das Vergnügen, nicht thoncht. Schnell, ehe es zu

«'M, wie ich gelitten hatte. Wenn ihm jemandIIhnen beides zu wünschen und diese Blumen w L <_ .

^bessere Stelle als fehle jetzige anbieten sollte, überreichen, die allerdings keine Maiblümchen sind. L. Acka^ Me TrZi few l*ä-ääLä e aw: LZ UL.

mt . b -IS6rj!l5*1 ich, .«Sxt >ch -'rmI,Iig«ZgrfMbto m Räletaf

wew u* ^eS ?üch "cht aussprach s b:n unglücklich wegen meiner Schwester; und dann I zur Begleitung aufgefordert. Ich bin äer fest ent-

Deutscbes Reick l^en- Neubesetzung des Postens des I Einkommensteuergesetzes. Bei einem abgabepflichtigen

w , J . _ .*.. . . Oberbürgermeisters von Berlin wird wohl Einkommen bis einschließlich 660 Mk. beträgt die

, ^r Besuch der K o n i g l n schwerlich vor dem Herbst entschieden werden. Es Abgabe 2,40 Mk., bei einem solchen von mehr als

-e 7^1,77 e ""b ihrer Tochter! ist also unnötig, sich über diese Angelegenheit vor 1660 bis einschließlich 900 Mk. beträgt sie 4 Mark Xi» Wilhelmine, welche am Montag der Hand irgendwie zu echauffieren. Alle Personen- 3. Die Feststellung des der Abgabe unterliegenden ffhr». t8£ >i,nn,9rrtr0£n bort mit i)en nennungen fmb nur Mutmaßungen. - Bei der Einkommensbetrages und die Ermittelung der Steuer­hohen Ehren die den erlauchten Gasten zukommen,lBorsen - En quöre-Kom Mission laufen infolge! stufe (§ 4 des Gesetzes vom 29. Juni 1886) et- ttnprnngen morten find, am deutschen Kaiserhofe der imReichsanzeiger" veröffentlichten Bemerkung, folgen durch den Vorsitzenden der Einkommensteuer- wlrd bis zum Donnerstag dauern. Der Empsang wonach Zuschriften von im Börsenverkehr geschädigten Veranlagungskommission.

«nd die Begrüßung waren überaus herzlich. Die Personen entgegengenommen werden, dergleichen 4. Die Ermäßigung der veranlagten Abgaben in tkrdr 57..,4.1... j. . 1 Der preußische |§ 8 a. a. O.) erfolgt unter Anwendung der Vor-

Fotam de?scklick^, ias^N" ^tenln-ernchtsrnmiter hat an geordnet, die Kirchenvot- schtifteu im §58 des Einkommensteuergesetzes.

Ä /urger ichen Erziehung, I pande daraus hinzuweisen, daß die Offenlegung der lieber den Antrag auf Ermäßigung entscheidet

A He .bfr klemen Masestat zuteil geworden ist.IKircheufteuer-H eberollen den Steuerpflichtigen!der Vorsitzende der Einkommensteuet-Veraulagunas- ® e, ^f belmine ist ein zierlich gebautes! nur die Befugnis giebt, von der eigenen Veran-1 kommissson vorbehaltlich der Beschwerde an d gtnb " ersreulicher Naturlichkett und Bescheidenheit.! lagung Kenntnis zu nehmen, und die Kirchenvot-! Bezirksreqietung (§ 5 Absatz 2 des Gesetzes vom

Da war keine Spur von der Selbstüberhebung zu stände mit Rücksicht auf die den Bestimmungen des 29? Juni 1886). ?

erblicken, welche sonst schon zehnjahnge Dämchen zu I neuen Einkommenfteriergesetzes zugrunde liegenden (Frühjahr spatade.) Die Frühjahrs- u fand die Absichten dafür Sorge zii tragen haben, daß Per- Parade über die Berliner Garnison hat am Dienstag

der Berliner Garnison aus dem I sonen, welche die Heberollen einsehen wollen, zunächst Vormittag bei sehr heißem Wetter aus dem Tempel- Tempelhoser Felde statt, zu der, wie stets zahllose! sich nötigenfalls über ihre Identität ausweisen und! Hofer Felde ftattgefunben. Alle Hitze hatte die Schau- Schaulustige herbeigestromt waren. Abends war m! demnächst nur von dem ihre eigene Veranlagung! lustigen nicht zurückhalteu können, und Tausende Elat in' Votsdam ÄÄ"?' s 7"'^ Mittwoch betreffenden Inhalt der Heberolle Kenntnis erhalten, waren nach dem Patadeselde hinansgeeilt oder hielten lÄann ^r bortigen Garnison Masor von Wlßmann, der demnächst seine den wohl dreiviertel Meilen langen Sttaßenzug am

Famillentasel in Schlag Glienecke und! neue grosze innerafrikanische Expedition beginnt, ist Kreuzberg bis zum Schlosse besetzt Der Kaiser trug

17 3anäbar angekommen. Der Marsch dürste große Generalsuniform, die Kaiserin ein kostbares ÄckcllKw^en längstens m Mer Wochen angetreten werden. Die Fahrt lila und weiß gestreiftes Kleid mit dem Orangeband

ri£.n?f? 'elbstverstandlich geht bekamitlich zum Nyassa- und Tanganyika-See. des Schwarzen Adletordens, die Königin Emma von Ä U Erwiderung des - (Militärisches.) DerReichsanzeiger" Holland erschien in Schwarz. Weiter waren zugegen t s ?at!cr\in Amstetdam. - veröffentlicht das preußische Gesetz wegen Abänderung die Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen und ^Met Kaiser hat die Koulgln-Regentiil Emnia!des Gesetzes vorn 29. Juni 1886 betr. die Heran-!die Herzogin von Edinburg. Nach einer Votbeifabrt ^det Niederlande n ^ sute be8 4. Garde-Regimentes, ziehung von Militärpersonen zu Abgaben für Ge- an der Front fand ein zweimaliglr Vorbeimarsch der ^rzogin von Edinburg eine «chwester memdezwecke. Dasselbe hat folgenden Wortlaut: Truppen vor den fürstlichen Herrschaften statt. Das des Kaisers Alexander, a la suite des Garde-! Soweit in dem Gesetze, betr. die Heranziehung! 4. Garde - Regiment z. F. führte der Kaiser selbst Alexander-Regimentes gestellt. Der Kronprinz!von Milstärpersonen zu Abgaben fürGemeindezwE!vorüber. Neu war bei dem Vorbeimarsch des

^t7>L7anb-D°4 Rumänien ist am Dienstag vom 29. Juni 1886 (Gesetz-Samml. S. 181) auf 1. Bataillons des Garde-Fußartillerie-Regstnents das wrroeikn1 °'De?°ton7rvati7^A?°" einige Tage die Klassen- und klassifizierte Einkommensteuer Bezug Tragen des Karabiners M. 88 am Riemen über der .Ue" ~ D/r kons rvative Abg. von Hell- genommen wird, finden vom 1. April 1892 ab die rechten Schulter. Die neue Tragweise bewährte sich

5 b r 7t>Cl 1 m IZluem Blatte die bekannte entsprecheiiden Vorschriften des Einkommensteuergesetzes! recht, die Truppe kam recht gut und geschlossen vorbei. |Tr^r7 7rd) b <l konservative vom 24. Juni 1891 (Gesetz-Samml. S. 175) nach Dem Parademarsch folgte bie Kritik, während deren

W Parteileitung mit, fugt aber hinzu, da« er seine! Massgabe folgender Bestimmungen Anwendung: die Kaiserin und die Königin Emma von Holland

M bisherigen Grundsätze auch in Zukunft unverändert! 1. Dem außerdienstlichen selbständigen Einkommen in das Schloß zurückfuhrcn. Der Kaiser selbst setzte .., ^011 ! der Abgabepflichtigen (§2 des Gesetzes vom 29. Juni! sich an die Spitze der Fahnenkompagnie und führte

^OuattaEAbonEents7Pre"s^e7der"EN)e- e'11 eMegen die Erpedition dieses Blattes,

bition 2 Mk., bei allen Postämlern 2 Mk. 25 Psg. i^kl. ^lUlVUl.Q^ W "°nHaastnstein u.Vogler in YYVII

Donnerstag, 2. Juni 1892. &ÄwÄÄ'SS&fM Jahrgang.

£ Daube u. Co. in Frankmrt a. M Berlin, Hannover, Paris.

, ,, . i ------ o-o lMonarch der kleinen Königin Wilhelmine von Holland,

allerdings im in s,-k ' .^erhalten mußte | An die Stelle des im § 3 Absatz 2 des! welche an der Parade selbst nicht teilgenommen hatte, £ hL hentr.imsniäbt7^-«nn7!^nLÜI S"! ^6 in Bezug genommenen sondern ^direkt ins Schloß gefahren war, noch eine

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Wöchmüiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Ile, Redaktion ^und ^pedition^ Markt 21.271 Illustriertes Sonntagsblatt.ta'