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Frau Schmidt und die Kinder standen an der an­deren Seite.

Das Mädchen, welches um einen Kopf größer war als Siegmund, hatte eine Fülle flachsblonden Haares, das geflochten und mit einem neuen hell- blauen Bande zusammengebunden war; ihr niedliches Gesichtchen ähnelte dem ihres Bruders, nur daß es mädchenhaft sanfter war. Die Kleine hüpfte vor Freude und besah den Baum, die Näschereien und alles andere mit unbeschreiblichem Entzücken. Sieg­mund äußerte seine Bewegung nicht in so über­schwenglicher Weise, sondern richtete, nachdem er alles lange und feierlich angeschaut hatte, die Augen aus feinen Vater und beide lächelten darauf in ihrer eigentümlichen Weise, als ob sie etwas beson­deres hätten.

Friedhelm Helfen verteilte die Geschenke und that genau so, als ob sie auf dem Baum gewachsen wären und er nicht im geringsten eine Ahnung da­von hätte, was sie vorstellten und woher sie kämen. Eine Puppe, die auf Gretchens Anteil kam, galt als Geschenk Siegmund's, wie ich daraus schloß, daß Gretchen ihn nach Empfang derselben unter dem Lachen der übrigen küßte, ihn dir Puppe und diese ihn küssen ließ, was Siegmund nicht besonders zu begeistern schien.

Die übrigen Gegenstände konnte ich nicht tr­ennen. Frau Schmidt's Gesicht verzog sich wieder- holt zu einem würdevollen Lächeln, als die jungen Leute, einer nach dem Anderen, ihr ein Geschenk überreichten, eine Zeremonie, die nicht ohne eine leine Ansprache und verschiedene Verbeugungen vor ich ging. Das Gesicht gegen das Fenster gedrückt, beobachtete ich alles, was drüben vorging; es war wirklich zu interessant. Aber meiner Beobachtung wurde ein Ziel gesetzt. Es schien, als ob eine An-

Straßenlaterne einen jungen Mann mit einem kleinen Mädchen an der Hand in das Haus gehen Der junge Mann war der Violoncellist Karl Linders, das kleine Mädchen vermutlich seine Schwester. Ersterer ging nach oben, während das Kind unten blieb

Mit Händedrücken und Lachen wurde Linders empfangen, als er in das Zimmer trat. Er zog mehrere Packele hervor und öffnete sie; ihr Inhalt wurde kritisiert und dann an den Baum gehängt Darauf betrachteten alle Drei mit Befriedigung ihr Werk Ich vermochte die ganze Szene zu Über­sehen, wogegen sie mich nicht bemerken konnten, da sie im Hellen waren und ich im Dunkeln

Friedhelm ging aus der Stube und rief wahr­scheinlich oben von der Treppe hinunter nach den Kindern. Dann kam er lachend zurück. Gleich darauf öffnete sich die Thür wieder und Frau Schmidt trat ein, an jeder Hand ein Kind haltend. Sie bewegte keine Muskel und blickte abwechselnd von Einem aus das Andere. Atemlos beobachtete ich

Einige Zeit herrschte ein ehrfurchtsvolles Schweigen. Es war ein gar interessanter Anblick. Zn der Mitte des Zimmers stand auf einem Tisch ein mit blin­kenden Wachskerzen, vergold m Nüssen, Aepfeln und Konfekt geschmückter uno behangener Weihnachts­baum, auf dessen Spitze das Christkindchen thronte. An der einen Seite standen im Halbkreise drei Männer, so daß ich sie deutlich sehen konnte. Auf Olivier's Gesicht lagerte jenes verhaltene Lächeln, welches er immer zeigte, wenn er anderen Leuten gefällig war. Helsen's Augen strahlten vor Be- friebigung, obwohl er seinem freudigen Gesicht einen ernsten Anstrich zu geben suchte. Linders stand », die Hände in den Taschen und seine Hal­tung sprach aus: .Nun, was sagt Ihr dazu?"

fundcn. Der Traucrfeier wohnten der Reichskanzler Graf Caprivi, der Ministerpräsident Graf Eulenburg, die Minister v. Bötticher, Bosse, v. Berlepsch, Thielen, Miquel und die Staatssekretäre v. Stephan und von Maltzahn bei. Der Kaiser hatte den Hinterbliebenen ein Telegramm gesandt, die Kaiserin sandte den Frci- hcrrn v. Mirbach, die Kaiserin Friedrich den Genera Nischke. Alle Parlamente in Berlin, sowie d Provinzial- und Lokalbehörden waren vertreten. D Gedächtnisrede hielt Bürgermeister Zelle, als Geis licher fungierte Dr. Hoßbach Im langen Zuge be­wegte sich der Leichenkondukt znm Nikolaikirchhof, wo der Sarg in das Grab gesenkt wurde. Dr. Hoßbach segnete dasselbe ein. lieber die Nichtteilnahme der katholischen Geistlichkeit an dem Begräbnis des Ober­bürgermeisters v. Forckenbeck äußern sich die Berliner Zeitungen in sehr scharfen Worten. So bemerkt die »Boss. Ztg.", daß dieser Vorgang am besten die Un­duldsamkeit der Kirche beweise, welcher man kürzlich erst die Volksschule habe ausliefern wollen. Von katholischer Seite wird dem entgcgengchalten, man habe angesichts des kirchlichen Standpunktes Forckcn- becks nicht anders handeln können. Die ZentrumS- sraktion des Reichstages hat aus Anlaß des Hin­scheidens des Abg. Kleist - Retzow der konservativen Reichstagsfraktion ihr Beileid aussprcchen lassen. Auf das von der Magdeburger Katholikenversamm­lung an den Kaiser gerichtete Huldigungs- t e I e g r a m in ist folgende telegraphische Antwort dem Vorsitzenden der Versammlung, Freiherrn von Schorlcmer-Alst, nachträglich zugegangen:Poisdam, 28. Mai. Seine Majestät der Kaiser haben den telegraphischen Hnldigungsgruß der dort versammelten Katholiken mit Befriedigung entgcgcnommcn und lassen für diesen Ausdruck treuer Anhänglichkeit freundlich danken. Auf Allerhöchsten Befehl v. Lucanus." Tie neuesten Vorgänge innerhalb der konser­vativen Partei beweisen, daß die Richtung der Krzztg." doch nicht so sehr die herrschende ist, wie man nach dem Falle v. Helldorff annehmen mußte. In _ der letzten Sitzung des Elser-Ausschusses der konservativen Partei, zu der alle Mitglieder erschienen, waren, hat, wie derKölnischen Zeitung" gemeldet wird,der Kreuzzeitungsfiügel in der Personenfrage gesiegt, während er in der sachlichen Frage unterlegen ist. Den Vorsitz führte Herr v. Helldorff-Bedra. Er widmete seinem sachlichen Gegner, Herrn von Kleist- Retzow, einen warmen Nachruf. Dann beantragte Herr v. Rauchhaupt Neuwahl des geschäftsführenden Ausschusses, indem er für sich und Herrn v. Levetzow die Mitgliedschaft in demselben niederlegte. Gleich-

Marburg,

Mittwoch, 1. Juni 1892.

Zeitig beantragte er den Ausschluß jeder Diskussion über diese Neuwahl, und als dieser Antrag von der Mehrheit des Ausschusses angenommen worden war, legte auch Herr v. Helldorff seine Stellung als Vor­sitzender und Mitglied des geschäslsführenden Aus­schusses nieder. In der Neuwahl wurde nunmehr Frhr. v. Manteuffel-Crossen zum Vorsitzenden, Herr von Rauchhaupt und Gras Mirbach zu Mitgliedern dieses Ausschusses erwählt. Dann wurde über die Frage beraten, ob ein neues Programm ausgestellt und wie darin zur Judenfrage Stellung genommen werden solle. Die Mehrheit des Elfer-Ausschusses beschloß indcß, zur Zeit eine Programmänderung ab­zulehnen und die endgiltige Entscheidung bis zum Wiederzusammentritt des Reichstages zu vertagen. Herr von Hclldorff bleibt Mitglied des Elfer-Aus­schusses. Nachrichten aus Kapstadt melden, daß der kaiserliche Kommissar Dr. Karl Peters seine Reise von Natal zimächst weiter nach Kapstadt fort­setzte, wo er Anfangs Mai eintraf. Hier nahm Dr. Peters Gelegenheit, in freundschaftlichsten Ver­kehr mit den obersten englischen Behörden zu treten. Der durch seine liebenswürdige Gastfreundschaft be­kannte englische Gouverneur Sir Henry Loch gab Dr. Peters zu Ehren eine Abendgesellschaft, an welcher auch der deutsche Oberst Schermbrucker teil­nahm. Am 10. Mai reifte Dr. Peters von Kapstadt über Port Elisabeth nach Zanzibar zurück, wo er im Juni einzutrcffen gedenkt.

(Militarismus.)Mit ihren Klagen über die pekuniären Lasten desMilitarismus" ver­mischt dieFranks. Ztg." allerlei Schaudergeschichten über den Hochmut der Angehörigen des Heeres und über das angeblich schlechte Verhältnis, das zwischen Armee und Volk bestehen soll. Es wird, so schreibt diePost", gewiß Niemand den Wert eines auf gegenseitiger Achtung beruhenden Verhältnisses zwischen Zivil und Militär höher schätzen als wir. Die Franks. Ztg." giebt sich zwar den Anschein, dies auch zu thuu, wir können aber nicht ganz an ihre Ausrichligkeit glauben, wenn sie mit Geflisseutlichkeit fortwährend sogenannte Säbel-Affairen ihrxn Lesern auftischt. Es mag ja vorkommen, daß einmal ein Jünger des Mars sich einem Bürgersmann gegen­über etwas zu Schulden kommen läßt. Wir können es aber nur bedauern, wenn wegen einzelner über­mütiger Streiche sofort Haß gegen einen ganzen Stand oder eine Jnstirntion geschürt wird, dem unser Vaterland doch wesentlich seine Macht und Große mitverdankt." Sodann spricht diePost" den Wunsch aus, daß in militärischen Fragen sich

sehen und zum Heiligen Abend mehrere Kinder ein= geladen, um ihnen eine Freude zu bereiten.

Jeder hatte ein Geschenk bekommen, nur ich nicht Jeder hatte jemand, mit dem er Weihnachten feierte nur ich nicht Auch in die Zimmer, deren Fenster den meinigen gegenüber waren, war ein Christbaum gekommen. Er war am vorigen Morgen gebracht worden und ich hatte einmal gegen meine^ Regel meine Nachbarn drüben beobachtet Vor Sieginund, der ganz gegen seinen Willen unten in Frau Sckmidt's Zimmer verbannt war, wo diese ein wachsames Auge auf ihn hatte und ihn unter keinen Umständen nach oben liefe, wurde das größte Geheimnis bewahrt.

Als es endlich dunkel wurde, lud meine Wirtin mich ein, ihr unten Gesellschaft zu leisten, was ich aber ablehnte, da die ungezügelte Freude von einem halben Dutzend Kinder keine Anziehungskraft für mich hatte, wohl aber die Szenen drüben über der Straße Ich zündete die Lampe nicht an und war sicher, nicht gestört zu werden, denn Frau Hell hatte mir mein Abendessen herausgefchickt und sagen lassen, es würde ihr nicht möglich sein, an diesem Abend noch einmal zu mir zu kommenDesto besser!" sagte ich zu mir und setzte mich in eine Ecke am Fenster, um die Vorgänge bei meinen Nachbarn zu beobachten

Die Lichter wurden drüben angesteckt und ich Ürchtete einen Augenblick, daß die Rouleaux her­unter gelassen würden und mir dadurch die Aussicht genommen werden möchte. Aber nein: meine Nach­barn waren harmlose Menschen, die selbst ihr Gegen­über nicht beobachteten und dies auch anderen nicht i utrauten. Die Rouleaux blieben ausgezogen und ich konnte alle», was vorging, sehen

Gegen halb sechs Uhr sah ich im Licht der

Deutsches Reich.

W. Merlin, 31. Mai. Unser Kaiser ist am Sonntag Abend von seinen Jagden im Osten wieder im Neuen Palais in Potsdam eingetroffen. Am Montag hörte der Monarch Vorträge, mittags war Tafel zu Ehren der zum Besuch eingetroffenen Herzogin von Edinbnrg. Nachmittags fand eine Generalprobe zu dem großen Zapfenstreich statt, welcher Dienstag abend zu Ehren der Königinnen der Niederlande abgehalten werden soll. Am Montag Abend erfolgte die Ankunft der Königin - Regentin Emma der Niederlande und ihrer Tochrer, der kleinen Königin Wilhelmine. Der Kaiser empfing die hohen Gäste mit den Prinzen seines Hauses auf der festlich geschmückten Station Wildpark, wo eine Kompagnie der Garde - Jäger als Ehrenwache ausgestellt war. Nach sehr herzlicher Begrüßung erfolgte unter Kavallerie-Eskorte die Fahrt zum Neuen Palais, wo eine zweite Ehrenwache ausgestellt war. Auch zwischen der Kaiserin und den holländischen Güsten war die Begrüßung eine sehr herzliche. Heute Dienstag findet auf dem Tempelhoser Felde bei Berlin die große Frühjahrsparade der dortigen Garnison statt. Die Zusammenkunft zwischen dem Zaren und unserem Kaiser steht nunmehr unmittelbar bevor, aber über den Ort der Begegnung ist noch nichts Be­stimmtes bekannt. Die Angaben schwanken zwischen Kiel und Potsdam, doch wird es wohl bei dem ruhigen Potsdam verbleiben, weil dort die für den Zaren unvermeidlichen Absperrungsmaßregeln im größtmöglichsten Umfange vorgenommen werden können. Das preußische Abgeordnetenhaus wird heute Dienstag in die Pfingstferien gehen. Am 9. Juli soll dann die Wiederaufnahme der Arbeiten erfolgen. In parlamentarischen Kreisen wird gc- ürchret, daß diese Session sich noch weit länger in den Sommer hineinziehen wird, als man bisher am zunehmen geneigt war. Die Beisetzung der Leiche des Oberbürgermeisters v. Forckenbeck in Berlin hat Montag Vormittag unter großen Ehren stattge-

sich als nicht erweislich wahre Thatsacheu darstellen. Ferner, daß die Angeschuldigteneinen nicht un­wesentlichen Teil dieser Behauptungen als richtig wenn auch im beschränkten Umfang zugeben", dagegen aber findet der Beschluß die Behauptung Ahlwardts, daß die Beteiligten in landesverräterischer Absicht und aus Gewinnsucht gehandelt Hadenvöllig beweislos" und verfügt die Beschlagnahme der Schrift wegen eben dieses Teiles.

Im San« der Töne.

Roman von F Fothergill.

Autorisierte deutsche Uebertragung.

sRachdruck verboten.!

(Fortsetzung.)

So!" sagte Eugen dann, meinen einen Arm durch den Aermel steckend.Nun," fügte er hinzu, den Mantel noch zusammenhaltend und mich anblickend, wollen Sie ihn anbehalten ober nicht?"

Ich muß wohl"

Das nenne ich Dankbarkeit. Nehmen Sie meinen Arm fol Sie sind noch schwach."

Wir verfolgten eine zeitlang schweigend unseren _3um erftenmale fühlte ich mich glücklich und ruhig seit dem Abend, wo ichLohengrin" gehört hatte. Ich hatte allerdings nicht um Verzeihung gebeten, noch hatte er sie gewährt; aber er behan- Wte mich doch nicht mehr, als ob er mir nicht vergeben hätte.

Gehe ich nicht zu schnell?" fragte er.

Nein."

Doch wir wollen unsere Schritte etwas mäßigen."

Wir gingen langsamer. Ich war wirklich unbe- Wreiblich müde und fühlte in allen Gliedern eine «inat;e schmerzhafte Mattigkeit. Ich versuchte den Unfall zu bedauern, konnte cS aber nicht und anstatt zu wünschen, dafe der Weg nach der Stadt kürzer sein Zöchte, bedauerte ich, daß er nicht länger war.

II.

.Der Weihnachtsmorgen war gekommen und wie verbrachte ich chn!

In jedes Haus in der Nachbarschaft war am vorher ein Weihnachtsbaum gebracht worden, Asir Haus, nicht, ausgenommen. Meine Hausfrau ihren Baum mit Lichtern und Schmuck ver-

Die Löwe'schen Gewehre.

Ter DeutscheReichsanzeiger" veröffentlicht nach­stehende Erklärungen:

K r i e g s - M i n i st e r i u ni.

Zur BroschüreNeue Enthüllungen, Juden­flinten I. und II. Teil" wird hierdurch aufgrund der inzwischen angestellten Ermittelungen Nachstehendes veröffentlicht:

1) Die von der Konmianditgesellschast auf Aktien Ludwig Löwe & Co. hier für die Militärverwaltung gelieferten 425000 Gewehre 88 entsprechen allen Anforderungen, die an die Kriegsbrauchbarkeit der­selben zu stellen sind.

2) Die sämtlichen in der Broschüre angeführten, bei Truppen vorgekommenen Sprengungen von Ge­wehren 88 betreffen nicht Löwe'sche Gewehre.

Berlin, den 29. Mai 1892.

Der Kriegs-Minister: von Kaltenborn.

DieNordd. Allg. Ztg." kann hieran die Be­merkung knüpfen, daß nach ihren Informationen die bei den Militär- und Zivilgerichten schwebenden Unter­suchungen mit thunlichster Beschleunigung betrieben werden; bis zum Abschluß derselben dürfte aber bei der großen Zahl der zu vernehmendeu Zeugen und Sachverständigen immerhin noch einige Zeit ver­streichen. Es darf schon jetzt als feststehend bezeichnet werden, daß ein Teil der thatsüchlichen Behauptungen der Ahlwardtschen Broschüre völlig unrichtig ist. Zu einem andern Teil mögen die Ahlwardtschen Angaben an sich vielleicht zutreffen, sie sind aber keineswegs geeignet, eine richtige Vorstellung von den Verhält­nissen bei der Prüfung und Abnahme der Gewehre zu geben, so daß alle aus ihnen gezogenen Schlüsse hinsichtlich der Beschaffenheit der Loweschen Waffen­lieferung hinfällig erscheinen.

Außerdem liegt nunmehr auch der Wortlaut des landgerichtlichen Beschlusses vor, nach welchen! der I. Teil derJudenflinten" sieben Wochen nach Erscheinen! auf Antrag Löwes und Kühnes be­schlagnahmt wurde. Zunächst erhellt daraus, daß der Untersuchungsrichter die Beschlagnahme abgelehnt hatte, worauf dann die Staatsanwaltschaft Beschwerde erhob. In den Erwägungen des Landgerichtsbe- schlusses wird gesagt:daß die Behauptungen des Angeschuldigten in der inkriminierten Broschüre, welche sich auf die in der Löweschen Fabrik bei Anfertigung und der Ablieferung der für die Armee bestimmten Gewehre angeblich vorgekommenen Unregelmäßigkeiten und Pflichtwidrigkeiten beziehen, nicht ohne Weiteres

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

* " Illustriertes Sanntagsblaü.

Anzeigen nimmt entgegen die Crpedition dieses Blattes, mwie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Ä ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. StanrtmttQ Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. x) D

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover.'PariS.