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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Reaktion ^ind Expidition^ Markt 21. Illustriertes SonntagMatt. Redaktion und Expedition: Markt 21. ®
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. —- Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg, Sonntag, 22. Mai 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, wwie die Amwncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVII. Jahrgang.
KrKeU««gen auf die „Ober- tzefsische Zeit««-" für den Monat Juni werden von den Kaiserlichen Postan- stalten, den PosthülfSstellen, Briefträgern, Herrn B. Rindt in Kirchhain und unserer Expedition (Marburg, Markt 21, entgegen- genommen. Hiesige Besteller erhalten die Zeitung vom Tage der Bestellung an bis zum Schluffe des Monats gratis; auswärtige gegen Einsendung der Ab.-Quittung. Inserate finden weiteste Verbreitung durch die „Oberhessische Zeitung".
Wochenschau.
Fürst Bismarck war es, der in der letzten Woche wieder in hohem Maße im Mittelpunkt der Tages- erörterimg stand. An die Verlobung des Grafen Herbert Bismarck und an das Glückwunschtelegramm des Kaisers aus Anlaß dieses Familiencrcignisses war die Nachricht geknüpft worden, cs stehe zwischen dem Monarchen nnd dem ersten Kanzler des deutschen eine Aussöhnung bevor, die auch in einem Wiedereintritt des Grafen Herbert Bismarck in den Reichs- dicnst ihre Bekräftigung finden werde. Man setzte hinzu, daß einflußreiche Personen bemüht seien, diese Versöhnung zu fördern. Dieser Schlußsatz mußte von vornherein Bedenken erregen, denn weder der Kaiser noch Fürst Bismarck gestatten eine Einmischung dritter Personen in ihre persönlichen Verhältnisse, und es hat auch nicht lange gedauert, so hat der Altreichskanzler selbst in den „Hamb. Nachr." diese ganze Geschichte für von Anfang bis zu Ende erfunden erklären lassen. Fürst Bismarck hat sehr treffend bemerkt, daß von der Versöhnung eines Kaisers mit seinem ehemaligen Minister überhaupt keine Rede sein könne, und es ist auch kein Grund zu einer solchen im rein menschlichen Sinne vor- handcu. Der Rücktritt Fürst Bismarcks erfolgte aus politischen Gründen, und sicher wird weder der Kaiser noch der Kanzler vergessen haben, was einst war. Das gegenwärtige Fernbleiben der beiden Männer erklärt sich daraus ganz von selbst. Erfunden ist auch die Erzählung von einem angeblichen Wiedereintritt des Grafen Herbert Bismarck in den Rcichsdienst. Die Hochzeit des Grafen soll Ende Juni in Fiume am adriatischen Mcere stattfinden, und, wie es heißt, gedenkt Fürst Bismarck selbst
Im Kann -er Torte.
Roman von F. Fothergill.
Autorisierte deutsche Uebertragung.
sNachdruck t>erboten.] (Fortsetzung.)
„Ich bin erst jetzt zu diesem Entschlüsse gekommen. Ich hatte immer die Ueberzeugung," fuhr Eugen langsam fort. „Ich habe viel daran gedacht, um mich an den Gedanken zu gewöhnen. Wenn die Zeit da ist, Friedel, dann sehen Sie manchmal uach ihm, denn Sie scheinen ihn lieb zu haben — das heißt, wenn Sie sich so viel aus mir machen."
Ich schwieg einen Augenblick, dann sagte ich: „Sind Sie dessen ganz gewiß, daß eine Trennung erfolgen muß?"
Er nickte.
„Wenn es dann so weit ist, so geben Sie ihn wir — geben Sie ihn ganz in meine Pflege."
„Was meinen Sie?"
„Wenn er seinen Vater verlieren muß, so lassen Sie mich ihm denselben, so gut ich kann, ersetzen."
„Friedhelm ..."
„Unter keiner anderen Bedingung," sagte ich. »Ich will nicht nur gelegentlich nach ihm schen und ihn nicht allein unter fremde Leute gehen lassen: uh will ihn entweder vollständig bei mir haben vder gar nicht."
Eugen hatte, während ich sprach, die Hände vor's Gesicht gehalten. „Das ist unmöglich," sagte er, wn bleiches Gesicht aufrichtend und seine qual- krfüllten Augen ^verkündeten, was er nicht mit Sorten aussprach.
„Unmöglich! Sie sind kein Verwandter von uns: hat keinen Anspruch darauf und es ist nicht der wmdeste Grund zu solch' .*. ."
der Vermühlungsfcicr feines ältesten Sohnes anzuwohnen.
Unser Kaiser hat seinen Besuch der großen Ostseestädte Stettin und Danzig beendet. Die Aufnahme der Bevölkerung war die denkbar herzlichste, und aus dem Dank des Monarchen für diese Begrüßung geht hervor, wie wohl ihm dieser Empfang gethan hat. Die Trinksprüche, welche der Kaiser bei den ihm zu Ehren veranstalteten großen Prunktafeln auf die Provinzen Pommern und Westpreußcn ausbrachtc, hielten sich von einem speziellen Eingehen auf politische Verhältnisse fern. Aus Danzig ist der Kaiser über Dirschau und Marienburg, wo ein nichtoffizieller, aber um so freundlicher Willkomm erfolgte, nach Schlobittcn gereist, um dort einige Tage als Gast des Grafen Dohna dem Wcidwerk obzuliegen. Zu Ende des Monats soll die Heimreise nach Berlin erfolgen, wo dann der Besuch der beiden Königinnen der Niederlande und des Königs und der Königin von Italien erfolgen wird.
Die Zarenreise ist immer noch ein nicht völlig gelöstes Rätsel, das zum Glück aber Niemand weiter aufregt. Fest steht, daß Kaiser Alexander III. dem deutschen Kaiser einen offiziellen Besuch abstatten wird, eben nicht zur Herzensfreude der Franzosen, die deshalb auch die Meldung in Umlauf setzen, der russische Botschafter in Paris habe im Auftrage seines Herrn erklärt, die Berliner Reise bedeute keinerlei Aenderung der seit den Kronstädter Champagnertagcn eingeschlagenen russischen Politik. Wann aber der Zar in der Reichshauptstadt ankommen wird, ist bisher den Blicken verborgen. Die Abreise aus Petersburg nach Kopenhagen zur goldenen Hochzeit des dänischen Königspaares, welche alle die zahlreichen Familienangehörigen desselben vereinigen soll, wird schon Ende dieser Woche erfolgen. Möglich ist nun, daß die kurze Begegnung mit dem deutschen Kaiser vor der Ankunft in Kopenhagen stattfindet, möglich ist auch, daß sie erst auf der Rückreise erfolgt. Da die russische Polizei ja überall Dynamit und sonstiges unheimliches Zeug wittert, wird das Geheimnis wohl noch möglichst lange bewahrt bleiben. Die Meldungen über die Aussichten der neuen russischen Ernte lauten für recht viele Bezirke wiederum sehr wenig erfreulich. Im Hinblick auf die traurigen inneren Verhältnisse sollen in diesem Jahre auch die großen russischen Manöver ausfallen, wodurch anderthalb Millionen Rubel gespart werden. Eine Schwalbe macht freilich noch kein Sommer, und das Ausfallen eines russischen Jahresmanövers bedeutet noch lange keine Abrüstung.
„Doch, es ist ein Grund vorhanden, nämlich der, daß ich es nicht anders thue," sagte ich heftig.
„Es ist phantastisch und entspricht ganz Ihren sonderbaren Ideen," entgegnete er und zwang sich zu einem Lächeln, das mich mehr ergriff, als wemr er geseufzt hätte.
„Phantastisch! Glauben Sie, daß es mir Freude machen würde, ihn bei fremden Leuten zu sehen? Ich verstehe also nicht, was Sie mit phantastisch meinen."
Er holte tief Atem. „Sei es denn," sagte er endlich. „Und er braucht nichts von seinem Vater zu wissen. Ich werde ihn votr Zeit zu Zeit ohne sein Wissen sehen und mich überzeugen, daß er ein Mann wird wie Sie, Friedel. Es wäre Trennung wert, selbst wenn man nicht aus der Not eine Tugend zu machen brauchte; ja, es wäre sie reichlich wert"
„Ein Mann wie ich? — Nein, mein Lieber; ft soll hoffentlich etwas besseres werden als ich," entgegnete ich. „Aber wir haben ja noch Zeit genug, darüber zu sprechen."
„O, ja! In ein oder zwei Jahren," murmelte er fast unhörbar. „Das Schlimmste bei der Sache ist nur, daß in solchen Fällen die Jahre mit Gedankenschnelle dahinfliegen."
Ich konnte ihm darauf nichts erwidern und er ügte hinzu: „Ihre Hand darauf, Friedel."
Ich streckte ihm meine Hand entgegen. Wir jatten uns erhoben und sahen uns fest in die Augen.
„Ich wollte, ich wäre, was ich hätte fein können, um Ihnen dies zu vergelten," sagte er zögernd, in- >em er mir die Hand drückte und seine Linke einen Moment auf meine Schulter legte. Dann ging er, ohne weiter ein Wort zu sagen, in fein Zimmer und schloß die Thür hinter sich.
In der inneren deutschen Politik war es ziemlich still, besonders seitdem mit großer Bestimmtheit verlautete , die schon angekündigte und viel besprochene Militärvorlage für den Reichstag sei vor der Hand vertagt worden, da die Erörterungen über einzelne Gesichtspunkte weiterer Militärreformen zu weite Ausdehnung genommen hätten. Ein Widerspruch gegen diese Angaben ist bis zur Stunde nicht verlautbart. Im Ganzen ruhige Tage hatte auch das preußische Abgeordnetenhaus, welches sich wiederum eine kleine Ausruhepause gönnte, da es ja nun doch fest steht, daß an einen Abschluß der Session vor dem Pfingst- feste nicht zu denken ist. Erledigt sind in den letzten Verhandlungen definitiv die Gesetzentwürfe betr. die Abänderung des Berggesetzes, betr. die Aufhebung der Steuerfreiheit der ehemals reichsunmittelbaren Familien, betr. die Verlegung des preußischen Buß- und Bettages und andere kleine Sachen. Zu einer lebhafteren Erörterung gab der Antrag des Abg. Richter über eine Reform des Wahlrechtes Anlaß. Die schon länger dauernden Beratungen der konservativen Fraktion des Abgeordnetenhauses wegen Abänderung des Parteiprogramms sind noch nicht zum Abschluß gekommen
In unserem ostafrikanischen Schutzgebiete wird es nun bald lebhafter werden: Major von Wißmann, welcher den Winter über zur Herstellung seiner Gesundheit in Aegypten verweilt hatte, ist jetzt nach Deutsch-Ostafrika abgereist, um das Kommando seiner Dampfer-Expedition zum Nyassa- und Tanganyika- See zu übernehmen. Wißmann verspricht sich gute Erfolge von dem Unternehmen. Verschiedene Chefs deutscher Stationen in Ostafrika haben Strafzüge gegen einzelne ungeberdige Häuptlinge unternommen, die ohne sehr große Mühe zur Raison gebracht wurden. Einer dieser Coujone erhielt in Anerkennung seiner Thätigkeit ein solides Hanfseil um den Hals. Gute Nachrichten kommen auch aus Kamerun.
Ziemlich ruhig war es auch im Auslande. In Frankreich haben allerdings die Kammern ihre Thätigkeit wieder aufgenommen, und bei der Unbeständigkeit der Pariser Polifiker sind ja sehr leicht Zwischenfälle zu erwarten, aber man glaubt doch, daß die Herren Deputierten vorläufig Ruhe halten werden, zumal ja auch die Anarchisten momentan nichts mehr von sich hören lassen.
In England trägt mau sich mit naher Auflösung des Parlamentes. Die Neuwahlen zur Volksvertretung sollen noch vor Eintritt der heißen Jahres zeit erfolgen. Die Fortdauer des Kohlenarbeiterstreiks in Durham bereitet einem großen Teil der britischen
Trauriger und glücklicher zugleich als je, blieb ich zurück. Nie hatte ich den tiefen, ewigen Kummer des Lebens — jenen Kummer, den kein Rechtschaffener vermeiden kann — so gewaltig empfunden und nie ;atte sich wiederum das Leben so reich und würdig, o voll von Befriedigung und ausreichendem Lohn gezeigt, wie eben jetzt.
II.
Drei Jahre flössen ebenmäßig dahin, ohne daß während dieser Zeit besonders viel sich ereignet hätte, was für uns beide von größerer Wichtigkeit gewesen wäre. Unsere Freundschaft war mit jedem Tage inniger geworden.
Mir war Olivier während dieser Jahre das Vorbild eines höheren Menschen geworden Alles, was er that, hatte nach Karl Linders Ausspruch ras Gepräche der Ritterlichkeit, die ihm als natür- iches Attribut anhaftete; und damit war in der That sein Wesen trefflich bezeichnet, denn ritterlich war und dachte er in allem.
Der Außenwelt gegenüber, mit der er in Berührung kam, war er gegen die Männer höflich, «ür einen Freund eine Quelle stets neuer Freude, gegen alle Leute aufrichtig bis zum Grillenhaften; gegen die Frauen, in den seltenen Fällen, wo ich ihn in Tamengescllschast sah, benahm er sich mit einer ehrerbietigen Höflichkeit, die aber etwas eisiges lütte und eine Schranke zwischen ihm und ihnen zog Er schien für alle Frauen, mit denen er irgendwie etwas zu thun hatte, dasselbe Benehmen zu haben; für das Dienstmädchen, welches unsere Aufwartung besorgte, für die alte Mutter Henschel, die an der Kasse die Konzert-Programme verkaufte, für die Verkäuferinnen in den Läden, kurz für jede Frau, mit der er ein Wort sprach, bis hinaus zu der Gattin des großen Malers, welche mit ihm
Industrie erhebliche Verlegenheit. Viele Betriebs' einschräukungen haben in Folge davon ftattfinben müssen.
Italien hat nun endlich definitiv sein neues Ministerium Giolitti, welches bereits eine Kundgebung über feine auswärtige Politik hat ergehen lassen, die dahin sich ausspricht, daß die bisherige friedliche Politik unverändert gewahrt werden solle. Von einer Verminderung der italienischen Heeres- stärke ist keine Rede mehr. Das neue Kabinett wird in nächster Woche mit feinem Reformprogramm vor die Sammern treten. In Ungarn herrscht lebhafte Trauer um den Tod des Generals Klapka, des besten ungarischen Generals aus den Revolutionsjahren 1848/49. Klapka, der 1866 auch in preußischen Diensten stand und später amnestiert wurde, war ein bescheidener, liebenswürdiger Mann, der die allgemeinste Achtung genoß. Auf der Balkanhalbinsel will man nun glücklich herausgefunden haben, daß die in verschiedenen Donaustädten entdeckten Bomben wirklich zu einem Attentat auf den Sultan bestimmt waren. Von den eigentlichen Hintermännern dieser Bombenverschwömng hat man noch keine Ahnung.
Wunderbar geordnete Zustände herrschen noch in den südamerikanischen Republiken. In Brasilien hat ein Dutzend Generale einen Putsch veranstalten wollen, um aus ihrer Mitte einen auf den Präsidentenstuhl der Republik zu bringen, die Sache ist aber nicht gelungen. Mehr Erfolg hat die Revolution in der Republik Venezuela gehabt; dort ist der Befehlshaber der Regierungstruppen von feinen eigenen, meuternden Leuten erschossen worden, und die Aufrührerischen rücken seitdem, durch die Meuterer verstärkt, siegreich vor.
Deutsches Reich.
W. AerNn, 21. Mai. Unser Kaiser fuhr in Schlobitten am Donnerstag Abend zur Pürsche, die Jagd war jedoch durch das schlechte Wetter beeinträchtigt; am Freitag früh unterblieb die Pürsch- jagd. Der Kaiser erfreut sich des besten Wohlseins und reift heute, Sonnabend, nach Pröckelwitz. — Der Abg. v. Kleist-Retzow, Mitglied des Reichstages und des preußischen Herrenhauses, bekannt als einer der entschiedensten Vertreter der hoch- konservativen Richtung, ist am Freitag Morgen auf 'einem Gute Kinckow bei Gr. Tychow verstorben. Ebendaselbst am 5. Novbr. 1814 geboren, besuchte er das Gymnasium in Schul-Pforte, die Universitäten
über den Unterricht ihrer Fräulein Tochter unterhandelte, die ein Instrument lernen wollte, welches keine andere spielte. Stets dieselbe Höflichkeit, dieselbe ruhige, unbewegliche Gleichgiltigkeit und keine Ahnung davon, daß er sie möglicherweise interes- ieren könnte. Dennoch war er ein Mann, der rie Frauen außerordentlich anzog, wenn er es auch bb heute noch nicht glaubt, vielmehr von seiner geringen Gabe, die Damen zu unterhalten, überzeugt ist.
Nach jenem Tag, an welchem Olivier mit mir i6er die Trennung von seinem Sohne gesprochen, jatte er den Gegenstand noch zweimal erwähnt und immer die gleiche Absicht ausgedrückt. Das e nemal war ich den Abend über fort gewesen, während er zu Hause geblieben war und als ich das Wohnzimmer «trat, war es dunkel. Ich ging in das Schlafzimmer, ans welchem ein Lichtschein kam und fand ihn mit gekreuzten Armen still und traurig vor der Wiege seines Kindes sitzen. Als er mich sah, erhob er sich, nahm die Lampe, welche er in eine ent- ernte Stelle gesetzt hatte und brachte sie wieder in's Wohnzimmer
„Verzeihe, Friedel," sagte er, „daß ich Dich ohne Licht gelassen habe Du weißt, daß die Trennung kommt und ich habe mich in die Zeit versetzt, wo ich ihn nicht mehr bei mir haben werde."
Ich nickte Er sprach dies mit mattem Lächeln; aber ich hätte viel lieber eine gehobene Stimme gehört und eine weniger ruhige Miene an ihm gesehen. Zum zweitenmale erwähnte er es, als er Siegmund eine Musikstunde, wie wir cs nannten, gegeben hatte; das heißt, Eugen spielte auf feiner Geige eine falsche Melodie und Siegmund gab ihm tets die falschen Noten und jeden unrichtigen Takt an. Eugen saß da und warf ab und zu einen Blick auf feinen Knaben, aus dessen zartem, von In-