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Wöchenüiche BeUagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
*"* 2Illustriertes Sonntagsblatt. .
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Marburg,
Freitag, 13. Mai 1892.
Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, 'owie dieAnnoncen-Bureaux vonHaasenstein ».Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVII. Jahrgang.
Zur Frage der Stärkung der deutschen Wehrkraft.
i.
Auknüpfcnd an die Einbringung des Hcimstätten- gcsetz-Entwurfes im Reichstage und an das Eintreten des verewigten Grafen Moltke für diesen Entwur dürfte eine unter dem Titel: „Ein Vcrmächtn Moltkes: Stärkung der sinkenden Wehrkraft" vor Kurzem erschienene Schrift ihrer aktuellen Bedeutung halber einer kurzen Darstellung ihrer Hauptmomentc im jetzigen Zeitpunkt nicht unwert erscheinen.
Die Beteiligung des bekanntlich nur äußerst selten in die Oeffeutlichkcit hervortretcndcn Feldhcrrn an der Einbringung des Heimstättengesctz-Entwurfs war, bemerkt der Autor jener Schrift, eine bedeutungsvolle Thal, da er durch sie bekräftigte, daß ein energischer Schritt zur Gesundung des an den Ucbeln der Zeil krankenden Vaterlandes auf deni von diesem Gesetz ' berührten Gebiete nötig sei. Dieselbe zielte auf die Erhaltung des körperlichen und geistigen Wohls unseres Volkes und die Stärkung seiner Wehrkraft hin.
Die Ergebnisse der letzten Volkszählungen deuten nach Ansicht des Verfassers unwiderleglich auf eine gewaltige Umwälzung unseres ganzen Volksorganismus und zeigen eine allgemeine Verschiebung der Grundlagen und Fornien unseres Staatslcbens an. Diese Verschiebung ist nicht plötzlich eingetreten, seit 30 Jahren und länger ist sie in fortschreitender Progression am Werk.
Die durchschnittliche jährliche Bevölkeruugszunahme des letzten halben Jahrzehnts betrug in Preußen 11,3 pro Tausend, ein günstiges Ergebnis im Vergleich zu den Völkern romanischer Rasse, allein dasselbe verteilt sich nicht gleichmäßig auf die Bevölkerung. Die östlichen, die ackerbautreibenden Provinzen, sind am wenigsten bei dieser Volkszunahme beteiligt, in . Ostpreußen und einigen pommerschen Regierungsbezirken hat die Bevölkerung sogar abgenommen. Die Veranlassung dieser Erscheinung ist nach der Erklärung des preußischen Statistischen Amts teils in der aus den östlichen Landesteilen stattfindenden verhältnismäßig starken Auswanderung, teils und hauptsächlich in den von jeder gesetzlichen Beschränkung befreiten inneren Wanderungen des Volkes zu suchen, welches beharrlich von Osten nach Westen und vom platten Lande nach den größeren Städten, insbesondere nach der Landeshauptstadt Berlin und deren nächster Umgebung zieht.
Die Landbevölkerung Preußens ist daher nicht annähernd in demselben Maße gewachsen, wie die
Im Kan« -er Töne.
Roman von F. Fothergill. Autorisierte deutsche Uebertragung.
(Nachdruck verboten., (Fortsetzung.)
„Nun, wollen Sie?" fragte Herr v. Forli: „Ich bin überzeugt, daß ich durchsallen würde," sagte ich
„Wenn Sie das thäten, würde ich Sie keine Rote mehr lehren "
„Warum nicht?"
„Weil Sie dann keinen Unterricht von mir verdienten."
„Aber Miß Hallam?"
„Die überlassen Sie mir."
Ich zögerte noch „Meinen Sie, daß ich es kann?" „Ich meine nicht, daß Sie es können, ich sage, müssen es Ich will heute Nachmittag bei Riß Hallam vorsprechen Und die Gage oder das Honorar, wie Sie cs nennen wollen, beträgt füns- pg Thaler."
„Was!" lief ich erstaunt „Ich bekomme dafür bezahlt?"
, „Nun natürlich," erwiderte er und blätterte in tmem "Notenhefte, um ein Lächeln zu verbergen.
„O, dann singe ich!"
„Gut I Denken Sie nur daran, daß es mein Konzert ist und daß ich für die Solosänger ver- ^twortlich bin; und dann denken Sie, bitte, mehr 6n die glänzende Schlange, als an die schönen glänzenden Thaler."
„Ich kann an beides zugleich denken," war meine ^heilige dienstbereite Antwort.
. Fünfzig Thaler! Eine Unmenge Geld! Die Hauptprobe fand an einem schönen, mondhellen «bend in der Mitte des Mai statt. Ein Monat
der Jnduftriegegenden, und die letzteren haben die Bevölkerung der ländlichen Distrikte aufgesaugt. Die Landbevölkerung stellt jedoch den Kern des Heeres, und ihre relative stetige Abnahme ist daher in gewissen Richtungen gleichbedeutend mit einer kontinuir- lichen Schwächung der Wehrkraft des Vaterlandes.
Während die Zunahme der Bevölkerung in Preußen im letzten berechneten halben Jahrzehnt (bis 1. Dezbr. 1890) bet den Städten von 2000 bis 1000000 Einwohner zwischen 6095 und 52 791 Köpfen schwankt, variirt dieselbe bei den Landgemeinden nur zwischen 3831 und 33 600, bei den Gutsbezirken zwischen 649 und 1014, bei den Gutsbezirken mit bis zu 2000 Einwohnern hat dieselbe sogar im Ganzen um 4346 Köpfe abgenommen. Die Städte unter 2000 Einwohnern (345) weisen eine Gesamt- einbuße von 510 Einwohnern auf.
Die materiellen und geistigen Früchte, welche Industrie und Zivilisation über die Völker aus- schütten, werden von vielen Seiten mit glänzenden Farben geschildert und mit überschwänglichem Lobe dargestellt, während man die weniger vorteilhaften Seiten dieser Errungenschaften der Neuzeit übertüncht und absichtlich verschweigt. Die vorhin erwähnte Erscheinung verschiebt jedoch thatsächlich die Basis, auf welcher unser Heimatland von der Sandscholle der Mark sich bis znr weithin herrschenden Weltmacht emporgereckt hat.
Während sich heute von den 30 Millionen Preußen reichlich zwei Drittel, d. h. mehr wie 20 Millionen, direkt mit der Bebauung des Ackers beschäftigen, auf die eine ober andere Weise mehr oder weniger in Beziehung zur heimatlichen Scholle stehen, werden bei den gegenwärtigen Verhältnissen nach 20 Jahren knapp die Hälfte, nach 30 Jahren weit unter der Hälfte der vorhandenen Bevölkerung dem „Acker" anhangen.
Wir treiben daher nach Ansicht des Autors mit vollen Segeln aus dem tiefen Meer der Ackerdau- staaten in den seichten Busen der Jndustrievölker, aus dem es einem Staatsschiff noch nie gelungen sei, den Ausweg wieder ins freie Wasser zu finden; stets, so lange es eine Geschichte giebt, gingen Die, welche dort einmal hineiiigeratcn waren, zu Grunde. Sie wurden, sobald sie es versuchten, sich wieder an der Wettfahrt draußen auf dem Meer des Lebens zu beteiligen, einfach von den mit frischem Wind daherbrausenden Kameraden schon beim Verlassen ihres kapuanischen Zufluchtsortes in den Grund gesegelt.
So war es in Attika — die endliche Kapitalanhäufung dort führte zu denselben Folgen wie die war seit meiner Ankunft in Düsseldorf verflossen aber es schien mir viel, viel länger. Zu meiner nicht gerade angenehmen Ueberraschung teilte mir Anna Suylen mit, daß sie mich in die Probe begleiten würde.
Ich konnte nichts dagegen einwenden, that aber nicht im geringsten, als ob mir viel an ihrer Begleitung gelegen wäre.
Die Probe fand in dem großen Saale statt, der zu diesem Zweck halb erleuchtet war; es mochten etliche fünfzig Inhaber von Probebilleten im Par- quet sitzen
„Sie werden heute Abend gut singen, meinetwegen und Ihretwegen nicht wahr?" fragte von Forli, als er mich die Stufen hinaufgeleitete.
„Ich werde mein möglichstes thun," sagte ich das große Orchester überblickend, das ganz besetzt war und gleich dem Chore viele neue Gesichter zeigte
Dann sah ich Olivier eintreten und auf seinen Platz gehen. Seine Stirn war umwölkt; so hatte ich ihn nie gesehen. Er hatte heute kein Lächeln für die, welche ihn begrüßten, und als er seinen Platz neben Helsen einnahm und dieser ihn um etwas fragte, starrte er ihn wie geistesabwesend und mit einem müden Blicke an, ehe er antwortete
„Herr Olivier," sagte v. Forli — da ich in der Nähe saß, hörte ich das ganze Gespräch — „Sie lasten immer ziemlich lange auf sich warten."
Olivier blickte auf. Ich beobachtete mit Interesse ie beiden Männer und glaubte im Gesicht v. Forli's Mißfallen zu entdecken.
„Ich bitte um Entschuldigung, ich wurde aus- gehalten," antwortete Olivier gelassen.
„Wir wollen jetzt beginnen," fuhr v Forli mit unangenehmen Lächeln fort, wobei er mit seinem Taktierfiock auf die Brüstung schlug. Ich sah Olivier
unserige — nach der kurzen marathonischen Blütezeit, in der nicht der bewegliche Besitz, sondern der Ertrag von eigenem wohlgepflegten Acker die Bedingung des politischen Einflusses und der Gradmesser für die verschiedenen Formen kriegerischer Dienstleistungen war, so war cs in Roin. So würde es auch bei uns sein, wenn wir dem drohenden Verderben in deni Kampfe gegen die Loslösung der Masse der Bevölkerung vom Grund und Boden, gegen die zersetzende Heimatlosigkeit immer größerer Teile des Volkes keinen Damni entgegenftellen. Was die au Einführung des allgemeinen Weltfriedens hinzielendcn Bestrebungen betrifft, so dürften dieselben in Anbetracht der Gesamtweltlage innerhalb des nächsten Jahrhunderts sehr wenig Aussicht auf praktischen Erfolg haben.
Bereits die konimenden drei Jahrzehnte werden Deutschland jedoch in der erwähnten und einigen noch zu erwähnenden Richtungen zu einer Abnahme der Wehrkraft führen, die bei der exponierten geographischen und politischen Lage des Reiches schwer ins Gewicht falle. Der Einwand, daß Deutschlands Nachbaren gerade so schlimm daran seien als wir, ist nicht stichhaltig. Zwar leidet Frankreich unter ähnlichen liebeln, und seine jährlich geringer werdende Geburtsziffer verringert auch dort die ackerbautreibende Bevölkerung. Allein Frankreich ist trotz seines drakonischen Wehrgesetzes und trotz seines int Durchschnitt guten Soldatenmaterials der weniger gefährliche Gegner. Das französische Reich verdankt seinen kriegerischen Ruhm zum großen Teil der Unterstützung durch die Streitkräfte seiner Nachbaren. Heute hat Frankreich über zehn Millionen weniger Einwohner wie Deutschland und die kriegerische Leistungsfähigkeit seiner Männer reicht an diejenige der deutschen Jugend nicht heran. Dasselbe ist jedoch deshalb bei einer gewaltigen Kraftanstrcngung bei einem Kriege nicht zu unter- schätzcn. Bedrohlicher sei Deutschlands östlicher "Nachbar, der unaufhörlich wachsende Koloß, und Deutschland müsse rechtzeitig Alles daran setzen, den möglichen Anprall desselben abzuwehren. Was man vom Standpunkte unserer Ueberkultur dort Barbarei nennt, ist, vom Standpunkte der Wehrfähigkeit aus betrachtet, die urwüchsige Kraft eines jugendfrischen ackerbautreibenden Volkes. Die Zivilisation hat in die weiten Gebiete Rußlands zwar nicht ihre Segnungen, jedoch auch nicht ihren Fluch für die Wehrkraft des Volkes zu tragen vermocht. Der russische Soldat werde voraussichtlich, wenn wir nicht ernstliche Vorkehrungen treffen, binnen Kurzem der beste der
und seinen Freund an. Ersterer saß ziemlich bleich, mit demselben umwölkten Aussehen, wie vorher, aber ohne eigentlich finster zu blicken, ruhig da; Friedhelm Helfen war rot geworden und verfolgte Forli mit nicht eben freundlichen Blicken.
Es schien ein Unwetter in der Lust zu liegen; inan hörte heute nichts von der sonst bei den Proben so lebhaft geführten Unterhaltung. Olivier, der erste unter den Primgeigern, w lcher für alle anderen den Ton anzugeben bereit schien, verhielt sich ernst und schweigend. Herr v Forli war, obgleich ruhig, doch beißend in feinen Reden, so daß ich mich vor ihm fürchtete. Es mußte etwas vorgefallen sein, was ihn in diese böse Laune versetzt hatte.
Ich bemerkte, daß nicht albs so war, wie es sein sollte, daß im Musikverein Spaltungen bestanden. In meiner Nähe flüsterte man: „Der Direktor ist ärgerlich.' — „Nicht wahr?" — „Auch Herr Olivier sieht böse aus" — „Es wird bald Streit geben “ — „Ich glaube auch." — „Olivier soll feine eigene Partei haben, das ganze Orchester soll auf einer Seite fein. Wenn Forli sich nicht Vorsicht, so wird er Olivier bald in feiner Stelle sehen"... In ähnlicher Weise ging es weiter. Das erregte mich in hohem Maße.
Alles düs ließ mich alle Nervosität und Angst vergessen Als ich gesungen hatte, gab Forli mir ein Zeichen des Beisalls, aber nur mechanisch; er dachte augenscheinlich an andere Dinge.
Die Probe war vorüber. Ich ging langsam durch den Saal und sah mich dabei nach Anna Suylen um, mehr aus Höflichkeit, als weil ihre Gesellschaft mir angenehm wäre. Zu meiner Frer.de and ich, daß sie schon fort war; so konnte ich mit gutem Gewissen allein nach Hause gehen.
Doch ich sollte noch etwas erleben. Ich ging
Welt sein, weil er der körperlich kräftigste und von der Sultur am wenigsten verdorbene fein wird. Qualität und Quantität werden sich bei ihm bald die Hand reichen. Körperliche Kraft und Charakterstärke, nicht die Intelligenz, gewinnen die Schlachten. Der Prozeß, welcher bei uns die Volkskraft schon heute sichtbar untergräbt, wird sich in Rußland erst nach vielen Dezennien vollziehen. Die Integrität seiner ländlichen Bevölkerung bildet den Grund dieser Erscheinung.
Deutsches Reich.
Aerkin, 12. Mai. Dem Bundesrat ist ein Entwurf von Bestimmungen über die zollamtliche Abfertigung der zur unmittelbaren Durchfuhr durch das deutsche Zollgebiet mit der Eisenbahn bestimmten Passagiereffekten zugegangen. — Den am Montag wieder begonnenen Arbeiten der deutschen Börsen-KomMission zur Herbeiführung einer Reform der Börsen-Einrichtungen sieht man in weiten Kreisen mit nur mäßigen Hoffnungen zu. Die Leitung der Geschäfte, die Auswahl der hinzugc- zogcnen Sachverständigen liegen, so bemerkt die „Natlib. Korr." ganz überwiegend in den Händen von Interessenten der Börse selbst. Es geht der Ausspruch um, wenn man den Bock um Rat frage, wie die Beschädigungen des Gartens abzustellen seien, werde man schwerlich eine befriedigende Antwort erhalten. — Zn dem vielbesprochenen Werke „Berlin- Wien-Rom" schreibt die „Voss. Ztg.": „Besondere Bedeutung könnte ihm nur beigemessen werden, wenn dem Verfasser ein persönliches ober amtliches Gewicht innewohnte, welches seine thatsächlichen Mitteilungen über jeden Zweifel erhöbe und seine Ansichten zu Ansichten der Rcichsregicrnng machte. Das aber ist schwerlich der Fall. Denn wir glauben den Verfasser zu erkennen. Wenn nicht Alles täuscht, ist er kein Anderer als Herr Julius von Eckhardt, dem die deutsche Lesewelt zahlreiche Bücher über russische Zustäude, Personen und Politik verdankt, der frühere Sekretär des Hamburger Senats, nachmalige Geheimrat im hiesigen Polizei-Präsidiiim und gegenwärtige Konsul Deutschlands in Marseille." — Diese Annahme wird dann durch eine Reihe von einzelnen Anführungen recht plausibel gemacht. — Die sogenannte Siebener-Kommission für die Reform des höheren Unterrichts ist auf einen der letzten Maitage, zuftumnenberufen. Die Vorlagen, welche die Lehrer-Vorbildung betreffen, sind den Mitgliedern bereits zugegangen. Hiermit wird die Thätigkeit de r
aus dem Saale durch die lange Veranda auf die Straße, die vom Mondlicht versilbert da lag. Um mich her ertönte das Lachen und Scherzen der Herren und Damen des Chores, die einzeln, zu zweien oder in größeren vergnügten Gruppen nach ihren Wohnungen gingen Auf der anderen Seite der Straße, ziemlich genau der Tonhalle gegenüber, taub ein großes Haus, besten Erdgeschoß als An- tiquitätenlaben benutzt wurde und mit Raritäten und allerlei für Künstler nützlichen und angenehmen Dingen angefüllt war. Das Fenster war noch erleuchtet. Als ich mich einen Augenblick umsah, ehe ich den Heimweg einschlug, sah ich im Mondlicht zwei Manner über die Straße gehen und in die offene Ladenthür eintreten.
Der eine war Olivier, in dem anderen glaubte ich Friedhelm Helfen zu erkennen, ohne besten ganz icher zu fein. Sie gingen nicht in den Laben, wie ich bei dem hellen Licht, baS eine große Lampe im Innern des Hauses verbreitete, bemerfen konnte, andern durch den Flur die Treppe hinauf. Ent- schlosten meine Schüchternheit und Furchtsamkeit üekämpsend, folgte ich ihnen, blieb aber widerstrebend fteben und sah durch das Fenster, ehe ich mich enl- chließen konnte, einjutreten. Ich zog langsam meine - Sorte aus der Tasche, nahm drei Thaler und ein Zehngroschenstück heraus und tratzögernd in den Laden.
Eine hübsche junge Frau in eigentümlicher, gewissermaßen mit der Oertlichkeit im Einklang stehenden Heibung kam mir entgegen und sah mich an, als ob sie sich wunderte, was ich wohl bei ihr suchen önnte Trotz meiner Aufregung fragte ich in ruhigem Tone: „Wohnt der Musiker Herr Olivier hier?"
„Ja wohl," antwortete sie noch verwunderter. „In der dritten Etage geradeaus. Der Name steht an der Thür "