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Beachtenswerte Stimmen.

(Nachdruck vei boten ]

In der Mren-Apotheke. Lriginal-Roman von Marie Widdern.

Die Ministerkrisis in Berlin. Imischung"d^ JonTunteSIhaUte in *tn hip I < rs< ^HWttlf^nobc bflfül* tüGt, tTGt

Der Kaiser hatte am Mittwoch abermals den gegen die Unterrichtsfreiheit. Auf die Frage: Warum Politik zu entziehen inbtm bm ^entrinifbic fieub^d ,ba,9e.9CU aut'. unb während bie

Reichskanzler Grafen Caprivi nach JagbschloßHubertus- scheint ein großer Teil unserer gut evangelischen unb gut Mitarbeit ai? ber Gesetzgebung ^im Reick und in Fakultät protestierte, beteiligte sich

stock beschieden, um mit demselben wegen Erledigung patriotischen Konservativen bereit, dem Zentrum in Preußen leide 1 md,t daran Wenn man ein Pferd vorn,

der Ministerkrisis zu beraten. Graf Caprivi ist am diesem Kampfe Heeresfolge zu leisten?« findet der wir Lerum eckmal re^t S ta llt btn 38(196,1Pa,int' fommt er "icht

Abend nach der Hauptstadt zurückgekehrt. Als Verfasser nur eine Antwort:Weil man unter den innert, daß uns das Maß unfernfteÄtetebiali* ÄViMoh, H v ... .

Knsttgcr preußischer Mtmsterpräftdent wird mit allem wackeren Gutsherren nnd Landpfarrern Brandenburgs, I nach dem Maße unserer Kraft ruaescknitten tn

Nachdruck der heutige Oberpräsident Graf Botho von Pommerns, Ostpreußens die llltramontanen gar nicht Dabei sind wir übrwms J S '« 5" begrnflicherweise

Eulenburg in Cassel, daneben auch fortgesetzt aber kennt und über den Charakter dieser toeientlii 13e^tr^l^%at Jie ei^^^o^mf ö?? ^OrTeT aetrSe^ I S?? ?Vft bcäeicb"cnb'

der Staatssekretär von Bötticher genannt. Graf politischen Partei seltsame Vorstellungen hegt, Irr- und wird es auch in fiukunft nickt tbun - die! unb '"0l,f$5

Eulenburg war von 18751881 preußischer Minister tümer, welche jeder gescheite konservative Offizier, der! gläubigen Katholiken geben auck nickt mit lick J r zurückhaltend, bezw- anerkennend

M Innern, geriet aber bei dem damals beratenen einige Jahre am Rhein in Garnison gestanden^hat, Rate,S fieXa Politik nicht die

Zuständigkeitsgesetz tn ernsten Konflikt mit dem Fürsten leicht widerlegen kann. Man kann kein ehrlicher republikanischen Grundauffafiuna^urückk^bren sollen |Ur b6" «eutaßigteren Richtungen der Nation Bismarck. Als Letzterer bei der Beratung des Ge- evangelischer Orthodoxer sein, ohne aufrichtig 3uIroei[XnÄ ^ari,tr. $Iüttcc

srtzes im Henenhause durch den Geh. Rat Rommel I glauben; doch man kann sehr wohl ein ehrlicher! keine Vcrnunftmoiiarchistcn werden konnten nock I ihre Schadenfreude über das

eine von den Erklärungen des Grafen Eulenburg I Ultramontaner sein, ohne fiefes religiöses Gefühl, I weniger machen sie Revolution Man kann h/am^n I ^°^era^ne ~nbÄU": ~^an bann daraus ersehen, abweichende Darlegung geben ließ, reichte der Minister wenn man nur die mehr politische als religiöse lieber- ben Katholiken viel bieten und in mancken^ändern sk ®befut,on ber . Setnbe Deutschlands sein Rücktrittsgesuch ein. Eulenburg ist konservaflver zcugung hegt, daß schon im irdischen Leben eine rnkbin ber £ J Dkl aeS .h' FrMonen nach

Polmkcr, gilt aber als sehr ruhiger Mann. Der sichtbare, untrügliche höchste Autorität bestehen müsse, bie Verhältnisse im Reich unb in Preußen' anaebt und Ä^inLt < ^5»ge der deutschen Reichs- vtaatssckretar im Reichsjustizamt, vr. Bosse, welcher.Dann liegt der radikale Unterschied der beidcn so ist an eine neue Auflaae des Kuliurkamvies nickt n .^ Volkscmheitsoschi lockern wurde, daß im zum Kultusminister ausersehen ist, soll das Amt Richtungen. Die Ultramontanen kennen ihn sehr zu benfcn uoraZef;Bt ba6 i2 betn S,LrfmTIP'l,r TL UUl' T emes verhältnis- abgelehnt haben. Der Oberpräsident von Puttkamer, I wohl, sic halten im Herzen Herrn Stöcker ganz «dieses Schulgesetzes auch'keines auf mittdDarteilidicr I U?n ^u$e-n b<t bcburre' bett

fröbfr Minister des Innern und Kultusminister und ebenso für einen Ketzer wie Herrn Bebel. Die Grundlage zu Stande kommt aber die flurückkkmio uber bcn^auIe" 8. ®ert£n:

Staatssekretär von Weyrauch werden jetzt als stkachfolgcr evangelischen Orthodoxen kennen den Unterschied des katholischen Elements wird an und für sick I °ffenttl(be Meinung

Zedlitz-Trützschlers genannt. Ob mit Recht, muß! nicht; sic halten die Ultramontanen für Gläubige schon erbitternd wirken Es ifi ein nock nie T « 3ett baran erinnert wird,

d°din gestellt bleiben. Graf Zedlitz-Trützschler ist und meinen, ihnen als Glänbige nahe zu stehen, wesmerFall im ko^fionellen Lebm baß e ?? °ll-in auf der Welt ist, sondern übrigens am Mittwoch von der Kaiserin empfangen. Dieser Irrtum durchzieht unsere ganze Geschichte, von Regierungsvorlage aus dem Grunde sch'citer? weil mobto^nni-n H und nichts weniger Dem bisherigen Kultusminister nahestehende Zeitungen, den fernen Tagen an, da die märkischen Lutheraner die hinter ihr stehende Parlamentsmehrheit der He- l h Beobachteru umnngt ift,bie unsere

»ie bie Kreuzztg. unb ber Reichsbote, fahren fort, dem Sieg- der katholischen Liga auf dem Weißen gierung nicht gefällt Das Ißt w vie daß TT 1 f,CJ^ "ntr-tenden Falles

3 behaupten, der Kaiser sei durchEinflüsterungen Berge zujauchzten, bis herab zu den zahllosen Miß- Zentrum die Ebenbürtigkeit als politische Partei nur I ^tnlDei® bieJc" Um"

MverantwortlicherRatgeber« zu seiner Stellungnahme griffen der preußischen Kirchenpolitik des neunzehntenIdann zuerkannt wird wo cs fick um ^eickailtiae ltt r- 'EE ^entlich genügen, um Exzesse des Partei- g-gen das Schulgesetz veranlaßt. Besonders habe Jahrhunderts.« kinge D7r ^m1(2^bZißke^ßanbe;t Z°ume zu halten.

ber konservative Abg. von Helldorf dem Monarchen! Wie stehen die Dinge? Diese Frage stellt sich! Der Abgeordnete Stöcker bat sich über Sns I o t 1ter b^"IBlendwerk schreibt dieKöln, gegenüber dagegen gesprochen. Was davon wahrldas jetzige Hauptorgan des Zentrums,«Scheitern des Schulgesetzes im konfervattven WablJ nicktt :Es lohnt sich wie gesagt,

* * csÄÄd*

A?ts *ä-xääsä 3ufl in bcn Zage«, wihrrnd beten sich die I k-»,l,rlsch-n Amtsqsstg,kll"stch über" enE-b^diel misten'"d? der" BerniM- ? ^MÜn kom'te^do^ dem w^'"b Das ist leider, wie wir mit Be.

Mmlsterkrisis vorbereitete, hatte Professor Heinrich jenigc Politik im Reich und in Preußen am erfolg-1 Gesetz wenigstens ein anständiges Bearäbuis breiten I b°uern wahrnehmen müssen, m hohem Grade der -on Treischke in der MünchenerAllg. Ztg." reichsten zu führen ist, welche auf die ZusttmmungIWas soll Volk delen" wenn^^n^"das^"wasIEäenZeitungen frerlich wagen nicht, solche zwei Artikel veröffentlicht, welche es begründeten,!der Zentrumspartei rechnen darf. Mit Hilfe des!man vor 14 Taaen als böcklle nnfitiiebe ~.oreUJ. Dret, Einzelheiten zu be-

«runi er seine Unterschrift ,u der Petition der Zentrums liefe sich Sbernll mit Leich,Zeit ein,Lri,7Ä, ÄJ?""d

Professoren der Berlmer Universität gegen das Volks- Mehrheit Herstellen, und so ist es dem Reichskanzler sag-n: Di? Regierung weiß nickt ma^fk 1' batJeIbfL bre" aufrichtigen schulgesetz gegeben habe. Treitschke wendet sich denn auch gelungen, das große Merck der Handels- sie ist unentschlossen unklar« Das betrübt mid/1H befhmmt.

m scharfer Polemik gegen das Schlagwort vom!Verträge zu vollenden sogar gegen den Wider-!Freilich ist auck das -u bedenken- friitte hieehnnlI7 7(6*^eU/ um f°

Atheismus«, gegen die Vernichtung der Simultan-! spruch der großen Mehrheit der Rechten, welche sonst! lische Kirche einheitlich für den Entwurf Stelluna lll M Dimkeln Verbrelüing und Glauben, und schule, gegen das Veto der geistlichen Prüfungs- die Kerntruppe der Regierung zu bildcn'pfleg? Wa^Lmm^so wl^ S S

WZZSWMMMMMNWMWZ LS-.se»«,.) iZÄ SiÄ fSn. L Z S S b6I^te H hingegen. Schließlich wäre es begegnete dem alten Herrn immer noch mit Harm!

Da der Herr Baron aber ausgeritten so er-1 Familiengruft der Wahlburgs liegt, hatten die! ^zwungen und 5?r79e®röff I n°icbt daß" der 7eck! ui M b°^

laubte sich das gnädige Fräulein, einen Gast zu! L>ebeubeu das Abschiedsrendezvous besprochen, zu! Abschied den er heute von Ihnen aenommen ein ka^id 196"b

faulem Natalie und Herr Hans Gröll von nun sagte, baß bas Glück doch wohl nicht für sie da Und so - ?« tränte hie Qnf- ^"b 2 6 ?6r Harmlosigkeit von -Letten des

an zu finden wußten. Die jungen Leute sahen sich wäre, einst dem geliebten Manne anaehören ru "-n Lffen' mir in'enh1',;., 1, - Konen Mädchens aber em Ziel gesetzt werden, wiederholt, ohne daß der alte Herr Baron eine dürfen J 99 k S/J-Ä e?Ungefähr Denn eines Morgens ließ der Baron das Töchterchen

Ahnung davon hatte, daß sich sein schönes Töchter- Dann erräblte Nawlie her Qnf, m rA, S b "ns doch vielleicht noch zusammenfuhrt zu sich bitten und eröffnete Natalie dann mit sreude-

lein, für welches er die hochtrabendsten Mäne m einer Freundin fün fte Smäln n$r 1k- ®lCn t?eue ?iencr,n überlief es kalt. Dachte strahlenden Augen, daß Fürst Stambolow ihm die fhmiedete, Rendezvous mit eine n Pharmazeuten« I Vertrauens das fie ihf 9eorben- wfolge des die sonst so liebevolle Tochter in diesem Augenblick! hohe Ehre erwiesen, um ihre Hand anzuhalten.

* weichet in i A«gen S, «Ä «t^Ä ÄSlÄS "L ¥ ®-T »Ä"f Mit ,m,m Schrei tiefsten Enste»« di-

fraten gesellschaftlich weiter unter ihm stand. Also, beabsichtigte freilich sich srtntr Mutter ru offenbaren »nck 7itS U' f96|abr' J?36 ^6e orelleicht doch Baroneffe bei dieser Mitteilung in einen Sessel ge- ®ie gesagt, bie jungen Leute sahen sich sehr oft.!Er gedachte, sie zu bitten ein nrnfieres Onritnr «nnIttlt b9no^re f^ann vereinigen konnte?!!,unken. Hernach aber nahm sie gewaltsam all' ihre P'ar es Natalie nicht möglich, zu einem besprochenen! Herrn Gröll sen für ibn ihren tiehiittJfnhL ®cnn bie-.£,ebe f°Ko unchristlichen Gedanken I Kraft zusammen, sprang von dem Polsterstuhl in

i° «Meinen.8 f? m«6t< ihr-«-mm,t. ZchmeLn -SittLÄ w«?''"!? di- r»h- und war! st» -n di- Stuft d-- sLt-

sie entschuldigen gehen. Sie that das auch mit vor, wollten wir bann fern der Lein a? niettSt kL? o°$- nie bie Gestandmffe Mit der Beredlsamkeit glühender Angst beschwor sie

so viel Discretion, als sie sie einer Herrin gegen Jin Amerika ober Australien ein nen^kh/n^ 16"6 Ehren wirttichen Zuneigung vernommen. den verblüfften Herrn, daß er den Fürsten sofort

aber schuldig war, welche sie mit einem so hohen ginnen Aber ich konnte in diesen Voricklaa nick J tt s"$e\r ~$anö ®rt,a. Jatje also die Umversttäts- abschläglich bescheiden möchte. Sie könnte nimmer«

Perttauen beehrte Das ging so Monate lang fort « willigen Sage selbst^Mädcken « ha,?« . War^icboch, ehe er nach Z. in das mehr, um einer Rangerhöhung willen, das Weib

Da machte eines Vormittags Fürst Stambolow I tTrt inbHn fi? ihr/Snh nnf t J S- da»« Elternhaus zuruckkehrte. au, Reisen gegangen, wie dieses Greises werden.

welchen der Baron auf einem Ofsizierseffen kennen egte Wie hätte^ch mich wolfl^dari?-6fick 9%bl9t ?rau'" ^ier verbeugte Noch manch' anderes verzweiflungsvolles Wort

S-lernt, im Hause Wahlburg Visite Er war ein können "ohne meine? Sr6 eLmifiin. nJ^hS ^5°^r B^3ru "Aber täglich", aber rang sich noch über ihre Lippen. Unb boch.

Eer, anscheinenb höchst würdiger Herr. Natalie Haus für immer zu verlassen?^ ?nll ?ck^ > N ,?T ber^fr.r ®ertbftein ,ort,langten seine was Natalie dem Vater in dieser kritischen Stunde ^gnete ihm deshalb mit freundlicher Ehrerbietung, wie eine Verbrecherin und^ mein«? Ra«?, '7 Wahlburgflchen Hause am vor allem anderen hätte bekennen sollen, müssen

y*e hatte ja keine Ahnung davon, welche Pläne!machen«« $ ebrtos I Unb 10911^ bedntroörtete das schone Mädchen auch Isogar, behielt die junge Aristokratin auch jetzt für

hochgestellte Greis mit seinem Vater geschmiedet I Gewiß nickt nnähines. < | . le.dmschaftlichen Ergüsse des Geliebten Daslstch; sie wagte es nicht zu bekennen, daß sie ihr wenige Tage nach diesem ersten Besuch des Fürsten'! Zofe" Hernack aber faßte^sse fick -in E^ lort, bis Herr Hans nach einigen Wochen Herz bereits verschenkt Sie hatte nicht den Mutt

ersten,Zofe. Hernach aber faßte ste sich em Herz, unbjm die Heimat berufen wurde, um hier die uacant|offen zu sagen:Vater, ich liebe schon iinen anderen

GüechM leilttiia.

Wöchenüiche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Mrchbain. "

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~ ~~ = Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.