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, strafe, bedroht.

Die Nähe des Frühlings scheint den Arbeiter- Lange politische Debatten giebt cs im römischen

rugelandt. Auswärtigen Bestellern wird die- Domes elnes Lleblmgsplanes des Kaisers Friedrich, hüten sich nun doch, Spektakel zu machen und ein I Gelungeu ist die^ V^abln nichl fdbe gegen Einsendung der PostquittungI .. Volksvertretung wird auch noch neues Einschreiten der Sichcrheitsbchörden zu verau- In Belgrad hat sich die Volksvertretung mit

ebenfalls bis zum 1. April regeln,ästig franko schäfrwt m^ großer Ausstand der Kohlenarbeiter, dem Gesetzentwurf beschäftigt, welcher den Exkönig

zuaesandt ? ^lage, durch welche der aus an welchem sich mehrere hunderttausend Bergleute Milan aller Rechte eines Mitgliedes der serbischen

' ______________________ b 6^1(19,1(1^^11 Vermögen des Königs Georgi beteiligten und durch welchen die EiseubahnverwaltunqenlKömgsfamilie und eines serbischen Bürgers für ver-

gegeben und zahlreiche industrielle Unternehmungen in unbe- lustig Er", wogegenihm d«St2 die Schulden

Wochenschau. I bekanntlich schon seit längerer Zeit,I hagliche Zwangslagen versetzt wurden, ist in England I bezahlen will. Diese überaus peinliche Geschichte

. Der Reichstag hat sich selbstBravo!" gerufen, und bi . Es besteht aber kein Zweifel mehr hat in,allen honnett denkenden Kreisen der Bevötte-

also muß er doch wirklich etwas Besonderes ge-1 deren Ziel die Regelung dieser Geldkraae sei 1101 Don kurzer Dauer! rung eine tiefgehende Entrüstung hervorgerufen,

leistet haben. Und nach der langen Reihe von dem nun der SohnI fe'.rotrb\ Die sehr hoch gestiegenen Londoner Kohlen-1 In Griechenland kann das von König Georg

Sitzungen, in welchen kaum fünfzig Mitglieder der Briefe an den Kaiser in aller prci^Jinb ^s^e^dbr im Fallen begriffen.Ieingesetzte neue Ministerium mit der Kammer nicht

hohen Versammlung die Stühle des Hauses drückten, | gegen das deutW Reich oder Dreuüen nickts^Feind'^ r «"ftt WM m Rußland in fertig werden; es sollen deshalb Neuwahlen ausge-

" vcugcyr meicy ooer Preußen Nichts Femd- | Folge der Mißernte und der Hungersnot bekanntlich I schrieben werden.

MOM Bcilttng

Wöchenlltche Bellagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.

Druck und Herlag: Joh. Aug. Koch, Umverstätt-Buchdruckerei in Maibura i*ti-*#*a-m±aS r . . ' '

Redaktion und Expedition: Markt 31. ^UUlIHlluV «erantwortlicher^Redakteur: Christoph R^ite^nhaur in Marburg

. ,?5N«Nge« auf bieOber Z°lksvertretMg aerad?be2ßfäbia unternehmen, auch feindselige Unternehmungen «schon seit Monaten. Nun kommt auch die unaus-

he ssl sch e Zeitung" mit deren Ber- si^cigentlich immer fehl0UVC,6s«n ra°EC"\!,t ber Antrag auf Auf-1bleibliche Geldkrisis hinzu: Das vornehmste russische blätternAmtliches Kreisblati fitr dir des Reichstages gehört die'Anwesenheit vo,? 1991wird"rmeisellvsEkstell^'.."NdIBankhaus von Günzburg, eine Weltfirma, an deren Kreise Marburg und Kirchbain" sowie!dcr 397 Abgeordneten - jetzt sind sogar rebn frtrron I q k? JC die Zustimmung des preußischen I Solidität wegen ihrer nahen Verbindung mit dem

tüJ m U9Äb"M 'ÄÄÄÄÄXFÄ

nächste Vierteljahr werden von unseren vorangegangenen Schmerzenswochen, das hohe Haus von Cumberland ist ja auch der Erbe des Braun- und werden'nicktinL ÄÄ* "b HäÄ'BS» CT

der ununterbrochenen Zusendung des Blattes tDeniner n[§ »^"6>ame, Herzog Ludwig IV. von Hessen betroffen worden, der wieder einmal sich nach seiner Art, etwas zu

vergewissert ,u sein und den Zuschlag ,u L,7wa"n Da !to «*'

°°-m°id°n, welchen die Pest bei Lst-llung.n -och k £'ÄjX"Ä" . » . Ak

N°ch dem 29. März erhebt. lcdigung durch den Reichstag harrt, so ist es wieder Verstorbenen, zu welcher zahlreiche Fürstlichkeiten in dm letztenMonaten alle Augenblicke ein größerer

Durch lhr tägliches Erscheinen, den Bc-I^lstich geworden, ob der Sessionsschluß doch schon nach Darmstadt geeilt waren, hat im dortigen Diebstahl' von Dynamit und Sprengstoffen aus zug telegraphischer Depeschen und eigene ~t^ cfret2eLnrSöSe^ ^ Sanft Sib mA ®Qll'öeuiI 'tattgefunden. Da der Grobherzog französischen Hüttemverken gemcldet war h!ben nun Korrespondenz aus der Hauptstadt ist die wner 2öieberqene^^^^ ^n[rel! sfS k feneralmsp-ktoren der deutsche» Armee die Diebe, die allen Berichten nach der Anarchisten-

Oberhessische Zeitung" in den Stand ge- machungen zwischen der Reichsreqierung und dem I I Partei angehören, begonnen, ihr Material zu ver­setzt, schnell und reichhaltig ihre Leser über Reichstage übm das noch zu erledigende Pensum er- KaRnetsordre eine dreitägigA^meetraue^a^ §t7

die Tagesereignisse zu unterrichten. Auch °lgen Au-besten wäre es, man ließe den Reichs- Auch im Reichstage fand ein- würdige Tramrknnd-Ibe^velchmesalseiu wahres Wunder anzu eben die Provinzial- und Lokalnachrichten bringt nach Hause gehen und schlosse die gebung für den dahingeschiedenen Bundesfürsten statt, ist, daß keine Menschen verletzt worden sink? Die

d»,-lb- früh und iUverlässig. chm LLü-L° »ta rS !,Wi K"1 b"«ine, WTW W «° H-u-mch-ngn, und

DieOberhessische Zeitung" ist inIratuna der itultusetal und damit hL .... I, s er J1^ Eieluch ©fnjrlotteittnirget Mau-1Verhaftungen vorgenommcii, aber die Thätcr find Mnrburg und den uu!«-g°nd°n «rkisen nach- Än ,7a rel° Um das au,geregte PMidtM

w-tdbar tue v-rbreit-tst- hiesige Zeitung undund t-bt, S-sn»g °'°,g-n Md 6a,m di-Lar, wohne»; ,-in Vertreter war der PU», 4-mrI«9 ftin G-i-tz^-In»Ät W»r7,a w«,s"äll- d7äni»!n

«rinn» ,ebr biC l°i"-ndst- A i Ä b ®*mie9'r,°6 ml. d-, härtesten Strafe, der Tode-.

Quartal 1892 erhalten dieOberhessische auch die lange und hartnäckig umstrittene Summe' ~ -

v ^Nachdruck vetboier.j bat:Bleiben Sie hier stehen, meine Herren," halb wir uns gegenseitig an das Leben gehen sollten-

In -er Karen-Apotheke. beivei^Männ^ Laßte erE let,c/ "id) sürchte, mein Chef wird unseres Ich ließ Ihnen ja auch bereits durch Herrn Baurer

Orrginal-Noman^von Marie «ibbcm. »nb ZeSS Ä SLÄ Zur Eingreifens bedürfen" sagen, daß Licht in die Affaire Ihres Bruders ge-

(üvitsetzunj., Idem Fabrikantensolm batten I "Ware es mcht geratener, den Kreisphysikus zu kommen. Wir haben sogar das Bild der jungen

Damit schloß er aber auch das Fenster wieder.! sonen aus der nächsten Nachbarschaft angesammelt der Schn.ihermeister Gott-1 Danie, die"

Kau'» hatte Leopold Gröll jedoch bemerkt, daß und eben kam auch der Nachtwächter in sckn^I ^^' be'U ba6 5au6 ber Apotheke gegenüber gehörte. ISie lügen," knirschte Leopold. Dann aber Gulvenhold sich zurückzog, ohne daran zu denken ISauf um die Ecke der nächsten Gasse aeboaen Ein! . -3)1011 über dasFür" undWider"!fragte er noch einmal:und Sie wollen nicht mit ihm zu Willen zu sein, als er wie ein Rasender Ineben den Trautenjahns wohnender Büraer hatte Ibic,e6 Vorschlages überlegte lange, bis allen mir nach den drei Tannen gehen, um sich zu schießen an die Hausthür des Apothekengebäudes zu pochen Iden Mann herbeigerufen War es doch nur einel^ra9en unb Antworten ein schreckhaft jähes Endel mit Blut das Verbrechen zu sühnen, das Sie begann wobei er fortwährend den Namen des Stimme unter dem versammelten Vublikum -,^1 bereitet wurde. begangen

Verwalters rief. ILeopold Gröll den Verstanv verlorem ' | Wit erbarmender Freundlichkeit hatte der Ver-IBeruhigen Sie sich, Groll!'

Dem jungen wachhabenden Pharmazeuten in der! »®r 'st wahnsinnig!" rief es ab'r auch in der|aIter inzwischen an Leopold die Bitte gerichtet,! -Ich will mich nicht beruhigen Antworten Sie

Offizin begann die Sache doch bedenklich zu werden |SceIe des Verwalters, nachdem er nur einen Blick l^m nun aber "»ch ohne Umschweife zu sagen, was! mir wollen Sie mit mir kommen" und er überlegte bereits, ob es nicht gemten wäre, |in das totenblasse entstellte Gesicht, auf die schweiß. beno nod) !"itten in bcr Nacht dazu veranlaßtNein!"

Horst Gild n wirklich zu wecken als sich auch schon bedeckte Stirn des Bedauernswerten aethan Robe' ber Apotheke zu kommen. Die ernstenIDann nimm auch so Deinen Lohn die Thür hinter ihm,öffnete und der Verwalter bei Damit war aber auch aller Groll aus dem Ä Ä'? V" b°bei Msch-nd bas Antlitz Feigling!"

bmtrab Herzen Horst's gewichen. Mitleidia leate er nun I - Fabnkantenwhnes geprüft. Er sah, wie die Mit Blitzesschnelle, ohne daß Horst die Be.

Gott sei Dank, daß Sie kommen, Herr Gilden! ! seine Hand auf den voraestreckten Arm Leonnld's! be1 beS Rranfe ~ denn em I wegung des seiner Sinne nicht Mächtigen hindern

nes der junge Mann mit einem Atemzug tiefster und sagte in freundlichem Tone- Kommen Sie j ^nker war der Mann thm gegenüber fraglos - konnte, hatte Leopold in seine Brusttasche gegriffen Erleichterung:Der Verstand stand mir ber'its das Haus, Herr! Drinnen in der Offizin könmn Sie ?IS ?Ä®r5J A J®' - jetzt krachte ein Schuß.

darüber strll, was mit dem rabiaten Menschen da mich ungestört mit Ihren Wünschen vertraut macken " k ? Antwort schuldig blieb, dabei aber Die herbeistürzenden Männer kamen gerade zu­draußen anzufangen sei." irt hrin, ^un,cyen vertraut mac^n fortwährend die Lippen bewegte, berührte Gilden recht, um die sinkende Gestalt des Verwalters in

Horst Gilden zog die Stirn unwillkürlich in! der Kranke und das .""ederholte le^e dir Schulter des jungen Mannes, und sagte: ihren Armen aufzufangen.

galten. Das schöne Gesicht des Verwalters nahm Iffnrferte nnn neuem ^nen Augen INicht wahr, Herr Gröll, Sie fühlen sich unwohl'?! Drei Wochen waren seit dieser Sache vergangen,

dabei einen finsteren, entschlossenen Ausdruck an und betrat den Hausflur '^D^dee T em uiederschlagendes Mittel geben Drei Wochen des tiefsten Jammers für das Ehepaar

Dann neigte sich sein Ohr lauschend dem Fenster n ck: harn , ® dtt Verwalter aber Nachher aber lassen Cie sich auch von meinem Ge- Gröll Denn nicht genug, daß sie ihren jüngsten

zu. Draußen lärmte 5^016 Z inuner ah bfe Ä ä ,($Iielen' drängten Hilfen nach Hause begleiten, wollen Sie?" Sohn im Grabe wußten, mußten sie auch noch

auch andere Stimmen machten sich hörbar. ' Iamiesammel" ^eu Mäiinern^na^m^^^^^b^ü^bke INein, und tausendmal nein!" erwiderte Leopold, fürchten, den ältesten ebenfalls zu verlieren, da der

Ich will dem Skandal ein Ende machen und tobin^r ä^iin mninn ?e Don®ulben3 Unb nun sprudelte es übet seme Lippen:Ist es Bedauernswerte in den wildesten Delirien des

mich vor Gröll zeigen," sagte Horst jetztViel- faßte auch STiifa kJ J in Draußen wahr, daß Sie sich nicht nut mir Magen wollen Nervenfiebers raste Anfangs noch an der Stätte

leicht ist es mir möglich, ihn zu berubiaen ver Aacyiwachter Posten m der festen morgen, heute vor Sonnenaufgang, meine ich? des Unheils, welches der Fabrikantensohn anae-

d°ld nach ftim. Hüs-IEs ist wahr ks wahr!" mcderhalte Leopold Irichtet. 'hast/ auchVer herbei -ru,.

Omzin, welche nach dem Flur führte, geöffnet Horst G lden hatte Leorold in e,- "Aber wissen Sie auch, daß ich Sie zwingen werde, geglaubt, es wäre jäh ausgebrochener Wahnsinn, Run fchntt er ohne Verzug der Hausthür zu, deren hinter^em !VerkaMra^ mir-»u fainpfen?" ,, ,rr . .... der Leopold bie Rachegebanken an den Verwalter

Schlussel er mitgenommen hatte. hilfe die Nackdrä^^^ in ein- S kb b^-®et r4. -®r? ~ni ?°"eswillen, fo mäßigen Sie emgegeben. Er drang deshalb auch darauf, daß

I) s Nachdrangenden m emc Ecke der Offizin!sich doch! Es i,t gar fein Grund vorhanden, wes-1man den Kranken noch in der Nacht nach einer

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unb ± , .... ------

16? ItLl Feiertagen. Quartal-Abonneinents-PreiS bei der Erve- AyKlty* Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes,

e/12, 03 dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. svrkl. <*»»»» VW».U^ wwie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein II. Vogler in ,

Bestellgeld). Jnscrtionsgebühr ffir die gespaltene Zeile SvNNtUt? 20 TOrtn 1CQ9 iyianffitrl^a. M Castel, Magdeburg und Wien: Rudolf XXVII. £cfll)rQailQ.

IN Psg., Reklamen für die Zelle 26 Pfa ÖUlimuy, 4U. 'J-KUH 1 Öde. Mo,se in Frankfutta. M., Berlin, München u. Köln : G. L. ü 8

~ ------ Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.