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Sprache, Horst Gilden", knirschte er.Ich verbiete ste Ihnen!" Plötzlich leidenschaftlich mit dem Fuße stampfend, kam es dann ohne jede Mäßigung über seine Lippen, indem er sich an die beiden Gehilfen wandte:Hörten Sie es, meine Herren: Dieser dieser Mensch untersteht sich, mir ein Zechgelage vorzuwerfen, heute, wo" Er unterbrach sich, und

!sein. Dahin würden insbesondere das Trunksuchts­und das Unsittlichkeits-Gesetz, sowie die Vorlage über den militärischen Verrat gehören. - ~ '

Mg. Zig." lesen wir:Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, nicht der Volksvertreter. Es hatte schon eins geschlagen, der Präsident v. Levetzow hatte schon geläutet, aber im öden Saal war noch Niemand zu erblicken; nur Graf Caprivi hatte bereits, in militärischer Gewöhnung, am Bundesratstische Platz genommen und mit einer ironischen Verneigung konnte er dem Disziplinarherrscher des Reichstages zurufen:Die Vertreter der Regierung sind zur Stelle!" Allmählich versammelten sich denn auch die Vertreter des Volkes und die Beratung konnte be­ginnen."

Marburg,

Dienstag, 8. März 1892.

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Sie sehen, daß ich wieder angelangt bin", sagte

«r Provisor, indem er sich kaum merklich vor dem, . ------------ ttIlu

Verwalter verneigte. Dabei war auch der Ton, in I dicht an den Verwalter herantretend, raunte er ihm welchem er diese Worte sprach, ein so nachlässiger,Izu:Nehmen Sie die Worte zurück, Horst Gilden?" gleichgültiger, daß es darüber zornig in der Seele zorsts aufwallte. Einen Moment standen sich die beiden Manner dann schweigend gegenüber. Nun «&er sagte der Verwalter streng:

Sie scheinen Ihre Selbstständigkeit sehr zu verschätzen, Herr Gröll! Wenn Sie durch ein un- mhergesehenes Vorkommnis genötigt waren, den Men bewilligten Urlaub zu überschreiten, hätten -ie mir über diesen Umstand unbedingt Mitteilung riachen müssen. Gesetzt den Fall aber, daß Sie wch hieran verhindert wurden, so wäre es zum mindesten doch jetzt Ihre Pflicht gewesen, sich bei Nr zu entschuldigen."

,So wäre sie das wirklich gewesen?" fragte Ms, setzte gleich darauf aber in unbeschreiblich llterem Tone hinzu:Doch ja ja ich bin tatsächlich ein solcher Lump!"

Mäßigen Sie sich, Herr Provisor", warnte der Verwalter.Eine durchwachte Nacht scheint Sie in! ochgradige Aufregung versetzt zu haben", sagte er mn.Ich rate Ihnen deshalb vor Allem, nach hrem Zimmer zu gehen und ein paar Stunden!

Enchemt täglich äuget an Werktagen nach Sonn- und tfetertagen. Ouartal-Abonnements-Preis bei der Erve- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 $fa 'crff ®e,teItS^Vn^nS8e6^ jPT^ie gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

'n. zr . ' 7 0- uiu cijici inunin, einer ?yiuu

LfrTlz * fegltchem Herkommen haben in Kolemine, wurde sofort nach ihrem Abschluß wieder

der letzten Zett bei Studierenden unserer Hochschule gelöst ~ ' - -- - 1

I von feiten der Universitätspedelle Besuche stattgefunden, I tvrlche lediglich die Absicht einer Ueberwachung durch I die vorgesetzten Behörden verrieten. Die unterzeichneten I Korporationen erklären dies Vorgehen für unvereinbar

mit der Würde der deutschen Studentenschaft, sie erblicken darin ein erneutes Zeichen des Mißtrauens und einen neuen Angriff gegen die akademische Frei­heit, welche bisher als das edelste Gut unserer deutschen Hochschulen galt. Sie bitten Ew. Magnificenz und einen hohen Senat, bei einem hohen Ministerium j gegen derartige Vergewaltigungen vorstellig zu werden. Sie sehen voraus, daß die Durchführung dieser Ver­fügung die Frequenz unserer Hochschule bedeutend ! mindern und die Wege vieler Studierenden nach nichtpreußischen Universitäten wenden wird, und er­klären zugleich, daß sie im Wiederholungsfälle sich genötigt sehen, von der bisherigen gewissenhaften! Pflichterfüllung und Mühewaltung in allgemeinen! Interessen unserer Hochschule abzulassen. Ferner er-1 tauben sich die unterzeichneten Korporationen miizu- l

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedilion dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ~ ,

tfraiitfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wen: Rudolf IIVU. £((11)1(1011(1. Moste m Frankfun a. M., Berlin, Mmchen u. Köln; G. L. xj 1 ö »

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, PariS^

Groll zuckte die Achseln. Er sagte aber «immer mädchenhaften Art erwidert hatte. Da nun er 3hnen den Dienst gekündigt hat,laber auch unser Provisor welcker ia nun pnhHA :! Friedrich, n^t wahr?" sondern schritt wortlos vorüber. I wieder zurückgekehrt ist, nicht zum Essen zu kommen

Verwalter! scheint, so müssen Sie hente schon mit meiner Gesellschaft trage® b^Revtto?sausaeÄ!n^^^ Be- allein vorlieb nehmen, Herr Gilden " Damit machte \ -^emfors ausgelassen. die junge Frau eine einladende Handbewegung nach

| ^ann aber begab sich Horst m das Laboratorium,! dem Ltuhl des Verwalters zu und ließ sich aleick ! b°rt e!ne neu von ihm erfundene Mixtur gegen | darauf selbst in ihrem Sessel nieder.

IJa"dwunden zu bereitem Die Gehilfen in der So lange Martha in der Apotheke als deren I ^nd ^uge^en^KuMcka^wieder ab- Herrin lebte, war es noch nie vorgekommen, daß sie riÄ»r O.,F n Kundschaft beschäftigt, welche em gluck- wre heute nur Horst gegenüber an der Mittagstafel ^rZufall ur die letztverflossene Viertelstunde gesessen Ob nun twas gar soPeinlches ineinem n So v-rgmg Allen die Zeit, bis solchentete^tete für die junge Frau lag ode^ Nach^atter auter rief Pb [te durch irgend eine andere Veranlassung'erregt

guter Sitte aßen sämtliche Pharmazeuten worden, bleibt dahingestellt. Thatsache ist nur daß Natürttch mußten Prinzipalin. auf dem feinen Gesicht der Dame die Farbe unausgesetzt

I Dewi silbstverü/inilli^ £-!- ablofen. gmg und kam. Schweigend nahmen die Beiden dann | ?Eibstver;tandlich konnte die Offtzm auch| die Suppe ein, und das gante Esten würde firfi mnhr

Gena^nack de^V^ nicht unbeobachtet bleiben, zu einem höchst unerquicklichen Zusammensein I mnl£ "A. bf Rangordnung speisten nun Ver- ausgedehnt haben, wenn Horst Gilden nicht aus den I -7- J^r0D,^°r 3^st und zwar in Gesellschaft I Gedanken gekommen wäre, der jugendlichen Apotheken-

Fränzchens. Nach diesen besitzen» von der Scene u erzählen die sich vorhin d-n Gehilfen dazu, mit gesegnetem Appetit in der Offizin abgespielt hatte/ Die junge Frau den aufgetragenen Gerichten zuzusprechen. hatte aufmerksam 'auf den'Berichtdes Verwalters

. r Horst Gilden heute in das Speisezimmer | gehört, jetzt schüttelte sie leicht mit dem Kops und sagte I Üb«ier\SraU Trautenjahn schon an ihremMerkwürdig, daß ich es von vorn herein wie S f eben a6£°?men der zlerlit servirten eine Ahnung in mir getragen habe, ba6 biefer lei($t» ® L mit füb£%^T\be9ruB er.buunpe ferll3e lunge Mensch irgenb etwas Böses - ober Ewe mit kühler Ehrerbietung m einer Weise,!auch nur Unangenehmes in unser sriebliebp« SSUbhatenh-9fra8e$kbefanbe-xmu6te'in ""^tracht I tragen würbe. Erinnern Sie sich noch, Herr Gilden? 2eLbl te!e be^en Menschen nun schon seit Sie fragten mich bamals auch, ob mir!asZX ^2ahrenan einem Tische aßen - seit acht Jahren des jungen Gröll nicht rech wäre" " unausgesetzt unter einem Dache lebten.Gewiß", erwiderte Horst abgemessen. Es fiel

g. ,''3Kem Ä?.mer /E von Tante Minchen zu einem!mir auf, baß es wie Erschrecken um Ihren" Mund Lieblingsgericht geloben worden", sagte Martha, zuckte, Frau Trautenjahn als ?ch Ihnen bie M^ nachbem sie bte Verneigung Horsts in ihrer noch l teilung machte, ich habe ben jungm Gröll, ^nachdem

., Wöchmüiche Beilagen: Kreis-Blatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain.

Druck uvd «erlag: Jotz. Aug. Koch, Universitärr.Bvckidruckerei in Marburg r . .

Redaktion und Expedition: Markt 21. y' ^uUlinCutÖ «erantwortlicher^Redakteur: Christoph R^uteuhau» in Marburg.

unseres Kaisers und Schwiegervater des Prinzen Kgl. preußischen roten Adlerordens 3. Klasse mit Heinrich von Preußen, , ist recht bedenklich erkrankt, der Schleife, hat gestern Nachmittag nach kurzem Der Großherzog, der ziemlich stark ist, wurde (Siehe Kranksein im 68. Lebensjahre das Zeitliche gesegnet. Depesche in der Sonntags-Nr.) am Freitag nach!Der Verblichene war am 29. Mai 1824 in Berlin eben in heiterster Stimmung beendeter Tafel von geboren und wurde im Jahre 1863 als ordentlicher einem Schlagflusse betroffen, welcher die rechte Professor und Direktor des philologischen Seminars Körperteile lahmte. Das Bewußtsein blieb vor-!an die philosophische Fakultät der hiesigen Um-

handen. Der Zustand des Pattenten verschlimmerte! versität berufen, an der er bis zu seinem Tode ~ . ... .. .Uch am Sonnabend so bedeutend, daß man große also nahezu 30 Jahre lang, und zwar mit vieler

,t( ;"R°rbd.|8e orgniffe hegte; am Sonntag trat eine kleine Auszeichnung wirkte. So übertrug man demselben

I eUI - Großherzog, der ,1837 geboren! mehrmals das Direktorium der wissenschaftlichen

1 » m tm ^. Lebensjahre. Er ist ein Sohn! Prüfungskommission für Kandidaten des höheren rcri Carl von Hessen und dessen Gemahlin! Lehramts, zweimal (in den Jahren 1868 und 1873) ? von Preußen. Seinem Oheim, das Dekanat der philosophischen Fakultät und im

I dem, Großherzog Ludwig III folgte er am 13. Amtsjahr 1882/83 das Rektorat der Universität; ^um 1877. Er tft vreußstcher Generaloberst der außerdem war der Verblichene zu verschiedenen Malen Infanterie mit dem Range eines Generalfeldmarschalls I Mitglied der Universitätsdeputatton und wurde im und unter Kaiser Fnedrich von diesem, seinem Jahre 1887 durch die Verleihung des Charakters Schwager, zum Generalmspekteur der dritten deutschen als Geheimer Regierungs - Rat ausgezeichnet. llnneetttfpethott ernannt. Der Großherzog war in | (Sine akut verlaufene Lungenentzündung setzte dem erster Ehe mit der Prinzessin Alice von England,! Leben des in allen Kreisen unserer Stadt hochge-

A in v v "- ! Marburg, 7. März. Tagesordnung zu der

. ^st bis heute noch nicht recht am 9. März b. Js., Nachmittags 5 Uhr im 9iat»

S fen ift bem!r 23^2?A9 ®n*ft ßubtoI9 Haus stattfindenden Bürgerausschußsitzung, Fortsetzung I 735^ S; ..xtr » der Beratungen des Stadthaushaltes für 1892/93.

öeriMg Karlwr5; Die älteste Tochter des Marburg, 7. März, Anstelle des verstorbenen w r5b b/ J ®at)ern' die Prinzessin Administrators Zeiss hat der Kreis-Ausschuß des 1^5 /mit bem Wilhelm von hiesigen Kreises in seiner am Sonnabend ^stattge- Urach vermahlt. , I habten Sitzung Herrn Administrator Röhr Hierselbst

Lrh bnm i .bmcbt^ °"rd, zum Kreiskassen-Rendanten des Kreises Marburg bestellt,

wird vom 1. Oktober d. I. an, weiteres deutsches Marburg, 7. März. Im biefiaen ^1(1101 her französische,i Grenze näher gerückt werden, l männischen Verein von 1858" hielt am Freitag'Äbend So die letzt in Colmar garntfonterenben Jäger-!Herr Prioatdozent Dr. Plate einen Vortrag über ^ster, St. Amarin,die Tiefsee und ihr Leben", dem wir folgende inter- verlegt werden. Munster ist etwa 14 Kilo-1 essante Einzelheiten entnehmen: Die Kenntttts der Meter von der,Schlucht oder,der französischen Grenze.!Meerestiefe batiert erst aus ben letzten Jahrzehnten. X 9Wffnrt 1,1 ^^nben uom Sunnd hie erste Expebitton, welche zur Erforschung ber= Altttrch Halbwegs selben ausgesaubt würbe, war bie bes ^englischen 3 ^ bansen unb Belfort liegt. I SchiffesBulbogg", welche infolgebeffeu ben Namen

~ |Bulbogg-Expebition" erhielt. Später würben bann

Hessen-Nassau. Englänbern noch zwei wettere Expebittonen

e. _* . ausgerüstet, barunter bie größte inbenJahren 1874

Warburg, 7. Marz, ^n ben Lehrkörper unserer j bis 76; mit ihr gleichzeitig ging von bentscher Seite

gangene Anweisung zurückzuführen finb, nimmt hin­gegen an, baß bie Staatsanwälte in ben einzelnen Fällen selbstänbig vorgingen. In Sachen des Welfenfonbs berichtet eine Berliner Zuschrift an bie Pol. Storr., baß, gutem Vernehmen nach, alle Versuche, biefe Frage in befriebigenber Weise zu regeln, an ber Hartnäckigkeit bes Herzogs von Cumber- lanb scheitern bürsten, obwohl ihm seitens ber! preußischen Regierung ein sehr weitgehenbes Entgegen­kommen bezeigt wirb. Nachbem man bomit nicht Wetter gekommen ist, wirb bie preußische Regierung ihrem ßanbtage nunmehr einen Gesetzentwurf vor­legen, welcher, unter Verzicht auf bie Verwenbung des Welfenfonbs zu geheimen, politischen ober polizei-! sichen Zwecken, eine anbertoeite Verwendung bes|

jNachdruck verboten.) |

In der Bären-Apolhekr. !

Driginal-Roman von Marie Widdern. ! (Fortsetzung.) !

Deutsches Reich. IfÄÄKÄEF"J" U d,r r°d h-un,-»

IV. Derkiu, 7. März. Unser Kaiser arbeiteteIstellt. Das Reichstaasvräsi^>iiimIy-chldem 3. März unb vor bem!Wintersemesters noch eine schmerzliche Lücke gerissen, am Sonnabend nach einer Spazierfahrt mit bem man hört noch imm/r enttoMf n ' 2o-3u beMen." Der Geheime Regierungs-Rat Pwses or ber Philologie

«eneralintendanten Grafen Hochberg, bem General Ostern, ÄZTmS . März. Der Großherzog Lnbwig IV . I und Direktor bes philologischen Seminars Dr.

Grasen Hahnke unb erteilte bann eine wRÄK herP ^enJD0? ber e o p o I b S a l e n t in @ i ui i b t, Ritter des

Audienzen. Am Nachmittage unternahmen beibe bei ber bnuernben »eidiluüi nläh a pit nnA ftat,C£8nb Schwiegervater des Prinzen Kgl. preußischen roten Adlerordens 3. Klasse mit

Fürsten Radolin bei. Am Sonntag Vormittag wohnten ber Kaiser unb bie Kaiserin bem Gottes­dienst im Dome bei unb empfingen bann ben Besuch des in Berlin eingetroffenen Großherzogs von Olden­burg. Zur Mittagstafel waren alle fürstlichen Herr­schaften im Schlosse vereint. Gegen 3 Uhr Nach­mittags unternahmen ber Kaiser unb bte Kaiserin wieber eine längere Ausfahrt. Aus Hannover wirb wieder einmal berichtet, daß der Rückttttt des Herrn von Bennigsen von seinem Posten als Oberpräsident von Hannover nahe bevvrstehen soll. Als sein dlochfolger wird kurivserweise, unb gewiß unrichtig, ber Staatssekretär von Bötticher genannt. Wahrscheinlicher klingt eine anbere Melbung, welche in bem Londesbirekivr von Hammerstein ben künftigen Oberpräsibenten erblickt. Wegen Majestätsbe- leibigung, begangen burch Kritik ber letzten Rebe des Kaisers, ist bisher Anklage erhoben gegen bie Kölnische, Frankfurter Zeitung, bie Berliner Neuesten Nachrichten unb bie bekannte WochenschriftDie Gegenwart." Die Anklagen sinb auch in Reichs­tagskreisen lebhaft besprochen. Man glaubt bort "icht, boß bie Anklagen auf eine von Berlin er»

I Der aber maß den Provisor mit rnetn langen, | stolzen BlickIch nehme nie zurück, was ich einmal gesagt, junger Mann", erwiderte er dann.In ! diesem Falle aber gehe ich sogar noch weiter: ich ! wiederhole nicht blos meine Worte, sondern setze ! ihnen noch hinzu: Für einen leichtsinnigen | charakterlosen Menschen hielt ich Sie stets, für einen | brutalen erst seit dieser Stunde."

I _ Diese in ruhigem Ton ausgesprochene Meinung ! schien Hans Gröll endlich wenigstens für die Dauer einer Minute zur Einsicht seines Unrechts zu bringen. Er errötete nun bis zur Stirn hinauf I uud senkte verlegen den Blick. Dann aber schlug I der Provisor plötzlich beide Hände vor das Gesicht Berauschtman kann michheute" für berauscht halten!" stöhnte er mehr, als er sprach, besann sich [nun jedoch und ohne noch ein weiteres Wort zu| sprechen, wandte er sich und verließ die Offizin, um | fein Zimmer aufzusuchen Auf dem Flur begegnete | ihm der Hausdiener. Der Mann fchien an ber| Thür gelauscht zu haben, denn vertraulich an ben j . _ -- .... T......Jungen Pharmazeuten herantretend, flüsterte er: |

in» -e?U Nachher werden Sie jede,-!Haben es dem gnädigen Herrn derb gegeben,I

tm ®Nan^e ietn' sich Ihrer Bildung «Herr Gröll, aber doch noch lange nicht derb genug. I mVXTn m t L ! Ohrseigen hätten Sie dem aufgeblasenen Kerl bieten!

rn£ 5 ^tte ihn ein Viper gebissen, so zuckte der sollen!! O, wie ich diesen Gilden hasse, wie ich ibn Uovtsor bei diesen Worten zusammen:Nicht diese hasse'" I