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Wöchenlliche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnscrtionsgcbühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Mittwoch, 10. Februar 1892.

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G.L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

XXVII. Jahrgang.

das Modell der Kreuzerkorvette „Kaiserin Augusta

vom

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Monarchen ein Druck nach der Richtung ausgeübt werden sollte, die Zedlitzsche Vorlage in liberalem Sinne umzuredigiren. — In allen Provinzen Preußens haben die freien Lehrervereine auf die nächsten schul- freieit Nachmittage Versammlungen zur Besprechung

Hundert,

II

II

vorzeigte, und erteilte darauf dem aus Italien ein- gettoffenen Grafen Santa Rosa eine Audienz. Am Nachmittage entsprach Se. Majestät einer Einladung des kommandierenden Generals des Gardekorps Ge­nerals der Infanterie Frhrn. v. Meerscheidt-Hüllessem zum Diner. — Der verstorbene italienische Bot­schafter Graf Launay beim deutschen Reiche wird in Berlin bestattet werden, am Mittwoch findet für ihn eine Trauerfeier in der Hedwigskirche statt.

Der Major v. Grumbkow, bisher Kommandeur der Großherzoglich mecklenburgischen Abteilung des holsteinischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 24, ist zum Instrukteur der türkischen Artillerie ernannt worden. — Die preußischen Provinzial-Schul- koliegien sind angewiesen worden, bei der Prü- fung und Genehmigung der L e kti onspläne für Ostern 1892 93 nach folgenden allgemeinen Gesichts­punkten zu verfahren: 1) Eine Reduktion der einmal in die Anstalts - Etats eingestellten Lehrer und ins­besondere Hilfslehrkräfte ist nur dann zuzulassen, wenn nach Deckung des aus den Lehrplänen und den Erläuterungen dazu für die Zukunft überhaupt zu berechnenden Bedürfnisses an Lehrstunden und unter Zugrundelegung der bisherigen Pflichtstnnden- zahl bezw. der im konkreten Fall notwendigen ge- nngercn Ansätze ein Minderbedarf sich ergiebt. Da­bei ist nicht nur die für Ostern 1892/93 nach der Zirkularverfügung vom 22. Juli v. I. vorgeschrie- bme Teilung der Sekunden und Tertten in be­stimmten Fächern, sondern auch der Mehrbedarf an Stunden für Turnen, Zeichnen und Englisch, wie er für die Zukunft sich gestaltet, in Ansatz zu bringen. Eine Ersparnis an Wochenstunden auf Kosten der Lehr­pläne und der Lehrer ist in keiner Weise zu dulden. 2) Um eine thunliche Verwendung der vorhandenen Lehrkräfte, insbesondere der altphilologischen, zu fichem, ist darauf Bedacht zu nehmen, daß zunächst mchtaltphilologische Lehrkräfte, welche nur eine Neben­befähigung in den alten Sprachen haben, thunlichst

wär's in I und von dem ich dir schon so oft erzählt!" Er hatte feierlicher! gut rufen, Caritas kam nicht.

I Lothar schaute scharf durch Thür und Fenster, murmelte I vergaß fast, dem alten Herrn auf dessen dringendste «Fragen Antwort zu geben, und verbat sich nur sehr Seite an. j energisch das „Sie."

„Habe dich wirklich nicht gekannt", fuhr der alte

Deutsches Reich.

W. Merlin, 9. Febr. Am Montag Morgen hatten die kaiserlichen M a j e st ä t e n eine Spazierfahrt durch den Tiergarten gemacht. Von derselben zum Schlosse zurückgekehrt arbeitete der Kaiser mit dem Chef des Zivilkabinets und mit dem Staatssekretär des Reichsmarineamts Vizeadmiral Hollmann und dem Chef des Marinekabinets Ka­pitän z. S. Frhrn. von Senden - Bibran. Später empfing der Kaiser den Bildhauer Schott, welcher

[Nachdruck verboten.)!

Hela.

Novelle von Jenny Schwabe^ (Fortsetzung.)

„Sie ist es und sie ist es nicht", murmelte er M sich hin, einen Moment stehen bleibend und sie schärfer betrachtend, „könnte ich nur ihr Gesicht sehen!

Der Zufall kam ihm zu Hilfe.

„Fräulein Caritas, Fräulein Caritas!" schallte $ durch den Wald und ein Bauernweib kam quer über den Weg, eine Welle Holz auf dem Rücken.

Die helle Gestalt drehte sich um und ging der Mu ein paar Schritte entgegen, und der Mann !uh nun in ein edel geschnittenes, von Geist förmlich Mrchlenchtetes Gesicht; starr haftete sein Auge aus M und wie im Traum hörte er eine etwas tiefe, Uüche, wohlklingende Stimme sagen:

„Nun, Frau Müller, es ist doch nicht schlechter unt der Anna?"

„Nein, o nein", rief die Frau und griff lebhaft des Fräuleins Hand, „sie wird bester mit jeder stunde, wäre ich sonst hier im Walde? Aber Sie, Mulein, wie soll ich Ihnen das alles danken, das frieren und die Arznei und das Nachtwachen?!

Fräulein, Sie sind der gute Engel im Dorfe, uUls würde aus unseren Armen und Kranken..."

„Still, Frau Müller", unterbrach Fräulein WM rasch die Rede der Frau, „danken Sie N-rem Gott, daß er hals, nicht mir! Und geben P nur der Kleinen die Arznei wester. — Ich Mime heute abend noch einmal." Sie schüttelte ?^Frau kräftig die Hand, nickte fteundlich und Mtt von dannen. Frau Müller blickte gerührt

ihr her und trocknete mit der Schürze ein Thränen.

„ 0,22

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nur in ihren Hauptfächern verwandt werden, und I Gebäude, Maschinen u. s. w. erforderliche Kapital I sichten auf eine Verständigung über das Gesetz keines- datz ferner durch eine Verschiebung in der bisherigen sicherstellt. Es folgt aus dem Wesen der Sache, wegs so gut seien, wie behauptet werde. So geht d^chäftigung der Lehrer möglichst viel Stunden für «daß für die Bemessung dieser Abnutzungsquoten in »der Münchener „Allg. Ztg." „von gut unterrichteter Altphilologen frei gemacht werden. 3) Die alt-Irrster Reihe der Substanzwert der genannten Gegen-1Seite", aus Berlin folgende Jnformattou zu: „Die philologischen Lehrer werden, soweit nötig, nicht stände maßgebend sein muß, und dies haben auch Parole, daß die Krisis beigelegt sei, ist notorisch allem m ihren Nebenfächern, sondern außerdem in die oben angeführten Vorschriften der Anweisung I falsch. Generell läßt sich die Lage als völlig unklar den unteren und mittleren Klassen auch in solchen I vom 5. August 1891 weder in Frage stellen können! bezeichnen. Eine Schwenkung der Nationalliberalen Gegenständen verwandt, in welchen sie nach. dem I noch wollen. Wenn daselbst bestimmt ist, daß für I hat nicht stattgefunden, lieber den Inhalt der Urteil des Direktors auch ohne formelle Befähigung I die Abnutzung ein angemessener Prozentsatz des I Unterredung des Kaisers mit Herrn v. Bennigsen unterrichten können. • Aus Bremen erhält die I Nutzungswerts bezw. des Jahresmiethswertes in »sind die Parteigenosteu des Letzteren nicht informiert. „ N. A. Z. von einem ehemaligen Unteroffizier eine I Abzug gebracht werden kann, so soll damit nur an-1 Die Schwierigkeiten betreffs der Volksschulvorlage längere Zuschrift, welche den Unteroffiziers-Igedeutet sein, daß dieses vereinfachte Verfahren nicht!bestehen fort, wegen der Dissidenten scheinen sogar stand als solchen dagegen in Schutz nimmt, nachIausgeschlossen ist, insofern im einzelnen Falle der!neue Schwierigkeiten vom Zentrum zu erwarten zu jenen Emzelfällen be- resp. verurteilt zu werden, I Nutzungs- oder Mietswert den erforderlichen Anhalt »sein, auch in den Personalftagen ist eine Aenderung welche die Unterlage der Erörterungen über Soldaten- zur Ermittelung der Abnutzungsquote bietet. Wo nicht eingetreten." Eine Mitteilung des „Pester Mißhandlungen bilden. Was aber bei der immer diese Voraussetzung fehlt, ist bei Berechnung der- Lloyd", die aller Wahrscheinlichkeit nach aus Berliner erneuten ®crt,et2l^un9 solcher Erörterungen seitens I selben der Substanzwert zugrunde zu legen, und als I halbamtlicher Quelle stammt, versichert abermals, der Sozialdemokratie bezweckt werde, wird von dieser I solcher kann für Gebäude insbesondere auch die I das Schulgesetz habe nur dazu dienen sollen, das Ab- ®re’te d^chin gedeutet, daß der Unteroffiziersstand als I Feuerversicherungstaxe gelten, insofern durch dieselbe I schwenken der Nationalliberalen zur Opposittou zu recht- -olcher diskreditiert und damit die Disziplin gelockert! der wirkliche Bauwert angemessen zum Ausdruck! fertigen und Herr Miquel habe den vielerwähnten werden jolle; an welchem Bestreben sich wahrschein-! gelangt. Der als Abnutzungsquote abzugsfähige I Schritt uur gethan, um zu markiren, daß er (Miquel) lich unbewußter Weise Diejenigen beteiligen, welche I Prozentsatz des Substanzwertes bestimmt sich in I keinen Teil daran haben wollte, was seine früheren

ans jenen Einzelfällen Schlüsse auf das allgemeine! jedem einzelnen Falle nach der gesamten Nutzungs-! Parteigenossen in jenen Tagen trieben, daß er für

Verhalten der Unteroffiziere ziehen wollen. — InIdauer, welche für die Gebäude u. s. w. vermögeinützlich hielt, für alle Fälle klarzustellen, wie er der gestrigen Sitzung der Budgetkommission ftagte! ihrer Bauart (Konstruktion) und Bestimmung bei «nicht mit von der Partie „der großen liberalen

o- H0 Unteroffiziers sch ule Jülich der I regelmäßigem Verlauf der Dinge anzunehmen ist. I Partei" sei. Aus demselben Grunde habe Herr von

Abg. Lingens (Zentr.) an, ob diese Schulen sämt-1 Hierbei ist aber unter allen Umständen die Zinses-1 Bennigsen seine Rede gehalten, um diesen Konflikt zu lich protestanttsch seien. Wenn ja, so begriffe er lrechnung anzulegen, da von der Annahme ausge-1 beschwören, d. h. „den Troß der Versammlungspolifiker -j. r lt,arUm ”1*^ katholische Unteroffiziers-1 gangen werden muß, daß außer den jährlichen Rück-1 von der Richtung nach Friedrichsruh abzubringen", schulen, z. B. in Jülich oder im Elsaß finde. Manilagen auch die davon aufkommenden Zinserträge demIWeiterhin versichert die Mitteilung, es entspräche wurde mit den aus diesen Schulen hervorgehenden aufgesammelten Abnutzungsfonds zuwachsen. Bei- nicht der Wahrheit, daß von Allerhöchster Stelle Unteroffizieren jedenfalls bessere Erfahrungen machen, I spielsweise würden somit bei Zugrundelegung eines I aus eine Mitwirkung der Nationalliberalen bei diesem da sie auch nach dem Uebertritte ins prakfische Leben! Zinsfußes von 4 Proz. die Abnutzungsquoten be-I Gesetz zur Bedingung gemacht wäre und es sei unter geistlicher Zucht verblieben. Abg. vr. Hammacher messen werden können für Gebäude mit der wahr- „vollständig ausgeschlossen", daß von Seite des protestiert gegen diese Aenßerung. Auch die evangelischen scheinlichen Nutzungsdauer

Unteroffiziere seien sich ihrer Pflicht voll bewußt. von 50 Jahren auf 0,63

— Mehrfach hervorgetretene Zweifel und Miß­deutungen haben den Finanz-Minister veranlaßt, den Vorschriften im Arttkel 11 zu III, Artikel 16 zu, I 3ir. 2d, zu II Abs. 1 und Artikel 18 zu III der bes Bauwertes.

_. , . ■ . - । - -------------- ,des neuen Schulgesetzentwurfs einberufen. Ihre Be-

zum Einkommensteuergesetz ergangenen Aus-I — (Volkss.chulgesetz-Entwurf.) DieIschlösse werden sich gegen den neuen Entwurf richten; 'U93 anto etfung Dom 5. August 1891 die Kommission des preußischen Abgeordnetenhauses zur die Lehrer wollen ihre Wünsche zum Schulgesetz nachstehenden erläuternden und ergänzenden Be- Beratung des Volksschulgesetzes hat am Montag aufgrund der Magdeburger Beschlüsse des Landes- merkungen hmzuzufugen: „Die gemäß 8 9 I Nr. 5 ihre Beratungen begonnen. Zu den ersten Para-1Vereins preußischer Volksschullehrer zusammenfassen ^mkommensteuergesetzes vom 24. Juni 1891 l graphen, welche die grundlegenden Bestimmungen ent-1 und den Abgeordneten ihres Kreises zur Kenntnis Massigen Abzüge für Abnutzung von Gebäuden, halten, liegen bereits eine ganze Anzahl von Ab- bringen. Die pädagogische Presse mit alleiniger Aus- Maschmen, Betriebsgerathschaften u. s. w. haben für ändernngsanttägen vor; wie bisher ersichtlich, sind nähme der Organe des Bochumer LehrerverbandeS ben Steuerpflichtigen bte wirtschaftliche Bedeutung I die Konservativen sowie die Zentrumspartei entschlossen, bekämpft den Zedlitzschen Entwurf. — Der ganze ö0” orlr ?e1!' jderen Aufsammlung er sichIdas Gesetz im Wesentlichen auf Grund der gegen-1Lehrkörper der Universität in Halle a. S., an der na$ Ablauf der Abnutzungsperiode das zur Wieder- wärfigen Fassung zur Annahme zu bringen. — Die «Luther gewirkt, hat eine Eingabe an das preußische Herstellung bezw. Neubeschaffung der abgenutzten neuesten Meldungen wollen wissen, daß die Aus-1 Abgeordnetenhaus beschlossen, in der die Ablehnung

r-t/rA6; roar iun$e ®ame hörte sie sich! alte Jungfer, aber das ist nicht so schlimm. Ganz! „Mein Name ist Lothar von Landeck, auch der plötzlich fragen Ijung ist sie ja nimmer, sonst wäre sie nicht so ge-!Maler Landeck", sagte der Fremde mit komischem

Sie sah erschrocken den Mann an, der so rasch «scheit und vernünftig und so wohl erfahren in allem; I Pathos, sich feierlich verbeugend.

an sie herangetreten war und sagte: Isehen Sie, es ist eben keiner über den Caritas,! In der nächsten Minute lag er in den Armen

„Guten Morgen , Herr, Sre sind wohl fremd «selbst der Herr Pfarrer nicht. Er macht es ja ganz! des Alten, der ihn immer wieder voll Rührung an»

Vter in ber Gegend? schön, wenn er Sonntags predigt, aber wenn die blickte. „Lothar, Sie hier? Welche Freude für

' r e . ! Caritas bei meiner kranken Anna saß und das Kind j mich, Sie noch einmal im Leben zu sehen! Caritas,

„Weil Sie unsere Caritas nicht kennen." «pflegte und tröstete und mich, die ich ganz ver-Ikomm, sieh hier den jungen Mann, den ich erzogen

„Caritas, heißt sie wirklich Cantas?" fragte er zweifeln wollte, dazu, dann, meine ich, " " 1 1 ' " " - ' - - -

rotebeEn. f r n , ,r «unserer kleinen, engen Stube noch viel

„Wie soll sie sonst heißen ? Hab'sie nie anders «gewesen, als in einer Kirche."

nennen hören. Pastors Caritas ist sie und die I nnb Caritas Lindner soll üe heißen

einzige Tochter vom Herrn Pastor Lindner in Berg- der junge Mann von neu m W

h-lden, wenn Sie's denn wissen wollen. Es ist ÄranfabX Züb von der EÄShttb "Zu wem wollen Sie denn nun?n Berghalden?"

mehr im Dorfe Wer krank ift™ht ® I^Q9te ^e" .Herr plaudernd, seinen jungen Freund ins Haus

Caritas denn sie bat ftuhiert' antwortete nicht, sondern sah nur den Weg «ziehend, fort, „bist ein Mann geworden inzwischen—

Doktor-' wer in Not^iü Lfat nt ^t.l.9e.r|entIan9/ «n dessen Biegung eben das schlanke!man wird alt, sehr alt. Schadet aber nichts — ich

sie schafft Rat Ick i'aafAhnen ^?"las, I Mädchen mit dem Sphinxgesicht verschwunden roar. I bin bereit, wenn der/Herr ruft. Nach uns kommen

Mädchen f0dÄi• 1KSÄ b«Ärf? lüstete er den Hut und sckritt rascher andere Geschlechter ... Du hast dich roirklich sehr

Und die Tochtn des Maners Ä n F 8 vorwärts, kopfschüttelnd ging die Frau verändert, Lothar, und die große Mappe, was ist's

ist sie?" -Pfarrers m Berghalden mit ihrer Bürde hinterdrein. mit ber? Schleppst du Akten mit dir herum?"

SreiM Herr wie Ki- v L .brauchte nicht mehr wett zu gehen, schon! „Ich bin in meinen alten Tagen noch einmal

"Wie sonderbar wie ° ‘ I blickten rote Ziegeldächer durch das Waldesgrün,! unter die Schüler gegangen, mein würdiger Erzieher.

mährenb Frau murmelte er! der schiefergedeckte Kirchturm verriet die Nähe des! Ich nannte mich vorhin schon den Maler Landeck.

affednnberbarßen sei “Utt 'an^' er om I Pfarrhauscs, und bald stand er vor dem kleinen I Sie wissen ja, der gute Onkel, Sie und ich konnten Mollen Sie auck nack> ■>« schmucken, rebenumsponnenen Hause und schaute niemals über die Wahl meiner StMen einig werden.

ifi's nock weit d?bi?s^^ d burch das offene Fenster gerade in die Stube des Sie behaupteten, es stecke einKünstler in mir, aber

„3a, "is »och wett dahm? Herrn Pfarrers. Onkel roar ein arger Feind von allem, was Kunst

„Nur noch fünf Minuten Wollen Sie jemand I „Ist der Herr Pfarrer zu Hause?" rief er! heißt; wir mußten uns bescheiden, und ich sargte dort besuchen, ober nur malen?" setzte die Frau,Iheiter hinein. ldenn auch gehorsamst alles ideale Streben ein.

neugierig seine große Mappe betrachtend, hinzu Ein ehrwürdiges, weißes Haupt erschien im Da sah ich eines Tages einen schönen Mädchen- „Es giebt ost Maler hier , erzählte sie weiter,!Fensterrahmen, schob die Brille zurecht und musterte!köpf, er interessierte mich — warum soll ich's „und einer hat sogar Fräulein Cantas heiraten Iden Fremdling. „Mit wem habe ich die Ehre?" «leugnen? ich liebte das Mädchen und zeichnete in wollen; sie, wollte aber nicht, sie macht sich nichts «fragte er etwas stockend, von neuem in seine Züge «meiner Ekstase den schönen Kopf. Ein bekannter aus den Mannern, sie sagt immer, sie wäre eine!blickend IMaler sah ihn später zufällig bei mir, er schwor