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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

*"*Illustriertes Sonntagsblatt.

JVs. 26

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abonnements-PreiS bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. ,'exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Sonntag, 31. Januar 1892.

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes,

sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVU. 5v(ll)r(I(in(I Mossc in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. X) ! u °

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Bestellungen

auf die

DkrrM. Zriiung

für die Monate

Februar und Marz

werden von den Kaiserlichen Postanstalten, dm Posthülfsstellen, Briefträgern, Herrn B Rindt in Kirchhain und unserer Expedition Marburg, Markt 21) entgegengenommen.

Inserate

finden weiteste Verbreitung.

Die Exped. derOberhess. Zeitg.

Wochenschau.

! Als der Reichskanzler von Caprivi sein Amt i antrat, bemerkte er gelegentlich zu einzelnen Abge­ordneten:Meine Herren, erwarten Sie nicht zu viel. Ich glaube, es wird unter meiner Amtsführung in der Politik recht langweilig hergehen." Von Langeweile ist aber schon seit geraumer Zeit nichts mehr zu bemerken. Die Handelsverträge brachten im Vorjahre schon Leben genug in die Polittk und das neue Schulgesetz, welches dem preußischen Land­tage zugegangen, übertrifft bezüglich dieser Wirkung noch die Handelsverträge. Seitdem im Berliner Abgeordnetenhause von dem Volksschulgesetz die Rede ist,^ ist der Sitzungssaal des Reichstages geradezu verödet, die meisten Reichsboten sind in das preußische Parlament hinübergeeilt und lauschen dort denVer- handlungeu. Es ist leicht möglich, daß infolge der unveränderten Annahme des Schulgesetzes eine scharfe Scheidung der deutschen Parteiverhältnisse eintritt.

Der Reichstag genehmigte endgilttg den mit der Schweiz abgeschlossenen neuen Handelsvertrag und eine Anzahl von Konventionen und Gesetzentwürfen, die mit den Verträgen in Verbindung stehen. Die vom deuffchen Reiche abgeschlossenen Verträge sind jetzt übttgens auch in den fremden Parlamenten zur Annahme gelangt.

Der Geburtstag unseres Kaisers -ist auch in diesem Jahre im Reiche, wie im Auslande, wo größere deutsche Kolonieen bestehen, einmütig in üb­licher Weise gefeiert worden. Es verdient hervor-

gchoben zu werden, daß in Paris, wo sonst die Journale immer viel Lärm erhoben, wenn die dortigen Deutschen sich am Wiegenfeste des Reichs-Oberhauptes versammelten, keinerlei papierne Demonstratton dies­mal laut geworden ist. In dem Punkte scheint man doch nun endlich vernünftig werden wollen.

Der Tod hält in den europäischen Fürstenhäusern in diesem Jahre reiche Ernte, Woche für Woche sind neue Todesfälle zu verzeichnen. Besonders häufig wird das österreichische Kaiserhaus davon heimgesucht. Verstorben ist die Herzogin Max von Bayern, die Mutter der Kaiserin von Oesterreich. In Petersburg ist der Großfürst Konstanttn, Onkel des Zaren, von einer schon mehrere Jahre währenden geisttgen Um­nachtung durch den Tod erlöst. Mit dem Papst sah cs einige Tage recht bedenklich aus. Zeichen von Altersschwäche ließen ein sehr schnelles Ende befürchten. Gegenwärttg ist aber wieder eine Besserung eingetreten.

Im Auslande sah es mit der Polittk recht sttll aus. In Patts haben sich die Kammern, die ein starkes Ruhebedürfnis enipfinden, auf mehrere Wochen vertagt. Die berüchttgte Ohrfeigen sitzung aus der tiorigen Woche hat keinerlei Folgen weiter gehabt. Lebhaft beschäftigen sich die Zeitungen mit der Be­sprechung der Beziehungen der Republik zur römischen Kirche, wozu ein Hittenbttef der ftanzösischen Kar- dinäle Anlaß gegeben hat. Es hat ja aber schon häufiger so geschienen, als ob ernstere Streittgkeiten zwischen Staatsgewalt und Kirche entstehen würden, und ist doch nie dahin gekommen. In London bereitet man sich zur Eröffnung des Parlaments vor, die Anfang Februar stattfinden soll. Der Gegensatz zwischen Deuffchen und Czechen ist in Böhmen schon wieder einmal in überaus scharfer Weise zum Ausdruck gekommen, und natürlich sind die Czechen wieder das Karnickel. In ganz uner­hörter Weise wird in öffentlichen Veffammlungen gegen die Deutschen gehetzt, und die Dinge stehen so ernst, daß eine ernste Kttsis unausbleiblich er­scheint, wenn die czechischen Fttedensstörer nicht tüchttg etwas auf den Mund bekommen. In Ungarn steht der Wahltermin für den Reichstag vor der Thür. Während der Wahlagitation, die im schönen Lande der Magyaren mehr mit Fäusten und Knüppeln, als mit Worten geführt wird, ist der Lärm so groß geworden, daß die meisten Wahl­kommissare für den eigentlichen Wahltag milstättschen Schutz verlangt haben. In Italien hat wieder eine Erdbebenperiode begonnen: Rom und ganz Mittelitalien sind von einer heftigen Erschütterung

heimgesucht. Die Kaiserin von Rußland, die fett der Katastrophe von Borki leidend ist, ist jetzt wieder von einer hefttgen Nervosität befallen, wozu jüngst entdeckte neue Attentatsversuche viel beigetragen haben. Die unglückliche Frau verdient in der That ttefste Teilnahme. Im Innern Rußlands wird es mit der Not immer ärger. In den Hungerbezirken sind schwere Epidemien ausgebrochen und infolge der schlechten Nahrung starben die Leute wie die Fliegen. Gnen feiner politischen Hauptgegner, den bul­garischen Ministerpräsidenten Stambulow, wäre Rußland in diesen Tagen bald los geworden. Durch unvorsichtiges Hantteren mit einem Taschenrevolver hat der Minister sich selbst angeschossen. Die Wunde ist aber nicht gefährlich. Die anarchistischen Un­ruhen, welche in Spanien seit einiger Zeit zu Tage treten, dehnen sich immer weiter aus. Namentlich die Landarbeiter beteiligen sich an den Krawallen. In Portugal ist die Geldnot so groß geworden, daß man ernstlich an den Verkauf eines Teils des Kolonialbesitzes denkt. Die Aankces rasselten dem kleinen Chile gegenüber wegen einer unhöflichen Note wieder mal mit dem Säbel. Sie thuen aber blos so!

Der Würfel ist gefallen!

Die Rede, welche der Ministerpräsident von Capttti in der Freitagssitzung des preußischen Abgeordneten­hauses gehalten hat, konstatiert in dürren Worten, daß die Regierung auf die Mitwirkung und Unter­stützung der liberalen Parteien, der Nationalliberalen, wie der Freisinnigen, bei der Schaffung des neuen Schulgesetzes und auch auf weiter hinaus verzichtet, und fest entschlossen ist, das Gesetz in der vorliegenden Form mit Hilfe des Zentrums und der Konservattven durchzusetzen. Der Ministerpräsident hat keinerlei Zweifel auch darüber gelassen, daß er eine sehr entschiedene konservative und nicht liberale Polittk in Zukunft tieffolgen will. Die Geister haben sich geschieden: Als Regierungsparteien sind in Zukunft Konservattve und Zentrum, als Oppositions­parteien Nattonalliberale und Freisinnige zu betrachten. Von irgend welcher Aenderung im Staatsministerium ist keine Rede. Hervorzuheben ist noch die besttmmte Erklärung des Grafen Capttvi, daß die preußische Regierung nicht für eine Rückberufung der Jesuiten nach Deutschland stimmen wird, wenn ein bezüglicher Antrag im Reichstage angenommen werden wird.

Deutsches Reich.

W. Werkin, 30. Jan. Der König und

die Königin von Württemberg haben am Freitag Vormittag Berlin wieder verlassen. Der Kaiser begleitete feine Gäste zum Bahnhofe und nahm dott von ihnen herzlichen Abschied. Der König und die Königin sind Mittags in Weimar eingetroffen, und auf dem Bahnhofe, woselbst eine Ehrenkompagnie ausgestellt war, vom Großherzog von Sachsen-Weimar empfangen worden. Nachmittags fand Hoftafel, Abends Hofkonzett statt. Heute, Sonnabend, Nachmittag erfolgt die Weiterreise nach Stuttgart Unser Kaiser reifte am Freitag Vormittag mit dem Großherzog von Hessen, dem Pttnzen Httnttch und anderen Herrschaften nach Jüterbog und wohnte dort größeren Schießübungen bei. Am Nachmittag erfolgte die Rückkehr nach Berlin. Abends war die kaiserliche Familie im Schlaffe vereint. In dem Befinden der Kaiserin Friedrich hält die Besserung an, und wird die­selbe noch mehrere Tage das Zimmer hüten. In Berliner Abgeordnetenkreisen wurde am Freitag er­zählt, daß Herr v. Bennigsen im Hinblick auf die Steuerungen des Reichskanzlers v. Capttvi und des Grafen Zedlitz über die Nationalliberalen im preußischen Abgeordnetenhause, von freiem Posten als Oberpräsident von Hannover zurücktteten will. Man hatte in nattonalliberalen Kreisen ganz irrige Ansichten über den Ausgang des Kampfes um das neue Volksschulgesetz, man hoffte fottwährend auf Entgegenkommen der Regierung, und heute ist der Bmch so vollständig, wie möglich. DieKöln. Ztg." undNat. Ztg.", welche die erstere Ansicht besonders vertraten, waren ganz falsch bettchtet. lieber eine Verlobung am Berliner Hofe be­ttchtet die LondonerWorld", daß Pttnz Georg von Wales aus der Mattne austteten und sich ver­mählen werde. Als seine zukünftige Gemahlin fei die Prinzessin Margarethe von Preußen, die jüngste Tochter Kaiser Friedrichs, auseffehen. Gleich nach dem Tode des Herzogs von Clarence wird man wohlan eine Verlobung nicht denken. Anfang Februar wird int deutschen Reiche die Zeichnung auf 340 Millionen Mark deutscher und preußischer Anleihe erfolgen. Auf einen Brief des ftanzösischen Redakteurs Wald­teufel, welcher dem Abg. Bebel vorschlug, in Frankreich und Deutschland rin gemeinsames Komitee zur Agttatton für den Rückkauf Elsaß- Lothttngens zu gründen, antwottet Bebel, laut der Franff. Ztg.": Die deuffche Sozialdemokratte würde jedem Abkommen zwischen Frankreich und Deutschland über Elsaß-Lothttngen znsttmmen; sie besitze aber noch nicht die notige Macht, um solches herbeizuführen.

^Nachdruck verboten.)

Abend sonne.

Novelle von H. SR en 6.

(Fortsetzung.)

Von Marte kam keine Nachricht. Auf eine nochmalige telegraphische Anfrage schrieb die Haus- Wterin endlich, die gnädige Frau fei mit dem fremden Fräulein nach Dresden gereist und von dort wahrscheinlich nach dem Süden. Die Aerzte hätten gefunden, daß das rauhe Klima der gnädigen Frau nuht zusage, und auf schleunigen Luftwechsel gedrungen. Herr Schlutke, der Schwager, begleite die Damen. "ne augenblickliche Adresse könne sie nicht angeben, ue erwarte noch Bestimmungen, wohin Eingegangenes nachzusenden."

L Wolf ging nun nicht mehr zur Post, Tante «affe schloß die Giebelstube ab und verwies der Wien Hanne alles Fragen.

So kam es, daß der Vater hinübeffchlummerte, Me daß die erkaltende Hand segnend seines ältesten «mdes Stirn berührt, so trug man ihn im Schnee­gestöber hinaus, ohne daß Marte seinem Sarge folgte. , Einige Tage später schrieb sie ganz bestürzt, sie die schreckliche Nachricht in Venedig vorgefunden, sei außer sich, der arme, liebe Papa! Wer Me das gedacht. Zum Begräbnis sei es zu fpät sie hätte Guttenau doch nicht mehr erreicht. Mte und Herr Schlutke suchten sie auf alle mögliche ^ife in ihrem Kummer zu trösten. Von der Umkehr dürfe sie gar nicht sprechen. Hert Schlutke wttne, Reisen sei dasjenige, was am meisten aus

Welt zerstreue, und Helene habe auf das Groß- Mgste für die Trauertoilette gesorgt. Der Toten- pa mit der weißen Atlasschleife, den Helene und

°uf dem Markusplatz gekauft, sei hoffentlich noch

zur rechten Zeit gekommen Wolf und Tante Marie sollten sich ihretwegen keine ängstlichen Gedanken machen, es ginge ihr gut, Italien wäre ein wahres Wunderland u. s. w. Trübe lächelnd reichten sie einander das Blatt. Sie hatten kaum etwas anderes erwartet, die Heimkehr jetzt nicht mehr gewünscht, und so waren sie gar nicht einmal so sehr erstaunt, als nach langem Schweigen, gegen den Frühling hin, Marte ihr gegebenes Wort zurückforderte, um sich mit Herrn Schlutke, der ihr über diese ganze Zeit so zartsinnig hinweggeholfen, zu verlobm.

Wolf wird es nicht sehr betrüben," schffeb sie Wir hatten uns doch eigentlich gar nicht lieb. Ich nahm ihn nur, um dem gräulichen Konservatorium zu entrinnen, und er verglich mich immer im Stillen mit seiner ersten, antiken Liebe; wenn er es auch nicht sagte, gemerkt habe ich es doch. Philipp findet nichts an mir zu tadeln, er verlangt nicht, daß ich nähe, stricke, in der Küche nach dem Braten sehe. Er trägt meiner Eigenart Rechnung, und die ist nicht für enge Verhältnisse geschaffen. Und dann, die Reichtümer, die er mir zu Füßen legt; gewiß wird er mir erlauben, euch zu unterstützen. Käthe muß natürlich später Lehrerin werden; sie ist ja so viel verständiger und pflichttreuer als ich, und da sie gar nicht hübsch zu werden verspttcht, bleibt ihr, als armem Mädchen, wohl keine andere Aussicht"

Ein Almosen von ihr. Nimmermehr!" stieß die Tante hervor.Vorläufig mögen die Kinder mit mir darben und später durch Stipendien und Freistellen sich durchs Leben kämpfen. In beiden leckt ein tüchtiger Kern."

Wie himmelhoch stand doch Tante Marie in ihrem verschossenen Trauerkleid und dem alten, ver­grämten Gesicht über diesem herzlosen Geschöpf, das nur unter dem Banner der Schönheit focht.

Und Sie schweigen ganz, mein armer Freund," begann sie nach einer Pause,geht es Ihnen nicht nahe?"

Nein," rief er mit einem tiefen Atemzug Lange habe ich gehofft, daß es so kommen würde."

Ich freue mich mit Ihnen Ihrer Freiheit. Doch ein anderes, ein reineres, besseres Glück haben Sie verscherzt."

Wer so schimpflich, so ehrlos gehandelt hat wie ich, dessen Lebensanteil muß die Reue fein," sagte er düster.

Nicht kleinmütig. Schon manch braver Mann wurde durch ein trügerisches Irrlicht vom rechten Pfade gelockt."

Ein braver Mann!" Bitter lachte er auf. Fragen Sie doch den Doktor Walter, ob er mich noch für einen solchen hält Und wenn der Kaiser mich in den Fürstenstand erhöbe, nie könnte jene schmachvolle Minute, wo ich gesenkten Hauptes vor ihm stand, wo er die dargebotene Hand verschmähte, aus meinem Leben gestrichen werden."

XL

Bitte, lieber Mann, ich möchte deine Auf­merksamkeit für einen Moment in Anspruch nehmen," agte die kleine Frau Assessor Neumann, ihrem Gatten das runde Händchen auf die Schulter legend.

Was soll denn sein?"

Aber brav zuhören, nicht wieder zerstreut fein,"

>at sie.Die häßlichen Akten können warten."

Ganz nach Befehl. Also!"

Du weißt doch, Männchen, int Hinter Haufe wohnt der arme, brotlose Schreiber, der kürzlich die Frau verloren hat Der Unglückliche, konnte, wie Mine mir erzählte, lange nicht die Miete bezahlen, es ging ihm zu traurig. Heute Morgen hat unser

Hauswirt, das hartherzige Scheusal, die ganze Familie exmittieren lassen. Der wenige Hausrat liegt auf der Straße int Schnee. Fräulein Bertram hat die hungrigen, mutterlosen Kinder in ihre Küche genommen, mit Milch und Semmel gefüttert, und sogar dem ältesten Mädchen, das in die Schule mußte, das eigene Winterjäckchen angezogen. Da dachte ich nun, daß du int Hause eine kleine Sammlung veranstalten könntest. Man hat doch auch Mitgefühl nnd darf sich von Fräulein Bertram nicht beschämen lassen."

Wer ist Fräulein Bertram, Schatz?"

Weißt du denn nicht, die blasse, junge Dame die mit ihrem kranken Onkel oder Pflegevater uns gegenüber int anderen Parterre wohnt?"

Richtig, der verblühte Blaustrumpf, der stets schwarze Kleider trägt, damit man die Dintenspritzen nicht sieht."

Pfui, wenn du noch einmal so boshaft bist bekommst du es mit mir zu tijun. Daß sie au» fremden Sprachen Bücher übersetzt, ist doch nur ein Beweis, daß sie eine feine Bildung genossen hat. Sie arbeitet bis in die Nacht und verdient viel Geld. Mine sagt, daß sie allein den ganzen, kleinen Hausstand erhält."

Du und Mine, ihr habt die Luckenwalter Gewohnheit, sich um die Nachbarschaft zu kümmern, auch hier beibehalten," lachte er.Doch nun zu unserer Kollekte, Maus. Nicht wahr, ein großer, weißer Bogen, in der Mitte gebrochen?"

Und obenan muß stehen: Frau Agnes Neumann, 10 Mari. Weniger können wir nicht geben, das inb wir unserer Stellung schuldig."

Die kleine Frau war erst zwei Monate verheiratet und von ihrer Würde ganz durchdrungen.

In der stillen Straße des kleinen Vororts wurden Vorgänge, die im Großstadtleben spurlos unterzugehen