Einzelbild herunterladen
 

eunden cimitg chligen nnigii

[424

Kran. V2U

WöchmMche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marvurg und Kirchhain.

-»»«"I-I Jllusiriertes Sanntagshlaü. j*ta

1892. tern: ru.

ar er, wird I, waltwu die 8t ttlich ii »ng ton >, 'Holz,

g Sten

-trohsrck

ntonner tb Asch erbe an

[42 sind bi

r 1892

(btt

Wols ir 4 bl

Hen «s rni m uti erkauf« 1 welch« ngung« welch« ngdabe g, d« hmittq

Buna -setzt, lensal, [___________

rart roch« Bari« rfünuri ürnbcrz l'.AuSst h oh« , garmk . Dr> lutzöl , ä 70

Hern

ner,

mg v»

»

ßmbch

1714

»g'

l.

BöäVi 1C4

96'/, 91'4

101*1 96'/, 100*1

/,! 81 83V»

/,! 92'/» 100

7»I1A 99»4

'/. 84»/, ,106«f

'/,i 99»/, ',! 84», ,15*1

98*, /, 103»/, /. 80'/, , 92V, 93'/, /. 101'/, / 63V,

(Nachdruck tierboten.]

Abendsonne.

Novelle von H. Rens.

(Fortsetzung.)

»Hätte sie auch für mich gearbeitet, nachdem sie nch m den langen Nächten die Augen müde gemacht?" nagte er, so nahe an sie herantretend, daß sie leise Mrückwich. Sie lachte gezwungen.Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, daß Sie genesm sollten. Nehmen wir an es sei eine Kaprice gewesen."

Um keinen Dank zu ernten, spielen Sie eine «Wie, die Ihnen gar nicht steht. Frauen wie Sie wen niemals Launen "

Nein, dazu haben wir keine Zeit", sagte sie. $°nn setzte sie sich ins Fenster und griff mit zitternden mngern nach einer Handarbeit

. Er war vor ihr stehen geblieben und beobachtete, in ihren schmächtigen Wangen das Blut ging Wd kam, wie sich ihrer eine Unruhe bemächtigte, die er früher nie an ihr gekannt.

Ob sie es ahnte, was sie ihm geworden in dieser Zett? Ob sie seine Gefühle teilte?

Das Häkelgarn war ihr entschlüpft. Als er es aufgehoben, blieb er vor ihr auf dcn Knieen, ver. Mich nach einem Blicke haschend.

»Adelheid!" sagte er endlich bittend.

Sie hob den Kopf. ,.Wie fremd mir der Name bald hätte ich vergessen können, haß man mich so getauft. Für die, die meine Dienste bezahlen, S, H .Fräulein Bertram,' und die mich cinst Wen, nannten mich Heide'."

-.."Heide," wiederholte er.Wie lieblich-das klingt vibe mit den Kornblumenaugen, nicht wahr?"

»Wenn wir Freunde, gute Nachbarn bleiben

sollen, dann nicht wieder diesen Ton," sagte sie verweisend

Was liegt mir an der guten Nachbarschaft, flüsterte er leidenschaftlich ihr ins Ohr. Ich verlange mehr, will alles, will dich selbst. Ich liebe dich, Heide!"

Sie schloß die Augen vor der Himmelswonne, die sich ihr ausgethan; das Herz müsse ihr zerspringen vor Glückseligkeit, glaubte sie, laut aber sagte sie: Ach, das ist ja Thorheit!"

Thorheit!" rief er gekränkt.Ist das deine ganze Antwort auf mein Liebeswerben? Bin ich ein Knabe, den man ohne Gründe abweist?"

Ein Knabe nicht, sagte sie, während es in ihren Augen wider Willen zärtlich schimmerte, wohl aber ein guter, warmherziger Mensch, der sich aus Dankbarkeit übereilte Fesseln anlegen möchte. Sie sagen, ich hätte Jbnen das Leben gerettet. Fürwahr, einen schlechten Dienst würde ich Ahnen geleistet hoben, wenn ich als Lohn nun dieses Leben an mich kettete. Sommer und Herbst, wie stimmt das zusammen!'

Sprich nicht von Herbst," rief er stürmisch. In deinen Augen lebt der Frühling und meine heiße Liebe wird ihn auch in deinem Herzen wecken "

Sie seufzte.Und wenn der Augenblick kommt, wo Ihnen der Lenz in seinem ganzen zauberhaften Duft in der Gestalt einer Anderen, Jüngeren, Schöneren entgegentritt, was dann?"

Die man liebt ist immer die Schönste, Beste," agte er, bemüht sie an sich zu ziehen.

Sie wehrte ihm.Glauben Sie nicht, daß ich die augenblickliche Aufwallung für Ernst nehme. Wir wollen vergessen, was hier gesprochen. Später werden Sie mir Dank wissen, daß ich Besinnung ür beide behalten."

Wenn du nicht bessere Gründe ins Treffen

Deutsches Reich.

w. JSerfin, 20. Januar. Der Kaiser traf Dienstag Morgen unerwartet in Kiel ein, schiffte sich sofort mit der Werftpinassc auf dem Panzerschi: Friedrich der Große" ein und ließ die Garnison aUarmieren. Dann besichtigte Se. Majestät sämtliche Kasernen und inspizierte auf der Werft das Panzer­schiffFriedrich Karl" und die RennyachtMeteor." Hierauf erfolgte die Rückkehr in das Schloß. Nach der Einnahme des Frühstücks unternahm der Monarch eine Fahrt in See mit den PanzernFriedrich der Große" undKronprinz". Den Abend verbrachte der Kaiser in Marineoffizierkreisen. Die Budget­kommission des Reichstags nahm am Dienstag den Etat der Reichs-Eisenbahnen an. Bei dieser Gelegenheit entwickelte der neue Eisenbahnminister Thielen sein Programm. Bezüglich des Fernverkehrs stellte er sich abwehrend gegen Reformen, weil der Fernverkehr sehr rentabel sei und durch Tarifänderungen die Einnahme gefährdet erscheine. Dagegen zeigte er sich Reformen im Nahverkehr geneigt und erklärte, in derselben allmählichen Weise, wie bezüglich Berlins, in dieser Richtung bei anderen Städten vorgehen zu wollen. Zum Zonentarif überzugchen, meinte der Minister, würde von großer Verzweiflung ober Hellem Uebermut zeugen. DerKreuzzeitung" geht eine längere Zuschrift des Generals v. Drygalsky über die Militärverhältnisse an der deutsch- ^ussischen Grenze zu, worin es heißt: Immerhin ist die bedeutende Ueberlegenheit der auch in ihrer Ausbildung nicht zu unterschätzenden russischen Kavallerie auf dem ganzen hier in Betracht kommenden Grenzrayon eine nicht zu bestreitende Thaffache, um fo mehr, als auch mit der gar nicht genug be­trachteten und recht gut ausgebildeten Grenzwache gerechnet werden muß, der wir gar nichts Aehnliches entgegenzustellen haben. In weiteren ärztlichen Kreisen besteht der lebhafte Wunsch, daß die durch § 5 der Verordnung vom 25. Mai 1887, betreffend bie Einrichtung einer ärztlichen Standesvertretung, dem Vorstände der Aerztekammern den Aerzten gegenüber erteilte Disziplinarbefugnis, welche sich auf dauernde ober zeitweise Entziehung des Wahlrechts und ber Wählbarkeit beschränkt, erweitert werben möge unb für bie Mitglieber des ärztlichen Staubes ähn­liche ehrengerichtliche Jnstttuttonen eingeführt würben, wie solche für bie Rechtsanwälte in ben §§ 62 ff. der Rechtsanwaltsorbnung vom 1. Juli 1878 be- Men. Der Minister ber geistlichen ?c. Ange­legenheiten hat hieraus Veranlassung genommen,

bte preußischen Steuerzahler von ber Selbstcin-1 Oesterreich ist in Wien an Lungenentzünbung infolge Ichatzung verschont geblieben. Die brei größten von Influenza gestorben. Erzherzog Karl Salvator, Einkommen im preußischen Staate sind jedoch nicht Bruder bes letzttegierenben Großherzogs von Tos- in der Hauptstabt verzeichnet; ber erste Steuerzahler kana, wurde zu Florenz am 30. April 1839 ge- emgeschätzt mit einem Steuersoll von 180 000 boren. Er ist Felbmarschallleutnant unb Inhaber Mark bei einem Jahreseinkommen von 6 000 000 bis bes 77. Infanterie - Regiments. Vermählt war er 6 060 000 Mark wohnt im Regierungsbezirk l seit 1861 mit Maria Immaculata Klementine, Prin- Düsfelborf, ber zweite mit 124 200 Mark Ein-Izessin von Bourbon unb beiber Sizilien, welche Ehe kommensteuer von über 4 140 000 Mark Einkommen acht Kinber entsprossen. Im verflossenen Jahre im Bezirk Wiesbaben, ber britte mit 111 600 Mk. I starben dem erzherzoglichen Paare zwei berfelben: Steuer von 3 720 000 Mark Einkommen im Bezirk bie Erzherzogin Maria Antonia Immaculata im Oppeln. Erst bann folgt ein Steuerzahler in Alter von 17. Jahren am 14. Januar 1891 in Berlin mit einem Einkommen von 2 940 000 bis Arco, und ber Erzherzog Ferbinanb Salvator in 3 000 000 Mark unb 88 200 Mark Steuer. Der Traunkirchen, am 28. Juli 1891. Ein Sohn des Abstand gegen den zweitgrößten Steuerttäger Berlins Verstorbenen, Erzherzog Franz Salvator, ist mit der ist sehr bedeutend; denn von rund 3 Millionen sinkt jüngsten Tochter des Kaisers Franz Joseph, mit ber ba8 Einkommen bei ihm schon auf 1440 000 bis I Erzherzogin Maria Valeria, vermählt. Alle Blätter 1 500 000 Mark, bie Steuer auf 43 200 Mark. I widmen bem verstorbenen Erzherzog Carl Salvator

19- Jan. Der erste Hirtenbrief bes ehrende Nachmfe unb fittben Worte warmer Teil­neuernannten Erzbischofs von Posen-Gnesen, bes I nähme für bas Kaiserhaus, das innerhalb weniger Herrn Florian v. Stablewski, macht burch seine ge- Wochen drei seiner Mitglieder durch den Tob ver­messene, toürbige, von jeglicher Ucberschwänglichkeit loten hat. In Ungarn ist bie Wahlrednerei unb freie Sprache einen recht günstigen Eindruck auf jeden I Wahlhauerei flott im Gange. Bisher zählt man unbefangenen Leser. Gleich bie Einleitungswendung I acht Tote und einige Dutzend Verwundete. Im auf den verstorbenen Erzbischof Julius Dinber,ber I österreichischen Abgeorbnetenhause bauert die Beratung es verstand, seinen Schäflein nicht ftemb zu bleiben", der Handelsverträge fort. Etwas Besonderes liegt berührt burch ihre taktvolle Anbeutung wohlthuenb. I nicht baraus vor.

Der Pole Stablewski rühmt bem beutschen Dinber Portugal. Mt ben portugiesischen Finanzen nach, baß er seinen Diözesanen näher zu treten ver- sieht es aber faul aus. Ein Lissaboner Telegramm

stanben habe. Hierin liegt im gewissen Sinne das meldet, bie Regierung habe vor ben Kortes erklärt,

charakteristische Sympton für bie Politik des neuen I sie werde genötigt fein, an bie Staatsgläubigen zu Kurses gegenüber den Polen. I appellieren. Mit anderen Worten heißt das: Por-

Leipzig, 19. Januar. Der elfte Kongreß für tugal ist bankerott. Entweder wird die Zinsenzahlung

innere Medizin findet vom 20.23. April 18921 zeitweise ausgesetzt, oder die Zinsen selbst werden

zu Leipzig im Deutschen Buchhändlerhause, Hospital-! reduziert werden.

straße, unter dem Vorsitze des Herrn Professor Yußkand. Zur Behandlung der kranken Kaiserin Cur,chmann (Leipzig) statt. Mit dem Kongresse ist eine Maria Feodorowna ist ber bekannte Wiesbabener Ausstellung neuerer ärztlicher Apparate, Instrumente, Massagearzt Dr. Mezger nach Petersburg berufen. Präparate u. s. w. üerbunben. Anmeldungen für Aus ber Regierungskasse in Wladiwostock waren vor brese stnb an ben Ortssekretär des Kongresses, Herrn einigen Wochen bekanntlich vermittels überaus frechen Privatdozenten vr. Krehl, Leipzig, Thalstraße 31,1 Einbruches 350000 Rubel gestohlen. 256 000 Rubel zu richten I sinb jetzt in ber Wohnung eines nach Wlabiwostock

Straßburg, 18. Januar. Generalleutnant von l Verbannten vorgefunben. Ein schamloser Unfug ©obbe, Gouverneur von Straßburg, ist in Ge-1 wirb mit ben Freikarten getrieben, bie für Freifahrten nehnngung seines Abschiebsgesuches unter Verleihung I der Notleibenden aus ben Hungergegenben in bie des Roten Adlerorbens 1. Klasse mit Eichenlaub Städte bestimmt sinb. Auf ben Eisenbahnen werben zur Disposition gestellt worben.____________________ Tag für Tag wohlhabende Leute abgefaßt, welche

~ I bie Freikarten für einige Kopeken kaufen unb bann

Ausland. I selbst benutzen. Nach Berichten russischer Zeitungen

A I dehnt sich ber Aufstaub in ber westlichen Mongolei

Gesterrerch. Der Erzherzog Karl Salvator von | mehr und mehr aus. Es haben wiederholte blutige

Anzeigen nimmt entgegen die Erpedition dieses Blattes,

sowie die Amioncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIL Hahraana. Moffe m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. M ) D ö

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Ericheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und rwww . <

Feiertagen. Ouartal-Abomiements-Preis bei der Erpe-

bitten 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. >exkl. * **** v***"Qf

10 Psg., Reklamen für die Zeile gefpataeSeite Donnerstag, 21. Januar 1892.

die Aerztekammern zu einer gutachtlichen Aeußerung über diese Frage auffordern zu lassen. Der Plan, eine einheitliche deutsche Militär­gerichtsorganisation und ebensolches Mi- litärgerichtsverfahren zu schaffen, soll, nach einem Münchener Briefe derFrkf. Ztg.", vorläufig wieder bei Seite gelegt worden fein, da es nicht gelungen, eineu^Ausgleich zwischen den gegensätzlichen, in Nord und Süd bestehenden Anschauungen herbeizuführen. Durch kaiserliche Kabinetsordre ist neuerdings die Verfügung getroffen worden, daß Bewerbungsgesuche von aktiven Offizieren für den Dienst in der kaiser­lichen Schutztruppe für Deutsch - Ostafrika nur nur dann Berücksichtigung seitens der Kolonialab­teilung des Auswärtigen Amtes finden sollen, wenn der Bewerber bereits drei Jahre aktiv als Offizier bei der Truppe gedient hat. Die Mehrzahl der bisher vorliegenden Gesuche ist von jüngeren Offi­zieren ausgegangen, bei denen die vorstehende Be dingung nicht zutrifft, so daß diese von der Liste der Aspiranten haben gestrichen werden müssen. Da­mit sich die Zahl derjenigen Bewerber, welche für solche Fälle in Betracht kommen könnten, von mehr als 200 auf 15 vermindert. Eine amtliche Ueber- sicht über den Welt-Getreidehandel im Mo­nat Dezember sagt bezüglich Deutschlands folgendes: In Deutschland haben die Handelsverttäge insofern den Getreidehandel beeinflußt, als alles vom Aus­lande herankommende Getreide möglichst in den Transit­lagern zurückgehalten wurde, um am 1. Februar von der kommenden Zollermäßigung zu profitieren. Aus gleichem Grunde hielt sich auch der Konsum von aus­giebigerer Versorgung zurück. Es ist schon heute klar, daß sofort nach Eintritt der Zollermäßigung sich ein lebhafterer Konsumbegehr regen wird." Bei dem zum Geburtstage Windthorsts vom Zentrum abgehaltenen Festessen sagte Graf Balle st rem in seiner Ansprache:Unter einem Regiment, das glücklicherweise ein vergangenes ist, galt statt Wahr­heit Unwahrheit, statt Recht Willkür, statt Freiheit Knechtschaft. Dieses Regiment gehört glücklicherweise der Vergangenheit an und wir haben jetzt ein Re­gierungssystem , welches unserem Programm näher kommt. Aber es bleibt noch viel zu erstreben in Bezug auf die Freiheit der Kirche und auf die Gleichberechtigung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens u. s. m." Rach der amtlichen Feststellung bringt die Stadt Berlin allein ben vierten Teil bes Gesamtbettages auf, welchen dieklassifizierteEinkommen- steuer in Preußen bisher ergab. Wenn überall 0 bezahlt worben märe, bann wären wahrscheinlich

fufirft, wirst du mcht siegen," lachte er übermütig9iun etwas Apartes hat sie wohl an sich, lobte Sburbe ich dich lieben, wenn ich dir glaubte?" Frau Piefeke, den fertig gemahlenen Kaffee in die Seine Augen führten eine so beredte, flehende Maschine schüttend, obgleich ich sagen muß, daß spräche, daß sie die ihren abwandte, um fest zu solche Mädchen zum Umblasen mein Geschmack bleiben. Ijustement nicht sind."

Mein Leben war bisher so arm an wahrer I

Liebe," fuhr er fort.Keine zärtlich mahnende! V.

"lich jemals, und so geriet ich wohlHm, Hm," machte Doktor Walter.Kinder, in ^nn^ar-6en' sTO tf glaubt wohl mich durch diese Brautvisite groß-

WinftJ°fe Kleids, wie das betne k artig zu überraschen. Habe längst gemerkt, daß so WE du mich wirklich allem wieder hmausgehen |etroaä im Gange, auch, daß die Heide sich gegen lassen m bie fremde, hebeleere Welt? «das Glück gesträubt; wollte für sich an fo etwas

Sie atmete hastig, während sie ihm ihre Handl nicht mehr recht glauben. Schon um Fastnächten entzog.Sie wissen so wenig von mir," stammelte sie. branntet Ihr lichterloh und heute ist Pfingsten" f ro,e^' b,u VJ1 bist, mein Schutz I Der alte Doktor* sah in feiner fchwarzsamtnen e .$? ' ^.9 e «J»* fanft an sich ziehendHeide, I Studentenpekesche, die er wohl als Hausrock austrug, roir? 5$ bir wirklich so schwer, mich ein wenig lieb I und dem roten türkischen Fez unendlich komisch aus. zu yaven. «Dazu das enge Manfardenzimmer mit den Glas-

Jbr Mund blieb stumm, doch die blauen Augen I kästen voll aufgespießter Schmetterlinge an ben mußten wohl mehr verraten, als sie eigentlich gewollt, I Wänden und gettockneten Krokodils unb ausgestopften bennjubelnb rief er:Jetzt lasse ich dich nicht mehr. I Kakadus in ben Ecken und an der niederen Zimmerdecke, ^cun bist du mein, Heide. lEin fremdartiger Anblick, den die Pfingstsonne vor

Draußen, m der Küche, war man mit seinen I Wolfs staunenden Augen beleuchtete.

BeobEungen gerade in vollem Gange. I Ter Doktor mochte wohl einen fragenden Blick

w°hl 3u|te daß ich wieder Recht aufgefangen haben, denn er meinte händereibend:

Ktfeemiilr? ' mit der rasselndenJa, ja. Assessorchen, Sie sind nicht bei einem

SenSÄ ^r- großstädtischen Spezialisten zu Gaste, sondern bei beihutoae Set9 bie Falle. 3a, I einem alten abenteueret, der sich in Batavia vom

Auskebren ^nb^bk Wäb hP, Sumpffieber seinen germanischen Teint hat Verberben

» S? 2 . " f a,'en und sich bann auch noch durch einen Knöchel,

u^t mehr viel zu fucheii haben, müssen sich dran I bruch ein steifes Bein mitaebraebt bat SHher halten, wenn sie noch unter die Haube kommen wollen." Fieber habe ich dort drüben gründlich kurieren gelernt.

Sie paßt aber gar nicht zu ihm," meinte Juste l He, was meinen Sie dazu, Sie eleganter, hauptstädtischer mürrisch.Lolch em junger, hübscher, schneidiger I Themisjünger?"

Mensch! Und, wenn sie auch einmal schön gewesen I (Fortsetzung folgt)

ist, heute sieht man nicht mehr viel davon." I -------------