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M ihm ferngehalten werden, soll die Sache nicht

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9finrflPtTfrfimt IWarten Dem Prälaten.gegenüber die Meberzeugung

^ 'u^uu 1 ausgesprochen, daß er hoffe und erwarte, ber neue

Der deutsche Reichstag . ist in Berlin wieder 1.Erzbischof werde zur Annäherung und Versöhnung znsammeugetretep, .um den Rest seines Arbeitspensums 1 der Deutschen und Polen in seiner Diözese beitragen, zu erledigen. Daß das Hanptarbeitsstück der Session I Den Rest der Woche benutzte der Monarch zu einem in den neuen Handelsverträgen erledigt ist, beweist i ZaxpanKfl-ug nach Bückeburg. Noch in diesem Monat der etwas mehr als schwache Besuch des Hauses,!soll, wie in früheren schon, ein parlamentarisches und da zugleich, die Session des, preußischen Landtages IKaisordiner beim Reichskanzler stattfiniren.

begonnen.hat, so wird wohl auch sobald in dieser' ~ -------

rschopst, 'Qi- fett »n die Re« [« 3t.j : Über

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

sowie die Annoneen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfutt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVII. 510111(1(111(1, Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. *x) ) o b

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Wöchentliche Beilage«: Kreis-Blatt für die Kreise Mardurg und Mrchham.

Redaltion und Expedition: Markt 21. Illustriertes SanntagMatt. Redaklion und Expedition: Martt 21. 8

'flter noch .gar nicht bedroht sind, beschützen. In I nach Konfessionen streng getrennt werden. Der M-Orheit sollen sie natürlich auspassen, daß Niemand l Religionsunterricht wird den Geistlichen derart unter- .von den lieben Freunden und Nachbarn aus irgend I stellt, daß dieselben zu jeder Zeit berechtigt sein einem leicht zu findenden Grunde ein Stück Marokko I sollen, den Lehrer zu beaufsichtigen, zu berichtigen in die Dasche steckt. In Paris ist die neue Kammer- und mit Weisungen zu versehen. Kinder von Eltern, scssion mit der Wiederwahl der bisherigen Präsidenten Iwelche aus der Kirche ausgetreten sind, werden eröffnet. Es.geht bisher recht still zu. . gleichwohl zur Teilnahme an dem konfessionellen ,dr - -. - . . . . , , Die Influenza kann baldFürstenkraukheit" ge-1 Religionsunterricht in der Schule gezwungen. An

.. ~ , 1 .J8*8. Deuisch-Ostasrika und wieder einmal Nach-1 taust werden, denn sie hat auffallend zahlreiche konfessionellen Schulen dürfen nur Lehrer der gleichen

Tt emtteten. rchtm ems^angen, die zwar.gerade.keine Besorgnisse fürstliche Personen dahingerafft. Wir erinnem nur Konfession angestellt werden. Neue Volksschulen

Der .ReMtag ist fosort nach semem Wiederzusammen- Ecken, aber doch (geeignet sind,, unliebsam zu be-l an die deutsche Kaiserin Augusta, an den Herzog dürfen nur auf konfessioneller Grundlage errichtet

nlUten Relchshaus-Irühren. In der Nähe ^der,Station Tanga .hatte von Aosta, den Bruder des Königs von Italien, werden. Auch in Seminarien kann die Kirchenbehörde

haltes .«mgetreten, die vor Weihnachten der Handels-1 sich her Ltmnm der Wadlgo .erhoben .und eine Iden Prinzen Balduin von Flandern die Großfürstin den Reliaionsunterrickt überwacken sie nimmt bnrti

!"«'« 1M< He «ld-» »..lief Cl8. * Wlmü," d7 Ä mWEiSÄÄXÄ

«jgenSat werd, ta schon 6a«fi«et «,n,hmi,»-I fruch-^s. s« mitt! d-n WckMg «netto und murdt Strdinand von O-ft-n-ich, d» Kd-dlw- T-uOk non Zeit. Erteil! di- »ch-nb-börde d,m «andLato nicht Bewilligung von Diäten an die Ibis zur Station vom Leu Gegnern verfolgt. Die Aegypten, der allerdings von seinen heimischen Aerzten das Befähigungszeugnis so erhält derselbe nickt *** » «* d-- »d- »«, d-r gründlich fatsch d.ri-1? s-in ,Vni, 7nd «Le, L

S V?« Mr Wchdmch «n-nrnch stüik-r-Sol-Nu- nnd nun schließ, sich diesem Reigen in England der Der Staatshaushalt für 1892/93 bet in

* -W .gediehen ust. Obgleich der bald wieder wett gemacht »em, aber unangenehm Kardinal Manning und der älteste Sohn des englischen der Freitaqssitzung des preußiscken Abaeordnetem MchÄanzler mr.Hau,e anweMduwar, hat er es ist doch die Thatsache, daß die Soldaten der Schutz- Thronfolgers Püuzen von Wales, der 28jähAge HausesiffiX

^ermieden,zur Frage Stellung zu nehmen,! truppe sich weniger gut schlagen, als früher. Diese «Herzog von-Clarence an. I nähme auf 1851115 697 Mk die Ausgaben auf

Md da der Bundesrat bisher kam.Freund von der verminderte Tüchtigkeit hat bekanntlich auch am In Rußland ist einer der Hauvtkrieassckreier denselben Retroo unh im«r i. nSrinm 5

DLtenbewllligung war, so ist wohl,kaum zu er-1 Untergang der Expedition Zelewski erheblichen Anteil I General Gniko in Warschau kaltqeftellt. Der General! 1804452 085 Mark im (Mmni-hinm-tnm mrf svzialdemokratiscken Rebner beittpu mieber prn, Imine l, * . ! I -5 bunt gewirtschaftet, und ist deshalb von 146 663 662 Mk. Gegenüber den Veranschlagungen

WMldemllkratifchen Redner hatten wteder eme lange fem Zustand beff-rt sich aber tagtäglich. Er hat seinem Statthalterposten abbemfen. für das laufenbe Ela siabr e^

Absicht' im Juni die große Dampfer- Einen revolutionären Tanz hat es in der spanischen 1892/93 bei den Zunahmen ein Mehr von

dabei m gewohnter Wepe, ,o daß ihre Ausführungen Expeditwn selbst an den Viktoria-See zu führen, I Stadt Leres aeaeben bie hnn Aner twhrere hunfvrf i -xn 9sn qar sme Li I t,- 5

It,^toer zuruckgetMen werden konnten. Bisher und sollen in den nächsten Tagen hierüber endgiltige I Mann starken Anarchisteubmide überfallen wurde, ein Mehr von 133472 584 Mk § im Ertraordinarium des PW Forderungen Abmachungen getroffen werden. Das tapfere MMär war nicht zu sehen, und nur n Wen ger^von319163t S-ÄftSS

RetchÄhaushaltes keine Veränderungen vorge- Der Kampf um die neuen Handelsverträge hat das -energische Einschreiten der Gendarmerie vertrieb Berliner Nost-eiti,n^vmt-s

°uch im österreichischen Abgeordnetenhause seinenach schaL ffl? die fSaftTÄ Ä

J E M n °uch 'M An ang genommen und wird mit großer Lebhaftigkeit Fürst .Ferdinand von Bulgarien hat in einer ZeitungMesen btT Wärnfe entaS

tefunTL 915 erie95 ^an?en natürlich wiederum aus Ansprache beim Neujahrsfeste ebenfalls den europä- bracht und für eine schnelle Beendung gesorg t

starkung der Artillerie geforderten Summen zu be- ihrem Hatz gegen die Deutschen auch nicht den ge- ischen Frieden für aesichert erklärt Das ist er auch I Die Mabsvvüsnn^

totßtgen so hegen dst Dchge doch anders bezüglich ringsten Hehl machen. Das Ende der Beratung bAnd?s wmn der russische Bär in der Geldklemme Re W^hl^ des Abg F ü r st e nB^sma?ck £ der geplanteu -neuen Schchsbauten. Die Thronrede wird m jebem Falle die Annahme der Verträge mit! stecken bleibt Ltrtia Jwirt 5 ,- r< L Jr

rur Eröffnung des preußigen Landtages hat der außerordentlicher Mehrheit bringen. In Italien b,- .. ' ,"mge behauptete

Reichskanzler Gmf - Caprivi ..verlesen. Das .Haupt- schäfttgt man sich mit einem großen Plan der Militär-

Scsetz der S-sfi-u wird dieeue Volksschnlvorlage Verwaltung. Die Franzosen sind nämlich drauf und Deutsches Reich. . Gesetzentwurf

i«n, die viel Staub aufwirbtln wird, weil die An- dran, in Tunis an der afrikanischen Mste einen W. Aerttn, 16 Jan Unser Kaiser ist am>De^ ? angenommen. -

Meheren" außerordentlich großen Waffenplatz zu schaffen und die Jtaliener Freitag Abend von Bückeburg nach Beendigung der Berli^er iLerchmmlung d r GZlf^Z 'beendet

Ne"7n- .. . , . werden hierauf die Antwort durch die Anlage eines dortigen Hofjagden wohlbehalten wieder in Berlin «härtn^

Unier Änner M « Berber Schlosse m ßeter- grotzen befesttgten Lagers auf der Insel Sizilien eingetroffen. Bei der Abfahrt von Bückeburg wurdeu Mitt ilung hr beweat Leiter des Sttetts den neuen Erzbischof von Posen, Dr.getien. Viel Lärm gab es um denkleinen, aber dem Monarchen herzliche Ovationen dargebracht. --LerWen aber daß man zu dm B sck2 n wu Ltablcwski, empfangen, .welcher vor dem recht unruhigen afrikanischen Raubstaat Marokko. I Sonntag wird im Berliner Schlosse das Ordenssestl-in^ °em Beschlusse m

Wuarch-N p.t,°nM b-, «, »<r Tr-». abI-gt-.IZ» bn MH. b-s H-s-nS vbn T-ug-r war M in SbnL- 22«iS Z«gS «TÄl/KZiS.

W besondere Akt hat wohl VE Allem den ZweckI Kabpleuaufstand ausgebrochen und sofort erschienen findet das Kapitel des Schwarzen Adlerordens statt I ^mwen sei

«eha.br, den Polen klar zu mache«, daß die Er- dort bedeutende Kriegsgeschwader. Französische,^eng- - Das^neue BoltsfS u lai STL®* «anuug eines polnischen Erzbischofs noch langellische, spanische und italienische Panzer geben sich preußischen Landtage soeben zugeganaen macht den soll!n^^nnck^2tr6ett8l^en ^1 *t9,W«bnif(, --di-H.-toSwM» b--> -in St-Wühto. «- bi* Lchisf- U« bto !«,£BÄTS Ä w *

to »ta b-b-ui-i. D-r Sa,m hat m toftig-ujMm- .ach bi. Earapa» in Tag-r, bi. bi^cr13us.ftäni>niffc. SchSl-r mb L-hto U, LL w» L Ä Ätang m dnto «ub

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lR-chd-mk verboten.^ .Was regt sich dort?" flüsterte der Kranke.Wer sollen auf keinen Fall um Ihren Christbaum und dachte sie.Wenn er nun stirbt, bleibt in derzeit Abendsonne. kann es sem? Ihre Gnaden, die Frau-Lchwag^m, Lylvesterpunsch kommen. Ich werde ihn weiter selbst in der Riesenstadt hier, keine Lücke. Wie

Novelle von H. Rene. | m°S r9°< ' die kann Clgarrenrauch und Bier Ipflegen." !pflegt doch Doktor Walter zu sagen seitdem ich

(Fortsetzung.) 31,0 Seft mu^a.n tonten, immer|Sie!" Frau Pieseke starrte sie wie etwasUn-Imeine Schulden bezahlt, lebe ich wie'ein Narr auf

bei Hand über das scklicktaesckeitelte nutoraunel sn tl -x? ; , V , L , IDas gehört ja Nicht hierher. Er »st krankIstch ferne Patienten zu suchen."

Itzaar streichend. chtgescheitelte, nußbraune Be chwichtigend sprach sie ihm ZU, und der sanfte I und ihm muß geholfen werden." Fröstelnd hüllte sie sich in ihr Tuch und trat

Mich hat so lange niemand aebrauckt" ent-1 l^er- 9 ,ro0^ fe£6ft durch I Frau Pieseke lachte spöttisch, während sie mit! zum Fenster.

schuldigte sie sich Und bis eine Mutter oderlnnnd-m^^Mi"^'"^ "dlst du mein Schutzgeist,! der Haarnadel den Lampendocht aufstocherte.Wiel Die undurchdringliche Finsternis der Dezcmber- Äwester mick am Krankenbette ablöst mutz ickIbutter mtr erzählt?" fragte er, um Sie wollen, Fräulein", meinte sie.Sie sind jaInacht wich langsam einem neblichen Grau Im bleiben Handelt es sich doch um ein Menschenleben "! "mn^t v°l ^"^umurmeln: »Ach, l lange kein Kind mehr und können ohne Vormund I Osten lichtete es sich, der Wind jagte das schwere

^e"^e"leben. «der wacht ja nur uberKindern, langst, habe ich ihnlthun, was Ihnen beliebt. Wenn ich keine Schererei Gewölk auseinander, einige rotglühende Streifen

»ut&" ibm^frnnf-hn^n IDon memem^Lager vertrieben. «von der Sache habe, spielen Sie nur ruhig barm I zeigten sich, flammend zuckte es bald über den Himmel.

As gehen Dochbet Jhnenftt ef ia^in^e^be^n rehMi^u^h$ üie ne6ft au9ufte' s-hr herzige Schwester weÜer." ES war das Morgengrauen des kürzesten und

öänd-n oenbesten redselig und rote cs schien auch etwas animiert von Adelheids feiner Mund zuckte. Sie glaubte, doch wonnereichsten Tages der Christenheit

J Portiersfrau, die die dem Taufschrnause zurück. Sie erschrak, als ihr ihre das rohe Weib mit feinem feisten Gesicht und den 9 9,9

L 9unh ff «kiietenn ifafc in einen roarmen S^ro! «einen roeinfeligen Aeuglein in diesem Moment! III.

Ke blaß Sst sind Ki?d' ^Total Äewnaestrenat' entgegentrat. Haffen zu können, doch Sie bezwang sich und sagteWo nur der grimme Hagen stecken mag?"

sind nun noÄ diese Krankenvlleae' W S -Nanu, wat is denn los?" fragte sie. I anscheinend ruhig: hieß es in der altdeutschen Trinkstube, in welcher

itfjt, ob recht thue Sie^roäürfn 'm Waffen " «Still," flüsterte Adelheid.Der junge Mann ^»ge, das Ihnen obliegt, ist seine die junge Juristenwelt feit einiger Zeit ihr Haupt-

u-i, oo icy rechi iyue, ww gewavren zu lassen. . 2ßoIfä ^ür . ist sckwer erkrank 8amihe ?u benachrichtigen " quartier aufgeschlagen

Es war eine lange, kalte Winternacht, die Adelheid I e|n Nervenfieber aller Wahrscheinlickkeit nack " I - '^eiß gar nicht, ob er überhaupt einen Menschen!Warscheinlich über das Fest verreist " ?r?n ^u«e W ber Sturm, M der Welt hat. Außer Mahnbriefen, die man >um anzunehmen, da n ja bekanntermaßen

Mchte Regen und Schnee gegen die Inster, die -Dann "Utz orgen ms Krankenhaus. ja so ziemlich von außen kennt, ist wohl nie ein keine näheren Verwandten besitzt, auch nicht Familien- M bei jedem Anprall klirrten.Das richtige . »Rein, der Transport konnte fern Tod ,em, Schreiben für ihn gekommen. Auch kein ordentlicher verkehr zu unterhalten pflegte. Ihm aenüaie der «echnachtswetter dachte sie, und bann fiel ihr ein,Imeint der Doktor. ILiebesbrief einmal Auf so etwas ist die JustelTerminssaal und die Kneipe" 1x59 9 9

«V nur noch zwei Tage bis zum Fest seien und!Denken Sie vielleicht, daß ich mir das Fest I dressiert wie ein Schweißhund. Gute Nacht, Fräulein I .Was bleibt ihm auch schließlich übria«" meinte atz auf dem Erdenrund Millionen Herzen d.m i verderben werde, um bei dem fremden, liederlichen I Bertram. Müde bin ich zum Umfallen, und morgen, I Assessor Thienell gleichmütig die Ascke vim seiner ^chterglanz freudig entgegenschlugen. Vielleicht I Menschen, der nicht einmal pünktlich die Miete! am heiligen Abend, kommt man doch wieder vor! Cigarette streichend. Sckon als balbmückstaer »naii- ^vartete den Kranken dort auch sehnsuchtsvolle Liebe zahlt, zu sitzen? Zu meiner Tochter und den Groß-1 Mitternacht nicht in die Federn?" I elternlos, hat er nur" feinen Mündiakeitstcrmin ab.

?«kicht rüstete man ihm zu dieser Stunde in der I kinderchen fahre ich alle drei Feiertage über hinaus I Doktor Walters Mittel hatte feine Wirkung! gewartet um das kleine väterliche Erbe w nerinb-s» = d-n S-ihmchlMsch. unb 3* wi« doch auch ih,- ft-L, ^mittag, *. »d,lh«ib fanb to Ärnnten Wummemb tat H auTf« 2« ihm «?£rt.

*'^r9 L.e au 3Benn man uur wüßte,IHabern" I Still nahm sie ihren Wärterposten wieder ein I Schon vor zwei Jahren hätte er fertig sein müssen."

FW Nachricht senden. |Gewiß. Sie, Madam Pieseke, und Auguste!Also ein Schicksalsgefährte, auch ein Einsamer,"!Aber ein guter Kern steckt doch in ihm," fiel