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Nach dem Amerikanischen von I. v»n Böttcher.
(Fortsetzung folgt.)
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und «ogler VVTTII m Frankfurt a.M-, Taffel, Magdeburg u.Men; Rudolf AÄVlL ^jUlJiyung* Moste in Frankfurt a. M-, Berlin, München u. Köln; 6. L.
Daube u. Lo- in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
schon damals, als ich, aus Rücksichten für meine fleckenlose Ehre, Ihre Nichte heiratete. Jetzt schmäheir Sie mich, wie Sie wollen, treten Sie für Eveline auf, und erdrücken Sie mich mit Ihren Vorwürfen und Ihrer Verachtung, weil ich so erbärmlich schwach gewesen, eine Liebe nicht tobten zu können, welche eine Schande für mich und eine Ungerechtigkeit gegen mein Weib ist. Ich verdiene es."
Aber über Mr. Grants Lippen kam kein solches Wort, wie er in stolzer Selbsterniedrigung erwartete. Statt besten füllten Thränen bie Augen des älteren Mannes, beren er sich nicht schämte. Er ergriff Dick's kalte Hanb und sagte mit erstickter Stimme:
„Der Himmel helfe Dir, mein armer Junge! Ich habe kein Wort des Vorwurfes für Sie. Sie sind edel und treu gewesen — und haben gehandelt, wie ein Ehrenmann. Ich kann nur beklagen, daß Ihre Ehrenhaftigkeit Sie dazu getrieben, sich für eine so Unwürdige, wie meine Nichte, zu opfern."
„Sie ist meine Frau! Sprechen Sie nicht unfreundlich von ihr", war die rasche Antwort, und wieder schwiegen Beide, bis Mr. Grant fragte:
„Ahnt Ihre Mündel Ihr Geheimnis?"
„Nein! Wie könnten Sie denken, daß ich sie es auch nur im Geringsten argwohnen lasten würde, wo ich an eine Andere gebunden bin? Aber wäre ich frei gewesen, so würde ich ihr meine Liebe gestanden und mich um sie beworben haben."
„Sie waren zu edel, Eveline ist eines solchen Opfers nicht wert", sagte Mr. Grant wieder, und Richard antwortete mit einem Seufzer:
,Zch glaubte, meine Liebe vergessen zu können, und daß, einmal mit Eveline verheiratet, mein verirrtes Herz wieder zu seiner ersten Leidenschaft zurückkehren würde.
Richtigen zum Siege verhelsern Daß großen Zielen unb Zwecken sich kleine Bedenken unterordnen müssen, war so bei allen Kulturvölkern der Erde, und gerade der erste Staatsmann unserer Zeit war während ■einer langen AmtSperiode der entschiedenste Ver- reter diese- Grundsatzes. Was Deutschland mit ich selbst abzumachen, was e- zu ordnen hat, das wird es in Zukunft in aller Ruhe ordnen können. Und wenn einige Zeit hindurch daraus hingewiesen werden konnte, daß auch zwischen den Schürern der Völkerzwietracht eine Vereinigung zustande gekommen zu sein scheine, so können wir doch nunmehr, am Schluffe des Jahres, sagen, daß sich bereits heran»- gestellt hat, daß jene Vereinigung eine so unnatürliche und gewaltsame war, daß von einer direkten Bedrohung des Friedens durch sie auch nicht entfernt die Rede sein kann. So können wir wenigstens in dieser Beziehung beruhigt in das Neue Jahr treten.
Begonnen ist bereits mit dem Versuche, in Zukunft eine Veränderung der wirtschaftlichen Verhält- niste zum Befferen herbeizusühren. Ob der Versuch gelingen wird, kann heute niemand sagen, wir können aber Hoffnungen aus der Thatsache schöpfen, daß heute alle Staaten, selbst die dem Frieden wenig geneigten, gezwungen sind, sich freundschaftlich mit einander zu vertragen, wenn bei ihnen zu Hause nicht ein totaler Zusammenbruch erfolgen soll. Diese Notwendigkeit besteht, und auf sie könnten wir uns weit mehr verlassen, als auch alle Phrasen und idealen Ansichten von Bölkersreundschaft, die doch immer an einem bestimmten Punkte ihre Grenzen hat. Deutschland hat in einer großen wirtschaftlichen Frage die Führung übernommen, und seine Stellung hat einen großen Eindruck auch bei unseren Gegnern gemacht. Das haben wir doch jedenfalls in diesem Jahre errungen. Im Uebrtgen wollen wir un» auf die eigene Kraft verlassen, mit Energie und mit Einigkeit unter den verschiedenen Erwerbsfaktoren die deutschen nationalen Jntereffen vertreten. Die teilweise Mißernte hat dem deutschen Volke schwere Lasten auferlegt, sie vor allem hat dazu beigetragen, daß wir den Wunsch erheben: Mag es besser werden! Hoffen wir vor allem, daß in dieser Richtung das neue Jahr ein reichgesegnetes fein und uns ein voller Ernteertrag bescheert fein möge! Nicht alles wird außerdem mit einem Male gut werden, arbeiten wir nur für daS Mögliche; arbeiten wir daran unermüdlich und treu, in deutschen Worten und deutschen Werken, dann werden wir übers Jahr hoffentlich sagen können, daß eS besser geworden. Und nun, mit Gott, Ins neue Jahr und durchs neue Jahr!
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* „Sieh' doch nicht aus, als ob diese Neuigkeit I was ich bis dahin als Geheimnis tief in meiner । Dich tobten würde, Dick! Jedermann weiß, daß Du I Brust bewahrt habe. Wie Eveline es entdeckt, weiß W Deine Mündel verliebt bist, da aber ein Männlich nicht, aber es ist wahr, ich liebte Hazel Dale
Marburg,
Freitag, 1. Januar 1892
SIVERSITÄTS^
bibuotu™
(Nachdruck verboten.)
Die Erbin.
Srntschrs Reich.
W. Berlin, 31. Dezember. Die kaiserliche Familie ist am Mittwoch Nachmittag vom Neuen PalaiS bei Potsdam in da» Berliner Schloß übergesiedelt. Der Kaiser legte den 3'/z Meilen lange« Weg durch den Grünewald zu Pferde zurück. Zu der NeujahrSgratulation am Freitag treffen, wie üblich, alle kommandierenden Generale der deutsche« Armee in Berlin ein. — Die Neujahrsfeier im Berliner Schlosse wird sich in diesem Jahre genau so, wie in den früheren ab'pielen und i» Gottesdienst und einer Gratulationscour bestehen. Ein Freund von politischen Neujahrsreden ist Kaiser Wilhelm II. bekanntlich genau ebensowenig, wie fein Großvater, er laßt es bei gelegentlichen und vertraulichen Aeußerungen, die nicht für die Oeffentlich- teit bestimmt sind, bewenden. Ander» wird es auch diesmal nicht fein. — Heber einen Unfall des Prinzen Heinrich von Preußen wird der „Kreuzztg." aus Kiel gemeldet: Prinz Heinrich erlitt Dienstag, al» er ein neues Schiffsmodell besichtigte, an der einen Hand eine Verletzung. Wie mitgeteilt wirb, wurde em Fingernagel abzequetscht. — Die deutsche Kaiserin litt, wie aus Potsdam mitgeteilt wird, während der letztvergangene« Tage an einem leichten ErkältungSzustande, welcher jedoch nunmehr bereits vollständig wieder gehoben ist. — Dem preußischen Landtage, welcher soeben durch kaiserliche Kabinettsoidre auf den 14. Januar nach Berlin berufen worden ist, wird nur eine Gesetzes-Vorlage von wirklich weittragender Bedeutung zugehen. Es ist das neue Volksschulgesetz, welche- sicher zu recht ausführlichen Erörterungen Anlaß geben wird. Sonst ist noch von Entwürfe« über die Reform der Landgemeinde-Ordnung in einigen westlichen Provinzen, über die Entschädigung der ehemals reich-unmittelbaren Familien für die Steuerbefreiungen, über die Geheimhaltung der Steuerdeklarationen auch bei der Auslegung der Wählerliste, der Eisenbahnvorlage und kleinen Vorlagen die Rede. Der Reichstag hofft seine Geschäfte bil zum Osterfeste erledigen zu können, das preußische Parlament wird jedensalls noch über Ostern hinaus zu tage« und zu beraten haben. — Zur weiteren beschleunigten Ergänzung der Offiziercadres werden auch Im nächsten Jahre abgekürzte KriegSschulkurse stattfinden. Nach den soeben ergangenen Bestimmungen werden die Kriegsschule« Neisse, Glogau, Anklam, Eagers und Metz den zweiten abgekürzten Kursus im April 1892 den dritten im Januar 1893 beginnen. Die Kr*' I.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und Feiertagen. — Quartal-Abonnementr-PreiS bei der Expedition 2 Mb, bei allen Postämtern 2 Mk- 25 Psg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertton-gebühr für die gespaltene Beile 10 Psg., Reklamen für die Zeile SS Psg.
nicht zwei Frauen haben bars, so mißgönne doch Latimer sein Glück nicht."
Sie war außer sich, sonst würbe sie sich nicht so weit vergessen haben.
(Fortsetzung.) I „Oh, Eveline!" schrie Mrs. Ranbolph aus, unb
J Er beklagte es aufrichtig, baß ber redliche, Mr Grant wieberholte diesen Ausruf voll Zorn Wrenhafte und edle Richard Randolph an ein so und Verachtung, während Richard Randolph rhr nur »»würdiges Weib gefesselt war. Aber die Reue mit einem vorwurfsvollen Blicke antwortete, seinen hm jetzt zu spät, was geschehen war, konnte nicht! Stuhl zurückstieß und daß Zimmer verließ.
hehr ungeschehen gemacht werden. Mr. Grant folgte ihm. Er war geraden Weges
Nirs. Randolph's Gesicht war das einzige vergnügte Iin haibdunkle Gewächshaus gegangen
Lei ihnen. Sie sah ihren Sohn mit strahlenden »nd hatte sich auf eine SW unter iner Palme Eigen an, während sie ihre Chokolade schlürfte. !^fs^°Schulter attm Wnn Iegte bte $anb U, bEeilt, Dir die gute Nachricht zu! „Dick", begann er, und der junge Mann sprang
Mingen, Dick - sagte jte. „Du kannst stolz auf I QUj stieß die Hand zurück und wendete sich mit Beine reizende Mündel fein, ne hat sich mit Forrest sichern zornigem Gesichte nach ihm um.
■atimer verladt. I „Sie sind gekommmen um mir Vorwürfe zu
' Es war natürlich, daß aller Augen sich auf machen, Dir. Grant", sagte er dumpf. „Immer zu. Lazel's Vormund richteten, um zu sehen, wie er I Strafen Sie mich für meine unbewußte Sünde. De Nachricht von der glänzenden Verbindung Hazel's Ich werde nicht davor zurückweichen. Ich glaube, Msnehmen würde. Er fühlte ihre neugierigen Blicke I l(fj hin jetzt gegen Alles gefeit."
Md war sich der tödtlichen Blässe bewußt, die sich! „Dick, Sie mißverstehen mich. Ich bin Ihnen ftter seine Züge verbreitete, aber wenn es ihm auch nicht gefolgt, um Ihnen Vorwürfe zu machen, sondern »as Leben gerettet hätte, so hätte er den Schmerz I nm das Bettagen meiner Nichte bei Ihnen zu Acht bemeistern können, welcher sich in seinem Gesichte! entschuldigen und Ihnen mein Bedauern über deren »iederspiegelte, den Glanz aus seinen Augen trieb I Ungerechtigkeit auszudrücken."
Unb die Muskeln um seinen Mund zusammenzog! Eine Minute sahen sie sich schweigend an, dann ! Er, versuchte zu sprechen, denn er wußte, daß man sagte Randolph in leisem, schmerzlichem Tone: chif eine Antwort wartete, aber feine stimme klang I „Nein, es war keine Ungerechtigkeit. Ich würde -stlbst chm fremd und hohl. Lr widersprochen haben, wenn ich gekonnt hätte,
! „Latimer hat Glück", war Alles, was er sagte,«Mr. Grant, aber ich kann nicht lügen, unb Ihnen, «er Eveline, von ihrer Eifersucht hingerissen, rief aus: I Mr. Grant, will ich bas Geständnis dessen machen,
Ide sv mancher Bürger plötzlich machen mußte, hat Kleftellungen auf die „Oberhessische Zei-1 im deutschen Vaterlande ununterbrochene, tiefe Ruhe P tuna mit ihren Gratisbeilagen" für! geherrscht. War sie auch keineswegs von bet Zu- La 1 ntmrtnf i »qo mprhpn von allen l^iedenheit diktiert, so war sie es doch von ber
hS I Quartal 1892 werden Einsicht, baß heute Arbeiten unb Ringen notwendig
loftanftalten, von der Expedition (Marburg, I aber cid)t eit[eJ Klagen. Wir haben im Ber- Rarkt 21), sowie von unserer Ausgabestelle I ^uf des Jahres gesehen, daß auch bei UN» lange st Kirchhain, Herrn B. Rindt daselbst ent-laicht Alles Gold ist, was glänzt, daß es in der Lenaenommen. ! Zukunft erforderlich fein wird, noch manches Schlechte
[ ° I durch Besseres zu ersetzen und Mißstände auszu-
I merzen, die sich eingeschlichen haben, aber wir haben
Jttm neuen Jahre. tauch da» gesehen, daß es im deutschen Riiche noch!
V Maa es besser werden! Beim Abschied vom allenthalben warmherzige Hilfe für die Bedrängten L SV' ÄbXns M daß t,i ---E
Kba8 neue ^abr Iviecdeu wir regelmäßig frohe!fach besser war, als anderswo. Und diese Er- Dünsche für einen günstigen unb glückbringenden l^ntn'ß ist eine heilsame, sie
Lauf der kommenden Wochen und Monate au§; M™, ™ dazu bef Iagen ba6 ein
r , a. e ■ „»mnbnbeitSmäßiaIJeder rüstig weiter arbeitet, bessere und günstigere L8eS gS und es nS schaffen. ES ist bekannt baß Not
Ebd gedacht. Anbers diesmal, wo wohl Men und Ungemach viele Menschen einander nahern bie rt Mnnick emvordrinat - Mag.w günstiger Lebenslage weit von etnanbet stehen,
Ldwirtschast Handwerkerstand und Kleingewerbe,!gelaufenen ungünstigen Jahre hat wohl häufiger Lde/ und Wandel, die Arbeiter mit dem Kopse -ine solche Annäherung stattgesunden, die wir gut Kd diejenigen mit bet Faust, für sie alle gilt der ihnen, in Zukunft sorgsam zu hegen und zu pflegen, Winsch doch nur: Mag eS 1892 besser werbenl! denn sie Wird dem weiten, großen Vaterlande von Wd selbst die, welche so hoch stehen in der Welt I Heil sein.
Gewühl daß der Zeiten Mißgunst und der Sorge! Wie eS in der Entwickelung kraftvoller Nationen Vellen nicht ihre Füße berühren, auch sie weiden! immer der Fall, sind auch im deutschen Reiche im Kib müssen in dem innigen Wunsche auf bessere I letzten Jahre die Anfichten, Meinungen und Wünschen Jage sich erinnern, denn nicht bleibt ber Einzelne der Einzelnen häufig genug hin und her und auch koß wenn deS Volke» Mehrzahl hart um das! kreuz und quer durcheinander gegangen. WaS den »gliche Brod zu kämpfen gezwungen ist. Wir find,!Einen zum Lobe hinriß. War für den Anderen ein Msür können wir dankbar sein, im abgelaufenenIGegenstand be» Tadel» und die alte, deutsche Ktiire freilich vor ber ärgsten Noth und dem höchsten I Charaktereigentümlichkeit, viel mit Worten zu fechten, Dlend behütet, aber manche Familie hat die ernste! statt Thaten sprechen zu laffen, hat auch im letzten Mau Sorge am häuslichen Heerde Platz rühmen! Jahre fich deutlich gezeigt. Biele Tinte ist unnötig Men, Handel und Geschäft haben schwer gelitten I verschrieben, und Mancher, dem Einzelnes nicht fcter ungünstigen E.eigniffen da» ganze, lange Jahr behagte, wohl mit Recht, hat Hundert Andere mit Mdurch. Von Monat auf Monat wurde auf I mißmütig gemacht, die, Weniger gut, al» er, ver- iefferung geharrt unb gehofft, von Monat zu standen, die Spreu vom Weizen zu sondern. Aber Monat blieb sie aus. Da» war kein gutes Jahr!!diese» Hin und Her ist nicht zu ttagifch zu nehmen, Mer in ihm hat fich auch Mancher wiedergefunden,! es hat die breiten Volksmassen kaum berührt, bte Vt auf dem besten Wege war, sich in Wüsteneien l allein int Kampfe mit der wirtschaftlichen Mißgunst «S Lebens zu verlieren, unb im Ganzen hat das I das sahen, wa» sie direkt betraf. Vieles liegt heule Mutsche Volk in allen seinen Schichten, Ständen unb I bei un» noch Im Unklaren, und ob immer da» Belassen wohl bewiesen, daß e» besähigt ist, auch gonnene zur Vollendung reifen wird, läßt heule sich Vorigeren Lebenslagen ernsthaft die Stirn zu bieten «nicht seststellen. Aber die Ruhe und die Sachlichkeit, Md sich durchzukämpsen, bis die Sonne günstigererI mit welchen allein wichtige Bolksfragrn entschieden Lage zu leuchten beginnt. Trotz manchen Unge-Iwerben können, sie herrschten doch in der Hauptsache Machs, ttotz schwerer wirtschaftlicher Erfahrungen, f schon vor und sie werden in Zukunft gewiß dem
I« Feindesland.
Eine Reujahrgeschichte von M. Reinhold.
(Schluß.)
„Ein paar Granaten zwischen bie Rothosen unb sie werden springen, wie bie Flöhe zu Hause in ber Kaserne," beteuerte Gefreiter Blume.
Aber bas fehnlichst erwartete Kommanbo zum Eintritt in bas Gefecht blieb vor ber Hand noch aus.
Eine Abteilung der deutschen Infanterie hatte sich wie ein Keil in die französische Stellung hineü- . gezwengt, unb Deutsche unb Franzosen wogten tun bunt burcheinander. Jetzt bemerkte ber Offizstr wie sich ein Teil ber Feinde rückwärts zu wenden l-gann.
„Unteroffizier Brummer, sehen Sie dort sie drei Pappeln? Gut also! Dorthin gerichtet. Ich hoffe, daß jeder Schuß sitzt, damit Ihr bei 3citen zu Eurem Punsch kommt. Also ausgepaßt'
Die Geschütze wurden gerichtet Dzn erkannten die Artilleristen, wie ein dicker Mevberiknäue! sich den Pappeln zu bewegte, immer dst^r und dichter, breiter und länger war der Haust fteberhast erregt warteten die Mannschaften da'Kommando, noch eine halbe Minute unb bann:
„Feuer!"
Laufend durchschnitten * ,ichosse die Lust, und sie „saßen". In he^m Wirrwarr stoben bie Rothosen auseinander^ ein zobeöbote nach dem anderen durchschn öie ^Die ganze französische Streitmach'^ou welchen Teile immer noch sehr energischer^^^rstand geleitet hatten, geriet ins Wanken,)". donnerndem Hurrah und unbesiegbarem i^ffum drangen die Deutschen vor.
Das Gefecht ^entschieden.
, In einer»Föe fonnen wir mit dem Punsch- brauen anfana "An die Dinge gut gehen!", meinte Unter?61 33rummtr zufrieden.
*-■ ?v Wöchenlliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. w - —Mustrieries SonniagMatt. —