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Lause der Verhandlungen tm Reichstape nicht an Meinungsäußerungen gefehlt, als ob Reichskanzler ' von Caprivi die neue Wirt'chafispolitk aus seine

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eigene Faust eingeleitet habe und eS war die Ver­mutung ausgesprochen, daß hierin wieder ein Um­schwung eintrete» könnte. Ein Reder sprach selbst die Erwartung aus, als ob der Kaiser Herrn von Caprivi in nicht allzuferuer Zeit einen anderwrtten

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und unpassend, sich einem Vergnügen hinzugeben, während er leidet "

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im Gegenteil, daß die Landwirte voruitettsfi et die Sachlage prüfen und erkennen werden, daß ihnen alles aefichert ist, woS ihnen gesichert werden konnte. Tas find die Thatsachen, wie sie nach der mit so großer Mehrheit erfolgten Snrahme ter HondelS- ve> träge im Reichstage sich barste Len. ES ist nun sreilich als sicher onzunehn en, daß weder heute, noch in naher Zeit ein Umschwung der Ansichten erfolgen wird, wie sie im Reichstage während der achttägigen Debatte über die Handelsverträge laut geworden sind und dieser Umstand ist erklärlich. Wer lange Jahre hirdurch in einer bestimmten Richtung sich vorwärts bewegte, der wird nicht so ohne Weiteres einen anderen Weg einschlagen, dessen Vorteile und Nachteile erst durch reifliche Prüfung und praktische Erfahrung fepzustellen sind. Hieran kommt es übrigens heute auch gar nicht so sehr mehr cn, sonder» darauf, daß de» durch den Beschluß deS Reichstages geschaffenen Thatsachen in kluger und verständiger Wrise Rechnung getrogen wird. Am eisten Februar 1892 werden btf neuen Handelt Verträge ir kraft treten. Sie werden manches ändern, aber daß, was sie als neues bringen, wird nicht ausnahmlos von vornherein gut und tadellos sein. Ein neuer Rrck, auch wenn er nach genauem Maße angefertigt worden ist, fitzt doch oft genug nicht so recht bequem, es gehört Zeit dazu, hieran sich zu gewöhne». Die neuen Handelsverträge bringe» auch für Handel und Verkehr, Ackerbau und Industrie so manches Neue, das mitgenommen werde» muß, mag eS tun diesem sehr behagen, dem anderen aber gor nicht. Die Hauptsache wird sich nach und nach erst aufgrund der Piaktische» Erfahrung lernen und gewinnen lassen, denn ein völlig zutreffendes Urteil über wirtschaftliche Verhältnisse ist beim besten Willen ohne die eigene praktische Erfahrung unmöglich. So und nicht anders war es beim Zolltarif von 1879 und so und nicht ander- wird es in Zukunft sein. Sache und Aufgabe der verschiedenen wirtschaftlichen Faktore ist es, zu Ihn», was die Zeit erfordert, einander im wechselvollen Kampfe zu unterstützen, den zweifellos die ersten Jahre der neuen wirtschaft­lichen Aera bieten werden.

Birte, gehen Sie, Miß Randolph, ich fühle mich unwohl und will allein sein"

Verwundert über diese seltsame Laune zog Jessie sich zurück, ohne sich die Ursache derselben erklären können.

arbeitete der Kaiser mit dem Chef des Zivilkabinetts,! zu haben. Von den Freisionige» ist aber eine Körte die regelmäßigen Morinevorträge und erteilteIgrößere Zahl durchaus dafür, daß mit demJesuiten« verschiedenen Osfizieren Audienzen. Am Nochmitiage l Schreckgespenst" ein Ende gemacht werde. fernen der Kaiser und die Kaiserin nach Berlin,.Zur Beachtung bei Anwendung der Vorschriften der empfingen im Schlosse mehrere Besuche und wohnten! Branntweinsteuernovelle vom 8. Juni 1891 hat der Abend» der Vorstellung von Göthe'S Egmont im I Finanzminister bestimmt, daß die darin für l a n d - diulsckenTheater" bei. Prinz Albrechtlwirtschaftliche Brennereien vorgesehene von Preußen hat von Madrid aus noch eine Reise l8'/,monatige BetriebSsrist schon dann als gewahrt nach Südspanie» unternommen. Momentan ist eil gilt, wenn nach dem stattgehabten Betrieb für die in Sevilla. Durch Kaiserliche Kabinetts-!Zeit vom 1. September des einen Jahres bis zum ordre wird bestimmt, daß das 8. Brandenburgische>15. Juni des nächsten JahreS einschließlich nicht Jvsavterie-Regiment Nr. 64 künftig den Namen «mehr al» 265 Tage al» Einmaischungstage für die Jnfarterie-Regiment General-Feldmarschall Prinz! Brennerei in Ansatz zu bringen sind. Der ReichS- Friedrich Karl von Preußen (8. Brandenburgisches) I taglabgeordnete v. Helldorff scheidet, wie Berliner Nr. 64" sühren soll. Dem B undeS rate in «Blätter wissen wollen, au» dem Vorstände der kon« Berlin ist eine Mitteilung der ReichSregierung be-1servativen Reich»tag»fraktion auS. Ueber eine züglich der doppelten Berechnung der Dienstzeit zulStellungnahme der Turnvereine zur Gunsten der in den deutschen Schutzgebieten be-!Sozialdemokratie wird derZw. Ztg." aus schäftigten ReichSbeomten zugegangen. Anläßlich! Pirmasens folgender Borgang berichtet: Ein Schuh« der Annahme der neuen Handelsverträge imlsabrikant hatte in einer fozialdemokratischen Ser« deutschen Reichstage hat zwischen dem österreichischen l sammlung in Pirmasen» oufgefordert, den Arbeiter- Minister Grafen Kalnoky und dem Reichskanzler iWohsverein zu unterstützen, sich mithin öffentlich zur Grafen Caprrvi (in Depeschen wechsel stattgesunden, I Sozialdemokratie bekannt. Jnfolgedeffrn wurde er den Wir nachstehend wiedergeben:®uer Exzellenz! vom Turnrat au» dem Männer-Turnverein auSge« bitte ich, als einer der überzeugtesten Mitarbeiter, I schloffen. Gegen diesen Beschluß erhob der Au»ge- meine Freude und meine wärmsten Glückwünsche lschloflene Einspruch, und erlangte, durch mehr als aussprechen zu dürfen anläßlich der Annahme der!30 Mitglieder unterstützt, die Einberufung einer Handelsverträge im deutschen Parlamente. DaßIHauptversammlung, vor welcher er sich zu recht« die» mit so überwältigender Majorität geschah, br-I fertigen gedachte. Da in den Satzungen deS deutschen weist, daß man in Deutschland die großen Ziele iTurnerbunde» eine Stelle wegen Ausweisung von dieses Friedenswerke» ebenso zu würdigen weiß, wie I Mitglieder», die sich öffentlich zur sozialdemokratischen das eminente Verdienst, welche» Euer Exzellenz dabei! Anschauung bekennen, nicht enthalten ist, glaubte der zusällt, und welches von Ihrem Monarchen in so >AuSgewiesene, daß die Ausweisung nicht erfolgen ehrender Weise anerkannt wurde. Graf Kalnoky."!könnte. Die Hauptversammlung entschied mit 80 Euer Exzellenz sage ich meinen aufrichtigen Dank I gegen 12 Stimmen, daß die Ausweisung zu erfolgen iür de» erneuten Beweis de» warmen Anteil» an! habe, indem sie von dem Grundsatz ausging, daß dem Fortgang unserer gemeinsamen Arbeit, der in! die Bestrebungen und Ziele der Turnvereine, die Ihrem gütigen Telegramm zum Ausdruck kommt. I Jugend in der Liebe und zum Schutz de» Vater- Die Ueberzeugung, wich auch hierbei mit Euerer »lande- zu erziehe», sich mit anderen Anschauungen Exzellenz ein» zu wissen, ist und bleibt für mich «nicht vereinbaren ließe».

von unfchätzbarem Werte, v. Caprivi." Der Leipzig, 21. Dezbr. Das Amt,blatt Im Wahl- Antrag der ZeutrumSpartei auf Aufhebung des «kreise be» ReichStagSabgeordneten Dr. v. Frege zu Jesuitengesetzes soll im nächsten Monat im Reichs-1 Bo,no hatte beste» Stellungnahme gegen die HandelS- tage zur Sprache gebracht werden. Wie die Partei- Verträge getadelt. In einer längeren Auseinander- veihältniste liegen, ist die Annahme leicht möglich: I setzung sucht Dr. v. Frege die Gründe seines ab« Da» Zentrum zählt mit den Welfen 113 Abge-1 lehnenden Votums klarzulegen und schließt mit der ordnete, dazu 17 Polen, 14 Elsaß-Lothringer und l Bemerkung:Sollten sich meine Herren Wähler mit 35 Sozialdemokraten, in Summa also 179 Abge-«diesen Ausführungen nicht einverstanden eikiären, so ordnete, die ausnahmslos sür die Aufhebung des «würde ich mit Freuden die Bürde des Reichstags« Gesetzes find. Die Reich»tagSmehrheit beträgt 899«Mandates anderen Schultern überlassen und dasselbe Abgeordnete, so daß also noch 20 Mitglieder sich «sobald als möglich niederzulegen bereit fein.

inden müßten, um die Mehrheit sür den Antrag« -----------

Neununddreißigstes Kapitel.

Am folgenden Tage kam Mr. Grant, um sich feine Antwort zu holen; sie lautete kurz und ver­neinend. Er hatte das Mädchen noch nie so kalt, so ruhig und voll sanfter Würde gesehen.Zu meinem Bedauern muß ich Ihr Anerbieten aus-

(Nachdruck verboten.)

Dir Erbt«.

Rach da» Amerikanischen von I. von Bdttcher.

(Fortsetzung.)

Hazel zuckte die Achseln so ausdrucksvoll, daß Jessie lachen mußte.

Wie können Sie das Herz dazu haben, wo Ihr Bruder mein Vormund, so krank dar- niederliegt?"

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Pqchfolger geben werde. Alle diese Mutmaßungen haben sich, tote so viele andere in dem letzte» Jahre, als Irrtümer heraus gestellt; der im Wortlaut vor­liegende Triuklpruch des Monarchen auf den leitenden Staatsmann beweist, daß an irgend welche» Minister- Wechsel in absehbarer Zeit überhaupt nicht zu denken ist, daß Herr von Caprivi das vollste Vertrauen de» Kaffer» genießt und daß alle offenen und versteckte» Anfeindungen bei den verbündeten Regierungen nicht den geringsten Eindruck weder hervorgerufen haben, »och Hervorrufen werden. Der Kaiser hat ferner ganz ausdrücklich hervorgehoben, daß er eine Aenderung der bisherigen Wirtschaftspolitik des deutschen Reichel für unbedingt geboten erachte, er hat auch betont, daß er die im Reichstage laut gewordenen Klagen über eine Außerachtlassung der Interessen der Land- virffchaft für nicht begründet erklärt. Er erwartet

Uach der Schlacht.

Der Reichstag ist rach der Annahme der neuen Handelsverträge in die Weihnachtsferien gegangen, weihnachtliche Stille ist an die Stelle der früheren lebhaften Erörterungen getreten. Der Kaiser hat den Reichskanzler van Capeiti in Anerkennung der glücklichen und geschickten Vertretung der Handels­verträge vor dem Parlament in den Grüfenfland erhoben und hierdurch zur Genüge bewiesen, daß er mit der ganzen Kraft der kaiserlichen Autorität die Politik dis Reichskanzlers unterstützt. Es hat im

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn« und Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (ejfl. Bestellgeld). JnsrrtionSgebühr für die gespaltene Zelle 10 Pfg., Reklamen für die gelle 25 Pfg.

Allerdings," erwiderte Hazel sanft, und dann entstand eine kurze Pause.

Der arme Dick, er muß eine Ahnung davon S°habt haben, daß ihn etwas zustoßen würde," begann jessie wieder, denn er war so sehr liebevoll gegen Eveline, gerade ehe man sich zum Frühstück niederließ

ging auf den Plan ein, der ihr seit ihrer Hoheit am Herzen gelegen."

So," sagte Hazel, ohne sie zu verstehen.

Sie wissen doch, daß sie den Wunsch hegte, bei Mem Onkel Arnold zu wohnen, aber Dick, welcher N zu stolz und unabhängig war, wollte davon Mchts hören. Er hielt es für unmännlich, aber Eltern gab er ihren Wünschen nach und es wurde schlossen, daß sie in Mr Grant'» Hause wohnen wüten, so lange derselbe lebe. Ist das nicht hübsch? Und Sie und ich, Hazel können um Evelinens slmmer losen, denn selbstverständlich werden Sie lEtzt nicht zu Mr. Grant übersiedeln. Er wird sich

Oleftellttttgen auf dieOberhessische

Zeitung mit ihren Gratisbeilagen" für das 1. Ouartal 1892 werden schon jetzt von allen Postanstalten, sowie der Expedition (Marburg, Markt 21) ent- gegengenommen. Neuzugehenden Abon­nenten in hiesiger Stadt wird das Blatt vom Tage der Bestellung ab bis zum 1. Januar gratis geliefert werden.

Mit dem 1. Januar werden wir wie in den frühere» Jahren unseren Abon­nenten einen Wand-Walender für das Schaltjahr 1892 gratis liefern.

l in 4l> 740. ' i Pbot^ !k 7. ational: -schichte. , in stil-

r Hand- Raffrel- 10 Hya. ! 16.-- Uttfl Ott !2ck und iegartem

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schlagen," sagte sie,da Sie jetzt Mr. Randolph« Sie schüttelte den braunen Lockenkopf und ent« und seine Frau bei sich haben, bedürfen Sie meiner I gegnete bestimmt:

nicht mehr " ,Zch werde bei Mrs. Randolph und Jessie

Er hatte bis zu diesem Momente nicht gewußt,«bleiben, Herr. Aber halten Sie mich nicht für wie sehr sein Herz an dem kleinen, dunkeläugigen I undankbar. Wäre ich Ihre eigene Tochter, ich Mädchen hing. Vergebens suchte er sie zu überreden, I könnte Sie nicht mehr achten und lieben, wie ich Hazel blieb ernst und fest bei ihrem Entschlüsse I Sie achte und liebe."

Weigern Sie sich etwa deswegen, weilEveline! Sie erschrak, als diese Worte ihren Lippen wieder zu mir kommt?" fragte er, und sie starrte I entschlüpft waren Er nahm ihre zitternde kleine ihn erschrocken an; denn sie wagte nicht, diese dürre j Hand und drückte sie sanft.

Frage zu beantworten. IIch danke Ihnen für diese Worte", sagte er

Das ist durchaus kein Grund, mein Kind,"! gerührt.Ach Hazel, wollte der Himmel, daß Sie fuhr er fort,denn mein Haus ist groß genug für I meine Tochter wären. Ich möchte in die Vergangen« uns Alle. Ich hatte geglaubt, der Umstand, daß I heft zurückgreifen und Ihnen die traurige Geschichte Ihr Vormund bei uns wohnen würde, werde Sie I meines Lebens erzählen, damit Sie verstehen, weshalb gerade meinen Wünschen gefügig stimmen." I ich mich danach sehne, Sie als mein Kind betrachten

Es ist mir unmöglich, zu Ihnen zu kommen,"I $u ^Üen'" , .... .

erwiderte sie mit erstickter Stimme.VerzeihenI f1®. rannte drefe traurige Geschichte nur zu Sie mit, wenn ich es unumwunden sage" | mo sie« ine verlorene Tochter, welche dieselbe erst

Und ich hatte gehofft, Sie würden mit her "^geschrieben von der

Zeit den alten einsamen Mann lieben lernen, lieben I 9il - . ^starrt war.

wie eine Tochter," seufzte er, und diese Worte trafen fle

sie am härtesten. zu vernehmen, darum

Sie wußte, daß sie chm angehörte, daß durch!' 9 .x. ,

ihr Schweigen und ihre Weigerung sie seine väter-1 böre'r^Mr ®rflnt9 a

lichen Rechte kränkte und beeinträchtigte, aber fiel £ baB Qud>

sah keinen anderen Ausweg, um den Frieden unbC JJLSÄ?ÄwÄÄt «>. .

das Glück ihres Vormundes -u sickern I rTraurige, sehr traurige Erfahrungen", erwiderte

X/rrJ 2 J 2 . r- JWnb "Das Leben wohl nur weniger Mensen, M "L.bküw°rt nicht °ls end- meine kleine Hazel, ist schwerlich so trostlos gewesen, gültig annehme, daß er Richard Randolph zu seinem! Mr das meine."

Beistände anrufen würde. ! Sie wußte das nur zu gut. Ihr warmes junges

Er hat immer gesagt, daß Ihr Heim unter I Herz erbebte in Mitleid und Teilnahme, aber Sie demselben Dache sein solle wie das seinige, und! wagte es nicht, denselben Worte zu geben.

demnach erwartete er auch, daß Sie mit ihm nach! (Fortsetzung feint.) Fisth Avenue kommen." 1 -----------

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Wöchentliche Besingen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes SonntagMatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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Deutsches Reich.

W. Berlin, 22. Dezbr. Die kaiserlichen Majestäten empfingen Sonntag Nachmittag im Neuen Palai» bei Potsdam den Besuch der Groß fürftin Katharina von Rußland und deren Sohn, den Prinzen Karl Michael von Mecklenburg-Strelitz, die Abends nach Berlin zmückfuhren. Montag jetzt nicht mehr einsam fühlen in Gesellschaft Eveline's und Dicke's, nun was in aller Welt?"

Die letzten Worte wurden durch Hazels Benehmen hervorgerufen. Sie war kreidebleich, starren Auges aufgesprungen und aus dem Zimmer gestürzt.

Sie hielt in ihrer Flucht nicht an, bis sie ihr eigenes Zimmer erreicht hatte, dessen Thür sie zuschlug und verschloß, worauf sie schluchzend in ihren Armstuhl sank.

Alle Mächte des Schicksals stehen mir feindlich gegenüber!" rief sie voll Bitterkeit.Ich, die ich in meines Vaters Hause einziehen wollte, besonders weil ich es hart fand, unter dem Dache meines Vormundes zu leben, bin von dessen Schwelle zurück- geroiefen, weil er dort wohnen wird, er, welchem täglich begegnen zu müssen, ich nicht zu ertragen vermag. O es ist bitter, der Spielball eines so grausamen Geschickes zu sein! Wollte Gott, ich ruhte neben meiner so schwer geprüften Mutter."

Jessie war oben angelangt, sie klopfte leise und rief: Liebstes Kind, was ist Ihnen«"

Mit einer bei ihr ungewohnten Unhöflichkeit, welche aus ihrer Verzweiflung entsprang, antwortete Hazel in unterdrücktem Tone.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», WWAWk sowie tue Amurncen-Bureanx von Haasenstein und Vogler

Mittwoch, 23. Dezember 1891. s^^?an^k°s»!*»eriäS4enSiB;e.s! Jahrgang.

" v Daube u. Eo. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

I niiSie haben Recht wie gut Sie sind!" rief 2 > ras Mädchen gerührt, indem es sich mit Thränen (7»1 ! m den Augen zu Hazel herabbeugte und sie küßte, -.fei fe »Es ist erklärlich, daß er Ihnen teuer wie ein uaL> | Bruder ist, und Sie halten es daher für herzlos

tteratur. oart ccn 8,50.

3. ter. 3.20. Profess» 3 20.

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