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M Sonderzuge« nach Schloß Remplin in Mecklenburg W begeben, wo der Monarch mittag« 12 Uhr einge-

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des reichen Mannes annehme; denn die ©iferfudjt seiner Frau im Vereine mit der Sympathie ihrer Schwiegermutter, machten sein Haus zu einem höchst unliebsamen Aufenthalte für das verfolgte Mädchen.

Sie kam unverzüglich und erschrak, als sie die aufgeregten Blicke gewahrte, welche die Anderen

den heutigen Narciß-Darftellern ist aber fast in erster Linie B. Wachtel zu nennen, der ohnedies am Hoftheater in Wkimar als Regisseur, eine bevorzugte Stellung einnimmt. Mag man im übrigen auch überNarciß" urteilen wie man will: schon die Thatsache, daß die hervorragendsten Schauspieler 'hm ihre Kräfte gewidmet, zeigt seine Wirknngs- ähigkeit und seine bedeutende dramatische Kraft an

Marburg, 14. Dezbr. In der letzten Zeit wurden der hiesigen Polizei mehrere Laden« diebstähle gemeldet. Es gelang derselben dann auch bald den Thäter in der Person eines hiesigen Schuhmacherlehrlings ausfindig zu machen. Derselbe hat die Ausführung von 3 Diebstählen alsbald einge­standen, bei welchen er, einen unbewachten Augen­blick benutzend, durch einen schnellen Griff in die Ladenkaffr Beträge von zweimal 25 und einmal 8 Mark entwendete. Das Geld selbst will der chon einmal wegen Diebstahls vorbestrafte fugend- liche Taugenichts auf einer Wiese in der Schwanallee vergraben haben, wo indessen bis jetzt trotz eifriger Nachforschungen nichts gesunden werden konnte.

O Leidenhofe«, (Kr. Marburg) 13. Dezbr. In einem dieser Tage hier geschlachteten Schweine wurden von dem hiesigen Fleischbeschauer Emmerich Trichiren gefunden.

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dem sie unbewußt eine Liebe weihte, welche eine Sünde war

W. Berlin, 15. Dez. Sonntag früh hat sich der Kaiser von der Wildparkstation au- mittels

Bleich wie der Tod, gehorchte Richard Randolph l allein wußte, wie sie verlangte, es anzunehmen und l^ner Aufforderung, er suhlte wohl, daß es gut für sich so gewissermaßen von dem einzigen Bande frei ,eme Mündel fern wurde, wenn,ie das Anerbieten zu machen, welches sie an ihren Vormund knüpfte,

Marburg, 14. Dez. Wie wir au« zuverlässiger Quelle erfahren, hat Herr Theaterdirektor Winzer den hiesigen Saalbau auch für den Herbst eventuell Winter 1892, ab 1. November, gepachtet.

Marburg, 14. Dez. (Witterung.) Trüber Himmel und anhaltender Regen bei 7 Grad Wärme war die Signatur bei gestrigen Tages. Nacht» sank daS Thermometer auf 2 Grad, stieg jedoch heute morgen auf 7 Grad R. Windrichtung: Nord- West. Barometerstand 731 nun (Sturm und Regen).

Marburg, 14. Dez. Ein schwerer Rausch muß es gewesen sein, den in der Nacht zum Sonnabend rin hiesiger Studio nach seiner in der Kasernenstraße gelegenenBude" trug. Anscheinend außerstande t en Affen allein die Stiege des Hauses hinauszutragen, legte sich der Scbwerbeladene vor der Hausthüre seiner Wohnung nieder und schlief dort den Schlaf des Bezechten, bis ihn bei Tagesgrauen mitleidige Straßenpassanten fanden und weckten. Zu den qual­vollen Leiden eines regelrechten Katzenjammers ge­sellte sich dann noch die ärgerliche Thatsache, daß das Nachtlager trotz seiner Härte nicht einmal ei» billiges genannt werden konnte und mit dem Ver­luste von verschiedenen Bekleidungsstücken (Hut, Stiesel, Schirm, Kragen und Chemiffet) teuer genug bezahlt worden war.

Christentum zurückzuweisrn. Wie verlautet, will die Rechte diese und ähnliche Vorgänge an anderen baye­rischen Hochschulen zur Sprache bringen. ,

auf sie richteten. Ihr Herz pochte laut Was mochte sich ereignet haben? Sollte Mr. Grant vielleicht die Wahrheit erfahren haben?

Aber er nahm sanft ihre Hand in die ) einige und trug ihr sein Anerbieten vor Er fühlte sich einsam in seinem prächtigen Hause, und somit war fein Wunsch, eine Tochter zu adoptieren, natürlich. Ihr hübsches Gesicht und ihr lieb nswürdiges Wesen hatten sein Herz gewonnen, und so fragte er sie, ob sie ihn als Vater annehmen und seine einsame Häuslichkeit erheitern wolle.

In stummer Bewegung stand sie vor ihm. Sie verstand, daß des Mannes Herz, sein feiner Instinkt ihn dazu trieben, sie sich zu eigen machen, daß ihr Vater, obgleich ihm selbst unbewußt sie mit der Liebe eines Vaters liebte und danach schmachtete, sie seine Tochter nennen zu können Trotz des Unrechts, welches er ihrer Mutter zugefügt hatte, schlug ihm ihr Herz mit schmerzlicher Zärtlichkeit entgegen.

Es war die stärkste Versuchung, welche ihr je in ihrem traurigen Leben entgegen getreten war Sie hatte sich und chren Vater um ihres Vormundes willen geopfert und jetzt, wie aus Erbarmen, eröffnete >er Himmel selbst ihr einen Weg und bot ihr die Gelegenheit, ihr Versprechen des Schweigens zu halten und dennoch das Heim und die Liebe zu genießen, welche ihr von rechtswegen zukamen. Der Himmel

',<-ie konnte mir meine Häuslichkeit angenehm ^haglich machen", dachte er, und die Versuchung r io stark, daß er am folgenden Tage zu Randolph L "w diesen zu Rate zu ziehen. Er hatte ge- . R ' Eveline würde entzückt darüber sein, wenn stch nehme, denn er wußte, wie eifer»

O *te,auj b®6 Mädchen war, aber statt dessen sprach sie entschieden seinem Wunsche und Muste ihren Gatten mit Vorwürfen.

i-'-h Dir vorausgesagt, wie es kommen e' als Du Dich durchaus weigertest, bei p Avenue zu wohnen. Ich sagte Dir, T*1 Arnold sich mir entfremben und entweder J«en, oder eine Tochter adoptieren würde Ich e, wie einsam er sich fühlen würde, und meine Aussage bestätigt sich, er hat sich von mir ab- lenem Mädchen zugewendet, welche mir in n , e'ne, Nebenbuhlerin gewesen, und das ich ic und beneide "

irfiu brach in einen Thränenstrom aus und den Nacken ihres Onkels.

De- ml-r nicht solches Unrecht, rief sie.Ich

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(Nachdruck verboten.)

Die Erbt«.

Aach dem Amerikanischen von I. von Böttcher.

(Fortsetzung.)

Er fühlte sich vereinsamt, seit Eveline sich verheiratet chn verlassen hatte. Was konnte ihn davon JWten, Mr Randolphs Mündel zu adoptieren und großes Vermögen nach seinem Tode unter Beide vert ilen?

Dreißigstes Kapitel.

Reichtumes einer Fremden zuzuwenden, nachdem Du mich gelehrt hast, alles als mein Eigentum zu be­trachten! Wir wollen zu Dir ziehen, nicht wahr, Dick? Wir wollen Dein Heim angenehm und be­haglich gestalten ohne Hazels Beihülfe."

Rand'olph redete ihr verständig zu, aber sie hörte nicht auf ihn, und mit einem Blicke der Gering­schätzung befreite sich der Millionär aus ihrer Umarmung.

Zeige mir doch nicht so offen, was ich stets ge- argwohnt habe, Eveline, daß Du für nichts Anderes Liebe hast, als für elendes Gold. Ich habe Dir nie einen Wunsch versagt, habe das Geld mit vollen Händen für Dich ausgegeben, aber Du hast mich nie geliebt, Dir nicht einmal den Anschein gegeben, mich zu lieben, so sicher fühltest Du Dich in Deinem anmaßenden Glauben, daß Du meine gesetzliche 6r6in seiest» und ich Dir mein Vermögen niemals entziehen würde. Allein Du mußt nicht vergessen, daß ich em sehr reicher Mann bin und daß, selbst wenn Du mein Geld mit einer Adoptivtochter teilen müßtest, Du jedenfalls noch reich genug sein würdest. Außerdem gab ich Dir schon an Deinem Hochzeitstage oOOOO Dollar als Hochzeitsgeschenk."

Ich habe schon mehr wie die Hälfte für Diamanten und Shawls ausgegeben", klagte die

"FH "erftt!^ nicht zu sparen, und jetzt willst Du meine Rechte schmälern, um eine kleine nur verhaßte Glücksjägerin zu bereichern. Du sollst und darfst Hazel Dale nicht adoptieren!' n. "Das werden wir sehen", erwiderte er, auf das »itterfte gerinjt durch ihre unerhörte Anmaßung

"N "erd« mich ganz nach Miß Dales Wünschen richten, und nicht nach Deinen > Vorschriften, undankbares Geschöpf. Mr. Randolph ; darf uh Sie bitten, Ihre Mündel zu rufen?"

an den Reichstag»arbeiten an Fürst Bismarck zu beschließen. Innerhalb der konservatven Reichstagsfraktion foll e» in den letzten Tagen wegen der neuen Handelsverträge zu sehr lebhaften Auseinandersetzungen gekommen lein. Da« Endresultat ist, daß die Mehrheit gegen, die Minder­heit für die Verträge stimmen wird. Die definitive 1 Genehmigung wird noch vor dem Feste erfolgen.

Bis dahin soll aber jeder Abgeordnete, der da« Wort wünscht, sich gründlich aussprechen können, da von einer KommissionSberatui-g abgesehen wird. Verhandlungen wegen des Abschlüsse» eines Handels­vertrages zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden sollen Milte diese» Monats in Berlin beginnen. Auch mit Spanien sind Handelsvrrtragt- verhandlungen im Gange. Einige Berliner Blätter meldeten, Professor HanSDelbrück, dessen Artikel über die Reden und Aeußerungen deS Kaiser» jüngst berechtigtes Aussehen erregte, werde nächster Tage vom Kaiser empfangen werden. Die Nachricht bietet Anlaß zu interessanten Betrachtungen, hat aber den Fehler, daß sie nicht wahr ist; Delbrück weiß nicht» davon. Der Reichsanzeiger veröffentlicht neue ministerielle Vorschriften bett, die Abgabe stark wirkender Arzneimittel, sowie die Beschaffenheit und Bezeichnung der «rzneigläser und Stavdgefäße in den Apotheken. Ein Verzeichnis der von den Vorschriften betroffenen Droguen und Präparate mit den betreffenden Zubereitungen ist den Vorschriften beigefügt. Ein Spionage-Gesetzentwurf soll, wie dieKreuzztg." vernimmt, dem Reichstage demnächst zugehen. Der Chef der Kolonial­abteilung war, wie z. Z. gemeldet, nach der ersten Lesung des Kolonialetat» vom Kaiser zu Tische gezogen. Au» den bei dieser Gelegenheit eingezogenen Erkundigungen sowie au» anderen Erscheinungen hat der Koster die Anschauung gewonnen, daß eine per­sönliche Inaugenscheinnahme der jetzigen Verwaltung und Einrichtungen durch den Chef der Kolonial­abteilung wünschenswert fei. Infolgedessen wird sich Geh. Rat Dr. Kayser im Frühjahr zu einem längeren lufenrhalte nach Ostafrika begeben.

München, 12. Dez, Der Rektor der Univer­ität München, Dr. von Christ, hatte bei seiner An­trittsrede u. a. die Worte gebraucht:Wir find au« Institutionen des Mittelalters hervorgegangen; inner­lich aber sind wir Kinder unseres Jahrhundertsund in der Gesamthett längst nicht mehr an die Schranken 1 rchlicher Dogmen gebunden." Mehrere katholische 1 Körperschaft en legten gegen diese Worte Verwahrung ein. Das katholische Kastno Donauwött fordert den Landtag auf, derartige Angriffe auf das positive

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und Ssfertozen. Ouartal.WonnementS.Prei» bei der Erve. dttwn2Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. («xkl.

WöchmtlW Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt. Spedition: Markt 21. Redaktion, Druck und «erlag von Joh. «ug. Koch.

«nzeigm nimmt entgegen die Expedition d. Blatte».

smme °'eAmwuc«i-Bureauxvon Haasenstein und «ogler

m Frankfurt fc®., Cassel, Magdeburg u. Wien: Ruvoli YYVI OmIivaam/i

Mosse in Frankfurt a. M., HerlU Münzen mN.L ÄÄV1 ZayrglMg. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

...... __________ Marburg,

$nl' Dienstag, 15. Dezember 1891

Arssev-Nassa«.

Marburg, 14. Dez. Zu Schiedsmännern für die Abschätzung von Vieh in Seuche­fällen find für 1892 vom Kreis-Ausschuß deS Kreises Marburg gewählt worden: Gutsbefitzer E. Hoffmann in Hof Görzhausen, Bürgermeister Schorge in Lohra, Bürgermeister Prei« in Hachborn, O'konom Bender in Ebsdorf, Oekonom Joh». Pitz in Schönstadt, Oekonom W. Göbel in Wetter, Bürger­meister Gerhardt in Giffelberg, Bürgermeister Wikker in Nordeck, Bürgermeister Hermann in Hermrr«- hausen, Bürgermeister Gerhardt in Kirchver«, Bürger­meister Dersch in Amönau, Gutspächter Schneider in Bürgeln, Bürgermeister a. D. Holzapfel in Wollmar, Oekonom E. Hoffmann jun. in Marburg, Bürger­meister Krieg in Münchhausen, Bürgermeister Mann in Stedebach, Bürgermeister Peter in Unterro»phe.

Marburg, 14. Dez. (Theater.) Äusser kaust! da» war die Parole der Sonntagsvorstellung. Die lustige Posse Kyritz -Pyritz hat ihre Schuldigkeit geihan, indem sie ein überfülltes Hau« und ein sehr animierte« Publikum geschaffen, und deshalb über das Stück kein Wort weiter. Gespielt wurde wie immer lobenswert. Marie Winzer war ein aller­liebster Gymnasiast, trefflich in Spiel und Gesang, Clara Rothe eine liebenswürdige Susanne. Kyritzer und Pyritzer, samt Frauen der ersteren, denn die letzteren haben es noch nicht so weit gebracht, wurden ihrer mehr oder minder wichtigen Partie vollauf gerecht, allen voran Herr Wenghöfer als überau« komischer Bäckermeister Rux. DaS morgen, Dienstag zur Aufführung kommende Drama Narciß" von Brachvogel ist auch gegen­wärtig noch ein sehr bühnensähige» Drama zu nennen. Sn dem Darsteller de«Narciß" haben ich seiner Zeit die größten Schauspieler, u. a. Ludwig Dessoir, Friedrich Haase, geprüft und auch heute noch ist ein Rest dieser großen Schauspielerkunst in i den Nachkommen jener Männer verblieben. Bon ;

Einmal seiner täglichen guätenben Gegenwart entrückt, werde ich vielleicht vergessen", dachte sie voll bitterer Scham.

Sie wunderten sich, daß sie ihr bleiches, erregtes Gesicht von Mr Grant abwandte und ihre dunklen Augen mit flehendem Blicke auf Eveline heftete. Es schien fast, als richtete sie die stumme Frage an die hochmütige Erbin, ob sie ihrem Onkel eine bejahende Antwort geben solle oder nicht: als stände sie gleichsam unter der Botmäßigkeit jenes stolzen, rachsüchtigen Weibes, welches sie mit so grimmigem Hasse verfolgt.

Einunddreißigstes Kapitel.

Eveline begegnete chren flehenden Augen mit einem Blicke zorniger Verneinung

Ich sagte ihm, daß es unnütz fein würde, Sie zu fragen, Hazel!" rief sie triumphirend.Ich kenne Sie zu wohl, um zu verstehen, daß Sie Ihren gütigen Vormund nicht aus gewinnsüchtigen Rücksichten ver­lassen werden. Onkel Arnold glaubt, er könne fid> alles, was er wünscht, mit Gold erkaufen. Aber in Ihnen wird er sich getäuscht finden."

Mr. Grant schleuderte dem ränkesüchtigen Weibe einen Blick des Zornes und der Verachtung zu.

Schweige, Eveline, und mache sie durch Deine berechneten Schmeicheleien nicht irre!" sagte er streng. Ueberlasse es ihr, mit sich zu Rate zu gehen und unbeeinflußt zu entscheiden.

(Fortsetzung folgt.)

Treysa, 13. Dez. Heute Abend gegen 5 Uhr 1 Min. wurden von dem Güterzug 401a 3 Wagen, welche auf der Berlin - Coblenzer Strecke, bei dem Einschnitt vor dem Hartberg, noch nicht eingehängt waren, von dem Sturm fortgetüeben, al« bie Vor- >ann - Maschine sich vorsetzen wollte. Die drei l Sagen wurden bet der Ausgangsweiche aus dem Geleise geschleudert und hängen aus einer Seite.

«offen ist. von der Wildparkstation au« begleiteten der Herzog und die Herzogin Johann Albrecht von M Mecklenburg-Schwerin den Kaiser nach Remplin, während sich in Begleitung des Monarchen d r Haus­marschall Frhr. v. Bynker, die Flügeladjuianten Major v. Hülsen und Major Frhr. v Seckendorff, V ' s-wie der Leibarzt Dr. Leuthold befanden. Bei der

Ankunft in Remplin wurde Sr. Majestät ein fest- .] licher Empfang bereitet. Nachdem der Kaiser die

Begrüßungen entgegengenommen, begab er sich nach dem Schlöffe Remplin und wohnte später mit den M tbrigen Fürstlichkeiten der Vermählungsfeier de»

Prinzen Albert von Sachsen - Altenburg und der = Herzogin Helene von Mecklenburg - Strelitz in der

Kirche zu Remplin bei. Am Nachmittage b'gab sich der Monarch von Rcmpltn nach Schwerin, um dort der Großherzogin-Mutter von Mecklenburg-Schwerin, * der einzig noch lebenden Schwester Kaiser Wilhelm» I, l M« einen Besuch abzustatten. Dort traf der Kaiser um - ^ e Uhr ein und hat dort übernachtet. Von Schwerin ber Monarch heute, Montag, früh nach Stettin. (711 ®*r Kaiser fährt sofort nach demVulkan", um l*n Stapellauf der Panzerfregatte beizuwohnen. Rach Stettin zurückgekehrt, gedenkt der Kaiser einer -. Einladung des Offizierkorps des Grenadierregiments man Friedrich Wühelm II. zur Frühstückstafel zu enl- 2LL Mkchen und darauf Absteigequartier im Schlosse zu t Kai nehmen. Dort findet abend» ein Diner statt. Nach dunl Aushebung der Tafel kehrt der Kaiser nach Potsdam " ^ruck. In Berliner parlamentarischen Kreisen ____ P erneut die Meldung verbreftet, Fürst Bismarck nenn in dieser Woche zur Teilnahme an den Han- ingtt «lsvertragsverhandlungen für einen Tag nach hbrai Eerlin kommen. Ob diese Angaben zutreffend find, au - Ech dahin gestellt bleiben, richtig ist, daß daS Sns- , Al «nden de» Fürsten auf der rechten Seite des :. Reichstages eine sehr große Enttäuschung Hervor­rufen hat. Die Schwierigkeit der Berliner Reife

>i wohl in formellen Dingen: Kommt der Fürst >80 N Berlin, muß er sich al«Generaloberst der «wallerie" auch beim Kaiser melden, und ob er ' , W toia- ist eine andere Sache. Bevor der Fürst j ^«^t im Reichstage wirklich spricht, braucht man nicht On ,ein Erscheinen zu glauben. Im Wahlkreise j vtlerndorf sollte übrigen« eine Versammlung abge- , Men werden, um eine Resolution zur Teilnahme j

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