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Zwölftes Kapitel.

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im Wohnzimmer beisammen. Eveline, in einem reizenden Morgenanzuge, der sie entzückend kleidete, eilte ihrem Verlobten mit offenen Armen entgegen.

„Du unartiger Dick! Ich habe Dich eine ganze Woche lang nicht gesehen!" rief sie, indem sie seine fast mechanischen Liebkosungen empfing.

„Zürne mir deshalb nicht, Eveline, ich wollte Dich nicht vernachlässigen, aber ich war so verstimmt und so beschäftigt", sagte er freundlich Im Stillen aber wunderte er sich über sich selbst, daß er sich so kühl und gleichgiltig ihr gegenüber fühlte.

„Beschäftigt!" rief Miß Grant heftig „Ich hasse dies Woft! Du arbeitest Dich zu Schanden in dieser langweiligen Redaktion. Du siehst ganz entsetzlich aus"

Randolph fuhr mit feiner Schwester nach Hause und nicht zurück nach der Redaktion, die Arbeiten dort mußten warten, denn er war durch die Er­eignisse dieses Morgens zu sehr erschüttert, um so-

in Umlauf gebracht. Da» „Deutsch. Wochenblatt" des Abg. Arendt berichtet, Herr von Caprivi sei amtömüde und wolle seinen Posten aufgeben. Daß da» purer Unsinn ist, wird sich bei den bevor­stehenden Reichstagsdebatten zeigen. Weiter be­hauptet die „M. A. Z.", Kaiser Wilhelm H habe dem Fürsten Bismarck zu dessen letzten Geburtstag gratulieren wollen, sei aber wieder davon abgebracht. Auch hieran ist kein wahre» Wort. Man sollte doch nun den Kaiser ungefähr kennen, um zu wissen, daß er da» thut wa» er will, und unterläßt, waS er nicht will. —

sein, Dich nach der Morgue zu schleppen, um dort ein Mädchen zu suchen, welches sich in dem Augenblicke wohl und sicher in der Obhut ihres Vaters befindet. Es war jedenfalls ein offenbarer Unfinn, sich an Clarke zu wenden. Niemand hat das Recht, jenes

vor ungefähr 2 Jahren nach Berlin. Allem Anschein nach hat Löwy schon den französischen Gerichten gegenüber sich verantworten müssm, denn er soll in Paris .vorbestraft- sein, sodaß er zuletzt nicht mehr an der dortigen Börse erscheinen durfte. In Berlin

Er schlang feinen Arm um ihren Nacken und »ltzte ihr schönes, gutes Gesicht mit mehr wie qe- Aohnlicher Zärtlichkeit.

„Dem Himmel sei Dank, Schwester, jenes arme «adchen war nicht Hazel Dale!" rief er aus

®r gab zu, daß zwischen der Leiche und Hazel §uug Aehnlichkeit vorhanden sei, um Mr. Clarkes Argwohn zu erregen, allein der erste Blick habe chn Erzeugt, daß es nicht seine Mündel sei.

Er wollte eben dem Kutscher die Weisung geben, ^fahren, als Jessie ihn zurückhielt.

„Das that er auch, aber nicht infolge der Arbeit, sondern infolge des Schrecks, welchen er heute gehabt hat", und in der ihr eigentümlichen, ungebundenen Weise erzählte Jessie die ganze Be­gebenheit.

Q Als sie geendet hatte, war Eveline ebenso bleich wie chr Verlobter. Ihre Augen begegneten ver­stohlen denen von Mrs. Randolph und in Beider Blicken sprach sich Angst und Entsetzen aus

Aber etwas mußte gesagt roerben, und Mrs Randolph zeigte sich der Situation gewachsen.

„Natürlich war es das Mädchen nicht!" sagte sie. „Der Detektiv muß ein riesiger Dummkopf

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Korrektur der §§ 100 e unbf der Gewerbe-Ordnung und Errichtung von Handwerker- und Gewerbe kammein. Es ist hier also in der That dem Hand­werk eine große Reihe dringender Wünsche erfüllt, oder dock der Erfüllung nohegerückt, und der Abge­ordnete Dr. Hartmann konnte mit Recht dem Herrn Staatssekretär danken und der Freude AuSdrud geben, welche dm ch seine von Wärme und Wohlwollen durchdrungenen Ausführungen clle Freunde des Handwerks erfüllen werde. Den angekündigten Vor­lagen kann nunmehr mit Genugthuung und mit der Hoffnung, daß wenigstens ein Teil derselben noch im Laufe dieser Session an den Reichstag gelangen werde, entgegengesehen werden. Die Feinde des Handwerks, die freihändlerischen Deutschfreisinnigen und die den Umsturz vorbereitenden Sozialdemokraten suchen die Handwerker wegen der Nichtberücksichtigung der Wünsche betreffend den Befähigungsnachweis und der Zwangsinnungen zu entmmigen. Sehr mit Unrecht. Die verheißene feste Organisation wird dos Handwerk stärken und kräftigen und ihren be­rechtigten Wünschen für die Folge größeren Nach­druck verschaffen.

fragen, denen sie ihr bewegliches Vermögen über­antworten. Sie werden dann in jedem Betracht sicherer und zuverlässiger bedient werden. Daß man die Unterschlagung anvertrauter Wertpapiere streng bestrafe, ist jedenfalls wegen der Schändlichkeit eines solchen Vertrauensbruches zu empfehlen; obs viel helfen wird, wenn dabei das Differenzfpiel in alter Weife bestehen bleibt, ist freilich zwerfelhaft." — Die „Pof. Ztg.- stellt eS gegenüber den mehrfachen Ableugnungen als Thatfache hin, daß ein Groß­grundbesitzer der Provinz Posen siebe» Millionen Mark an der Börse durch Spekulattonen in Ge­treide und Spiritu» verloren hat. — Von der Emin - Pascha - Expedition find 24 Kolli natur­historische und ethnographische Gegenstände in Berlin eingegangen. Allem Anschein nach sind die Gegen­stände zu Anfang dieses Jahre» von dem Forscher zusammengebracht worden. — Die Grenzkommisfion zur Regelung der Verhältnisse in Togo wird, wie verlautet, demnächst zusamwentreten. Deutscherseit» ist dabei al» Kommissar Graf Pfeil in Aussicht ge­nommen. — Mittwoch Abend ist der Bankier Hugo Löwy in Berlin auf Requisition der Staats­anwaltschaft unter dem Verdacht betrügerischen Varikerotts und Unterschlagung fremder Depots veryaftet worden. Da» Bankgeschäft desselben, Friedrichstraße 167, wurde Donnerstag Mittag durch den KrimivalkommiflariuS Wolff geschlossen. Hugo Löwy hat früher ein Bankgeschäft in Pari» betrieben und kam mit einem Kapital von etwa 100 000 Mk.

„So?" sagte er gedehnt mtt einem unbewußten Mangel an Teilnahme, welcher sie verletzte.

„Du scheinst durchaus nicht neugierig zu fein",, bemerkte sie schmollend. „Weißt Du, Dick, wir beabsichtigen einen Ausflug für den Sommer ju. machen, Deine Mutter, Jessie und ich", fuhr sie fort. „Wann kannst Du Urlaub erhalten, um uns zu begleiten?"

„Du weißt, daß ich nicht für lange abkommen kann, Eveline. Ich habe zu viel zu thun. Es ist ein Gedanke daran, daß ich mit Euch gehe, aber ch will suchen es einzurichten, daß ich Euch Sonnabends besuchen kann, wenn Ihr nicht zu weit entfernt seid. Das ist aber auch alles."

Der entschiedene Ton, in welchem er dies sagte, schloß jedes Schmollen und Schmeicheln aus. Ju

ist. — Der Konsistorial-Präfidento.D. vr.Hegel, der bekannte Führer der hochkirchlichen Richtung in Berlin und Mitglied der preußischen Generalsynode, ist am Donnerstag im Atter von 77 Jahren ge­storben. — Der BuadeSrat hat am DonnerStaj in Berlin eine Sitzung abgehalten. In derselben wurden nur kleine Sachen berate». Ferner hat der Bundesrat beschlossen, dem Jnnungsverbande „Bund deutscher Schneiderinnungen" die Rechte einer juristischen Person zu verleihen. — Der russische Minister des Auswärtigen, Herr v. Giers, ist Mittwoch Abend aus Berlin wieder abgereist, nachdem er die höfliche Aufnahme gesunden, welche sich gegen­über dem Minister eines mit Deutschland im Frieden befindlichen Reiches von selbst versteht. Aber alle Ausstreuungen, welche der Anwesenheit de» Herrn v. Giers eine Bedeutung für die künftige Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen beimessen wollen, sind haltlos und wahrscheinlich nur dazu bestimmt, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Rußland» durch Beeinflussung der Börsen zu mildern. — Der nächste deutsche Jnnungs- und Handwerkertag soll Ende Januar oder Februar n. I. in Berlin abge­halten werden. — lieber die geplante Handwerker­gesetzgebung schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.-: „Den berechtigten Klagen bei Handwerks über die Mißstände, die gegenwärtig im LehrlingSwesen herrsche», wie auch den Klagen über den Mangel einer wirksamen Vertretung der Interessen des Handwerks soll baldmöglichst abgeholfen werden. Insbesondere läßt sich von der Einrichtung von Handwerker- und Gewerbekammern viel versprechen. Es darf wohl mit Recht erwartet werden, daß mit einer Vertretung deS Handwerk» gleichzeitig eine weitgehende Bürgschaft gewonnen werde für eine objektive und gründliche Prüfung der au» dem Handwerkerstände heraus erhobenen Wünsche und Beschwerden, in deren gerechter Würdigung die ver- i bündeten Regierungen zu keiner Zeit hinter einer : Bartei des Parlament» zurückbleiben wollen." — , Sensationsmeldungen werden wieder einmal ।

Zur Bekämpfung der Ausschreitungen an der Börse 'chreibt die „Köln. Ztg." recht treffend: „In dem Differenzgeschäft, in der Verleitung weiter Kreise des Volkes zum Börsenspiel liegt daS Hauptübel der Börse. ES hat zur Folge, daß den gewissenlosen Vermittlern des Spiels die Kundschast zuläuft und den zuverlässigen BanquierS die Aufttäge verloren gehen, weil die gediegenen Geschäftsleute nicht durch Ratschläge, übermäßig niedrige Vermittlungsgebühren und dergl. zur Spielthätigkeit anreizen. So heißt eS an der Börse, wahrscheinlich nicht ohne Grund, daß die Depotgläubiger einiger in Berlin verkrachter Bankhäuser größtenteils durch daS Spiel an diese betrügerischen Börsenvermittler gekommen seien. Fallen die Möglichkett und der Anreiz zum Differenzspiel weg, so werden die Kapitalisten in erster Linie »ach der Vertrauenswürdigkeit der Banken und Bankiers

Deutsches «eich.

W. Berlin, 27. Nov. Unser Kaiser ist am Donnerstag nach Hummelshain abgereist, um an den vom Herzog von Altenburg veranstalteten großen Jagden teilzunehme». Mit Sr. Majestät zugleich begaben sich auch der Prinz Heinrich von Preußen und der Prinz Albert von Sachsen-Altenburg mittelst d,s kaiserlichen Sonderzuge» dorthin. Der Kaiser, der Prinz Heinrich und die anderen Personen der hohen Jagdgesellschaft trafen nachmittag» b Uhr tn Kahla ein, woselbst dieselben festlich empfangen. Bon Kahla erfolgte dann mittelst Equipagen die Weiterfahrt durch die festlich geschmüHl Stadt, daS Saalihal :c. nach Schloß HummelshaM woselbst die Ankunft um 6 Uhr erfolgte. Gleich nach den Empfangsfeierlichkeiten im Schlosse fand daselbst um 7 Uhr die Mittagstafel statt. Heute, Freitag, werden dann die Jagden abgrhalten. Am Sonn­abend gedenkt der Kaiser mit seiner Begleitung Hummelshain wieder zu verlassen und nach Potsdam zurückzukehreu. Herzog Ernst von Koburg - Gotha i vom Kaiser zu der im Dezember in Göhrde tattfindendrn Hofjagd eingrladen worden. — Im keichSkanzlerpalais wird — wahrscheinlich unter Teilnahme de» Kaiser», am 4. Dezember ein parla­mentarisches Diner stattfinde», zu welchem der gesamte Vorstand de» Reichstages geladen worden

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uiiu auijregung leiue jie ven wren nun mtt, daß Hazels Entführer chnen in Gebäude gefolgt fei.

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73

(Nachdruck verboten.)

Air Erbin.

Nach dem Amerikanischen Don I. von Böttcher.

(Fortsetzung.)

Elftes Kapitel.

Jessie war dermaßen überrascht und verwirrt durch das plötzliche Erscheinen von Hazels Entführer, daß sie fchon im Begriff stand, aus dem Wagen zu Dringen, um ihm zu folgen und ihn anzugeben, «der augenblicklich gewann sie ihre ruhige lieber» iegung wieder.

_ ,äch werde warten, bis sie zurückkommen", sagte He sich.

„er kann ihnen in so kurzer Zeit nicht ent­schlüpfen."

Nach wenigen Minuten sah sie auch Mr. Clarke M ihren Bruder das Gebäude verlassen. Sie Mangen so fteudig in den Wagen, daß es kaum ®°n ihrer Seite der Frage bedurft hätte:

„Nun Dick?"

schwarzem Backenbarte — Sie müssen ihm begegnet lem", sagte sie. a 9

„Er ist drinnen und sieht sich die Leiche an!" rief der Detektiv betroffen. „3ft es nicht seltsam, daß er hier fern sollte, wenn es nicht wirklich Miß Dale ist?"

„Es ist keine Aehnlichkeit mit Hazel vorhanden, außer m bezug auf die Augen und die Haare", ant­wortete Richard entschieden, und der Detekttv, welcher sah, wie groß der Umschlag von tiefer Verzweiflung zur größten Freude bei ihm gewesen, enthielt sich, chn. daran zu erinnern, daß die Züge der Toten so verschwollen und entfärbt gewesen, daß es selbst rhren uebsten und nächsten Angehörigen schwer

k“rfte' fie ZU erkennen. Er selbst war der Ansicht, daß die Ertrunkene keine Andere sei, als Mr. Randolphs vermißte Mündel, sprach indeß diese Ueberzeugung nicht aus, da er sich zuerst über ben Grund der Anwesenheit des Entführers in der Morgue Gewißheit verschaffen wollte.

„Es war wirklich ein Glück, daß Sie uns be- gleiten, Miß Randolph", sagte er in seiner ruhigen Werft. v „Ich will in die Morgue zurückkehren und verspreche Ihnen, daß ich den Elenden nicht mehr aus den Augen verlieren werde, bis ich Miß Dale gefunden, oder erfahren habe, was aus ihr ae- worden ist " * 9

erbot sich, mit ihm zu gehen, aber der Detektiv lehnte aus Vorsichtsgründen dies Aner- bieten ab.

--Wenn wir Beide zurückkehrten, könnte er ! Erdacht schöpfen", sagte er. ,Zch werde mich still un° unbemerkt einschleichen und, indem ich einige 1 unbedeutende Veränderungen in meinem Aeußern vornehme, wird er mich nicht wieder erkennen." \

W Ergebnisse der Handwerker- korrferenr.

Am Dienstage wurde im Reichstage aus den Reihen der ZentrumSpartel die Anfrage an den Reichskanzler gerichtet, welche gesetzgeberische Maß­nahmen auf Grund der Handwerkei konferenz von den verbündeten R gierungen zur Hebung des Hand- • Werkerstandes beabsichtigt seien. Herr StaatSsekreiär von Bötticher erteilte hierauf eine ausführliche Ant­wort, die wohl geeignet ist im Großen und Ganzen die Handwerker wie die Freunde des Handwerks zu befriedige», wenn schon zwei Hauptwünsche, die Einführung des Befähigungsnachweises und der obligatorischen Innungen, vorläufig unberücksichtigt geblieben find. Vorläufig werden die Handwerker mit dem, waS von feiten der Regierung sich in i Vorbereitung befindet, zufrieden sein können. Herr von Bötticher sagte die Regelung deS VerhältniffeS der Konsumvereine, ferner die Regelung der Ge- sängniSarbeit und des SubmisfionswefenS im Ver­waltungswege zu. Er teilte mit, daß ein Gesetz­entwurf betreffend die Regelung des Gesckässbetriebcs der Abzahlungsgeschäfte auSgearbeitrt sei und augen­blicklich der Prüfung der dabei interessierten Ressorts unterliege. Auch hinsichtlich der Einschränkung de» Haufirhandel» sind, wie der Staatssekretär äußerte Mv wie bereits anderweitig bekannt geworden ist, Ermittelungen im Gange, die zur Unterlage einer Gesetzvorlage dienen sollen; eme andere bereits strtig gestellte Vorlage betrifft die Ausdehnung der Unsallverficherung auf das Handwerk. Von weiteren Maßnahmen zur Hebung des Handwerks zählte Herr von Bötticher »och die folgende» auf: Verleihung des Korporation»rechtes an die Innungs-Ausschüsse;

Bestellungen für den Monat Dezember auf die

Zeitrwg

nebst Amtlichem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain sowie Mustriertem Zouniagsblatt werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern sowie von unserer Agentur Herr Buchbinder B. Rindt in Kirchhain und der Expedition unseres Blattes (Marburg, Markt 21) fort­während entgegengenommen.

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I* * c großer Hast und Aufregung teilte sie den .....■ " .........

Anztlgm nimmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie bte Annoncen-Bureaux von Haasenstein unb Scaler mFrankfurt a.M., Cassel, Magdeburg u.Men; Rudolf YYVI Messe m Frankfurt o. M., Berlin, München u. Köln; L. Daube u. Lo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und rwwx .

Feiertag«. — Ouattal-AbonnementS-Prei» bei der Expe»

Mhon 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg.<^kl.

Sonnabend, 28. November 1891

Wöchentliche Beilagen: KreisBlatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - _____________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Martt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

gleich wieder seiner gewohnten Beschäftigung nach- Mädchen ihrem Vater zu entziehen.

gehenzukönnew anbetrifft, Jessie, so war es im höchsten Grade "un7

. ^ fanden Eveline Grant und Mrs. Randolph schicklich von Dir, mit den Herren nach jenem Orte ™nFl---------------- "...... zu gehen. Dick hätte es nicht zulassen dürfen. Ich

werde mich wohl genötigt sehen, Deine Besuche bei Dick etwas zu beschränken, wenn er Dich zu dergleichen Ausflügen verleitet "

,-Jch bin mündig, Mama", entgegnete das Mädchen mißmutig, verletzt durch diesen unverdienten Tadel.

„Aber ich muß gehen, ich werde erwartet", sagte Eveline lebhaft. „Äomm Dick; ich möchte einige Rosenknospen haben", mit diesen Worten zog sie ihm in das Gewächshaus und sagte dann lächelnd: „Die Blumen waren nur ein Vorwand; ich wünschte, mit Dir allein zu sprechen "