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!* ritf der junge Mau», der die Stimm- » MilchbrnberS tt tonnte. ,$n hier? Das trifft la hübsch! Laß nt8 rasch uukehren! Die Damen "«» sich gewiß freuen, Dich ,u sehen!'

V*«!* versetzte Lanzec erregt. .Ich wußte, daß ihnen warst und warte schon zwei Stunden

Oesterreich-Uugar«. Minister Graf Kalnoky gab am Montag in der österreichischen Delegation leine Erklärungen über die auswärtige Politik ab. Dieselben entsprechen vollinhallllch den Ausführungen in der ungarischen Delegation und fanden eine leb­hafte Zustimmung. Die ungarischen Delegationen genehmigten da- Budget des Auswärtigen und gingen dann zum Militärbudget über. Infolge erfun­dener, aber recht glaubhaft dargestellter beunruhigen­der Nachrichten hat am Sonnabend am Wiener Geldmarkt eine kolossale Panik stattgefunden. Die Verluste gingen in die Millionen.

Italien. Die Eröffnung der großen sizilia- »ischen Ausstellung in Palermo hat am Sonntag in Gegenwart des KönigSpaares in glänzender Weisel stattgefunden. Der König Humbert und seine Ge-l mahlin wurden enthufiastisch begrüßt. Am Montag wurden die Feierlichkeiten fortgesetzt. In Can ob-! biana bei Mailand fand eine große Versammlung! zegen dir vatikanisch ea Garantiegesetze statt. Es ging! o stürmisch zu, daß die Versammlung polizeilich! aufgelöst wurde. Die Darlegungen bei Ministers I Kalnoky in Wien über dir europäische Lage haben! in Italien lebhaften Beifall gefunden. Man sieht nun nachgerade doch ein, daß die Welt durch die!

$re8 Weges zu achten, waren sie an dem I Schloßpark entlang geschritten, der durch einen Graben ! und eine lebendige Hecke von der Chanffee getrennt war. Henriot war stehen geblieben und schaute iLauzac voll ins Gesicht.

! .UeberdieS', sagte er mit fester Stimme, .läßt I Du Dich von einem ganz schlechten Zorn leiten, mit Idem Du Dir nur selbst schadest. Gewiß, nur Dir I selbst; denu uur Dich selbst verkennst und verleumdest IDu. ES ist nicht wahr, daß Dir meine Freund« ! schäft gleichgültig ist; er ist nicht wahr, daß Du sie l nicht erwiderst. Du könntest -s gar nicht, selbst, wenn | Du wolltest, und wen» die Rolle» umgekehrt gewesen I wären, daun wärest Du nach London gegangen und I hättest dasselbe gethau, was ich gethau habe. Ich I hätte Dich vorher benachrichtigen solle», weinst Du?

Nein, denn dann hättest Dn Widerspruch erhoben und meinen Beistand ab gelehnt. Ich wollte eben, daß Du erst uach Deiuer Hochzeit die Sache erfahren solltest; denn auf die Hochzeit kommt jetzt alles an. Das ist der Hafen für Dich, der Ausgangspunkt eines neuen, scköueu und fruchtbaren Lebens. Sie bedeutet das Glück für Martha und für Dich, llud Du wolltest mich verhindern, die Hindernifle aus dem Weg zu räumen, die sich ihr eutgegeustelleo s Das möchte ich doch einmal sehen! Habt ihr, Du, Martha und ihre Mutter überhaupt das Recht, mir zu verbieten, daß ich in euch das Teuerste sehe, was ich auf Erden habe ? Bon meiner Kindheit auf habt ihr mich zwischen euch lebeu laffeu, mich geliebt, beschützt, geleitet, und jetzt mit einem Male wollt ihr mir befehlen, daß ich

für ihn? Ohne eitel z» sein, war er sich doch genugsam seine» Wertes bewußt, um sich über derartige Be­trachtungen erhaben z» fühlen. Er war das, was er selbst ans sich gemacht hatte, das Edelste und Vornehmste, war eS giebt auf der Welt: ein Manu tu der streugsteu, vollsten Bedeutung deS Wortes.

llud als ei» ganzer Mann ergriff er daher auch vou neuem da» Wort, um der Sache ein Ende zu machen.

Schweiz. Die erneuten Handelsvertragsver- handlungen zwischen Deutschland und Oesterreich- Ungarn einerseits und der Schweiz andererseits sind jetzt eingeleitet. Er wird ein rascher Abschluß er­wartet. v

sine »lenz den 8.

Ceiss- -asier

Frankreich. Die Budgetdebatte ist am Montag von ver Kammer fortgesetzt worden. Irgend welche Zwischenfälle dürften kaum noch zu erwarten sein. Mit bett Wiener Erklärungen deS Grasen Kalnoky

I Spanien-Portugal. Neue Ueberschwemmungen I haben im Gebiet von Lissabon, Cordova, Sevilla >Iund Granada stattgesunden und sehr schweren '! Schaden angerichtet. Zahlreiche Personen sind er- : I trunken.

I London. In Folge der Erhöhung der Zölle lin den Bereinigten Staaten von Nordamerika hat Ibie englische Ausfuhr nach dort allein im zweiten I Quartal d. I. um 36 Millionen Mk. abgenommen. I Rußland. Der Prinz Tamron g von Siam, I welcher dem Zaren Handschreiben und Orden bei I Königs von Siam überbringt, ist in Livadia einge- I tröffe«. Kommende Woche wird dort die türkische l Gesandtschaft zur Begrüßung der Kaisersamilie er- | wartet. Die Geldnot in Petersburg ist eine hoch- Igradige geworden. Rubrlnoten werden an bett I großen Börsenplätzen des Auslandes massenhaft los- I Zuschlägen versucht, aber nur mit sehr starken KurS- l Einbußen angenommen. Der Rubel, der 3,20 Mk.

Wert hoben soll, steht heute wenig über 1,90 Mk., und es geht noch weiter herunter.

China. In der Nähe von Tutschu ist eine ernstere Rebellion ausgebrochen: 15000 Menschen hoben sich gegen die Behörden erhoben, well dieselben durch allerlei Maßnahmen sich mißliebig gemacht hatten. Es wurden aber auch gegen die Europäer ^Drohungen laut. Kriegsschiffe find dorthin abge- gangen. Die Aufrührer sollen verschiedentlich zu plündern begonnen haben. An die Witwen und Waisen der bei Wuhu und Wusieh vom chinesischen Mob getöteten Europäer sind von der chincsi chen Regierung 400 000 Mark Entschädigungsgelber ge­zahlt. Wie nachträglich bekannt wird, hat sich auch die japanesische Regierung den Reklamationen bet

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Chef des Zwilkabinetts. Bon Vormittags 10*/,Uhr ab nahm der Monarch die Marinevorträge des Nz-admirals Frhr. v. d. Goltz, des Staatssekretärs der Reichs-Marineamts, Vizeadmirals v. Hollmann Wd des Chess des Marinekabinetts, Kapitäns zur See Frhr. v. Senden-Bibran entgegen. Am Nach- «itiage um 21/j Uhr hatten der kommandierende Seneral des 5. Armeekorps, General der Infanterie «. Seeckt auS Posen, und gleich darauf der Militär, »tachö bei der Berliner chinesischen Gesandtschaft, Oberstleutnant Gormaz, die Ehre, von dem Kaiser Mpfangen zu werden. Im Anschluß hieran nahm Se. Majestät alSdann auch noch mehrere militärische Meldungen entgegen. Hierauf begaben sich beide kaiserlichen Majestäten zum Besuch nach Jagdschloß Slirmcke, nahmen an der Frühstückstafel teil und begaben sich von der Station Neu-BabelSberg mittels Srtrazuges nach Berlin und besuchten dort daS Königliche Schauspielhaus. Heute, DienStag Mittag, zedrnkt der Kaiser von der Wildparkstatton au» sich «ittels Sonderzuges über Magdeburg nach Hannover p begeben. Gegenüber den Gerüchten, der kaiserliche Hof werde den Winter über in

einige Tage vorher selbst die Absicht gehabt, Henriot sei» Unrecht etuzugestehe»; aber freilich, eS ist eine andere Sache, wenn man bei einem Unrecht ertappt »irb. Damals hätte er die Dienste, welche ibn jetzt verletzten, angenommen; heute aber ließ die Eigen­liebe ste in anberem Lichte erscheine».

JRatfirlift sagte Henriot ihm daS nicht; wozu anch? Sei» Fremrd verstaad ihn nnr zu gut. Ruhig unb gelassen wartete er, bis die zornige Aufregung bei jungen Mannes sich gelegt hatte, bann antwortete er in freundlichem, herzlichem Tone; aber feine Geduld war vergebens, im Gegenteil, ste erzürnte Lanzac noch mehr. Ein Wort gab daS andere, bis eine neue, schreiende Ungerechtigkeit endlich auch Henriot veranlaßte, an» feiner Zurückhaltung heraus,utreten.

; »Es ist Deine Sache, lieber Freund, Dir ans! meiner Freundschaft nichts zu machen, wenn sie Dir unbequem ist. Aber ebenso gut steht e» mir frei, trotz Deine» Verbote» Dein Freund zu sein, und davon wirst Du mich nicht abbrtngen; Du magst thun, was Du willst. Bei meiner ganzen Hand- lunesweife habe ich mich nnr von meiner Freund, schäft letten lassen, und ich würde auch jetzt noch ganz genau ebenso haudK». Verachte Du sie nach Belieben, daS kann wir nnr Deinetwegen leid thun, denn dadurch würdigst Du nnr Dich herab und hast | Ursache, Dich gedewüttgt zu fühlen.»

Eine so stolze Haltung der Sohn be» Schul-! «st"8 seinerseits auch annahm, er vergaß keinen! JugenoLi die Teilnahme, welche er dem verirrten | schuldig zu sein glaubte. Er hätte! diuig gehabt, auf den hochmütigen Stolz beS I Aristokraten mit einer Anspielung auf das, was jeder | bon ihm » geworden war, auf ihre Stellung in ber| Gesellschaft zu antworten, aber so ungerecht die! Herausforderung Henri» auch gewesen war, der danke kam ihm nicht einen Augenblick. Warum! Me er sich verletzt fühlen sollen bei der Erinnerung | an seine Herkunft? ES fiel ihm nicht ein, dieselbe zu! verleugne». Was hatte ste überhaupt Beschämendes!

besondere» Gründe» über die Znrückerftattrmg deS Geldes zn schweige».

Er wollte »icht, daß Lauzac sich mti einer Schuld "»heiratete. Mochte er später die Wahrhe t erfahre», das schadete nicht». Einer vollendeten Thatsache gegenüber mußte er sich fügen. Er hielt Lanze c nicht für schuldig; seiner U-der- zengnng nach hatte derselbe nnr unüberlegt gehandelt. ®a2 »onleöatbleben hatte seine Begriffe verwirrt. Seine Handlungsweise war eine falsche Auffassung, Recktsbewilütt^in« borübergeheude Lockerung seines RechtSbewußtseinS, aber nicht der AnLflnß einer niedrigen Gesinnung. Henriot ttng daher keinerlei Bedenken, die Verbindung LanzacS mit Martha, die er über alles schätzte, zu fördern. Er war auch überze ugt, daß olles gut gehen würde. In der a=H Mu'thas Seite würde Henri sich bald selbst Wiede, finden und nur noch dm einen unerschütterlichen Willen haben, die unüberlegte Ab- Abweisung von dem graben Wege unter allen Umständen wieder gut zu machen. Leider warf die Indiskretion NiephtS alle feine guten Vorsätze über den Haufe». Heuri wußte ihm nicht einmal Dank dafür.

«ud heftig und Lbexhäufte ihn mit hochwüttgeu Vorwürfe».

.Wer hat Dir erlaubt, Dich in meine Angelegen­heiten zu mischen? Woher nimmst Du da» Recht mir Deine Hilfe aufzudrängen?' tief er Henriot entgegen.

Mau konnte fich nicht täuschen, e» war bet ver. hunbete Stolz, bet ihn so sprechen ließ. Der Edel- wann befaub fich in ber bemfitigtnben Lage, Über «iner illoyalen Handlung ertappt zu sein und noch L?rudmch den Sohn von Leute», die gewissermaßen Bedienstete seines Hauses gewesen mären. Henriot iJtte sich freilich auf seine Freundschaft berufen können, aber wa» machte Larzac fich tn diesem daraus. Sr fühlte fich verletzt, herab- l ewürolgt.

Nichtsdestoweniger hatte er, wie man fich erinnert,

dam bleiben, erfährt dieNordd. Allg. Ztg" gut unterrichteter Seite, daß die Uebersiedelung leiben nach Berlin zu Neujahr erfolgen wird. c BundeSrat hat am 29. Oktober b. Js. be offen, der Eisenbahn-Gesellschaft für Deutsch siafrika (Usawbara-Linie) auf ihr Gesuch vom August bte Befugnis zu erteilen, unter ihrem vmen Rechte, insbesondere Eigentum und andere gliche Rechte an Grundstücken zu erwerben, Kindlichkeiten einzugehen, vor Gericht zu klagen verklagt zu werden. Zur Frage der Auf. sserung der höhern Lehrer in Preußen erst die .Nordd. Allg. Zig": ,Es ist richtig, *4 die Prinzipienfrage der Gleichstellung der Lehrer Derer Lehranstalten mit den Juristen vorläufig * Seite gelassen worden ist. WaS zunächst ge- t wirb, ist das Höchste, WaS bei bet jetzigen knzlage zu erreichen war, schließt aber weitere

Deutsches »eich.

W. Berlin, 17. Novbr. Am Sonntag Nach- mittag hatte der Kaiser eine längere Unterredung mit dem Reichskanzler von Caviivi. Am Abend begeben sich die kaiserlichen Majestäten nach der Sternwarte und beobachteten von dort die totale Mondfinsternis. Am Montag arbeitete der Kaiser während der Morgenstunden zunächst im Neuen Palais allein und demnächst von 9 Uhr ab mit dem

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Anzeigen mmmt entgegen die Expedition d. Blatte», sowie dte Annonem-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfiitt m M., Cassel, Magdeburg u. Men: Rudolf TYVI Mosse tn Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln ® L AAiL Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

(Nachdruck verboten.)

W Milchbrüder.

von Edouard Cadol. Deutsch von H. Lembke.

(Fortsetzung.)

3» geringer Evtsernnug vom Schlosse bemerkte "wt den Schatten eines Menschen, der unbeweglich ätaude des ChauffeegrabenS an einem Baum Er glaubte einen der Zollbeamten zu sehe», der nahen Grenze wegen sehr zahlreich in ber "wab stationiert waren.

er näher kam, trat ber Unbekannte ihm

%ei»>, verfitzte ber Bräutigam Marthas »och r. .Ich komme eben von London ich habe kesprochen.-

.Hub er hat Dir erzählt?«

weiß alle»!«

i^wriot war bestürzt verwirrt unb vor alle» i k! betrübt.

er doch auch mti Niepht gesprochen! Nach »ug deS auoryme» Schreiben» war er uuver- . 5.°®. Paris geeilt, unb al» er Niepht dort Messen, diesem nach England gefolgt. Er sich al» ein Schuldner Lanze es vorgestellt und Ä"cht, ihm den Revers, welchen Henri ihm ' l E,? hatte, gegen einen Check auf da» Hau» . Hlld in London zuröckzugeben. Außerdem tt 6«n allzugefSlligeu Millionär gebeten, aus

Verbesserungen nicht aus. Es handelt sich aber um nid)t wen'ger als um einen Mehrbetrag von zwei Millionen Mark, welcher für die Aufbesserung der äußeren Berhältniffe der Lehrer an den in Frage stehenden Anstalten aufgewondt werden soll." Da j'tzt so viel von der kaiserlichen Inschrift suprema lex regis vohmtas" die Rede ist, so mag da, nächstehenoe Wort aus der Thronrede vom 27. Juni 1888, der ersten, welche König Wilhelm II. vor dem preußischen Landtag gehalten, nicht unzweck> müßig in Errnnerung gebracht werden:Es liegt mir fern, daS Vertrauen de» Volker auf die Stetig­keit unserer gesetzlichen Zustände durch Bestrebungen nach Erwriiernng der Kromechte zu beunruhigen. Der gesetzliche Bestand meiner Rechte, so lange er ttidjt in Frage gestellt wird, genügt, um dem Staats- leben das Maß monarchischer Einwirkung zu sichern, dessen Preußen nach seiner geschichtlichen Entwickelung, nach seiner heutigen Zusammensetzung, nach seiner Stellung im Reich und nach den Gefühlen und Ge­wohnheiten der eigenen Volkes bedarf. Ich bin der Meinung, daß unsere Verfassung eine gerechte und nützliche Bertei'ung der Mitwirkung der verschiedenen Gewalten im StaatSleben enthält, und werde sie auch deshalb, und nicht nur meines

Gelöbnisses wegen, halten und schützen.-

Der in Stolp-Lauenburg neugewählte Abg. Dau- Hohenstein hat sich, wie dieVoss.Zig.' meldet, vorläufig als Hospitant der freifinnigeu Partei bei­zutreten entschlossen. Der Bau einer elektrischen Hochbahn im Süden Berlins scheint jetzt prinz'piell gesichert zu fein, und haben die zuständigen Behörden ihr Einvernehmen erklärt. Die bekannte Firma Siemens und Halske wird nun ein spezielles Projekt au8axbeittn. Der neue Reichshaushalt schließt, nach offiziellen Mitteilungen, in Einnahme und Ausgabe ab mit 1222416597 Mark; von den Ausgaben entfallen 991683030 Mk. auf die fort- bauvnden, 71774745 Mark auf die einmaligen Ausgaben und 158958 822 Mark auf die außer­ordentlichen Ausgaben. Für Armee und Marine werden gefordert 427514116, resp. 46078902 Mk dauernde Ausgaben, 39190331 Mk. resp. 17 426000 Mark einmalige Ausgaben, und 102203822 resp. 32406500 Mark außerordentliche Ausgaben. Der neue Etat übersteigt den laufenden um 115492721 Mark, eigentliche Mehrausgaben sind aber nur 28 910466 Mark, denen 23 997 912 Mark Mehr- Einnahmen geger überstehen. Die Malrikularbeiträge der Einzelstaaten zur Reichskaffe werden um 4 912 551 Mark erhöht auf 321511838 Mark. Aus der

WöchentlicheBeilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain _____________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Du mir denn nicht die Hand geben?« Henriot, der ihm bte feinige lange vergebens .^°Ken hatte.

Erscheint tiglich außer an Werttagen nach Sonn- und xnn <

Feiertagen. Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Erpe- 7JH

dttum 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (exkl.

10 für bte Zeile 8eiIe Mittwoch, 18. November 1891

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wer?en°^^^^ die Emzelstaaten überwiesen I bekannten Kronstädter Ereignisse in keiner Weise werben 351096 000 Mark, allo werden sie! aus den Angeln gerückt ist 29584162 Mark mehr erhalten, als sie bezahlen. ,8«n geruerr rp.

Im laufenden Jchre erhielten sie nur 14 753 716 äRa'f mehr, werden also im neuen Jahre um 14 830 446 Mark besser gestellt sein. Das preußische Landes-Oekonomic-Kollegium in Berlin hat am Montag dort seine Sitzungen be­gonnen. ES handelt fich um rein landwirtschaftliche Dinge. DaS endgültige Ecgebniß der Volks- vttukischen^K^nnt 6 !r ^cni ti-niuimigtn vc» trafen »ramory

preuß,scheu Staat, dessen Provinzen und Regrerungs sind die Journale ausnahmsweise einmal ziemlich bereits m derSt. Korr. veröffentlicht.! zufrieden. Die neue russische Anleihe ist in Paris ?er@Lbte8U^sL°?RiTett,'be ^^Etb-völk-rung jetzt um 6 Prozent unter i>7m EmisfionSkur, ge- ,m Ei ^ronen 9'0en 28318 470 fallen. Die Zeitungen schweigen, da alles Lamentieren

WS». Dem Reltgionsbekenntmsse nach! nicht da» Geringste hilft. Aber das Publ.kum redet waren 19230376 Evangeltfche, 10252867 Katho-!um *o mehrt liken, 95 351 andere Christel', 372 058 Juden und 4690 Personen anderer Konfessionen vorhanden.

Im Vergleich zu 1885 haben die Evangelischen unb die Juden eine Verminderung ihres Anteil» an der Gesamtbevölkerung erfahren, die Katholiken und die anderen Christen dagegen eine Verstärkung.