Einzelbild herunterladen
 

.Meso?«

»Nun, ich meine, was Du daun zn thuu gedenkst?« ,O, so weit find vir ja »och lange nicht, Frau Marquise.

drohende Kriegsgefahr herbeigeführt, aber Unsicherheit in die Situation gebracht. Auch daS .Fremdenblatt" gubt zu, daß die Lage nicht die sicherste sei. DaS „Neue Wiener Tage bl." glaubt, die Notwendigkeit der Erhöhung deS Kriegsbudgets werde im Mimstrr-

»Du wirst selvst am beste» wissen, was Da m ihn» hast, lieber Henriot. Aber wie denkst Du, wie e* uachher werden soll, wenn D» ans das Arsch äst

Ehefrauen und sonstige Verwandte, welche Anspruch ms Unterhalt und Ernährung durch andere Personen »efitzep Alimentationsberechtigt), für deren genügen-

Lohnhausierer). Zum Schluß ist beantragt, dar Lransportieren von Maaren vermittels Gefährts «n Hausierern zu verbieten."

licheS Merkmal in der auswärtigen Lage habe kenn­zeichnen, sondern lediglich betonen wolle», daß die friedliche Loge ans den Rüstungen beruhe.

— Den Unternehmungsgeist im Aus- «lande stellen Sonbomr Blätter unter besonderem «Hinweis auf australische Verhältnisse den eigenen «Landsleuten als nachahmenswertes Beispiel hin, an« IgrsichtS der Thatsache. „daß der unternehmende I Deutone stetig im australischen Handel an Terrain «gewinnt". Die Ursache dieses Vordringens der I deutschen Konkurrenz führen Kenner der australische« Verhältnisse keineswegs auf die landläufige Annahme «der durchgängigen größeren Billigkeit der deutschen «Maaren zurück, vielmehr erzielten letztere oft höhere «Preise alS die englischen Artikel, sondern darauf, «daß der deutsche Industrielle und kaufmännische «Agent sich das Studium der emschlägigen Platz- I Verhältnisse auf daS Gewissenhafteste angelegen sei« laßt. Em Stahlwaarenindustrirller aus Sheffield war sehr überrascht, als er vor kurzem «'ne Ge­schäftsreise nach Australien machte und daselbst unter den Probesendungen und MusterauSlagen der ihm zumeist vertrauten Shrsfieldrr Stahl- und Kurz- waaren-Branche zahlreiche deutsche Fabrikate ent­deckte und auf seine deSfallsigen Bemerkungen zur Antwort erhielt: „Das ist schon richtig, aber sie I verkaufen sich flott unter Sheffielder Marke" Au» dieser Sachlage leitet der betreffende Industrielle für seine Landsleute die dringende Mahnung ab es den Deutschen, die übrigens auch persönlich in Australien die gewandtesten Anwälte ihrer industriellen und kaufmännischen Leistungsfähigkeit seien, an Elfer, Geschicklichkeit, Sprach-, Welt- und KundfchaftS« kenntniS nachzuthun. Andernfalls sei der endgültige Sieg des deutschen Mitbewerbes in Australien nur

, Ä - . Bon den letzten Mün«

chener Kaisertagen wird jetzt geschrieben: „Als der Kaiser im September da» Rathau» in Münch« n be« suchte, trug er feinen Namen ins goldene Buch der

. ,-^uu ^lich I* sagte fie, jetzt aber mit einer leichte« Uogebuld i» Stimme und Blick, aber ma» sm «-is äms js?“ -*-

■ ^"vde bei. — Der Erbgroßherzog von • |8o b en und Gemahlin sind nach längererAbwesen- >lheit wiedrr in Berlin eingeiroffen. — Dem Ber- : I rühmen rach liegt es im Plane eine Förderung des ,«Studiums der neueren Sprachen unter den Offizieren rintreten zu lassen. ES sollen «die hierzu notwendigen Mittel bereits in den nächst- «jährigen Militäretat eingestellt werden. — Wie wir Ihören, ist der Bau zweier neuer Garnison- «kirchen in Aussicht genommen und zwar soll eine «evangelische Garoffonkirche in Hagenau, eine katholische I in Straßburg i. E. errichtet werden. — Der «Bundesrat hat in seiner heutigen Plenarsitzung dem Entwurf eine, Gesetzes wegen F-stellung des «Reichshaushaltsetat» für das Etatsjahr 1892/93, sowie dem Entwurf eines Gesetzes wegen Feststellung

I eine» zweiten Nachtrags zum ReichshaukhaltSetat sür I das Etatjahr 1891/92 und Aufnahme einer Anleihe «für Zwecke der Marine-Verwaltung seine Zustimmung «erteilt und verwies den Entwurf eines Gesetzes wegen Ausnahme einer Anleihe für Zwecke der Ver­waltungen deS Reich sheerrS, der Morine und der Reichs-Eisenbahnen, sowie die Uebersicht der ReichS- Ausgabr« und -Einnahmen für da» Etatkjahr 1890/91 an de» Ausschuß sür RechuungSwesen, den Entwurf eine» Gesetzes über die Einnahmen und ^Ausgaben der Schutzgebiete an die Ausschüsse sür Rechnungswesen und sür Handel und Verkehr uyd den Antrag Braunschweigs betreffend die Abänderung , 5 184 des Strafgesetzbuchs an den Ausschuß : 'ur ^ustizwesen. Der mündliche Bericht deS 6. und 10. AurschusseS über den Beschluß des Reichstag» zu dem Anträge des Abg. Auer und Genossen die strafrechtlichen Maßrahmen gegen Mitglieder

I Entschluß gefaßt."

’•$« wärest also im stände", versetzte Fr«» be immer lebhafter werdend, „»»« z« verlasse», «ohue Aussicht, h»8 je wiederzuseheu: obwohl Du Dir sage» mußt, daß Zeit -ob Sutseruuog uns »ach und »ach gegenseitig etuauder eutfremde» müßte»? Und doch liebst D» uus »°d weißt, daß Du von uuS geliebt wirst, daß vir Dich immer liebe» werde», was Du auch gethau habe» magst! Sei ehrlich, H-uriot, wenn Du bereit, au eine Trennung gedacht haft, so Siebt eS irgend etwas iu Dir, war Du uns verheimlichst. Ich lese io Deiner Seele, Du sagst !«icht alles, war Du derkü; ich sühle eS, ich sehe eS, verlaß Dich darauf, Du machst mir weniger den ^Eindruck einer FrenndeS, der Abschied nehmen will, alr den ein«8 Schwergeprüften, der flüchtet, nm ein drückender Geheimnis z» wahren."

„Ein Geheimnis?" wiederholte der junge Mann lebhaft erschrocken bet dem Gedanken, er könnte wider seinen Willen etwa» von seiner Liebe zn Marth«

(Nachdruck verboten.)

Die Mlchbrüder iiwelle von Edouard Cadol. - Deutsch von H. Lembke. (Fortsetzung.)

tiiltoVÄ1' ben ihrer Herzensangst fast a Ühl? en6t1r staube, ihr Snsklärnug ? ^°en. Henriot operierte ohne ihn mit Hilft &£artf<r immerhin aber bleit er die

vrfürchtungen seiner Klientin für übertrieben.

g^Wenn ein geschäftliches Unternehmen vor dem Zn. ^"brnch steht, so dringt immer etwas davon unter u nt^.melnte namentlich in der Provinz. Bezüg.

J bei @108^0« war aber in dieser Beziehung absolut »5lattlmr geworden, und wem Henriot die L°°chtderMatqnisemibbrancht nnb ihreB-fitztümer ^ihibet hätte, so wäre ebenfalls mzweiftlhaft bet e.i.dankiers in Manbeuge oder den benachbarten Mte» etwa- darüber laut geword-u, schon Wege;

die bet derartigen Transaktionen ^läßlich waren. Aber nichts von alledem war ?«uiit geworden. Wem die Befürchtungen der bestätigten, so wnßte der junge stH^schou tu dunkle, zweideutige oder gar £ ?Äe Manipulationen eingelassen haben. 5«,! bas war bei dem Charakter nnb dem Vorleben *®bonin8 doch höchst unwahrscheinlich. I

MeÄ^'Ä toar 18 allerdings, gewiß I Aber ^ststie sie sich dann die Sache erklären? — Die! a»"beit wurde nach und nach gradezu qualvoll.! Müb ?.°^°ber el»e wahre Erlösung für sie, als di- Nachricht vou Henriot8 Rückkehr eiutraf. der vergangenen Nacht -um zwei Uhr früh! » Jl Vor dem Schlafengehen hatte!

,aH bie Marquise geschrieben, I Sen e'^eu gleich früh am Morgen überbracht!

®a“n »ur wenige Zeilen, die, Ä^"bigten. Vergebens suchte Frau! ie^.f,."e »'stlitisuug irgend eines Unglücks ans! meiden heran,püefeu. Wie sehnsüchtig hatte fiel

vurcy ungmcr u. ). w. zu anderem Erwerb«de» Reichstoo» nrnfirenh »7.2* T L , »aym oet österreichische

untauglich find. 5. Nicht »ur Kinder, sondern auch! treffend wurde L bi S” T 9 ^! Kaiser »ach der Eröffnung der Delegationen noch-

Ehefrauen und sonüiae Verwand«» I ye6er Berecknuno "bgesetzt. ! mal» Gelegerheit, diesen Gesichtspunkt hervorzuheben.

träa c ür i892/9?wid w Pv PP;8 = l1®r s°°t° !» dem Abgeordneten Demel, welcher von * AfJP, ^^bekannt, daß die bar der friedlichen Stimmung ber Stiebe forad) • 316^ MMa^m^'rdEstrage sich auf gegen .Die Friebensderficherungen sinb aber mit großer sur eigene mechuung, sonbern im Auf-«für 1891/92 angesetzt tooren"81Vorsicht aufzunehmen und beruhen auf Erwartungen, &Ä? 0°-'"-»-'- !° d-i fto M Ä .m.

-nsatz von nahezu 680 000 Mk berausstellt Der 2,»7 'chl'-ßknsich der kaiserlichen Auf- «Luchen, 12. Nov.

w.’SSiS? ""r1»* t°ehb"

3a^ beträgt 184 Millionen, sur Bayern 41 Millio-j schlimmen. Sie hätten zwar keine unmittelbar

J« Sache« -es Haukerhan-els I Deutsches -reich.

tat b" Minister der öffentliche» Arbeiten in Berlin W. Berlin, 13 November Der Kaiser ist

#te folg enden. ,,Dle Klagen weiter Kresse des Kiein- gewerbtstande» über die erdrückende Konkurrenz des angeblich an Ausdehnung stets wachsenden Haufier- LandelS geben zur Erwägung der Frage Veranlassung, ob und in welcher Weise auf eine über da» jetzt ^stehende Maß hinausgehende Beschränkung des Gewerbebetriebes im Umherziehen Bedacht zu nehmen « ' V ®me ^here Besteuerung kann unerörtert

bleiben da e« sich nur um eine etwaige Sende,ung «r Reichs-Gewerbeordnung handelt. . . . Völlige» Verbot kann nicht in Betracht kcmmen, da eine «roße Zahl industrieller Unternehmer nur solche Baare« verfertigen, welche keinen anderen Absatz mßer auf dem Hausierwege finde». Et soll die FrM in Erwägung gezogen werden, in welchem Umfange die industrielle Thätigkeit auf Hausier- Handel-Absatz angewiesen fei. Es ist beabsichtigt, solgende Maaren vom Hausierhandel auszuschließen: 1. Putzwaren und Luxusartikel, um der verderblichen Neigung namenüich des weiblichen Teiles der Be | "ölkerung zur Anschaffung von über flüssigen und un nützen Gegenständen zu begegne»; 2. Tuche, wollene rnib halbbaumwollene Stoffe, Leine« und Bettzeug,! st^Ök Kleider und ledernes Schuhzeug, wegen miß | brauchlichen Verkaufs minderwertiger Artikel; 3. An-! bieten gewerblicher Leistungen durch Schirmflicker,! Korbflechter, Scheerenschleifer, weil diese Arbeiten zu vetteler und Landstreicherei mißbraucht werden. Vom | Hausierhandel find folgende Personen auszuschließen: 1. Nicht völlig unbescholtme oder in fittlicher oder! gewnblicher Beziehung Unzuverlässige. 2. Taube, stumme, Blinde und Geistesschwache. 3. Alle unter |; bw dreißigsten Lebensjahre, es sei denn, daß die selben durch Unglück u. s. w. zu anderem Erwerb

»en, für Sachten 20 Millionen, sür Württemberg 15 Millionen und das Minus gegen da» Vorjahr beträgt sür Preußen 226 000 Mk., für Bayer« 189 000 Mk, für Sachsen 25 000 Mk., für Würt­temberg 229 000 Mk. — Wie die „Berl. Polit. ssnige bishtt^r"'p^h"eingeUhrftEM^aßnahmenIinbetSfron^ »-Ä stt: »ä: einer dauernden Einrichtung gemacht werden. Ferner! __< i„ ..... ...

soll das Halten und Abrichten von Kriegshunden bei ben Jägerbataillonen stetig fortgesetzt werben, da bie auf diesem Gebiete vorgenommenen Versuche sich be­währt haben. Schließlich soll auch den in letzter Seit in Aufnahme gekommenen Schwimmübungen der Kavallerie durch Bewilligung der nötigen! Geldmittel die von Jahr zu Jahr erfol- gende Erneuerung gesichert werden. — Al» leitende Staat-männer wie R u b i n i nnb Sali-bury in feierlicher Ansprache versicherten, die Kriegsfurien würden Europa verschonen; al» der englische Minister sogar erklärte, er vermöge auch nicht die kleinste Wolke am Himmel der Po. lüik zu erkennen — da schüttelten nüchterne Beob-! achter erstaunt und nachdenklich den Kopf. Sie| ragte« wozu e» gut sei, daß von so einflußreicher Stelle aus die frieden»selige Stimmung genährt werde I unb hofften, daß Männer von gleichem oder höherem! i lnsehen auch daS Wort ergriffe« und durch kühlere! Beurteilung der politische» Lage verhinderten, daß! -aS falsche Gefühl der Sicherheit die Völker ge-| angen nehme. Die Hoffnung trog nicht. Hatte! Kaiser Franz Josef schon in der Ansprache an bie | ungarische Delegation betont, daß die sriedlichen Be-1 Hebungen der Kabinette bisher noch nicht die Ge-1 ahren der politischen Lage Europa» beseitigt oder! die allgemeinen militärischen Rüstungen zum Still-! stand gebracht hätten, so nahm der österreichische!

»SS51ffwswsu*-* * — *

I augrkundigt halte, unter einem Vor-1 Henriot machte große gnaen.

R®‘“"Sw“ ll,l

mm. m.i «-g*4.-’#ü iw m., * mnJb 8J.n bf” 6°f rollen hörte, versagte ihr der! Eine ftichte Verleoenbett bSntoÄ! I h°neänb<9 der Bewegung Herr gn werden, welche die Mut. Sie mußte darauf verzichteu, hm entgegeu. junge» ManmS ^ Erwartete Bemerkoug ihm verursachte, „ich bin noch

iS«- 6‘e J»«tete wie eine Angeklagte auf den mich beraugetteten.' P * Dff<rten °”M” tun«, nm dauernd «nthättg z» sein. Sollte ich I Richterspruch, gegeu ben es keinen Appell mehr giebt I ,ES find Leute bet Dir aeweft» m, m» | ? e, GlaShAte üeilaufen, so glaube ich allerdings, I Seltsam, der junge Manu zeigte keinerlei Be. I befichtigt haben « 8etoe’eB' bie bie ^abr t ba| ich meine Fädigkeiten iu den Vereinigten Staaten Ifaugenhett. Ans feinem offenen, freien Gesicht laal NatürN» B | besser verwerten kann als in Frankreich. Für den

das gewohnte fteuudliche, herzliche Lächeln; fei? Aust mit 'der Absicht nwmheu m taffen." '*'“' Sü?“?1!4 b?bL^ aber no<b 6“ k-ine» bestimmten

treten war sicher und ungezwungen wie immer. .Du wärist tifS uiditSbuS?«

£ * komme» wie ich selbst.« ' b”<r ttB0t'I«m l ÄJ’k'V* Langsam, schonend

■** Ä Äff **■

MchM IMG

Wöchmülche Bellagm: Kreis-Blatt für die Kreise Marvurg und Kirchham. -

____________________ ^üustrteries Sanniagsdlatt, «.«2I, _ T„d K„s s„,ns t„ 3ii aig

^stbeiut täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Twwx 7 ----T“ --------------------------------------------

m 868. Marburg,

__10 Pfg-, Reklamen für die^Z^ile Sonnabend, 14. November 1891. Moffe inFr ankfurt a.^K^ Berün^ München Jahrgang.

" ---------------------------- Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover. Lari^