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Möglichkeit ganz bet Seite, das Hauptgewicht lag su bt £.,n ^5r,3rrofle der Ebenbürtigkeit LauzacS. °ußte daß in einigen Familtenpapieren der LaozacS diesen der «rafeutitel beigelegt war, aber die meisten Urkunden gingen über diesen Punk hinweg, und einige Schriftstücke drS Familienarchiv zeigten de» Namen sogar als ein Wort geschrieben: «Delauzac.»
6-boreoe Baronin de RocqueS und Gemahlin deS Marquis de Prb, besten SdelSreiuheit unanfechtbar war, log ihr in erster Linie daran, über die Sb, stawwuug ihres dereiusttgeu Schwiegersohnes volle Klarheit W haben. In zweiter Linie kam sodauu die gegeoseUige Vermögenslage in Betracht. Was
Hkuri und wie groß wußte darnach die standeS, gemäße Mitgift Marthas sein? — H
tfc Verpflichtung auf, nicht an mich, sooderu an E^tha zu denke». Sprich ihr nie davon, wie schwer IT "tr geworden ist, ste von mir zu lasten.» L heurtot vermochte nichts zu erwidern; Mutter, und Vernunft bilden nicht feiten solche Konflikte.
beschränkte stch darans, ihr die Hand za drücken, ^wartete ab, bis sich die erste Bewegung gelegt
sehr bil passend findet, sich über die Formen internationaler [63 I Höflichkeit hinwegzusetzeu, so wird man sich in Deutsch.
nicht eingeholt; sie stießen aber einmal auf ein Lager von Eingeborenen, von welchen sie annahmen,
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»Du hast den Nachlaß meines Gatten geordnet*, wandte ste sich zn Henriot. .Wie groß ist mein Verwögen? D» weißt eS doch genav, nicht wahr?-
.Genau? Nein! Aber Ihr Notar wird Sie darüber aufkläreu können.* >
»Ich habe also einen Notar?»
«Freilich, der Ihr Verwögen verwaltet, und Ihnen Ihre Eiukünfte übermittelt.» ’
«Mir, Henriot — ?»
«Allerdings: aber natürlich durch meine Ver, Mittelung, da Sie wir Vollmacht gegeben haben.»
«Und wer ist dieser Notar?»
.Immer noch der alle, der schon Ihren Ebe, konttatt anfgesetzt hat.» 9
«DoS besorgten damals alles meine Eltern; ich erinnere mich nur, den Notar nach dem Hochgetts. diner flüchtig gesehen ,n haben. Ich wußte einige rapiere noterzeichnen, aber ich weiß nicht, um was es sich handelte. Wo wohnt er denn jetzt?» —
In Manbeuge. Wenn Sie ihn sprechen wollen, werde ich ihn bitten, gleich morgen herzukommen.» .„-Sachte, sachte doch!» rief sie. .Wie Du es mig hast. Glaubst Du denn, die Heirat wäre schon
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saust f6616 1891
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Jk vermutete, daß ste mit Rücksicht aus LauzacS Aufenthalt in Paris die Befürchtung hegte, seine junge Frau ebenfalls dorthin führe», «lleiu die Marquise ließ diese so nahe liegende
(Fortsetzung.)
L» Es war nicht genug, daß er die persönlichen an > Eigenschaften seines JngrvdfrenndeS in das «ste Licht stellte, sondern er hob anch die vielfachen «orteile hervor, welche seine Pathin selbst durch die «rrwirklichung deS ProjetteS haben würde.
Elmerika. In Brasilien merkt man e» nun : ?on, datz es unter der Republik und dem herrsch, süchtigen Präsidenten Fouseca viel schlimmer ist, wie früher unter dem Kaisertum und dem gutmütigen Dom Pedro Der Newyorker Herald meldet aus Rio de Janeiro, der brasilianische Kongreß hütie ein SA genehmigt, durch welche» da» Vetorecht deS Präsidenten beschränkt wird. Infolge dieses Konflikts
Präsident den Kongreß aufgelöst, daS Kriegsrecht eingesetzt und sich als Diktator proklamiert. Momentan herlscht noch Stille, aber e« kann leicht bte Stille vor dem Sturm werden. Verschiedentlich e* bettit8 iu ^"wallen gekommen fein. — In «Öde ist eine Verschwörung gegen den General Cantch den Höchstkommandierendcn derKongreßlruppm
» Teilnehmer waren Offiziere der früheren Armee Balmac-das, deren Plan war, Canto zu ermorden und dann die Anhänger Balmccedas wieder zur Regierung zu rufen. Es find zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Auch dort ist also die Ruhe noch lange nicht definitiv hergestellt. — Das gewaltsame Auftreten der Bergarbeiter in Tenneffen in Nordamerika, welche das Arbeiten von Sträflingen m ihrem Revier nicht dulden wolle», dauert fort, ©le haben letzt alle Zwangsarbeiter gewaltsam befreit.
Ausland.
Italien. Tie Beratungen de- Friedenskongresses haben einen recht bedenklichen Anfang genommen. Man ist überzeugt, daß der italienische Abg. Jmbriani em exaltierter Mensch und der Franzose Hubbard em abg.kartetes Spiel getrieben haben, als sie in
Berfammlung, trotz aller Ermahnungen des Präsidenten bte elsaß-lothringische Angelegenheit bei den Haaren herbeiziehen wollten. Jmbriani verlangte mit HubbardS Unterstützung, F>ankreich, Italien und Dänemark mußten erst noch diejenigen Gebietsteile rÄ sie Anspruch erheben könnten,
(also Elfaß-Lolh>lagen, Trient und Triest und Nord- chleswig), bevor an dauernden Frieden zu denken s^e Prinzipien ausgestellt werden, haben natürlich bte ganzen Verhandlungen nicht den geringsten Wert. Auch in der Donnerstagssitzung kamen wieder allerlei Anspielungen vor, welche beweisen, daß in dieser Weise niemals der europäische Friede gesichert werden wird. f w
--------- _j im Vor-1 über «re amtliche Bekanntmachung, wonach in 12 . _ Die fortbauerr.be« au§ga6en|lon,. 88 untersuchten amerikanischen Speckseiten betragen rund 19 Millionen Mark mehr al» im I ^chwen, zum Teil in großer Anzahl, gefunden vorigkn Jahr. Der Ueberschuß de» nächsten Jahres worden sind.
Millionen weniger als in diesem Jahrei . ^"ln, 5. Noo. Wegen schweren Vergehen» gegen Die eir maligen Ausgaben sind in «seinen Vorgesetzten wurde gestern hierfelbst ein Ma- hergebrachter Weise für Herstellung neuer Dienst, lrinesoldat standrechtlich erfchosien.
Witfst 'stlglos. — Eine Reife durch S ü )t, r' ' ...... .............
der li «r Schweizer Konsul in Odessa unternommen. Nach
(4. innen glaubwürdigen Berichten sieht es mebr als tnpi p— .
Ih 61 9Zobbr' Am Sonntag, den 8.
b. Mt« , findet vormittags 9i/2 Uhr in der R-for-
ri4tifl Bernefen? Hast Dn Dich nicht ans Gefälligkeit ?,b46.nO^fra”^ängI an Deinen Milchbruder hin.
Lftr,l‘u dJ11 feinen Tauften zu sagen?" --Das wäre schlecht von mir, Fran Maraaise« "Wenn ein Zwiespalt ^lscheu der Zuneigung, welche^ich Martva ™"b der, welcher ich Ihnen und 6 6n* 1° Bfitbe ich die Vermittelung M übttuommeu haben. Ich bin fest überzeugt, nrso“Hb ^?"lha glücklich mit einander sein ®enf” ** vorhin zögerte, mtt Martha über spachen, so geschah es nicht etwa, well nndttnweil^^eugnag schwankend geworden bi», S» m £ Bedenken trug, eine so zarte Auge.
k,aRor£6a„ «egenüber zn berühren. Aber "stelleberraschung vorbei ist, glaube ich J?“8 »ut mit ihr darüber sprechen uffifiren^ 6i“ 01 ® 8ern 3hren Anfttag ans. Dnzomm^laih#nth^tte anXmetIf°m zuzehört und war Eommenberuhigt. So laß uns gleich hinein.
”bem «tt Henriot nach dem
Jim» P 66 f st« die Töne eine»
,anL ihrem Zimmer», sagte die ^^°^^»Du kannst ste also gleich anfsnchen, ich Ste tm S°lon.» Mit festem Schritt
löbien?* 6tt ,M bt” Stmmer des jimgen lartfL ’r Du machst mir einen Besuch 1» rief Mö****^ Ä? W W "ÄÄ “ afifl?Ä6.lte?eBb4e Angelegenheit.»^ ™ Ä 18 mir "scht gedacht hatte; Dn bist tf$^<8 bei ^aazac gewesen und er hat Dich be. Vsei» a uicht foi?
•WT l«n bejahendes Zeichen drehte ste stch halb
ilt bi Novelle von Edouard Cadol. — Deutsch von H. Lembke. Zu - -
M . ■ - ----------o------— »i I Ärefelb, 5. Novbr. Auch in Krefeld wurden
.Anspruch genommen. Es komme» dabei die ver-1 mehrere amerikanische Speckfetten stark trichirö» be- bwd mit einem Achselzucken behe'lfen. —^Nach rinem I mürHemfieS, q’ Eracht. — funben. ®er Oberbürgermeister ordnete daher eine
vom Reichskanzler ö. Caprivi und dem beuttofn s® ßatlb^9 am Donnerstag Untersuchung sämtlichen amerikanischen Speckes, auch
Botschafter in Petersburg, General?6i2 ft ” Son bet P-t-rs'schen de» gestempelten, an. P ’
bem Borstihercmt der Königsberger S a uj= I be” 'beuttoen > * *1 ° "6on I Gleiwitz, 5. Novbr. Die Gleiwitzer Garnison «annschaft zugegangenen Telegramm blieben die!erzählt bn Aba vr'^Ab!enbt^nock>?^?I^ !°U austretenden Nachrichten zufolge erheb-
R-klamationen der Reichsreginung, die russische Re- Ä g JASto£tbtn- Außer dem ganzen Ulanen- 1 8«rung zur Freigebung der bereits vollendeten I hnL hi. a Herbert Bismarck I Regiment v. Katzler, Nr. 2, das jetzt in Ratibor
Lottis Sendungen °°° <A “
sollen zwei Bri- " V - - —- -Üd-Rußland im Sfi*”?SÄ''J?oS«SJen,T?,UteB' 8.ftbefabe und Artillerie nach Gleiwitz und das THÜ-
»onstatletung des Standes der Wintersaaten hat!»tfangen nehmen tollte Inn9ffd,e Husarenregiment Nr. 12 von Merseburg
d« Schweizer Konsul in Odessa unternommen. I " . .T™ 1®“^. D'-Verfolger haben Peters s und Weißenfels nach Sohrau und Pleß verlegt Werder.
WöchenMche Änlagev: Kreis-Blatt fiiv »w «rttl- M-ttar, »» «rchham - --^uMrrerres tzvonntagsblatt. _ ^«o», m „nb SerIa8 6on w
Marburg, ÄääSa Üä--
g,8S,^‘8d“ Soimabuch, 7. November 1891. SXSiiÄSKÄÄ rrvi Jahrgang.
_ , ■' _ Daube u. L°. in Frankfurt a. M., BerlinLaunone"'^^ ö
Dtttlslhrs Reich. I trauxf8 °us. Rußland geht einer sehr schweren les sei do« Petert'scke und bework-tt
S'-tt***1» * 9l00‘ Kaiser unternahm steht 'in^^llernächst^^Zett'^eln^'^^rÄsi'ckÄ'^A°s' J"?? S3®mben-'' Di- Sache steht doch ander" am Mittwoch Nachmittag nach Aufhebung der Früh- fubrverbot für , t sL •“ Aus- Graf Heib-rt Bitmarck hat damals nicht zur Ver-
Spaziergang »ach b.m . äSa M d,a,»-?«'/»!. kT “ i'9“"? 7" »'“« ««'*»«1. ,°»d.,a 2) u»d laß wahrend leime «uleiahali- Me»8konnnMaa eine »-<°ff-n,licht,» attenmaleiiit ,ur er.
/ em dort angelegte« kleine- amerikanische» Boot nach Taaerordnuno^ der klärt, Fürst Bismarck billige die Peters'scke
neuester Konstruktion sich vorführen. Um 5 U6rIStoilaaen fn9h ^°"btn ^eire Verwaltungs-1Expiditio» nicht und werke nicht» baaeaen haben fefirie der Monarch rach dem Neuen Palais zurück chaler^ - Der aroße^Krack ^e7Ä?°" Vereins- wenn die Engländer sie am Marsche hinderten. — ! und verblieb ,n feinem Arbeitszimmer. Abends 8 UhrHirschfeld u ol^ ^Der SftnhTr dec neue Redakteur des sozial-
sahen die kaiserüche» Majestäten den Herzog Ernst nann e» hrtfrn'rf.^ 6t§ ^e-1demckratischen „Vorwärts-, zählt, wie der Saale.
Günther von Schleswig-Holstein, forme nach Wolff ist me!.e?b..," , Kommerzienrat Zettung" geschrieben wird, keineswegs zum Prole-
Lngerer Abweser heit nach Potsdam zurückgekehrtin und ^in daS ^ntetfu^um«^6 Je,?.a,ft't ‘atikeüume/ besten Interessen er so eifrig verficht,
Herzog und Herzogin Johann Albrecht von Mecklen- Die UnteXan» ift S ? Ä»/t k°n^r” ^lmehr über ein so auskömmliches, burg-Schwerin nebst Begl-ttung rc. al- Gäste bef für die GMbiqer find 2'bl, L Pf* gliche Börfenoperattonen erworbenes Ber- sich zur Abendlafel. Am Donnerstag Vormitlag!Depots ffnd ru,n h,m fi e • 6 tneisten!wogen, daß er schon längst von feinen Renten leben gegen 8 Uhr unternahm der Kaiser mit dem Flügel- 2'lt worden Mttatteder" de7"n^7'°x.. "» könnte. Herr Singer .st also nicht mehr de7einzig- adiutanten vom Dienst einen Spazierritt in die Um Hauses find unter den ^Betroaene» «w,?' ®ö1l9H 9ientner- welcher — wenn auch nur mit Worten — gegenö von Pot»kam, von welchem derselbe gegen Meldunaen ffnd " ‘w9 k wr ^ugl. I so entschieden für den fozialistifchen Musterstaat ein- 10'/. Uhr zurückkehrte. Von 11 Uhr $ormttta9g | rourben fieute ®^ tritt. Die Beziehungen feiner Partei zur Börse m!d
ab arbeitete Se. Majestät alsdann mit dem Kriegs- ves aufsihenerreaenden '"folze zur .Hohen Finanz- erfahren durch dtt Berufungen
i mimster und daran anschließend mit dem Chef dei bisher eines folike» Rui?«'^^uch» der alten deS früheren Rabbinatskandidaten Hirsch wieder einen
Müitärkabir ets. Der Monarch gedenkt heute. Frei- £Xdb IX Nrma beacktmswerten Ausbau. V ™
£™'“9 bMt5N*,T M“ ««Wta*? ™ „ "w, 1 »»“'■ W», H.i»nch u»d z-m«i-
' l 0 * 7 ” * , /. 7".atl“: di.llM lchm°ch»»ll.» ,-a-n auch f,hJ™6, n 7,7" -dich nach d-m
Ä d>.Dmch-.q. d-u,|ch,a slU«»,”..» T-l-«.-p»-u .. D-ff-ld«,. 4. «ap. ®et Dr.
u»l>-nd,» -IS ,m ewom "zu 6, °"“Jj‘" mm”“9™.,,®™ s,»dIS“1»'!"
l •“»« i». t-6 «»Im eqi,6m,6a, i, Mtab m*i r* <6™ ? - - W* ali ' »e^r al« „korrekt- find. Von innigen, geschweige '
l denn von herzlichen Beziehungen kann füglich die Rede nicht mehr sein. Von deutlcher Seite ist in.,» Qut 3 drefem Falle, wie stets geschehe», was irgend möglich I veranschlagt.
E- cim einer Wendung zum Besteren den Raum I r, VOV frei zu lassen- wenn Rußland »ach wie vor M LUI Herstellung neuer Dienst.
" nb findet, sich über die Formen inien^n JnL ii " 1 Unb Erweiterungsbauten solcher in
l , L. Eie hätte Martha ganz nahe bei stch, selbst wenn (Ä j°°g- Paar nicht nnter dem gleichen D ,che 97' - ^ncn bleiben wollte. — Bei einem anderen 84 - Mtegersohne würde die Marqnise einsam ans dem 05 li Stoffe Zurückbleiben nnb mtt allen liebgeworbenen 97'/, ^wohuhetten brechen wüsten; sie könne nicht mebr 84 *e bisher in erster Linie für ihre Tochter sorgen. —
E ,O, fei still I ich bitte Dich!' fiel ihm die «iquise endlich säst hastig in die Rede, indem ste ce Hand ans die deS jungen ManueS legte. „Das 89’/, i;*' welches Dn mir vor hälft, ift so schmerzlich für 93'/, i 2^’ baß ich nie den Mut hatte, es erustlich ins Auge 01'/.l‘ £fQff‘”« 3ch sagte mtt immer, daß es damit »och 66'/, M genug sei, wenn jemand nm meine Tochter 80'/. ?6<h würde. Jetzt ist die gefürchtete Stunde ge. 82*/. »men, nnb die Aussicht auf eine schmerzliche Hii Lauung tritt mtt drohend entgegen. Aber was
'S! Die Natur, bie Gesellschaft, alles legt mir